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Maßnahme "MIKA"

lashane81

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#1
Hallo Zusammen,
lese schon länger mit.
Kann mir von Euch jemand erklären, was so eine Maßnahme "Mit Kind in Arbeit" ist - was das soll und welchen Nutzen Mann/ Frau daraus ziehen kann?
Ich selbst bin nicht betroffen - meine Bekannte macht eine solche Maßnahme mit und ich bin verwundert, dass es so etwas wirklich (und wahrlich) gibt...
Danke!
Shane
 

EMRK

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#2
Hallo Zusammen,
lese schon länger mit.
Kann mir von Euch jemand erklären, was so eine Maßnahme "Mit Kind in Arbeit" ist - was das soll und welchen Nutzen Mann/ Frau daraus ziehen kann?
Ich selbst bin nicht betroffen - meine Bekannte macht eine solche Maßnahme mit und ich bin verwundert, dass es so etwas wirklich (und wahrlich) gibt...
Danke!
Shane
Wenn deine Bekannte aktuell an einer derartigen Maßnahme teilnimmt, lädst du sie einfach bei Gelegenheit auf einen Kaffee ein und sie wird dir mit Sicherheit alle offenen Fragen gern beantworten. :icon_pause:
 

lashane81

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#3
Sagen wir so: sie hat mir den Flyer gezeigt und mir erzählt, was sie da so tut (oder auch nicht) und da kommen mir eben einige Gedanken in den Sinn ... Zum Beispiel, was so ein Schwachsinn soll und warum auf die Art Gelder sinnlos verschwendet werden.

Ich bin zutiefst schockiert darüber, dass es sowas gibt. Vielleicht liegt es auch an meiner Denke, aber sowas bringt doch niemanden weiter, oder?
 

Texter50

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#5
Erst mal herzlich willkommen hier im Forum!

Aber ma ganz ehrlich, ich versteh Dein Anliegen nicht!
Di bist nicht betroffen?
Du kannst Deine Freundin fragen?
Du kannst im Internet nachsehen?
Du kannst Dir das persönlich anschauen?

OK, du bist schockiert. ABER: Was ist Dein Problem?
 

lashane81

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#6
OK, du bist schockiert. ABER: Was ist Dein Problem?
Ich habe kein Problem - ehrlich nicht. Ich wollte mich nur erkundigen, habe mich hier eingelesen und festgestellt, dass es offensichtlich der blanke Ernst des JCs ist, sowas aufzudrücken.

Aber vielleicht hat ja jemand von euch schon mal sowas mit gemacht und kann mir sagen, ob das vielleicht doch sinnvoll ist (ja, Ironie AUS).

--> ich weiß, ihr seid alte Hasen in diesen Themen. Vielleicht seid ihr dahingehend nicht mehr zu überraschen.
 

JulieOcean

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#7
Ich wollte mich nur erkundigen, habe mich hier eingelesen und festgestellt, dass es offensichtlich der blanke Ernst des JCs ist, sowas aufzudrücken.
Ja, es ist deren voller Ernst.
Ich habe zu "MIKA" den angehängten Flyer gefunden.

Das ist der übliche Maßnahmen-Quatsch. In diesem Fall sind es Alleinerziehende, denen unterstellt wird, dass sie unqualifiziert und überfordert sind.

Dann kommt das JC mit solchen Maßnahmen, suggeriert nach außen hin wie großartig sie sich um die Vermittlung von Leuten kümmern und irgendein Maßnahmeträger greift für den größten Schwachsinn die dicke Kohle ab.

Den Teilnehmern bringt es indessen gar nichts, außer der schlechten Erfahrung, in solchen Maßnahmen fachlich wie sozial weit unter ihren Kompetenzen "unterrichtet" worden zu sein.
 

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lashane81

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#8
Okay. Verstanden.
Fällt der Maßnamenempfänger während der Maßnahme dann raus aus der Zahl der Hartz IV-Empfänger?

Wahrscheinlich, oder?

Meine Bekannte erzählte, dass sie pauschal Kinderbetreuungsgeld bekommt pro Kind unter 15 Jahren und dass diese nicht auf ihren Regelsatz angerechnet werden. Ihre Tochter ist ohnehin ein Kindergartenkind (letztes Kindergartenjahr). Demnach wird ja die Maßnahme + der volle Hartz IV-Satz + Kinderbetreuungskosten + Fahrtkosten bezahlt für nichts und wieder nichts.

Und was passiert dann im Anschluss daran? Hat sie dann bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Ich meine, was "lernt" sie denn dort? Also, die Frage meine ich ernst. Ist das wirklich so, dass die Teilnehmer dort vier Stunden täglich sitzen und sich im Kreis drehen?
 

JulieOcean

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#9
Okay. Verstanden.
Fällt der Maßnamenempfänger während der Maßnahme dann raus aus der Zahl der Hartz IV-Empfänger?
Genau so ist das.

Und was passiert dann im Anschluss daran? Hat sie dann bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt?
Nein, woher sollte sie die denn haben, sie lernt doch nichts bei der Maßnahme.

Der Maßnahmenträger kassiert für ihre Teilnahme, das JC streicht sie aus der Arbeitslosenstatistik und die Öffentlichkeit denkt: "Toll, was die JCs alles für Arbeitslose tun."

Deine Bekannte ist, wie alle Maßnahmenteilnehmer, nur Mittel zum Zweck.:frown:
 

lashane81

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#10
Danke für Eure Aufklärung.

Schade, dass es sowas gibt. Ich empfang den Flyer schon als lächerlich.

Dumm nur, dass meine Bekannte wirklich meint, dass ihr das was bringt. Weil die sind ja alle so nett da.

Wenn ich es dann richtig verstanden habe, was hier so berichtet wird, dann hat sie im Vorfeld eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und sich dem JC versklavt, richtig?
 

Purzelina

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#11
Wenn ich es dann richtig verstanden habe, was hier so berichtet wird, dann hat sie im Vorfeld eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und sich dem JC versklavt, richtig?
Warum fragst du sie nicht einfach?
 

gelibeh

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#12
Warum fragst du sie nicht einfach?
Vielleicht weil sie uninformiert ist und alles, ohne sich zu wehren, hinnimmt.

Warum kann sich ein nicht Betroffener nicht auch hier informieren. Dann sieht man mal, wofür die Steuergelder verballert werden.
 

lashane81

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#13
Vielleicht weil sie uninformiert ist und alles, ohne sich zu wehren, hinnimmt.

Warum kann sich ein nicht Betroffener nicht auch hier informieren. Dann sieht man mal, wofür die Steuergelder verballert werden.
Ich fürchte, genau das, was du schreibst, entspricht den Tatsachen.

Sie ist lange schon im Hartz iV-Bezug. Quasi seit knapp 20 Jahren nichts gemacht. Seit einiger Ewigkeit geschieden. Leider gehört sie zu denen, wo andere Schuld an der Misere sind.

Von sich aus kommt da nicht viel. Wir kennen uns schon ewig. Ich bin nicht in der Materie drin, wurde aber eben stutzig, als sie von der Maßnahme voller Stolz erzählte und fing an, mich zu erkundigen.

Auch mir leuchtet ein: hast du 20 Jahre lang nicht gearbeitet, dann könnte sich der Wiedereinstieg in den Beruf als sehr, sehr schwierig gestalten. Unmöglich sicherlich nicht. Aber eben schwierig. Tja, und da kommt das JC quasi wie gerufen - die ja so viel Energie in sie stecken, damit sie wieder arbeiten gehen kann und auf eigenen Füßen stehen kann (Achtung: Ironie).

Ich diskutiere viel und oft mit ihr - ich möchte ihr helfen. Aber, sie ist dahingehend nicht belehrbar. Sie ist ja schon erwachsen. Sie kann das alles alleine ... Und wirkliche Antworten auf meine Fragen konnte sie mir nicht geben. Viel mehr als "blubb" kommt da von ihr nicht. Leider. Wir kennen uns über unsere Kinder. Und sie ist halt eines jener Schäfchen, die einfach nur "Ja" sagt, aber niemals Hinterfragt. Deswegen war die Frage eingangs meines Postings, warum ich sie nicht einfach frage, nicht ganz so einfach zu beantworten.
 

galadriel

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#14
Wie jetzt?

20 Jahre nicht gearbeitet und jetzt in einer Maßnahme für Alleinerziehende?
 

lashane81

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#15
Wie jetzt?

20 Jahre nicht gearbeitet und jetzt in einer Maßnahme für Alleinerziehende?
Zunächst war sie Hausfrau. Da war sie ja noch verheiratet --> er verdiente gut, sie brauchte nicht zu arbeiten. Erst spät kündigte sich Nachwuchs an.

Seit der Geburt der Tochter aber schon getrennt, dann geschieden. Seither alleinerziehend. Ich kenne die (finanziellen) Verhältnisse zwischen ihr und ihrem Ex-Mann nicht. Ich kann dazu nichts sagen.

Und deswegen, weil Kind im letzten Kindergartenjahr wahrscheinlich diese Maßnahme.
 

galadriel

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#16
Wie alt ist deine Bekannte, von der du so viel und doch nichts weisst?
 

Hamburgeryn1

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#17
Ich fürchte, genau das, was du schreibst, entspricht den Tatsachen.
Den Wahrheitsgehalt von Gelibehs brauchst du nicht zu "befürchten" - er stimmt. :icon_smile:

Maßnahmen sind sind Teil einer gewaltigen Erwerbslosenindustrie, die seit Beginn der Agenda 2010 einen kometenhaften Aufstieg machten.

Zunächst werden den Teilnehmern "multiple Vermittlungshemmnisse" (alleinerziehend, kein Schul/Berufsabschluss/lange Arbeitslosigkeit, chronische Erkrankungen, usw. ) attestiert, erzielte Berufsabschlüsse werden vorsätzlich aberkannt. So de- qualifiziert wird der Nährboden in die Zuweisung zu einer Maßnahme bereitet, wo dann fehlende Qualifikationen erzielt oder wieder aufgefrischt werden sollen.

Die Maßnahmeträger erhalten eine Aufwandspauschale die durchaus mehrere hundert Euro ausmachen kann für jeden Teilnehmer. Was sich dort in den Maßnahmen abspielt entzieht sich i.d.R. jeder öffentlichen Kontrolle.

Allein in diesem Forum kann man sich über die dollsten Stilblüten und Frechheiten dieser fragwürdigen Erwachsenen-Erziehungs-Anstalten informieren.

Ohne jede gesetzliche Grundlage werden die Teilnehmer häufig gezwungen Verträge mit den Trägern abzuschließen. Ihnen werden unter dem Druckmittel der sog. "Mitwirkungspflichten" intimste Informationen zu ihrem gesundheitlichen und/oder privaten Situation abgepresst.

Sie finden sich plötzlich in pseudo-psychologischen Gruppensitzungen wieder, deren oberste Maxime darin besteht, den Arbeitslosen die Schuld für ihre Arbeitslosigkeit zu geben, und es daher "Verkrustungen aufzubrechen gilt", die den den Betroffenen an der Aufnahme einer Arbeit hindern.

Die Maßnahmen selbst zeichnen sich häufig durch quälende Langeweile und Sinnlosigkeit gepaart mit stumpfsinnigen Übungen, Stupidität oder endlosen Suchen nach Arbeitsplätzen im Internet aus.

Ungezählte Teilnehmer werden gezwungen ihre Arbeitskraft als Dauer-Praktikanten anzubieten; ihre Adressen werden an jede Zeitarbeitsfirma (ZAF) weitergereicht, die häufig Tochtergesellschaften der Träger sind.

Wer sich in einer Maßnahme befindet trägt so zur Bereinigung Arbeitslosenstatistik bei. Er ist raus.

Das ist alles was zählt.

Die oberste Aufgabe eines SB besteht nämlich nicht in der Arbeitsvermittlung, sondern darin Statistiken, Quoten und Rankings zu erfüllen. Dazu steht ihnen ein umfangreiches System an unterschiedlichsten Programmen zur Verfügung.
Sie ist lange schon im Hartz iV-Bezug. Quasi seit knapp 20 Jahren nichts gemacht. Seit einiger Ewigkeit geschieden. Leider gehört sie zu denen, wo andere Schuld an der Misere sind.
Arbeitslosigkeit ist keine Sache von Schuld und Unschuld - auch wenn gern das Bild des "schuldig in Arbeitslosigkeit geratenen Erwerbslosen" bemüht wird.

Die derzeit bestehende Arbeitslosigkeit ist neben der Post-Industrialisierung auch die Folge einer weltweite Rezession.

Es kann jeden treffen.

Binnen zwölf Monaten rutscht man durch ins Alg II - da wieder herauszukommen wird sehr, sehr schwer gemacht.

Schließlich werden durch die Arbeitslosigkeit von Millionen die Arbeitsplätze von Hunderttausenden in der Arbeitslosenverwaltung, Justiz, Erwerbslosenindustrie, ect. generiert und erhalten.
Von sich aus kommt da nicht viel. Wir kennen uns schon ewig. Ich bin nicht in der Materie drin, wurde aber eben stutzig, als sie von der Maßnahme voller Stolz erzählte und fing an, mich zu erkundigen.
Da bist du aber eine leuchtende Ausnahme.

Die meisten die den Weg zu uns finden kommen erst hier her, wenn sie mit Entsetzen feststellen, dass AlgII ja doch nicht soziale Hängematte ist, in der man sachte in den Sozialschlaf geschaukelt wird, sondern ein steiniger Weg der mit Entrechtung, Demütigungen, Herabsetzungen und Lügen gepflastert ist.
Auch mir leuchtet ein: hast du 20 Jahre lang nicht gearbeitet, dann könnte sich der Wiedereinstieg in den Beruf als sehr, sehr schwierig gestalten. Unmöglich sicherlich nicht. Aber eben schwierig. Tja, und da kommt das JC quasi wie gerufen - die ja so viel Energie in sie stecken, damit sie wieder arbeiten gehen kann und auf eigenen Füßen stehen kann (Achtung: Ironie).
Wenn deine Freundin über keine Berufserfahrung verfügt, wird sie diese auch nicht durch x Maßnahmen erreichen.

Wahrscheinlicher ist, dass sie eine "Maßnahme-Karriere" beginnt, d.h. von Träger zu Träger durchgereicht wird, sich ungezählten, unbezahlten Praktika wiederfindet, unterbrochen von sog. Ein-Euro-Jobs aufgelockert durch einige Bewerbungstrainings und vieles mehr aus dem schier unerschöpflichen Fundus der Bundesagentur.
Ich diskutiere viel und oft mit ihr - ich möchte ihr helfen. Aber, sie ist dahingehend nicht belehrbar. Sie ist ja schon erwachsen. Sie kann das alles alleine ... Und wirkliche Antworten auf meine Fragen konnte sie mir nicht geben. Viel mehr als "blubb" kommt da von ihr nicht. Leider. Wir kennen uns über unsere Kinder. Und sie ist halt eines jener Schäfchen, die einfach nur "Ja" sagt, aber niemals Hinterfragt. Deswegen war die Frage eingangs meines Postings, warum ich sie nicht einfach frage, nicht ganz so einfach zu beantworten.
Nur wenn deine Freundin selbst begreift, dass man ihr übel mitspielt, sie ausnutzt, und ihr weder diese noch irgendeine andere Maßnahme Zukunftsperspektiven verschaffen wird, kann sie lernen sich selbst zu helfen - eine Möglichkeit dazu ist dieses Forum. :icon_smile:
 

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#19
Das mit dem "selber Schuld an der eigenen Situation" ist übrigens eine beliebte Parole-/Masche der H-4 Befürworter und Fans, der Noch-Arbeitnehmer die meinen ihnen kann sowas nicht passieren und natürlich der Mitläufer/innen in den AA/JC.

Damit soll den Betroffenen ein schlechtes Gewissen eingeredet werden. Durch ständiges wiederholen soll erreicht werden dass sich die Betroffenen zurückziehen und sich als minderwertige Menschen fühlen.
 
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