Maßnahme, keine Beendigung durch Krankschreibung??? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Ronny

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Hallo elo,

ich wurde mal wieder zu einer sinnlosen Maßnahme gezwungen.
Normalerweise steht ja im Vertrag zwischen der Bildungseinrichtung und mir wielange man krankgeschrieben sein muss um raus zufliegen.
Aber diesmal nicht.
Hat jemand erfahrung mit solchen Maßnahmen ?
Gibt es tatsächlich Maßnahmen die nicht beendet werden durch eine lange Krankschreibung ?

MfG

Ronny
 

Badener

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Gibt es tatsächlich Maßnahmen die nicht beendet werden durch eine lange Krankschreibung ?
Hallo,
mittlerweile gibt es genug Maßnahmen, bei denen die Krankheitstage ALLE nachgeholt werden müssen, also hinten angehängt werden. Ohne Begrenzung. Das steht dann aber in den Vertragsbedingungen! ;-)
LG
 

Echogamer

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Hallo Ronny,

Gibt es tatsächlich Maßnahmen die nicht beendet werden durch eine lange Krankschreibung ?
Ja es gibt Maßnahmen, die bei Krankschreibung nicht beendet werden. Aber es gibt auch Maßnahmen, die nach einigen Wochen Krankheit automatisch beendet sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

götzb

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Ein Vertrag in einer Zwangsmaßnahme sollte eben niemals unterschrieben werden.
 

Gemcitabine

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Hallo,
mittlerweile gibt es genug Maßnahmen, bei denen die Krankheitstage ALLE nachgeholt werden müssen, also hinten angehängt werden. Ohne Begrenzung.
LG
wie funktioniert das denn eigentlich praktisch?
Holt man dann allein die Fehltage nach, falls die Maßnahme nach Ende ausläuft?
Wird sie verlängert, müsste man ja an sich eine Verlängerung und neue Zweisung erhalten. Und dann sollte dort nur die Dauer der Krankentage drin stehen.... also zB extra neue Zuweisung für drei Tage krank?
 

NudelSalat

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Ein Vertrag in einer Zwangsmaßnahme sollte eben niemals unterschrieben werden.
Was die Jobcenter Mitarbeiter aber nicht daran hintert, zu sanktionieren.
https://www.elo-forum.org/weiterbil...-unterschrieben-sanktion-ohne-mitteilung.html
Man sollte immer die Teilnahmebereitschaft bekunden und willen zeigen, jedoch erstmal die Verträge prüfen wollen.
Aber niemals die Unterschirft per se verweigern.

Mich würde sehr interessieren, wie das gesetzlich geregelt ist.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass das rechtens ist.
Ist man krank, ist man eben krank, man wurde zugewiesen mit Start- und Enddatum, da kann man nicht eben einfach Tage dran hängen, nur weil man krank war.
Aber wer weiß, die machen sowieso was sie wollen, haben ja die Unterstützung und Zusage von ganz oben. #


Hat jemand erfahrung mit solchen Maßnahmen ?
Gibt es tatsächlich Maßnahmen die nicht beendet werden durch eine lange Krankschreibung ?
MfG
Ronny
Bitte nicht persönlich nehmen, aber wegen solch ein Verhalten, sich einfach Wochen und Monatelang krankschreiben, wurde die Wegeunfähigkeitsbescheinigung und weiterführung der Maßnahmen bei Krankheit eingeführt...schönen dank.
Ich verstehe nicht, wieso man sich, sofern man wirklich "gesund" ist dann grundlos krankschreiben muss, die Ärzte sind schon so gnadenlos überfüllt.
Nur weil man keine Lust hat? Ich verstehe ja, dass Maßnahmen sehr nervig sind, aber die gehen doch nur 3-6 Monate? Hatte ich auch schon hinter mir und hatte nebenbei nette Leute kennengelernt. Aber so lange krankschreiben, dass man rausgeworfen wird oder die Maßnahme beendet, muss man dann nicht satte 3 Wochen am Stück Krankgeschrieben werden?
 

Badener

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wie funktioniert das denn eigentlich praktisch?
Hallo, es handelt sich hier nicht um "fixe" Maßnahmen ... bei diesen Maßnahmen kann man jederzeit eintreten und "dauerhaft" quasi ohne Zeitbegrenzung teilnehmen. Super gell :biggrin:
Daher ist nach Kranktagen jegliche Verlängerung möglich ...
Ganz nebenbei ... sehr oft handelt es sich um die hier oft genannten absolut "sinnfreien und schwachsinnigen" Maßnahmen .... :icon_laber:
 

Sowhat

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Genau, das sind die völlig sinnfreien Maßnahmen. Die haben kein Ende.
Denn Lamas ausführen z. B. kannst du ja auch wenn du wieder gesund bist. Wenn du um Weihnachten rum krank bist, dann kannst du halt keine Engelchen und Sterne basteln, dann bemalst du halt vor Ostern Ostereier oder bastelst Häschen:flame:
Das Lama ausführen habe ich noch nicht selbst erlebt (in der Maßnahme, in der ich mal war wurden wir selbst spazieren geführt):doh:, aber die "beruflich sehr weiter bringenden" Bastel und Malarbeiten durfte ich auch schon mitmachen.:doh:
Ich hoffe Jahr um Jahr, dass mal irgend jemand diesen Unsinn abschafft. Aber das bleibt wohl ein frommer Wunsch.
 

Zeitkind

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Herzlich willkommen im Forum. :welcome:
Hat jemand erfahrung mit solchen Maßnahmen?
Zahlreiche Erfahrungen findest Du im betreffenden Hilfeforum:
Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen
Gibt es tatsächlich Maßnahmen die nicht beendet werden durch eine lange Krankschreibung?
Die Maßnahmedauer hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wie beispielsweise Formulierung und Inhalt der Zuweisung,
ggf. dem Inhalt einer abgeschlossenen EGV bzw. eines EGV ersetzenden VA,
ob und mit welchen Bedingungen ein Vertrag mit dem MT geschlossen wurde etc..
Wenn Du detaillierte Hilfestellung zu Deinem Sachverhalt brauchst, müßtest Du Dein Anliegen präzisieren
und betreffende Unterlagen hier anonymisiert einstellen. Anderenfalls kann hier keiner Deinen Sachverhalt einschätzen.

Ich leite Dich mal an die Rezeption weiter ► Leitfaden
Man sollte immer die Teilnahmebereitschaft bekunden und willen zeigen, jedoch erstmal die Verträge prüfen wollen.
Das ist zwar richtig, dient aber im Rechtsverfahren letztlich nur als Indiz für die sog. Mitwirkungspflicht,
die als unbestimmter Begriff aber nicht die Vertragsfreiheit tangiert.
Was die Jobcenter Mitarbeiter aber nicht daran hintert, zu sanktionieren. https://www.elo-forum.org/weiterbil...-unterschrieben-sanktion-ohne-mitteilung.html
Schlechtes Beispiel, denn der TE des genannten Beitrages hat sich gegen die Sanktion nicht gewehrt,
obwohl in seinem Fall gute Chancen für einen Erfolg bestanden.
Aber niemals die Unterschirft per se verweigern.
Ob ich eine Unterschrift offen verweigere oder stumm nicht leiste,
bleibt letztlich Inanspruchnahme bestehenden Rechts.
Bitte nicht persönlich nehmen, aber wegen solch ein Verhalten, sich einfach Wochen und Monatelang krankschreiben,
wurde die Wegeunfähigkeitsbescheinigung und weiterführung der Maßnahmen bei Krankheit eingeführt...schönen dank.
Die sog. WUB ist und bleibt eine Phantasieforderung der Behörde,
solange für deren Forderung keine gesetzliche Grundlage besteht.
Argumentation gegen Wegeunfähigkeitsbescheinigung
Ich verstehe nicht, wieso man sich, sofern man wirklich "gesund" ist
dann grundlos krankschreiben muss, die Ärzte sind schon so gnadenlos überfüllt.
Die Gerichte auch. Wenn die Ärzte soviel essen, daß sie überfüllt sind,
sollten sie vielleicht einfach mal ihr Eßverhalten ändern.
Nur weil man keine Lust hat? Ich verstehe ja, dass Maßnahmen sehr nervig sind, aber die gehen doch nur 3-6 Monate?
Und bewirken genau was, außer die privaten Trägern mit Fördergeldern zu versorgen?
Hatte ich auch schon hinter mir und hatte nebenbei nette Leute kennengelernt.
Wenn Du dafür eine Maßnahme brauchst, ist das Deine Sache. Der TE ist da offensichtlich anderer Ansicht.
Was mich an Deinem Post hier stört ist, daß er dem TE weder hilft,
noch in anderer Art dem Mitleser zweckdienliche Ergüsse beschert.
Offensichtlich reicht es aber für Dich, ein wenig auf andere Hilfesuchende herumzutrampeln.
Arbeite doch besser erstmal an Deiner eigenen Baustelle. :icon_cool:
 

Badener

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Hatte ich auch schon hinter mir und hatte nebenbei nette Leute kennengelernt.
Hallo, das kommt immer auf die Maßnahme an :-( Bei wechselnd 6 - 8 Teilnehmern ...waren 3 Drogensüchtig, 1 Vollalkoholiker, 2 der deutschen Sprache nicht mächtig, 1 Psycho die ununterbrochen Selbstgespräche führte. Toll, was besseres um Depressiv zu werden gibt es nicht! :-(
 

Gemcitabine

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Hallo, es handelt sich hier nicht um "fixe" Maßnahmen ... bei diesen Maßnahmen kann man jederzeit eintreten und "dauerhaft" quasi ohne Zeitbegrenzung teilnehmen. Super gell :biggrin:
Von der Existenz solcher Maßnahmen-Leckerchen hatte ich keine Kenntnis.
Dieses himmlische "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" hast du nun zerstört - nun geistern in meinen Alpträumen Sinnlosemaßnahmen open end herum.... mit Krankentagepotenzierung :icon_motz:
Nänä, das ist nicht schön.

Nirgendwo sonst, soweit ich weiß, werden Krankheitstage nachgeholt, weder in der Schulbildung (was ja doch wesentlich fruchtbarer als unsere Sinnlosmaßnahmen ist), noch bei irgendwelchen Fortbildungen der Ärzte (was auch wichtig wäre) noch irgendwo bei irgendwem in irgendwas tätig. Weil das auch gar nicht funktioniert, wie sollen exakt die versäumten Tage inhaltlich für eine Einzelperson an anderen Tagen nachgeholt werden? und welche Versäumnisse überhaupt?
Das ist so ein Phantom wie die WUB, oder sehe ich das falsch?


Nachtrag:
wir waren nicht zufällig Ende 2015 in derselben Maßnahme?
Wobei, unser Psycho war männlich und zündete mal nachts in seinem Hauseingang einen Läufer an. Ein Kampfmesser hatte er auch mal in seiner Tasche.... also Selbstgespräche wären mir lieber gewesen.
 

NudelSalat

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Die sog. WUB ist und bleibt eine Phantasieforderung der Behörde,
solange für deren Forderung keine gesetzliche Grundlage besteht.
Schon klar, aber leider es hindert sie nicht daran, diese einzufordern.

Und bewirken genau was, außer die privaten Trägern mit Fördergeldern zu versorgen?
Die Gelder bekommen sie auch so, ob du anwesend bist oder nicht.

Wenn Du dafür eine Maßnahme brauchst, ist das Deine Sache. Der TE ist da offensichtlich anderer Ansicht.
Du jammerst über meinen angeblichen angriff auf ihn, versuchst mich aber in jedem Satz persönlich anzugreifen.

Was mich an Deinem Post hier stört ist, daß er dem TE weder hilft, noch in anderer Art dem Mitleser zweckdienliche Ergüsse beschert.
Bist du dir deiner Selbstironie bewusst?

Arbeite doch besser erstmal an Deiner eigenen Baustelle. :icon_cool:
Oh dass musste jetzt sein, du fühlst dich jetzt mächtig was?
Du kannst dich darüber lustig machen und mich weiter stalken, aber es sind ernsthafte Probleme, ich weiß nicht wieso du dass hier zur Sprache bringen musst, ein armseliges Verhalten ist dass.


Ich sehe gerade du bist auch noch Moderator und von so etwas wird man hier beleidigt, dass ist ja ein Ding.
 

Zeitkind

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Oh dass musste jetzt sein, du fühlst dich jetzt mächtig was?
Du kannst dich darüber lustig machen und mich weiter stalken, aber es sind ernsthafte Probleme,
ich weiß nicht wieso du dass hier zur Sprache bringen musst, ein armseliges Verhalten ist dass.
Ach, ich denke Du hast mich schon richtig verstanden.
Nur mit der Differenzierung zwischen Beleidigung und Kritik hapert es noch ein wenig. :icon_wink:
Das letzte Zitat habe ich aus meinem Beitrag entfernt und durch einen Link auf Baustelle ersetzt.

Zurück zum Thema ...
 

Ronny

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Also erstmal danke für die Aufmerksamkeit und eure Antworten.

Hallo,
mittlerweile gibt es genug Maßnahmen, bei denen die Krankheitstage ALLE nachgeholt werden müssen, also hinten angehängt werden. Ohne Begrenzung. Das steht dann aber in den Vertragsbedingungen! ;-)
LG
Davon steht zum Glück nichts in meinem Vertrag, dem Zuweisungsschreiben oder der EGV.

Ein Vertrag in einer Zwangsmaßnahme sollte eben niemals unterschrieben werden.
Bisher erschien es mir zu kompliziert, zu aufwendig und zu langwierig ein Anwalt zu beauftagen und zum Sozialgericht zu gehen, da war 4 wochen krankschreiben lassen und rausfliegen deutlich einfacher.

Ich verstehe nicht, wieso man sich, sofern man wirklich "gesund" ist dann grundlos krankschreiben muss, die Ärzte sind schon so gnadenlos überfüllt.
Wer sagt denn, dass ich wirklich "gesund" bin ?

Hatte ich auch schon hinter mir und hatte nebenbei nette Leute kennengelernt.
Bei meiner ersten Maßnahme habe ich einen Heroindealer kennengelernt der mir seine Ware mehrmals kostenlos zum probieren abgeboten hat. Soviel dazu.

Herzlich willkommen im Forum. :welcome:
Die Maßnahmedauer hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wie beispielsweise Formulierung und Inhalt der Zuweisung,
ggf. dem Inhalt einer abgeschlossenen EGV bzw. eines EGV ersetzenden VA,
ob und mit welchen Bedingungen ein Vertrag mit dem MT geschlossen wurde etc..
Wenn Du detaillierte Hilfestellung zu Deinem Sachverhalt brauchst, müßtest Du Dein Anliegen präzisieren
und betreffende Unterlagen hier anonymisiert einstellen. Anderenfalls kann hier keiner Deinen Sachverhalt einschätzen.
Danke.
Ich habe jetzt meine Unterlagen anonymisiert.
Mein Anliegen ist konkret:

Kann ich aus dieser Maßnahme rausfliegen, wenn ich lange Krankgeschrieben bin ? und wenn ja, wielange muss ich krankgeschrieben sein ?
 

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erwerbsuchend

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und wenn ja, wielange muss ich krankgeschrieben sein ?
Die Dauer der Krankschreibung legt der behandelnde Mediziner auf Grund der medizinischen Notwendigkeit fest.

Du wirst hier im Forum kaum bis keine Hilfe finden, wie du einen Arzt dazu bringst, dich länger als medizinisch notwendig krank zu schreiben.

Aus den von dir eingestellten Unterlagen gehen die immer gleichen Fehler des JC hervor.

Ich finde weder in der EGV noch in der Zuweisung eine Angabe, welche Vermittlungshemmnisse du aus Sicht des JC hast, noch eine Angabe, wieso ausgerechnet diese Maßnahme deine Vermittlungshemmnisse beheben soll.
Es wird unbestimmt von aktiver Mitarbeit geschrieben, jedoch wird in Blatt "Zuweisung3" davon geschrieben, dass diese Angaben nicht abschließend sind. Eine Zuweisung muss jedoch genau definiert sein.

Den Vertrag mit dem MT musst du nicht unterschreiben, denn der MT gibt in diesem in §2 zu, dass du vom JC zugewiesen bist. Bei einer Zuweisung durch das JC hat das JC im Vorfeld alles organisatorische mit dem MT zu klären, so dass du ohne weiteren organisatorischen Aufwand deinerseits direkt an der Maßnahme teilnehmen kannst.
 

Zeitkind

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Kann ich aus dieser Maßnahme rausfliegen, wenn ich lange Krankgeschrieben bin ? und wenn ja, wielange muss ich krankgeschrieben sein?
Erstens wäre das der falsche Weg und zweitens kannst Du nicht rausfliegen,
wenn Du die Maßnahme erst garnicht beginnst.
Was mir als erstes auffällt ist die fehlende RFB in der Zuweisung.
Dann sind einige der aufgeführten Mitwirkungspflichten in Zuweisung und EGV-Entwurf
entweder rechtswidrig oder zu unbestimmt.
Eine AUB ist bei Bezug von ALG 1 nach § 311 SGB III und bei Bezug von
ALG 2 nach § 56 SGB II vor Ablauf des dritten Kalendertages dem LT vorzulegen.
Zur Annahme von Arbeitsangeboten durch Dritte darfst Du ebenfalls nicht verpflichtet werden.
Die Beschäftigungsvermittlung ist Aufgabe der AfA.
Weder EGV, noch Vertrag sollten unterschrieben werden.
 

Ronny

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Erstens wäre das der falsche Weg und zweitens kannst Du nicht rausfliegen,
wenn Du die Maßnahme erst garnicht beginnst.
...
Weder EGV, noch Vertrag sollten unterschrieben werden.
Ich habe aber die Maßnahme bereits begonnen.
EGV und Vertrag sind schon unterschrieben.
Was wäre denn der richtige Weg um aus der Maßnahme wieder rauszukommen ? bzw. Welche anderen möglichkeiten gibt es ?
 

0zymandias

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Wie Du schon selbst festgestellt hast, ist die Maßnahme des Grauens keine Netto-Maßnahme.
Dies müsste einzig durch das JC unmissverständlich und rechtsrichtig kommuniziert werden.

Sollte eine AU vom Baum fallen, könnte man sich bücken. :wink:
Ob's reicht, würde sich dann weisen.

Ich würde den Vertrag mit dem MT kündigen, schriftlich und nachweisbar.
Kündigungsbedingungen sind so nicht enthalten, also geht das jederzeit und anlasslos.

Überaus große Bedenken hätte ich wegen der "gemeinnützigen Tätigkeiten", die auch noch im "Bedarfsfall" auszuführen seien.
Große Angst vor dem Zoll, denn Schwarzarbeit wird hierzulande unter Strafe gestellt.
Und eine Arbeitsgelegenheit ist es wohl nicht, dafür sind die Paragrafen nicht geeignet.

Praktika können, wenn sie unentgeltlich sind, wovon man hier mit entsprechenden Mangel an Begeisterung ausgehen kann,
jederzeit sanktionsfrei abgelehnt werden. Also auch vor Beginn.
Für Praktika bräuchte es auch zusätzliche Verträge, bei denen man das Nicht-Unterschreiben ganz, ganz hart trainieren sollte. :wink:

Der Hinweis auf § 4a BDSG ist übrigens falsch, denn dieser Paragraf setzt nicht die Kenntnisnahme voraus, sondern die ausdrückliche und freiwillige Zustimmung zur Datenspeicherung und -Verarbeitung.
Folgerichtig sollte man die Datenspeicherung untersagen, Formular 1b.

Mit den Argumenten aus dem Thread einen Widerspruch ans JC gegen die Zuweisung richten.
Zwar ist die Maßnahme in der EGV vereinbart worden, aber nicht sanktionsbewehrt.
(Die Rechtsfolgenbelehrung zielt nur auf Unterpunkt 5., Zur Integration in Arbeit.)
 
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