Maßnahme für schwerbehinderte Menschen - Zuweisung/Angebot ohne gültige EGV?

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G

Gelöschtes Mitglied 34264

Gast
Hallo ihr Lieben,

ein Freund von mir übergab mir heute seine Unterlagen: Per Post bekam er Anfang Oktober ein "Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger" mit RFB, Beginn am 12.10.2015, Ende 11.04.2016.

Die Maßnahme startete am 12.10.2015. Er jedoch konnte aus gesundheitlichen Gründen diese Maßnahme nicht antreten. Die AU-Bescheinigung liegt erst ab dem 13.10. vor (hat beim Arzt nicht aufgepasst, obwohl er am 12. schon krank war, hat er diese sich nicht um 1 Tag rückwirkend ausstellen lassen); wurde aber dem JC per Post zugeschickt. Ich befürchte, dass ihm dieser eine Tag eine 30%ige Kürzung bringen wird :frown:; es ergeben sich noch weitere Fragen:

Jetzt sind 3 Wochen seit Maßnahmebeginn vergangen. Hat die Zuweisung zur Maßnahme dadurch ihre Gültigkeit verloren? Oder muss er Montag bei der Maßnahme antreten? Oder wäre es egal, wenn er wegen des einen Fehltags sowieso schon eine 30%ige Kürzung erhält. Oder gibt es dann gleich 60 %?

Es liegt keine EGV vor. Ist eine Zuweisung trotzdem rechtens? Mit ihm wurde kein Gespräch geführt. Die neue SB kennt er noch gar nicht. Es wurde mit ihm nicht besprochen, welchen konkreten Vorteil ihm diese Maßnahme bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle bringen könnte.

So viele Fragen und Probleme. Danke für Eure Hilfe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 34264

Gast
Ich habe es gefunden: Wenn während der Zuweisungsdauer zu einer Maßnahme AU vorliegt, endet die Zuweisung zu einer Maßnahme erst mit Beginn der 7. Woche der AU, falls es jemanden interessieren sollte.
 

gelibeh

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Ist eine Zuweisung trotzdem rechtens?
Dazu müsste man die Zuweisung sehen. Er soll nichts sofort beim Maßnahmeträger unterschreiben!!!!!! Alles zur Prüfung mitnehmen. Das Recht hat er. Er soll sich da nicht einschüchtern lassen.
Oder wäre es egal, wenn er wegen des einen Fehltags sowieso schon eine 30%ige Kürzung erhält. Oder gibt es dann gleich 60 %?
Er war am ersten Tag nicht da, ist also die Maßnahme nicht angetreten. Entweder man holt sich eine Bescheinigung vom Arzt, dass es am 12. schon nicht zumutbar war die Maßnahme anzutreten und macht dann mit der Unterschriftennummer weiter oder man geht am Montag weiterhin nicht hin. Nicht angetreten ist er ja schon am 12. nicht. Mehr als 30% dürfte es nicht geben.

Ob man wegen der 30%igen Sanktion wegen Nichtantritts etwas machen kann, müsste man sehen. Wie Du schon sagst, ist es ja unklar, was die Maßnahme bringen soll. Da müsste man die Zuweisung sehen, um da mehr sagen zu können
 
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