Maßnahme bei Arbeitgeber - wieder mal kostenlos arbeiten?

Hartznase

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Hallo zusammen,

mal wieder ich.

Habe im letzten Jahr eine Vorstellung gehabt bei einer Firma.
Die Firma hat mir ein Probearbeiten für 1 - 2 Tage angeboten welches ich angenommen habe.

Nun hat die Firma mit dem Jobcenter geredet und mir folgendes geschrieben:

wir haben mit dem Arbeitsamt wegen einer Eingliederungshilfe für Sie gesprochen. Das Arbeitsamt hat vorgeschlagen, dass die Probearbeitszeit vor Weihnachten mit einem oder zwei Tage sehr kurz sei. Mit dem Arbeitsamt ist abgesprochen, dass wir mit Ihnen eine Probewoche vom 18.bis 22. vereinbaren. Der früheste Einstellungstermin wäre dann der 25. 01.16. Außerdem hat das Arbeitsamt uns eine finanzielle Unterstützung bei Ihrer Eingliederung zugesagt.
Vom JC kam natürlich nun ein "Angebot zu einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber".

So was macht mir natürlich alles kaputt, soll ja im Prinzip nichts anderes heißen, als dass ich nicht auf einen Arbeitsvertrag bestehen soll, und mich für nichts abrackern soll (für die Maßnahmeziele welche auch immer das sind) und dann sowieso nicht mehr gebraucht werde nach der Woche wie so üblich.

Was haltet ihr davon, aus einer Probearbeit eine Maßnahme zu machen?
Darf so etwas überhaupt sein?
Schließlich dient eine Maßnahme dazu etwas zu vermitteln, und nicht eine Firma bei ihren Aufträgen zu unterstützen?
Auf einen Arbeitsvertrag mit geregelter Zahlung darf ich doch sicher dennoch bestehen?

Mich kotzt es echt an, dass das Jobcenter da so mitmischt, und nicht einfach eine ganz normale Probearbeit inklusive Vertrag und Bezahlung machbar ist.
Danke euch schon mal für Antworten. :confused:
 

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spider

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Das "Angebot" würde ich als solches abheften und der Dinge harren. Es gibt weder einen Grund auf das Schreiben des AG zu reagieren noch muss man irgendwelche ominösen "Angebote" des JC annehmen.
 

spider

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Bei ner Firma, die nach der Gratisarbeit sicherlich nicht davon absieht bei Einstellung gleich noch ordentlich Probezeit mitzunehmen um den AN im Zweifel schnell wieder loswerden zu können und wirtschaftlich nicht in der Lage zu sein scheint seine Angestellten allein zu unterhalten?
Selbst wenn einen sowas vom JC wegbringt. Wie lange soll es dauern bis man wieder da ist? Spätestens dann wenn die Förderung endet.
Ich weiß nicht um welche Branche es geht, aber ich kenne im Baunebengewerbe mehrere solcher Unternehmen, bei denen das zum Geschäftsmodell gehört. Ohne "williges" JC gibts da gar keinen Job und wenn das Personal sich nicht mehr lohnt sieht man zu das man es loswird. Da wird auch schonmal ein Gewerbe abgemeldet, so läuft die Firma eben zukünftig auf irgendein Familienmitglied o.Ä. um Rückforderungen seitens des JC zu entgehen.
Sowas muss man nach meiner Ansicht nicht wirklich unterstützen.
 

Roter Bock

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@Wolpertinger

Erzähl nicht so einen Schwachfug. Die Probearbeit wird genauso "abgegriffen" vom AG wie der Einarbeitungszuschuss und wenn dann der AG alles zahlen soll weil die Zuschüsse auslaufen sitzt der Betroffene wieder beim JobCenter vor der Tür. Das ist die Erfahrung die allgemein für Probearbeit in Kombination mit Einarbeitszuschuss gemacht wurde.

Ich kann dieses dumme "Pro-AG" Geschwätz nicht mehr hören.

Roter Bock
 

Mutter Beimer

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Ganz ehrlich, dieser AG sucht nur einen Dummen. Schon alleine die Frage nach der Förderung.
Ich persönlich habe auch noch nie "Probe" gearbeitet. Zu meiner Zeit gab es noch die bezahlte Probezeit.
Schon alleine, das Ansinnen dieses AG lässt mir den Kamm schwillen.
:icon_stop:
 

Frank71

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@Hartznase... Handelt es sich bei dem Arbeitgeber um eine Sklavenbude???
 

Texter50

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Dazu gibt es ne HEGA unter folgendem Link:

https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mtay/~edisp/l6019022dstbai410209.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI410212

Interessant sind die Punkte
- 1,3 Anforderungen an den Arbeitgeber und die Tätigkeit im Betrieb
- 1.3.1 Amforderungen an den Arbeitgeber, Seite 9
- 1.3.2 Anforderungen an die Tätigkeit im Betrieb, Seite 10

und der Rest des Dokuments.

Ich ging bisher davon aus, sowas läuft über AVGS (inner EGV angeboten) oder Zuweisung?
 

spider

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Ich ging bisher davon aus, sowas läuft über AVGS (inner EGV angeboten) oder Zuweisung?
Genau so soll das auch sein. Deshalb ja, Vorschlag als solchen nehmen, abheften und abwarten. Reagieren würde ich da erst dann, wenn das Ding tatsächlich als Bescheid in Form Bestandteil EGV/VA oder Zuweisung ins Haus flattert.

Das die JC da irgendwelche Anforderungen an den AG stellt oder gar Wert auf deren Einhaltung legt, habe ich selber noch nie erlebt. Hat das Arbeitsamt damals, als es die JC noch nicht gab aber auch nicht wirklich gemacht, maximal wurde mal mit dem AG telefoniert um zu erfragen wie der "Schützling" sich denn so macht. Letzteres selber live erlebt. Das aber gerade die JC sich häufig nachweislich nicht an ihre eigenen Regeln halten ist ja aber an sich nichts neues.
 
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Ganz ehrlich, dieser AG sucht nur einen Dummen. Schon alleine die Frage nach der Förderung.
Ich persönlich habe auch noch nie "Probe" gearbeitet. Zu meiner Zeit gab es noch die bezahlte Probezeit.
Schon alleine, das Ansinnen dieses AG lässt mir den Kamm schwillen.
:icon_stop:
@MutterBeimer

Stimmt Probearbeiten ist meistens Besch.........
Aber du steckst oft in der Klemme die Arbeitgeber bekommen eh nur noch ein paar Tage genehmigt und ich habe mich dann immer gefragt ob sich dafür der Ärger mit dem JC lohnt.
Ich bin auch wütend mich haben sie auch schon ein paar mal beim " Probearbeiten" ausgebeutet und nicht eingestellt.
 

spider

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Aber du steckst oft in der Klemme die Arbeitgeber bekommen eh nur noch ein paar Tage genehmigt und ich habe mich dann immer gefragt ob sich dafür der Ärger mit dem JC lohnt.

Arbeitgeber bekommen vom JC genehmigt einen Elo für nothing "Probearbeiten" zu lassen? Das halte ich doch für ein Gerücht. Der AG ist sicherlich nicht darauf angewiesen da irgendeine Genehmigung zu erhalten. Die lassen sich die Leute schicken in dem Wissen, das die JC ihre Kunden versuchen zur kostenfreien Probearbeit zu nötigen und notfalls lassen sie das den Elo selber regeln. Der rennt damit zum JC und die freuen sich ein zweites Loch in den Allerwertesten jemanden demnächst als vermittelt betrachten zu dürfen. Im Normalfall nimmt man dann in Frage kommende, nicht abgeneigte Bewerber zur Seite und teilt mit man würde gern einstellen aber kann sich das nicht leisten. Der Firma gehts halt "grad" schlecht. Das bekommt dann das JC zu hören und dann werfen die wertvolle Ressourcen raus um den Unfug auch noch zu finanzieren. In meinem Fall gab es damals satte 75% Zuschüsse vom Amt für 12 Monate, unter der voraussetzung das ich mindestens 2 Jahre beschäftigt werde. Nach 8 Monaten weniger Aufträge wurden 6 der mit mir insgesamt 8 neu eingestellten geförderten Leute vor die Tür gesetzt, betriebsbedingt. Nach einigem Ärger mit dem Arbeitsamt hat die Lebenspartnerin meines AG ein passendes Gewerbe angemeldet, er hat seines abgemeldet, die Angestellten wurden übernommen und weiter gings. Das Spielchen wurde auch nach meinem Austritt ein Jahr später noch mehrere Male mit anderen Familienmitgliedern konsequenzlos weitergespielt, bis die beiden sich getrennt haben und jeweils verzogen sind. Ich selber habe die angedachten 24 Monate auch nicht vollgemacht, Kündigung wegen Krankheit(betriebsbedingt vorgeschoben), danach Anfrage nach Schwarzarbeit, selber Job weniger Geld als Netto vorher, abgelehnt.

Und was heisst Stress mit dem JC? Den Tut man sich diesbezüglich maximal einmal an. Niemand muss kostenlos für irgend einen regulären Arbeitgeber schaffen gehen. Wenn der AG noch nicht ganz überzeugt ist vom AN, kann er das über die dafür gesetzlich vorgesehene Probezeit regeln. Darauf hinzuweisen darf kein Sanktionsgrund sein.

Wer kostenlos Probearbeitet und danach nicht genommen wird, sollte in erster Linie auf sich selber sauer sein diesen Unfug überhaupt mitgemacht zu haben und sich zukünftig vornehmen alles was in diese Richtung geht stark in Frage zu stellen und seine Rechte wahrzunehmen.
 
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Und was heisst Stress mit dem JC? Den Tut man sich diesbezüglich maximal einmal an. Niemand muss kostenlos bei irgend einem Arbeitgeber schaffen gehen. Wenn der AG noch nicht ganz überzeugt ist vom AN, kann man das über die dafür gesetzlich vorgesehene Probezeit regeln. Darauf hinzuweisen darf kein Sanktionsgrund sein.
Wenn du bei so einem AG im Vorstellungsgespräch sitzt weiß der schon wie er dich unter Druck setztenkann gerade wenn du vom JC kommst.
Bist du schon mal in dieser Situation gewesen ?
Für das Ablehnen einer solchen " Maßnahme" brauchst du einen Rechtfertigungsgrund beim JC.
Wenn der AG sich an das JC wendet und mitteilt er hätte eigentlich Interesse gehabt aber du warst nicht bereit ein paar Tage Probe zu arbeiten?

Was tust du dann wenn der SB dich nach deinen Gründen fragt warum du es nicht probiert hast?
Das ict meine Befürchtung, ich weiß das ist Erpressung aber es sagt sich immer so leicht:" niemand muß umsonst arbeiten".
Für ein paar Tage eine Sanktion kassieren?
 

spider

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Wenn du bei so einem AG im Vorstellungsgespräch sitzt weiß der schon wie er dich unter Druck setztenkann gerade wenn du vom JC kommst.
Bist du schon mal in dieser Situation gewesen ?
Ja, ZAF hier im Ort. Bewerbung freiwillig in eigener Verantwortung.
Ich sollte freiwillig 10 Tage (2x aufeinander Mo-Fr) Probearbeiten. "Das dient schliesslich dazu Sie und ihre Fähigkeiten näher kennen zu lernen."
Abgelehnt, mit dem Hinweis auf die 6 Monate Probearbeit im Vertragsmuster und das ich grundsätzlich nicht bereit bin für ohne Vergütung für ein eindeutig gewinnorientiertes Unternehmen zu arbeiten. Ich sollte seiner Ansicht nach ja nichtmal eingearbeitet/angelernt werden oder mir ein Bild vom Betrieb machen, sondern wortwörtlich "richtig reinhauen und zeigen was ich kann". Es kam nicht zu einer Einstellung, als Begründung wurde mir während des Gesprächs nur lapidar mitgeteilt das unter diesen Umständen keine Zusammenarbeit möglich sei.

JC, damals noch ARGE hat bei einem Meldetermin lediglich wissen wollen warum ich den Job nicht angenommen hab. Hab das damit beantwortet, das man mich nicht wollte und fragte woher sie das weiß, war angeblich so im Rechner hinterlegt... Keine Konsqeuenzen

Für das Ablehnen einer solchen " Maßnahme" brauchst du einen Rechtfertigungsgrund beim JC.
Wenn der AG sich an das JC wendet und mitteilt er hätte eigentlich Interesse gehabt aber du warst nicht bereit ein paar Tage Probe zu arbeiten?

Was tust du dann wenn der SB dich nach deinen Gründen fragt warum du es nicht probiert hast?
Das ict meine Befürchtung, ich weiß das ist Erpressung aber es sagt sich immer so leicht:" niemand muß umsonst arbeiten".
Für ein paar Tage eine Sanktion kassieren?
Die Rechtfertigung ist die gesetzlich geregelte bezahlte Probearbeit, sowie die fehlende Rechtsgrundlage für einen AG ohne Entlohnung schaffen zu müssen.

Bevor ein AG sich an das JC wenden kann, untersagt man ihm im Zweifel schriftlich gegen Bestätigung der Weitergabe seiner Daten an Dritte.

Und wenn der SB fragt, warum man in einem Bewerbungsgespräch dies oder jenes nicht gemacht hat, darf man ihn auch gern darauf hinweisen das Inhalte dieses Gesprächs vertraulich sind und man nicht bereit ist da für das JC eine Ausnahme zu machen, solange es keinen Rechtsgrund der einen dazu verpflichtet, hervorbringt.

Ich hab seinerzeit auch ne ganze Menge falsch gemacht, aber manche Dinge sind eben grundsätzlich. Und gerade wenn jemand kostenlos irgendwo schaffen soll, oder man eben unter Druck gesetz wird, sollte man in der Lage sein wenigstens klar und deutlich mitzuteilen das man nicht alles mit sich machen lässt.
Ein tolles Mittel bei sinnfreien Anfragen ist übrigens ein etsprechender Antrag auf Auskunft. Darin kann man dann die gesetzlichen Vorgaben erfragen und was der/die/das SB sich dabei gedacht hat und dergleichen. Habe jetzt bereits mehrfach erlebt das darauf nur knappe Antworten kommen mit denen sich das dann erledigt hat. Für mich leider etwas zu spät, aber für betroffene sicher nicht ohne Sinn den Leuten im JC mit einfachen mitteln den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Wenn das JC etwas will, muss es spätestens auf Nachfrage beantworten aus welchem Grund, zu welchem Zweck und auf welcher grundlage etwas gefordert wird. Fast schon traurig, wie oft das nicht erfüllt werden kann, weil oft schlicht die Grundlage der Forderung fehlt, weil man der Einfachheit immer erstmal den Mitwirkungsparagrafen in den Raum wirft, der vieles von dem was das JC so von einem will, gar nicht regelt.
 

gelibeh

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in #8 ist ein Link auf die HEGA. Bei einer MAG darf man vorwiegend keine Tätigkeiten machen, die üblicherweise bezahlt werden. Entsprechend handeln. Der Job dürfte dann allerdings wohl weg sein, aber ob das nun wirklich so traurig ist?
 
E

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Finger weg von MAG und kostenlose Probearbeit beim AG.

Du wirst nur ausgepresst und wenn nichts mehr zu holen ist landest du auf dem Müll.

Die Probearbeitsverhältnisse sind von Anfang an auf echte Arbeitsverhältnisse ausgerichtet. Der Bewerber übernimmt auf Anweisung des Firmenchefs betriebliche Arbeiten. Der Arbeit Leistende ist in den Betrieb eingegliedert und untersteht dem Weisungsrecht des Betriebes. Die Arbeit wird bezahlt. Die Beschäftigung unterscheidet sich inhaltlich also nicht von den Beschäftigungen der übrigen Arbeitnehmer. Deshalb tritt für diese Zeit der Probebeschäftigung Sozialversicherungspflicht nach den allgemein gültigen Regelungen ein.

https://www.elo-forum.org/antraege/151615-bezahltes-probearbeiten-tage-angerechnet.html
 

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obi68

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Ein Arbeitgeber, der bezahlungsfreies Probearbeiten vorschlägt oder fordert, ist per se als unseriös einzustufen.
Wenn derjenige dann auch noch selbst (!) beim Jobcenter anruft, um daraus eine Maßnahme stricken zu lassen, ist klar, daß er ein reiner Ausbeuter ist und aus dem "Probearbeiten" nie und nimmer ein längerfristiges, bezahltes Arbeitsverhältnis werden wird, höchstwahrscheinlich nicht mal ein kurzzeitiges.

Finger weg von solchen Schmarotzern!
 
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Wenn du bei so einem AG im Vorstellungsgespräch sitzt weiß der schon wie er dich unter Druck setztenkann gerade wenn du vom JC kommst.
Bist du schon mal in dieser Situation gewesen ?
Für das Ablehnen einer solchen " Maßnahme" brauchst du einen Rechtfertigungsgrund beim JC.
Wenn der AG sich an das JC wendet und mitteilt er hätte eigentlich Interesse gehabt aber du warst nicht bereit ein paar Tage Probe zu arbeiten?

Was tust du dann wenn der SB dich nach deinen Gründen fragt warum du es nicht probiert hast?
Das ict meine Befürchtung, ich weiß das ist Erpressung aber es sagt sich immer so leicht:" niemand muß umsonst arbeiten".
Für ein paar Tage eine Sanktion kassieren?

Sehe ich nicht so. Du hast wohl auch schon aufgegeben, und lässt alles mit dir machen. Du musst deinen Standpunkt klar vertreten dann sind die vorsichtiger und drehen dir keine Zwangsarbeit an.

Wenn ein AG sagt kommen sie zum Probearbeiten für lau. Sage ich Tschüß und gehe. Wenn das JC mich zum Rapport bestellt sage ich denen das ich nicht umsont/kostenlos arbeite. Umsonst ist es für dich und kostenlos bist du für den AG.
Wenn die immer neue Leute finden die sich nicht dagegen wehren, dann hört das nie auf.
 

Mutter Beimer

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Ich persönlich finde es eine Unsitte, die sich die letzten Jahre bei den AG eingebürgert hat.
Ganz am Anfang meiner Erwerbslosigkeit, wollten es 2 potentielle AG, dass ich am WE "Probe arbeite". In beiden Fällen lehnte ich es ab.
AG I war eine Leihklittsche, die einen Engpass hatte, in der Nachtschicht. Ich befand mich zu dieser Zeit in einer Maßnahme.
AG II war ein Ausflugslokal, das ebenfalls übers WE einen Engpass hatte.

Hatte in beiden Fällen keine Probleme, wegen meiner Ablehnung der "Probejobs", seitens des JC.
Ich gehe einmal davon aus, wenn man sich gleich wehrhaft zeigt, wissen die AV von Anfang an, mit wem und mit wem sie nicht ihre miesen Spielchen spielen können. :icon_evil:
 
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