Maßnahme bei Arbeitgeber, Ablehnung Probearbeiten. Welche Folgen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

busfahrer

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Mir schwirren z.Z. etliche Gedanken zu dem Thema rum, vorallem weil ich ein absolut unsympatisches VG hatte.

Wenn man einen Vermittlungsvorschlag ohne Rechtsfolgenbelehrung bekommt, man geht zum Vorstellungsgespräch und der pot. Arbeitgeber will einen eine "Probearbeit" schmackhaft machen, man lehnt diese ab, weil die Stelle doch nicht so seinen Vorstellungen entspricht in mehreren Punkten, was man während des Vorstellungsgespräches so feststellt, auch wenn die "Chemie nicht stimmt" - ist das schon Verhinderung eines Arbeitsverhältnisses und somit sperrzeitverdächtig? Ich würde mich nur auf solche Sachen wie Probearbeit einlassen, wenn ICH hundertpro überzeugt bin, das ist mein absoluter Traumjob, wo ich wirklich hin will. Bzw. würde ich eher ne Art Kurzarbeitsvertrag mit Bezahlung wollen, meinetwegen eine Woche oder 3 tage was weiss ich und dann sagen passt, oder passt nicht. Was ist wenn ich ich solcher maßnahme beim Arbeitgeber "festhänge" und stelle fest, das passt nicht, ich will da partout nicht anfangen, kann der mir da nen Strick drehen, a la "keine Lust"? Gibt es bei solch "Maßnahmen" ne Art Rechtsfolgebelehrung, die quasi auch über das Ende der Maßnahme greifen - also Maßnahme zwar mitgemacht, aber hinterher will ich da nicht anfangen? Danke für alle Antworten
 

Helga40

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Wenn der Vermittlungsvorschlag ohne Rechtsfolgenbelehrung war, musst du dich ja noch nicht mal bewerben, von daher hat die Ablehnung des Jobs auch keine Folgen.
 

Doppeloma

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Hallo busfahrer,

Wenn man einen Vermittlungsvorschlag ohne Rechtsfolgenbelehrung bekommt, man geht zum Vorstellungsgespräch und der pot. Arbeitgeber will einen eine "Probearbeit" schmackhaft machen, man lehnt diese ab, weil die Stelle doch nicht so seinen Vorstellungen entspricht in mehreren Punkten, ...
Mal ergänzend zu meiner Vorposterin (dass du dich darauf gar nicht bewerben musst ohne RFB), solltest du bei Wunsch des AG nach "Probe-Arbeit" ganz direkt die vorgesehene Bezahlung dafür ansprechen. :first:

Du brauchst nicht ohne Bezahlung irgendwo zu arbeiten, auch nicht "auf Probe", dafür gibt es die gesetzliche Probezeit mit "angenehm" kurzen Kündigungsfristen für beide Seiten und voller Bezahlung deiner Arbeit, ab dem ersten Arbeitstag. :idea:

Meist sind die AG dann nicht mehr interessiert dich "auszuprobieren" und die AfA muss auch nicht über eine genehmigte "Schein-Maßnahme" (Eingliederungs-Maßnahme bei einem AG) die Verantwortung und "Bezahlung" übernehmen ...

Unbezahlte Arbeits-"Angebote" darf man ablehnen, denn man soll ja von der AfA in bezahlte Arbeit vermittelt werden ... und nicht nur als "Maßnahme-Aushilfe" auf Probe dienen ... mehr ist das nämlich in der Regel dann nicht. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
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