Maßnahme antreten ohne Unterschrift

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schranklos

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Hallo Leute,
Ich mache es kurz. Die EGV nicht unterschrieben, die EGV dann nach ein paar Wochen per VA bekommen.

Widerspruch eingelegt man hat mein Widerspruch unbegründet abgelehnt.

Eine Zuweisung für eine Maßnahme bekommen zu der Maßnahme bin ich pünktlich erscheinen, im Einzelgespräch wurde dann direkt gesagt sie müssten dann was unterschrieben, ich habe mir alles genau angehört und in Ruhe erklären lassen. Am Ende vom Gespräch wollte sie das ich die Hausordnung und die Verträge unterschreibe das verneinte ich, ich möchte die Papiere erstmal in Ruhe überprüfen lassen. Daraufhin sie das geht so aber nicht und holte eine weitere Mitarbeiterin, die zweite Mitarbeiterin meinte auch ohne Unterschrift können sie diese Maßnahme nicht antreten, ohne Unterschrift keine Maßnahme. SO dann dachte ich es kommt eine Anhörung kam aber nichts, hatte jetzt vorher einen Termin bei meinem Fallmanager und er drückt mir das Schreiben in die Hand und meinte ich habe mit dem Maßnahme Leiter geredet sie können auch ohne unterschritt teilnehmen.

Hier mal das Schreiben und die neue Zuweisung habe auch da nichts unterschrieben wie komme ich jetzt aus der Nummer raus.?
PS: DIe Verträge und Hausordnung habe ich alles eingescannt
 

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Gast
Ja, aufsuchende Sozialarbeit gibt es. Die kommen in der Gruppe, zu viert oder zu fünft, wollen auf Teufel komm raus unbedingt in die Wohnung. Wenn man nicht da ist, wird ein Drohbrief in die Tür geklemmt, nicht in den Briefkasten gesteckt. Das ganze passierte mindestens 20 x innerhalb von 5 Wochen.


Nicht reinlassen!
 

schranklos

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Danke erstmals für eure antworten nur wie komme ich da wieder aus der Maßnahme raus. Wenn ich am Donnerstag da war werde ich mal berichten wie das ganze abgelaufen ist, wo ich die erste Zuweisung bekommen habe der Vetrag und Hausordnung bekommen mit 7 oder 8 Seiten jedes einzelne Wort wurde mit durchgenommen und jetzt geht die Maßnahme einfach ohne Unterschrift. Bin ich dann Versichert.? usw fragen über fragen keine ahnung was ich jetzt noch tun kann
 

noillusions

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Danke erstmals für eure antworten nur wie komme ich da wieder aus der Maßnahme raus. Wenn ich am Donnerstag da war werde ich mal berichten wie das ganze abgelaufen ist, wo ich die erste Zuweisung bekommen habe der Vetrag und Hausordnung bekommen mit 7 oder 8 Seiten jedes einzelne Wort wurde mit durchgenommen und jetzt geht die Maßnahme einfach ohne Unterschrift. Bin ich dann Versichert.? usw fragen über fragen keine ahnung was ich jetzt noch tun kann
Mach dir nicht Zuviel Hoffnung mit rauskommen - du kannst es versuchen indem du ihnen maximal Aufwand/Arbeit machst.
Als Beispiel:
-Anfrage aufgrund des BDSG (wie oft man das machen kann weiß ich nicht), aber nicht gleich sofort
-Mißstände in der Massnahme petzen
-PC-Nutzung zur Bewerbung dort nicht nutzen (Deine Zugangsdaten könnten getrackt werden)
-Jobangebote: Darf das nicht nur vom JC kommen? (Bin mir grad nicht sicher)
-Krankmeldung: Kriegt das nicht nur das JC? Steht nicht auch ein Passus in der EGV-VA dazu?
-Bankdaten: Abrechnung für Fahrtkosten nicht nur vom JC? Was ist mit Vorauskasse?

Was ist im Vorfeld der Massnahme abgelaufen? Hast du Gegenvorschläge gemacht, z.B. Fortbildung statt Massnahme. Die Massnahme ist von den Inhalten her eine Beleidigung - also im grunde was für "den ersten Menschen".
Die Massnahme ist sehr lang meiner Meinung nach - geht das so?
 

Sonne11

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Hallo!
In der Zuweisung wird dem MT ein selektiver Zugriff gewährt. Ob das von Rechtswegen einfach gestattet ist und es darüber sogar eine Anleitung in den fachlichen Weisungen gibt, interessiert nicht.

Man könnte also dem MT und dem JC separat den Zugriff verbieten. Bei Dir wird sogar ein Hauch von "Freiwilligkeit" erwähnt. Was nie erwähnt wird.

Also an beide "den selektiven Zugriff verbieten. (Dem JC den Zugriff für MT verbieten)

Fehlende Beratung, fehlende Erklärung und "die informationelle Selbstbestimmung" als Begründung nehmen.

Zudem eine schriftliche Bestätigung dieser Untersagung fordern. Das macht denen zusätzlich Arbeit und die können hinterher nicht dümmer tun, als.....ihr wisst schon. :rolleyes: Sonst weiß MT alles über Dich.

Und damit DU über Deine Daten bestimmst, keine Zeugnisse vorlegen. Diese interessieren nicht. Deine Aussage über Deinen Beruf und Kenntnisse müssen reichen.

Bewerbung und Lebenslauf, nur als Muster mit erfundenen Daten. Echtdaten braucht der MT nicht. Zeugnisse versendest DU und niemand sonst.

Zudem kannst Du dem MT, eine Weitergabe Deiner Daten an Dritte untersagen. Anmerken, dass Daten nach Anfrage an Dich, mitgeteilt werden dürfen. (dies entschärft) Die erforderliche Datenweitergabe an den Auftraggeber wird gestattet, soweit sie vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen ist. (JC)

Damit hätte man zumindest datenschutzrechtlich die Maßnahme etwas unter Kontrolle. ;)

Du kennst die Verträge und Zustimmungen, also weißt Du, worauf Du achten musst.

Und dies bedeutet nicht, dass man nicht nach allem fragen wird, was Du in die Bögen eintragen hättest sollen. ;) Die gehen einfach einen anderen Weg. Also, nur erzählen, was Du für nötig hältst. (kein Tel,keine Mail und persönlichste Dinge)

Ich würde mitschreiben, was MT alles so erzählt. (stichwortartig) Das würde den fertig machen! :whistle::sneaky: Und ich könnte alles rückwirkend einsehen und den Sinn ergründen. Es ist ein sehr gutes Mittel. *Werbung* Maßnahmeträger hassen diesen Trick! :LOL:;)

Zudem könnte man den Ablaufplan verlangen. Ich wette, es gibt keinen! :ROFLMAO:

Denn der Inhalt der MN in der Zuweisung ist alles mögliche und nichtssagend zugleich. Geschwafel von der großen, weiten Welt und Vielfalt einer 0815 Maßnahme.

Kennst Du eine, kennst Du alle: analysieren und privatestes aushorchen, freundlich aber bedrohlich zugleich wirken. Privates an bereits bekannte Nutznießer verteilen und gegen Dich nutzen, Zu Praktika und 0,00€ Arbeit zwingen um dann unpassend zu vermitteln oder die Schuld dem Teilnehmer zu geben, damit die nächste MN begründet ist. The circle of MT-Life.

Und nicht vergessen: das Wahrnehmen seiner gesetzlichen und persönlichen Rechte, ist kein Weigern oder fehlende Teilnahme! Einfach das tun, was man darf und will. :cool::)

Das war jetzt alles, was nicht eine Klage gegen VA oder sonstige Gegenwehr betrifft. Wie Du den W.spruch begründet hast, wissen wir nicht.
 

DoppelPleite

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jetzt geht die Maßnahme einfach ohne Unterschrift
Erstmal warst Du noch gar nicht dort und kannst somit auch nicht mit Sicherheit sagen ob MT nicht doch gerne ein paar Unterschriften von Dir hätte. Wenn sich heraus kristallisiert das es doch so läuft, dann erstrecht/sowieso darauf achten, weder Technik zu bedienen (fehlender Schadenersatz deinerseits), keine Geschenke wie USB-Sticks, Kugelschreiber, Schreibblock oder sonstiges annehmen, eigene Datenschutzerklärung mitnehmen zur Unterschrift.
Und wenn ich schon auf mein Datenschutzrecht bestehe, dann gebe ich auch nichts über mich Preis außer Vor/Zuname, Anschrift Punkt. Weder Schulbildung, noch was ich gelernt hab, oder wo, bei wem man gearbeitet hat geht dem MT etwas an.
Folglich machst du Dich unbrauchbar, weil diese ganze Maßnahmesache immer darauf beruht soviel wie möglich über Deine Person heraus zubekommen, diese Daten zu verwerten und in Reinschrift dem SB vorzulegen.
(Ps.: In meiner Signatur findest du einen Schmöker aus dem man sicher noch das ein oder andere lernen kann)

mein Widerspruch unbegründet abgelehnt
Dann sollte darauf eine Rechtsmittelbelehrung stehen aus der hervorgeht das Du dagegen Klagen kannst, dies solltest Du tun. Denn diese Zuweisung ist so nicht richtig und durch den Umstand heraus das man einem Dritten hier der MT zu Arbeitsangeboten verpflichtet, rechtswidrig.
 

noillusions

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eigene Datenschutzerklärung mitnehmen zur Unterschrift.

Was kann man tun wenn das beim MT keiner unterschreibt?
Folglich machst du Dich unbrauchbar, weil diese ganze Maßnahmesache immer darauf beruht soviel wie möglich über Deine Person heraus zubekommen, diese Daten zu verwerten und in Reinschrift dem SB vorzulegen.
Alles richtig, sollte man auch so machen, aber der Gewinn für MT und JC ist immer noch dass Elo aus der Statistik ist und Geld bringt, auch durch seine reine Massnahme-Absitzerei (Statistik-Sicherungsverwahrung).

Widerspruchsverfahren und evtl. Klage müßte doch auch ein Grund für Akteneinsicht sein, oder?

Dann fällt mir noch Folgendes ein: Datenschutz-Horrorbrief


Vielleicht gibt es noch passendere Vorlagen, diese ist auf einen Shop zugeschnitten, aber vielleicht passt das allgemein schon. Auch sollte man das auch selbst durchlesen was da geschrieben steht, manches liest sich auch etwas ruppig wie
Ich habe Sorge, dass die Informationsverarbeitungspraktiken Ihres Unternehmens meine persönlichen Daten einem ungebührlichen Risiko aussetzen oder Sie, ähnlich wie bei , sogar gegen Ihre Verpflichtung verstoßen haben könnten, meine persönlichen Daten angemessen zu sichern
ob man so was wirklich schreiben sollte so formuliert.

Dann müßte man natürlich wissen ob eine Antwort hinreichend ist wenn die kommt.
Und dann kann man das auf Unstimmigkeiten mit der Akteneinsicht abgleichen.
Das ist erstmal so eine grobe, schnelle Idee.
Und nicht gleich zu Anfang so eine Anfrage, die sollen erstmal Fehler machen.
Für die Akteneinsicht müßte man eigentlich Massnahme-frei kriegen.
 

DoppelPleite

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Was kann man tun wenn das beim MT keiner unterschreibt
Natürlich unterschreiben die nicht, aber man bringt seine feste Willensbekundung zum Ausdruck wie und ob überhaupt mit seinen schützenswerten Daten umzugehen ist. Faxnummer erkunden der Firma und mit qualifizierten Sendebericht übermitteln, zudem/oder mit einem Zeuge die eigene Datenschutzerklärung in einem Umschlag tun, auf den Umschlag schreiben: bezeugter Einwurf, durch Namen, Datum/Uhrzeit/Ort/Unterschrift und gemeinsam in den Postkasten legen.

Einschreiben mit Rückschein, Zeugen auftreiben der bestätigen kann das die Datenschutzerklärung in den Brief gelegt wurde. Beim Erstermin erneut die Datenschutzerklärung vorzeigen und zur Unterschrift bitten, irgendwann kann dann hinterher Niemand mehr behaupten es sei nie dort angekommen.

Nachweisbar schriftlich: Dem Jobcenter die Datenweitergabe über den gesetzlich gesteckten Rahmen hinaus untersagen. (Glaub @Sonne11 hatte darauf schon verwiesen, Danke)

Diese Abtrittserklärung (Erklärungsbogen) keineswegs ausfüllen, schon gar nicht unterzeichnen, maximal trocken gut abheften.

Gleich was raus kommt, ich würde Hebel ziehen und Steine ins rollen bringen: Zuweisung durch den Datenschützer Deines Bundeslandes überprüfen lassen mit 1-2 kurzen Sätzen Du wärst unsicher ob:
Arbeitsangebote durch den Träger Datenschutzrechtlich richtig ist, Du mußt garnichts genau selbst wissen und dafür haben wir diese ganzen "Behörden".

Die erste Zeit Deiner Wahrnahme auferlegten Pflichten, dahinter klemmen und die Berufsgenossenschaft erkunden, hängt manchmal irgendwo aus, wenn nicht erfragen im Sekretariat. In 95% der Maßnahmen finden keine Sicherheitsunterweisungen statt, sollte dies bis spätestens 48h nach Start nicht stattgefunden haben entsprechende Meldungen machen.
 

schranklos

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Hier mal die Verträge Hausordnung usw. von der ersten Zuweisung die ich direkt unterschreiben sollte.

Eure Tipps und Gedanken nehme ich mir zur Herzen und versuche es bestmöglich umzusetzen werde auch weiter berichten, wie Sachlage ist.

Selektiver Zugriff habe ich dem MT und dem Jobcenter untersagt, das habe ich auch schriftlich also haben sie keine Daten von mir, aber man weiß ja nie :D
 

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  • Vereinbarung.pdf
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  • Bewerbungsbogen.pdf
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  • Hausordnung.pdf
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Thani

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Abgesehen davon, ob die Maßnahme sinnig ist, oder nicht muss ich doch mal anmerken, dass hier wohl doch recht "ordentlich" gearbeitet wird.
Eine ordentliche Zuweisung sollte im Normalfall vollkommen ausreichen um eine Maßnahme anzutreten, der ELO muss keine weiteren Verträge unterschreiben um teilnehmen zu können, denn alles weitere müssen Jobcenter und Maßnahmenträger unter sich ausmachen.
Anscheinend ist das hier sogar der Fall, weshalb du (leider) Problemlos an der Maßnahme teilnehmen kannst...
 

gila

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Ravensburg? Weingarten? Leutkirch? 💩 :icon_neutral: :icon_motz::icon_kotz2::icon_kotz2::icon_kotz2:
Das Allerallerallerletzte!

Was ich da in den letzten zweieinhalb Jahren mit Leuten erlebt habe, die sich an mich gewandt haben und die ich begleitet habe, ist sowas von unbeschreiblich, rechtsbrüchig, willkürlich, mutwillig, wie es schlimmer nicht mehr geht. Vom Sachbearbeiter bis über Geschäftsführung, Sozialdezernat bis hin zum Landrat und Politikern kannst du knicken, hier jemals Hilfe zu bekommen, Berichtigung von offensichtlichen Fehlern und Rechtswidrigkeiten, Unterstützung bei Beschwerden und wenn sie noch so berechtigt sind... Abhilfe bei Widersprüchen etc!

Über alle Hierarchien und Ebenen wird gekungelt und Sachverhalte werden verdreht, weitergegeben und gepflegt, Unwahrheiten dazugedichtet, zu Not mal eben Verdächtigungen ersonnen, die kaum noch zu bereinigen sind...

Letztlich hat man irgendwann zig "Bearbeiter", die alle in das gleiche Horn stoßen und voneinander abschreiben... Und das schönste: im zuständigen SG sitzen der/die eine Richter(in), die fleißig auf der Linie mitreiten, keine eigenen Entscheidungen treffen können ohne dem Jobcenter und Landratsamt in den Hintern zu kriechen.
Das was da bisher gelaufen ist und im Moment bei einem armen Teufel läuft, übertrifft alles was ich jemals auch selbst an der Backe hatte!

Der "Coup", der hier initiiert worden ist ohne Unterschrift und Vertrag an einer Maßnahme teilnehmen zu können, ist ein Ausdruck dieser kruden und menschenverachtenden Handlungsweisen dort


... mit einem kurzen Blick auf die Website der Firma sieht man gleich warum das hier ohne Unterschrift funktioniert, und warum so fleißig und "unkompliziert" für eine lukrative Auslastung gesorgt wird:

gemeinnützige landkreiseigene Firma


Wahrscheinlich kannst du es auch vergessen, hier einen Widerspruch wegen unpassender Maßnahme oder fehlenden Profiling und Vorbereitungen seitens Sachbearbeiter etc durchzuziehen, die krempeln deinen ganzen Lebenslauf hervor und machen dich vor Gericht dermaßen schlecht und klein dass du glaubst du hast es mit einer fremden Person zu tun.
In einer Katastrophen Angelegenheit sind wir gerade dabei die ganzen Vorgänge der Regierung Tübingen vorzulegen, dies mit wenig Hoffnung, da die agierenden Personen dort es immer wieder verstehen mit seriös wirkenden Stellungnahmen und Zitaten von Gerichtsurteilen, die bei näherem Hinsehen zum Teil nicht einmal passend zitiert sind, zu glänzen und andere, die natürlich nicht so sehr im Thema SGB II drin sind, damit förmlich zu blenden.

Dennoch noch ziehen wir das durch...!
Der ein oder andere wird über die Klinge hüpfen müssen!

Ich kann dir nur raten, da du keinen Vertrag hast musst du dich nicht an deren Bedingungen halten, sondern nur an das, was in der Zuweisung steht, selektive Zugriffe auf Daten sind zur Durchführung von solchen Maßnahmen durchaus auch erlaubt, hier kann man sich kaum herausreden... Aber Sachen wie intime Dinge preisgeben gesundheitliche Dinge preisgeben oder auch Angebote wie aufsuchende Sozialarbeit da würde ich mich vollkommen gegen sträuben . Dann sollen sie mal versuchen zu sanktionieren...

Und hier die Ratschläge befolgen gemütlich alles mitzuschreiben Wort für Wort, vielleicht bist du ja schwer von Begriff, und alle möglichen Auffälligkeiten zusammenzufassen. Letztendlich ist der Landkreis verpflichtet, über ihm stehend die Bundesagentur, die Qualität von Maßnahmen zu überprüfen und zu gewährleisten. Im Netz ist wenig über die Firma drin, und die 3 Bewertungen sind keine guten...
Sei froh dass das nur einmal in der Woche ist, alles andere wäre wie Gefängnis
 

Schmerzgrenze

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In einer Katastrophen Angelegenheit sind wir gerade dabei die ganzen Vorgänge der Regierung Tübingen vorzulegen, dies mit wenig Hoffnung,
da die agierenden Personen dort es immer wieder verstehen mit seriös wirkenden Stellungnahmen und Zitaten von Gerichtsurteilen,
die bei näherem Hinsehen zum Teil nicht einmal passend zitiert sind, zu glänzen und andere, die natürlich nicht so sehr im Thema SGB II drin sind, damit förmlich zu blenden.
Vielleicht wäre hier mehr Öffentlichkeit angebracht. Allerdings macht man sich ggf. damit selbst zur Zielscheibe.
Wie auch in Deutschland mit Whistleblowern umgegangen wird, sollte bekannt sein. Bestes Beispiel: Inge Hannemann
Das neue Gesetz zum Schutz von Whistlehblowern dürfte dem kaum Abhilfe leisten.

Ist nur ein Hinweis, der jetzt das Thema nicht OT führen soll. Ggf. machen wir dazu ein neues Thema auf. :icon_wink:
 

gila

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Auch nur ein kurzes OT weil du es angesprochen hast @Zeitkind. Öffentlichkeit haben wir zur Genüge versucht mit auf die Bühne zu ziehen. Ich bin persönlich mit meinem Namen als sogenannter "beobachtender Bürger" hin und habe mit Vollmacht Beschwerden geschrieben, Sachverhalte geschildert und willkürliche und falsche Stellungnahmen der Behörde auseinandergenommen und klar gelegt, von ganz unten nach ganz oben... bei einem Besuch vor Ort , der eskaliert ist und bei der Staatsanwaltschaft nebenan endete, habe ich sogar live mit Martin Behrsing telefoniert, der mir liebenswürdigerweise seine Nummer überlassen hat. Er hat versucht von seitlich her noch ein paar Tipps rüber zu geben, aber das hatten wir alles auch schon selbst ausgeschöpft.
Im Moment liegt alles in der Regierung Tübingen, wir haben versucht Zeitungen vor Ort zu interessieren, das Interesse war auch anfangs da, aber als es zu kompliziert wurde hat sich keiner mehr gerührt. Es war auch jemand einer Partei sogar privat zu Hause und bei dem armen Menschen und hat sich selber davon überzeugt wie dort alles getrennt ist und Hilfe zugesagt und war dann auch wieder verschwunden, es interessiert leider die Presse überhaupt nicht, zumal wenn eine Faktenlage so kompliziert ist, dass es nicht mehr für den Leser verständlich abgedruckt werden kann und Jobcenter und Landratsamt immer wieder sehr schlüssig Gesetzestexte und Urteile et cetera anführen und sich zurechtbiegen, dessen Wahrheitsgehalt ja niemand mehr überprüft.
Wer will das denn noch nachprüfen? Ich habe mich auch zur Verfügung gestellt mit meinem Namen und meinen persönlichen Einschätzungen gerne die Beschwerde in der Regierung zu untermauern, denn der Mensch selbst ist schon so gebrochen, dass seine Schriftsätze natürlich recht emotional sind und kompliziert. Ich habe nebenbei alles immer sehr sachlich und faktenorientiert beschrieben.
So auch jetzt wo die gleiche Kacke wieder von vorne geht beim WBA und hier eine Richterin endlich für ein Ende sorgen müsste, weil es langsam an die Gefährdung von Leib und Leben geht!
 

schranklos

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Hallo Leute

zum aktuellen Stand,Ich muss jede Woche einen Tag zur Maßnahme den Tag kann ich mir aussuchen
von 9-11 Uhr da ich alleinerziehender Vater bin. Ich gehe Pünktlich um 11 aus dem Haus natürlich immer erst wenn ich mich abgemeldet habe.Jetzt sind genau 6 Wochen vergangen, ich hocke in einem PC Raum meistens alleine und kann eigentlich tun was ich will ab und zu kommt eine Dame und guckt nach mir ob alles ok ist, und heute morgen als ich angekommen bin fragt mich der Coach ob ich reden will bla bla bla ich sagte nene alles gut und bin in den PC Raum der Coach meinte dann ich muss jetzt ihrem Fallmanager Bericht erstatten wie es weiter gehen soll wenige Minuten später sagte der Coach ich sollte mal kurz zu meinem Fallmanager, dann bei meinem FA Herr... so geht das nicht wenn sie nicht kooperativ und zuverlässig sind ihren Lebenslauf müssen sie dem Maßnahmeträger geben sonst beendet wir die Maßnahme und sie bekommen eine Kürzung, wir finden dann eine andere Maßnahme wo sie jeden Tag hingehen müssen oder einen 1 € JOB. Also zwingt mich mein FA sozusagen meinen Lebenslauf an dritte weiter zu geben und droht mir mit einer Sanktion. Ich sagte in welchem Gesetzt steht das ich mein Lebenslauf an fremde oder dritte weitergeben muss, seine Antwort hat er mir einen kleinen zettel in die Hand gedrückt drauf stand (60 sgb ii) lesen sie das mal in ordentlich durch. Bin dann wieder zur Maßnahme, dann Zuhause gleich ein Scheiben fertig gemacht gefaxt mit dem Urteilen.
Jetzt mal abwarten was kommt, gehe natürlich nächste Woche wieder pünktlich zur Maßnahme.
 

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Sonne11

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Hallo!
Vielleicht erscheint es strategisch klüger, sich freundlich zu geben und nicht auf irgendwelche nicht festgehaltene Aussagen, selbst schriftlich und nachweislich Kontra zu geben. Auch wenn alles stimmt, was man über seine Rechte weiß.

Man kann fast jedes Spiel umdrehen, besonders wenn gedroht wird. ;) Ich würde bei so etwas meinen Schreibblock auskramen und Aussagen aufschreiben. Dann immer fragen, wozu wird der LL benötigt?Bleibt dieser beim MT? Wer liest ihn? Wird er gespeichert? Wird er verbreitet?

Das wären Fragen, die sofort Lügen auslösen würden, oder man bekommt wahre Antworten, die man ja kennt.

Um welche Stelle geht es denn? Denn ein LL wird ja für eine Vermittlung und Bewerbung benötigt und nicht, damit der MT seine Statistiken fertigen kann. Die Neugier der MT Zentralen ist viel größer, als man denkt. Um den Teilnehmer geht es oft gar nicht.

Man hat Dir dankenswerter Weise die Strategie verraten. Man will mangelnde Mitwirkung provozieren und unterstellen. So erscheint es mir.

Und logisch, wenn DU allein am Computer sitzt und Stellen suchst und Dich bewirbst, was will dann der MT mit Deinem LL? ;)

Übrigens: wenn man dann meine empfohlene "weiche" Masche fahren will, kannst Du immer einen Muster LL anfertigen. Man muss keine Echt-Daten liefern. Man kann sich dann im Kreis drehen: was will MT mit dem LL? Ich suche doch die Stellen? Wie der LL aussieht? Hier mein Muster! Vermittlung? Datenschutz, ich suche doch die Stellen, man hilft mir nicht.

Kleiner Tipp: wenn man anfängt am Teilnehmer tatsächliche Handlungen zu provozieren, damit man mangelnde Mitwirkung unterstellen kann, könnte man selbst anfangen, die Nutzlosigkeit dieser Maßnahme festzuhalten. Es muss sich ja aus den MN etwas vorteilhaftes für Teilnehmer ergeben. Nicht nur herumsitzen und Geld einbringen.

Alle mir bekannten MT sind an der einfachen Forderung gescheitert, dem Teilnehmer einen "Ablaufplan" der Maßnahme auszuhändigen. Ein MT hat dann handschriftlich die nächsten Termine "geplant". Was dort angeblich passieren wird. Es ging um eine ESF Maßnahme und da war man etwas "bemühter" :)
 
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Sonne11

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wenige Minuten später sagte der Coach ich sollte mal kurz zu meinem Fallmanager, dann bei meinem FA Herr...
Ich weiß, jeder unbeteiligte kann klug schreiben, aber ich habe für mich gelernt zu unterscheiden, wer weisungsbefugt ist und wessen "gehen Sie mal, machen Sie mal" ich befolgen muss. Das sind bereits Anspielungen und Drohungen, wenn ein MT in das SGB über greift und über mögliche, weitere Maßnahmen oder Konsequenzen spricht. Man kann das auch sofort eingrenzen, wenn man sich kurze Sätze beibringt.

Wenn Herr/ Frau XYZ vom JC oder AfA befiehlt zu kommen, sich zu melden oder sonstiges, dann möge er dies persönlich mitteilen. ;) Das kann man auch so handhaben, wenn "Leiter" über andere MT zu Gesprächen befehlen. Der kann ja selbst kommen und bitten, oder? Wer bin ich denn?

Und übrigens, könnte man auf das Fax mit den Urteilen dann auch selbst sensibel reagieren mit einer Aussage wie z.B. "ich war von den Aussagen und Anspielungen des MT so erschrocken, dass ich mich erst informieren musste und richterliche Entscheidungen gefunden habe, die mir meine Angst genommen haben." :) Der MT ist Dienstleister und sollte übel freundlich und bemüht, informierend mit seinen Kunden Zwangsteilnehmern umgehen.

MT schlägt die Stimmung meist sofort in Machtgefühle und Erhabenheit um, wenn Teilnehmer informiert und nicht willig, gutgläubig erscheint.

Viel Erfolg weiterhin!
 

AnonNemo

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ihren Lebenslauf müssen sie dem Maßnahmeträger geben sonst beendet wir die Maßnahme und sie bekommen eine Kürzung, wir finden dann eine andere Maßnahme wo sie jeden Tag hingehen müssen oder einen 1 € JOB.
Da springt mir sofort ins Auge, dass ein Bewerbungstraining und ein EEJ überhaupt nicht zusammenpassen.

Das Bewerbungstraining (wo man seinen LL NUR optimiert) signalisiert nämlich, dass durchaus Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt vorhanden sind.
Ein EEJ ist für die absolut hoffnungslosen Fälle, die schon zu Tode therapiert sind.

------------
Nachtrag, weil ich in meinem Fundus einige ältere Gedanken gefunden habe:
schranklos meinte:
wie komme ich jetzt aus der Nummer raus.?
Widerspruch einlegen, weil die Zuweisung unbestimmt ist, die Ermessensbegründung fehlt, keine festen Gesprächstermine durch das JC vorgegeben sind.

schranklos meinte:
einen Termin bei meinem Fallmanager und er drückt mir das Schreiben in die Hand und meinte ich habe mit dem Maßnahme Leiter geredet sie können auch ohne unterschritt teilnehmen.
Die Arschkarte gezogen, WENN es beim MT auch so umgesetzt wird.
Lass dich dann aber nicht zum Spielball machen, indem DU zwischen MT und JC hüpfst und abklärst warum der MT trotzdem Unterschriften will. Das soll MT schön mit deinem SB klären!
Da würde meine Schallplatte beim Lied; ABER mein SB hat mit Ihnen ausgemacht ich habe ohne Unterschriften teilzunehmen, hängen bleiben.

Bzgl. aufsuchende Sozialarbeit: Gerne ... während der MT-Termine!

Natürlich dürfen die Stellenvorschläge durch den MT nicht fehlen.
Na ja, da stellen wir uns dumm und vertreten den Standpunkt: VV darf nur das JC unterbreiten ... behalte (du, der MT) deinen Dreck doch selbst.

Die AU-Regelung ist auch süß: Erkranke ich am Freitag, muss ich am Samstag die AU ... ähm, WO? ... vorlegen.
Beim MT nicht zwingend. Der ist nur zu informieren ... nöch?

Interessanter Hinweis:
Dem selektiven Zugriff darf - aus wichtigem Grund - widersprochen werden.
Weshalb wurde diese Opt.-Out-Einwilligung in die Zuweisung integriert?
Immerhin darf - schon gesetzlich (leider unvollständig) geregelt - ein Datenaustausch zwischen JC und MT stattfinden.
Und hier darf man widersprechen? Verstehe ich nicht.

Interessanter Fehler im Dokument7: Maßnahmedauer ist 20 Jahre 1 Monat und drei Tage.
Kennen unsere JC-Formularfetischisten etwa nicht den Unterschied zwischen Dauer und Ende?
Oder, ist es zu umständlich da ein bis voran zu setzen?

Kinderbetreuungsmehraufwand KANN erstattet werden?
Keine zugesicherte Kostenerstattung = keine Teilnahme.
Zumal ich, bei dem Formular, den Verdacht habe, dass die genehmigen Kosten erst nachträglich (ggf. sogar erst beim MN-Ende) ausgezahlt werden.

Oha, auf Seite 3 sind die Kinderbetreuungskosten ausgeschlossen. Gibt es etwa kein(e) Kind(er)?
Ich erwarte keine Antwort ... ist mir nur aufgefallen.

Fluoxetina meinte:
Wenn man nicht da ist, wird ein Drohbrief in die Tür geklemmt, nicht in den Briefkasten gesteckt.
Beim zuständigen Datenschützer beschweren.

schranklos meinte:
Bin ich dann Versichert.?
Ja, bist du ... ABER wenn dich der MT wegschickt, weil du (angeblich) nicht versichert wärest, würde ich ihn nicht aufklären, sondern seinem Hinweis folgeleisten.

Sonne11 meinte:
Man könnte also dem MT und dem JC separat den Zugriff verbieten.
Aber nur für die Daten, welche gesetzlich nicht geregelt sind.
Weil der Gesetzgeber bisher nicht definiert hat, welche Daten unter die vorhandene gesetzliche Regelung fallen ... kann man DAS prima verwenden um die Sache zu verschleppen.

Sonne11 meinte:
Deine Aussage über Deinen Beruf und Kenntnisse müssen reichen.
In einem echten Bewerbungstraining (d. h. wo die Bewerbungsmappe optimiert wird) sind auch der Beruf und Kenntnisse unnötig.
Kann alles mit fiktiven Daten gemacht werden.

noillusions meinte:
Was kann man tun wenn das beim MT keiner unterschreibt?
Rhetorische Frage?
~> Das Schreiben dem MT nachweislich zukommen lassen: Fax mit qualifiziertem Sendeprotokoll, bezeugten Einwurf in den MT-Hausbriefkasten oder ... oder ... oder.

noillusions meinte:
Alles richtig, sollte man auch so machen, aber der Gewinn für MT und JC ist immer noch dass Elo aus der Statistik ist und Geld bringt, auch durch seine reine Massnahme-Absitzerei (Statistik-Sicherungsverwahrung).
Klar, wer sich brav vor dem PC parken lässt, generiert für den MT keinen (finanziellen) Zusatznutzen, aber kostet auch (fast) nichts.
Wer sich schon gegen die MT-Vertragsunterschrift gewehrt hat, kann dann die Maßnahmeninhalte einfordern ... und zwar gerne SO wie es im MT-Flyer angepriesen wurde.

DoppelPleite meinte:
auf den Umschlag schreiben: bezeugter Einwurf, durch Namen, Datum/Uhrzeit/Ort/Unterschrift und gemeinsam in den Postkasten legen.
Nä ... besser ist es wenn du es nicht auf dem Umschlag sondern auf dem Schreiben notierst ~> der Umschlag könnte verloren gehen :wink:

gila meinte:
selektive Zugriffe auf Daten sind zur Durchführung von solchen Maßnahmen durchaus auch erlaubt, hier kann man sich kaum herausreden...
Aber man kann Sand ins Getriebe streuen, weil der selektive Zugriff zu unbestimmt ist.
D. h.; Der MT darf nicht mal deine JOBBÖRSEN-Referenznummer erfahren, weil er sonst dein komplett sichtbares Profil recherchieren kann ... aber dem MT (oft) der Name auszureichen hat.
Meine Adresse braucht der MT z. B. auch nicht.
 
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noillusions

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Rhetorische Frage?
~> Das Schreiben dem MT nachweislich zukommen lassen: Fax mit qualifiziertem Sendeprotokoll, bezeugten Einwurf in den MT-Hausbriefkasten oder ... oder ... oder.
Wieso rhetorisch? Man fordert etwas und bekommt es nicht (Unterschrift unter eigene Datenschutzerklärung). Kann man dann Konsequenzen durchsetzen, und wenn ja, welche?
Wer sich schon gegen die MT-Vertragsunterschrift gewehrt hat, kann dann die Maßnahmeninhalte einfordern ... und zwar gerne SO wie es im MT-Flyer angepriesen wurde.
Sehr fragwürdig, würdest du "aufsuchende Sozialarbeit" echt einfordern? Vor allem wenn man sich im Vorfeld der Massnahme gegen ebendiese gewehrt hat, wie passt es da, dass man diese Inhalte dann aber einfordert? Man wehrte sich doch vorher noch dagegen.
... aber dem MT (oft) der Name auszureichen hat.
Meine Adresse braucht der MT z. B. auch nicht.
Adresse braucht er nicht weil: Korrespondenz läuft über das JC. Richtig?
Was meinst du mit "oft"?
 

AnonNemo

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Hallo noillusions,
Wieso rhetorisch?
Weil mir sofort die Antwort; siehe nach dem ~>, durch den Kopf geschossen ist.

Man fordert etwas und bekommt es nicht (Unterschrift unter eigene Datenschutzerklärung). Kann man dann Konsequenzen durchsetzen, und wenn ja, welche?
Nach meiner Meinung, ist es keine Forderung wenn man vom MT bestätigt haben will, dass man die (ich glaube es war die) eigene Datenschutzerklärung abgegeben hat.

Es gibt andere Wege, um nachzuweisen, dass sie in den Machtbereich vom MT gelangt ist.

Sehr fragwürdig, würdest du "aufsuchende Sozialarbeit" echt einfordern? Vor allem wenn man sich im Vorfeld der Massnahme gegen ebendiese gewehrt hat, wie passt es da, dass man diese Inhalte dann aber einfordert? Man wehrte sich doch vorher noch dagegen.
:icon_psst:
AnonNemo meinte:
Bzgl. aufsuchende Sozialarbeit: Gerne ... während der MT-Termine!
Und unerwähnt; ... in den Räumen vom MT.

Sagt auch nichts darüber aus, was man mit dem Sozialarbeiter redet.

Wenn dir der Punkt im Flyer nicht gefällt, dann konzentrier dich eben auf andere Punkte.

Vor allem wenn man sich im Vorfeld der Massnahme gegen ebendiese gewehrt hat, wie passt es da, dass man diese Inhalte dann aber einfordert? Man wehrte sich doch vorher noch dagegen.
Weil man das Scharmützel verloren hat, muss man nicht den Krieg abbrechen. D. h., sich dem Gegner ergeben.

Adresse braucht er nicht weil: Korrespondenz läuft über das JC. Richtig?
Jein.
Alles Notwendige was mich direkt betrifft kann mir der MT während der Anwesenheit mitteilen bzw. übergeben.
Dem Rest betrifft meistens das JC.

Was meinst du mit "oft"?
Wenn wir (hier im Forum) von Maßnahmen reden, geht es meistens um ein Bewerbungstraining. Und da braucht der MT meine Adresse nicht.

Manchmal gibt es eine Umschulung oder Weiterbildung bei - demselben - MT (der auch Bewerbungstraining abhält) und da muss der MT weitere Angaben haben.
Diese Möglichkeit wollte ich mit dem oft ausdrücken und (argumentativ) abdecken.
 

gila

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Ehrlich gesagt verstehe ich nicht wirklich worum es jetzt hier geht. Der TE ist brav in der Maßnahme jede Woche zwei stunden und folgendes passiert

Jetzt sind genau 6 Wochen vergangen, ich hocke in einem PC Raum meistens alleine und kann eigentlich tun was ich will ab und zu kommt eine Dame und guckt nach mir ob alles ok ist, und heute morgen als ich angekommen bin fragt mich der Coach ob ich reden will bla bla bla ich sagte nene alles gut und bin in den PC Raum

Die Kernfrage ist doch: in der Zuweisung sind über ein halbes Dutzend Punkte aufgeführt was der Maßnahmeträger alles tolles machen wird und wie er mich fördern wird.

Diese ganze Kacke kostet einen Haufen Geld. Der TE soll das jetzt sechs Monate mitmachen . Bis heute in den ersten Wochen ist anscheinend nichts passiert.

Warum ist nichts passiert? Kann sich der Maßnahmeträger darauf herausreden, dass er nicht genug Daten hat? Ist der Teilnehmer taub und stumm so dass man mit ihm nicht kommunizieren könnte?

Oder kann man dem Teilnehmer unterstellen er sträube sich zielführende Gespräche zu führen, sofern man dies überhaupt je versucht hätte?
Gab es einen Plan wie viel Wochen er da am PC hocken soll, was er da machen soll... bunte Bildchen gucken oder was?
Was ist Konkret hier erfolgt?

Oder liegt es an dem Lebenslauf, den er nicht bringen will und wo man die Schuld schön dem TE zuschieben kann wenn er keine Daten freigibt, kann man ihm auch nicht helfen?

Ist der Maßnahmeträger hilflos?

Dann schaltet man den Fallmanager ein und der macht mit dem Zeigefinger "du du"?

Das ist doch alles kalter Kaffee was hier passiert!

Für mich stellt sich dann die Frage:
Was genau macht TE da die ganze Zeit am PC? Was wurde ihm gesagt was er da machen soll jede Woche?

Entweder ich will in dieser Maßnahme bleiben, will von den angekündigten Leistungen partizipieren und mich coachen lassen, dann nehme ich das in die Hand und frage nach, fordere die ganzen Leistungen ein, die in der Zuweisung so blumig stehen und schaue, dass die Steuergelder ordentlich verwendet werden.

oder ich gehe dagegen vor, frage nach, was denn der weitere Plan ist über 6 Monate, fordere einen schriftlichen Stundenplan.. Vorgehensweise et cetera ... und wenn nix passiert, mache ich einen Bericht, widerspreche nachträglich noch mal gegen die Zuweisung weil die ganzen Punkte nicht erfüllt werden.
Gibt Ärger.
Is aba so.

Wegen dem Fax jetzt wird es wahrscheinlich sowieso Ärger und Gegenwind geben, so wie ich den Landkreis kennengelernt habe...

Da muss ich mich doch schon längst bewaffnet haben mit Notizen wie die ersten Wochen hier verlaufen sind und was man mit mir so anstellt, bzw. bisher eben nicht.
Das würde ich dem Fallmanager dann auf den Tisch klatschen und sagen wenn er nicht will, dass das alles in der Zeitung mal erwähnt wird, oder auch mal der entsprechenden Steuerbehörde mitgeteilt wird, wie hier Gelder verschwendet werden, dann möchte man ihn an die Verpflichtung erinnern der Qualitätskontrolle für solche Maßnahmeträger, auch wenn sie Landkreis eigen sind, wenn der Verdacht von Mauschelei besteht hier, könnte das sehr unangenehm werden wenn was nach außen dringt.

Entweder habe ich Interesse an einer Maßnahme und Förderung dann kümmer ich mich auch selbst darum dass das Ganze zielführend ist, oder ich bin bockig und will gar nichts haben dann muss ich vielleicht auch in Kauf nehmen dass das bocken in die Hose geht und ich dann mal für drei Monate sanktioniert werde und mich erst über das Gericht dann mal auseinandersetzen muss damit meine Begründungen gehört werden.

Mit den ganzen Diskussionen hier kann man da herzlich wenig jetzt mit anfangen. Das geht jetzt in die Praxis, Theorie hilft nicht.

Mein Gatte hat vor Jahren auch mal so eine tolle bfz Maßnahme wo er einmal die Woche für 2 Stunden von einer studierten Doppelnamenträgerin in die Mysterien von sinnvollen Bewerbungen und Lebensläufen sowie Stellensuchen eingeweiht werden sollte.
Da ich ihm damals alles schon top hergerichtet hatte, fand sie ausser einem Tippfehler im LL keinerlei sonstige Fehler und als nach dem dritten Besuch mein Mann ihr immer noch erklären musste wie ihr Laptop hochfährt und wie sie in ihrem Schulungsraum ins Internet kommt und mir das dann erzählt hat, was da so abging, und dass er von zu Hause aus wesentlich effektiver nach Stellen suchen könnte, habe ich persönlich eine Meldung gemacht an die Arbeitsagentur und dann war die Maßnahme vom Tisch.
Zur damaligen Zeit gab es noch nicht mal dieses Gedöns mit Zuweisungen und widerspruch oder nicht Widerspruch Verwaltungsakt oder nicht Verwaltungsakt... Es wurde einfach gemeldet, dass das anscheinend unzureichend ist, dass man dafür seine kostbare Zeit nicht absitzt und hiervon überhaupt nicht partizipiert und aus war die Maus.

Wie der Sachverhalt genau jetzt hier ist kann ich nicht wirklich beurteilen weil es dazu bisher keine zielführenden Informationen gab.
 
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