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Maßnahme ablehnen,Frage nun was kann ich tun um von dieser Maßnahme verschont zu bleiben und ohne eine Sperrung?

Locke888

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#1
Schönen guten Tag comuniti, habe vollgendes Problem und hoffe auf eure Hilfe wie ich handeln soll,

Also ich habe diesen Sommer meine Ausbildung zum Maschinen und Anlagen Führer erfolgreich beendet, wurde aber nicht übernommen von der Firma und habe deswegen alg 1 bekommen.
Nebenbei habe ich aber durchgehend eine geringfügige Beschäftigung die so 200 euch zusätzlich zu dem alg 1 bringt.

Jetzt kommt das eigentliches Problem, ich war diese Woche bei meiner SB im Arbeitsamt habe ihr gezeigt wo ich mich das letzte halbe jahr beworben habe und Lebenslauf und anschreiben vorgelegt an dem Sie auch nichts auszusetzen hatte.

Ich habe also keine Probleme mich zu bewerben , an meinen Bewerbungsunterlagen war nix zu bemängeln.
Trotzdem hat Sie mich einer Maßnahme zugewiesen die 8 Wochen geht 7 Std am Tag. Auf Nachfrage von mir das es zu Überschneidungen mit meinem nebenjob kommen kann meinte Sie nur die maßnahme geht vor aber falls was ist sollte ich es mit dem Träger also der Maßnahme abklären zwecks früher gehen oder so.

Ich habe dann ein Blatt unterschrieben wo drin stande das mir eben diese Maßnahme ausgehändigt wurde.
Sie hat mir auch eine Egv mitgegeben die von ihr schon unterschrieben war ich habe es allerdings noch nicht unterschrieben.
Ich soll diese unterschrieben am 2.01.2019 zu der Maßnahme mitbringen den ab dann soll es beginnen 8 Wochen.
In der egv steht drin unter anderem das ich eben an dieser bestimmten Maßnahme teilnehme.
Nun ist es so das ich noch eine alte Egv habe die ich im Sommer unterschrieben habe in der nichts von dieser Maßnahme drinsteht, die ist gültig bis zum 11.01.2019

Meine Frage nun was kann ich tun um von dieser Maßnahme verschont zu bleiben und ohne eine Sperrung zu bekommen?

Soll ich ein Widerspruch machen mit der Begründung das es keinerlei Hilfe bedarf in punkto Bewerbung bei mir gibt,und das es mit meinem nebenjob zu zeitlichen Probleme kommen kann?

Oder darf ich eine andere Maßnahme vorschlagen die etwas näher zu erreichen ist für mich und die zeitlich auch nicht solange einen beansprucht? Kenne da nämlich eine. ..

Oder ist es möglich das ich mir ein PraktikumsPlatz eigenständig suche auch in einem anderen Beruf als mein gelernter und dann für die Dauer befreit bin von der Maßnahme?

Wenn ich nun zufällig krank werden sollte bekomme ich dann trotzdem alg 1 gezahlt? Und läuft die Maßenahme einfach aus oder werden die fehltage drangehängt? Weil es in der EGV so drinsteht.

Ich werde in ein paar Wochen wahrscheinlich eh eine Arbeitsstelle haben das weiß ich aus sicherer Quelle, aber möchte ungern die Zeit bis dahin bei der Maßnahme verschwenden.

Vielen Dank schon mal an alle.

Liebe grüße,
Locke
 
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Kerstin_K

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#2
Auf keinen Fall die EGV mit zur Massnahme nehmen. Stellmal die Unterlagen ein.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Realist2

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#3
Wie es unter ALG I ist, weiß ich nicht, da gelten möglicherweise
andere Vorzeichen, als unter ALG II - und da gilt für mich:
- Nie eine EGV unterschreiben. Für den Leistungsbezug steht
alles im SGB II. Es gibt keine Sanktion für eine nicht geleistete Unterschrift. Durch Unterschriftsleistung entstehen dem Leistungsbezieher nur Nachteile.
Stehen dann in der EGV per VA (Verwaltungsakt) inakzeptable Sachen drin, wird Widerspruch eingelegt.
- Keine Maßnahme von vornherein ablehnen, das ist sanktionswürdig - eleganter war diese Lösung: Erstmal zum Maßnahmeträger hin und die DSGVO nicht unterschrieben, keine Hausordnung, kein Schulungsvertrag - kein gar nichts. Reaktion: "Ohne Unterschrift unter die DSGVO dürfen Sie hier gar nicht sitzen..." Na dann....Tschööööö...(es kam auch nichts mehr hinterran)
 

Locke888

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#4
Vielen Dank für die schnelle Antwort,

Hier alles was ich bekommen habe beim letzten Termin.
Ich möchte gar nicht zu der Maßnahme gibt es eine Möglichkeit das aufzuschieben durch Widerspruch oder so?

Gruß locke

Moderation:

Willkommen im Forum. :welcome:Rezeption Deine Anhänge wurden entfernt, da Realnamen zu lesen waren. Wie Dokumente richtig anonymisiert werden, ist hier beschrieben: ► Richtiges Anonymisieren von Beiträgen

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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#5
@ Locke888:
Deine eingestellten Dokumente waren nicht hinreichend anonymisiert.
Sie wurden vorsorglich entfernt weil auf dich und dein JC-SB Rückschlüsse gezogen werden konnten.

Das nächste Mal ziehst du dir solche Fotos in ein Bildbearbeitungsprogramm und "übermalst" ALLES, was Rückschlüsse auf dich und deine Kommunikationspartner zuläßt.
Sie bei der Gelegenheit so zu drehen, daß sie auch am feststehenden Monitor ohne Halsverrenkung lesbar sind, dürfte mehr User animieren, sie zu lesen.

Deinen eingestellten Dokumenten war - trotz aller Sorglosigkeit deinerseits - nicht anzusehen, ob DU (inzwischen) unterschrieben hast.

Solange nicht - gibt es keinen Vertrag zwischen dir und deinem JC.
Prüfe, geh in dich, ob du irgendwas unterschrieben hast.

I c - Zeitkind war schneller
 

Just1

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#6
PS ich bin grad auch in mega Schwierigkeiten wg nem neuen übereifrigen SB und weisst du was? Anwalt genommen, und durchgeatmet. Das ist der einfachste Weg. Wenn du den Kopf verlierst ...GEH zu nem Anwalt, hol dir n Schreiben vom Gericht wg Kostenübernahme für das Erstgespräch. Glaub mir das ist soooo beruhigend.
Ich werde den Ausgang dieser (meiner Sache erst posten wenns durch ist, da hier sicher auch einige SBs vom Jobcenter angemeldet sind) ^^ die denken auch wir sind blöde...lass dich nicht unterkriegn, nimm dir n Anwalt das kostet dich nur 15 Euro, für den Schein. Dann hast du erstmal Zeit zum atmen und der ANwalt macht dann eh alles. Wünsche dir ein entspanntes Weihnachten, Lass dich nicht fertig machen und immer mega WICHTIG ....geh zum ARZT.....erstmal AU holen! Das kann einem sooft den ***** retten!
 
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#7
@ Just1:
Um im Forum mitlesen zu können, mußt du bei den meisten Sparten noch nicht mal angemeldet sein.

Btw, wenn du dich künftig der Mühe unterziehen könntest, Zeilenumbrüche, gar Absätze - zwecks besserer Lesbarkeit - einzufügen, dann würden deine Beiträge von mehr Forenten gelesen.
In der Regel überspringen viele User solch unstrukturierte Zeichenhaufen.
 

Just1

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#8
huhu Pixel, was genau meinst du? Einfach n paar mehr Lerrzeilen zw den Sätzen? Sorry ich mein das ja nicht blöd oder so, ich bin dann so emotional und tippe wie wild was mich beschäftigt um anderen zu helfen. Da kommt es schonmal vor das Leerzeilen gfehlen. Ich geb mir wenigstens Mühe ab und an ein Komma zu setzen (ob richtig gesetzt oder nicht) und auch Groß und Kleinschreibung einigermaßen zu beherzigen. Ich denke das ist ok so wie ich schreibe, auch wenns nicht soooo perfekt übersichtlich ist im ersten Moment.

PS an Locke Ich kenne mich mit Massnahmen nicht aus, ich geh wenn überhaupt hin und manipuliere die dummen Leute die denken sie könnten mich zu was zwingen. (hatte schon Ernährungsmassnahmen (al ob ich fett wäre...was n witz) ich hab die alte so auflaufen lassen als sie sagte wir sollen vollkornbrötchen backen, ich hab NICHTS angefasst, dann sollten wir das Küchengeschirr abwaschen, hab ich auch nicht gemacht ^^ LOL Ich hab mich mit ner fetten Fleischfrikadelle und Pommes mit Majo und Ketchup nach der Mittagspause zurück an den Tisch gesetzt bei der Öko Vegan Tante- .....lol..... Eine andere Müllmaßnahme war so ne Art Befragung zu Integration am PC ...ich hab mich im Nachhinein gg die aufgelehnt, alle Weiterleitung an Dritte verboten und mich geweigert den kompletten Kram zu beantworten. Dann noch Fachaufsichtsbeschwerde gg den Initiator. Zack hatte ich Ruhe. Ich bin zwar hingefahren und ich hatte echt mega Spaß nette andere Elos kennengelernt, aber das JC hab ich zugepuuupst mit allen §§ die möglich waren.:peace:
 
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#9
[...] Einfach n paar mehr Lerrzeilen zw den Sätzen? [...]
Eine reicht schon.Umbrüche tun ihr Übriges.
[...] Ich denke das ist ok so wie ich schreibe, [...]
Ellenlange Fließtexte ohne leicht erkennbare Anhaltspunkte bleiben - auch wenn emotional getippt - ermüdend und regen genau so zum Lesen an wie das da:
meinem Lieblings-Blindtextgenerator sagte :
[...] Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rhetorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort "und" und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immernoch. [...]
Quelle

Hinweise auf Unbequemlichkeiten bei der Eingabe würden diese Darstellung auch nicht verändern.
Gewaltige Wort-Haufen werden von mir immer häufiger ungelesen übergangen, da sie mich nicht "ansprechen"- sondern im Gegenteil - mit ihrer Wucht verprellen.

Es gibt ja Scrollbalken. :biggrin:
 

Locke888

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#11
@ Locke888:
Deine eingestellten Dokumente waren nicht hinreichend anonymisiert.
Sie wurden vorsorglich entfernt weil auf dich und dein JC-SB Rückschlüsse gezogen werden konnten.

Das nächste Mal ziehst du dir solche Fotos in ein Bildbearbeitungsprogramm und "übermalst" ALLES, was Rückschlüsse auf dich und deine Kommunikationspartner zuläßt.
Sie bei der Gelegenheit so zu drehen, daß sie auch am feststehenden Monitor ohne Halsverrenkung lesbar sind, dürfte mehr User animieren, sie zu lesen.

Deinen eingestellten Dokumenten war - trotz aller Sorglosigkeit deinerseits - nicht anzusehen, ob DU (inzwischen) unterschrieben hast.

Solange nicht - gibt es keinen Vertrag zwischen dir und deinem JC.
Prüfe, geh in dich, ob du irgendwas unterschrieben hast.

I c - Zeitkind war schneller
Hallo danke habe es korrigiert also die egv habe ich nicht unterschrieben.
Habe nur vor Ort ein Blatt unterschrieben das ich die Zuweisung erhalten habe..
Was sollte ich jetzt am besten machen?



LG
 
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#12
Vorab:
Bei Alg1 stellt sich gelegentlich die Frage, ob dem HE mit der Maßnahme nicht doch ein Gefallen getan wird, indem sich seine Anwartschaft auf mehr Geld als Alg2 durch diese Maßnahme - über den normalen Bewilligungszeitraum hinaus - verlängert.
Das solltest du zuerst für dich klären.

Unnötig war, deinem Gegner zu bestätigen, daß dir die Zuweisung bereits vorliegt.
Ab offizieller Bekanntgabe laufen Fristen.
Hast du ein Duplikat von diesem Zettel?
WAS genau stand da drauf?
Bei sowas werden Erbsen gezählt.

Eine Zuweisung ist ein Verwaltungsakt.
Nicht, daß du dich aus Versehen mit dessen Inhalt einverstanden erklärt hast.

Hier ist die Zwickmühle, daß die Maßnahme in der EGV vermerkt ist.
"Normalerweise" muß die EGV ERST unterschrieben sein, damit diese Maßnahmezuweisung "greift".
Grund:
Weil eins aufs andere aufbaut.
Fehlt ein Stein, fällt die Konstruktion in sich zusammen.

Was mich an der EGV besonders irritiert:
Einerseits Maßnahme, andrerseits Bewerbungen.
Ente oder Trente. Beides ist nicht vom GG vorgesehen.

Wenn DAS als VA erlassen werden würde, wäre es rechtswidrig, unterschreibst du den Quark, wäre es (d)eine Verpflichtung, der du - sanktionsbewehrt - nachzukommen hättest.
Mir würde DAS als Grund reichen, nicht zu unterzeichnen und eine von beiden Forderungen streichen zu lassen, z. B. wenn ich so tun wollte als wolle ich ernsthaft verhandeln.

Warte auf jeden Fall noch andere Stimmen ab, ehe du dich für eine Strategie entscheidest.

Sand im Amigo-Getriebe:
NICHTS aber auch gar nichts beim Träger unterzeichnen.
NICHTS aber auch gar nichts vom Träger annehmen.
Keinen Kuli, keinen Bonbon, keinen USB-Stick.
Das sind alles Geschenke, aus deren Annahme sich ein stillschweigend, im gegenseitigen Einvernehmen getroffenes Vertragsverhältnis stricken ließe.

Keine Fahrtkostenerstattungsabtretung an den Maßnahmeträger akzeptieren (MT), gar dem eine Erklärung unterzeichen!

Um Zeit zu gewinnen, könntest du als erste Abwehrmaßnahme den "Fahrtkostentango" tanzen.

Here we go: [Nein, das war wieder kein Link - nur unterstrichener Text.] :wink:
- Makale - Leistungsanspruch Fahrtkosten etc - Abtretung am MT nicht notwendig
- von mir - SB steht auf Standpunkt, Fahrtkosten werden vom Träger bezahlt - ich will das aber nicht
- veritasdd - Antwort auf JC verlangt, Fahrtkostenantrag erneut zu stellen
- Volkszertreter - Fahrtkostenerstattung - So gehts
- DVD2k - Formlose Fahrtkosten-Anträge per SG durchdrücken
- Ferenz - Fahrtkosten müssen an den Teilnehmer ausgezahlt werden - vorab
- Doppeloma - Es gibt keine Bagatellgrenze, Fahrtkosten vor Ort beantragen
- von mir - Fahrtkostenerstattungstango
- Dagegen72 - Tipp-Liste über den richtigen Umgang mit dem Jobcenter - Fahrtkosten Handakte

Peripherie zu Fahrt(kosten)fragen: [Nein, das war wieder kein Link - nur unterstrichener Text.] :wink:
- 0zymandias - Pendelzeiten, Rechtsnormen, fachliche Hinweise
- Ulenspegel - Pendelzeiten, Rechtsnormen, fachliche Hinweise
- Zeitarbeitsfirmen erfolgreich abwehren, Fahrtkostenübernahme durch ZAF?

Die farbig unterlegten Links verweisen teilweise mittenmang in Diskussionen hinein, die in deren Gänze verfolgt werden sollten.
Diese Arbeit - auch brauchbare Rosinen aus den Infos rauszupicken - kann dir keiner abnehmen.


Schriftlich die Übernahme der Fahrtkosten beantragen.
Nachweisbar.

mir sagte :
Die Nachweisbarkeit des Eingangs meiner Schreiben stelle ich mit der Methode "doppelt gemoppelt" auf niedrigem Kostenniveau sicher.
Die als zu häufig empfundene Erwähnung der Vorgehensweise geht einer Mit-Forentin zwar voll auf den Docht - aber - da ich nicht davon ausgehen kann, daß Noobs sie sogleich finden werden, werde ich mir trotzdem weiterhin erlauben, diese Verlinkung zur Verfügung zu stellen.
Mein JC hat sich unlängst darauf verlegt, nur die jeweils erste Seite eines Fax' erhalten zu haben.
Das ist die Seite, die das Sendeprotokoll "abbildet"
Die fünf anderen seien unleserlich/nicht komplett übermittelt worden.

Also - gehen mehrseitige Dokumente bei mir neuerdings peu a peu raus. :biggrin:


****
Mittlerweile kommen sicher noch andere Antworten von denen, die um das - wegen fehlender Unterschrift hoffentlich geplatzte- Kopplungsgeschäft -
Zuweisung PLUS Maßnahme in EGV - besser Bescheid wissen.
Ich erinnere mich, daß es einen Unterschied machen kann, ob die Maßnahme per EGV-Unterschrift von dir abgenickt ist oder nicht sobald die Zuweisung auf die EGV aufsattelt.

Müßte ich danach suchen, würde ich zuerst in den Posts von Makale und Svavolt gründeln.

Btw, manchen der vorgeblichen Mitwirkungspflichten fehlt die Gesetzesgrundlage.
Sie sind Wunschdenken und unterlaufen die Grenzen der Mitwirkung.
Sowas nicht akzeptieren (unterschreiben).

Z. B. eine AU-Meldung geht an den Leistungsträger (JC) - nicht an den MT.
 

Kerstin_K

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#13
Hat die EGV ueberhaupt eine Rechtsfolgebelehrung? Oft fehlt die bei ALG I. Damm gibt es auch keine Sperrzeiten aus der EGV.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Locke888

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#14
Vorab:
Bei Alg1 stellt sich gelegentlich die Frage, ob dem HE mit der Maßnahme (.................).
Vielen Dank ...
Also ich weiß nicht mehr ganz genau was auf dem Blatt stande wo ich unterschrieben aber ungefähr das mir eben die Zuweisung ausgehändigt wurde. So sagte die SB mir das auch nochmal.

Eine rechtsfolgebelehrung steht auf der Zuweisung und auf der egv.

Meine Frage wäre noch wen ich die egv nicht unterzeichne oder eben die maßnahme durchstreiche und dann unterzeichne , wohin dann damit das sollte ja am 02.1.2019 bei der Maßnahme mitgenommen oder abgegeben werden. Wenn ich das jetzt ans JC oder an die SB schicke bekomme ich ja bestimmt keine Antwort bis zum 02.01. Und würde somit ja fehlen bei der Maßnahme und Probleme bekommen, das gleiche wenn ich die Fahrtkosten beantrage.
Oder wäre das dann erstmal automatisch aufs Eis gelegt das ich dort erscheinen muss am .02.1?

Also wider meine frage was ich am besten und schnellsten tun soll und an wen ich das schicken soll um am 02.1.2019 dort bei der Maßnahme nicht antanzen zu müssen.

Hat die EGV ueberhaupt eine Rechtsfolgebelehrung? Oft fehlt die bei ALG I. Damm gibt es auch keine Sperrzeiten aus der EGV.
[>Posted via Mobile Device<]
Ja sie hat eine rechtsfolgebelehrung...

Wollte nochmal sagen das meine alte Egv die ich unterzeichnet habe bis zum 11.01.2019 gültig ist (solange zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wurde ) wenn ich die neue egv nicht unterzeichne wo die Teilnahme an der Maßnahme drinsteht, bin ich doch erstmal nicht verpflichtet mich nach der neuen egv zu richten?

Wenn ja wem soll ich das sagen und somit geltend machen?

Gruß
 

Kerstin_K

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#15
Warum solltest Du einen Vertrag unterschreiben, mit dem du nicht einverstanden bist?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Locke888

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#16
Warum solltest Du einen Vertrag unterschreiben, mit dem du nicht einverstanden bist?
[>Posted via Mobile Device<]
Naja bis auf die Maßnahme wåre ich sonst mit allem einverstanden.
Was passiert den wen ich nicht unterschreibe und mich nirgends melde,
Und die SB rechnet damit das ich am 02.01. Dort bei der Maßnahme erscheine

Vorab:
Bei Alg1 stellt sich gelegentlich die Frage, ob dem HE mit der Maßnahme nicht doch ein Gefallen getan wird, indem sich seine Anwartschaft auf mehr Geld als Alg2 durch diese Maßnahme - über den normalen Bewilligungszeitraum hinaus - verlängert.
Das solltest du zuerst für dich klären.

Unnötig war, deinem Gegner zu bestätigen, daß dir die Zuweisung bereits vorliegt.
Ab offizieller Bekanntgabe laufen Fristen.
Hast du ein Duplikat von diesem Zettel?
WAS genau stand da drauf?
Bei sowas werden Erbsen gezählt.

Eine Zuweisung ist ein Verwaltungsakt.
Nicht, daß du dich aus Versehen mit dessen Inhalt einverstanden erklärt hast.

Hier ist die Zwickmühle, daß die Maßnahme in der EGV vermerkt ist.
"Normalerweise" muß die EGV ERST unterschrieben sein, damit diese Maßnahmezuweisung "greift".
Grund:
Weil eins aufs andere aufbaut.
Fehlt ein Stein, fällt die Konstruktion in sich zusammen.

Was mich an der EGV besonders irritiert:
Einerseits Maßnahme, andrerseits Bewerbungen.
Ente oder Trente. Beides ist nicht vom GG vorgesehen.

Wenn DAS als VA erlassen werden würde, wäre es rechtswidrig, unterschreibst du den Quark, wäre es (d)eine Verpflichtung, der du - sanktionsbewehrt - nachzukommen hättest.
Mir würde DAS als Grund reichen, nicht zu unterzeichnen und eine von beiden Forderungen streichen zu lassen, z. B. wenn ich so tun wollte als wolle ich ernsthaft verhandeln.

Warte auf jeden Fall noch andere Stimmen ab, ehe du dich für eine Strategie entscheidest.

Sand im Amigo-Getriebe:
NICHTS aber auch gar nichts beim Träger unterzeichnen.
NICHTS aber auch gar nichts vom Träger annehmen.
Keinen Kuli, keinen Bonbon, keinen USB-Stick.
Das sind alles Geschenke, aus deren Annahme sich ein stillschweigend, im gegenseitigen Einvernehmen getroffenes Vertragsverhältnis stricken ließe.

Keine Fahrtkostenerstattungsabtretung an den Maßnahmeträger akzeptieren (MT), gar dem eine Erklärung unterzeichen!

Um Zeit zu gewinnen, könntest du als erste Abwehrmaßnahme den "Fahrtkostentango" tanzen.

Here we go: [Nein, das war wieder kein Link - nur unterstrichener Text.] :wink:
- Makale - Leistungsanspruch Fahrtkosten etc - Abtretung am MT nicht notwendig
- von mir - SB steht auf Standpunkt, Fahrtkosten werden vom Träger bezahlt - ich will das aber nicht
- veritasdd - Antwort auf JC verlangt, Fahrtkostenantrag erneut zu stellen
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- 0zymandias - Pendelzeiten, Rechtsnormen, fachliche Hinweise
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- Zeitarbeitsfirmen erfolgreich abwehren, Fahrtkostenübernahme durch ZAF?

Die farbig unterlegten Links verweisen teilweise mittenmang in Diskussionen hinein, die in deren Gänze verfolgt werden sollten.
Diese Arbeit - auch brauchbare Rosinen aus den Infos rauszupicken - kann dir keiner abnehmen.


Schriftlich die Übernahme der Fahrtkosten beantragen.
Nachweisbar.


Mein JC hat sich unlängst darauf verlegt, nur die jeweils erste Seite eines Fax' erhalten zu haben.
Das ist die Seite, die das Sendeprotokoll "abbildet"
Die fünf anderen seien unleserlich/nicht komplett übermittelt worden.


Also - gehen mehrseitige Dokumente bei mir neuerdings peu a peu raus. :biggrin:

****
Mittlerweile kommen sicher noch andere Antworten von denen, die um das - wegen fehlender Unterschrift hoffentlich geplatzte- Kopplungsgeschäft -
Zuweisung PLUS Maßnahme in EGV - besser Bescheid wissen.
Ich erinnere mich, daß es einen Unterschied machen kann, ob die Maßnahme per EGV-Unterschrift von dir abgenickt ist oder nicht sobald die Zuweisung auf die EGV aufsattelt.

Müßte ich danach suchen, würde ich zuerst in den Posts von Makale und Svavolt gründeln.

Btw, manchen der vorgeblichen Mitwirkungspflichten fehlt die Gesetzesgrundlage.
Sie sind Wunschdenken und unterlaufen die Grenzen der Mitwirkung.
Sowas nicht akzeptieren (unterschreiben).

Z. B. eine AU-Meldung geht an den Leistungsträger (JC) - nicht an den MT.
Hallo wen dem so ist und es vom Grundgesetz nicht gedeckt ist das in der EGV Maßnahme und Bewerbung verlangt wird , Ente oder Trente, dann ist das doch ein verhandlungsgrund und ich sollte Widerspruch oder so einreichen beim SB? ?
 
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#17
Im eigenen Interesse DA nienicht schlampen. und die Vokabeln in der Bürokraten-Arena stets richtig verwenden.
Sobald ein SB den Eindruck gewinnen muß, der "Kunde" weiß wovon er redet, entfällt der Laien-Bonus und die von dir verwendeten Begriffe werden - auch bei fehlerhafter Verwendung - für bare Münze genommen werden.

Einen Vertrag VERHANDELST du, einen Widerspruch reichst du gegen erlassene Verwaltungsakte/Bescheide ein, die deiner Meinung nach deine Rechte beschneiden und du das nicht akzeptierst.

Tip:
Mit Blick auf den Kalender ist sicher verständlich, daß dem einen oder anderen grad Zeit oder Muße fehlt.
Dein Thema ist schon recht oft in epischer Breite durchgekakelt worden, daß es angeraten erscheint, dich zunächst durch Threads zu hangeln, die in "erfolgreiche Gegenwehr" zu finden sind und sich mit deinem Problem nahezu decken.
 

Dinobot

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#19
Naja bis auf die Maßnahme wåre ich sonst mit allem einverstanden.
Hast Du denn Infos -was die Inhalte der Maßnahme angeht? vielleicht auch den Flyer dazu erhalten?
Falls nicht , dann schau dich mal auf der Seite des Trägers um. Da kannst du auch den Flyer für diese Maßnahme finden:

https://donner-partner.de/

Die Maßnahme zielt -laut Flyer -angeblich darauf ab, den Teilnehmer vor Langzeitarbeitslosigkeit zu bewahren bzw. bei Langzeitarbeitslosigkeit -diese durch Arbeitsaufnahme zu beenden. Insofern solltest Du die nicht gleich offensiv ablehnen. Sondern dir erst einmal anhören, wie der Träger dies wodurch bewerkstelligen und unzusetzen gedenkt. Auf dem Flyer steht dort sinngemäß: zu den Inhalten :

Orientierung auf dem regionalen und •
überregionalen Arbeitsmarkt
Berufliche Mobilität und Flexibilität •
Reflexion und Aufarbeitung bisheriger •
Bewerbungsaktivitäten
Potenziale erkennen - Perspektiven •
entwickeln
Training des adäquaten Bewerberverhaltens •
Befähigung zur eigenständigen Nutzung der •
JOBBÖRSE
Erstellung einer vollständigen •
Bewerbungsmappe
Konfliktmanagement •

Ziel:

Ziel des Seminars ist die Aktivierung zur
erfolgreichen Vermittlung mit anschließender
Stabilisierung in eine sozialversicherungs-
pflichtige Beschäftigung.
Die Teilnehmer werden mittels gemeinsamen
Gruppen- und Einzelcoachings von einem
Referenten und von einem Jobcoach
unterstützt und begleitet.

Zum ersten Termin mitbringen:
Ihre Eingliederungsvereinbarung
mit der Agentur für Arbeit, Ihre
Zugangsdaten zur Jobbörse,
vorhandene Bewerbungs-
unterlagen und die bisherigen
Bewerbungsaktivitäten.


Zitat ende


Wenn dort steht -EGV mitbringen -dann will der Träger FREIWILLIGE Teilnehmer -jedenfalls meine bisherige Erfahrung.. Kannst ja sagen "in der Aufregung " Lebenslauf vergessen und bisherige Aktivitäten ? -müssten doch eigentlich Deinem SB vorliegen , so würde ich argumentieren -und erst einmal alle Dir ausgehändigten Unterlagen zur Prüfung mitnehmen wollen. Es könnte sich günstig auswirken -denn der Kurs beginnt hier ausnahmsweise mal dienstags -sonst immer montags. Da dürften die Mitarbeiter noch nicht vollzählig weider da sein oder eben nicht so organisiert sein -wie sonst.

Ich würde Dir empfehlen hinzugehen -aber nichts zu unterschreiben und ggf vorerst nur die NICHT unterschriebene EGV vorzeigen. Nimm sonstige Unterlagen mit und stelle die dann hier ein . Dann sehen wir weiter.

Zum Kursinhalt. Die Befähigung zur Nutzung der Jobbörse biringt dich -meiner Meinung nach keinen schritt weiter -weil dieses Jobbörse nicht mehr so modern, aktuell und schnell ist, wie es andere heutzutage sind. die AA Jobbörse ist inzwischen so auf Platz 6 gelandet -in einem mir bekannten Ranking. Mithin einer der Gründe, warum solche Kurse allein der AA etwas bringen . Dem Teilnehmer aber eben nicht schneller in Arbeit. Guck dir mal die Rankings im Internet an -und nutzer das dann , um das beim Träger gegen die Maßnahme anzuführen. Zudem tummeln sich in deren Jobbörse immer nur halb so viel freie stellen -wie Suchende dort hinterlegt sind!. !
 
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Locke888

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#20
Im eigenen Interesse DA nienicht schlampen. und die Vokabeln in der Bürokraten-Arena stets richtig verwenden.
Sobald ein SB den Eindruck gewinnen muß, der "Kunde" weiß wovon er redet, entfällt der Laien-Bonus und die von dir verwendeten Begriffe werden - auch bei fehlerhafter Verwendung - für bare Münze genommen werden.

Einen Vertrag VERHANDELST du, einen Widerspruch reichst du gegen erlassene Verwaltungsakte/Bescheide ein, die deiner Meinung nach deine Rechte beschneiden und du das nicht akzeptierst.

Tip:
Mit Blick auf den Kalender ist sicher verständlich, daß dem einen oder anderen grad Zeit oder Muße fehlt.
Dein Thema ist schon recht oft in epischer Breite durchgekakelt worden, daß es angeraten erscheint, dich zunächst durch Threads zu hangeln, die in "erfolgreiche Gegenwehr" zu finden sind und sich mit deinem Problem nahezu decken.

Ich verstehe das es schon oft bestimmt solche Themen gab hab mich auch bevor ich mich hier angemeldet habe durch gegoogelt.

Tut mir leid aber weis einfach nicht weiter in der Sache da es ja Zig Möglichkeiten gibt wie ich jetzt vorgehen sollte.

Also Widerspruch sinnlos weil die EGV-Unterschrift von mir fehlt?
Einfach nicht hingehen, dann bekomme ich eine Sperrung vom alg 1?
Praktikum suchen ?, andere Maßnahme vorschlagen? Sinnlosigkeit der Maßnahme in meinem Fall deutlich machen und als wichtigen Grund angeben?

All das wäre mit der Post und der zu erwartenden Antwort vom SB nicht vor dem 02.1.2019 möglich .

Und nochmal ich habe in 1 Monat zur sehr großer Wahrscheinlichkeit eine Arbeitsstelle und bin im Bereich Bewerbung sehr gut. .brauche die Maßnahme beim besten Willen nicht.

Könnte mir bitte jemand sagen was der beste Schritt ist den ich jetzt machen soll um am 02.01.2019 dort nicht hingehen zu müssen und trotzdem keine Sperrzeiten zu bekommen?

Ich bitte vielmals darum

Das (was zumindest beim Nichtmelden passieren kann) kannst du deutlich in der, von dir als vorhanden angegebenen, Rechtsfolgebelehrung nachlesen, denn genau dazu ist sie ja da.
Gut in der rechtsfolgebelehrung steht ohne wichtigen Grund. ..Wenn ich den Grund nun habe wo und wann und wem soll ich den mitteilen bevor der 02.01.2019 ist?
Und vorallem greift den die rechtsfolgebelehrung bei mir auch ohne Unterschrift auf der egv?
 

Kerstin_K

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#21
So lange Du die EGV nicht unterschreibst, gilt auch die Rechtsfolgebelehrung nicht.
 

Locke888

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#22
Hast Du denn Infos -was die Inhalte der Maßnahme angeht? vielleicht auch den Flyer dazu erhalten?
Falls nicht , dann schau dich mal auf der Seite des Trägers um. Da kannst du auch den Flyer für diese Maßnahme finden:

Donner + Partner Bildungszentren - Donner + Partner

Die Maßnahme zielt -laut Flyer -angeblich darauf ab, den Teilnehmer vor Langzeitarbeitslosigkeit zu bewahren bzw. bei Langzeitarbeitslosigkeit -diese durch Arbeitsaufnahme zu beenden. Insofern solltest Du die nicht gleich offensiv ablehnen. Sondern dir erst einmal anhören, wie der Träger dies wodurch bewerkstelligen und unzusetzen gedenkt. Auf dem Flyer steht dort sinngemäß: zu den Inhalten :

Orientierung auf dem regionalen und •
überregionalen Arbeitsmarkt
Berufliche Mobilität und Flexibilität •
Reflexion und Aufarbeitung bisheriger •
Bewerbungsaktivitäten
Potenziale erkennen - Perspektiven •
entwickeln
Training des adäquaten Bewerberverhaltens •
Befähigung zur eigenständigen Nutzung der •
JOBBÖRSE
Erstellung einer vollständigen •
Bewerbungsmappe
Konfliktmanagement •

Ziel:

Ziel des Seminars ist die Aktivierung zur
erfolgreichen Vermittlung mit anschließender
Stabilisierung in eine sozialversicherungs-
pflichtige Beschäftigung.
Die Teilnehmer werden mittels gemeinsamen
Gruppen- und Einzelcoachings von einem
Referenten und von einem Jobcoach
unterstützt und begleitet.

Zum ersten Termin mitbringen:
Ihre Eingliederungsvereinbarung
mit der Agentur für Arbeit, Ihre
Zugangsdaten zur Jobbörse,
vorhandene Bewerbungs-
unterlagen und die bisherigen
Bewerbungsaktivitäten.


Zitat ende


Wenn dort steht -EGV mitbringen -dann will der Träger FREIWILLIGE Teilnehmer -jedenfalls meine bisherige Erfahrung.. Kannst ja sagen "in der Aufregung " Lebenslauf vergessen und bisherige Aktivitäten ? -müssten doch eigentlich Deinem SB vorliegen , so würde ich argumentieren -und erst einmal alle Dir ausgehändigten Unterlagen zur Prüfung mitnehmen wollen. Es könnte sich günstig auswirken -denn der Kurs beginnt hier ausnahmsweise mal dienstags -sonst immer montags. Da dürften die Mitarbeiter noch nicht vollzählig weider da sein oder eben nicht so organisiert sein -wie sonst.

Ich würde Dir empfehlen hinzugehen -aber nichts zu unterschreiben und ggf vorerst nur die NICHT unterschriebene EGV vorzeigen. Nimm sonstige Unterlagen mit und stelle die dann hier ein . Dann sehen wir weiter.

Zum Kursinhalt. Die Befähigung zur Nutzung der Jobbörse biringt dich -meiner Meinung nach keinen schritt weiter -weil dieses Jobbörse nicht mehr so modern, aktuell und schnell ist, wie es andere heutzutage sind. die AA Jobbörse ist inzwischen so auf Platz 6 gelandet -in einem mir bekannten Ranking. Mithin einer der Gründe, warum solche Kurse allein der AA etwas bringen . Dem Teilnehmer aber eben nicht schneller in Arbeit. Guck dir mal die Rankings im Internet an -und nutzer das dann , um das beim Träger gegen die Maßnahme anzuführen. Zudem tummeln sich in deren Jobbörse immer nur halb so viel freie stellen -wie Suchende dort hinterlegt sind!. !

Hallo also bin sehr fit was Bewerbung betrifft, und habe in spätestens ein Monat eine sichere Arbeitsstelle. Zudem sagte mir einer der die gleiche Maßnahme schon gemacht hat das es nur rumsitzen und Zeit totschlagen ist.

Zu der anderen Sache meinst du etwa das die mich entlassen und mich von der Maßnahme befreien wenn ich dort ohne Unterschrift aufkreuze ?

Wüsstest du vielleicht eine Möglichkeit wie ich das ganze schon im Vorfeld beenden könnte? So das ich da nicht erscheinen muss?

So lange Du die EGV nicht unterschreibst, gilt auch die Rechtsfolgebelehrung nicht.
Ok danke und die rechtsfolgebelehrung auf der Zuweisung? greift dann auch nicht weil die egv wo die Teilnahme an der Maßnahme drinsteht von mir nicht unterschrieben wurde?

Würde bedeuten ich kann einfach nicht auftauchen am 02.1.2019 und bekomme davon keine Konsequenzen?

Oder soll ich irgendwie und wo davor noch Bescheid sagen?

Wie es unter ALG I ist, weiß ich nicht, da gelten möglicherweise
andere Vorzeichen, als unter ALG II - und da gilt für mich:
- Nie eine EGV unterschreiben. Für den Leistungsbezug steht
alles im SGB II. Es gibt keine Sanktion für eine nicht geleistete Unterschrift. Durch Unterschriftsleistung entstehen dem Leistungsbezieher nur Nachteile.
Stehen dann in der EGV per VA (Verwaltungsakt) inakzeptable Sachen drin, wird Widerspruch eingelegt.
- Keine Maßnahme von vornherein ablehnen, das ist sanktionswürdig - eleganter war diese Lösung: Erstmal zum Maßnahmeträger hin und die DSGVO nicht unterschrieben, keine Hausordnung, kein Schulungsvertrag - kein gar nichts. Reaktion: "Ohne Unterschrift unter die DSGVO dürfen Sie hier gar nicht sitzen..." Na dann....Tschööööö...(es kam auch nichts mehr hinterran)
Ok danke auch eine Möglichkeit falls es dazu doch noch kommen sollte das ich hinmuss.

Nur könnte man das nicht als "nicht Mitwirkung bezeichnen" ? Und somit ein Grund das ich nicht aktiv mitgemacht habe wie es in der Zuweisung steht und dann bekomme ich eine Sperrung ?
 

schwarzrot

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#23
Wie es unter ALG I ist, weiß ich nicht, da gelten möglicherweise
andere Vorzeichen, als unter ALG II - und da gilt für mich:
- Nie eine EGV unterschreiben. Für den Leistungsbezug steht
alles im SGB II.
Nee, ALGI ist SGBIII.
Und achtung, SGBIII unterscheidet sich teilweise erheblich von den reperessionsparagraphen des SGBII (ALGII = 'job'center).

SGBIII §37 Potenzialanalyse und EGV <---(keiner braucht im ALGI angst vor einem EGV-VA zu haben, eine 'freiwillige' EGV sollte man sich sehr überlegen zu unterschreiben)
SGBIII §159 Ruhen bei Sperrzeit <--(der ALGI 'sanktion'sparagraph, wofür du wirklich 'sperren' kassieren kannst)
SGBIII $140 Zumutbare Beschäftigung <--(der ALGI zumutungsparagraph, zu welchen 'jobs' du nicht nee sagen darfst)
Am besten du ließt dir die drei paragraphen mal wirklich durch und versuchst den inhalt zu verstehen. Das hilft sehr, wenn der SB dir was vom pferd erzählen möchte.
Im gespräch mit dem SB gilt, mach DIR gedanken was DU willst und führe das gespräch, sonst wirst du geführt.

Ich habe bei verschiedenen SBs gute erfahrung damit gemacht, gegen sinnlos massnahmen zu argumentieren (zwei mal 'bewerbungskurs'-schwachsinn wegbekommen, bevor es ernst wurde -und das sogar im ALGII). Ev. falls der SB stur ist, damit drohen sein 'eingliederungkonzept' (/'potenzialanalyse') und die begründung für die massnahme von ihm schriftlich verlangen (dazu haben nur die wenigsten SB lust). Ein werbezettel des trägers ersetzt kein eingliederungkonzept!

Leute in bewerbungskurse zu verfrachten ist ein beliebter schwachsinn in den arbeitsplätzchen-ämtern heutzutage.
Helfen tut das so gut wie nie, weil jobs bekommt man, wenn man fähigkeiten hat, die ein AG haben will und man billig genug ist.
An bewerbungen in 'bewerbungskursen' rumzudoktern hiflt nur in den seltensten fällen, schönt aber die statistik!

Und diese ominöse 'mitwirkungspflichten' stehen im SGBI §60-65 und geben in den seltensten fällen das her, was die SB darüber behaupten.
'Alles zu tun' ist nicht möglich, weil nirgends definiert, also locker bleiben.
Wenn du den SB nicht von der 'massnahme' abbringen kannst, hingehen, nix unterschreiben, warten bis der träger dich zum gehen auffordert, das schriftlich fordern.
Haben dir oben schon viele richtig geschrieben.
 
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Locke888

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#24
Nee, ALGI ist SGBIII.
Und achtung, SGBIII unterscheidet sich teilweise erheblich von den reperessionsparagraphen des SGBII (ALGII = 'job'center).
(..........................)
Vielen Dank für die Antwort, ja es ist echt eine zeitverschwendung die Maßnahme vorallem für jemanden der weis wie man Bewerbungen schreibt.

denke das der Träger sich dann aber stur stellen würde mir schriftlich mein gehen zu bestätigen, aber gut würde man dann sehen.

Jetzt hätte ich noch eine Frage, wäre es den möglich meinen SB in der kurzen Zeit bis zum 02.01.19 davon zu überzeugen das die Maßnahme für mich Unsinn ist?
Oder bin ich erstmal verpflichtet dort zum Termin zu erscheinen nach meinem jetzigen Standpunkt aus weißt du das?

Worauf ich auch noch gern eine Antwort hätte was wäre wenn ich vor dem 02.01.2019 ein PraktikumsPlatz bekomme für den zeitraum wie die Maßnahme beginnt,ist das dann so das ich die Maßnahme nicht machen muss ähnlich wie bei Vorstellungs Gespräche und Probe arbeits Tage?
 

schwarzrot

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#25
denke das der Träger sich dann aber stur stellen würde mir schriftlich mein gehen zu bestätigen, aber gut würde man dann sehen.
Wenn du hausordnung und vertrag mit dem nicht unterschreibst, wird er wollen, dass du die massnahme verlässt.
Wenn du gut argumentierst, gibt er dir das schriftlich.
Jetzt hätte ich noch eine Frage, wäre es den möglich meinen SB in der kurzen Zeit bis zum 02.01.19 davon zu überzeugen das die Maßnahme für mich Unsinn ist?
Oder bin ich erstmal verpflichtet dort zum Termin zu erscheinen nach meinem jetzigen Standpunkt aus weißt du das?
Solltest du versuchen. Ev. ist das schriftlich zu machen sinnvoll (die SB sagen viel, was einem nicht hilft, weil nur mündlich nicht beweisbar).
Ansonsten bitte lies die links oben, §159 'ruhen bei sperrzeit':
Code:
(1) 1Hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer sich versicherungswidrig verhalten, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, ruht der Anspruch für die Dauer einer Sperrzeit. 2Versicherungswidriges Verhalten liegt vor, wenn
...
4.     die oder der Arbeitslose sich weigert, trotz Belehrung über die Rechtsfolgen an einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (§ 45) oder einer Maßnahme zur beruflichen Ausbildung oder Weiterbildung oder einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teilzunehmen (Sperrzeit bei Ablehnung einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme),
D.h., gehst du zur zugewiesenen massnahme nicht hin, bekommst du sperre.

Worauf ich auch noch gern eine Antwort hätte was wäre wenn ich vor dem 02.01.2019 ein PraktikumsPlatz bekomme für den zeitraum wie die Maßnahme beginnt,ist das dann so das ich die Maßnahme nicht machen muss ähnlich wie bei Vorstellungs Gespräche und Probe arbeits Tage?
Wenn dein SB das erlaubt, würde das gehen.
Ansonsten gilt nur ein job erspart dir die massnahme, wenn dein SB stur bleibt.
'Probearbeiten' ist ein grenzfall, geht aber auch nur mit kenntnis und erlaubnis des SB.
 

Locke888

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#26
Wenn du hausordnung und vertrag mit dem nicht unterschreibst, wird er wollen, dass du die massnahme verlässt.
Wenn du gut argumentierst, gibt er dir das schriftlich.

Solltest du versuchen. Ev. ist das schriftlich zu machen sinnvoll (die SB sagen viel, was einem nicht hilft, weil nur mündlich nicht beweisbar).
Ansonsten bitte lies die links oben, §159 'ruhen bei sperrzeit':
Code:
(1) 1Hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer sich versicherungswidrig verhalten, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, ruht der Anspruch für die Dauer einer Sperrzeit. 2Versicherungswidriges Verhalten liegt vor, wenn
...
4.     die oder der Arbeitslose sich weigert, trotz Belehrung über die Rechtsfolgen an einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (§ 45) oder einer Maßnahme zur beruflichen Ausbildung oder Weiterbildung oder einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teilzunehmen (Sperrzeit bei Ablehnung einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme),
D.h., gehst du zur zugewiesenen massnahme nicht hin, bekommst du sperre.


Wenn dein SB das erlaubt, würde das gehen.
Ansonsten gilt nur ein job erspart dir die massnahme, wenn dein SB stur bleibt.
'Probearbeiten' ist ein grenzfall, geht aber auch nur mit kenntnis und erlaubnis des SB.

Vielen Dank für die antworten,
Bin erstmal krank jetzt daher werde ich am 02.01.2019 nicht dort erscheinen. Werde dann in der Zeit versuchen meinen SB davon zu überzeugen das das nix fürmich ist die Maßnahme, und ich ein PraktikumsPlatz in Aussicht hätte.
Oder eine andere Maßnahme die bessere Lösung für mich wäre.

Muss meine krankmeldung jetzt eigentlich zum Jobcenter oder zu Träger?

Viele liebe grüße
 

Locke888

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#28
PS ich bin grad auch in mega Schwierigkeiten wg nem neuen übereifrigen SB und weisst du was? Anwalt genommen, und durchgeatmet. Das ist der einfachste Weg. Wenn du den Kopf verlierst ...GEH zu nem Anwalt, hol dir n Schreiben vom Gericht wg Kostenübernahme für das Erstgespräch. Glaub mir das ist soooo beruhigend.
Ich werde den Ausgang dieser (meiner Sache erst posten wenns durch ist, da hier sicher auch einige SBs vom Jobcenter angemeldet sind) ^^ die denken auch wir sind blöde...lass dich nicht unterkriegn, nimm dir n Anwalt das kostet dich nur 15 Euro, für den Schein. Dann hast du erstmal Zeit zum atmen und der ANwalt macht dann eh alles. Wünsche dir ein entspanntes Weihnachten, Lass dich nicht fertig machen und immer mega WICHTIG ....geh zum ARZT.....erstmal AU holen! Das kann einem sooft den ***** retten!
Hallo ja bin erstmal krank geworden leider,
Bis nächste Woche. Die Maßnahme hat ja heute angefangen soll ich Dan jezt eine schriftliche Begründung verlangen bzw.erklärung der sb schicken das die Maßnahme kein Sinn macht? Oder nächste Woche hin und die EGV nicht unterzeichnen beim Träger?
 

Locke888

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#29
So ich melde mich hier mal wider,

Die Maßnahme hat ja heute begonnen aber ich bin leider krankgeschrieben bis nächste Woche.

Da mir auch geraten wurde ich solle versuchen meine SB zu übezeugen die Maßnahme nicht machen zu müssen habe ich einen Brief verfasst den ich euch zeigen will bevor ich ihn Absende.
Eure Meinung dazu wäre mir wichtig....
Grüße



Betrifft: Egv, Maßnahme und Zuweisung

Sehr geehrte Frau
Der von Ihnen vorgegebenen Zuweisung bzw. Egv zur Maßnahme xxx und xx möchte ich aus folgenden wichtigen Gründen nicht nachkommen :

1 . Ich wurde von Ihnen über die EGV nicht informiert.
Geschweige denn konnte ich diese mitwirken und mit ihnen aushandeln.

2. Desweiteren ist es meines Wissens nach vom Grundgesetz nicht gedeckt Maßnahme zusätzlich zu den 6-8 Bewerbungen pro Monat zu verlangen.

3.Die erwähnten mitwirkungs Pflichten in den Schreiben sind zum Teil ohne Gesetzesgrundlage. Laut SGBI Paragraph 60-65.
Daher bitte ich Sie die Maßnahme zu streichen auch weil ich Sie persönlich davon überzeugt habe mit meinen Bewerbungsunterlagen, das es an nichts mangeln tut in dieser Hinsicht, weswegen eine Maßnahme in diesem Bereich von keiner Notwendigkeit ist.

Sollten Sie jedoch anderer Meinung sein bitte ich Sie Ihr Eingliederungskonzept, bzw. Potenzialanalyse und ihre Begründung für meine unbedingte Teilnahme an der Maßnahme mir schriftlich vorzuweisen.
Das Werbemittel (werbezettel) des Trägers ersetzt kein Eingliederungskonzept.

Für eine rasche Bearbeitung der Sache wäre ich Ihnen dankbar.
 

Dinobot

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#30
Die Maßnahme hat ja heute begonnen aber ich bin leider krankgeschrieben bis nächste Woche.
Da mir auch geraten wurde ich solle versuchen meine SB zu übezeugen die Maßnahme nicht machen zu müssen habe ich einen Brief verfasst... .

1. Das du die EGV nicht aushandeln konntest, das weiß die SB auch so. Das Ziel der Maßnahme ist das Beenden bzw. Vorbeugen der Langzeitarbeitslosigkeit und hierbei sehe ich keinerlei Ansätze für eine Verhandlung, was die Maßnahme betrifft., weil dazu schon eine Zuweisung erfolgt ist. Es fehlt eher eher nur das nonverbale Signal der Notwendigkeit eines VA , was sich durch die Nichtunterzeichnung der EGV abzeichnet und die du mit dem Biref als solchen setzen würdest -nach meiner Überzeugung.

2. Um Langzeitarbeitslosigkeit zu vemeiden -ist in und zur Maßnahme auch das Erstellen von 6-8 Bewerbungen pro Monat vollkommen legitim und könnte auch erforderlich sein. Die Anzahl dessen kann bis zu 10 oder12 Bewerbungen im Monate betragen -laut diverser Urteile der Sozialgerichte dazu. Das Grundgesetz hat damit nichts zu tun. Eine Ausnahme wäre, wenn du einer Arbeitsgelegenheit zugewiesen woreden wärest, dann würde der Zusatz von Bewerbungsforderungen keinen Sinn machen. Da ist aber ein Unterschied. Ansonsten könnte man einen VA nur dann angreifen, wenn eine Zusicherung der Erstattung -also die Förderung dessen darin fehlen würde.

3. Welche Pflichten sollen in welchem Schreiben und weshalb ohne Grundlage zu den vom Dir zitierten Paragraphen sein?. Du hast eine Zuweisung. Eine Rücknahme wegen der Begründung DEINER persönlichen Überzeugung dürfte so nicht mehr funktionieren. Denn mit einer Zuweisung brauchst da schon die Überzeugung des MT mithin dazu . Selbst wenn Deine Unterlagen einwandfrei wärem, dann könnte der Träger alternativ selbst -möglicherweise -andere Alternativbewerbungen erstellen, damit Deine Arbeitslosigkeit beendet werden könnte. Zum Beispiel. Etwas anderes wäre es , wenn diese Maßnahme ansosnten spezielle Vorgaben an Vermittlungshemmnisse für die Zielgruppe enthalten würde. Ist hier aber im Vorfeld so nicht erkennbar.

Du kannst gerne alternativ den von der Sb festgestellten Handlungsbedarf -analog zum Bewerberprofil und das darauf fussende Eingliederungskonzept anfordern und hinterfragen -nur kann sich die Sb damit 3 Monate Zeit zur Beantwortung lassen.

Ganz ehrlich: Ich halte -zu diesem Zeitpunkt -deinen Brief für kontraproduktiv, weil er den Eindruck verstärken könnte,,die AU wäre nur erfolgt um sich der Maßnahme im Vorfeld entziehen zu können. Und damit dem Angebot , deine Langzeitarbeitslosigkeit zu beeenden. Du hast eine Zuweisung -also solltest Du alternativ -wenn Deine AU Zeit um ist -persönlich bei Deiner SB vorstellig werden -sofern nicht in der Zwischenzeit Post eintrudelt, die zu anderem Verhalten rät. Zudem könntest Du auch mit dem MT in Kontakt treten und Deine Meinung mit ihm persönlich austauschen. das entkräftet dann -immer zu Deinen Gunsten -den Vorhalt des Ausweichens aus fadenscheinigen Gründen. Jedenfalls erscheint mir Deine bisherige Argmentation oder Absicht weder inhaltlich noch als solches sinnvoll oder klug.

Du darfst versichert sein, die Jobcenter haben aktuell nicht wenige alternative Maßnahmen auf Lager -wenn sich der Elo mehrmals oder offensichtlich einer Maßnahme entzieht. Also ausweichendie Konfrontation via AU vermeiden. Will sagen, so kommst Du in der Sache nicht weiter -befürchte ich.

Das ist meine persönliche Meinung und Einschätzung dazu.
 
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Georg1975

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#31
Mir drängt sich der Verdacht auf dass ein "absitzen" der Maßnahme dir wesentlich weniger Energie rauben würde, als dir weiterhin den Kopf zu zerbrechen wie du diese umgehen kannst.
 

Dinobot

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#32
Mir drängt sich der Verdacht auf dass ein "absitzen" der Maßnahme dir wesentlich weniger Energie rauben würde, als dir weiterhin den Kopf zu zerbrechen wie du diese umgehen kannst.
Absitzen allein -das erfüllt aber nicht den Zweck, wofür diese Maßnahme gedacht und der Träger bezahlt wird. Wenn das von einem gefordert wird -dann wäre das ggf. ein Falll für den Prüfdienst der BA. Man kann dann auch die Zeit vorher für die aktive Suche nach weiteren "Schwachstellen" des Trägers bzwe. der Maßnahme verbringen -bevor man zum "Showdown " übergeht.

Sowas erzeugt dann meistens bei den Jobbcentern bleibenden Eindruck . Meint -so schnell wird man dann meist nicht wieder willkürlich in eine Maßnahme verfrachtet. Funktioniert aber meist bei den OK nicht so gut.
 

Kerstin_K

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#33
Du kannst gerne alternativ den von der Sb festgestellten Handlungsbedarf -analog zum Bewerberprofil und das darauf fussende Eingliederungskonzept anfordern und hinterfragen -nur kann sich die Sb damit 3 Monate Zeit zur Beantwortung lassen.
Wo hast du denn dise Frist her?
 

Dinobot

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#34
Wo hast du denn dise Frist her?
Danke für Deine Nachfrage. Ich bin von einem Mittelwert ausgegangen, der ansosnten bei einem Widerspruch zum Zuge kommt, weil der vorherige Brief Widerspruchscharakter hat bzw. so gewertet werden könnte.. Aber eigentlich könnte sich die SB auch 6 Monate Zeit lassen, weil erst dann eine Untätigkeitsklage zu befürchten wäre. Aber -eigentlich muss die Behörde Anträge zeitnah (4 Wochen) bearbeiten, wenn alle Unterlagen vorhanden sind, was bei einer solchen Anfrage bzw. Antrag der Fall sein dürfte. Nur ist es mir schon selbst passiert, dass trotzdem auf Zeit gespielt wird. Oftmals wird dann intern der Sb gewechselt und es wäre -angeblich -kein Sb im Moment zuständig. Damit muss man rechnen bei schriftlichen Anträgen. Zu den Fristen nachfolgend:

Die Behörde bearbeitet meinen Antrag nicht

Wie dem auch sei, aus meiner Erfahrung heraus ist da meistens eher eine Anhörung eingetroffen als eine Antwort auf einen Antrag oder einen Widerspruch.
 

Locke888

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#35
1. Das du die EGV nicht aushandeln konntest, das weiß die SB auch so. Das Ziel der Maßnahme ist das Beenden bzw. Vorbeugen der Langzeitarbeitslosigkeit und hierbei sehe ich keinerlei Ansätze für eine Verhandlung, was die Maßnahme betrifft., weil dazu schon eine Zuweisung erfolgt ist. Es fehlt eher eher nur das nonverbale Signal der Notwendigkeit eines VA , was sich durch die Nichtunterzeichnung der EGV abzeichnet und die du mit dem Biref als solchen setzen würdest -nach meiner Überzeugung.

2. Um Langzeitarbeitslosigkeit zu vemeiden -ist in und zur Maßnahme auch das Erstellen von 6-8 Bewerbungen pro Monat vollkommen legitim und könnte auch erforderlich sein. Die Anzahl dessen kann bis zu 10 oder12 Bewerbungen im Monate betragen -laut diverser Urteile der Sozialgerichte dazu. Das Grundgesetz hat damit nichts zu tun. Eine Ausnahme wäre, wenn du einer Arbeitsgelegenheit zugewiesen woreden wärest, dann würde der Zusatz von Bewerbungsforderungen keinen Sinn machen. Da ist aber ein Unterschied. Ansonsten könnte man einen VA nur dann angreifen, wenn eine Zusicherung der Erstattung -also die Förderung dessen darin fehlen würde.

3. Welche Pflichten sollen in welchem Schreiben und weshalb ohne Grundlage zu den vom Dir zitierten Paragraphen sein?. Du hast eine Zuweisung. Eine Rücknahme wegen der Begründung DEINER persönlichen Überzeugung dürfte so nicht mehr funktionieren. Denn mit einer Zuweisung brauchst da schon die Überzeugung des MT mithin dazu . Selbst wenn Deine Unterlagen einwandfrei wärem, dann könnte der Träger alternativ selbst -möglicherweise -andere Alternativbewerbungen erstellen, damit Deine Arbeitslosigkeit beendet werden könnte. Zum Beispiel. Etwas anderes wäre es , wenn diese Maßnahme ansosnten spezielle Vorgaben an Vermittlungshemmnisse für die Zielgruppe enthalten würde. Ist hier aber im Vorfeld so nicht erkennbar.

Du kannst gerne alternativ den von der Sb festgestellten Handlungsbedarf -analog zum Bewerberprofil und das darauf fussende Eingliederungskonzept anfordern und hinterfragen -nur kann sich die Sb damit 3 Monate Zeit zur Beantwortung lassen.

Ganz ehrlich: Ich halte -zu diesem Zeitpunkt -deinen Brief für kontraproduktiv, weil er den Eindruck verstärken könnte,,die AU wäre nur erfolgt um sich der Maßnahme im Vorfeld entziehen zu können. Und damit dem Angebot , deine Langzeitarbeitslosigkeit zu beeenden. Du hast eine Zuweisung -also solltest Du alternativ -wenn Deine AU Zeit um ist -persönlich bei Deiner SB vorstellig werden -sofern nicht in der Zwischenzeit Post eintrudelt, die zu anderem Verhalten rät. Zudem könntest Du auch mit dem MT in Kontakt treten und Deine Meinung mit ihm persönlich austauschen. das entkräftet dann -immer zu Deinen Gunsten -den Vorhalt des Ausweichens aus fadenscheinigen Gründen. Jedenfalls erscheint mir Deine bisherige Argmentation oder Absicht weder inhaltlich noch als solches sinnvoll oder klug.

Du darfst versichert sein, die Jobcenter haben aktuell nicht wenige alternative Maßnahmen auf Lager -wenn sich der Elo mehrmals oder offensichtlich einer Maßnahme entzieht. Also ausweichendie Konfrontation via AU vermeiden. Will sagen, so kommst Du in der Sache nicht weiter -befürchte ich.

Das ist meine persönliche Meinung und Einschätzung dazu.
Vielen Dank für die Antwort...
Dachte mit das auch wegen der Au und gleichzeitig diesen "Widerspruch"

Ich hätte ja eine andere Maßnahme als Alternative die ich Dan machen würde.
Könntest du mir sagen wie ich das am besten machen soll.
Wäre Dan ja auch ein Vorschlag innerhalb meiner Au.

Oder nach meiner Au zum Träger gehen nix unterschreiben und reden das ich nicht in seine Maßnahme passe und das schriftlich verlangen?

Oder im Vorfeld per E-Mai? wen ja wie am besten ...und kommt es meiner sb nicht auch Spanisch vor dan
Viele Grüße
 

schwarzrot

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#36
Ich seh das wie Dinobot.
Hat man es nicht hinbekommen den SB rechtzeitig von einer massnahme abzubringen/alternativen vorgeschlagen, sieht für den SB eine AU bei massnahmebeginn wie eine vermeidungsstrategie aus.
Wenn du mit massnahmebeginn noch versuchst zu verhandeln, oder lässt nach einer AU durchblicken, dass du die massnahme nicht machen willst, schiesst du dir ein weiteres dickes eigentor.

Aus massenhaften JC erfahrung mit solchen 'massnahme-AUs', kommen verschärfungs-ideen wie dass (alle) AUs für Elos vom medizinischen dienst der krankenkasse(!) überprüft werden sollen, Elos massenhaft 'bettlägerigkeits bescheinigungen' beizubringen haben und dass bei AU, die massnahme einfach um die vorherige AU zeit verlängert wird.
Alles in allem eine sehr blöde entwicklung hin zu einem zwei klassen AU system.

Klar kann es einen schon fertig machen eine sinnlosmassnahme machen zu sollen, so sehr, dass man krank wird...
In zukunft mit dem SB noch sinnvoll zu reden, wird nun aber noch schwerer als wenn du den scheiss abgesessen, oder die MT verträge einfach nicht unterschrieben hättest.
 

Locke888

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#37
Ich seh das wie Dinobot.
Hat man es nicht hinbekommen den SB rechtzeitig von einer massnahme abzubringen/alternativen vorgeschlagen, sieht für den SB eine AU bei massnahmebeginn wie eine vermeidungsstrategie aus.
Wenn du mit massnahmebeginn noch versuchst zu verhandeln, oder lässt nach einer AU durchblicken, dass du die massnahme nicht machen willst, schiesst du dir ein weiteres dickes eigentor.

Aus massenhaften JC erfahrung mit solchen 'massnahme-AUs', kommen verschärfungs-ideen wie dass (alle) AUs für Elos vom medizinischen dienst der krankenkasse(!) überprüft werden sollen, Elos massenhaft 'bettlägerigkeits bescheinigungen' beizubringen haben und dass bei AU, die massnahme einfach um die vorherige AU zeit verlängert wird.
Alles in allem eine sehr blöde entwicklung hin zu einem zwei klassen AU system.

Klar kann es einen schon fertig machen eine sinnlosmassnahme machen zu sollen, so sehr, dass man krank wird...
In zukunft mit dem SB noch sinnvoll zu reden, wird nun aber noch schwerer als wenn du den scheiss abgesessen, oder die MT verträge einfach nicht unterschrieben hättest.
OK ja da hast du Recht.

Aber diesen Schritt beim MT mit nichts unterzeichnen kann ich ja immernoch nächste Woche machen oder nicht? Meine Au geht ja nur ein paar Tage.
Ich bin ja mit Sicherheit immer noch dazu verpflichtet nach meiner Au zur Maßnahme zu gehen.

Ich denke im Übrigen das beim MT viele Teilnehmer Au haben in der kalten Jahreszeit und so kurz nach Silvester.

Kann mir jemand bitte ein Tip geben wie ich den Dan beim MT das mit dem nicht unterschreiben plausibel und mit guten Argumenten rüber bringen soll das ich absolut nix unterschreiben will , ohne das ich als rebellisch oder nicht mitwirkend abgestempelt werde?

Grüße
 

Dinobot

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#38
Kann mir jemand bitte ein Tip geben wie ich den Dan beim MT das mit dem nicht unterschreiben plausibel und mit guten Argumenten rüber bringen soll das ich absolut nix unterschreiben will , ohne das ich als rebellisch oder nicht mitwirkend abgestempelt werde?Grüße
Ich würde an deiner Stelle erst einmal -an MT und Jobcenter jewiels eine Untersagung der Weitergabe Deiner Daten nachweislich einreichen . Kannst du auch noch zum MT dann am ersten Tag mitnehmen . Dann reagieren die meisten schon moralinsauer. Ist aber Dein gutes Recht. vorlagen, die du auf Deinen fAll hin anpassen lkannst, die findest Du hier:


https://www.elo-forum.org/threads/allgemein.163847/

Ich vermute sowieso -der MT will nur freiwillige Elo. dEswegen steht auch im Flyer drin -es soll die EGV mitgebracht werden. Unabhängig davon. Welchen Namen oder Bezeichnung sol ldenn die andere Maßnahme haben, die du da noch ialternativ einbringen willst.? Meistens kommt man da vom Regen in die Traufe. Übrigens bevorzugen Sb zuerst die Maßnahmen die über BA eingekauft wurden. denn die sind schon bezahlt und müssen zuerst befüllt werden.


Ansonsten muss man dir Zeit zur Überprüfung dessen geben, was du unterschreiben sollst. Meist sind dort sowieso vollkommen unrealistische Ansprüche an unbestimmten Schadenersatzforderungen drin, die sich ein Elo sowieso nicht leisten kann.
 

Kerstin_K

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#39
Ich würde mir erstmal ansehen, was ich unterschreiben soll. Wir hatten hier schon manchen Vertrag, der war so haarsträubend, den konnte man keinesfalls unterschreiben, wenn man noch etwas Hirn im Kopf hat.
 

Locke888

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#40
Ich würde an deiner Stelle erst einmal -an MT und Jobcenter jewiels eine Untersagung der Weitergabe Deiner Daten nachweislich einreichen . Kannst du auch noch zum MT dann am ersten Tag mitnehmen . Dann reagieren die meisten schon moralinsauer. Ist aber Dein gutes Recht. vorlagen, die du auf Deinen fAll hin anpassen lkannst, die findest Du hier:


https://www.elo-forum.org/threads/allgemein.163847/

Ich vermute sowieso -der MT will nur freiwillige Elo. dEswegen steht auch im Flyer drin -es soll die EGV mitgebracht werden. Unabhängig davon. Welchen Namen oder Bezeichnung sol ldenn die andere Maßnahme haben, die du da noch ialternativ einbringen willst.? Meistens kommt man da vom Regen in die Traufe. Übrigens bevorzugen Sb zuerst die Maßnahmen die über BA eingekauft wurden. denn die sind schon bezahlt und müssen zuerst befüllt werden.


Ansonsten muss man dir Zeit zur Überprüfung dessen geben, was du unterschreiben sollst. Meist sind dort sowieso vollkommen unrealistische Ansprüche an unbestimmten Schadenersatzforderungen drin, die sich ein Elo sowieso nicht leisten kann.


OK die Unterlassung schicke ich Dan an meine Sb und zum MT mitnehmen danke.
Und sonst argumentiere ich Dan so das ich nix unterschreiben will weil ich es erst prüfen muss OK .

Sie andere Maßnahme geht nur 10 Tage jeweils 3 Stunden hier der Link

Pforzheim

Grüße
 

Tobiasch

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#41
Schönen guten Tag comuniti, habe vollgendes Problem und hoffe auf eure Hilfe wie ich handeln soll,

Also ich habe diesen Sommer meine Ausbildung zum Maschinen und Anlagen Führer erfolgreich beendet, wurde aber nicht übernommen von der Firma und habe deswegen alg 1 bekommen.
Nebenbei habe ich aber durchgehend eine geringfügige Beschäftigung die so 200 euch zusätzlich zu dem alg 1 bringt.

Jetzt kommt das eigentliches Problem, ich war diese Woche bei meiner SB im Arbeitsamt habe ihr gezeigt wo ich mich das letzte halbe jahr beworben habe und Lebenslauf und anschreiben vorgelegt an dem Sie auch nichts auszusetzen hatte.

Ich habe also keine Probleme mich zu bewerben , an meinen Bewerbungsunterlagen war nix zu bemängeln.
Trotzdem hat Sie mich einer Maßnahme zugewiesen die 8 Wochen geht 7 Std am Tag. Auf Nachfrage von mir das es zu Überschneidungen mit meinem nebenjob kommen kann meinte Sie nur die maßnahme geht vor aber falls was ist sollte ich es mit dem Träger also der Maßnahme abklären zwecks früher gehen oder so.

Ich habe dann ein Blatt unterschrieben wo drin stande das mir eben diese Maßnahme ausgehändigt wurde.
Sie hat mir auch eine Egv mitgegeben die von ihr schon unterschrieben war ich habe es allerdings noch nicht unterschrieben.
Ich soll diese unterschrieben am 2.01.2019 zu der Maßnahme mitbringen den ab dann soll es beginnen 8 Wochen.
In der egv steht drin unter anderem das ich eben an dieser bestimmten Maßnahme teilnehme.
Nun ist es so das ich noch eine alte Egv habe die ich im Sommer unterschrieben habe in der nichts von dieser Maßnahme drinsteht, die ist gültig bis zum 11.01.2019

Meine Frage nun was kann ich tun um von dieser Maßnahme verschont zu bleiben und ohne eine Sperrung zu bekommen?

Soll ich ein Widerspruch machen mit der Begründung das es keinerlei Hilfe bedarf in punkto Bewerbung bei mir gibt,und das es mit meinem nebenjob zu zeitlichen Probleme kommen kann?

Oder darf ich eine andere Maßnahme vorschlagen die etwas näher zu erreichen ist für mich und die zeitlich auch nicht solange einen beansprucht? Kenne da nämlich eine. ..

Oder ist es möglich das ich mir ein PraktikumsPlatz eigenständig suche auch in einem anderen Beruf als mein gelernter und dann für die Dauer befreit bin von der Maßnahme?

Wenn ich nun zufällig krank werden sollte bekomme ich dann trotzdem alg 1 gezahlt? Und läuft die Maßenahme einfach aus oder werden die fehltage drangehängt? Weil es in der EGV so drinsteht.

Ich werde in ein paar Wochen wahrscheinlich eh eine Arbeitsstelle haben das weiß ich aus sicherer Quelle, aber möchte ungern die Zeit bis dahin bei der Maßnahme verschwenden.

Vielen Dank schon mal an alle.

Liebe grüße,
Locke

Eine frage: Bist du nun nicht mehr in ALG 1 Bezug ? Gibt es echt Maßnahmen für ALG 1 Bezieher?
 

Dinobot

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#43
Eine frage: Bist du nun nicht mehr in ALG 1 Bezug ? Gibt es echt Maßnahmen für ALG 1 Bezieher?
Nicht weniger als für AlG II Bezieher auch . Nur meist mit dem Unterschied:

Bei Maßnahmen für ALG 1 Bezieher findet man mehr Maßnahmen, die noch Bezugpunkte zum aktuellen Arbeitsmarkt aufweisen KÖNNEN und gefragtes Wissen, was man dann auch auf dem Arbeitsmarkt gebrauchen könnte - auch vermitteln oder zumindest die Träger dazu von sich behaupten -die Langzeitarbeitslosigkeit verhindern zu helfen. Bei ALG II Maßnahmen sind die meisten nur noch auf "angebliche" Problemgruppen hin konzipeirt mit mehr oder minder unterstellten oder vermuteten Zuschreibungen von Vermittlungshemmnissen. Zudem dauern diese Maßnahmen auch länger -als das bei ALG I NOCH der Fall ist.

Bei OK sind diese Maßnahmen bei ALG II -aus meiner Kenntnis heraus -auch noch stringenter im Anspruch. Zum Beispiel gibt es bald eine Maßnahme,bei einer OK wo Teilnehmer erst auf den verantwortungssollen Umgang mit Alkohol und Zigaretten hingeweisen werden sollen -um dann darauf dort die Abstinenz dessen vom Träger "geschult!" zu bekommen und als Zielvorgabe errreicht werden soll- um die Eingliederungsfähigkeit zu erhöhen. Finde ich dreist, weltfremd und übergriffig. Aber gut -muss jeder wissen, was er sich gefallen lässt. Ich selbst bin übrigens schon immer Abstinent gewesen. Das hat mir aber noch nie zu einer Stelle deswegen verholfen . Ganz im Gegenteil. Soviel dazu als Antwort.
 

Tobiasch

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#44
Nicht weniger als für AlG II Bezieher auch . Nur meist mit dem Unterschied:

Bei Maßnahmen für ALG 1 Bezieher findet man mehr Maßnahmen, die noch Bezugpunkte zum aktuellen Arbeitsmarkt aufweisen KÖNNEN und gefragtes Wissen, was man dann auch auf dem Arbeitsmarkt gebrauchen könnte - auch vermitteln oder zumindest die Träger dazu von sich behaupten -die Langzeitarbeitslosigkeit verhindern zu helfen. Bei ALG II Maßnahmen sind die meisten nur noch auf "angebliche" Problemgruppen hin konzipeirt mit mehr oder minder unterstellten oder vermuteten Zuschreibungen von Vermittlungshemmnissen. Zudem dauern diese Maßnahmen auch länger -als das bei ALG I NOCH der Fall ist.

Bei OK sind diese Maßnahmen bei ALG II -aus meiner Kenntnis heraus -auch noch stringenter im Anspruch. Zum Beispiel gibt es bald eine Maßnahme,bei einer OK wo Teilnehmer erst auf den verantwortungssollen Umgang mit Alkohol und Zigaretten hingeweisen werden sollen -um dann darauf dort die Abstinenz dessen vom Träger "geschult!" zu bekommen und als Zielvorgabe errreicht werden soll- um die Eingliederungsfähigkeit zu erhöhen. Finde ich dreist, weltfremd und übergriffig. Aber gut -muss jeder wissen, was er sich gefallen lässt. Ich selbst bin übrigens schon immer Abstinent gewesen. Das hat mir aber noch nie zu einer Stelle deswegen verholfen . Ganz im Gegenteil. Soviel dazu als Antwort.
perfide ist das

muss man diese Maßnahmen in ALG 1 Bezug machen oder kann da was gegen machen? Wie etwa Widerspruch einlegen usw. ich habe einen Freund, der Ingenieur ist und er war 12 Monate in Arbeit.Danach war Schluß. Er ist seit ein paar Wochen arbeitslos. Er fürchtet auch, dass er in sinnlosmaßnahmen muss.
 

Dinobot

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#45
Mal ein wichtiger Hinweis : Du kaperst gerade sozusagen einen fremden Thread, wie ich gerade sehe. Auch wenn Dein Problem ähnlich erscheint. Mach doch mit Deinem speziellem Problem ein eigenes Thema auf. Dann kommt auch nichts durcheinander und die User können sich Deinem Einzelfall besser widmen und ggf der Deines Freundes noch mit dazu . Gerne gebe ich Dir dann weitere Tipps. Versuche eine aussagekröftige Überschrift dazu zu posten,die den Kern der Sache oder des Problems beschreibt.

du brauchst also nur Deinen Text in DEIN neues, von dir zu eröffende Thema kopieren.

Soviel vorweg. Pauschale Ratschläge nuitzen keinem viel . Dazu müsstest Du schon mehr Details nennen. Man kann sich nicht gegen alles pauschal im Vorfeld wehren . Ist auch so meist nicht sinnvoll. Es kommt auch darauf an -zu welcher AA oder JC man verortet ist.
 

Tobiasch

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#46
Mal ein wichtiger Hinweis : Du kaperst gerade sozusagen einen fremden Thread, wie ich gerade sehe. Auch wenn Dein Problem ähnlich erscheint. Mach doch mit Deinem speziellem Problem ein eigenes Thema auf. Dann kommt auch nichts durcheinander und die User können sich Deinem Einzelfall besser widmen und ggf der Deines Freundes noch mit dazu . Gerne gebe ich Dir dann weitere Tipps. Versuche eine aussagekröftige Überschrift dazu zu posten,die den Kern der Sache oder des Problems beschreibt.

du brauchst also nur Deinen Text in DEIN neues, von dir zu eröffende Thema kopieren.

Soviel vorweg. Pauschale Ratschläge nuitzen keinem viel . Dazu müsstest Du schon mehr Details nennen. Man kann sich nicht gegen alles pauschal im Vorfeld wehren . Ist auch so meist nicht sinnvoll. Es kommt auch darauf an -zu welcher AA oder JC man verortet ist.
Ja danke für den Hinweis

perfide ist ein schlimmes Wort. Sagen wir mal lieber SCHLIMM
 

Locke888

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#47
So habe heute nun Post bekommen in dem Schreiben vom 02.01.19 also genau der Tag an dem die Maßnahme begonnen hat, steht das ich eine Sperrung bekomme wen ich bis zum 19.01 nicht die Gründe für mein nicht teilnehmen an der Maßnahme dennen vom Ab schicke.

Habe meine Au am 03.01 per Einschreiben ans Arbeitsamt abgegeben das hat sich wohl einfach überschneidet!?

Die Zahlungen würden vorrüber gehend eingestellt heißt es.
Könnte ich jezt trotzdem noch zum Arzt also bin noch versichert durch die. Zahlt die Krankenkasse mein Arzt Besuch?
Ansonsten mache ich so weiter zum Träger gehen nächste Woche nix unterschreiben und weiter sehen?

Grüße
 

Tobiasch

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#48
Wenn du hausordnung und vertrag mit dem nicht unterschreibst, wird er wollen, dass du die massnahme verlässt.
Wenn du gut argumentierst, gibt er dir das schriftlich.

Solltest du versuchen. Ev. ist das schriftlich zu machen sinnvoll (die SB sagen viel, was einem nicht hilft, weil nur mündlich nicht beweisbar).
Ansonsten bitte lies die links oben, §159 'ruhen bei sperrzeit':
Code:
(1) 1Hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer sich versicherungswidrig verhalten, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, ruht der Anspruch für die Dauer einer Sperrzeit. 2Versicherungswidriges Verhalten liegt vor, wenn
...
4.     die oder der Arbeitslose sich weigert, trotz Belehrung über die Rechtsfolgen an einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (§ 45) oder einer Maßnahme zur beruflichen Ausbildung oder Weiterbildung oder einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teilzunehmen (Sperrzeit bei Ablehnung einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme),
D.h., gehst du zur zugewiesenen massnahme nicht hin, bekommst du sperre.


Wenn dein SB das erlaubt, würde das gehen.
Ansonsten gilt nur ein job erspart dir die massnahme, wenn dein SB stur bleibt.
'Probearbeiten' ist ein grenzfall, geht aber auch nur mit kenntnis und erlaubnis des SB.
Eine Frage:
du bist seit Sommer 2018 arbeitslos ALG 1 gemeldet ? und die Maßnahme beginnt nun erst ?

Wenn man ein paar Monate arbeitslos war und auch wenn die Bewerbungen augenscheinlich perfekt sind, denkt sich AfA aus und interpretiert, dass mit deinen Unterlagen was nicht stimmt, sonst hättest du ja schon einen job gefunden, weil es ja so viele freie Stellen gibt (Ironie)
 

schwarzrot

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#49
Kann mir jemand bitte ein Tip geben wie ich den Dan beim MT das mit dem nicht unterschreiben plausibel und mit guten Argumenten rüber bringen soll das ich absolut nix unterschreiben will , ohne das ich als rebellisch oder nicht mitwirkend abgestempelt werde?
'Abgestempelt' wirst du von denen eh und 'rebellisch' ist für die alles, was nicht so läuft, wie sie gerne hätten.
Wenn du dir DARÜBER sorgen machst, hättest du nicht fragen sollen, wie man deren sinnlosmassnahmen vermeidet. Oben ist dir schon gut erklärt worden, worauf es dabei ankommt.
Die andere frage ist, ob das repressions-folgen (=sperre) hat: Lies dir bitte nochmal deine 'mitwirkungspflichten' (link zu §60-65 SGBI oben) und (link zu §159 SGBIII oben) durch, da steht für was du wirklich eine sperre kassierst.
Alles was dort nicht steht sind keine 'mitwirkungspflichten' die sperren erzeugen können.
Solange du diese gesetze nicht verstanden hast, wird dir der SB immer wieder was von 'mitwirklungspflichten' erzählen, bei denen allen die ohren schlackern.

So habe heute nun Post bekommen in dem Schreiben vom 02.01.19...

Die Zahlungen würden vorrüber gehend eingestellt heißt es.
Ich vermute mal, das steht so da nicht, sondern du hast bis zum 19. zeit dich dazu zu äussern (und danach wird über eine sperre/'wichtiger grund' entschieden)?
Bitte poste immer (anonymisierte) schreiben vom amt. Das erspart uns das rumraten, ob dein SB sich gesetzestreu verhält.
Könnte ich jezt trotzdem noch zum Arzt also bin noch versichert durch die. Zahlt die Krankenkasse mein Arzt Besuch?
Du bist im ersten monat der sperre noch KV-versichert, danach musst du auch die KV selbst tragen.
Krankenversicherung bei Arbeitslosengeld Sperrzeit (ich hoffe das ist nicht inzwischen schon wieder verschärft worden, SGBIII mach ich nicht so oft!)
Ansonsten mache ich so weiter zum Träger gehen nächste Woche nix unterschreiben und weiter sehen?
Was du tust, entscheidest du, nicht wir! (Ich hätte mir z.b. das mit der AU gespart)
Wir können nur tips geben und eigenes erlebtes beschreiben, was wahrscheinlich passieren wird, wenn du dies oder jenes tust.
 
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Just1

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#50
Mit der AU hat sich TE erstmal Zeit verschafft, es scheint ja neuste Mode zu sein Fristen auf Feiertage zu verlegen, wo man eh niemanden erreicht (Arzt hat zu, Rechtsanwalt hat zu, Jobcenter stellt sich to - WIR? haben keine Post bekommen, bestimmt ist die Post Schuld.)

Das der TE die AU absichtlich herbeigeführt hat soll erstmal einer beweisen. Ich würde die AU sogar noch länger ziehen, damit es deutlicher wird, das man nicht "nur ein paar Tage" schinden wollte.

Ganz ehrlich Leute, verrent euch nicht. AU ist AU. Das wisst ihr doch. Bettlägerichkeit muss keiner nachweisen (BSG Urteile).

Der TE hat gerade ein ähnliches Problem wie ich, nämlich mangelde Fristenzeiten gehabt und da war die einfachste Lösung eine AU.

Was der SB scih dann denkt kann dem TE doch wurst sein.

Soll er doch ne Sperre schicken. Na prima, ab zum Amtsgericht, Schein holen, Rechtsanwalt anrufen.

Und eins habe ich gerade mal wieder gelernt...der rechtsSICHERSTE Weg ist das Versenden von Fax (mit Miniaturabbildung jeder einzelnen Seite) die man denen schickt.
Besser als jedes Einschreiben.

TE erweckt mir nicht den Eindruck sich allein wehren zu können(nicht sauer sein Locke, du kommst mir einfach so niedlich und hilflos vor), deshalb ist m.E. nach ein Rechtsanwalt dringend zu empfehlen. Bis dahin weiter AU...psychisch überlastet, whatever. Dafür braucht TE auch keinen Psychiater, da reicht der HA vorerst.
LG
 
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Just1

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#51
Ich habe dann ein Blatt unterschrieben wo drin stande das mir eben diese Maßnahme ausgehändigt wurde.
Fehler
Sie hat mir auch eine Egv mitgegeben die von ihr schon unterschrieben war ich habe es allerdings noch nicht unterschrieben.
Gut gemacht.

Den ganzen Quatsch hättest du dir auf zwei versch. Sachen sparen können.

1. Maßnahme annehmen (kannst ja auch zwischendurch krankwerden, ist nunmal so im Winter/Eisregen/Erkältungszeit usw)

ABER auch bei Annahme keine Zuweisung und keine Massnahmeträger Wischs unterschreiben.

2. Sobald dein SB mit ner EGV winkte in DEINEM speziellen Fall, wäre ich noch am gleichen Tag totkrank geworden, noch bevor überhaupt irgend ein Massnahmetag auch nur annähernd startet.
(also quasi schon am Tag wo du dessen blöden Wisch bekommst, du sollst zu nem Gespräch zum JC kommen)

Ich hab Massnahmen bisher so gehandhabt, hingehen, die Referenten dort total wuschig machen, sie kurz vorm Nervenzusammenbruch stehen lassen und grinsen. Ich bin da, aber ich kann nicht schreiben, mir tut alles weh, Finger zittern, mein Herz rast, man lass dir mal was einfallen. Oder einfach die lustige Zeit mit den anderen Elos geniessen und neue Freunde kennenlernen.

Dein Widerspruch PLUS die AU ist ne blöde Idee. Ich würde entweder weiterhin krankgeschrieben bleiben, bis du ne Stelle findest (dann bist du aus fast allem raus) oder du machst den Kram mit (natürlich ohne Unterschriften) bis man dich des Hauses verweist (geh dort BLOSS NICHT OHNE ZETTEL WEG!).

Die drohen auch mal mit Polizei rufen zwecks Hausfriedensbruch. Du sagst denen "Kein Problem, ich rufe die sogar noch selbst hierher." (Wähle die Nummer und bitte um einen Streifenwagen.) , du wartest derweile auf die Beamten. Dann den Blauen Jungs in Ruhe deine Zuweisung/EGV was weis ich man, zeigen, dass du dort hin solltest/musstest, aber eben nicht mit dem Vertrag/Hausordnung DSV...blabla des MT einverstanden warst und deshalb nicht unterschrieben hast aber HERZLICH gern mitmachen würdest bei der Massnahme.
ERGO liegt kein HFB vor. Du hast lediglich eine Bestätigung gewollt, warum man deinem Herzenswunsch nicht nachkommt und dich nicht mitmachen lässt obwohl du doch soooooooo gerne Bewerbungen tippen (o.a. Maßnahme) mitmachen wolltest. Und ja, du hast dem MT auch angeboten danach sofort zu gehen. Ohne eine Bestätigung würde man dir den Lebensunterhalt streichen. Zu Verträgen mit MT´s ist niemand verpflichtet. (Sag das dem Beamten in Blau, er kann nicht alles wissen. Und bitte ihn gaaanz dolle lieb dies auch genau so in seinen Bericht zu schreiben.) Später am Tag oder am folgen Tag kannst du bei der Dienststelle (frag welches Revier/Bezirk/Dienststelle woher die Beamten sind und deren Namen) anrufen und dir die Tagebuchnummer / Vorfallsnummer (jede Dienstelle nennt das anders) geben lassen. Dann hast du was handfestes.

Und immer wichtig: Stell dich dümmer und hilfloser und viiiiel netter als du bist. (da hast du die Beamten eh gleich auf deiner Seite)

MT wird das Bestätigungsschreiben ablehnen. Dir immer noch den Wisch verweigern...kein Problem. Du hast jetzt 2 Polizisten, die deine Zeugen sind, das du DORT warst und man dich rauswerfen wollte, ja sogar anzeigen wollte unbegründet, nur weil du Dinge unterschreiben solltest, die du rechtlich gesehen nicht unterschreiben musst!

Also...so würde ich es machen. Hat schon geklappt und zwar hervorragend. MT knickte ein BEVOR die Beamten da waren und ich hatte meinen Wisch. *und grinste wieder seltendämlich zufrieden* :D

Oder mach eben mit und sitz die Zeit ab. Die Entscheidung liegt allein bei dir.

Alles andere haben dir die anderen User hier bereits gut erläutert.

PS: DU BIST NICHT ALLEIN! Hier sitzen alle in einem Boot. Ich kenne mich mit §§ nicht so gut aus wie die anderen hier, aber ich weiß was Unrecht ist und wie ich bisher in solchen Lebenslagen reagiert (und gewonnen) habe. Auch Dank der vielen Tips hier.

GGLG Just1

PS: das Drohen mit einer womöglich bevorstehenden Geldsperre reicht schon um den Kostenübernahme Zettel vom Amtsgericht zu bekommen. Also ....du weißt was du tun musst....leg los.
PPS: Auch ich habe meine Tage, wo man mir wie nem Kleinkind alles vortexten muss oder ich wie ein Idiot mit Froschaugen dastehe und NULL kapiere. Das kann auch mal Tage/Wochen andauern. Kein Grund zu verzweifeln.
 
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schwarzrot

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#52
Und eins habe ich gerade mal wieder gelernt...der rechtsSICHERSTE Weg ist das Versenden von Fax (mit Miniaturabbildung jeder einzelnen Seite) die man denen schickt.
Besser als jedes Einschreiben.
Jup, ist besser als einschreiben: Es gab schon jobcenter (=SGBII, nicht Arbeitsagentur SGBIII wie TE), die behauptet haben, man hätte einen leeren umschlag per einschreiben zugeschickt. Kann bei fax schwerer passieren)
TE erweckt mir nicht den Eindruck sich allein wehren zu können(nicht sauer sein Locke, du kommst mir einfach so niedlich und hilflos vor), deshalb ist m.E. nach ein Rechtsanwalt dringend zu empfehlen. Bis dahin weiter AU...psychisch überlastet, whatever. Dafür braucht TE auch keinen Psychiater, da reicht der HA vorerst.
LG
Seh ich wie du.
'Anhörungsschreiben'/drohung mit 'sanktion' (ich gehe mal davon aus, dass TE ein solches bekommen hat) reicht für beratungsschein für anwalt.
(Achtung es gibt dabei regionale unterschiede)

Ansonsten um klarzustellen, ich habe nicht gesagt, dass die AU fake war, sondern man muss nicht bei jeder krankheit AU holen, weil AU einen haufen zusatzaufwand bedeutet.
Und ich halte AU für inzwischen für kein sinnvolles mittel mehr, um gegen zumutungen von 'job'center und 'arbeits'agentur vorzugehen.
Oder anders gesagt, ich wäre sogar mit grippe zum MT gegangen und hätte mit freuden dort das büropersonal, dozenten und mitgefangene angesteckt. :devilish:
Ein grund mehr, dass der MT einen nach hause schickt und dies bestätigt.
 
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Just1

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#53
Seh ich wie du.
'Anhörungsschreiben'/drohung mit 'sanktion' (ich gehe mal davon aus, dass TE ein solches bekommen hat) reicht für beratungsschein für anwalt.
(Achtung es gibt dabei regionale unterschiede)
ach krass, nicht wahr oder? Wozu sonst braucht man denn einen Anwalt für Sozialrecht, wenn nicht für so etwas gravierendes wie ne Sperre/Kürzung? Schon dreist, wie manche Kommunen ihre Bürger veräppeln oder?
Die Begründung vom jeweiligen Amtsgericht würde ich gern mal lesen ^^ warum man da Hilfe (in Form eines Scheines ablehnt).

Hierzu möchte ich kurz anmerken, dass mein Rechtsanwalt mir auch gleich riet beim AG (weil er die strenge Dame dort wohl kannte) einen auf "ganz lieb und traurig, hilflos" zu machen und auf die Tränendrüse zu drücken. Jo, hab ich prima hinbekommen.
Heisst für mich,es kommt selbst beim Gericht drauf an..."wie es in den Wald hinein schallt...." und ich denke an diesem Statement hängen viele (auch landestypische) Entscheidung. Korrigier mich bitte wenn ich falsch liege. Ich will beim besten Willen nicht glauben, das ein "Beratungsschein" (oder wie das heisst) abgelehnt wird bei Sperre/Kürzung.
Wo soll sowas passiert sein und wann? Hast du da Lyric zu?
 

Just1

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#55
Ich glaube es geht eher darum, dass man manchmal die Beratungshilfe erst bekommt, wenn ein Sanktionsbescheid vorliegt und nicht schon fuer die Anhörung,
Verstehe, dann ist es ja in Ordnung, aber auch nicht wirklich, denn TE steht bei einer solchen Kommunenentscheidung (oder wer auch immer das be/entschieden hat) erstmal wochenlang ohne Kohle da. Das kann nicht jeder "puffern".

Deshalb mein kleiner Rat...wenn es iiiiirgendwie möglich ist, legt euch ein klitzekleines bisschen Gelb beiseite (ich weis, es ist schwer) nur für Essen. Man kann auch von Tütensuppe und Billigtoast eine kleine Weile überleben. Trotzdem ungerecht dem Menschen ggü.
Wahrscheinlich (ich bin da ein richtiges Biest) würde ich gleich mal ganz schlimm gesundheitliche Beschwerden bekommen, weil ich hungern musste...piiiens und dann ärztlich bescheinigen lassen, das ich Magenkrämpfe hatte usw. Wenn dann alles durch ist noch wg. Körperveretzung vor Gericht ziehen... (Märchenstunde beendet^^) aber witzig wäre das schon ;)
 

schwarzrot

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#56
Ich glaube es geht eher darum, dass man manchmal die Beratungshilfe erst bekommt, wenn ein Sanktionsbescheid vorliegt und nicht schon fuer die Anhörung,
Jup.
Wer öfters in foren liesst, wunderst sich manchmal, was amtsgerichte versuchen, um beratungsscheine für betroffene abzuwimmeln, oder was gar richter (in der 1.instanz so an 'sozial'gerichten raushauen (meisst im süden des landes).
Darüber hinaus gibt es auch bundesländer, die keine beratungsscheine erlauben (z.b. HH, die haben nur eine schlechte sog. 'öffentliche rechtsauskunft').
Wenn Sie die Kosten für eine außergerichtliche Beratung oder Vertretung nicht aufbringen können, müssen Sie sich in Hamburg an die öffentliche Rechtsauskunft wenden.
In Hamburg erhalten Sie, anders als in anderen Bundesländern, keine Beratungshilfe.
 

Locke888

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#57
'Abgestempelt' wirst du von denen eh und 'rebellisch' ist für die alles, was nicht so läuft, wie sie gerne hätten.
Wenn du dir DARÜBER sorgen machst, hättest du nicht fragen sollen, wie man deren sinnlosmassnahmen vermeidet. Oben ist dir schon gut erklärt worden, worauf es dabei ankommt.
Die andere frage ist, ob das repressions-folgen (=sperre) hat: Lies dir bitte nochmal deine 'mitwirkungspflichten' (link zu §60-65 SGBI oben) und (link zu §159 SGBIII oben) durch, da steht für was du wirklich eine sperre kassierst.
Alles was dort nicht steht sind keine 'mitwirkungshallopflichten' die sperren erzeugen können.
Solange du diese gesetze nicht verstanden hast, wird dir der SB immer wieder was von 'mitwirklungspflichten' erzählen, bei denen allen die ohren schlackern.


Ich vermute mal, das steht so da nicht, sondern du hast bis zum 19. zeit dich dazu zu äussern (und danach wird über eine sperre/'wichtiger grund' entschieden)?
Bitte poste immer (anonymisierte) schreiben vom amt. Das erspart uns das rumraten, ob dein SB sich gesetzestreu verhält.

Du bist im ersten monat der sperre noch KV-versichert, danach musst du auch die KV selbst tragen.
Krankenversicherung bei Arbeitslosengeld Sperrzeit (ich hoffe das ist nicht inzwischen schon wieder verschärft worden, SGBIII mach ich nicht so oft!)

Was du tust, entscheidest du, nicht wir! (Ich hätte mir z.b. das mit der AU gespart)
Wir können nur tips geben und eigenes erlebtes beschreiben, was wahrscheinlich passieren wird, wenn du dies oder jenes tust.
 

Locke888

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#58
Hallo konnte mich leider nicht früher melden

Also klar steht da nix von sperre wegen einer nicht geleisteten Unterschrift aber die mitwirkungsPflicht kann man eben sehr weit interpretieren.
Aber klar glaube euch da macht eigentlich auch nur Sinn denke aber das wird ein hin und her im briefverkehr Haha.

Morgen poste ich mal das schreiben vom SB. ..

Meine Au wurde übrigens verlängert bis mitte nächste Woche

Liebe grüße
 

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#59
Fehler

Gut gemacht.

Den ganzen Quatsch hättest du dir auf zwei versch. Sachen sparen können.

1. Maßnahme annehmen (kannst ja auch zwischendurch krankwerden, ist nunmal so im Winter/Eisregen/Erkältungszeit usw)

ABER auch bei Annahme keine Zuweisung und keine Massnahmeträger Wischs unterschreiben.

2. Sobald dein SB mit ner EGV winkte in DEINEM speziellen Fall, wäre ich noch am gleichen Tag totkrank geworden, noch bevor überhaupt irgend ein Massnahmetag auch nur annähernd startet.
(also quasi schon am Tag wo du dessen blöden Wisch bekommst, du sollst zu nem Gespräch zum JC kommen)

Ich hab Massnahmen bisher so gehandhabt, hingehen, die Referenten dort total wuschig machen, sie kurz vorm Nervenzusammenbruch stehen lassen und grinsen. Ich bin da, aber ich kann nicht schreiben, mir tut alles weh, Finger zittern, mein Herz rast, man lass dir mal was einfallen. Oder einfach die lustige Zeit mit den anderen Elos geniessen und neue Freunde kennenlernen.

Dein Widerspruch PLUS die AU ist ne blöde Idee. Ich würde entweder weiterhin krankgeschrieben bleiben, bis du ne Stelle findest (dann bist du aus fast allem raus) oder du machst den Kram mit (natürlich ohne Unterschriften) bis man dich des Hauses verweist (geh dort BLOSS NICHT OHNE ZETTEL WEG!).

Die drohen auch mal mit Polizei rufen zwecks Hausfriedensbruch. Du sagst denen "Kein Problem, ich rufe die sogar noch selbst hierher." (Wähle die Nummer und bitte um einen Streifenwagen.) , du wartest derweile auf die Beamten. Dann den Blauen Jungs in Ruhe deine Zuweisung/EGV was weis ich man, zeigen, dass du dort hin solltest/musstest, aber eben nicht mit dem Vertrag/Hausordnung DSV...blabla des MT einverstanden warst und deshalb nicht unterschrieben hast aber HERZLICH gern mitmachen würdest bei der Massnahme.
ERGO liegt kein HFB vor. Du hast lediglich eine Bestätigung gewollt, warum man deinem Herzenswunsch nicht nachkommt und dich nicht mitmachen lässt obwohl du doch soooooooo gerne Bewerbungen tippen (o.a. Maßnahme) mitmachen wolltest. Und ja, du hast dem MT auch angeboten danach sofort zu gehen. Ohne eine Bestätigung würde man dir den Lebensunterhalt streichen. Zu Verträgen mit MT´s ist niemand verpflichtet. (Sag das dem Beamten in Blau, er kann nicht alles wissen. Und bitte ihn gaaanz dolle lieb dies auch genau so in seinen Bericht zu schreiben.) Später am Tag oder am folgen Tag kannst du bei der Dienststelle (frag welches Revier/Bezirk/Dienststelle woher die Beamten sind und deren Namen) anrufen und dir die Tagebuchnummer / Vorfallsnummer (jede Dienstelle nennt das anders) geben lassen. Dann hast du was handfestes.

Und immer wichtig: Stell dich dümmer und hilfloser und viiiiel netter als du bist. (da hast du die Beamten eh gleich auf deiner Seite)

MT wird das Bestätigungsschreiben ablehnen. Dir immer noch den Wisch verweigern...kein Problem. Du hast jetzt 2 Polizisten, die deine Zeugen sind, das du DORT warst und man dich rauswerfen wollte, ja sogar anzeigen wollte unbegründet, nur weil du Dinge unterschreiben solltest, die du rechtlich gesehen nicht unterschreiben musst!

Also...so würde ich es machen. Hat schon geklappt und zwar hervorragend. MT knickte ein BEVOR die Beamten da waren und ich hatte meinen Wisch. *und grinste wieder seltendämlich zufrieden* :D

Oder mach eben mit und sitz die Zeit ab. Die Entscheidung liegt allein bei dir.

Alles andere haben dir die anderen User hier bereits gut erläutert.

PS: DU BIST NICHT ALLEIN! Hier sitzen alle in einem Boot. Ich kenne mich mit §§ nicht so gut aus wie die anderen hier, aber ich weiß was Unrecht ist und wie ich bisher in solchen Lebenslagen reagiert (und gewonnen) habe. Auch Dank der vielen Tips hier.

GGLG Just1

PS: das Drohen mit einer womöglich bevorstehenden Geldsperre reicht schon um den Kostenübernahme Zettel vom Amtsgericht zu bekommen. Also ....du weißt was du tun musst....leg los.
PPS: Auch ich habe meine Tage, wo man mir wie nem Kleinkind alles vortexten muss oder ich wie ein Idiot mit Froschaugen dastehe und NULL kapiere. Das kann auch mal Tage/Wochen andauern. Kein Grund zu verzweifeln.

Danke für die lange sinnvolle Antwort.
Keine Sorge nehme es nicht böse, in meinem leben konnte ich mich schon gegen viele Behörden erfolgreich zur Wehr setzen, ( Bundeswehr, Polizei usw) und habe mein recht bekommen.
Aber diesmal stehe ich halt auf dem Schlauch ein bisschen, deswegen bin ich jedem dankbar für Tipps und Ratschläge die zum Erfolg führen könnten.

Ich halte euch auf dem laufenden wie es nach meiner Au weiter geht .
Widerspruch habe ich nicht abgesendet, nur die AU und eben die Erklärung das ich krank war und deshalb nicht zur Maßnahme gegangen bin.

Liebe grüße
 

schwarzrot

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#60
aber die mitwirkungsPflicht kann man eben sehr weit interpretieren.
Nee. Ich denke wirklich es macht sinn, die betreffenden paragrafen solange durchzulesen, bis man ein gefühl dafür bekommt, dass man die 'mitwirkungspflichten' eben nicht beliebig weit interpretieren kann (am besten kannst du das im §65 sehen), auch wenn die SB dies gerne so hätten.
Du musst versuchen das sachbearbeitergewäsch und das gefühl ohne boden ausgeliefert zu sein aus deinem hirn zu bekommen.

Was nicht formuliert ist, existiert juristisch nicht im sinne des JC.
'Alles' zu tun, bedeutet 'nichts', solange 'alles' nirgendwo definiert ist.
Sieh es als unterschied zwischen einem rechtsstaat (oder halb-rechtsstaat?) und einer diktatur/oligarchie.
Morgen poste ich mal das schreiben vom SB. ..

Meine Au wurde übrigens verlängert bis mitte nächste Woche
Prima!
Erhol dich gut, damit du kraft für kommenden ämterstress hast.
 

Locke888

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#61
Nee. Ich denke wirklich es macht sinn, die betreffenden paragrafen solange durchzulesen, bis man ein gefühl dafür bekommt, dass man die 'mitwirkungspflichten' eben nicht beliebig weit interpretieren kann (am besten kannst du das im §65 sehen), auch wenn die SB dies gerne so hätten.
Du musst versuchen das sachbearbeitergewäsch und das gefühl ohne boden ausgeliefert zu sein aus deinem hirn zu bekommen.

Was nicht formuliert ist, existiert juristisch nicht im sinne des JC.
'Alles' zu tun, bedeutet 'nichts', solange 'alles' nirgendwo definiert ist.
Sieh es als unterschied zwischen einem rechtsstaat (oder halb-rechtsstaat?) und einer diktatur/oligarchie.

Prima!
Erhol dich gut, damit du kraft für kommenden ämterstress hast.

Ok danke ja das macht Sinn, Dan werde ich das im Fall dessen so vormulieren, und jezt gegebenenfalls noch Mal das SGB durchlesen.

Hier nun das Schreiben vom Sb ist das so rechtens?

Gruß
 

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Locke888

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So heute war der Tag bei der Maßnahme, ich habe mich geweigert die Anwesenheits Liste zu unterschreiben und habe mit dem Couch gesprochen das es für mich kein Sinn macht dort ( unter 4 Augen natürlich)
Dan sagte ich das ich ein nebenjob habe und nur den halben Tag dort bleiben kann wen überhaupt, daraufhin schikte er mich zu meiner Sb um das zu klären.
Die sagte mir Dan zur Überraschung das ich aus der Maßnahme rausgenommen wurde und für die nächste am 28.01 eingetragen bin.
Sie wollte das gleich schriftlich mit mir abklären ich bestand aber darauf das Sie mir alles per Post schicken tut.
Ich konnte auch noch 2 Tage rausholen an denen ich immer früher gehen darf.

Also habe ich jetzt irgetwie eine andere Möglichkeit der Maßnahme zu entkommen?

Warscheinlich nicht oder ? Außer das ich jezt nochmals bis zum 28.01 Pause habe.

Oder einfach drauf hoffen das der Brief von ihr nicht ankommen tut von der Post;)?
Solange es nicht per Einschreiben kommt?!?!

Bitte um Tipps

Vielen lieben Dank
 
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#63
Sie wollte das gleich schriftlich mit mir abklären ich bestand aber darauf das Sie mir alles per Post schicken tut.
[...]
Also habe ich jetzt irgetwie eine andere Möglichkeit der Maßnahme zu entkommen?
Das können logischerweise die Helfenden hier, ganz genauso wie du selber auch, frühestens erst dann ggf. beantworten, wenn du die erbeteten schriftlichen Dinge vorliegen hast und du das dann hier auch vorzeigst.
Alles andere wäre reine Glaskugelleserei. ;)
 
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