Maßnahme aber keine Einladung vom Träger, und nun? (1 Betrachter)

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Detmo2009

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Hi
Ich darf ja bald wieder eine Maßnahme antreten. Aufbauseminar, Eignungstest, Bewerbungstraining, der übliche Mist eben...

Starten sollte das zum 1. Juni und aufgebrummt hab ich diese Maßnahme vor über einem Monat. Meine FM sagte mir damals, das ich eine Einladung vom Träger bekomme für die Maßnahme selber und auch eine Einladung zu einer Informationsveranstalltung die vorweg stattfindet und die für mich Pflicht wäre.

Ich habe nun bis heute keine Einladung zum Infoabend oder Maßnahme erhalten!

Hatte vorgestern schon versucht meine FM telefonisch zu erreichen um mal nachzufragen. Wie üblich so nicht erreichbar. Und nun überlege ich erstmal ob ich überhaupt Anrufen soll um das zu klären? Immerhin sehe ich in dieser Maßnahme keinen Sinn (Zumal ich letztes Jahr eine ähnliche schon mitmachte und es auch nichts brachte). Was meint ihr? Soll ich meine Füße still halten und ihr dann sagen: Ohne Einladungen mit Terminen hät ich eh nicht hin gekonnt? Oder doch himmel und Hölle in bewegung setzen und "Eigeninitiative" ergreifen um doch noch an die Einladungen zu kommen? Schätze der Infoabend ist eh schon vorbei...

Dazu kommt: Entbindungstermin meiner hochschwangeren Frau ist am 28. Mai, wenn das Kind pünktlich kommt wird zum 1. Juni bei mir zuhause eine Frau mit einem neugeborenem Kind sitzen, alleine! Das möchte ich nicht, mag sie nicht allein lassen dann, kann man da nicht jetzt noch eine verschiebung der Maßnahme hinbekommen?
 
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ExitUser

Gast
Hi
Ich darf ja bald wieder eine Maßnahme antreten. Aufbauseminar, Eignungstest, Bewerbungstraining, der übliche Mist eben...

Starten sollte das zum 1. Juni und aufgebrummt hab ich diese Maßnahme vor über einem Monat. Meine FM sagte mir damals, das ich eine Einladung vom Träger bekomme für die Maßnahme selber und auch eine Einladung zu einer Informationsveranstalltung die vorweg stattfindet und die für mich Pflicht wäre.

Ich habe nun bis heute keine Einladung zum Infoabend oder Maßnahme erhalten!
Prima, bleib daheim!
Hatte vorgestern schon versucht meine FM telefonisch zu erreichen um mal nachzufragen. Wie üblich so nicht erreichbar. Und nun überlege ich erstmal ob ich überhaupt Anrufen soll um das zu klären? Immerhin sehe ich in dieser Maßnahme keinen Sinn (Zumal ich letztes Jahr eine ähnliche schon mitmachte und es auch nichts brachte). Was meint ihr? Soll ich meine Füße still halten und ihr dann sagen: Ohne Einladungen mit Terminen hät ich eh nicht hin gekonnt? Oder doch himmel und Hölle in bewegung setzen und "Eigeninitiative" ergreifen um doch noch an die Einladungen zu kommen? Schätze der Infoabend ist eh schon vorbei...

Dazu kommt: Entbindungstermin meiner hochschwangeren Frau ist am 28. Mai, wenn das Kind pünktlich kommt wird zum 1. Juni bei mir zuhause eine Frau mit einem neugeborenem Kind sitzen, alleine! Das möchte ich nicht, mag sie nicht allein lassen dann, kann man da nicht jetzt noch eine verschiebung der Maßnahme hinbekommen?
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tunga

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Meine FM sagte mir damals, das ich eine Einladung vom Träger bekomme für die Maßnahme selber und auch eine Einladung zu einer Informationsveranstalltung die vorweg stattfindet und die für mich Pflicht wäre.

Ich habe nun bis heute keine Einladung zum Infoabend oder Maßnahme erhalten!
Na dann warte, bis die kommt, wenn keine kommt um so besser! Nix schriftliches-nix wert!

Hatte vorgestern schon versucht meine FM telefonisch zu erreichen um mal nachzufragen.
Ich würde da nicht nachfragen - und schon gar nicht telefonisch!
Wer was von Dir will, soll es schriftlich machen!!!
Es kann Dir doch nur recht sein, wenn sie Dich vergessen haben!
 

Tinka

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Vorauseilender Gehorsam ist eigentlich in keiner Lebenslage angebracht und bei der Arge schon gar nicht.

Wenn die Vorladung noch kommen sollte, könntest du schriftlich begründen, warum diese Maßnahme für dich nicht gut ist und statt dessen etwas sinnvolles (Weiterbildung etc.) fordern.

Falls das nix nützt, wirst du eben durch den Baby-Stress ganz krank und holst dir einen gelben Schein...

Alles Gute :icon_daumen:
 
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Rounddancer

Gast
Der Volksmund rät: "Gehe nur zu Deinem Fürst, wenn Du von ihm gerufen wirst!"

Das heißt in Deinem Fall m.E.: Stelle sicher, daß eine Einladung des Trägers Dich auf die übliche, auch vom Amt benutzte Weise erreichen kann,- und wenn sie kommt, dann gehste hin,- oder schickst ein Fax, wenn Du da gerade im Kreißsaal bist. Aber wenn die Einladung nicht kommt,- dann kannste ja auch nicht hingehen, denn Du weißt dann ja nicht, wohin und wann.

Zwei Beispiele: In beiden Weltkriegen überlebten am wenigsten die, die sich freiwillig zum Dienst meldeten. Und gleich dahinter kam das Buchstaben-Gefälle, das heißt, von denen, deren Familiennamen im vorderen Teil des Alphabets waren, überlebten weit weniger den Krieg, als von denen, die im ABC weiter hinten angesiedelt waren.
Denn das Militär zog die Freiwilligen sfort ein, dann, mit "A" beginnend, die Wehrpflichtigen.

Kann heute übrigens auch noch klappen: Mein Sohn verweigerte per Aufsatz den Wehrdienst. VK und andere Organisationen raten ja, nach der Anerkennung sich selbst eine Zivi-Stelle zu suchen. Mein Sohn, dessen Familienname mit "T" beginnt, tat das nicht, verhielt sich ruhig.
Irgendwann, da war er, ich glaube, 23, kam dann der Brief vom Amt,- er würde ja nun bald 24 und es sei nicht mehr mit seiner Einberufung zum Zivildienst zu rechnen.
So hat er sich diese Zeit gespart konnte im Beruf bleiben.

Also nochmals: Kommt die Einladung, - hingehen oder wenn nötig entschuldigen und anderen Termin ausmachen.
Kommt die Einladung nicht: Abwarten.

Wie hieß es zu meiner Zeit bei der Bundeswehr: "Willig mußt sein, - und warten mußt können!"
 
E

ExitUser

Gast
Starten sollte das zum 1. Juni und aufgebrummt hab ich diese Maßnahme vor über einem Monat. Meine FM sagte mir damals, das ich eine Einladung vom Träger bekomme für die Maßnahme selber und auch eine Einladung zu einer Informationsveranstalltung die vorweg stattfindet und die für mich Pflicht wäre.
Wir hast du diese Info über diese Maßnahme bekommen ? Nur mündlich ? Nun...dann ist das eh nicht bindend. Das wäre sie erst,wenn du entweder was schriftliches vom Amt (inkl.Rechtsfolgenbelehrung) oder vom Maßnahmeträger kriegst. Offiziell weißt du also gar nix von dieser Maßnahme.


Schätze der Infoabend ist eh schon vorbei...
Muss nicht sein...bei manchen Maßnahmeträgern wird der auch schonmal Freitags angesetzt und am darauffolgenden Montag soll man dann schon antanzen. Ob man noch irgendwas organisieren muss (Kinderbetreuung o.ä.) ist dem Maßnahmeträger oft vollkommen egal. Der Infoabend kann also durchaus noch kommen. Aber wie schon gesagt: Wenn du nichts schriftliches vom Amt oder dem Maßnahmeträger hast,weißt du offiziell ja von der Maßnahme gar nichts.
 

Detmo2009

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Erst einmal Danke für eure Antworten!

Also die Maßnahme wurde ja von meiner FM angesetzt und auch über die neue EGV "vereinbart".

Unter "Ziele" steht u.A. anderem folgendes:

Teilnahme an Re-Aktiva ab 01.06.09 für 4 Monate bzw. zum nächst möglichen Termin. Verpflichtend dazu ist die Teilnahme an der Infoveranstaltung von Re-Aktiva -die Einladung diesbezüglich wird dem Kunden per Post gesondert zugesand.

^^ Das ist soweit alles was ich schriftlich zu der Maßnahme habe. Ich ging bisher halt davon aus das ich zum 1. Juni dort antreten "darf" und mir alle relevanten Informationen vom Maßnahmenträger noch geschickt wird. Und diese Infoveranstaltung natürlich ebenso. OK beides nicht da, also stillschweigend abwarten... Hab nunmal Bammel das mir daraus irgendwie ein Strick gedreht wird, deswegen mag ich mich vorher lieber irgendwie Absichern.
 
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ExitUser

Gast
Teilnahme an Re-Aktiva ab 01.06.09 für 4 Monate bzw. zum nächst möglichen Termin. Verpflichtend dazu ist die Teilnahme an der Infoveranstaltung von Re-Aktiva -die Einladung diesbezüglich wird dem Kunden per Post gesondert zugesand.
Wie da schon steht: "bzw. zum nächst möglichen Termin"...es KANN also zum 1.Juni losgehen,muss es aber nicht. Kann auch später sein,solche Maßnahmen beginnen ja bei einigen Maßnahmeträgern alle paar Wochen.
 

Detmo2009

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Also heisst das im Grunde das ich jederzeit mit dieser Einladung rechnen darf?

Wenn dann dise Einladung kommt, wie kann ich da am besten Wiederruf machen? Versteht mich nicht falsch, ich möchte mich nicht Drücken, ich sehe nur absolut keinen Sinn in dieser Maßnahme die, wie die letzte zuvor, nur Bewerbungstraining und Eignungstests anbietet, die letzte hatte nur den Unterschied das es zudem Praktikas gab und Mehraufwandsentschädigung, die jetzige nicht. Zudem mag ich meine Freundin 2 bis 3 Monate nach Entbindung nur ungern alleine daheim lassen, nicht nur direkt frisch nach der Entbindung. Ist unser erstes Kind und dementsprechend unsicher sind wir auch. Hilfe gibt es natürlich seitens Familie genug doch ich denke vor allem jeder Vater hier wird es verstehen wenn ich sage das noch so viel Hilfe da sein kann, man aber trotzdem lieber selbst da sein möchte...
 
R

Rounddancer

Gast
Ja, die Ladung kann jederzeit kommen.

Daheimbleiben als Gesellschafter für Mutter und Kind:
Nun, wenn Du in Arbeit wärst, könntest Du wg. Kinderkriegen einen Tag Sonderurlaub kriegen,- und vielleicht, je nach Geschäftslage, auch vielleicht einen Teil Deines Jahresurlaubs. Und acht Wochen nach der Geburt könntest Du Deine Frau zur Arbeit schicken und dann selbst bis zu 14 Monate zur Babyversorgung daheim bleiben.

Aber: Schwangerschaft ist ja keine Krankheit, und als Mann glaubt man kaum, wieviel Kraft eine junge Mutter entwickeln kann, um auch mit Baby die ersten 18 Jahre des Babies durchzukommen. Was nicht heißt, daß sie nicht dankbar wäre, wenn man(n) sie in der Freizeit, und beim nächtlichen Ver- und Entsorgungsbedarf des Babies bestmöglich entlastet.

Wer weiß, vielleicht bekommst Du gerade in dieser nun auf Dich zukommenden Fortbildung den entscheidenden Hinweis, vielleicht hat ja da ein Referent oder ein Teilnehmer den entscheidenden Kontakt in seinem Netzwerk, und kann Dich an jemanden weiterempfehlen, der gerade so jemand mit Deinen Fähigkeiten braucht? Oder vielleicht kannst Du auf diese oder ähnliche Weise jemanden helfen, wieder in bezahlte Arbeit zu kommen?
 

elemka

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Wer weiß, vielleicht bekommst Du gerade in dieser nun auf Dich zukommenden Fortbildung den entscheidenden Hinweis, vielleicht hat ja da ein Referent oder ein Teilnehmer den entscheidenden Kontakt in seinem Netzwerk, und kann Dich an jemanden weiterempfehlen, der gerade so jemand mit Deinen Fähigkeiten braucht? Oder vielleicht kannst Du auf diese oder ähnliche Weise jemanden helfen, wieder in bezahlte Arbeit zu kommen?
Was ist denn das für ein Schmarren, den Du hier vom Stapel läßt ? Seit wann sind denn Bewerbertrainingsmaßnahmen eine Fortbildung ? In der Regel sind die mies organisiert, von wegen "entscheidenen Kontakt in einem Netzwerk", und bringen dem "Zwangsverpflichteten", und was anderes sind sie nicht, gar nichts. Ich kann nicht im geringsten nachvollziehen, wieso Du solche Zwangsmaßnahmen schön schreibst ???
Darauf zu hoffen, daß sie nützlich sind, ist eher eine Illusion als die Realität.
Und ich schreibe das nicht nur auf Grund meiner miesen Erfahrung mit der AWO, sondern weil ich im Austausch mit anderen Betroffenen nichts Gutes sichte !!

LG elemka
 

Muzel

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Der Absender (egal ob es ein Amt ist oder eine Privatperson) trägt die Beweislast für den Zugang, d. h. der Maßnahmenträger muss im Ernstfall beweisen, dass seine Einladung bei dir im Briefkasten gelandet ist.
 
R

Rounddancer

Gast
JEDE Maßnahme, die von AA, bzw. ARGE bezahlt wird, MUSS auch ein Bewerbertraining enthalten. Deswegen ist aber trotzdem nicht jede Maßnahme schlecht und/oder sinnlos. Und wie der OP ja anführte, ist da mehr Inhalt drin als nur das Bewerbertraining.
Und ich habe es selbst immer wieder erlebt, daß Teilnehmer einer Maßnahme von nem Referenten oder einem Teilnehmer die entscheidende Info, oder gar eine Weiterempfehlung bekamen, die dann dazu führte, daß sie entweder wieder in sozialversicherungspflichtige oder selbstständige Arbeit kamen.
 
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