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Maßnahme abbrechen wegen Einweisung in eine psychosomatische Stationäre Klinik?

Pirat

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#1
Hallo :)

Ich habe heute 25.08.14 eine Maßnahme im DOC Center angefangen die bis zum 07.11.14 gehen soll.

Da ich schon seid ca. 6 Monate auf einen stationären Platz in der psychosomatischen Klinik warte und heute einen Antuf bekommen habe das ich nächste Woche 03.09.14 aufgenommen werden kann.
Ich wollte gerne wissen ob es sicher ist das ich die Maßnahme abbrechen bzw erstmal unterbrechen kann? Eine Einweisung vom Arzt hole ich morgen. Denn ich will diese Therapie unbedingt machen, weil ich es sonst alleine nicht schaffe. Die Therapie würde 3 Monate gehen.

Ein Gutachten mit Diagnose habe ich vom Psychologen des Krankenhauses.

Ist das JobCenter verpflichtet mich dahingehen zu lassen ohne das ich mit Sanktionen rechnen muss?

MfG
 

Anna B.

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#2
Hallo,

ja natürlich kannst du in die Klinik gehen..

ob der SB des JC dann vor Wut in die Tischkante beißt,kann dir doch egal sein..

hole dir vom Hausarzt (wegen des Arztstempels, muß ja nicht jeder wissen) eine AU über einen längeren Zeitraum...und dann ...ab in die Klinik...

ich würde mir auch durchgehend vom HA die AU bestätigen lassen und nicht von der Klinik...die neugierigen Nasen vom JC haben dann nix zu sehen und zu lesen...

die AU-Bescheinigungen besteht aus 2 Teilen....

1 Teil in Kopie an den Maßnahmeträger....
das Original an das JC...nachweislich an das JC!!!!

und den 2. Teil.....der mit Diagnose, an die KK...

Kopie für dich anfertigen..

und dann....guten stationären Verlauf...
 

Frank71

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#3
@Pirat...

mach es sowie von Anna beschrieben.

Ich wünsche dir gute Besserung und viel Glück bei der Therapie.
 

Pirat

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#4
Vielen Dank für deine Antwort. Werde es so machen. Danke!
 

Anna B.

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#5
Hallo,

noch ein Nachsatz,

falls die Klinik weiter weg ist und du deswegen keine Post empfangen kannst....teile dem JC mit, dass du dich ab..in stationärer Behandlung befindest..

den Wisch schickst du mit der AU-Bescheinigung deines Arztes, nachweislich !!, an das JC..

der SB wird natürlich sauer sein und wissen wollen, in welchem Krankenhaus du dich aufhälst...

dafür wird er vermutlich eine sogenannte "Liegebescheinigung" anfordern...

fordere dann gleich am 1. Tag deiner stat. Aufnahme einen Termin mit dem Sozialarbeiter der Klinik und bitte ihn darum, dass er eine solche Bescheinigung von der Klinik besorgt..aber ohne Angaben, auf welcher Station und aBteilung du liegst..

die sollen nur schreiben:

Krankenhaus...X-Dorf...
die sollen den Begriff psychiatrische Klinik oder ähnliches weglassen...

das geht niemanden etwas an...schon gar nicht den SB des JC....

dem hat zu reichen, dass du au bist und derzeit nicht erreichbar...

nicht zu viel verraten, die "diagnostizieren dann aus der Ferne, was in dich hinein"....obwohl sie von nichts Ahnung haben, meinen sie oft, sie sind die besseren Ärzte...
 
E

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#6
Ich war auch vor einigen Jahren in einer Klinik. Zuvor durch meinen Hausarzt AU geschrieben. Bei der letzten AU sagte er mir, dass er mich nur bis zum Klinikaufenthalt AU schreiben kann. Ich will jetzt nicht schwarz malen, aber kalkulier auch ein, dass der Hausarzt Dich während des Klinikaufenthalts nicht AU schreiben kann.

Ich hatte denen damals meinen Bescheid von der Rentenversicherung vorgelegt. Und als mir die Klinik den Zeitraum mitgeteilt hatte, habe ich denen das dann nur mitgeteilt. Gab auch keine Probleme.
Danach hatte ich denen auch den Entlassungsbericht vorgelegt. Dort standen gesundheitliche Einschränkungen drin. Da es ein Arzt von der DRV war, haben die das auch anerkannt und ich brauchte bis heute nicht zum medizinischen Dienst.
 

Anna B.

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#7
du weißt aber schon, dass Diagnosen die SB des JC nichts angehen oder?

außerdem hattest du eine Aufnahmemitteilung einer DRV -Klinik..also REHA-Maßnahme..

da sieht das wieder ganz anders aus, da dort nur steht, dass man ab...in der DRV-Klinik sowieso aufgenommen ist..

hier geht es, scheint mir, um eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Aktuklinik...also Kostenübernahme durch die KK und nicht durch die DRV..

das ist ein Unterschied...
 
E

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Gast
#8
du weißt aber schon, dass Diagnosen die SB des JC nichts angehen oder?

außerdem hattest du eine Aufnahmemitteilung einer DRV -Klinik..also REHA-Maßnahme..

da sieht das wieder ganz anders aus, da dort nur steht, dass man ab...in der DRV-Klinik sowieso aufgenommen ist..

hier geht es, scheint mir, um eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Aktuklinik...also Kostenübernahme durch die KK und nicht durch die DRV..

das ist ein Unterschied...
O.k. dann habe ich das falsch verstanden. Ich hatte den Eindruck, dass es sich gierbei auch um eine Reha handelt.


Trotzdem glaube ich nicht, dass der Arzt für diese Zeit eine AU ausstellen kann.

Das SB Diagnosen nichts angeht ist mir bewusst. Aber da es in meinem Fall hilfreich war, war es mir egal.

Was den TE angeht, würde ich dem JC einfach nur mitteilen, dass ich mich ab xx.xx.2014 auf unbestimmte Zeit stationär in einer Klinik befinde. Man würde nach der Entlassung sich wieder melden.
So wissen die nicht um welche Klinik es sich handelt. Dies kurzfristig vor der Aufnahme. Bei der Massnahme würde ich vorher niemanden informieren. Auch keine Mitstreiter.
Ich war letztes Jahr auch in einer Klinik und habe es genau so gemacht wie gerade beschrieben. Allerdings lief bei mir keine Massnahme.
 

Anna B.

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#9
:icon_mrgreen: und du glaubst, wenn man sich beim JC abmeldet..."wegen Klinik"...dann nehmen die das so hin?

die konstruieren daraus nachträglich noch eine unerlaubte Ortsabwesenheit und zack, hagelt es Sanktionen..

nein, vorher ganz normal, wie bei einem ARbeitnehmer die entsprechenden AU's ausstellen lassen..der beh. ARzt entscheidet anhand des Krankheitsbildes, wie lange man voraussichtlich au ist..

eine Erkrankung ist nicht gekoppelt an einen Aufnahmetermin ins Krankenhaus...das wäre ja toll...da wäre man dann kurz vor Aufnahme immer wieder arbeitsfähig..

also..der beh. Arzt stellt die AU-Nachweise aus, wie weiter oben geschrieben und dann ist man verpflichtet, da die Maßnahme bereits begonnen hat, den Träger, das JC und die KK über die AU zu informieren...jeweils die AU-Bescheinigungen ohne Diagnose an Maßnahmträger und JC und die AU-Bescheinigung mit Diagnose an die KK...

und alles andere ist oben weiter beschrieben...
 
E

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Gast
#10
:icon_mrgreen: und du glaubst, wenn man sich beim JC abmeldet..."wegen Klinik"...dann nehmen die das so hin?

die konstruieren daraus nachträglich noch eine unerlaubte Ortsabwesenheit und zack, hagelt es Sanktionen..
Ja, das glaube ich. Weil ich es exakt so gemacht habe. Es gab keine Probleme und eine unerlaubte Ortsabwesenheit wurde daraus schon gar nicht konstruiert. Das ist von Dir an den Haaren herbeigezogen.

eine Erkrankung ist nicht gekoppelt an einen Aufnahmetermin ins Krankenhaus...das wäre ja toll...da wäre man dann kurz vor Aufnahme immer wieder arbeitsfähig..
Das habe ich auch nicht behauptet. Lies einfach mal. Mein Hausarzt hat mir gesagt, dass er während der Zeit in der Klinik keine AU ausstellen kann. Weil ich dann in der Klinik bin und ich am Ende von der Klinik einen Entlassungsbericht erhalte.

Aber der TE kann es gerne so machen wie Du beschrieben hast. Meins war nur ein Vorschlag und Info wie ich es gemacht habe.
 

Caso

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#11
Trotzdem glaube ich nicht, dass der Arzt für diese Zeit eine AU ausstellen kann.
Dann ist das eben so mit deinem Glauben. Der ist aber falsch.
Selbstverständlich stellt ein Arzt ein AU-Bescheinigung aus, wenn ein stationärer Aufenthalt angezeigt ist.
Sogar Selbständige kriegen diesen Schein, wenn sie danach fragen.

Es wäre u.U. viel hilfreicher und zielführender für Fragesteller, wenn du nicht ständig von deinen persönlichen Erlebnissen auf die Allgemeinen Vorschriften schließt---sondern es eher andersherum betrachtest.
 
E

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#12
Dann ist das eben so mit deinem Glauben. Der ist aber falsch.
Selbstverständlich stellt ein Arzt ein AU-Bescheinigung aus, wenn ein stationärer Aufenthalt angezeigt ist.
Sogar Selbständige kriegen diesen Schein, wenn sie danach fragen.

Es wäre u.U. viel hilfreicher und zielführender für Fragesteller, wenn du nicht ständig von deinen persönlichen Erlebnissen auf die Allgemeinen Vorschriften schließt---sondern es eher andersherum betrachtest.
Soll der TE doch machen wie es hier die Spezialisten ihm vorschlagen. Für die Dauer des Klinikaufenthalts, stellt die Klinik eine Bescheinigung aus. Davor und danach gibt es nur eine AU vom Hausarzt.

Im Gegensatz zu Dir sind meine persönlichen Erlebnisse Erfahrungen die ich tatsächlich gemacht habe. Bei Dir handelt es sich immer nur um Spekulationen wie wenn, könnte, vielleicht.

Ansonsten bin ich hier raus. Es gibt genug Fachleute auf die der TE hören kann.
 
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#13
Für die allwissenden hier:

In wessen Zuständigkeit fällt das "Ausstellen der AU " bzw. das "Ausstellen der Bescheinigung bei einem stationären Aufenthalt" ?
Arzt
• Bei sofortiger Einweisung zur stationären
Krankenhausbehandlung ist ggf. eine AU-Bescheinigung auszustellen;

• dies gilt auch dann, wenn der Beginn der AU mit dem Tag der Krankenhausaufnahme übereinstimmt.

• Besteht nach stationärem Krankenhausaufenthalt die AU fort, so ist das Ausstellen der AU vom weiterbehandelnden Hausarzt vorzunehmen.
Krankenhaus
• Bei stationärem Aufenthalt ist das Krankenhaus verpflichtet, dem Patienten auf dessen Wunsch eine Bescheinigung über die Krankenhausaufnahme und der voraussichtlichen Dauer zur Vorlage beim Arbeitgeber auszustelle
Quelle
 

Caso

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#14
Soll der TE doch machen wie es hier die Spezialisten ihm vorschlagen.
Eben. Nichts anderes hatte ich empfohlen.
Für die Dauer des Klinikaufenthalts, stellt die Klinik eine Bescheinigung aus. Davor und danach gibt es nur eine AU vom Hausarzt.
Nö. Auch der Facharzt (Arzt) kann ein AU für die Dauer des KH-Aufenthaltes ausstellen. Du selbst zitierst doch:
Arzt • Bei sofortiger Einweisung zur stationären
Krankenhausbehandlung ist ggf. eine AU-Bescheinigung auszustellen;

Was das KH sonst noch auf besonderen Wunsch des Patienten ausstellen kann---ist hier nicht relevant.
Im Gegensatz zu Dir sind meine persönlichen Erlebnisse Erfahrungen die ich tatsächlich gemacht habe.
Das habe ich nicht bestritten. Ich habe es sogar betont.
Bei Dir handelt es sich immer nur um Spekulationen wie wenn, könnte, vielleicht.
Völlig falsch. Für den Fragesteller könnte es so oder so sein. Je nach Fallgestaltung. Oder vielleicht auch so. Es gibt nicht nur eine *Wahrheit*, weil du sie mal erlebt hast. Es gibt tonnenweise dicke Bücher voller Vorschriften. Für fast jeden was dabei.
Ansonsten bin ich hier raus. Es gibt genug Fachleute auf die der TE hören kann.
Gut so. Richtig erkannt.
 

Pirat

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#15
Ich war gerade beim Arzt und er hat mir die Einweisung gegeben und hat gesagt das ich ein Schreiben von der Klinik bekomme um das beim Arbeitsamt abzugeben.
 
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