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Maßnahme 50plus

Ramsesrock

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#1
Mach da jetzt mal ein eigenes Thema auf:
Wie schon geschrieben, habe ich am Freitag einen termin im JC. Nicht bei meiner "normalen" SB, sondern bei einer anderen Lady. Bei der hatte ich schonmal zwei Termine, die von ihr aber abgesagt wurden. Die Frau ist zuständig für das Projekt 50plus. Als Unterlagen soll ich mitbringen:
-ausgedrucke Bewerbungsunterlagen (Anschreiben???)
-ausgedruckter LL
-Kopien d.letzten Zeugnisses (welches? Letzte Schulung?Letzter AG?)
-Nachweise über Qualifikationen (hab ich reichlich)

Charlots Tröööt ist mir eine enorme Hilfe. Vielleicht ist mein Minijob ja auch ein großes Plus für mich.
Mein geplantes Hauptargument gegen so eine Maßnahme: Woran macht sie die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme fest? Schlechter LL und schlechte Anschreiben? Ich habe einen Coach, der das beruflich macht (naja, eine Coachin, mit der mal was war;-)) EDV Defizite? Zeugnisse in Word, Excel, Access und Powerpoint. Körperliche Schwächen? Das "Wachpersonal" des JC hängt mir bei einmaligem Einatmen quer unter der Nase.
Wo kann sie noch ansetzen und wie kann ich das entkräften?
Das mit der Unterschrift, um einem mir unbekannten Vertrtag zuzustimmen, hab ich dank Charlot ja auf dem Schirm.
An was muß ich noch denken? Thanx....
 

Charlot

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#2
Ist der Termin zufällig bei Frau M. ?
Einen schönen Gruß von mir.

Lasse Dich nicht auf eine Diskussion ein, das bringt ja eh nichts.
Eine EGV nimmst Du mit, nach dem ausdrucken schnell einstecken.
Anschließend so vorgehen wie ich.

Lebenslauf nur vorzeigen, nicht abgeben !!!

Und vergesse nicht, am Ende des Termins um einen Fahrtkostenantrag zu bitten.
 

Texter50

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#4
Hier nochmals der Link betreffend der Zeuchnisse fürs JC.
In #8 des Trööts findest ne PDF vom Datenschutz zu dem Thema.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/13...orlage-zeugnissen-verweigert.html#post1748899

Nimm ein Anschreiben an einen AG mit, das besonders liebevoll ausgefallen ist und vorzeigen. Das sollte reichen.
Nimm nen gestrafften Lebenlauf mit, der so ausschaut, wie in Deinem Profil inner Jobbörse. Auch vorzeigen.

Meinen richtigen Lebenslauf hab ich im 50plus - Termin hochgehalten und wieder eingesteckt. So konnte das SBchen sehen, wie schön das Teil ist und mehr nicht. Auch wenn die SB Finger zucken, sei Manns genuch, das festzuhalten... :biggrin:

Behalte Deine Kontaktdaten für Dich, jeder braucht ein kleines Geheimnis - und Männers sind nun mal Schweichsam. :icon_hihi:
 

Ramsesrock

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#5
Mach ich alles so. Charlots Aktion stets im HInterkopf. Und ein paar Fragen an die SB hab' ich natürlich auch - dank diesem göttlichem Forum.
Da sitzt eine Person, die mich noch nie im Leben gesehen hat, mich nicht kennt und maßt sich an, irgendwelche "Defizite" zu erkennen und diese mit einer Maßnahme auszubügeln.
 

Texter50

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#6
Dann drück ich Dir für Freitach schon mal die Daumen! :icon_daumen:

Natürlich warten wir alle am Freitach auch auf Deinen Bericht... :icon_hug:
 

Ramsesrock

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#8
So, den Termin habe ich hinter mir. Anhang gibt's leider auch - und das nicht zu knapp. Aber erst am Abend...mein Scanner spinnt.
Als erstes kam die Frau 50+ eine viertel Stunde zu spät um sich dann erstmal einen Tee zu machen. Als erstes sagte sie, sie sei nur noch bis Ende September für mich zuständig, dann wechselt sie den Job. Dann wäre ein Herr X für mich zuständig. Man merkte von Anfang an, die will mich da heute unbedingt reinpressen, in dieses 50+. Ich könne froh sein, sie hätte mich ausgewählt, da ich "vielversprechend" bin. Sehen wollte sie nur die Qualifikationen, die ich habe. Den LL habe ich ihr freiwillig zu lesen gegeben, da sie dauernd fragte von wann bis wann ich wo gearbeitet habe. Wie gesagt, sie wollte das schnell über die Bühne bringen und hat die Maßnahme gelobt ohne Ende. Bei soviel Fürsorge hatte sie wohl erwartet, ich falle ihr um den Hals. Sie schreibt das alles in eine EGV und fertig. Aber ab da gingen meine Fragen los, womit sie nicht gerechnet hatte. Ob sie glaubt, daß ich dem Vertrag mit dem 50+ Träger ungelesen zustimme? Was so ja in der EGV steht? Ob sie so einen Vertrag da hätte? (natürlich nicht)...und daß ich grundsätzlich nichts unterschreibe, oder einverstnaden bin, was ich nicht kenne, bzw. gelesen habe. O-Ton sie: Glauben sie, daß sie sich mit dem Vertrag verpflichten ein Haus zu kaufen? Haha... das wahrscheinlich nicht, aber wahrscheinlich irgendwelche Anweisungen, Forderungen oderwasweißich, denen ich skeptisch gegenüber stehe? Fazit: EGV nicht unterschrieben und eingesackt und heute Abend hier. Daß ihr da jemnd gegenüber sitz, der nicht sofort Halleluja schreit, war ihr fremd und neu. Achja: Sie müsse meine Bedürftigkeit schnellstens beenden, daß sei ihr Job. Denn anscheinend reichen meine Bemühungen nicht. Das war das Stichwort. Hab ihr dann einen Leitz-Ordner mit Bewerbungen und so hingeschoben, eine Liste mit Stellenbörsen, bei denen ich angemeldet bin und noch ein paar Gimmicks. Große Augen.."das glasube ich ihnen", "aber es hat ja nix gebracht, oder?". Auf meine Bemerkung, daß die Firmen, die mit dem 50+ zusammenarbeiten, wohl ausschliesslich ZA-Firmen wären, sagte sie: "Nein".
Einen Passus der EGV möchte ich aber mal zitieren:
Mitwirken beim Abbau vorhandener EInschränkungen (z.B. finanzieller Probleme, familiäre Situation, gesundheitliche Situation etc.) die einer Arbeitsaufnahme entgegenstehen
Heisst für mich:
Ich krieg einen Sack Geld, eine Frau und eine Wunder-Allheil-Pille....
In diesem Sinne, bis heute Abend....wetzt schonmal die Messer....
 

vagabund

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#9
...
Heisst für mich:
Ich krieg einen Sack Geld, eine Frau und eine Wunder-Allheil-Pille....
In diesem Sinne, bis heute Abend....wetzt schonmal die Messer....
:icon_lol:

Klasse - weiter so!
 

Charlot

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#10
Einen Passus der EGV möchte ich aber mal zitieren:
Mitwirken beim Abbau vorhandener EInschränkungen (z.B. finanzieller Probleme, familiäre Situation, gesundheitliche Situation etc.) die einer Arbeitsaufnahme entgegenstehen
Allgemein: Prima :icon_daumen:
Du hast gelernt von mir. :biggrin:

Finanzielle Probleme bespricht man nicht mit einem MT, dafür sind Banken da. Die sind dazu sogar extra ausgebildet.
Familiäre Probleme, sollte ich welche haben, gehen nur meine Familie etwas an, nicht einen MT. Auch habe ich Freunde, mit denen ich das besprechen kann.
Und gesundheitliche Dinge bespreche ich mit einem Arzt, der hat dafür sogar extra studiert.

Tipp: Schreibe nun den MT an, wahrscheinlich handelt es sich um IPB.
Bitte darum, Dir die Verlagsunterlagen zuzusenden, damit Du diese mit einer im Vertragsrecht fachkundigen Person besprechen kannst.
Herr J. kennt das schon, ist also nichts neues für ihn.
Gleichzeitig ein Schreiben an die Tante, dass Du den MT wegen der Vertragsunterlagen angeschrieben hast und um etwas Geduld mit der EGV bittest, da diese ja zusammengehören.
Kannst auch gleichzeitig ein paar kritische Fragen stellen. Ob z.B. die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz weiterhin bestehen.
Falls ja, möchtest Du nicht über Deine finanzielle, familiäre oder gesundheitliche Situation mit einem Maßnahmeträger sprechen :biggrin:
 

obi68

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#11
Finanzielle Probleme bespricht man nicht mit einem MT, dafür sind Banken da. Die sind dazu sogar extra ausgebildet.
Familiäre Probleme, sollte ich welche haben, gehen nur meine Familie etwas an, nicht einen MT. Auch habe ich Freunde, mit denen ich das besprechen kann.
Und gesundheitliche Dinge bespreche ich mit einem Arzt, der hat dafür sogar extra studiert.
:icon_daumen:

Und wenn ich nicht möchte, bespreche ich die sogar überhaupt nicht mit irgendjemandem.
 

Ramsesrock

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#12
Ohja, lieber Charlot..hab ich. Ein, zwei Bier hasz schonmal gut.
So, nachdem der Freund mit Scanner erst später kommt, schreibe ich halt mal was:
O-Ton EGV:
Ziel(e)
#Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bzw. maximale Verringerung der Hilfebedürftigkeit
#Beendigung bzw. maximale Verringerung der Hilfebedürftigkeit
#Unterstützung bei der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt durch das Projekt Z.I.E.L50plus

Unterstützung durch Jobcenter

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)fördert über das Programm "Perspektive 50plus" die Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer, arbeitsloser Menschen. Die finanzielle Unterstützung durch das BMAS läuft noch bis Ende 2015.
Dieses Programm des BMASwird im Jobcenter xxxx über das Projekt Z.I.E.L 50plus realisiert.
Das Projekt Z.I.E.L 50plus unterstützt Sie bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Hierbeiwerden Ihnen neben regelmäßigen Terminen bei Ihrer Integrationsfachkraft (IFK 50plus) zusätzliche Fördermöglichkeiten (z.B. Aushändigung des Eingliederungsschecks für das Förderinstrument münZ@ 50 plus) angeboten.
Ferner unterstützen wir Sie mit folgenden Leistungen, sofern Sie im ALG II Bezug stehen:
Wir unterstützen Ihre Bewerbungsbemühungen nach gesonderter Antragstellung durch finanzielle Leistungen aus dem Vermittlungsbudget gemäß § 16 (1) SGB II i. V. m. 44 SGB III.
Wir können Ihnen ebenfalls im Rahmen des Vermittlungsbudgets - nach vorheriger Absprache mit Ihrem zuständigen IFK 50plus und deren Zustimmung - folgende nachgewiesene Aufwendungen erstatten:
-Kosten für Führungszeugnis, wenn dies für die Arbeitsaufnahme erforderlich ist
-Fahrkosten zu notwendigen Vorstellungsterminen, wenn Ihnen die Kosten nicht zuzumuten sind und der Arbeitgeber schriftlich bestätigt, die Kosten nicht zu übernehmen.

Die Förderung einer betrieblichen Trainingsmaßnahme (Probearbeit, Praktikum, Schnuppertage), können Sie bei Bewerbungen jederzeit anbieten. Vor Beginn der Maßnahme sind ebenfalls die Antragsstellung bei Ihrer zuständigen IFK 50plus und deren Zustimmung erforderlich. Fahrkosten, die während der Maßnahme anfallen, werden dann auf Antrag und Nachweis in notwendigem Umfang im Rahmen des §16 (1) SGB III übernommen.

Wir fördern eine Arbeitsaufnahme durch die Gewährung eines Eingliederungszuschusses (§16 (1) SGB II i.V.m. §§ 88 ff. SGB III; § 131 SGB III) an den Arbeitgeber, bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen und bei vorheriger Antragstellung durch den Arbeitgeber bei der zuständigen IKK 50plus.

So, das waren mal das "Fördern" - das "Fordern" kommt später....
 

Charlot

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#13
-Fahrkosten zu notwendigen Vorstellungsterminen, wenn Ihnen die Kosten nicht zuzumuten sind
Ab wieviel Kilometer bzw. ab welchem Fahrtkostenpreis sind denn die Fahrtkosten nicht zumutbar ? Darf SB sich das aussuchen ?
Hier sollte eine ganz klare Regelung getroffen werden, und zwar in der EGV. (Keine mündliche Absprache)
Denn dafür ist eine EGV da.
Nach meiner meinung ist das JC sogar verpflichtet, diese zu übernehmen, wenn sie ein Vorstellungsgespräch anordnet.
 

Charlot

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#14
Die Förderung einer betrieblichen Trainingsmaßnahme (Probearbeit, Praktikum, Schnuppertage), können Sie bei Bewerbungen jederzeit anbieten.
Fahrkosten, die während der Maßnahme anfallen, werden dann auf Antrag und Nachweis in notwendigem Umfang im Rahmen des §16 (1) SGB III übernommen.
Förderung einer Probearbeit und Praktikum ?

Du wirst verpflichtet, ein oder mehrere Praktika zu machen. Und zwar über mehrere Wochen.
meist musst Du Dir diese Praktikumsstellen sogar selber suchen.

Fahrtkosten bei Zuweisung in eine Maßnahme müssen übernommen werden, nicht erst auf Antrag !!!
 

Ramsesrock

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#15
IPB habe ich heute nie gehört oder gelesen.
Ich scanne den Flyer nachher auch noch ein.

Ich hab das so verstnden, daß ich in Bewerbungen reinschreiben kann, daß ich gerne ein paar Tage zur Probe arbeiten würde, evtl. Kosten dafür das JC übernimmt.
 

gelibeh

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#16
So, das waren mal das "Fördern" - das "Fordern" kommt später....
Das reicht schon aus, um das denen um die Ohren zu hauen. Eine EGV und es können, passt nicht zusammen. In einer EGV hat das verbindlich zugesichert zu werden. Das schon mal vorweg.
 

Charlot

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#17
IPB habe ich heute nie gehört oder gelesen.
Ich scanne den Flyer nachher auch noch ein.

Ich hab das so verstnden, daß ich in Bewerbungen reinschreiben kann, daß ich gerne ein paar Tage zur Probe arbeiten würde, evtl. Kosten dafür das JC übernimmt.
Oh, dann scheint es neben IPB noch einen anderen zu geben.
Trotzdem kannst Du den Träger anschreiben und um die Vertragsunterlagen bitten.

Du kannst in die Bewerbungen reinschreiben, gerne ein paar Tage zur Probe zu arbeiten ?
Nein, bist Du erst mal dort, wird man Dir dies zur Pflicht machen, ansonsten hälst Du Dich nicht an die Vorgaben des MT's.
 

Purzelina

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#18
Das sieht nach einer intensiven Betreuung direkt beim Jobcenter aus, also kein externer Maßnahmeträger.
 

Ramsesrock

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#20
Das sieht nach einer intensiven Betreuung direkt beim Jobcenter aus, also kein externer Maßnahmeträger.
Da magst Du sogar recht haben. Auf dem Flyer ist keine Adresse oder ein Name von einem externen MT. Hat auch was vom Arbeitgeberservice geschwafelt. Und von einer Betreuung 1:20. Bei ihr wäre es 1:100.
 

Charlot

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#21
Da magst Du sogar recht haben. Auf dem Flyer ist keine Adresse oder ein Name von einem externen MT. Hat auch was vom Arbeitgeberservice geschwafelt. Und von einer Betreuung 1:20. Bei ihr wäre es 1:100.
1:20 anstatt 1:100

Und das hat sie noch erwähnt ?
Dies bedeuted nämlich, dass Du nun 5 mal so oft eingeladen wirst.
Deshalb gibt es aber nicht 5 mal so viele Stellen als bisher.

Lass bloß die Finger davon !!!
 

Charlot

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#22
Da magst Du sogar recht haben. Auf dem Flyer ist keine Adresse oder ein Name von einem externen MT. Hat auch was vom Arbeitgeberservice geschwafelt. Und von einer Betreuung 1:20. Bei ihr wäre es 1:100.
1:20 anstatt 1:100

Und das hat sie noch erwähnt ?
Dies bedeuted nämlich, dass Du nun 5 mal so oft eingeladen wirst.
Deshalb gibt es aber nicht 5 mal so viele Stellen als bisher.

Lass bloß die Finger davon !!!
Es sei denn, Du bist masochistisch veranlagt.
 

Ramsesrock

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#23
Ich dachte mir das so: ich will einen termin bei der zuständigen Person. Das ganze ist anscheinend in Freimann. O-Ton Frau 50plus: Da wird in KLEINEN Gruppen gearbeitet...
CA. 20 PERSONEN!!!
 

gelibeh

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#24
Arbeitsvertrag geht die nichts an, zu den Bewerbungskosten hatte ich ja schon was geschrieben. Warte auf den Verwaltungsakt.
 

0zymandias

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#25
- Gültigkeitszeitraum sollte sechs Monate betragen. Tut er das?
- Bewerbungsnachweis zu festen Stichtagen ist unzulässig
- Arbeitsaufnahme und Arbeitsvertrag gehen den MT einen Feuchten an
- Entstehen Fahrtkosten zur Maßnahme, muss deren Übernahme verbindlich zugesichert werden
- § 45 SGB III ist für Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen falsch, aber nicht erwähnen - wäre schön, ihn in einem VA zu finden



Abänderungsklausel:
http://www.elo-forum.org/einglieder...einungen-termin-27-02-2014-a.html#post1605706
 

Purzelina

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#26
Zur Zeit bin ich auch beim Ü50-Team im Jobcenter, bis jetzt harmlos, SB hat sich meine Bewerbungen angesehen, für gut befunden, kein Bewerbungstraining notwendig.

Bei Sonderveranstaltungen in den Bereichen Sport, Gesundheit, Ausflüge, werde ich vorher gefragt ob ich daran teilnehmen möchte. Einmal im Monat antanzen, der sehr freundliche SB versucht dann geeignete Stellen für mich zu finden, bis jetzt leider kein Angebot. :biggrin:
 

Ramsesrock

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#28
Noch was: Auf meine Frage, ob sie mich in dieses 50plus zwingen könnte, hat sie nicht mit JA geantwortet, sondern ganz ausweichend sowas wie "eigentlich nicht" gemurmelt.

Ich werde jetzt einen Breif verfassen und meine Unterschrift auf der EGV verweigern.
Begrümdung: Ich würde mich dazu verpflichten, alle mir von 50plus vorgelegten Dokumente anzuerkennen und zu unterschreiben. Also sozusagen "blind". ich lese aber immer erst alles, bevor ich ggf.meine Unterschrift setzt. (Vertragsrecht). Daher werde ich um einen Termin bitten, bei dem mir eine zuständige Person alle Infos und Papiere zur Einsicht vorlegt. Ich weiß ja noch nicht einmal wo und wann und überhaupt das Ganze stattfinden soll.
Ferner bitte ich um die Streichung des Absatzes: "Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen...".
Bei Veränderungen möchte ich neu "verhandeln" und das Ergebnis in einer neuen EGV festhalten.
Und ich werde scheiben, daß Fahrtkosten zu einer Maßnahme erstattet werden müssen.

So in etwa.

Um nochmal auf Purzelina zurückzukommen:
Ist das jetzt eine Maßnahme? Oder nur ein erweiterter "Service" des JC?
 

Purzelina

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#29
Das war eine Zuweisung ins Projekt Perspektive50, ich konnte mir aussuchen, ob bei einem Maßnahmeträger oder in der speziellen Ü50-Abteilung beim JC, ich zähle jetzt nicht mehr als arbeitslos. In meinem JC ist eine Teilnahme grundsätzlich nicht freiwillig, kann bei deinem JC anders sein.
 
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#30
Mach ich alles so. Charlots Aktion stets im HInterkopf. Und ein paar Fragen an die SB hab' ich natürlich auch - dank diesem göttlichem Forum.
Da sitzt eine Person, die mich noch nie im Leben gesehen hat, mich nicht kennt und maßt sich an, irgendwelche "Defizite" zu erkennen und diese mit einer Maßnahme auszubügeln.
Das ist das, was an der Oberfläche zu sehen ist.

Darunter sind Geldgier und Menschenverachtung.
 

Charlot

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#31
Noch was: Auf meine Frage, ob sie mich in dieses 50plus zwingen könnte, hat sie nicht mit JA geantwortet, sondern ganz ausweichend sowas wie "eigentlich nicht" gemurmelt.

Ich werde jetzt einen Breif verfassen und meine Unterschrift auf der EGV verweigern.
Begrümdung: Ich würde mich dazu verpflichten, alle mir von 50plus vorgelegten Dokumente anzuerkennen und zu unterschreiben. Also sozusagen "blind". ich lese aber immer erst alles, bevor ich ggf.meine Unterschrift setzt. (Vertragsrecht). Daher werde ich um einen Termin bitten, bei dem mir eine zuständige Person alle Infos und Papiere zur Einsicht vorlegt. Ich weiß ja noch nicht einmal wo und wann und überhaupt das Ganze stattfinden soll.
Ferner bitte ich um die Streichung des Absatzes: "Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen...".
Bei Veränderungen möchte ich neu "verhandeln" und das Ergebnis in einer neuen EGV festhalten.
Und ich werde scheiben, daß Fahrtkosten zu einer Maßnahme erstattet werden müssen.

So in etwa.

Um nochmal auf Purzelina zurückzukommen:
Ist das jetzt eine Maßnahme? Oder nur ein erweiterter "Service" des JC?
Nicht verweigern, sondern um den daran gekoppelten anschlußvertrag bitten.
 

Ramsesrock

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#32
Natürlich. ich bedanke mich für das Gespräch und das Angebot. Sthe dem hanzen ja grundsätzlich positiv gegenüber, verweise aber auf meine Bedenken und auch Rechte.
Das Vertragsrecht gilt doch noch (GG)? Oder wurde das vom SGBII auch ausgehebelt?
An den Verantwortlichen hätte ich ja auch noch Fragen: Wie man das alles um meinen Minijob herum basteln kann?
 

saurbier

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#33
Hallo Ramesrock,

diese 50plus werden von manchen Jobcentern aber auch der AfA den Leuten aufs Auge gedrückt. Hier bei uns sind das sogar verbindliche Zwangsmassnahmen.

Im Endeffekt kannst du da schon einiges hier im Forum darüber erfahren.

Dort wird dem ü50 dann eine Person zur Seite gestellt (im Amt) die ihn bis hin in eine mögliche Firma begleitet. Selbst nach einer möglichen Festanstellung schlagen die da noch auf und stellen fragen.

Wenn du aktuell einen Minijob nachgehst, dann kannste den vergessen.

Zu Anfangs sind das Schulungen (Bewerbungstraining etc.) um danach auf Probe zu arbeiten. Das wird dann alles von den Trainern begleitet.

Zu guter letzt darfst du dir dann eine Firma suchen, im prinzip ja wie jetzt auch schon und wenn du dann echt das Glück hast eine neue Arbeitstslle zu finden, na dann kommen die Trainer selbst dort noch hin.

Ist im endeffekt ein an die Hand nehmen, wie bei kleinen Kindern.

Wir ü50 sind ja so dumm, wir benötigen eine Kinderaufsicht die uns zu allem und ständig begleitet.

Angeblich erzielt man hier in NRW damit sehr gute Erfolge, natürlich nur gemäß der Statistik und die fäscht sich doch eh jeder so wie er sie gerade benötigt, wissen wir doch alle.

Also unterschreib nichts. Verweigere dich aber auch nicht.

Wenn die dich da hin schicken, trotz deinem Minijob - womit du die Bedürftigkeit ja wieder erhöhen wirst was du ja laut Gesetz genau anders herum machen sollst (unbedingt darauf hinweisen, auch auf eine eventuelle Kündigungsfrist die du einhalten musst) -, dann gehst du hin. Dort aber gibst du keine persönlichen Daten preis (der MT hat alles notwenige vom Jobcenter) und vor allem unterschreibst du keinen Vertrag mit dem MT. Meist reicht das aus, damit dich der MT raus schmeisst, weil du dich angeblich weigerst mitzumachen.


Gruss saurbier
 

Ramsesrock

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#34
Das ist das Perverse: Mit dem Minijob verringere ich die Belastung des Steuerzahlers - mit der 50plus belaste ich den Steuerzahler mehr. ich werde den Job NICHT aufgeben.
 

Purzelina

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#35
Der Minijob geht vor, der wird mit allen Mitteln verteidigt. Nur einen unterschriebenen Arbeitsvertrag mit mehr Einkommen könnte man zum Anlass nehmen, den Minijob zu kündigen.
 

Ramsesrock

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#36
So, das wäre mal so die Richtung meines Schreibens.Sehr geehrte Frau 50plus

Erst einmal möchte ich mich für die Einladung am xx.xx.xxxx und Ihren Vorschlag, mich in das Projekt 50plus aufzunehmen bedanken. Dem stehe ich prinzipiell sehr offen und interessiert gegenüber.
Ich habe mir die ausgehändigte EGV gründlich durchgelesen und habe festgestellt, daß es bei einigen Punkten noch Klärungsbedarf gibt. Dies war bei unserem termin aus zeitlichen Gründen Ihrerseits leider nicht mehr möglich.
Wie bereits bei unserem Gespräch erwähnt, würde ich mich mit meiner Unterschrift auf der EGV bereit erklären, allen Inhalten von Schriftstücken, die mir im weiteren Verlauf des 50plus Projekts vorgelegt werden, zuzustimmen, ohne über deren Inhalt Bescheid zu wissen. Die wirkt meinem Recht auf Vertragsfreiheit doch sehr entgegen. Ich mache Ihnen den Vorschlag, für mich bei der zuständigen Person einen Termin zu vereinbaren, bei welchem ich mir die besagten Papiere durchlesen kann. Sollte dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so bitte ich Sie, mir den Namen und die Anschrift mitzuteilen, damit ich mich selbst um einen Termin bemühen, oder die Unterlagen postalisch anfordern kann.

Desweiteren möchte ich Sie bitten, folgenden Abschnitt aus der EGV zu streichen:
Seite 3, Absatz 3:

*Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen in lhren persönlichen Verhältnissen eine Anpassung der vereinbarten Maßnahmen und Pflichten erforderlich sein,
sind sich die Vertragsparteien darüber einig, dass eine Abänderung dieser Eingliederungsvereinbarung erfolgen wird.
Das gleiche gilt, wenn sich herausstellt, dass das Ziel lhrer lntegration in den Arbeitsmarkt nur aufgrund von
Anpassungen und Änderungen der Vereinbarung erreicht, bzw. beschleunigt werden kann.*

Die würde bedeuten, daß Änderungen ohne Neuverhandlungen vorgenommen werden können.

Letzter Punkt wären die Fahrtkosten zur Maßnahme. Meines Wissens müssen diese übernommen werden.

Mit reduziert freundlichen Grüßen
Ramsesrock
 

Purzelina

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#38
Wie dir beliebt, ich persönlich verwende §§ nur, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt.
 

Ramsesrock

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#39
Überlege ich noch. Müsste sie erstmal 'raussuchen.
Sonst soweit, auch für eine SB, verständlich und nachvollziebar?
 
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Hallo Ramsesrock,

Bemerkungen
Änderungen/Fehler
anpassen
Sehr geehrte Frau 50plus

Erst einmal möchte ich mich für die Einladung am xx.xx.xxxx und Ihren Vorschlag, (Komma löschen) mich in das Projekt 50plus aufzunehmen bedanken. Dem stehe ich prinzipiell sehr offen und interessiert gegenüber.
Ich habe mir die ausgehändigte EGV gründlich durchgelesen und habe festgestellt, dass es bei einigen Punkten noch Klärungsbedarf gibt. Dies war bei unserem Termin aus zeitlichen Gründen Ihrerseits leider nicht mehr möglich.
Wie bereits bei unserem Gespräch erwähnt, würde ich mich mit meiner Unterschrift auf der EGV bereit erklären, allen Inhalten von Schriftstücken, die mir im weiteren Verlauf des 50plus Projekts vorgelegt werden, zuzustimmen, ohne über deren Inhalt Bescheid zu wissen. (hier sind, meiner Meinung nach, einige/alle Kommas zu viel. Da sollte jemand, der sich mit Grammatik besser auskennt, drüber schauen) Dies wirkt meinem Recht auf Vertragsfreiheit doch sehr entgegen. Ich mache Ihnen den Vorschlag, für mich bei der zuständigen Person einen Termin zu vereinbaren, bei welchem ich mir die besagten Papiere vorab prüfen kann. (durchlesen kann bedeuten; während dem Termin noch unterschreiben. prüfen bedeutet; mitnehmen und durch fachkundige Personen prüfen lassen) Sollte dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so bitte ich Sie, mir den Namen und die Anschrift mitzuteilen, damit ich mich selbst um einen Termin bemühen, (Komma streichen) oder die Unterlagen postalisch anfordern kann.

Desweiteren möchte ich Sie bitten, folgenden Abschnitt aus der EGV zu streichen:
Seite 3, Absatz 3:

*Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen in lhren persönlichen Verhältnissen eine Anpassung der vereinbarten Maßnahmen und Pflichten erforderlich sein, sind sich die Vertragsparteien darüber einig, dass eine Abänderung dieser Eingliederungsvereinbarung erfolgen wird.
Das gleiche gilt, wenn sich herausstellt, dass das Ziel lhrer lntegration in den Arbeitsmarkt nur aufgrund von Anpassungen und Änderungen der Vereinbarung erreicht, bzw. beschleunigt werden kann.*

Die würde bedeuten, dass Änderungen ohne Neuverhandlungen vorgenommen werden können.

Letzter Punkt wären die Fahrtkosten zur Maßnahme. Meines Wissens müssen diese übernommen werden.

Mit reduziert freundlichen Grüßen
Ramsesrock
 

Ramsesrock

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#41
Ich mach immer zu viele KOmmas.... eines ist zuviel, ok...die anderen sind meiner Meinung nach ok.
Ich gebe Dir recht...das kann bedeuten, dass ich das Teil vor Ort unterschreibe. Muß aber nicht. Mitnehmen kann ich's ja immer noch.
Von der Interpunktion mal abgesehen - der Inhalt muss passen.
Trotzdem vielen Dank...
 

Ramsesrock

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#42
Nachtrag:
Der fixierte Abgabetermin meiner Bewerbungsbemühungen muß flexibler gehalten werden.
 

kunde 33

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#43
Dieser "Flyer" ist ja ne echte Lachnummer. Zum Schiessen.:biggrin:

"ln Finzelgesprächen erhalten Sie ganz persönliche und intensive I3eratung auf Augenhöhe."

Gut Deutsch: Ein inkompetenter "Coach" macht eine SWOT-Analyse mit Ihnen, die Ihnen nichts bringt und nichts aussagt.

"Wir zeigen Nhnen Wege auf, v,rie Sie lhr zukunftiges Leben zielgerichteter gestalten,
lhre Gesundheit stärken und sieh besser selbst organisieren können."

Gut Deutsch: Nach den sinnlosen Einzelcoachings drangsalieren wir sie mit Motivationstrainings und sinnfreien Spaziergängen in der "guten Luft".

"Sie profitieren von unserern urnfangreichen Netzwerkzu interessierten Arbeitgebern"

Gut Deutsch: ZAFs und Callcenter, von denen wir ne saftige Vermittlungsprämie kassieren.


"Sie können benufliche Ferspektiven entr,viekeln und lhre Ziele mit gestärhern
Selbstvertrauen und neuer Mr:tivation in Angriff nehmen."

Noch mehr Motivationstrainings. Jetzt auch mit Gesundheitsyoga.
 
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#44
Immer wenn ich hier lese, tut es meiner Seele doch irgendwo gut. Ich bin nicht allein.

Bitte berichte weiter, wenn ich kann helfe ich auch gern.
 

Ramsesrock

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#45
Letzter Satz wäre dann:
Selbstverständlich werde ich den geforderten Eigenbemühungen nachkommen.
 
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#46
@Ramsesrock
Ich verstehe die Verärgerung.
Mittlerweile bin ich soweit, daß ich nach - in meinen Augen - gescheitertem Verhandlungsversuch (vornehmlich wenn die Abänderungsklausel nicht gestrichen wird) nicht mehr groß rumdebattiere.
Die EGV wird "zur Prüfung" eingesackt (sofern man sie mir läßt) und ich vergesse sie solange bis der VA eintrudelt.
Bis ich soweit "runtergedimmt" war und eingesehen hatte, egal wie hübsch meine Perlen sind...
....dauerte es ein paar nervenaufreibende Runden.

Meine Erfahrung:
Jedwedes schlaumeiernde Schreiben hatte lediglich therapeutischen Wert - für mich.
"Meine" SBs haben sich offenbar nicht mal der Mühe unterzogen, die Fragen zur EGV zu lesen - gar zu beantworten.
Es kam bei schriftlichem Nachhaken IMMER der VA.

Bei sämtlichen Schreiben sollte von Unbeteiligten kurz gegengelesen werden, ob nicht ein Körnchen "Unwilligkeit" hereinzuinterpretieren ist.

Es ist m. E. sinnvoller die Energie in Abwehr des VAs zu investieren - ggflls vorab die Fahrtkostenfrage (Maßnahme) klären, falls man nicht gewillt ist, die Abtretungserklärung beim MT zu akzeptieren.
(Lach - das zeigt bei der möglichen SG-Kür den guten Willen...)
 

Ramsesrock

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#47
Hallo P-Schieberin.
Ich denke mal, ich gebe mit meinem Schreiben keinen Anlass mit Unwilligkeit zu untertsellen ("...positiv gegenüber..."). Und was das 50ßlus angeht, habe ich immer noch ein Fünkchen Hoffnung, von wegen der Freiwilligkeit. Zu der Vertragsfreiheit gibt's doch auch schon Urteile zu Gunsten der Elos!? Verträge, die ich nicht gelesen habe, untersvhreibe ich nicht. Da kann ja auch stehen: Bringen sie ihren eigenen Computer mit und der Unterricht findet nackt statt.
Das Schreiben würde ich heute Abend einwerfen, wenn nicht ein großes STOPP vom Forum kommt. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag...
 

Ramsesrock

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#48
Kurze Zwischenbilanz:
Am 22.09. habe ich ein Exemplar der nicht unterschriebenen EGV (warum hatte ich eigentlich drei von den Dingern?) und den erklärenden Brief abgeschickt. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Keine neue EGV, kein VA, keine Unterlagen des MT. Heißt also, ich habe immer noch keine gültige EGV (schon seit Juni). Natürlich bewerbe ich mich, sogar mehr als gefordert - ohne EGV müsste ich das aber wohl gar nicht!? Vielleicht liegt die "Ruhe" daran, daß ab 01.10. ein neuer 50plus Scherge für mich zuständig ist.
Als denn...harren wir der Dinge die da wohl irgendwann kommen.
 

Roter Bock

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#49
2011 war ich auch mit der "Perspektive 50+" konfrontiert. Ich habe konsequent alles wo "50+" draufstand nicht unterschrieben.

Es ist eine Unverschämtheit und Diskriminierend aus Menschen die über 50 sind eine "Sondergruppe" zu machen, nur weil sog. Arbeitgeber Bewerbungen älterer Bewerber ablehnen.

Da die Alterskriminierung durch die Arbeitgeber die Ursache der Misere ist, sehe ich überhaupt keinen Handlungsbedarf, an irgendwelchen "Betüdelungskursen" teilzunehmen.

Man kann viele "Vermittlungshemnisse" beeinflussen aber nicht das tatsächliche Lebensalter. Was soll das also? Lerne alt zu sein und jung auszusehen? Wenn ich mir das vorstelle, kommen mir Bilder von grell geschminkten Schreckschrauben in völlig unpassenden Klamotten, oder pseudo - dynamischen älteren Herren die im albernen Sportdress mit neon-pink farbenen Helm ein Mountain - Bike besteigen.

He Leute - ich will nicht jünger werden.

Für mich ist 50+ die Altersdiskriminierung schlechthin- das ist meine Argumentationsebene.

Roter Bock
 

0zymandias

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#50
Es gibt so Schuheinlagen für einen jugendlicheren Gang, und zu Vorstellungsgesprächen auf dem Skateboard fahren bringt auch noch einmal etwas. :wink:
 

Ramsesrock

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#51
Jawoll. Und beim Vorstellungsgespräch: Yo...was geht? Und öfter die Wörter "krass" und "Respekt" und "cool" einflechten.
 

Ramsesrock

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#52
Mal wieder ernsthaft: Bei so einem Maßnahmegespräch wird einem vermittelt, man könne nicht lesen, schreiben, sich artikulieren und benehmen. Und das wird ja in der Maßnahme behoben. Ich warte nur auf den Moment, wo mir ein SB sagt, mein LL und meine Anschreiben wären schlecht. Dann werde ich meine Höflichkeit deutlich reduzieren.
Bin jetzt erstmal gespannt, was für ein Schreiben als nächstes kommt.
 

0zymandias

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#55
Das ist jetzt nur ein eher präventiver Beitrag, aber wenn die EGV als VA kommen sollte, und er wie in EGV2.pdf den Passus beginnend mit "Sie arbeiten aktiv mit Ihrer Integrationsfachkraft 50plus (IFK 50plus) zusammen." enthält, könnte Folgendes relevant werden:


Maßnahmenträger keine Sanktions-Filiale / Gehorsam nicht durch Sanktionsdrohung
Aus dieser Verpflichtung geht im Erlasszeitpunkt nicht hervor, wann, welche bzw. in welchem zeitlichen Umfang und wie oft die Antragstellerin diese Verpflichtung insbesondere zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Job-Clubs trifft. Es liegt auch außerhalb der Sphäre der Antragstellerin, dieses zu beeinflussen. Es ist zwar nachvollziehbar, dass sich erst aus dem Erstgespräch mit dem persönlichen U-Scout, so wie in Pflicht 6 niedergelegt, die Art und der Umfang der weiteren Förderung der Antragstellerin ergeben wird.

Ein Leistungsempfänger darf jedoch nicht mit dem Risiko einer Leistungsminderung im Sinne der §§ 31 -31 b SGB II belastet werden, wenn seine Pflicht im Einzelfall nicht hinreichend bestimmt ist. Aus der beigefügten Anlage zur Belehrung über die Rechtsfolgen ergibt sich nicht, dass das Verhalten der Antragstellerin hinsichtlich der auferlegten Verpflichtungen aus der "Pflicht 7" sanktionslos gestellt ist. Insoweit beinhaltet die Pflicht 7 keinen rechtsfolgenlosen Fahrplan der Förderung der Antragstellerin durch den Job-Club für die kommenden Monate nach Durchführung des Erstgesprächs. Die Rechtsfolgenbelehrung unterscheidet bei einer etwaigen Leistungsminderung nicht zwischen Verletzungen der Pflicht der Antragstellerin um Bemühungen zur Eingliederung in Arbeit und der Verletzung von Pflichten im Rahmen der erweiterten Unterstützung der Eigenbemühungen der Antragstellerin. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der in der "Pflicht 7" aufgeführten verpflichtenden Teilnahme an verbindlich unterbreiteten Trainingsmaßnahmen wie Bewerbungsmanagement, Selbstmarketing, Übung zu Vorstellungsgesprächen, Stellensuche und Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Damit wird zulasten der Antragstellerin ein etwaiger Pflichtverstoß vorverlagert, ohne dass auf eine prüfbare konkrete Einzelmaßnahme abgestellt wird.
LSG NRW im Beschluss v. 04.09.2014 - L 7 AS 1018/14 B ER-
[Quelle: http://www.elo-forum.org/sanktionen...htungen-hinreichend-bestimmt.html#post1745336]
 

Ramsesrock

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#56
Danke. Muss es aber bestimmt noch 2x lesen, um es zu kapieren.
 

gelibeh

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#57
Das JC muss Dir ganz detailliert schreiben welche Dinge von Dir beim MT erwartet werden, bzw. bei welchen konkreten Dinge Du mitzuwirken hast. Bis jetzt hab ich noch nie gesehen, dass das geschehen ist.
 

Ramsesrock

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#58
Ja, jetzt schnall ich es auch.
Wie schon geschrieben: Bei diesem Erstgespräch kam die Tante fast eine halbe Stunde zu spät. Und gegen Ende (von ihr festgelegt) wurde sie hektisch, da viele "Kunden" vor der Türe. Mein Fragenkatalog (ich hab ihn noch) blieb unbeantwortet. Als da wären:
-ob die Maßnahme auf meine Bedürfnisse (falls vorhanden) zugeschnitten ist
-woran sie festmacht, daß ich irgendwo Defizite habe (hat sich keine Bewerbungen angesehen) und ob sie ein Bewerbungs-Coach sei (mit Zertifikat)
-ob in dieser Maßnahme meine gesundheitlichen Einschränkungen "geheilt" werden können

Zwei Dinge sind mir bei der (nicht unterschriebenen EGV) noch aufgefallen:
"Die EGV wurde mit mir besprochen...etcblabla..." WURDE EBEN NICHT! und
einmal soll ich meine Bemühungen tabellarisch bei Terminen mit meinem SB vorlegen, andererseits jeweils zu 19. jeden Monat. Was jetzt???
 

Ramsesrock

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#59
Update: Bis jetzt hat sich nix getan. Immer noch keine gültige EGV und von der Abteilung 50+ auch nichts mehr gehört. Habe nur entdeckt, daß ich eine neue Sachbearbeiterin habe. Meine letzte habe ich nie gesehen. Eine 50+ Mitarbeiterin ist es nicht, da hier jetzt ein Herr für mich zuständig wäre (meine bisherige 50+ hat ja aufgehört).
So, es wird Zeit meine Bemühungen vorzulegen. Bloß wo? Bei meiner "normalen" SB? Oder in der Abteilung 50+? Werde meinen Bemühungen noch einen Antrag beilegen: Erstattung für Porto oder Fahrtkosten (auf Wunsch) für die Abgabe der Unterlagen. Und zwar für ein halbes Jahr im Voraus.
 

gelibeh

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#60
So, es wird Zeit meine Bemühungen vorzulegen. Bloß wo?
HAst Du denn eine EGV, die das fordert? Ich denke nein. Man kann sich natürlich auch ohne EGV bewerben, ist dann aber nicht an irgendwelche Abgabetermine gebunden. Wenn ich das Geld wieder haben will, würde ich den von Dir erwähnten Antrag auf Erstattung stellen und die Bewerbungen dazu legen.
 

Ramsesrock

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#61
Die EGV habe ich schon...aber nicht unterschrieben (siehe Anhang weiter oben). Genau so mache ich das...schick' die Unterlagen plus Antrag einfach ans JC. Sollen die sich darum streiten, wer das bekommt.
 

gelibeh

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#62
Denk dran, dass Unterlagen bei denen gerne mal verschwinden. Mach das also so sicher, dass die nicht behaupten können, es wäre nichts angekommen.
 

Ramsesrock

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#63
Ich geb's persönlich ab. Mach eine Liste mit dem Inhalt des Kuverts und laß mir die abstempeln. Muß eh' in die Gegend.... safety first...
 

Charlot

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#64
Die EGV habe ich schon...aber nicht unterschrieben (siehe Anhang weiter oben). Genau so mache ich das...schick' die Unterlagen plus Antrag einfach ans JC. Sollen die sich darum streiten, wer das bekommt.

Wenn Du nix unterschrieben hast, ist es auch nicht gültig.
Also musst Du auch nichts dort hinschicken.

Wenn SB was möchte, dann wird SB Dich schon einladen.
Aber an einen nichtunterschriebenen Vertrag bist Du nicht gebunden.
 
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