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MASSENPROTEST,Frankreich macht es wieder einmal mehr vor

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wolliohne

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Franzosen demonstrieren gegen Sarkozys Wirtschaftspolitik

Flüge wurden gestrichen, U-Bahnen fielen aus, Museen blieben geschlossen: In Frankreich haben mehr als eine Million Menschen aus Protest gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung ihre Arbeit niedergelegt. Die oppositionellen Sozialisten unterstützten die Streiks.


Massenprotest: Franzosen demonstrieren gegen Sarkozys Wirtschaftspolitik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Ein soziales Pulverfass:
Generalstreik in Frankreich: "Ein soziales Pulverfass" - Nachrichten - WDR.de
 

edy

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Die oppositionellen Sozialisten unterstützten die Streiks.
In der Opposition ist es immer einfach, kleine Revolutionen zu unterstützen. Der "Genosse" Mitterand hat damals(.....!) mal so etwas zusammenknüppeln lassen.
 

Tarps

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Die Franzosen arbeiten um zu leben
und die Deutschen leben um zu arbeiten.
 

dr.byrd

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In Deutschland streiten wir uns gerade darüber, wie das Plakat zur geplanten Großdemonstration am 28.03.09 aussehen sollte. Auch über den Inhalt des Aufrufs besteht noch keine Einigung. :eek:
 

Vanzella

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Die Franzosen arbeiten um zu leben
und die Deutschen leben um zu arbeiten.

harharhar,

jetzt noch mehr als sonst schon immer? Wir müssen schließlich die ganzen Rettungsschirme erarbeiten, oder?

Zu gut geht’s dem Deutschmichel noch. Die Almosenbeträge wieder auf dem Konto und schon ist für die vier nächsten Wochen bei enggeschnalltem Gürtel wieder RUHE.

Immerhin hat die Demo was gebracht: Sarko hat seine Afrikareise kurzfristig abgesagt,wäre dem Gemerkel natürlich NIE eingefallen. :icon_evil:
 

Atlantis

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In Deutschland streiten wir uns gerade darüber, wie das Plakat zur geplanten Großdemonstration am 28.03.09 aussehen sollte. Auch über den Inhalt des Aufrufs besteht noch keine Einigung. :eek:

Muss nicht vorher noch die Tragfähigkeit der Straße Berechnet werden.:icon_kinn:

Wo bekommt man die Karten im Vorverkauf zur Demo.
 
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2 Mio. Leute waren heute auf den Straßen Frankreichs unterwegs. Aufgerufen hatten die 8 größten Gewerkschaften.
 

Tinka

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AW: MASSENPROTEST - Millionen im Streik

Der von Frankreichs Gewerkschaften angekündigte Protesttag wurde zum Generalstreik:

Millionen Beschäftigte legten am Donnerstag die Arbeit nieder und beteiligten sich an Demonstrationen und Kundgebungen in etwa hundert Städten.

Erstmals seit Amtsantritt von Nicolas Sarkozy als Präsident der Republik im Mai 2007 gelang es der Arbeiterbewegung, Streiks in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Sektors zu organisieren. Dazu aufgerufen hatten in seltener Einmütigkeit alle acht großen Gewerkschaften. Ihr erklärtes Ziel, das Land zu »blockieren, um uns im Kampf gegen die Krisenlasten Gehör zu verschaffen«, erreichten sie weitgehend.


Daß es nicht gelang, den Zugverkehr frankreichweit lahmzulegen, dafür hatte Sarkozy mit einer im vergangenen Jahr ins Arbeitsrecht eingeführten Zwangsverpflichtung eines Teils der Belegschaft bei Streik selbst gesorgt: So fuhr zumindest im Pariser Nahverkehr jeder zweite Zug.
In Marseille, dessen Arbeiterschaft als besonders kämpferisch bekannt ist, drehte sich dagegen kein Rad mehr. Bei den Autokonzernen Re­nault und Peugeot standen die Laufbänder still. Im ganzen Land blieben die meisten Banken, Behörden, Schulen, Universitäten, Postämter geschlossen. France Télécom wurde ebenso bestreikt wie der Stromkonzern EDF. Die öffentlich-rechtlichen »France Television« und »Radio France« sendeten Konserven.


»Kampf für Beschäftigung und Kaufkraft« lautete das Motto des Ausstands, und allein in der Hauptstadt demonstrierten am Nachmittag nach Angaben der Veranstalter eine Million Menschen gegen das von Sarkozy diktierte »Konjunkturpaket«, das im wesentlichen aus zuvorkommenden Staatshilfen für Banken besteht.


»Es ist ein soziales Ereignis von großer Bedeutung, nicht eine vorübergehende Erscheinung«, kommentierte der Generalsekretär der kommunistischen Gewerkschaft CGT, Bernard Thibault, den Generalstreik. Die Regierung müsse endlich die Einkommen aus Arbeit »neu bewerten«, meinte er und forderte zugleich eine Anhebung der Mindestlöhne auf 1600 Euro. »Es handelt sich um die größten Arbeitnehmerproteste seit 20 Jahren in Frankreich«, betonte François Chérèque, Chef der sozialistischen CFDT, während Jean-Claude Mailly von »Force Ouvrière« es als »unverantwortlich« bezeichnete, wenn die Regierung auf den Protest nicht mit Maßnahmen reagieren würde.


Weite Teile der Bevölkerung sehen in Sarkozy den Verantwortlichen für das Krisenmanagement im Interesse der Banken und Autokonzerne, das zu einem rasanten Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt habe. So wuchs von November bis Dezember die Zahl der Erwerbslosen um 64000 – das ist die höchste Zunahme in der Geschichte der Fünften Republik. 30000 Stellen sollen 2009 im öffentlichen Dienst gestrichen werden.


Sarkozy selbst schien den »Tag der Wut« durchaus ernst zu nehmen: Er sagte eine Afrika-Reise kurzfristig ab, um durch Anwesenheit ein Interesse an den Forderungen vorzugeben. Bei Ausständen in der Vergangenheit hatte er noch gehöhnt: »Es wird gestreikt, und keiner merkt etwas!« Diesmal warnte sein Berater für Soziales und Arbeit, Rayond Soubie, vor einer »größeren sozialen Krise«. Und sein Chef erklärte, er nehme die Sorgen der Menschen ernst. Die Gewerkschaften fordern nun Gespräche mit dem Präsidenten.
http://www.jungewelt.de/2009/01-30/057.php
 
E

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In einer seltenen Demonstration der Geschlossenheit hatten alle acht nationalen Gewerkschaften zu den Streiks aufgerufen. Sie fordern, auch Arbeitnehmern und Arbeitslosen mit massiven Staatsausgaben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zu helfen. In 200 Städten wurden Kundgebungen organisiert.
Generalstreik in Frankreich: Nichts geht mehr - News Ausland: Europa - bernerzeitung.ch

da könnten sich nicht nur die deutschen Gewerkschaften, sondern auch die Elos ein Beispiel nehmen.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

tja. DAS ist Solidarität im Volk. Da wird der deutsche Michel noch so manche Dekade verstreichen lassen bis er mal aus sich und seinem begrenzten Denkmuster rauskommt :icon_sleep:

Gruss

Paolo
 

RudiRatlos

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Ihr macht es damit nicht besser,
wenn ihr hier Zeitungszitate reinstellt. Mir schwillt so schon der Kamm. So etwas in Deutsch-Dummland? Träumt weiter.
Aber wirklich, "Frankreich Frankreich" :icon_daumen:
 
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Hi,
tja. DAS ist Solidarität im Volk. Da wird der deutsche Michel noch so manche Dekade verstreichen lassen bis er mal aus sich und seinem begrenzten Denkmuster rauskommt :icon_sleep:
Gruss
Paolo
WIR haben noch immer nicht verstanden, dass es nicht heißen sollte

  • "man sollte mal auf die Strasse gehen;
  • "man sollte mal demonstrieren",
  • "man sollte mal was gegen den Sozialraub machen".
WIR müssen erst lernen, dass es heißt

  • "Ich gehe jetzt auf die Strasse";
  • "Ich demonstriere";
  • "Ich kämpfe gegen den Sozialraub".
WIR warten noch immer ab, dass mal jemand kommt, und damit anfängt, damit wir endlich unseren ganzen Frust und Ärger ablassen können, und die Bagage in Berlin zum Teufel jagen.

ICH
befürchte, dass tatsächlich mal irgendeiner kommt, der dem obrigkeitshörigen deutschen Michel zeigt wo´s langgeht. Ob der große, neue Wegweiser wieder aus Österreich kommt oder diesmal aus Scharhörn, das weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass das Erwachen aus dieser neuen "Führung" grauenhaft sein wird.

Denn......

WIR haben noch immer nichts verstanden!........

..............und da können wir noch so lange und träumerisch nach Frankreich starren!
LG
 

Atlantis

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Was bin ich auf meine Tochter Stolz.
Sie war dabei.
 

Dulcimer

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WIR warten noch immer ab, dass mal jemand kommt, und damit anfängt, damit wir endlich unseren ganzen Frust und Ärger ablassen können, und die Bagage in Berlin zum Teufel jagen.



LG
Richtig!! Und dann lehnt sich Dumm-Michel auf die Fensterbank und schaut von oben der Demo zu. Oder er schaltet die Glotze an, um die Demo dort dann verfolgen zu können !! Helau und Alaaf! :icon_party:

Motto: Laß die anderen mal machen ! Warum soll ich den meinen Hintern aus dem Sofa hochkriegen...Es reicht doch, wenn ich Nutznießer eines evtl. Demoerfolges bin !
Siehe auch bei Streiks. Wieviele A..lzäpfchen beteiligen sich aus Angst nicht an einem Streik - erfreuen sich aber an der erstreikten Lohnerhöhung!:icon_neutral:

Michel wird es NIE kapieren...Jahrzehntelange Gehirnwäsche hat da ziemlich gute Dienste geleistet.

Ich denke, erst wenn Michel mit dem Rücken zur Wand steht, und absolut gar nichts mehr zu verlieren hat, dann wird er kämpfen! Aber widerum nur für sich....was scheren ihn dann die anderen ! :icon_twisted:
LG
 

destina

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Da fällt mir ein Witz von Otto ein:

"Demonstration der Jungfrauen in Hamburg"

Die eine war krank und die andere traute sich nicht alleine"

:icon_lol:
 

B. Trueger

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Guten Morgen Menschen und die, die es mal werden wollen,

was mich ja erstaunt, dass hier noch kein Marktschreier "HALT!" geschrieen hat, mit der allseits verwendbaren Floskel: Und, was soll das bringen?



Ich vermisse auch die oberkorrekten Gutmenschen, mit ihrer Argumentation: Das ist aber verboten, von wegen politischer Streik und so *plärr*
Also, ich meine konkret die ganzen Bremser. Aber was nicht, kann ja noch werden. :icon_smile:
 
E

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Guten Morgen Menschen und die, die es mal werden wollen,
was mich ja erstaunt, dass hier noch kein Marktschreier "HALT!" geschrieen hat, mit der allseits verwendbaren Floskel: Und, was soll das bringen?
Ich vermisse auch die oberkorrekten Gutmenschen, mit ihrer Argumentation: Das ist aber verboten, von wegen politischer Streik und so *plärr*
Also, ich meine konkret die ganzen Bremser. Aber was nicht, kann ja noch werden. :icon_smile:
Um diese Zeit?

LG
 

Emma13

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WIR haben noch immer nicht verstanden, dass es nicht heißen sollte

  • "man sollte mal auf die Strasse gehen;
  • "man sollte mal demonstrieren",
  • "man sollte mal was gegen den Sozialraub machen".
WIR müssen erst lernen, dass es heißt

  • "Ich gehe jetzt auf die Strasse";
  • "Ich demonstriere";
  • "Ich kämpfe gegen den Sozialraub".
WIR warten noch immer ab, dass mal jemand kommt, und damit anfängt, damit wir endlich unseren ganzen Frust und Ärger ablassen können, und die Bagage in Berlin zum Teufel jagen.

ICH
befürchte, dass tatsächlich mal irgendeiner kommt, der dem obrigkeitshörigen deutschen Michel zeigt wo´s langgeht. Ob der große, neue Wegweiser wieder aus Österreich kommt oder diesmal aus Scharhörn, das weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass das Erwachen aus dieser neuen "Führung" grauenhaft sein wird.

Denn......

WIR haben noch immer nichts verstanden!........

..............und da können wir noch so lange und träumerisch nach Frankreich starren!
LG
:icon_daumen: Richtig !!

Grüße - Emma
 

Paolo_Pinkel

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Französische Wirtschaftsministerin: Weltwirtschaftskrise provoziert soziale Unruhen Frankreich sieht sich trotz der Streiks allerdings als gut gewappnet

Die Weltwirtschaftskrise könnte soziale Unruhen auslösen. Diese Befürchtung sprach heute die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aus:
"Die aktuelle Lage birgt zwei große Risiken: soziale Unruhen und den Protektionismus"...


Telepolis pnews: Französische Wirtschaftsministerin: Weltwirtschaftskrise provoziert soziale Unruhen

Gruss

Paolo
 
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Ob sich in Deutschland jemals die Arbeitnehmer mit den ELOs verbünden?
Ich glaub nicht, da sie selber viel zu viel Angst haben selber mal in unsere Lage zu kommen. Auch haben sie noch einiges mehr, als wir, zu verlieren.
 
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