Massenhaft Klagen gegen den Hartz-IV-Regelsatz einreichen!

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Nur so

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Ich bin zwar auch dafür, habe aber starke Zweifel ob man dadurch etwas positives erreicht.


von Gerolf D. Brettschneider

Nun sollen wir also wieder auf die SPD hoffen. Seit einigen Tagen ist von ihr zu hören, sie wolle der schwarz-gelben Hartz-IV-Reform in Bundestag und Bundesrat nicht zustimmen. Hauptforderung ist die Ausweitung des sogenannten Bildungspakets auf Kinder von Wohngeldbeziehern. Notwendig, man staune, sei auch eine „verfassungskonforme“ Berechnung der ALG-II-Regelsätze. Schon diese krasse Verkehrung der Prioritäten – man überschlage und vergleiche nur einmal den Finanzbedarf für beide Aufgaben! – zeigt, dass uns hier eine Beruhigungspille verabreicht wird. Natürlich möchte die SPD gern die Leyen’schen Luftblasen von der „Bildungschipkarte“ zum Platzen bringen, doch zugleich muss vernebelt werden, dass mitnichten der in der Tat verdammungswürdige, aber noch längst nicht Gesetz gewordene Entwurf der CDU-Arbeitsministerin vom Verfassungsgericht gekippt worden ist, sondern eben das ursprüngliche Hartz-IV-Gesetz der rot-grünen Koalition selbst – mit seinem willkürlichen, manipulativen Kleinrechnen der Regelsätze „ins Blaue hinein“.

Es stünde dem neuen SPD-Chef Gabriel gut zu Gesicht, sich selbstkritisch zu diesem von seiner Partei begangenen Verfassungsbruch zu bekennen und geläutert an dessen Behebung zu arbeiten – doch mit nichts ist weniger zu rechnen. Nach einigen Wochen gedämpften Streits im Vermittlungsausschuss wird man uns eine Regelsatzberechnung präsentieren, deren „Verfassungsmäßigkeit“ lediglich behauptet wird, genauso wie jetzt die „Transparenz“ der Leyen-Berechnung nur eine postulierte ist, weil die Dame bloß die Schlussadditionen vorzeigt – nebst willkürlicher Subtraktionen von Beträgen, die sonst angeblich für Genussmittel verplempert würden. Für diesen Fall, dass also die „politische Klasse“ es peinlichst vermeidet, ein unsoziales Machwerk nochmals vom Verfassungsgericht prüfen zu lassen, rufe ich auf zu massenhaften Klagen gegen den Hartz-IV-Regelsatz.

Ich will damit nicht von Demos zu Prozessen umorientieren, im Gegenteil: Prozesse geben Anlass zu weiteren Demonstrationen. So hat die MLPD bei den Verfahren anlässlich der politisch motivierten Kündigung ihrer Konten durch die Deutsche Bank erfolgreich vorgeführt, dass der Gerichtssaal als „Ersatzschlachtfeld“ taugt und dass davor öffentlichkeitswirksam demonstriert werden kann. Die Atomkraftgegner haben den Castor, den sie blockieren, und die Schienen, an die sie sich ketten können. Die „S21“-Gegner haben noch den Bauzaun, an dem sie rütteln können – und die Bäume zum Anketten. Und die höflichen Hartz-IV-Gegner? Die respektieren sogar eine „Bannmeile“ ums höchste Gericht und lassen sich von angesehenen Mitstreiter(inne)n wie Brigitte Vallenthin rüffeln, wenn ein kleiner Trupp Demonstranten am Tag der Urteilsverkündung Transparente in die Kameras hält.

Könnten die Montagsdemonstranten nicht in jeder Stadt hundert Klagewillige finden und durch einen örtlichen Rechtsanwalt betreuen lassen? Wären bundesweit fünf- bis zehntausend organisierte Regelsatz-Klagen nicht schon eine neue Qualität im Kampf gegen Hartz IV – zumal Linkspartei, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Kirchen dem Beispiel folgen könnten? Das kann doch wohl kein „sozialer Rechtsstaat“ sein, wenn man ewig „Geduld“ haben und nach fünf Jahren Warten und einem siegreichem Urteil einen nunmehr offen grundgesetzwidrigen Zustand ertragen muss! Ich brauche nicht nach einer Klageflut zu rufen, denn sie kommt von allein. Ich möchte aber, dass sie diesmal organisiert und noch wesentlich gesteigert wird, damit man uns nicht wieder in aller Gemütsruhe jahrelang durch die Mühlen der Justiz dreht. Nicht nur „die Politik“, sondern auch die Justiz muss durch Montagsdemonstranten unter Druck gesetzt werden, wenn es nicht zu einer Normenkontrollklage kommt.

In der oft bejammerten bisherigen „Hartz-IV-Klageflut“ – die von der Bürokratie formal noch ganz gut bewältigt wurde, indem sie alles auf die endlos lange Bank schob –, waren nur wenige gegen den Regelsatz gerichtete Klagen enthalten. Meist ging es um Sanktionen und Kosten der Unterkunft. Die MLPD hat es für sinnvoll gehalten, eine Einzelklage – die meinige – zu unterstützen. Ihr war begrenzter Erfolg beschieden; die Klage eines anderen Einzelkämpfers – Thomas Kallay – war sogar siegreich. Umso größeren, schnelleren Erfolg müssten daher organisierte Massenklagen haben, die die unteren Instanzen überfordern und blockieren. Da erwarte ich einen „dialektischen Entwicklungssprung“, einen „Umschlag von Quantität in Qualität“.

Auf Deutsch: Im Gedärm des Justizmonsters muss so viel schwerverdaulicher Fraß stecken bleiben, bis irgendein Richterlein, über die Aktenberge auf den Fluren hinweg, einen Notausstieg durchs Klofenster und beschleunigte Beachtung unter den gerümpften Nasen der obersten Robenträger findet, die dann schnellstens ein Abführmittel einleiten, um den Darmverschluss zu beheben. Hans-Jürgen „Klo“-Papier, Vorsitzender Richter des ersten Regelsatzprozesses, warnte bereits vor „politischem Verdruss“, wenn die Bevölkerung die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze nicht als gerecht empfindet – und scheint diesen Verdruss, stellvertretend für uns alle, schon jetzt zu empfinden.

„Klageflut“ ist also nicht gleich Klageflut! Die vorgeschlagene Massenklage mitzuorganisieren, kann für die Montagsdemo bundesweit einen Mobilisierungsschub bewirken: einmal beim Ansprechen potenzieller Kläger vor den Jobcentern – und besonders dann, wenn in den einzelnen Orten zeitversetzt die Massenprozesse angekündigt werden und stattfinden. Dass es einen „Schwung des Widerstands“ und einen „Anstoß“ der Anti-Hartz-Bewegung allein durch die anderen Bürgerproteste gegen Atomkraft oder „Stuttgart 21“ geben könne, ist dagegen vielleicht nur eine mechanistische Wunschvorstellung.

Kurzum: Es lohnt, für den Fortschritt zu kämpfen, dass Regierenden, die das Grundgesetz brechen, ihr ganzer Bockmist, das Endprodukt ihrer teuflischen Untaten, noch innerhalb der eigenen Amtszeit auf die Hufe plumpst. Nebenbei ließen sich durch eine Vielzahl vorgelegter Klagen die tatsächlichen Bedarfe der Erwerbseinkommenslosen weit besser belegen als durch die überraschend geringe Zahl amtlich ausgewählter Haushalte – bei einzelnen Positionen nur wenige Dutzend –, die bisher bei der Regelsatzberechnung berücksichtigt wurden. Durch das Führen eines Haushaltsbuchs können die Kläger(innen) beweisen, dass ihnen die behaupteten Beträge etwa für Verkehr, Freizeit und Kultur regelmäßig nicht zur Verfügung stehen und sie daher gesellschaftlich ausgegrenzt sind.
Hier noch das Spendenkonto für Hartz-IV-Prozesskosten:
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Gerolf D. Brettschneider (parteilos)

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Battista Montini

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Mit Deinem Header stellst Du es so doch in Frage...
Da sollte dann eher stehen:


Nun denn - pack mers...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jede gute Idee erst mal zerredet wird und am Ende steht - wie meistens - NICHTS!
 

Wolfsdream

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Ich bin zwar auch dafür, habe aber starke Zweifel ob man dadurch etwas positives erreicht.


von Gerolf D. Brettschneider

Nun sollen wir also wieder auf die SPD hoffen. Seit einigen Tagen ist von ihr zu hören, sie wolle der schwarz-gelben Hartz-IV-Reform in Bundestag und Bundesrat nicht zustimmen. Hauptforderung ist die Ausweitung des sogenannten Bildungspakets auf Kinder von Wohngeldbeziehern. Notwendig, man staune, sei auch eine „verfassungskonforme“ Berechnung der ALG-II-Regelsätze. Schon diese krasse Verkehrung der Prioritäten – man überschlage und vergleiche nur einmal den Finanzbedarf für beide Aufgaben! – zeigt, dass uns hier eine Beruhigungspille verabreicht wird. Natürlich möchte die SPD gern die Leyen’schen Luftblasen von der „Bildungschipkarte“ zum Platzen bringen, doch zugleich muss vernebelt werden, dass mitnichten der in der Tat verdammungswürdige, aber noch längst nicht Gesetz gewordene Entwurf der CDU-Arbeitsministerin vom Verfassungsgericht gekippt worden ist, sondern eben das ursprüngliche Hartz-IV-Gesetz der rot-grünen Koalition selbst – mit seinem willkürlichen, manipulativen Kleinrechnen der Regelsätze „ins Blaue hinein“.

Es stünde dem neuen SPD-Chef Gabriel gut zu Gesicht, sich selbstkritisch zu diesem von seiner Partei begangenen Verfassungsbruch zu bekennen und geläutert an dessen Behebung zu arbeiten – doch mit nichts ist weniger zu rechnen. Nach einigen Wochen gedämpften Streits im Vermittlungsausschuss wird man uns eine Regelsatzberechnung präsentieren, deren „Verfassungsmäßigkeit“ lediglich behauptet wird, genauso wie jetzt die „Transparenz“ der Leyen-Berechnung nur eine postulierte ist, weil die Dame bloß die Schlussadditionen vorzeigt – nebst willkürlicher Subtraktionen von Beträgen, die sonst angeblich für Genussmittel verplempert würden. Für diesen Fall, dass also die „politische Klasse“ es peinlichst vermeidet, ein unsoziales Machwerk nochmals vom Verfassungsgericht prüfen zu lassen, rufe ich auf zu massenhaften Klagen gegen den Hartz-IV-Regelsatz.

Ich will damit nicht von Demos zu Prozessen umorientieren, im Gegenteil: Prozesse geben Anlass zu weiteren Demonstrationen. So hat die MLPD bei den Verfahren anlässlich der politisch motivierten Kündigung ihrer Konten durch die Deutsche Bank erfolgreich vorgeführt, dass der Gerichtssaal als „Ersatzschlachtfeld“ taugt und dass davor öffentlichkeitswirksam demonstriert werden kann. Die Atomkraftgegner haben den Castor, den sie blockieren, und die Schienen, an die sie sich ketten können. Die „S21“-Gegner haben noch den Bauzaun, an dem sie rütteln können – und die Bäume zum Anketten. Und die höflichen Hartz-IV-Gegner? Die respektieren sogar eine „Bannmeile“ ums höchste Gericht und lassen sich von angesehenen Mitstreiter(inne)n wie Brigitte Vallenthin rüffeln, wenn ein kleiner Trupp Demonstranten am Tag der Urteilsverkündung Transparente in die Kameras hält.

Könnten die Montagsdemonstranten nicht in jeder Stadt hundert Klagewillige finden und durch einen örtlichen Rechtsanwalt betreuen lassen? Wären bundesweit fünf- bis zehntausend organisierte Regelsatz-Klagen nicht schon eine neue Qualität im Kampf gegen Hartz IV – zumal Linkspartei, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Kirchen dem Beispiel folgen könnten? Das kann doch wohl kein „sozialer Rechtsstaat“ sein, wenn man ewig „Geduld“ haben und nach fünf Jahren Warten und einem siegreichem Urteil einen nunmehr offen grundgesetzwidrigen Zustand ertragen muss! Ich brauche nicht nach einer Klageflut zu rufen, denn sie kommt von allein. Ich möchte aber, dass sie diesmal organisiert und noch wesentlich gesteigert wird, damit man uns nicht wieder in aller Gemütsruhe jahrelang durch die Mühlen der Justiz dreht. Nicht nur „die Politik“, sondern auch die Justiz muss durch Montagsdemonstranten unter Druck gesetzt werden, wenn es nicht zu einer Normenkontrollklage kommt.

In der oft bejammerten bisherigen „Hartz-IV-Klageflut“ – die von der Bürokratie formal noch ganz gut bewältigt wurde, indem sie alles auf die endlos lange Bank schob –, waren nur wenige gegen den Regelsatz gerichtete Klagen enthalten. Meist ging es um Sanktionen und Kosten der Unterkunft. Die MLPD hat es für sinnvoll gehalten, eine Einzelklage – die meinige – zu unterstützen. Ihr war begrenzter Erfolg beschieden; die Klage eines anderen Einzelkämpfers – Thomas Kallay – war sogar siegreich. Umso größeren, schnelleren Erfolg müssten daher organisierte Massenklagen haben, die die unteren Instanzen überfordern und blockieren. Da erwarte ich einen „dialektischen Entwicklungssprung“, einen „Umschlag von Quantität in Qualität“.

Auf Deutsch: Im Gedärm des Justizmonsters muss so viel schwerverdaulicher Fraß stecken bleiben, bis irgendein Richterlein, über die Aktenberge auf den Fluren hinweg, einen Notausstieg durchs Klofenster und beschleunigte Beachtung unter den gerümpften Nasen der obersten Robenträger findet, die dann schnellstens ein Abführmittel einleiten, um den Darmverschluss zu beheben. Hans-Jürgen „Klo“-Papier, Vorsitzender Richter des ersten Regelsatzprozesses, warnte bereits vor „politischem Verdruss“, wenn die Bevölkerung die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze nicht als gerecht empfindet – und scheint diesen Verdruss, stellvertretend für uns alle, schon jetzt zu empfinden.

„Klageflut“ ist also nicht gleich Klageflut! Die vorgeschlagene Massenklage mitzuorganisieren, kann für die Montagsdemo bundesweit einen Mobilisierungsschub bewirken: einmal beim Ansprechen potenzieller Kläger vor den Jobcentern – und besonders dann, wenn in den einzelnen Orten zeitversetzt die Massenprozesse angekündigt werden und stattfinden. Dass es einen „Schwung des Widerstands“ und einen „Anstoß“ der Anti-Hartz-Bewegung allein durch die anderen Bürgerproteste gegen Atomkraft oder „Stuttgart 21“ geben könne, ist dagegen vielleicht nur eine mechanistische Wunschvorstellung.

Kurzum: Es lohnt, für den Fortschritt zu kämpfen, dass Regierenden, die das Grundgesetz brechen, ihr ganzer Bockmist, das Endprodukt ihrer teuflischen Untaten, noch innerhalb der eigenen Amtszeit auf die Hufe plumpst. Nebenbei ließen sich durch eine Vielzahl vorgelegter Klagen die tatsächlichen Bedarfe der Erwerbseinkommenslosen weit besser belegen als durch die überraschend geringe Zahl amtlich ausgewählter Haushalte – bei einzelnen Positionen nur wenige Dutzend –, die bisher bei der Regelsatzberechnung berücksichtigt wurden. Durch das Führen eines Haushaltsbuchs können die Kläger(innen) beweisen, dass ihnen die behaupteten Beträge etwa für Verkehr, Freizeit und Kultur regelmäßig nicht zur Verfügung stehen und sie daher gesellschaftlich ausgegrenzt sind.
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Gerolf D. Brettschneider (parteilos)

Teil 1:
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Hallo,

wer widmet sich einem solchen rudimentären Kommentar der Selbstbeweiräucherurung , mach etwas?

Du ?

Wolfsdream :icon_neutral:
 

Nur so

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Also in Wirklichkeit steht da ja;man soll/muß es machen, selbst wenn am Ende nichts (positives) bei rum kommt.
Weil die Glaskugel ja mal nen sprung haben kann....:biggrin:


Mit Deinem Header stellst Du es so doch in Frage...
Da sollte dann eher stehen:


Nun denn - pack mers...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jede gute Idee erst mal zerredet wird und am Ende steht - wie meistens - NICHTS!
 
S

sogehtsnich

Gast
Ich bin zwar auch dafür, habe aber starke Zweifel ob man dadurch etwas positives erreicht.

Ganz meine Meinung!
Wie war das doch gleich 2005 mit dem Sand im Getriebe!
80% der Klagen wurden abgewiesen oder, ich zitiere einen Sozialrichter, als "Phantasterei" abgetan!
Sicher war ein Fehler, dass viele Kläger es allgemein gefasst haben und nicht speziell auf sich persönlich!
Ein anderer Fakt ist, dass in Zukunft möglicherweise seitens der Gerichte und des Gesetzdiktators, dagegengesteuert wird!
Es ist ja heute schon so, dass es keine Prozesse mehr gibt, sondern einige Sachen per Gerichtsbeschluss entschieden werden!
Dann wird es die PKH nur noch unter bestimmten Voraussetzungen geben, das ein Großteil gar nicht klagen kann!

Da ich selbst sehr viel mit Sozialgerichten zu tun habe, bin ich der festen Überzeugung, dass man mittlerweile seitens der Gerichte, keinen Blumentopf mehr gewinnen kann! Man sieht ja selbst beim obersten Gericht, wie offensichtlich der Gesetzdiktator das Urteil mit Füßen tritt und sich einen Teufel drum schert, was die in Karlsruhe gesagt haben!
 

Martin Behrsing

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Sagt mal, irgendwie solltet fihr doch Grundzüge mitbekommen haben. Wogegen wollt ihr klagen?

Man kann erst dann klagen, wenn ein Gesetz im Bundesgesetzblatt steht. Und das wird bestimmt bis zum frühjahr dauern.

Irgend einem verein das Konto auffüllen ist nicht unsere aufgabe.

Wehrt Euch leiber endlich mal auf der Straße. Aber dafür muss man aktiv werden und den hintern vom PC wegbewegen. Eventuell ist sogar kalt und naß draußen.
 

Nur so

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Das Ding mit der Straße ist abgewirtschaftet, ausgeleiert.

Das sitzen die Diktatoren im weichen Sessel bei molliger Wärme und nem Glas Cognac so locker aus, daß sie erst am nächsten Tag von der Blöd davon erfahren - wenn überhaupt....

So macht man denen heute keine Angst mehr. Und nur wenn sie Angst haben, richtig Angst, werden sie reagieren. Und dann fragt sich immer noch wie....

Sagt mal, irgendwie solltet fihr doch Grundzüge mitbekommen haben. Wogegen wollt ihr klagen?

Man kann erst dann klagen, wenn ein Gesetz im Bundesgesetzblatt steht. Und das wird bestimmt bis zum frühjahr dauern.

Irgend einem verein das Konto auffüllen ist nicht unsere aufgabe.

Wehrt Euch leiber endlich mal auf der Straße. Aber dafür muss man aktiv werden und den hintern vom PC wegbewegen. Eventuell ist sogar kalt und naß draußen.
 
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Das Ding mit der Straße ist abgewirtschaftet, ausgeleiert.

Das sitzen die Diktatoren im weichen Sessel bei molliger Wärme und nem Glas Cognac so locker aus, daß sie erst am nächsten Tag von der Blöd davon erfahren - wenn überhaupt....

So macht man denen heute keine Angst mehr. Und nur wenn sie Angst haben, richtig Angst, werden sie reagieren. Und dann fragt sich immer noch wie....

Es macht schon Angst ...........wenn ein Volk gemeinsam für viele Dinge aufsteht.........denn ein Volk was nicht zu regieren ist..........braucht nur noch ein "wenig" um eine Regierung zum Umbruch oder zu Fall zu bringen!

Wenn Du an Mao seine These vieleicht glaubst : *Zitat Mao* : Die einzige politische Macht kommt aus dem Lauf eines Gewehrs * Zitat Mao Ende* kann ich dir sagen: ................das ist mehr als ausgeleiert.............vieleicht helfen hier ja Aliens:biggrin:

Im Ernst, ich denke wie Martin . Wer eine "friedliche" Revolution in den Köpfen der Menschen in Gang bringen will -muss dafür auf die Strasse!

Kommst Du nach Berlin @ Nur_SO?
 

Rafael40

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Es macht schon Angst ...........wenn ein Volk gemeinsam für viele Dinge aufsteht.........denn ein Volk was nicht zu regieren ist..........braucht nur noch ein "wenig" um eine Regierung zum Umbruch oder zu Fall zu bringen!

Dann wissen unsere Regierenden ihre Angst aber gut zu verbergen.

Im Ernst, ich denke wie Martin . Wer eine "friedliche" Revolution in den Köpfen der Menschen in Gang bringen will -muss dafür auf die Strasse!

Das machen die im Wendland seit 30 Jahren und das einzige was sich tatsächlich geändert hat ist, dass nunmehr auch französische Bullen mitknüppeln dürfen. Ist es nicht so das die Erfolge von Demos sehr sehr überschaubar sind bzw. nicht existent?
 
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Dann wissen unsere Regierenden ihre Angst aber gut zu verbergen.



Das machen die im Wendland seit 30 Jahren und das einzige was sich tatsächlich geändert hat ist, dass nunmehr auch französische Bullen mitknüppeln dürfen. Ist es nicht so das die Erfolge von Demos sehr sehr überschaubar sind bzw. nicht existent?

Da ich im Wendland gelebt habe und nun in der Nähe - kann ich Dir sagen das es immer noch nicht genug Menschen sind!
Und ich keine niemanden der so gut Widerstand vorlebt wie die Wendländer!
Ich rede hier nicht von 1000 oder 50.000 Menschen - sondern von einem ganzen Volk oder mindestens 70% davon!

Na klasse , und weil die Regierung französische Prügelnde Polideppen einsetzt - bleibe ich jetzt zuhause und lasse mich einschüchtern!
Genau dann erfülle ich den Wunsch der Regierung - ich bin brav und halte den Mund!

Sie fangen an Angst zu bekommen - Sie können nicht alles kontrollieren - und nicht jeden! Es wird ihnen langsam bewusst!
Je mehr aufstehen - desto mehr wird das Wort des Volkes gewicht bekommen!

Ich gebe die Hoffnung nicht auf - das die Menschen nicht nur jaulen und rum:icon_kotz: sondern sich bewegen!

Überschaubar ist der Erfolg der Propagandamaschine " Regierung"
wie man sieht wirkt sie ja leider immer wieder..............in Kommentaren wie : Das einzige was es gebracht hat...............................:icon_neutral:

Schade! Aber Augen auf und auf die Strasse gehen! Möchte mal sehen was die Regierung macht, wenn Millionen von Menschen auf die Strasse gehen und friedlich ihren Unmut zum Ausdruck bringen!
 

Nur so

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Schade! Aber Augen auf und auf die Strasse gehen! Möchte mal sehen was die Regierung macht, wenn Millionen von Menschen auf die Strasse gehen und friedlich ihren Unmut zum Ausdruck bringen!

Was schon, daß was sie immer macht. Kaffee trinken und ihre Schlägertruppen losschicken.
 

Rafael40

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lasse mich einschüchtern!
Genau dann erfülle ich den Wunsch der Regierung - ich bin brav und halte den Mund!

Ich lasse mich weder einschüchtern, noch bin ich brav oder halte den Mund

Sie fangen an Angst zu bekommen

Und das erkennst Du woran?

Überschaubar ist der Erfolg der Propagandamaschine " Regierung"

Das kann nicht sein, die haben es sogar geschafft ihre Umfragewerte zu verbessern.

wie man sieht wirkt sie ja leider immer wieder..............in Kommentaren wie : Das einzige was es gebracht hat...............................:icon_neutral:

Erfolge wusstest Du keine zu verkünden, statt dessen wirst Du persönlich. :icon_mued:

Möchte mal sehen was die Regierung macht, wenn Millionen von Menschen auf die Strasse gehen und friedlich ihren Unmut zum Ausdruck bringen!

Das was sie auch jetzt macht, einfach weiter.
Ich hab hier im Forum gelesen das die Leute die in Bonn dabei waren Äpfel geschenkt bekommen haben. Die wurden bestimmt aus Angst verschenkt und nicht um sich über die Leute lustig zu machen. Super Erfolg
 
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Ich lasse mich weder einschüchtern, noch bin ich brav oder halte den Mund



Und das erkennst Du woran?
An den immer verzweifelteren Versuchen ihre Lügen zu verdecken! Die so offensichtlich sind ............und trotzdem
bleiben die Menschen sitzen.............ist ja auch bequem



Das kann nicht sein, die haben es sogar geschafft ihre Umfragewerte zu verbessern.
Ja - sagen die zensierten Medien:biggrin:



Erfolge wusstest Du keine zu verkünden, statt dessen wirst Du persönlich. :icon_mued:
Nein. das war nicht persönlich - das ist meine Sicht auf das was du geschrieben hast und Deine offensichtliche - durchaus zu verstehende -Frustration!
Ich finde es ist ein Erfolg wenn über 50.000 auf die Strasse gehen - es ist ein Erfolg wenn über 300.000 Menschen Peditionen unterzeichnen.
Man kann natürlich frei nach der destruktiven Devise : Das Glas ist halb leer verfahren.........................

Das was sie auch jetzt macht, einfach weiter.
Das kann keine Regierung die dem Druck eines gesamten Volkes ausgesetzt ist!
Ich hab hier im Forum gelesen das die Leute die in Bonn dabei waren Äpfel geschenkt bekommen haben. Die wurden bestimmt aus Angst verschenkt und nicht um sich über die Leute lustig zu machen. Super Erfolg................aber sie waren da und haben sich den Spott ausgesetzt .............und haben sich für Ihre Rechte eingesetzt! Wären es mehr Menschen und würden nicht soviele einfach nur rumjaulen und etwas bewegen ............dann gebe es keine Möglichkeit Äpfel zu verschenken.............ich finde diese Menschen klasse und mutig ! Denn sie lassen sich nicht entmutigen!

Was machst Du denn persönlich gegen die offensichtlichen Verbrechen an dem Volk? ( Das ist eine persönliche Frage )
Hast Du konstruktive Vorschläge wie man bessere Erfolge erzielt?
Hast Du Idden die wie man die Intressen der Elos mit anderen Intressen der Nicht Elos auf einen Nenner bringt?
Um so eine breitere Masse zu erreichen?
Ich bin mir sicher das diejenigen , die ihre Zeit und Herzblut in Aktionen dieser Art stecken, sich über konstruktiven Unterstützung jeglicher Art freuen. Denn dann kann es ja nur besser werden!




 

Nur so

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Ich sagte es hier schon mal. Es müssten Millionen Bundesweit auf die Straße gehen. JEDE WOCHE. Und das Wichtigste;es müssten jede Woche mehr werden. Dann, und nur dann könnten Demos Erfolg haben.



Es macht schon Angst ...........wenn ein Volk gemeinsam für viele Dinge aufsteht.........denn ein Volk was nicht zu regieren ist..........braucht nur noch ein "wenig" um eine Regierung zum Umbruch oder zu Fall zu bringen!

Wenn Du an Mao seine These vieleicht glaubst : *Zitat Mao* : Die einzige politische Macht kommt aus dem Lauf eines Gewehrs * Zitat Mao Ende* kann ich dir sagen: ................das ist mehr als ausgeleiert.............vieleicht helfen hier ja Aliens:biggrin:

Im Ernst, ich denke wie Martin . Wer eine "friedliche" Revolution in den Köpfen der Menschen in Gang bringen will -muss dafür auf die Strasse!

Kommst Du nach Berlin @ Nur_SO?
 
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Ich sagte es hier schon mal. Es müssten Millionen Bundesweit auf die Straße gehen. JEDE WOCHE. Und das Wichtigste;es müssten jede Woche mehr werden. Dann, und nur dann könnten Demos Erfolg haben.


Ja genau! Ich kann es gar nicht glauben- wir sind einer Meinung!
Dann trag doch Deinen Teil dazu bei das es Millionen werden!
Würde ich klasse finden!:biggrin:
 

Nur so

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Ja und ? Ich wäre auch nach Aachen gekommen - hätte ich mein Kind unterbringen können!

Du wirkst doch immer so " Wir brauchen eine Revolution" !

Ja, aber eine andere als alle denken. Der Knackpunkt ist doch immer der Gleiche. Wie kriege ich 20 Mio Leute unter einen Hut.

Warum beteiligst Du dich nicht an Aktionen, bei denen es die Möglichkeit gibt etwas zu bewegen?

Na das sage ich doch die ganze Zeit. Weil ich die Aktionen zwar nicht für sinnlos halte, aber auch nicht zielführend.

Da wäre es doch viel einfacher und wahrscheinlich auch ergiebiger, wenn 20 Mio Die Linke wählen. Dann haben die ne Chance ihren Reden Taten folgen zu lassen.
 

physicus

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Es müssten Millionen Bundesweit auf die Straße gehen.

warum millionen?
habe heute in den nachrichten einen sprecher der polizeigewerkschaft im interview gehört, der meinte das die polizei mit 20.000 leuten vor ort im wendland etc. völlig ausgelastet war und wenn irgendwo ein weiteres größeres problem aufgetaucht wäre, die situation nicht mehr zu kontrollieren gewesen wäre.

zu zeiten der "friedlichen" revolution in der ex ddr hatten großstädte wie leipzig, dresden oder berlin max. 100.000 leute auf den strassen.

hier sollte dann das militär eingesetzt werden weil die kapazitäten der polizei weit überschritten waren und glaub mir, die ddr hatte weit mehr polizei zur verfügung, als die gesamte brd jetzt ;)

hier reichen wohl locker 100.000 leute an verschiedenen standpunkten, sagen wir münchen, dresden und köln, dann ist endgültig ritze!

mfg physicus
 

Nur so

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warum millionen?
habe heute in den nachrichten einen sprecher der polizeigewerkschaft im interview gehört, der meinte das die polizei mit 20.000 leuten vor ort im wendland etc. völlig ausgelastet war und wenn irgendwo ein weiteres größeres problem aufgetaucht wäre, die situation nicht mehr zu kontrollieren gewesen wäre.

zu zeiten der "friedlichen" revolution in der ex ddr hatten großstädte wie leipzig, dresden oder berlin max. 100.000 leute auf den strassen.

hier sollte dann das militär eingesetzt werden weil die kapazitäten der polizei weit überschritten waren und glaub mir, die ddr hatte weit mehr polizei zur verfügung, als die gesamte brd jetzt ;)

hier reichen wohl locker 100.000 leute an verschiedenen standpunkten, sagen wir münchen, dresden und köln, dann ist endgültig ritze!

100.000 in jeder größeren Stadt, dann vielleicht....


mfg physicus

Auf ihrem Höhepunkt am 30. August 2004 demonstrierten in über 200 Städten mindestens 200.000 Menschen gegen das sogenannte „Hartz IV“-Reformpaket und die damit verbundene Streichung der Arbeitslosenhilfe und ihre Ersetzung durch das neue „Arbeitslosengeld II“.
Und was hats gebracht? Bei der "DDR-Revolution" waren noch viel mehr Menschen auf der Straße - hab ich irgendwie im Hinterstübchen.
 
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Und was hats gebracht? Bei der "DDR-Revolution" waren noch viel mehr Menschen auf der Straße - hab ich irgendwie im Hinterstübchen.

Na dann wird es doch Zeit das man umdenkt und auf die Strasse geht!
Der Mensch ist ein Herdentier.............................

Niemand sagt- das es einfach wäre..................... und wenn man sich nicht bewegt, dann wird auch nichts bewegt!

Aber du sagtest ja selber es müssen Millionen werden, dann sei doch einer von denen!

Nur vor dem PC hocken und rumlamentieren bringt keinen was von uns!
 

physicus

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über 200 Städten mindestens 200.000 Menschen

das ist wenig ich rede von 100.000 leuten alleine in berlin, 100.000 in leipzig und ich glaube es waren 70.000 in dresden.

man muss viele leute in mehreren städten haben, personenstärken von 20.000 kann auch mit relativ wenigen polizisten unter "kontrolle" gehalten werden.

20.000 polizisten gegen 100.000 demonstranten haben nicht den hauch einer chance.
stell dir das in 3 städten vor mit jeweils 100.000 demonstranten, dann die vorhandene polizeistärke wie sich der sprecher äußerte in höhe von 20.000 polizisten geteilt durch 3 wären wir bei ca. 7.000 polizisten an einem brennpunkt wo 100.000 leute demonstrieren.

da geht nichts mehr, die werden überrannt oder werden zur waffe greifen MÜSSEN.

dann haben wir den, ab und an zitierten bürgerkrieg, denn jeder der eine knarre zu hause bunkert wird die holen.
wieviele waffen in deutschland im umlauf sind kann man im net nachlesen, die dunkelziffer liegt bei weitem höher.

ich sehe hier ein gewaltiges risikopotenzial mit dem unsere völlig unfähigen politiker spielen.

mfg physicus
 
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