„Massenaltersarmut“: 800 000 Senioren bessern Rente mit Minijob auf (1 Betrachter)

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Regelsatzkämpfer

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Die Zahl der Rentner, die bis ins hohe Alter arbeiten, steigt seit Jahren drastisch an. Fast 800 000 bessern ihr Alterseinkommen mit einem Minijob auf. Sozialverbände und die Linke warnen vor einer „Massenaltersarmut“ in Deutschland. »

dpa Fast 800 000 Rentner in Deutschland bessern ihre Rente mit einem Minijob auf. Die Linke warnt vor einer Massenaltersarmut.

Die Zahl der Rentner, die bis ins hohe Alter arbeiten, steigt seit Jahren drastisch an. Fast 800 000 bessern ihr Alterseinkommen mit einem Minijob auf. Sozialverbände und die Linke warnen vor einer „Massenaltersarmut“ in Deutschland.

In den vergangenen zwölf Jahren ist die Zahl der Rentner, die ihre Alterseinkünfte mit einem Minijob aufbessern, um rund 60 Prozent auf 761 000 gestiegen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ vom Dienstag berichtet. Rund 120 000 der Minijobber seien sogar 75 Jahre oder älter. Dies gehe aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Die Zahl der Rentner, die wieder eine sozialversicherungspflichtige Stelle angenommen haben, habe sich sogar auf 154 000 verdoppelt.

Der rentenpolitische Sprecher der Linken, Matthias Birkwald, warnte aufgrund des drastischen Anstiegs vor einem „Absturz der Renten“. Deutschland renne in eine „Massenaltersarmut“. Auch die Vorsitzende des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, sieht den Grund für die vielen Senioren, die einem 400-Euro-Job nachgehen, in den „kargen Renten“.
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Wutbuerger

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Glaube keiner Statistik die nicht selbst gefälscht hast ..so oder so ähnlich soll sich winston churchhill geäußert haben .
Ob sich jemand die Arbeit gemacht hat die Nebenjobs aufzuschlüsseln? Der eine arbeitet wegen der Anerkennung , um eine Aufgabe zu haben , um sich etwas mehr leisten zu können .
Kann ich alles verstehn , aber dann sollte man die Daten filtern wieviele aus Existenznot gewungen sind ein 400 € Job zu machen .
Wenn ich an dieses Jahrelange Lohndumping denke , an den von der Politik umjubelten Niedriglohnsektor ,an all die Leistungsempfänger ALG2 , die keine Beiträge in die RV einzahlen , wird diese Entwicklung noch ein grausiges Ende nehmen.
Es werden doch immer mehr die in 10 , 20 , 30 Jahren von ihren Rentenansprüchen nicht mehr leben können.
Kurzsichtige Planung von den Politikern.Wie bei dem Beamtentum.
Sie waren für den Staat billiger als Angestellte -wegen gesparter Sozialabgaben. Man hatte ja auch immer reichlich Personal .
Nun stöhnen sie wegen der ständig steigenden Ruhegeldbezüge wird der Haushalt belastet .
Merke ..manchmal wird was man am Anfang einspart am Ende ( um ein mehrfaches) teurer .
 

Purzelina

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aber dann sollte man die Daten filtern wieviele aus Existenznot gewungen sind ein 400 € Job zu machen .
Das wird nicht möglich sein. Selbst wenn man eine bestimmte Anzahl von Rentnern befragt, wird das Ergebnis sehr subjektiv sein. Auch Rentner mit einer recht auskömmliche Rente (im Verhältnis ALG2/Grundsicherung) klagen über zu wenig Geld.
 

hartz5

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Ach was, die bessern nicht ihre Rente auf...die gehen arbeiten, weil ihnen langweilig ist oder sie den Fachkräftemangel, der auch durch die arbeitsscheuen Elos und (lern)faulen AN entstanden ist, ausgleichen .....(ich wette, genau das wird Uschi als Gegenargument zu den Sozialverbänden behaupten......)
 
E

ExitUser

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Klar, logisch. Gibt keine finanzielle Notlage bei Rentnern. Die sind nur einfach alle hoch qualifiziert und haben allesamt Langeweile.

Ja, nee iss klar. :icon_kotz:
 

hartaber4

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Altersarmut wird auch zukünftig steigen..... das Ende der Fahnenstange dürfte mit Sicherheit noch nicht erreicht sein.

(Man denke nur z.B. an die kommenden Generationen ohne "lückenlose" Erwerbsbiographie)

Dazu kommen noch "Bagatellen" wie Anstieg der Energiepreise....

Aber das ist ja alles nur reine Panikmache, denn laut Frau v.d.L. haben 95% der RenterInnen "auskömmliche" Einnahmen.....

last but not least:

Selbst wenn man über eine "auskömmliche" Rente verfügen sollte..... bloss nicht pflegebedürftig werden..... die Rente fließt dann bis auf den Taschengeldbetrag in die Finanzierung der Pflege.

Neuer Slogan für den Sozialstaat (Bei Danone geklaut):

Früher oder später kriegen wir euch alle!
 

Wutbuerger

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Da zahlt sich die Lobbyarbeit der Arbeitgeber ja langsam aus -Die Löhne und auch die Lohnnebenkosten müssen sinken .
Damit der Profit stimmt.Nichts gegen Vereinbarungen in Kriesenzeiten mal Mehrarbeit zu leisten oder auf Lohnerhöhung zu verzichten.
Ich habe es in meiner Arbeitszeit nicht erlebt das der Arbeitgeber mit nem Bonus ankam ...Erst wurde gekürzt , dann blieb es so .
Unser Sozialsystem mit 50-50 Kostenteilung Arbeitgeber -Arbeitnehmer wird doch schon aushehöhlt- siehe Krankenkassenbeiträge.
Bei sinkenden Reallöhnen soll man sich dann privat absichern , Riestern oder sonstwas.Wenn ich dann noch was vom Ansparen im Harz4 Leistungsbezug höre platzt mir vollends der Kopf - Das ist in ihrem Regelsatz enthalten ...eigentlich gehört der Regelsatz um 50 % erhöht .Jetzt nach 10 Jahren sollte doch mal jemand ausrechnen wie viel der Satz gestiegen ist und wie sich die Preise entwickelt haben ..und bitte nicht nach dem statistischen Warenkorb für besserverdienende. Ich habe überhaupt nichts davon wenn zb die Preise für Neuwagen sinken wenn das Essen teurer wird ..auch wenn sich das statistisch ausgleicht.Einfach so lange rumrechnen bis das Ergebnis das hergibt was man vorher schon haben wollte .
 

hartaber4

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"Reichtum ist wie Mist: Nur fein verteilt leistet er gute Dienste!"
 
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