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Martin Behrsing will in den Landtag

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Stinkstiefel

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Ich finde es schon sehr übel, Menschen die sich für das Gemeinwohl einsetzen, mit üblen Elementen gleich zu setzen.

Anstatt diese Menschen zu beschmutzen, könnte man vielleicht machbare (!) Alternativen aufzeigen. Bloß wo sind die?

Also weiter Dreck werfen.
 
E

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  Th.Starter/in  
Es wäre vielleicht auch mal gut, wenn Du das Programm in NRW wirklich mal lesen würdest. Gäbe es das Programm nicht, stünde ich nicht zur Verfügung.
Gibts die Endfssung schon zum Download?

Was ich bisher davon gelesen hatte, war :icon_pfeiff:
 

Eka

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Und hat die Linke diesen Forschungsauftrag auch zur eigenen (brauen) Vergangenheit vergeben?
Ich habe ein Dokument zuhause vorliegen, Herausgeber ist Rüdiger Sagel und Autor Dr. Michael C. Klepsch


Für mich war dies, ebenso wie auch in Landtagsdebatten geäußerten
Aufforderungen die eigene Parteigeschichte aufzuarbeiten, Anlass genauer zu
untersuchen, wieweit insbesondere die bürgerlichen Parteien mit ihrer
geschichtlichen Aufarbeitung sind. Dies auch vor dem Hintergrund, dass 2008
eine historische Untersuchung der niedersächsischen Fraktion DIE LINKE im
Landtag in Hannover in Auftrag gegeben wurde.
Sie brachte ans Licht, dass sich
in der Nachkriegszeit in Niedersachsen unter den Abgeordneten von CDU, FDP
und DP des Landtages in mindestens 71 Fällen alte Nazis befanden.2 Darunter
waren in 12 Fällen Abgeordnete, die als sogenannte "alte Kämpfer" der NSDAP
sich Hitler schon geraume Zeit vor 1933 angeschlossen hatten.3
Das Ergebnis
dieser Untersuchung hat im Landtag in Niedersachen dazu geführt, die eigene
Vergangenheit kritisch aufzuarbeiten. In NRW ist man offensichtlich dem
möglichen braunen Erbe bei den Abgeordneten bisher nicht nachgegangen. Auch
in anderen Bundesländern gibt es noch immer nicht die Bereitschaft, sich mit
dem braunen Erbe des Faschismus zu befassen. Dies hat mich als Mitglied der
Partei DIE LINKE im Düsseldorfer Landtag veranlasst, der Thematik in einer
wissenschaftlichen Untersuchung nachzugehen.
Reicht dir das als Antwort?

Genug davon, dies war eigentlich kein Thema dieses Threads.
 

RudiRatlos

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@VerBisUser, @Patenbrigade...,
aufgewacht aus Ruinen- ihr lebt noch in der Vergangenheit, die Mauer ist weg....hallo, merkt ihr eigentlich noch, was ihr hier für nen Bullschied verbreitet?
Ihr beide bildet echt ne Patenbrigade.:icon_twisted:
 

Merkur

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Nun, auch Herr Gysi war in der SED.
Aber der ist nicht die alte SED ! Die alten Althaus ,Tillich und viele andere sind doch heute bei der CDU da solltest Du mal die Augen auf machen.Die Einheitspartei hat sich nach 1989 wieder getrennt SPD und KPD sind wieder getrennte Wege gegangen. Die alte SED gibt es nicht mehr.
 

klaus1233

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Derzeit über 70 Kand. für die Liste und ca. 15 "erhoffte" Mandate.

Wie wäre es mit Unterstützung der Kandidatur von außerhalb?
Vielleicht Einträge im Internet, NRW-Tageszeitungen, Briefe
usw. Oder nervt das nur und wirkt kontraproduktiv?

Einfluss nehmen auf die politische Richtung in der Partei kann man
auch als überzeugend wirkender Parteiloser.
Der erste vernünftige und konstruktive Vorschlag!

Wünsche und Segen? Gut gemeint. Aber gibt es nichts Wirkungsvolleres, können wir nicht mehr machen? Hat jeder Einzelne von uns nicht noch andere Möglichkeiten als abergläubische Floskeln?

Die Linkspartei ist überwiegend säkular gesinnt und nicht spiritualistisch. Mit Wünschen und Segen kommen wir bei denen nicht weiter.

Unterschriftenliste? Verpflichtungserklärungen für ein bestimmtes Wahlverhalten oder Parteieintrittsverhalten?
 
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Aber gibt es nichts Wirkungsvolleres, können wir nicht mehr machen?
In die Partei eintreten und Delegierter werden ? :biggrin: und dann Martin wählen :icon_smile:
Es gibt zwar auch Deligierte, die keine Partei-Mitglieder sind, aber die haben leider kein Stimmrecht bei Parteitagen.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
Der erste vernünftige und konstruktive Vorschlag!

Wünsche und Segen? Gut gemeint. Aber gibt es nichts Wirkungsvolleres, können wir nicht mehr machen? Hat jeder Einzelne von uns nicht noch andere Möglichkeiten als abergläubische Floskeln?

Die Linkspartei ist überwiegend säkular gesinnt und nicht spiritualistisch. Mit Wünschen und Segen kommen wir bei denen nicht weiter.

Unterschriftenliste? Verpflichtungserklärungen für ein bestimmtes Wahlverhalten oder Parteieintrittsverhalten?
Du kannst auch als Parteiloser Wahlkampf machen, eben nur für eine Person.

Allerdings sollte man erst abwarten, auf welchem Platz er antritt.

Ab Platz 10 ist es eher unwahrscheinlich in den LT ein zu ziehen, Die ersten 6 Plätze sin dann eher die "Guten" auf denen dann die "Prominenz" steht, 7 - 9 sind dann eher so "Wackelplätze" mit weniger Hoffnung auf Erfolg.

Dann kommt es auf das Wahlkampfmaterial an und auch auf die Überzeugungskraft.
 

isabel

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Du kannst auch als Parteiloser Wahlkampf machen, eben nur für eine Person.

Allerdings sollte man erst abwarten, auf welchem Platz er antritt.

Ab Platz 10 ist es eher unwahrscheinlich in den LT ein zu ziehen, Die ersten 6 Plätze sin dann eher die "Guten" auf denen dann die "Prominenz" steht, 7 - 9 sind dann eher so "Wackelplätze" mit weniger Hoffnung auf Erfolg.

Dann kommt es auf das Wahlkampfmaterial an und auch auf die Überzeugungskraft.
Martin wird auch als Direcktkandidat in Wahlkreis Bonn eintretten. Da kann man durchaus dafür werben, viele Menschen durch Anwesensheit an Ständen und "Rede und Antwort stehen", gewinnen. Ich weiss allerdings nicht, wer die direckte Konkurenz ist.
(In unseren Wahlkreis hat U.v.d. Leyen CDU gegen Edelgard Bulmahn SPD verloren), also, möglich ist alles.
Für einen Listenplatz sehe ich für Martin gute Möglichkeiten ab Platz 6. Für bessere Plätze soll er sich gar nicht bewerben - da bekommt er in Endeffekt nicht mal Platz 12.

DIE LINKE. NRW stellt ihre Landesliste zur Landtagswahl 2010 auf


Gregor Gysi spricht zum Abschluss. Die NRW-Linken gönnen sich keine Verschnaufpause. Zwei Wochen nach ihrem Programmparteitag in Hamm, geht es am 21./22. November in Mülheim mit der LandesvertreterInnenversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 weiter. Bei einem Wahlergebnis von 7 % kann DIE LINKE mit ca. 15 Mandaten rechnen. Dafür haben sich bislang 71 KandidatInnen beworben.


Auf Platz 1 kandidiert die stellvertretende Landessprecherin Bärbel Beuermann aus Herne, den ersten Männerplatz (2) will der Landessprecher Wolfgang Zimmermann besetzen. Die Landesliste wird quotiert mit mindestens 50 % Frauen besetzt.

Zum Abschluss der zweitägigen Konferenz wird Gregor Gysi zu den etwa 220 stimmberechtigten Delegierten sprechen. Die NRW-Linke zählt mittlerweile 8.750 Mitglieder.
DIE LINKE. NRW : Detailansicht der News[tt_news]=11317&tx_ttnews[backPid]=939&cHash=8cafa09e57

Die Linke muss 5% Stimmen haben, um in das Parlament überhaupt zu kommen. Ich möchte jetzt keine falsche Angaben machen, aber in diesen Sinne würden die Plätze bis mind. 10 sicher (oder keine).

MfG
Isabell
 
E

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Martin wird auch als Direcktkandidat in Wahlkreis Bonn eintretten. Da kann man durchaus dafür werben, viele Menschen durch Anwesensheit an Ständen und "Rede und Antwort stehen", gewinnen. Ich weiss allerdings nicht, wer die direckte Konkurenz ist.
(In unseren Wahlkreis hat U.v.d. Leyen CDU gegen Edelgard Bulmahn SPD verloren), also, möglich ist alles.
Für einen Listenplatz sehe ich für Martin gute Möglichkeiten ab Platz 6. Für bessere Plätze soll er sich gar nicht bewerben - da bekommt er in Endeffekt nicht mal Platz 12.

DIE LINKE. NRW : Detailansicht der News[tt_news]=11317&tx_ttnews[backPid]=939&cHash=8cafa09e57

Die Linke muss 5% Stimmen haben, um in das Parlament überhaupt zu kommen. Ich möchte jetzt keine falsche Angaben machen, aber in diesen Sinne würden die Plätze bis mind. 10 sicher (oder keine).

MfG
Isabell

Als Direktkandidat kann man mehr machen und als Parteiloser evtl. auch eigenes Material benutzen, hätte also viele Vorteile.
 

isabel

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Als Direktkandidat kann man mehr machen und als Parteiloser evtl. auch eigenes Material benutzen, hätte also viele Vorteile.
Dabei sehe ich die Chance.
Ein Listenplatz so um die 6, 7, 8, 9 bis 12 ist immer noch hoffnungsvoll.
Darüber entscheiden die Landesvertreterrinnen/vertreter am Parteitag 21/22 11. 09 in NRW. Wie ich das sehe: nicht erste Plätze (bis 6) beanspruchen.
Ab Platz 7 bis 10 kommt man sicher ins Parlament. In diesen Bereich gute Rede machen überzeugt fast alle Diligierten.

Die Deligierte sind schon gewählt, also, man braucht die Werbung an der Basis nicht mehr. Jetzt: die deligierten überzeugen. Das ist machbar!!!

@Martin, versuch es, diplomatisch zu machen.
Ich glaube, Du hast sehr große Chancen!!!:icon_daumen:

MfG
Isabell
 

VerBisUser

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Nun, leider hast Du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen.
Aber:Wer lesen und denken kann, kommt auch hier weiter.
 

Martin Behrsing

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Nun, leider hast Du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen.
Aber:Wer lesen und denken kann, kommt auch hier weiter.
ich hab da schon sehr, sehr klar. Aber dann Sonntagabend mehr dazu. Aber ich weiß auch sehr genau, wo die Grenzen sind. So dnn bis spätestens am Sontag. Meine Bewebungsrede werde ich hier veröffetnlichen. Zur Info: habe viel Unterstützung per E-Mail bekommmen. Dafür bedanke ich mich sehr. Wir werden sehen und wenn es nicht klappt, gibrt es kein Beinbruch, sondern Realität, welchen Stellenwert Hartz IIV hat.
 

ethos07

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Lieber Martin, auch wenn du meine feste Überzeugung kennst, dass wir nur Brüche in die neoliberal verhärtete Zeit bringen, indem wir die ausserparlamentarische Opposition mit neuen direkten Aktionen stärken und uns nicht in den tradierten parlamentarschen Macht- und Ressourcenspielen aufreiben, drücke ich dir von Herze die Daumen, dass deine Pläne gelingen mögen, die du dir ja lange gut überlegt hast - und dass du es damit ehrlich meinst, darauf ist ja bei dir Verlass. Also: toi-toi-toi für einen guten Listenplatz in diesem NRW-Landtag für Martin Behrsing - :icon_daumen: :icon_daumen::icon_daumen:

So oder so: der Kampf um eine gerechtere Gesellschaft treiben auch wir als Prekarisierte weiter und weiter - jede/r auf seinem/ihrem Platz , so gut ein jede/r dies vermag.
 

Eka

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Gibt es denn eine offene Liste? Soweit ich informiert bin, wird dieses heute erst abgestimmt.

Bin gespannt.
 
E

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Die Wahlen sind im Gange

Platz 1: Bärbel Beuermann
Platz 2: Wolfgang Zimmermann
Platz 3: Caro Butterwegge nach Stichwahl gegen Edith Froese auf Platz 3 gewählt.



mal schauen, wie es weiter geht. :icon_smile:
 
E

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Um den Listenplatz 6 bewerben sich Martin Behrsing, Manuel Huff, Bernd Uwe Makowiak, Miguel Martinez Fernandez,Ralf Michalowskiy, Ulrich Schröder, Hilmar Schulz
 

edy

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Ralf Michalowski wurde gewählt, mit 54 % der Stimmen.
 

Rounddancer

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Nun, hofffentlich hat Martin nicht nur auf den einen Platz kandidiert ...
es gibt ja bis zu 12 zu erwartend aussichtsreiche Plätze,- davon fallen leider 6 für ihn aus, weil Martin das dafür falsche Geschlecht hat.

Aber, wie Churchill sagte: Never give up. Never. Never.
 

edy

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Nun, hofffentlich hat Martin nicht nur auf den einen Platz kandidiert ...
es gibt ja bis zu 12 zu erwartend aussichtsreiche Plätze,- davon fallen leider 6 für ihn aus, weil Martin das dafür falsche Geschlecht hat.

Aber, wie Churchill sagte: Never give up. Never. Never.
Das wird sich dann evtl. morgen zeigen. Momentan setzen sich hier die Apparatschkis durch + räumen alle Plätze ab. Hartz IV oder außerparlamentarische Bewegung sind hier kein Thema mehr.ö Morgen mehr.
 

Eka

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Ist auch klar, denn Ralf Michalowski ist ziemlich bekannt da er Landessprecher ist.

Das andere ist fast ausschließlich Strömungsgebunden. Die Plätze wurden schon vorher unter sich abgehandelt. Ein hauen und stechen egal ob AKL untereinander oder SL.
Rüdiger Sagel gönne ich seinen Platz, denn ich denke es ist nur fair und menschlich, wenn jemand der ein Mandatsträger einer anderen Partei war mit diesem Mandat in eine andere Partei einzutreten.

Ich denke die Parteispitze sollte mal anfangen das Strömungsgebundene zu unterbinden. Die Strömungsungebundenen haben sogut wie keine Chance.
 

Arania

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Wie gut das es auch bei der Linken nicht anders ist, als in anderen Parteien, überall werden die Listenplätze vorher ausgekungelt, auch das Wahlverhalten
 

Rounddancer

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Klar ist man überall im Vorteil, wenn man mit einer Hausmacht zu einem Wahlparteitag geht. Sowas aus moralischen oder sonstwelchen Gründen abzulehnen, ist, wenn nicht politischer Selbstmord, so doch taktisch falsch.

Im Zweifel gilt die alte Generalsregel: "Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, verbünde Dich mit ihm!"
 
E

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und ein "Mitglied der BAG Hartz IV" hat es weder auf Platz 6 noch 8 geschafft.
 

wassolldas

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und ein "Mitglied der BAG Hartz IV" hat es weder auf Platz 6 noch 8 geschafft.
Das war zu erwarten.

2. Juni 2008 ... "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zur Partei der Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger werden", sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf, die Linke
.
Das neue Selbstbewusstsein der Linken - Berlin - Printarchiv - Berliner Morgenpost

Eingebrannt und nie vergessen. Oder hier:


<<die Haltung zur EU und ob «Hartz IV» abgeschafft oder weiter entwickelt werden sollte.<<
Linke-Vorstandsmitglied Korte fordert Grundsatzdebatte - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Wie war das? Hartz 4 muß weg?

Entweder kommt Ihr auf den Boden der Realität und nehmt euer Dasein selbst in die Hand oder hechelt hirnlos weiter den Linken hinterher und seid dann krank an Leib und Seele. Für die Linke sind Hartz 4 Bezieher nur das Mittel zum Zweck, mehr nicht.
Und nun auf mich mit Steinen.
 

wassolldas

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Ist auch klar, denn Ralf Michalowski ist ziemlich bekannt da er Landessprecher ist.

Das andere ist fast ausschließlich Strömungsgebunden. Die Plätze wurden schon vorher unter sich abgehandelt. Ein hauen und stechen egal ob AKL untereinander oder SL.
Rüdiger Sagel gönne ich seinen Platz, denn ich denke es ist nur fair und menschlich, wenn jemand der ein Mandatsträger einer anderen Partei war mit diesem Mandat in eine andere Partei einzutreten.

Ich denke die Parteispitze sollte mal anfangen das Strömungsgebundene zu unterbinden. Die Strömungsungebundenen haben sogut wie keine Chance.
Ralf Michalowski ist Pressesprecher.

DIE LINKE. NRW : Vorstand

Hinweis für die Presse:
Pressesprecher des Landesverbandes NRW der LINKEN ist Ralf Michalowsky.
Sie erreichen ihn von 8.00 - 9.00 Uhr und ab 16.30 Uhr unter: Tel: 01577-3298765
oder per SMS.
ralf(at)michalowsky.de
Landessprecher ist Wolfgang Zimmermann.

DIE LINKE. NRW : Detail LPT[tt_news]=11285&tx_ttnews[backPid]=2860&cHash=04cc931497

Und egal wer etwas ist, sie ALLE sind gut und hoch dotiert und meinen sie hätte Ahnung, indem sie :icon_laber:von Armut und Hartz 4.
 
E

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Entweder kommt Ihr auf den Boden der Realität und nehmt euer Dasein selbst in die hand oder hechelt hirnlos weiter den Linken hinterher und seid dann krank an Leib und Seele. Für die Linke sind Hartz 4 bezieher nur das Mittel zum Zweck, mehr nicht.
Und nun auf mich mit Steinen.
Mit "Ihr" fühle ich mich nicht angesprochen. :icon_twisted:

Also werde ich auch nichts werfen.
 
E

ExitUser

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Die wilde Linke in NRW - Aktuelle Stunde - WDR Fernsehen

was heute auf WDR gezeigt wurde.

Zum Wahlprogramm gehört:

Die Verstaatlichung von RWE und E.ON
Abschaffung der Schulnoten (und des Religionsunterrichts)
Legalisierung weicher Drogen
Kein Sitzenbleiben mehr.

Dazu gibts noch T-Shirts mit der Aufschrift "linker Spinner".

Passt doch alles zusammen. :icon_party:
 

Rote Socke

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Interessant::eek::icon_eek:
Es gibt auch unter Hartz4-Opfern Leute, die
die privatisierung der Infrastrukturen weiter voran treiben wollen
eine Verschärfung der Schulnoten
mehr Religionsunterricht
alles verbieten was mit Drogen nur zu tun haben könnte (ausser ALC)
Kinder mit Lernschwäche sofort aussortieren.
:icon_neutral:
 

Silvia V

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Das wird sich dann evtl. morgen zeigen. Momentan setzen sich hier die Apparatschkis durch + räumen alle Plätze ab. Hartz IV oder außerparlamentarische Bewegung sind hier kein Thema mehr.ö Morgen mehr.
Sobald man fest im Sattel sitzt sind derartige Themen eher Bääh...:icon_dampf:und werden nur noch mit der Kneifzange angefasst.Das ändert sich natürlich in Zeiten des Wahlkampfes.
Maximal wird an der Basis noch etwas mehr getan.Ich bekomme hier im Ort schon mal einige Dinge mit,da gibt man sich Mühe,ist aber im Grunde auch viel zu naiv und angepasst. 1€- Jobs werden schon mal als positiv angesehen.Dies ist aber wahrscheinlich den Umständen geschuldet,denn es gibt hier regelrechte "Wartelisten".

Ich bin nur mal gespannt,wie nachhaltig die Linke auf Bundesebene als Opposition auftreten wird.Aber zur Zeit hat man da wohl auch anderweitig zu tun und schreibt schon mal den "Nachruf " für Oskar.
Diese Nachfolgedebatte empfand ich als sehr unwürdig und taktlos.

Inzwischen traue ich kiener Partei mehr und bin der Meinung,das nur eine starke APO die sozialen Mißstände wirkungsvoll bekämpfen könnte.....aaaber die ist weit und breit nicht zu sichten.
 

Eka

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@Sumsilein, ich finde es bodenlos unverschämt jemand auf Tippfehler aufmerksam zu machen. Manche beherrschen die Tastatur sehr gut und ab und an schleichen sich aber auch bei manchen Fehlern ein, wenn man es eilig hat z.B. Zudem gibt es auch hier im Forum, die eine Lese-Rechtschreibschwäche haben, dazu zähle ich aber nicht Martin, er hatte es nur sehr eilig.

Wenn du nur deswegen online gekommen bist um deine dummen Äußerungen abzugeben, kannst du auch gleich wieder verschwinden.
Sowas intolerantes gleich im Ersten Beitrag von dir....
 
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Hallo VerbisUser,
das was du hier im Forum sagst ist für mich die realistische Einschätzung.
Ich habe zwar nie in der DDR gelebt, bin in keiner Partei und weder links noch rechts, aber politisch sehr interessiert.
Als ALG II Empfänger habe ich völlig unvoreingenommen versucht hier in Bremen bei der WASG mitzumachen (die sich dann mit der PDS zur Linkspartei zusammenschloß) in dem Glauben es seien dort Leute, die wirklich getreu ihrem Parteinamen "Arbeit und soziale Gerchtigkeit" wollten.
Doch ich erlebte sie als ein Haufen von Labberern, die zum größten Teil jahrelang in der SPD waren und wohl dort keinen lukrativen Job mehr abbekommen haben.
Als sie dann mit der PDS zusammengingen war für mich Schluß (aus den Gründen bezüglich der DDR-Verbindungen, die du hier schon angeführt hast).

Ich behielt, zumindest was Bremen anbetrift Recht: Hier steht die Linke für große Forderungen, doch wenn es um aktuelle konkrete Maßnahmen geht, so z. B. Aufdecken der Methoden der hiesigen ARGE scheuen sie die Konfrontation um jeden Preis. Gwerkschaftsdominiert wollen sie möglichst ihre Mitglieder, eben auch die bei den Argen, schützen. Auch um den Preis der Wahrheit.

Nun könnte man das Argument bringen: Ja gerade dann muß man doch versuchen, zu bleiben und etwas zu verändern. Leider stimmt das nicht so. Wenn die Übermacht von Theoretikern und weltfremden zu groß ist, kann man nichts bewirken. (Deshalb ist Herr Lafontaine doch schließlich aus der SPD ausgetreten).

Übrigens die Erwerbslosen und Arge-Kunden der Linkspartei hier in Bremen, werden weitestgehend von Repressalien der ARGE ausgenommen. Eigenartig, oder?
 

Rote Socke

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Hallo VerbisUser,
das was du hier im Forum sagst ist für mich die realistische Einschätzung.
BILD Dir Deine Meinung

Ich habe zwar nie in der DDR gelebt, bin in keiner Partei und weder links noch rechts, aber politisch sehr interessiert.
nochmal:
BILD Dir Deine Meinung


Als ALG II Empfänger habe ich völlig unvoreingenommen versucht hier in Bremen bei der WASG mitzumachen (die sich dann mit der PDS zur Linkspartei zusammenschloß) in dem Glauben es seien dort Leute, die wirklich getreu ihrem Parteinamen "Arbeit und soziale Gerchtigkeit" wollten.
Doch ich erlebte sie als ein Haufen von Labberern, die zum größten Teil jahrelang in der SPD waren und wohl dort keinen lukrativen Job mehr abbekommen haben.
Als sie dann mit der PDS zusammengingen war für mich Schluß (aus den Gründen bezüglich der DDR-Verbindungen, die du hier schon angeführt hast).
Sozal = Böse - kapitalismus = gut

Ich behielt, zumindest was Bremen anbetrift Recht: Hier steht die Linke für große Forderungen, doch wenn es um aktuelle konkrete Maßnahmen geht, so z. B. Aufdecken der Methoden der hiesigen ARGE scheuen sie die Konfrontation um jeden Preis. Gwerkschaftsdominiert wollen sie möglichst ihre Mitglieder, eben auch die bei den Argen, schützen. Auch um den Preis der Wahrheit.
Wir scheuen nicht die Konfrontation. Es geht vielmehr darum das Übel bei der Wurzel zu packen. Und das ist und bleibt die Diktatur des Kapitals.



Nun könnte man das Argument bringen: Ja gerade dann muß man doch versuchen, zu bleiben und etwas zu verändern. Leider stimmt das nicht so. Wenn die Übermacht von Theoretikern und weltfremden zu groß ist, kann man nichts bewirken. (Deshalb ist Herr Lafontaine doch schließlich aus der SPD ausgetreten).
Forderungen nach Verbesserungen sind also weldfremd?

Übrigens die Erwerbslosen und Arge-Kunden der Linkspartei hier in Bremen, werden weitestgehend von Repressalien der ARGE ausgenommen. Eigenartig, oder?
Nö! Wer bei der richtigen Organisation ist hat eben bessere Arbumente beim tägichen Kampf gegen das Kapital.
.
 

Mario Nette

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Ich behielt, zumindest was Bremen anbetrift Recht: Hier steht die Linke für große Forderungen, doch wenn es um aktuelle konkrete Maßnahmen geht, so z. B. Aufdecken der Methoden der hiesigen ARGE scheuen sie die Konfrontation um jeden Preis. Gwerkschaftsdominiert wollen sie möglichst ihre Mitglieder, eben auch die bei den Argen, schützen. Auch um den Preis der Wahrheit.
(Hervorhebung: MN)

Ja. Da haben sie schon Fachleute direkt aus dem Amt in ihrer Partei ... bzw. Parteileute direkt im Amt als Fallmanager und dergleichen. Ich stelle mir das moralisch relativ schwierig vor, als Die.Linke-Mitglied "Hartz IV muss weg" zu skandieren und in der ARGE/BAgIS dann die "Reform" ganz persönlich doch umzusetzen.

Mario Nette
 
E

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(Hervorhebung: MN)

Ja. Da haben sie schon Fachleute direkt aus dem Amt in ihrer Partei ... bzw. Parteileute direkt im Amt als Fallmanager und dergleichen. Ich stelle mir das moralisch relativ schwierig vor, als Die.Linke-Mitglied "Hartz IV muss weg" zu skandieren und in der ARGE/BAgIS dann die "Reform" ganz persönlich doch umzusetzen.

Mario Nette

Politik und Moral sind zwei verschiedene Dinge.:icon_wink:
 

wassolldas

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Oh, Entschuldigung. Jedenfalls ist er stellvertretender Landessprecher oder war es bis vor kurzem und natürlich Pressesprecher.
Kein Problem.:icon_wink: Schaut man sich letztendlich die Aufstellung an, sind es doch wie bei all den anderen Wahlen auch hochdotierte, elitäre Geschöpfe natürlich gewerkschaftsdominiert, die etwas darstellen wollen und von Armut :icon_laber:und sich dreist anmaßen, davon Ahnung zu haben. Wer bislang über ausreichend Mittel verfügt hat, und auf der Sonnenseite gelebt hat, kann nicht wissen, wie es bei uns "unten" aussieht. Martin als billiges Zugpferd ( sie haben ihn ja immer eingeladen für ihren großkotzigen Pomp (Marke Hartz 4 Konferenz) mit seiner Kandidatur auf Ihrer Seite gepunktet und Ihn gerne hervorgehoben, wenn es um "Ihre Zwecke" ging. Den Lohn und die Früchte bekommen die anderen.
Es ist eine einzige Farce, was bei den Linken abläuft, und man kann nur hoffen, das nun auch der letzte endlich versteht. Ob man Martin nun mag oder nicht, es geht um das Prinzip. Ich denke, ein jeder weiß, welches Prinzip ich meine.
Es ist genau dasselbe mit den ganzen VerBisUsern und co. hier im Forum, die einen auf mildtätig und verständnisvoll tun, und angeblich das System in Frage stellen, fühlt man Ihnen auf den Zahn, merkt man rasch, wie sehr sie doch hinter dem System stehen und es verteidigen.
Mir langt es, und Ich habe von all diesen vermeintlichen Gutmenschen die Nase gestrichen voll.
 

2Sam

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Nix mit Landtag ...

http://www.dielinke-nrw.de/2925.html

Die aktuellen Wahlergebnisse zusammengefasst


Hier die ständig aktualisierten Ergebnisse zu den Wahlen der NRW-Landesliste:

  1. Bärbel Beuermann (163 Stimmen, 84 %, 1. WG)
  2. Wolfgang Zimmermann (129 Stimmen, 64,5 %, 1. WG)
  3. Carolin Butterwegge (110 Stimmen, 54 %, nach Stichwahl gegen Edith Fröse)
  4. Rüdiger Sagel (155 Stimmen, 81,2 %, 1. WG)
  5. Gunhild Böth (117 Stimmen, 57,4 %, nach Stichwahl gegen Irina Neszeri)
  6. Ralf Michalowsky (109 Stimmen, 54 %, 1. WG)
  7. Anna Conrads (137 Stimmen, 66,8 %, nach Stichwahl gegen Stephie Karger)
  8. Ali Atalan (110 Stimmen, 53,1 %, nach Stichwahl gegen Michael Müller)
  9. Özlem Demirel (109 Stimmen, 53 %, 1. WG)
  10. Michael Aggelidis (105 Stimmen, 55 %, nach Stichwahl gegen Günter Blocks)
  11. Hamide Akbayir (96 Stimmen, 51 %, nach Stichwahl gegen Edith Fröse)
  12. Helmut Eigen (99 Stimmen, 53,5 %, nach Stichwahl gegen Günter Blocks
  13. Stephie Karger (123 Stimmen, 65,4 %, nach Stichwahl gegen Irina Neszeri)
  14. Holger Vermeer (126 Stimmen, 64,3 % nach Stichwahl gegen Wolfgang Dreßen)
  15. Karina Ossendorff (121 Stimmen, 62,7 %, nach Stichwahl gegen Zeynep Bicici)
  16. Wolfgang Dreßen (76 Stimmen, 38,2 %, nach Stichwahl gegen Michael Bruns und Frank Laubenburg)
  17. Monika Dahl (99 Stimmen, 53,2 %, nach Stichwahl gegen Elisabeth Umezulike)
  18. Frank Laubenburg (80 Stimmen, 50,1 %, nach Stichwahl gegen Michael Bruns)
  19. Elisabeth Umezulike (86 Stimmen, 51,8 %, nach Stichwahl gegen Zeynep Bicici)
  20. Michael Bruns (78 Stimmen, 49,4% nach Stichwahl gegen Martin Gräbener)
  21. Zeynep Bicici (90 Stimmen bei Listenwahl)
 

Martin Behrsing

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So mein Eindruck vom Parteitag die Linke.

Ganz kurz. Es war auch für mich ein Test, wie ernst es die LINKE tatsächlich meint, dass sie die Soziale Bewegung als drittes Standbei betrachten will.
Dieses kann ich nun nicht mehr bestätigen. Habe einen Artikel geschrieben. Eigentlich müsste ein aufschrei durch die Basis gehen

„Der Run an die Futtertröge“: Verliert die LINKE-NRW ihr eigentliches Klientel? Funktionäre und Vorstandsmitglieder prägen das Bild der Landtagskandidaten – „Was stört mich mein Geschwätz von gestern?“

Mülheim an der Ruhr - Arbeiter, Erwerbslose und Soziale Bewegung sind das Fundament für den bisherigen Erfolg der Partei die Linke gewesen. Ebenso warb die Linke mit ihren offenen Listen, um auch parteilose Menschen aus den Sozialen Bewegungen mit ins Boot zu holen Nach dem der NRW-Landverband der Partei DIE LINKE ein sehr kämpferisches Wahlprogramm verabschiedet, dass da etwa einen radikalen Politikwechsel, die Verstaatlichung von E.ON und RWE verspricht, droht der LINKEN NRW nun die Gefahr, ihr eigentliches Klientel zu verlieren. Immerhin haben sich neun Mitglieder des Landesvorstands auf gute bis relativ gute Listenplätze wählen lassen. Auffällig dabei, die beiden Strömungen Antikapitalistische Linke (AKL) und die reformerische Sozialistische Linke (SL) bestimmen das Bild der aussichtreichen Listenplätze. Strömungsunabhängige Kandidaten/innen oder Vertreter der Sozialen Bewegung oder aus den Erwerbslosenbewegung wurde erst gar keine Chance eingeräumt. Auch das wohl wichtigste Thema, Hartz IV, mit dessen Gegenpositionierung der Erfolg der Linkspartei erst möglich wurde, ist mit Ausnahme auf Listen-Platz 12 durch das Vorstandsmitglied, Helmut Eigen aus Dortmund überhaupt nicht positioniert besetzt. Auch nichtakademische Arbeitnehmer, oder Vertreter der Bildungsstreik- , Frauen oder Sozialen Bewegung wurden erst gar keine Chance eingeräumt. Bis zum eventuell aussichtsreichen Listenplatz 11 findet sich nur eine Anwärterin für den Landtag wieder, die nicht einen akademischen Abschluss hat. Zu wichtig schien nun der „Run auf die Futtertröge“ als Abgeordneter mit dem stattlichen Salär von fast 10.000 Euro monatlich.

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

Rounddancer

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Das Problem ist in allen Parteien das selbe: Ohne Absprachen (ich wähl Deinen Kandidaten, wenn Du meinen wählst),- und ohne Bereitschaft zur Kampfkandidatur zur Not auch auf alle wählbaren Positionen ist fast nichts "drin". Es sei denn bei Kandifaturen für Posten, vor denen fast alle zurückschrecken,- dazu gehört z.B. der Elternbeirat,- ja sogar manch ehrenamtliches, aber nicht ein dotiertes, politisches Amt.

Allerdings fürchte ich mit einem so linkslastigen, aber die wichtigsten Zielgruppen außen vor lassenden Wahlprogramm dürfte sogar die Chance von Die Linke. in NRW, die Fünf-Prozent-Hürde zu schaffen, recht gering sein.
Denn diese so sträflich vernachlässigten Zielgruppen lassen sich durch ein paar verbale Zusagen von MP Rüttgers dazu bekommen, entweder nicht, oder CDU zu wählen, aber gewiß nicht Die Linke.
Schade drum. Verpaßte Chance, das siehst Du, Martin, richtig.
Mit pauschalem, linkem Antikapitalismus holt man die Zielgruppen nicht ins Die Linke. Boot,- bei diesen Zielgruppen, die täglich um ihr Überleben kämpfen müssen, zählt nicht der Gedanke an irgendwelche Systemumstürz-Träume, sondern praktische Hilfe beim Überleben, praktische Hilfe im oft ungerechten Behördendschungel.
 

klaus1233

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Schade. War ein Versuch wert. Nur so konnte man ihre Instrumentalisationsabsicht der Arbeitslosen nachhaltig demaskieren. Nun kann man sich denken, was bei eventuell künftigen Koalitionsverhandlungen mit der SPD für die Arbeitslosen bei heraus kommen wird.

So viel Monatsgehalt verdirbt nur den Charakter ;-) Mach weiter so wie bisher ! Pizza und Pasta hat doch auch seinen Reiz.
 

Arania

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Das Problem ist in allen Parteien das selbe: Ohne Absprachen (ich wähl Deinen Kandidaten, wenn Du meinen wählst),- und ohne Bereitschaft zur Kampfkandidatur zur Not auch auf alle wählbaren Positionen ist fast nichts "drin". Es sei denn bei Kandifaturen für Posten, vor denen fast alle zurückschrecken,- dazu gehört z.B. der Elternbeirat,- ja sogar manch ehrenamtliches, aber nicht ein dotiertes, politisches Amt.

Allerdings fürchte ich mit einem so linkslastigen, aber die wichtigsten Zielgruppen außen vor lassenden Wahlprogramm dürfte sogar die Chance von Die Linke. in NRW, die Fünf-Prozent-Hürde zu schaffen, recht gering sein.
Denn diese so sträflich vernachlässigten Zielgruppen lassen sich durch ein paar verbale Zusagen von MP Rüttgers dazu bekommen, entweder nicht, oder CDU zu wählen, aber gewiß nicht Die Linke.
Schade drum. Verpaßte Chance, das siehst Du, Martin, richtig.
Mit pauschalem, linkem Antikapitalismus holt man die Zielgruppen nicht ins Die Linke. Boot,- bei diesen Zielgruppen, die täglich um ihr Überleben kämpfen müssen, zählt nicht der Gedanke an irgendwelche Systemumstürz-Träume, sondern praktische Hilfe beim Überleben, praktische Hilfe im oft ungerechten Behördendschungel.
Dieses Programm war aber schon vor der Kandidatur bekannt und wurde auch unterstützt, oder nicht? Ich habe das Programm schon immer für falsch gehalten, aber da wurde hier im Forum noch gesagt, es müsse so sein, und wäre absolut richtig
 

Hexe45

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Hochmut kommt vor dem Fall.

Ich wäre mir da nicht sicher ob die Linke überhaupt die 5% schafft.

LG
Hexe
 

Martin Behrsing

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Ich glaube, dass du da etwas verkennst. Leis dir bitte mal den Artikel mal ganz genau durch. Und dann erst urteilen. Hartz IV hatte Null Chancen, auch bei anderen Kandidaten, irgend eine chance. Und genau darum ging es in deisem Test.

Wo gibt es denn im bundestag Elkie Reinke?, Was hat man mit Kornelia Möller gemacht (jetzt ist sie für Tourismus zuständig, obwohl sie eine ausgewiesene Kennerin von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist). Ihre Funktion hat jetzt Klaus Ernst übernommen.

Leider ist es jetzt bei Lipa NRW nicht anders und ich glaube nicht, dass ich mit meiner Meinung da allein stehe. Da wird sicher morgen auch noch eine ausführliche Analyse von Edith B_S (Scharf-Links.de) kommen.
Man muss der NRW-Linken einen gewissen Rechtsruck (SL) bescheinigen, und zwar deutlich.

Was ist denn mit den Aussagen der Lavo-Mitglieder vor einem Jahr : "Ich strebe kein Mandat im Bundestag oder Landtag an"?.

Ich habe meine Kandidatur ja nun nicht nur mit mir selbst abgesprichen, sondern auch mit vielen anderen Inis. Und wir waren uns einig: Testen wir mal, und schauen aber genau, wie selbst mit Parteimidtgliedern umgegangen wird, die von Hartz Iv betroffen sind. Selbst die Sprecherin der LAG Hartz IV muss weg konnte erst auf Listenplatz 15 eine Position erreichen. Elisabeth Sachse, Sprecherin des KV-Köln, selbst Hartz IV-Bezieherin, kommt erst auf Platz 25.
Jede 4. Stimme für die Linkspartei gaben Erwerbslose bei der bundestagswahl der Linkspartei in NRW. Und wo finden sie sich wieder? Eigentlich hätten diese Positionen schon auf Platz 3-7 vergeben werden müssen. Ebenso hätten diese Pläte von Arbeitern besetzt werden müssen.

Ich darf doch nun feststellen, dass die Linkspartei innerhalb von nur 2 jarehn im Parlamentarismus und der Anpassung angekommen ist. Die Grünen haben dafür 15 Jahre gebraucht.

Du solltest mal bei solchenVeranstaltungen dabei sein. Da gibt es die techn. fortschrittleriche SL, die kurz vor den Wahlen per SMS allen betieligten Delegierten sagen, was jetzt gerade gewählt werden muss, oder die AKL, die permanent zig Leute rumschiklt, die sagen, was jetzt gewählt werdne muss. Strömungsunabhängige haben NULL Chancen.
Ich stelle fest: Es gibt eine Diskrepanz zwischen dem, was vorher gesagt wird und dem was man dann tut.. Wer sich die Sozialen Bewegungen persmanent auf dei Fahnen schreibt, hat jetzt gezeigt, dass er/sie abwählt.
@Martin, was erwartest du? Glaubst du jetzt, auf deine TESTAUSSAGE hin, dass man dich noch ernst nimmt?

Das klingt mir alles zu sehr nach "beleidigt".


http://www.elo-forum.org/news-disku...verliert-linke-nrw-eigentliches-klientel.html
 

Rounddancer

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Dieses Programm war aber schon vor der Kandidatur bekannt und wurde auch unterstützt, oder nicht? Ich habe das Programm schon immer für falsch gehalten, aber da wurde hier im Forum noch gesagt, es müsse so sein, und wäre absolut richtig
Nun,Du weißt ja, bei Wahlen gehen aus Sicht des Wählers die Personen VOR dem Programm,- und wenn da Personen sind, die bei den Zielgruppen einen Vetrauensvorschuß haben, guckt kaum wer aufs Programm. Sind die aber nicht da,- dann guckt Wähler zwar noch immer nicht aufs Programm, aber er guckt, was die Mitbewerber aus dem Programm zitieren/zerreißen, und guckt dort, ob es dort Vertrauenspersonen gibt.
Wenn nicht, wählt man das, was man schon immer wählte, oder eben gar nicht.
 

Eka

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Du solltest mal bei solchenVeranstaltungen dabei sein. Da gibt es die techn. fortschrittleriche SL, die kurz vor den Wahlen per SMS allen betieligten Delegierten sagen, was jetzt gerade gewählt werden muss, oder die AKL, die permanent zig Leute rumschiklt, die sagen, was jetzt gewählt werdne muss. Strömungsunabhängige haben NULL Chancen.
Ja, weiß ich. Und es gibt das Handy, wo permanent SMS drauf kommen...

Und deswegen sagte ich in einem vorherigen Posting, dass die Parteienspitze endlich einmal das Strömungsgebundene unterbinden soll.
Es gab aber auch Plätze die von manchen belegt wurde und völlig überraschend waren.

Und nein. Wir haben Hartz4 bestimmt nicht vergessen.
 
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Hochmut kommt vor dem Fall.
Ich wäre mir da nicht sicher ob die Linke überhaupt die 5% schafft.
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Hexe
Du meinst wer Martin nicht als den Guru der Erwerbslosen ansieht sei hochmütig????
.... sehr ----sinnig
Klar, Martin wäre eine prima Gallionsfigur gewesen, und vermutlich hätten sogar einige hier, die die SED-Mörder sonst gerne sonstwohin schicken würden (nebenbei gesagt, ich bin oder war West-Berlinerin) sogar DieLinke in NRW gewählt, aber ich bin sicher es wird auch so gehen :icon_stern:

Ist doch nicht so unverständlich, daß Martin es als Newcomer, noch dazu parteilos, nicht auf Anhieb geschafft hat.
Wenn Ihr Euch mal die Ergebnisse anseht, werdet Ihr feststellen, daß einige Andere erst nach der 2. oder 3. Kampfabstimmung gewählt wurden.

Er kam, sah und siegte trifft wohl heute kaum noch irgendwo zu.:icon_mued:
 
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Du meinst wer Martin nicht als den Guru der Erwerbslosen ansieht sei hochmütig????
.... sehr ----sinnig
Klar, Martin wäre eine prima Gallionsfigur gewesen, und vermutlich hätten sogar einige hier, die die SED-Mörder sonst gerne sonstwohin schicken würden (nebenbei gesagt, ich bin oder war West-Berlinerin) sogar DieLinke in NRW gewählt, aber ich bin sicher es wird auch so gehen :icon_stern:

Ist doch nicht so unverständlich, daß Martin es als Newcomer, noch dazu parteilos, nicht auf Anhieb geschafft hat.
Wenn Ihr Euch mal die Ergebnisse anseht, werdet Ihr feststellen, daß einige Andere erst nach der 2. oder 3. Kampfabstimmung gewählt wurden.

Er kam, sah und siegte trifft wohl heute kaum noch irgendwo zu.:icon_mued:
Was hat der Einzug dieser Spaß-Partei in den Landtag mit Martin zu tun?
 
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Was hat der Einzug dieser Spaß-Partei in den Landtag mit Martin zu tun?
Das war genau mein Einwand....,danke, daß Du das noch mal zementierst :icon_knutsch:
Martin wollte mit der Spaß-Partei in den Landtag einziehen, das ist ihm nicht gelungen.... aber die Spaß-Partei wird`s auch ohne Martin schaffen :icon_wink:
Woher weißt Du überhaupt, daß Politik bei DieLinke auch Spaß machen kann ?
Nimmst Du etwa inkognito an Veranstaltungen teil ? :eek:
 
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Das war genau mein Einwand....,danke, daß Du das noch mal zementierst :icon_knutsch:
Martin wollte mit der Spaß-Partei in den Landtag einziehen, das ist ihm nicht gelungen.... aber die Spaß-Partei wird`s auch ohne Martin schaffen :icon_wink:
Woher weißt Du überhaupt, daß Politik bei DieLinke auch Spaß machen kann ?
Nimmst Du etwa inkognito an Veranstaltungen teil ? :eek:
Wie Langweilig, immer vor irgendwelchen Wahlen einen auf "wir schaffen es" zu machen.:icon_mued:

Mit diesem "Wahlprogramm" wäre NRW innerhalb kürzester Zeit Pleite, sofern die überhaupt mitreden dürften.

Ansonsten dann noch die "Forderung" "Blödheit für Alle", was die "Ersetzung des Notensystems" angeht und die anderen "Forderungen" wie "verstaatlichung" usw. angeht.

Eben "Spaß-Partei", denn ernst nehmen kann man sowas nicht.
 

Zita

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Wenn das Programm sooooo schlecht ist, verwundert es mich schon, dass Martin zu Beginn seiner Kandidatur es völlig unterstützen konnte und wollte.

Welche eine Sinnesänderung?!?!? Auch als Erwerbsloser möchte ich mich NICHT als Versuchtsobjekt verstanden wissen. Ein Versuch innerhalb einer Partei ein Kandiatsdmandat zu bekommen, erscheint mir reichlich wenig und sollte den Erwerbslosen nachdenklich stimmen.

Versuchen kann nicht der Schlüssel zu einer ernsthaften Arbveit sein, oder?

Und damit meine ich in jeder Partei!!!!!!!

Traurig, dass so demokratische Abstimmung und deren Ergebnisse durch Enttäuschung in den Dreck gezogen werden. Was wäre gewesen, wenn Martin den erhofften Platz bekommen hätte? Wäre das Programm seintewegen verändert worden?

Auch jetzt kann in der Partei durch Anträge, Mitarbeit vieles verändert oder unterstützt werden - wenn man wollte.
 

Martin Behrsing

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Was unterstellst Du denn da?
Das Programm ist gut und wurde von mir auch nur eine Minute in Zweifel gezogen. Allerdings habe ich große Sorge, dass genau dieses Programm ganz schnell zu makulatur wird. Wie schnell das geht, konntest Du beim Sofortprogramm der Bundestagsfraktion sehen. 500 Euro Eckregelsatz????
Übrigens habe ich die Linke immer sehr kritisch begleitet und sie dennoch immer wieder unterstützt.
Wenn das Programm sooooo schlecht ist, verwundert es mich schon, dass Martin zu Beginn seiner Kandidatur es völlig unterstützen konnte und wollte.

Welche eine Sinnesänderung?!?!? Auch als Erwerbsloser möchte ich mich NICHT als Versuchtsobjekt verstanden wissen. Ein Versuch innerhalb einer Partei ein Kandiatsdmandat zu bekommen, erscheint mir reichlich wenig und sollte den Erwerbslosen nachdenklich stimmen.

Versuchen kann nicht der Schlüssel zu einer ernsthaften Arbveit sein, oder?

Und damit meine ich in jeder Partei!!!!!!!

Traurig, dass so demokratische Abstimmung und deren Ergebnisse durch Enttäuschung in den Dreck gezogen werden. Was wäre gewesen, wenn Martin den erhofften Platz bekommen hätte? Wäre das Programm seintewegen verändert worden?

Auch jetzt kann in der Partei durch Anträge, Mitarbeit vieles verändert oder unterstützt werden - wenn man wollte.
 
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Wenn das Programm sooooo schlecht ist, verwundert es mich schon, dass Martin zu Beginn seiner Kandidatur es völlig unterstützen konnte und wollte.

Welche eine Sinnesänderung?!?!? Auch als Erwerbsloser möchte ich mich NICHT als Versuchtsobjekt verstanden wissen. Ein Versuch innerhalb einer Partei ein Kandiatsdmandat zu bekommen, erscheint mir reichlich wenig und sollte den Erwerbslosen nachdenklich stimmen.

Versuchen kann nicht der Schlüssel zu einer ernsthaften Arbveit sein, oder?

Und damit meine ich in jeder Partei!!!!!!!

Traurig, dass so demokratische Abstimmung und deren Ergebnisse durch Enttäuschung in den Dreck gezogen werden. Was wäre gewesen, wenn Martin den erhofften Platz bekommen hätte? Wäre das Programm seintewegen verändert worden?

Auch jetzt kann in der Partei durch Anträge, Mitarbeit vieles verändert oder unterstützt werden - wenn man wollte.
Falls Du auch mich gemeint hattest, ich bin und war nicht enttäuscht, warum auch?
 

uljanov

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in den letzten Tagen haben viele von Euch, Martin "viel Glück" gewünscht. Nicht das ich Martin kein Glück wünsche, ganz im Gegenteil. Nur hat eine Kandidatur nichts mit Glück zu tun. Was Martin gebraucht hätte, wären Leute gewesen die Ihn gewählt hätten.

Wie ich in #28 schon geschrieben habe, begrüße ich die Kandidatur von Martin und dass sich mehr Menschen mit prekären Hintergrund in die Politik einmischen sollten. Nur so haben wir die Möglichkeit im politischen Bereich etwas zu verändern oder zu erreichen.
 

Zita

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Allerdings habe ich große Sorge, dass genau dieses Programm ganz schnell zu makulatur wird. Wie schnell das geht, konntest Du beim Sofortprogramm der Bundestagsfraktion sehen. 500 Euro Eckregelsatz????
Übrigens habe ich die Linke immer sehr kritisch begleitet und sie dennoch immer wieder unterstützt.
Hierbei kann ebenfalls Mitarbeit in den Kreisverbänden sehr gut helfen und als Delegierter eingreifen. 500 Euro Ecksatz ist die erste Stufe einer Veränderung, die allerdings wirklich nur die schnellst mögliche Notlage vieler ein wenig erleichtern soll. Hierfür arbeiten und kämpfen wir.

Dein Bericht allerdings ist wirklich eine große Unterstützung für die Partei! Und kritisch? Hier hättest du meines Erachtens erst einmal alles überschlafen sollen, bevor du die Gewählten jede Kompetenz von Hartz4 absprichst.
 

druide65

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Parteien lassen sich nur von innen verändern.
Wer möchte das sich etwas ändert sollte mitarbeiten.

In vielen Kreis und Landesverbänden wird gute Arbeit geleistet.
Sollte man auch sehen.

Und Menschen werden gewählt.Eine Wahlniederlage ist ja kein persönlicher Angriff.
 

Arania

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Das ist ein Irrtum, für die meisten Menschen ist es eine persönliche Niederlage, sie haben den Eindruck: Man will mich nicht

Man muss damit umgehen können
 

druide65

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Sie haben den Eindruck.Aber wenn man zwischen verschiedenen Menschen wählen muss ist ja trotzdem kein persönlicher Angriff.
Sondern eine Notwendigkeit.
 

Martin Behrsing

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Mach dir da keine Sorgen. Wenn ich nicht einen Funken Hoffnung sehen würde, hätte ich dazu bestimmt nichts geschrieben. Eigentlich habe ich jetzt so etwas: Jetzt erst recht, den Leuten auf die Finger schauen und unsere eigenen forderungen immer wieder auf dei Tagesordnung setzen. Dies wird bei mir auch weiter so bleiben und sie muss gleichzeitig Kritik aushalten, denn es geht nun mal um unsere Sachen.
Wir müssen dennoch zur Kenntnis nehmen, das Versprechen an die Sozialen Bewegungen wird nicht gehalten und daraus muss man Konsequenzen ziehen.
Aber selbst die eigenen Forderungen: 500 Euro Eckregelsatz 10 euro Mindestlohn werden nicht unterschrieben, dies betrifft auch das Sanktionmoratorium. Hast Du mal geschaut, wieviele Abgeordnete nur die Plattform für die 500 Euro unterschrieben haben und welche Standardschreiben immer wieder zurück kamen.
Und dafür gilt mein Einsatz.
Hierbei kann ebenfalls Mitarbeit in den Kreisverbänden sehr gut helfen und als Delegierter eingreifen. 500 Euro Ecksatz ist die erste Stufe einer Veränderung, die allerdings wirklich nur die schnellst mögliche Notlage vieler ein wenig erleichtern soll. Hierfür arbeiten und kämpfen wir.

Dein Bericht allerdings ist wirklich eine große Unterstützung für die Partei! Und kritisch? Hier hättest du meines Erachtens erst einmal alles überschlafen sollen, bevor du die Gewählten jede Kompetenz von Hartz4 absprichst.
 

haef

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Ich behielt, zumindest was Bremen anbetrift Recht: Hier steht die Linke für große Forderungen, doch wenn es um aktuelle konkrete Maßnahmen geht, so z. B. Aufdecken der Methoden der hiesigen ARGE scheuen sie die Konfrontation um jeden Preis. Gwerkschaftsdominiert wollen sie möglichst ihre Mitglieder, eben auch die bei den Argen, schützen. Auch um den Preis der Wahrheit.
Wir scheuen nicht die Konfrontation. Es geht vielmehr darum das Übel bei der Wurzel zu packen. Und das ist und bleibt die Diktatur des Kapitals.
nicht schlecht der Gag nach dem Motto, "ihr befasst euch mit den Dingen des täglichen Lebens, z.B. Hartz4 und wir kümmern uns um die wichtigen Entscheidungen, z.B. der Abschaffung der Diktatur des Kapitals, evtl. auch noch? "wer wird der nächste Pabst oder Präsident der USA?"

:icon_lol:
:icon_lol:
:icon_lol:

fG
Horst
 
E

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Parteien lassen sich nur von innen verändern.
Wer möchte das sich etwas ändert sollte mitarbeiten.

In vielen Kreis und Landesverbänden wird gute Arbeit geleistet.
Sollte man auch sehen.

Und Menschen werden gewählt.Eine Wahlniederlage ist ja kein persönlicher Angriff.

Nett, nur nützt es nichts, wenn man eine Partei "ändern" will, es muss die Politik geändert werden. Erst recht, wenn "die Partei" nichts anderes will, als Opposition zu sein.
 

wassolldas

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Hierbei kann ebenfalls Mitarbeit in den Kreisverbänden sehr gut helfen und als Delegierter eingreifen. 500 Euro Ecksatz ist die erste Stufe einer Veränderung, die allerdings wirklich nur die schnellst mögliche Notlage vieler ein wenig erleichtern soll. Hierfür arbeiten und kämpfen wir.

Dein Bericht allerdings ist wirklich eine große Unterstützung für die Partei! Und kritisch? Hier hättest du meines Erachtens erst einmal alles überschlafen sollen, bevor du die Gewählten jede Kompetenz von Hartz4 absprichst.
Martin hat immer mitgearbeitet.
Auf der Konferenz für ein soziales und ökologisches NRW.

DIE LINKE. NRW : Fotostrecken

Dann hier:

Martin Behrsing | Initiative für „Eine linke Alternative zu Hartz IV“ | Hartz, Euro, Alg, Grundsicherung, Nur

Nur so ein paar Beispiele. Als die LAG Hartz 4 gegründet wurde, ist er auch hingefahren und ich meine auch, als die BAG Hartz 4 gegründet wurde.

Mit seiner Kandidatur haben Sie sich geschmückt. Und? Wo ist der Lohn? Er ist nur das Mittel zum Zweck. So wie viele andere dort auch. Nicht ein Vertreter einer sozialen Bewegung (BAG, LAG hartz 4, Erwerbslosenini, geschweige denn ein Hartz 4 Bezieher überhaupt) hat einen aussichtsreichen Listenplatz bekommen.
Und das ist für eine Partei, die sich die immer größer werdene Randgruppe auf die Fahnen geschrieben hat, schlichtweg eine Schande. Und es war nicht nur diesmal so - die Alphatiere haben schon bei den Listenplätzen für das Europaparlament sowie für den Bundestag das Rennen unter sich ausgemacht. Im übrigen gibt es sehr viel Berichte über die nicht vorhandene Solidarität mit Hartz 4 Beziehern in der Partei, viele sind auch wegen der elitären Kaderbildung, und weil Hartz 4 in der Partei garnicht so relevant ist, ausgetreten.

<<Erstmals schaltet sich nun auch Carina Treutel ein. Die 25-jährige Jura-Studentin hatte bis dahin still nickend die Ausführungen der beiden Männer verfolgt. Diese Sache ist ihr jedoch wirklich wichtig. "Es gab die klare Ansage, dass Empfänger von Transferleistungen, sprich Hartz IV, doch bitte nur zum Plakate kleben eingesetzt werden, aber nicht für Mandate kandidieren sollten." Spätestens da habe es ihr gereicht, sagt Treutel. Am 31. Dezember hat sie die Partei verlassen.<<

Protestaktion: Austritte erschüttern Hessens Linke - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

<<Hannes Schmitto aus Baunatal gab deshalb ebenfalls sein Parteibuch ab: „Im Nachhinein bin ich sehr verärgert, diesem kommunistischen Moloch Zeit, Raum und Finanzen geopfert zu haben.“ Für „politische Bauernfängerei“ seien linke Ideale gebeugt worden: „Man ködert die Leute mit Sprüchen gegen Hartz IV, aber eigentlich interessiert das Thema die Führung gar nicht. Die träumen lieber von einer elitären Linken und vergessen dabei völlig den, der auf der Straße sitzt.“ Der ausgetretene Chef im Kreis Darmstadt-Dieburg, Hans-Walter Ortmann, wiederum spricht von Zerrissenheit und „unmenschlichem Umgang unter Parteimitgliedern“.<<


Massenaustritte: Hessens Linke laufen die Mitglieder davon - Nachrichten Politik - WELT ONLINE


So bitter die Wahrheit ist, es nun mal die Wahrheit. Medizin, die am bittersten schmeckt, pflegt meist die beste zu sein.

Zita, wenn Du von Kompetenz sprichst - Martin spricht die Kompetenz der gewählten, was Hartz 4 betrifft, völlig zu recht ab.

Jemand, der gut dotiert im Sattel auf der Sonnenseite des Lebens sitzt, kann nicht wissen, wie es ist, wenn man noch 6 Tage bis zum Zahltag hat, 2 Kinder und nur noch 30 Euro zum Beispiel. Wenn viele dadurch gezwungen sind, degradiert zur Restmülltonne der Gesellschaft, sich an der Tafel mit den notwendigen Lebensmitteln einzudecken, damit nicht gehungert werden muß.

Das weiß nur jemand, der davon betroffen ist, ebenso wie man beim Amt schikaniert wird und durch fehlerhafte Bescheide in Existenznot gerät und schlaflose Nächte hat, weil man nicht mehr ein und aus weiß.

Jemand, der 5000 Euro verdient, kann nicht das beschämende Gefühl kennen, den ganzen Monat gearbeitet zu haben und trotzdem zum Amt zu müssen, weil schlichtweg immer mehr sozialversicherungpflichtige Tätigkeiten in 400 Euro Jobs umgewandelt werden oder viele trotz satten Gewinnen( McDonalds, KI etc.) nur marginale paar Euro fuffzig zahlen. Und sich auf dem Amt trotzdem wie der allerletzte Dreck behandeln lassen zu müssen.

Das weiß auch nur der Betroffene.

Wie beschämend und gesetzeswidrig es ist, eine 1Euro Stelle machen zu müssen oder irgendeine andere Sinnlosmassnahme unter Androhung der Entziehung der Existenzgrundlage, kann auch niemand besser wissen, als die, die davon betroffen sind.

Und wie schlimm und erniedrigend es ist, auf dem Abstellgleis der Gesellschaft zu stehen bedacht von Mainstream und Politikern mit Polemik a la Blödzeitung( hiermit sind Sarrazins, Clements, Bertelsmänner und co. gemeint) kann auch niemad so genau wissen, wie der Betroffene selbst.

Sind das keine Kompetenzen? Bärbel Beuermann ist Lehrerin und ist demnach die Bildungsexpertin der Linken.

Ein Hartz 4 Bezieher und/oder ein Vertreter der Erwerbslosenini so wie Martin wäre folglich der Experte für Soziales, weil man weiß, wo es brennt.

Also, wo demnach werden den anderen denn die Kompetenzen für Soziales gesehen? Weil Sie in der Linken sind, die die Klientel bewußt ködert mit Sprüchen a la "Hartz 4 muß weg"? als Mittel zum Zweck, damit man sich selbst den Futtertrog erstmal sichern kann?
 

druide65

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Nett, nur nützt es nichts, wenn man eine Partei "ändern" will, es muss die Politik geändert werden. Erst recht, wenn "die Partei" nichts anderes will, als Opposition zu sein.
Ändere ich ein Partei dann ja auch zwangsläufig deren Politik.

Und Opposition ist nichts schlimmes.
Persönlich finde ich das die Linken noch durchaus warten sollten mit der Regierungsverantwortung.
Die Linken sind noch nicht alt,die festen Strukturen wie in anderen Parteien sind so noch gar nicht vorhanden,verschiedene Strömungen müssen unter einem Dach gebracht werden usw.
Es ist halt noch eine "pubertäre " Phase.Vieles muss erst mal zusammen kommen.

Erinnere dich mal daran wie das bei den Grünen damals war.Nicht viel anders....
 

Mario Nette

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Und Opposition ist nichts schlimmes.
Wie man es nimmt:

"Opposition ist Mist." (Franz Müntefering)
SPD als "Misthaufen" (Andrea Nahles) Auf dem Parteitag in Dresden erzählte sie, was für dolle Kürbisse beim Misthaufen des Hofs ihrer Eltern wachsen würden. Darf sich natürlich jetzt jeder seine Meinung bilden, wofür der Mist, der Misthaufen und die Kürbisse stehen. Für letzte würde ich zu Wahl-/Oppositionsversprechen tendieren. Bei einigen Politikern gilt sogar e.f.q.

Mario Nette
 
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Ändere ich ein Partei dann ja auch zwangsläufig deren Politik.

Und Opposition ist nichts schlimmes.
Persönlich finde ich das die Linken noch durchaus warten sollten mit der Regierungsverantwortung.
Die Linken sind noch nicht alt,die festen Strukturen wie in anderen Parteien sind so noch gar nicht vorhanden,verschiedene Strömungen müssen unter einem Dach gebracht werden usw.
Es ist halt noch eine "pubertäre " Phase.Vieles muss erst mal zusammen kommen.

Erinnere dich mal daran wie das bei den Grünen damals war.Nicht viel anders....
Es ist halt noch eine "pubertäre " Phase.Vieles muss erst mal zusammen kommen.
eher Vorpubertär, wenn man die Forderungen liest.

Ansonsten, wenn es dort viele ehem. Mitglieder aus anderen Parteien gibt, die auch schon Jahre bis Jahrzehntelang dort Mitglied waren, kann man eine "normale" Politik auch erwarten. Bei den Linken hat man aber eher den Eindruck, das sie garnichts verändern wollen, sondern nur in den Parlamenten sitzen und Kohle scheffeln. Weite Teile des Programms sind einfach nur ..... und zeugen eher von absoluter Unkenntnis oder bewusster Leuteverdummung. Wann will diese Partei eigentlich mal richtige Politik für ihre Wähler machen, ohne das sie sich mit teilweise sehr dummen "Forderungen" selbst ins lächerliche bzw. Abseits schießt?
 

Eka

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Achso.... das meinst du! ;-)

Nein Sancho, ich diskutiere nicht mit dir! :)
 
E

ExitUser

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Die Abschaffung von Minijobs und nicht- oder unterbezahlten Praktika.

Die Abschaffung der prekären Beschäftigung in NRW.

Eine Neuverteilung von Arbeit durch gesetzliche und tarifliche Arbeitszeitverkürzung.

Die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungs- und steuerpflichtige Jobs.
Nett gemeint, aber ginge nur in den öffentlichen Diensten.

Mehr Personal überall, mehr Geld für mehr Beförderungen im öffentlichen Dienst.
was soll das bringen?

Eine Steuerreform zugunsten der Armen und Beschäftigten, zulasten der großen Unternehmen und der Vermögenden.
Wunschdenken

Ein umfassendes Entschuldungsprogramm für die kommunale Ebene, insbesondere was die Altschulden betrifft, die durch chronische Unterfinanzierung der gesetzlichen Pflichtaufgaben angehäuft worden sind.
man kann nicht gleichzeitig mehr von den Städten und Kommunen verlangen und ein Entschuldungsprogramm fordern.

Die übliche Konzentration der Sozialwohnungen auf die bereits benachteiligten Stadtteile muss beendet werden. Erforderlich hierzu ist beispielsweise die Verteilung der Sozialwohnungen mit Belegungsrecht auf das gesamte Gebiet der Städte und Gemeinden. Selbst wenn dies mit höheren Grundstücks- und sonstigen Kosten verbunden ist: Grundsätzlich gehören Sozialwohnungen auch in die bisher noch abgeschlossenen Wohngebiete der Reichen.
Die Reichen also aus den Städten vertreiben?

Für dezentrale und kommunal Energieversorgungsstrukturen: Die Energiekonzerne in NRW – RWE und E.ON – müssen vergesellschaftet werden. Sie gehören in öffentliche Hand und müssen demokratisch kontrolliert, perspektivisch entflochten und dezentralisiert werden.
Mit welchem Geld? Kostet nur einige Mrd und um das Geld wieder rein zu bekommen, müssen die Preise erstmal hochgeschraubt werden?

Bereits privatisierte Anteile von Stadtwerken müssen rekommunalisiert werden. Die Energiepreise werden sozialverträglich gestaltet. Eine neue Energiepolitik ist an Energieeffizienz, Energieeinsparung, Förderung erneuerbarer Energien und Klimaschutz auszurichten.
Gleiches hier.

Die Vergesellschaftung der Stromnetze.
Enteignung oder kaufen? Wenn kaufen mit was?

Ersetzung des Notensystems als Druck-, Disziplinar- und Selektionsmittel durch eine regelmäßige schriftliche, für die Schülerin und den Schüler verständliche Rückmeldung über die Lernfortschritte, die die Schülerinnen und Schüler stärkt und motiviert.
Blödsinn und vernichtet eher die Chancen bei der Stellensuche.

usw. usf.

Das Land wäre in kurzer Zeit Pleite oder so überschuldet, das es nichts mehr machen.
 

druide65

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Eine Steuerreform die die Umverteilung von unten nach oben beendet ist längst überfällig.

Energiekonzerne unter staatlicher Aufsicht stellen?Warum nicht?
Bei den Banken geht Tigerentenkoalition ja da auch durch Hintertür.
Und der Dezentralen Energieversorgung gehört schon aus Klimaschutzgründen die Zukunft.

Das sich die Kommunen sich entschulden und trotzdem mehr Aufgaben wahrnehmen...kein Problem.
Im Kleinen wird dies durch Schlüsselzuweisungen und Finanzausgleich innerhalb von LK schon praktiziert.

So utopisch sind die Vorschläge gar nicht.Noch nicht ganz ausgereift.Sicher.
Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

Das die Grundversorgung der Bürger in öffentlicher Hand bleibt.
Das die privatisierung von Staatseigentum gestoppt wird.
Und einiges mehr...

Alles Punkte die angesprochen werden müssen.
Und man muß nicht erwarten das die Linken jetzt für alles die Patentlösung haben.Den Anspruch haben sie auch nicht.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
Eine Steuerreform die die Umverteilung von unten nach oben beendet ist längst überfällig.

Energiekonzerne unter staatlicher Aufsicht stellen?Warum nicht?
Bei den Banken geht Tigerentenkoalition ja da auch durch Hintertür.
Und der Dezentralen Energieversorgung gehört schon aus Klimaschutzgründen die Zukunft.

Das sich die Kommunen sich entschulden und trotzdem mehr Aufgaben wahrnehmen...kein Problem.
Im Kleinen wird dies durch Schlüsselzuweisungen und Finanzausgleich innerhalb von LK schon praktiziert.

So utopisch sind die Vorschläge gar nicht.Noch nicht ganz ausgereift.Sicher.
Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

Das die Grundversorgung der Bürger in öffentlicher Hand bleibt.
Das die privatisierung von Staatseigentum gestoppt wird.
Und einiges mehr...

Alles Punkte die angesprochen werden müssen.
Und man muß nicht erwarten das die Linken jetzt für alles die Patentlösung haben.Den Anspruch haben sie auch nicht.
Alle Forderungen zusammen würden grob geschätzt zwischen 100 und 200 Milliarden kosten und das bei einbrechenden Einnahmen beim Land und den Kommunen. Woher also das Geld nehmen?

Da dies alles Steuerfinanziert sein soll, müssen die sich also entweder enorm verschulden, was irgendwann zur Zahlungsunfähigkeit führt, oder sie holen sich das Geld von den Bürgern wieder durch höhere Steuern, Abgaben, Mieten usw. Was wäre dann gewonnen?

Hätte man sich mehr darauf konzentriert, die Binnenkonjunktur zu beleben, wäre es vielleicht besser gewesen und das mit der "Abschaffung des Notensystems" hätten sie weglassen sollen, denn das ist Unsinn.

Eine Wiedereinführung von einmaligen Beihilfen durch die Sozialämter auch für ALG2-Empfänger/Niedriglöhner/Rentner usw. (als zweckgebundene Zahlung) wäre eine Idee gewesen, ist aber nicht dabei. Das wäre Ländersache gewesen, also umsetzbar.
 

Speedport

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Nein, lese ich nicht. Aber du kannst ja weiterinterpretieren.... und auch warum das wohl so ist.... :p
Mancher treue Anhänger kann halt nicht verstehen, daß man eine politische Meinung ablehnen, aber dennoch eine faire Einstellung haben kann.

Das sorgt dann parteiübergreifend dafür, daß man in bestimmten Gegenden auch Schimpansen als Kanditaten aufstellen könnte: sie würden sicher gewählt.
 

mercator

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Ich wundere mich immer über die Überschriften und stelle fest, das in letzter Zeit vermehrt uralte Threads ausgegraben werden.
 

Banquo

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Ich wundere mich immer über die Überschriften und stelle fest, das in letzter Zeit vermehrt uralte Threads ausgegraben werden.
In der Tat sehr merkwürdig, dieses Verhalten.

Wenn nichts wirklich neues zum Thema beigetragen wird, was idealerweise auch noch die Leser interessiert, dann nennt man sowas landläufig "Spam" - und das ist regelmässig in Foren unerwünscht. Daher schliesse ich dieses Thema jetzt auch.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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