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Martin Behrsing,Erwerbslose sollten DIE LINKE wählen

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wolliohne

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#1
Als zweiter Gastredner des heutigen Tages ergriff der Sprecher des Erwerbslosen Forums Deutschland, Martin Behrsing, das Wort. In seiner Rede verdeutlichte er die teilweise menschenunwürdige Lebenssituation erwerbloser Menschen oder der Hartz IV EmpfängerInnen. Lesen Sie hier seinen Wortbeitrag im Original:



Martin Behrsing

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,
vor gut 10 Tagen konnten wir einer der größten Entlassungswelle binnen einer Woche beim Versandhaus Quelle erleben. Die Frankfurter Rundschau berichtete in ihrer Ausgabe vom 13.Oktober, dass „das gekündigte Quelle-Personal reagiere größtenteils gefasst und gut vorbereitet“ auf die Entlassungswelle. „Es habe aber auch Tränen und Fast-Zusammenbrüche gegeben.“ Psychologen vor Ort seien gefragt.. Das erinnert eher an einen Bericht über eine Hinrichtung, zu der das Opfer „gefasst und gut“ vorbereitet geführt wird.. Gleichzeitig aber läuft mit noch etwa. 4000 Lohnabhängigen reibungslos der „Resteverkauf“ von ca. 18 Millionen Produkten an. 4000 Menschen, die aktiv ihre eigene Abwicklung unterstützen, ohne dass es irgendeine nennenswerte Aktion des Widerstands oder gar der Verweigerung gibt! Es fehlt den Menschen Unterstützung von allen Seiten. (Nicht mit uns! Nicht in unserem Namen!) Die Quelle-Mitarbeiter werden als Ware Arbeitskraft nicht mehr verwertbar sein, sobald die Verramschung der Ware erledigt ist.

DIE LINKE. NRW : Detail LPT[tt_news]=11293&tx_ttnews[backPid]=2860&cHash=45e179f370



 

dr.byrd

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#2
DIE LINKE NRW sollte vor allem Martin auf einen aussichtsreichen Listenplatz wählen. :icon_daumen:
 

Martin Behrsing

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#4
"Linke Politik muss dafür sorgen, dass ihre größte Wählergruppe vertreten wird"

vor gut 10 Tagen konnten wir einer der größten Entlassungswelle binnen einer Woche beim Versandhaus Quelle erleben. Die Frankfurter Rundschau berichtete in ihrer Ausgabe vom 13.Oktober, dass „das gekündigte Quelle-Personal reagiere größtenteils gefasst und gut vorbereitet“ auf die Entlassungswelle. „Es habe aber auch Tränen und Fast-Zusammenbrüche gegeben.“ Psychologen vor Ort seien gefragt.. Das erinnert eher an einen Bericht über eine Hinrichtung, zu der das Opfer „gefasst und gut“ vorbereitet geführt wird.. Gleichzeitig aber läuft mit noch etwa. 4000 Lohnabhängigen reibungslos der „Resteverkauf“ von ca. 18 Millionen Produkten an. 4000 Menschen, die aktiv ihre eigene Abwicklung unterstützen, ohne dass es irgendeine nennenswerte Aktion des Widerstands oder gar der Verweigerung gibt! Es fehlt den Menschen Unterstützung von allen Seiten. (Nicht mit uns! Nicht in unserem Namen!) Die Quelle-Mitarbeiter werden als Ware Arbeitskraft nicht mehr verwertbar sein, sobald die Verramschung der Ware erledigt ist.

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

haef

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#5
AW: "Linke Politik muss dafür sorgen, dass ihre größte Wählergruppe vertreten wird"

"Linke Politik muss dafür sorgen, dass ihre größte Wählergruppe vertreten wird"
lieber Martin,

stellt sich die Frage, ist das, neben der Formulierung als Forderung, Hoffnung oder Glaube?

Bei Hoffnung stimme ich Dir zu. Bei Glaube wärest Du, angesichts der Protagonisten und Machtverhältnisse in der Linken, so naiv - das wäre ein Grund Dich nicht zu wählen. :icon_twisted:

lG
Horst
 

ethos07

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#6
AW: "Linke Politik muss dafür sorgen, dass ihre größte Wählergruppe vertreten wird"

lieber Martin,

stellt sich die Frage, ist das, neben der Formulierung als Forderung, Hoffnung oder Glaube?

Bei Hoffnung stimme ich Dir zu. Bei Glaube wärest Du, angesichts der Protagonisten und Machtverhältnisse in der Linken, so naiv - das wäre ein Grund Dich nicht zu wählen. :icon_twisted:

lG
Horst
Haef, du bist ja soooo gemeiiiiiiiin :icon_party:...
Immerhin habe ich dabei zum ersten Mal über Martins sozusagen heroischen Entschluss, in den NRW Landtag einziehen zu wollen, lachen können.

Zuvor hat mich diese Entscheidung von Martin nur ziemlich depressiv gestimmt:

- ich kenne so gut wie kein Beipsiel - gerade in einer nach wie vor ohne nennenswerte Widerständigkeit dahindümpelnden Zeit - wo Menschen, die mit aufrichtigsten Vorsätzen in Parteien und Parlamente gezogen sind, von diesen Apparaten nicht über kurz oder lang zu Marionetten umfunktioniert wurden.

- Soweit mein Auge reicht: e s kommen brauchbare soziale Änderungen nach wie vor nur immer durch breiten Druck von unten zustande - und daran krankt die Zeit ja nun mal, und da war Martin wichtig , vorab mit diesem großen Forum. Und erst recht mit seinen "one-person" Presse-Zubissigkeiten - die ja häufig auch in den Erwerbslosen- Szenen als zu undemokratisch Sofortreaktionen angefeindet werden, die ich aber meistens einfach gut & äusserst nützlich fand...

- ...und die ich mir aber in dieser Schärfe nun mal wirklich nicht als häufige DiLi-Verlautbarungen,und seien es nur welche für eurem Landtag, so recht vorstellen kann - ??

Bist du jetzt eigentlich auch in die DiLi eingetreten oder willst du das als Parteiloser machen?
Der Redebeitrag als Gast der Linken ist natürlich einmal mehr brillant.
Und auch ich bewundere den Mut, die Energie und den Zubiss von dir, sich da nochmals ins Getümel einer Partei stürzen zu wollen.

Na, dann eben, lieber Martin, gegebenfalls Hals und Beinbruch in dieser neuen Konstellation - im von der Hauptstadt her betrachtet doch ziemlich fernen NRW.
Qui vivra, verra.

* * *

Aber sag uns doch mal noch ein paar Worte dazu: Was wird aus diesem 'deinem' Forum, wenn es mit deiner Wahl klappen sollte? Du würdest doch keine Zeit mehr haben, hier Intergrationsfigur zu spielen wie bisher, nicht wahr?
 

klaus1233

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#8
Erwerbslose wählen bereits links. Das ist aber nicht die Lösung.

Es genügt nicht, dass Martin sich zur Verfügung stellt, sich opfert. So erhalten wir als soziale Bewegung keine Durchschlagskraft. Eine soziale Bewegung ist kein Wahlhilfsverein für eine bestimmte Partei, auch wenn die Schnittmengen momentan mit der Rhetorik der Linkspartei in der Opposition einen zu überzeugen vermag. Eine soziale Bewegung sollte sich egoistisch verhalten und politisch strategisch operieren. Dazu sind wir aber noch nicht in der Lage. Das müssen wir unbedingt ändern!

Wenn Martin anbieten könnte, ich komme mit 1000 oder 10.000 oder 100.000 Mitstreitern in eure Partei, egal ob links, grün, FDP, CDU, SPD … dann hat eine soziale Bewegung Potenz, dann sind wir nicht mehr auf die Gnade anderer angewiesen, uns einen sicheren Listenplatz anzubieten. Wir sollten uns nicht auf eine Partei festlegen, sondern anfangen zu organisieren und darüber nachzudenken, wie wir unseren Eintritt ins Parteiensystem kollektiv realisieren können, um dort für unsere Anliegen zu kämpfen.

Mit 2,5, 10, 50, 100, 1000, 100.000 Parteieintritten lokal, regional in alle Parteien, sind wir in der Lage, dort den Kurs mitzubestimmen, schon mit kleinen Einheiten mischen wir den Ortsverein auf. Für unsere Erfahrungen brauchen wir eine Plattform. Wenn man sich über Bremen ärgert, (Möllekauer) dann genügt es, Sonntagsanzug anzuziehen und sich gemeinsam mit einigen anderen das Mitgliedschaftsbuch der FDP zu holen, um dann dort, Hartz IV zu problematisieren und auch gewisse Äußerungen. Wir brauchen als soziale Bewegung eine gute Vertretungsbasis in allen Parteien, damit unsere Leute dann in den Apparaten durchkommen und auch Rückhalt haben.

Dutschke sprach vom Marsch durch die Institutionen, um angehenden Akademikern einen Ausweg aufzuzeigen, Karrieren und Ideale zu verbinden. Heute ist der Marsch der Arbeitslosen, Armen, Ausgegrenzten durch die Parteien angesagt, um sicherzustellen, dass hier keine Mehrheiten für weitere Sozialrassegesetze ausgebaut werden können.

Sie können sich nicht dagegen wehren, wenn die Armen in die Partei eintreten möchten, oder sie stellen die Legitimität des Systems in Frage. Das sollte dann für die Presse ein gefundenes Fressen sein: Ortsverein lehnt Hartz IV als Mitglied ab … Dann werden sie zu Gott beten und noch wünschen, wir wären politikverdrossen.
 

Arania

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#9
Ortsverein lehnt Hartz IV als Mitglied ab
Das wird keine Partei tun, warum? Jedes Mitglied bringt Geld in die Kasse, ob es mitarbeiten darf ist eine ganz andere Sache
 

haef

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#10
Dutschke sprach vom Marsch durch die Institutionen, um angehenden Akademikern einen Ausweg aufzuzeigen, Karrieren und Ideale zu verbinden.

...und dieser lange Marsch hat zu keinem Zeitpunkt funktioniert, denn er hatte nicht bedacht, das jeder Schritt verändert, Anpassung und Kompromisse erfordert, sonst bist du schneller draußen als drin.
Wenn du dich nicht "gesprächsbereit" (im Sinne von anpassen) zeigst, dann redet niemand mehr mit dir, so einfach läuft das.


Heute ist der Marsch der Arbeitslosen, Armen, Ausgegrenzten durch die Parteien angesagt, um sicherzustellen, dass hier keine Mehrheiten für weitere Sozialrassegesetze ausgebaut werden können.

Alle wesentlichen, positiven Veränderungen in dieser Gesellschaft sind nicht durch Parteien entstanden, sondern durch Bewegungen/Interessenvertretungen.
Von den Parteien wurden diese dann adaptiert, verwurstet und bis zur Unkenntlichkeit verdaut wieder ausgespieen.

Die Kraft zur Veränderung liegt ausschließlich bei (sozialen) Bewegungen/Initiativen.
Und genau deshalb werden diese aktuell von der Linken geschwächt wo es nur geht, denn sie stören die Anpassung.

Jeder mache sich z.B. auf die Herausnahme der 500,00 €-Forderung (Sofortprogramm) oder die verstärkten Bemühungen Hartz4-Beratung etc., trotz vorhandener Strukturen!, anzubieten selbst seinen Reim.


Sie können sich nicht dagegen wehren, wenn die Armen in die Partei eintreten möchten, oder sie stellen die Legitimität des Systems in Frage. Das sollte dann für die Presse ein gefundenes Fressen sein: Ortsverein lehnt Hartz IV als Mitglied ab … Dann werden sie zu Gott beten und noch wünschen, wir wären politikverdrossen.

Die Legitimität des (Parteien)Systems ist längst in Frage gestellt.

btw. Linke beten weniger zu Gott als, je nach Geschmack, zu Marx, Lenin, Mao oder Stalin :icon_party:
l.b.n.l. halte ich Vokabeln wie "sich opfern", "Bürde" a.a.O.), etc., angesichts einer Entlohnung von fast 10.000,00 € +++, für wenig angemessen.

Es sei jedem gegönnt, nur Bürde und echte Verantwortung sehen anders aus.

fG
Horst
 

Mario Nette

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#11
@klaus
Kurz und prägnant: Was helfen dir die Hartzis in den Parteien, wenn die Parteien selbst sie niederhalten, sowohl innerparteilich als auch gesellschaftlich? Ich sehe den Automatismus nicht, sich konstruktiv und betroffenenorientiert als Partei zum Thema zu stellen nur durch den Impuls der Eintritt der Betroffenen in Parteien. Ferner, aber das nur am Rande, ist auch zu bedenken, was man außer seinem Interesse an der parteiinternen Thematisierung des Hartz-Konzepts mit seinem Parteibüchlein unterstützt. Es gibt einfach moralische Grenzen, die einige Menschen nicht bereit sind zu überschreiten.

Polemisch: Soziale Bewegung und Parlment (also reden, reden, reden) - bis dahin muss die Reise ja zwangsweise gehen - scheinen mir doch etwas voneinander entfernt zu sein.

Und dann noch Dutschke. Zeitgemäß ist der schon nicht (mehr) und wird es auch nicht, wenn man seinen vorgeschlagenen Weg auf die Parteilandschaft herunterbricht. Denn die Frage darf doch ruhig lauten: Hat dieses System, welches durch alle Parteien am Leben erhalten wird, tatsächlich etwas Besseres für die Hartz-Geschädigten zu bieten? Das meint nicht ausschließlich nur das Geld. Macht man sich nicht zum "Mitträger" des Systems, wenn man die unterstützt, die das bedingen, das einem erst die Probleme bereitet? Dutschke war ja, auch biographisch, eben genau das, was das System erwartete; er konnte sogar 1a mit den Systemträgern kommunizieren. Und entsprechend waren seine Forderungen - platt ausgedrückt: Nutzt doch selbst das System so wie ich. (Gegenteiliges kann man vielleicht bei der 81er-Bewegung verorten, besonders deutlich beim Fernsehinterview von Frau und Herrn Müller im Schweizerischen zu sehen.)

Mario Nette
 

haef

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#12
hallo,

wie Dutschke hier mittlerweile dargestellt wird, geht mir jetzt doch ein wenig zu weit. Das grenzt an Diffamierung postmortem.

Zunächst ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass "der lange Marsch durch die Institutionen" keinen Erfolg haben konnte/kann, da wir uns bei diesem Marsch verändern.
Daher habe ich die definitv falsche Aussage, dass es Dutschke darum ging "angehenden Akademikern einen Ausweg aufzuzeigen, Karrieren und Ideale zu verbinden." so stehen lassen.

Da jetzt aber noch "ein Schüppchen drauf kommt" "Dutschke war ja, auch biographisch, eben genau das, was das System erwartete; er konnte sogar 1a mit den Systemträgern kommunizieren. Und entsprechend waren seine Forderungen - platt ausgedrückt: Nutzt doch selbst das System so wie ich." muss ich doch etwas dazu sagen.

Dutschke (et. al.) ging es eben nicht darum mit diesem System zu leben, sich "irgendwie" damit zu arrangieren, sondern mittels des "langen Marsches" dieses zu unterminieren, letztlich abzuschaffen.

Ich habe nichts dagegen, wenn die 81er auch mal "in die Pötte kommen" und ihre Zeit darstellen, aber bitte nicht auf Kosten und zu Lasten der doch wesentlich umfänglicheren und nachhaltigeren 68er.

Vor allem aber auch nicht durch leichtfertige Diffamierung eines Mannes, der sich nicht mehr wehren kann.

solidarische Grüße
Horst
 

Mario Nette

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#13
@haef
Vorab: Den 81ern will (und kann) ich hier nicht das Wort reden. Derlei Beispiele zur Veranschaulichung finden sich sicherlich auch anderswo. Die SI hat ja da auch was zu erzählen :icon_smile: Mit demselben Beispiel (also die Müllers) kann man nebenbei noch aufzeigen, warum die 81er allerdings nicht wie von dir gewünscht "in die Pötte kommen" werden: Da ist eine Verweigerung der Anerkennung des vorgegebenen Kommunikationslevels ausschlaggebend, weil man weiß, dass man - gerade gegen die 68er - auf diesem Level garantiert unterlegen wird.

Vielleicht stößt du dich am "nicht (mehr) zeitgemäß", was ich aber kurz damit erkläre, dass die Betrachtung des "Systems" kontinuierlich geschehen muss, wenn man "dagegen"/"für etwas Neues" ist. Ist doch unverkennbar, dass sich das System entwickelt hat. Dutschke-Maßstäbe ans heutige System anlegen bringt dich sicherlich ein gutes Stück weiter, aber es bleibt ein entscheidender Rest, den man nicht unter den Teppich kehren darf. (Dieses Entwickeln ist auch der Grund, warum ich die Vergleiche zwischen NS und Hartz-Kram ablehne.)

"so wie ich" - hat er oder hat er nicht? Ging es oder ging es nicht um die Nutzung (mit dem Ziel des Umsturzes)? (Dafür braucht man, wusste auch Dutschke, mehr als eine Person) Dutschke war nicht nur auf dem Weg zum, sondern auch direkt Akademiker, sicherlich mit Leib und Seele (was nicht heißt, dass ich der Akademiker-These von klaus damit zustimme). Akademiker-Sein war gesellschaftlich sicherlich anerkannt, oder nicht? Als Akademiker kommt - bzw. kam - man auch wesentlich besser "rein" ins System als als Arbeiter. Ich weiß, Dutschke überlegte, in den Untergrund zu gehen, tat es aber dann doch nicht. Warum(?) Ich will ihn gar nicht diffarmieren, schon weil er gedankenanregend ist, nur bin ich nicht überzeugt davon, dass der Lobgesang auf die 68er - der heutzutage durchaus noch zu vernehmen ist - wirklich unkommentiert bleiben soll. 68 ist 40 Jahre her. In derselben Zeit hat es die DDR von der Gründung bis zum Untergang gebracht. Erzähl mir keiner, dass es dazu keine Änderungen geben braucht - gesellschaftliche wie solche im System; und das auf beiden Seiten der Mauer.

Wie viele haben eigentlich schon überlegt, das System a) zu verändern, b) zu verbessern, c) gegen ein anderes auszutauschen und wählten den Weg über eine Partei? Warum geht's dann immer noch Menschen schlecht? Das System hält sich hartnäckig und vielleicht ist das Absingen des Parlamentarismusliedes doch nicht ganz so zielsicher, wie man sich das erhofft. Vielleicht bleibt man doch eher mittendrin stecken und opfert die eigentlichen Ziele damit. Parteien haben nun mal die Eigenschaft, dass sie Grenzen setzen; über irgendwas müssen sie sich ja definieren. Will sagen: Außerhalb einer Partei ist man vor allem erst einmal ungezwungener.

Nebenbei: Ich hoffe, die Parallelen der letzten Beiträge zum Thema des Threads werden als diskussionsbereichernd statt als Off-Topic gesehen.

So, Kaffee jetzt :biggrin:

Mario Nette
 

trama417

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#14
Nun, ich sehe die Beiträge von Martin auch sehr konstruktiv. Hier ist doch eine Diskussion im Gange, ob er zu DiLi tendiert oder nicht.
Als Gastredner ist das doch okay, die Probleme der Hartzis aufzuzeigen. Insofern dass ich doch mit den Äußerungen von klaus, dass eine soziale Bewegung kein Wahlhilfsverein ist, einhergehe. Auch bin ich der Meinung, dass "WIR" uns nicht einer Partei anbiedern sollten.
Entgegen setze ich aber, dass wir nicht eine Vertretungsbasis brauchen, um uns ALLEN Parteien anzubiedern.
Selbst wenn ein "Marsch der Arbeitslosen, Armen, Ausgegrenzten durch die Parteien angesagt, um sicherzustellen, dass hier keine Mehrheiten für weitere Sozialrassegesetze ausgebaut werden können. "

angesagt ist, so wird es keinen zweiten Dutschke geben"

In die Disskusion um Dutschke mag ich mich gar nicht so einbringen...
Die Für´s und Wider habt ihr gut dargelegt.

Vielmehr geht es doch darum, und so habe ich euren Beitrag verstanden, wie es gehen mag, das System zu verändern.

sicherlich, Mario-Nette, in der DDR hat es viele Änderungen gegeben. Damit sollte das Volk ruhig gestellt werden. Jedoch waren diese Maßnahmen weitab von den Forderungen. Und dennoch hat das Volk gesagt, aha, da passiert was..
Und dann war wieder mal "etwas" Ruhe.

So ähnlich stelle ich mir das nun vor, hier ist ein "Verein" der kritisiert, anklagt, verurteilt, und Wege aufzeigt.
Aber die Mehrheiten sind woanders.

Ein Dutschke hat damals nicht geholfen... ein Behrsing wird es wohl derzeit auch nicht...
 

haef

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#15
Vielleicht stößt du dich am "nicht (mehr) zeitgemäß",
Nein, wie geschrieben ist das

"Dutschke war ja, auch biographisch, eben genau das, was das System erwartete; er konnte sogar 1a mit den Systemträgern kommunizieren. Und entsprechend waren seine Forderungen - platt ausgedrückt: Nutzt doch selbst das System so wie ich."


eine Diffamierung postmortem.

Aber bei mir brauchst Du Dich nicht zu entschuldigen, wäre nur freundlich das zurück zu nehmen, denn a) stimmt es nicht und b) sollte man eine Toten nicht so verunglimpfen.

sG
Horst
 

Mario Nette

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#17
@haef
Weder sehe ich es als Verunglimpfung/Diffarmierung (es steht ja momentan nur deine Stellungnahme im Raum, es sei sowas), noch werde ich es (jetzt) zurücknehmen. Womöglich liegt das an den unterschiedlichen Auffassungen des Wortes System deiner- und meinerseits. Meine Auffassung ließe, gäbe es heute wieder diesen Dutschke, wie es ihn damals gab, noch eine Zuspitzung zu. Aber ich erspare dir die lieber, der Abend ist ja noch jung. :cool:

@trama417
"Ein Dutschke hat damals nicht geholfen... ein Behrsing wird es wohl derzeit auch nicht..." - sehe ich erst einmal nicht vollständig so. Martin wird durch sein Vorhaben nicht zum Nur-Politik-Mensch, sondern es würde ein Teil seines Daseins ausmachen, eben auch organisierter Politik-Mensch zu sein. Und Dutschke hat damals durchaus geholfen, wenn man fragt: "Wo und wann genau?" Worum haef und ich einen Disput haben, das ist die Interpretation seines Weges. Gut, wenn man sagt, "helfen" bedeute "Alles oder Nichts", dann magst du recht haben. Nur wenn man sich derlei Illusion hingeben würde, dann verschließt man eben auch die Augen vor der Möglichkeit der Linderung; dann kann man etwa das angestrebte Hartz-IV-Sanktionsmoratorium auch als nicht zielführend betrachten.

Mario Nette
 

HajoDF

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#18
Weder sehe ich es als Verunglimpfung/Diffarmierung (es steht ja momentan nur deine Stellungnahme im Raum, es sei sowas), noch werde ich es (jetzt) zurücknehmen. Womöglich liegt das an den unterschiedlichen Auffassungen des Wortes System deiner- und meinerseits. Meine Auffassung ließe, gäbe es heute wieder diesen Dutschke, wie es ihn damals gab, noch eine Zuspitzung zu. Aber ich erspare dir die lieber, der Abend ist ja noch jung.
Sorry Mario, aber Deine geschichtliche Unkenntnis sollte es Dir selbst verbieten, Interpretationen w.o. vom Stapel zu lassen. Aber es ist ja trendy, den Weg Dutschkes als gescheitert zu beurteilen.

"Ein Dutschke hat damals nicht geholfen... ein Behrsing wird es wohl derzeit auch nicht..."
Nun, zynisch kann man das so sehen, wenn man vernachlässigt, dass Rudi Dutschke mit Gewalt aus dem "Verkehr" gezogen wurde.

Bleibt zu hoffen, dass Martin nicht das Gleiche widerfährt... wobei heute die Mittel, um jemanden mundtot zu machen, sehr viel subtiler sind, als damals.
 
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#19
Ein Dutschke hat damals nicht geholfen... ein Behrsing wird es wohl derzeit auch nicht..
Aber ganz viele Dutschkes, Behrsings oder wieauchimmer, die aktiv werden helfen vielleicht?

Wenn alle nur warten, daß eine Partei oder sonstige Vereinigung entsteht, mit der sie 100% übereinstimmen sitzen die in 10 Jahren noch vor der Tastatur.
 

Mario Nette

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#20
@Hajo
Ein "Du liegst falsch." allein lasse ich in einer Diskussion einfach nicht gelten, sorry Hajo. Nicht von dir und nicht von haef. "gescheitert" legst du mir in den Mund. Finde ich nicht OK.

Mario Nette
 

animas

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#21
Also Martin geht zu den Linken? Warum so spät?
Warum gehen so wenig Leute in die LINKE?
Draußen vor dem Tore bekommt man nicht viel mit und nur wer dabei ist bestimmt mit. Nur als Mitglied kann man mit entscheiden. Theoretisch.
Das unsere Demokratie schon in den sogenannten demokratischen Parteien nicht funktioniert, kann man nicht nur als Genosse der Linken feststellen.
Sehr schnell erhält man als "Politikneuling" / Neumitglied einer Partei den Eindruck nur ein Wahlhelfer zu sein. Die "Vordenker" geben den Weg vor und die Mitglieder folgen. Kritik wird bekämpft und neue Ideen werden abgelehnt.

Deutschland war nie demokratisch, ist es nicht und wird es nie sein
Die aktuelle "Rituelle Demokratie" grenzt das Volk von der tatsächlichen Teilnahme geschickt aus. Es erinnert an die katholische Kirche der Feudalzeit.
An Wahlen teilnehmen ist eben nicht genug.

Ich denke, dass wir als im real existierenden Kapitalismus überflüssiges Humankapital eine starke Lobby brauchen, die uns in den Parteien und Parlamenten Beachtung verschafft. Diese Lobby werden wir nicht bekommen, wenn nicht kleine und große Martins zusammenfinden und diese Lobby erschaffen.

Wir leben in einer "Leistungsgesellschaft". Leistung zählt. Darum sollten wir diese Leistung, uns fest zusammen zu schließen, als erstes beweisen.
Unsere Leute sollten sich nicht in die vordere Reihe drängen, sondern bei den Kulissenschiebern und Souffleuren Macht entfalten.
Die in der ersten Reihe werden oft verbogen oder fallen aufgrund von "Sachzwängen" um.
 

haef

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#22
Frage: Warum gehen so wenig Leute in die LINKE?

Antwort: Das unsere Demokratie schon in den sogenannten demokratischen Parteien nicht funktioniert, kann man nicht nur als Genosse der Linken feststellen. :icon_party::icon_party::icon_party:
fG
Horst
 

animas

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#23
Was soll man da noch sagen?
Also auch für Horst noch mal deutlich:
Eintreten in die Parteien, sind einbringen und nicht immer nur den Kasper spielen.
Es kann nicht jeder ein Guido sein. Das meint, sich auch nicht immer so aufspielen um dann frustriert hinzuwerfen.
Demokratiefähigkeit erlangt man auch durch Disziplin und Teilnahme.
:icon_pause:
 

klaus1233

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#24
Also Martin geht zu den Linken? Warum so spät?
Warum gehen so wenig Leute in die LINKE?
Draußen vor dem Tore bekommt man nicht viel mit und nur wer dabei ist bestimmt mit. Nur als Mitglied kann man mit entscheiden. Theoretisch.
Das unsere Demokratie schon in den sogenannten demokratischen Parteien nicht funktioniert, kann man nicht nur als Genosse der Linken feststellen.
Sehr schnell erhält man als "Politikneuling" / Neumitglied einer Partei den Eindruck nur ein Wahlhelfer zu sein. Die "Vordenker" geben den Weg vor und die Mitglieder folgen. Kritik wird bekämpft und neue Ideen werden abgelehnt.

Deutschland war nie demokratisch, ist es nicht und wird es nie sein
Die aktuelle "Rituelle Demokratie" grenzt das Volk von der tatsächlichen Teilnahme geschickt aus. Es erinnert an die katholische Kirche der Feudalzeit.
An Wahlen teilnehmen ist eben nicht genug.

Ich denke, dass wir als im real existierenden Kapitalismus überflüssiges Humankapital eine starke Lobby brauchen, die uns in den Parteien und Parlamenten Beachtung verschafft. Diese Lobby werden wir nicht bekommen, wenn nicht kleine und große Martins zusammenfinden und diese Lobby erschaffen.

Wir leben in einer "Leistungsgesellschaft". Leistung zählt. Darum sollten wir diese Leistung, uns fest zusammen zu schließen, als erstes beweisen.
Unsere Leute sollten sich nicht in die vordere Reihe drängen, sondern bei den Kulissenschiebern und Souffleuren Macht entfalten.
Die in der ersten Reihe werden oft verbogen oder fallen aufgrund von "Sachzwängen" um.
Da steht viel Zutreffendes.

Das Kuriose ist doch, der Bürger hier hat so viel Rechte wie noch nie in der Geschichte, aber er lehnt sie ab, er nimmt sie nicht wahr. Ist es ihm zu mühsam? Oder traut er sich nicht? Oder fühlt er sich nicht zuständig, überfordert? Und in anderen Ländern sieht es nicht anders aus. Ist die Menschheit mit Demokratie, Parteiwesen und Selbstverwaltung schlicht überfordert?

So kommt es, das marginale Randgruppen von Interessenvertretern aus Verbänden und Karriereleute in vielen Parteien dominieren und die Strippen ziehen. Viel von dem Mißbrauch, den du beschrieben hast, rührt daher, denke ich. Dass es in allen Parteien auch ein paar Redliche gibt, ist keine Frage. Aber wer wer ist, weiß man oft erst später, manchmal nie.

Meinst du das mit der Leistungsgesellschaft ernst? (Müßiggängerklasse (Veblen))
 

haef

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#25
Frage: Warum gehen so wenig Leute in die LINKE?

Antwort: Das unsere Demokratie schon in den sogenannten demokratischen Parteien nicht funktioniert, kann man nicht nur als Genosse der Linken feststellen. :icon_party:
Was soll man da noch sagen?
Also auch für Horst noch mal deutlich:
Eintreten in die Parteien, sind einbringen und nicht immer nur den Kasper spielen.
Es kann nicht jeder ein Guido sein. Das meint, sich auch nicht immer so aufspielen um dann frustriert hinzuwerfen.
Demokratiefähigkeit erlangt man auch durch Disziplin und Teilnahme.
:icon_pause:
hallo axel,

zunächst scheint Dir nicht aufgefallen zu sein, dass Du auf Deine Eingangsfrage wenige Sätze später selbst die zutreffende Antwort gegeben hast, das fand ich in der Tat erheiternd.
Desweiteren finde ich Deinen oberlehrerhaften Ton mir gegenüber wenig angebracht.
Was weißt Du von mir? Richtig, NICHTS.
Damit Du aber nicht in diesem Zustand bleibst, einige Lebensdaten.

63 Jahre,
mehrere Jahrzehnte Sozialarbeit,
nie* in einer Partei, da nach meiner Überzeugung Demokratie nichts mit Parteien sondern mit einer Lebenshaltung zu tun hat,
bei Gründung der Linken habe ich mich von Freunden "überreden" lassen beizutreten,
im Ortsvorstand für offene Kommunikation und Demokratie als Basis jeder politischen Arbeit sowie die Priorität der Bekämpfung von Hartz4 als Verbrechen gekämpft,
dafür angefeindet, diffamiert und diskreditiert worden,
Rückzug auf Raten,
letztlich Austritt nachdem deutlichst klar wurde wohin der Zug fährt.

Es steht Dir frei an das Linkssein der Linke trotz eindeutiger Anpassungssignale auch weiterhin zu glauben. Es steht Dir nicht frei in Forenkiddymanier, d.h. unbedarft und unwissend, auf irgendjemanden einzudreschen.

Dennoch

solidarische Grüße
Horst

* Anträge Parteien beizutreten habe ich zuhauf erhalten und immer mit der Haltung abgelehnt, macht ihr eure Arbeit, ich die meine, und dann wird schon was Gutes daraus. Leider! fehlgedacht, an meiner Arbeit gibt es im Rückblick wenig auszusetzen...
 

Arania

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#26
[SIZE=-1]«Wenn wir eine Fraktion im Landtag stellen, wird sich vieles im Landesverband ändern. Die tägliche Parlamentsarbeit führt immer zu einer realitätsbezogenen Politik und mehr Pragmatismus», sagte Bartsch. Ein rot-rot-grünes Bündnis ab dem nächsten Jahr lehnte er ab. «Nach Möglichkeit sollte man nicht gleich beim ersten Einzug in den Landtag nach Regierungsverantwortung streben. Generell aber muss die Linke regieren wollen und können. Das gilt mittelfristig auch für die Linke in NRW.»[/SIZE]
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Dietmar Bartsch will gar nicht in die Regierung
 

haef

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#27
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Dietmar Bartsch will gar nicht in die Regierung
...sagt er, wohl wissend das "ihn" eh niemand einlädt. :biggrin:
Aber wenn...dann ginge es sehr schnell los mit "...einer realitätsbezogenen Politik und mehr Pragmatismus...", soll heißen - Hartz4-light u.ä. :icon_dampf:

fG
Horst
 
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