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Maria-Elisabeth Schaeffler will Hilfe vom Staat

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Syndrom

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  Th.Starter/in  
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#1
Wie den meisten Leuten bekannt sein wird, möchte die Milliardärin Maria-Elisabeth Schaeffler eine kräftige Finanzspritze vom Staat.

Hier stellt sich für mich die Frage, ob hier nicht gerecht gehandelt werden müsste?

Was muss denn ein "normaler" Bürger machen, um "Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts" zu bekommen?

Richtig: Derjenige, der das möchte, muss zuerst sein Vermögen so weit verbrauchen, bis er so wenig besitzt, damit er "Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts" beantragen kann.

Also, Frau Schaeffler, weg mit den paar Milliarden, dann gibt es auch Kohle vom Staat.

(Wo sind eigentlich die Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht, die dafür eintreten, dass auch die Milliardäre Gleichheit vor dem Grundgesetz "genießen"?)
 

destina

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#2
Ich schätze mal, das Frau Schaeffler genau deswegen nichts bekommen wird und Insolvenz anmelden muß. Denn einen nackten Staat kann man nicht in die Taschen greifen;-)
 

Kaleika

Redaktion

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#3
Liebe(r) Syndrom, ich schließe mich Dir an.

Aber natürlich müssen die Schweizer Nummernkontos genannt werden, was natürlich nur mit dem Kapital geschieht, was noch nicht weggeschafft wurde.

Kaleika
 
E

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Gast
#4
Frau Scheaffler verfügt doch sicher über ein opulentes Privatvermögen.
Soll sie doch das zur Rettung ihres Unternehmens nehmen. Müssen andere auch.
Warum soll auch die Allgemeinheit dafür aufkommen, dass diese überkandidelte Pflanze sich bei einem ihrer Finanzoptimierungen übernommen hat?
Schließlich hätte sie einen großen Gewinn ja auch nicht der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, sondern ihrem Privatvermögen zugefügt.

LG
 

Rote Socke

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#5
Ist so, als wenn man im Pelzmantel zur Arge geht und die Klunker klappern beim Ausfüllen der Formulare.
 

Donauwelle

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#6
Bei Schaeffler gibt es vieles, was ich nicht begreife.

Die Firma ist eine Kommanditgesellschaft (keine GmbH & Co. KG, bei der eine GmbH unbeschränkt haftet). Wer ist hier der Komplementär? Frau Schäffler - ihr Sohn? Dann haftet derjenige auch mit seinem Privatvermögen...

Ich habe es so gelernt, dass eine Firma, die eine gewisse Größe hat und Kapital benötigt, Anteile verkauft um seine Liquidität zu erhalten.

Ich gehe mal davon aus, dass auch, wenn momentan sicherlich nicht der richtige Zeitpunkt ist um ein Unternehmen auf die Börse zu werfen, so zumindest genügend Kapital in die Tasche käme, um die nächste Zeit liquide zu sein.

Warum macht sie das nicht? Weil sie dann keine allübergreifende Macht mehr hätte oder weil dann über die Konzernaktivitäten vollständig Rechenschaft abgelegt werden müssten?

-----------------

Edit - Lese gerade folgenden Artikel:
Zugeständnisse in der Not: Schaeffler fehlen sechs Milliarden Euro - manager-magazin.de

Beide sind voll mit ihrem Privatvermögen haftend - Mutter und Sohn. Es ist glaube ich hier eine Machtfrage... Bisher wurde das Unternehmen wohl eher auf Gutsherrenart geführt ohne wirklich Kontroll- und Mitbestimmungsrechte anderer...
 
E

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Gast
#7
Meine Güte, die Frau ist Milliardärin, das heißt, sie kann die benötigten 6 Mrd bequem aus ihrer Kaffeekasse kramen, statt damit den Steuerzahler zu behelligen.
Dann muss sie mal eben ein paar Golfstunden und Friseurbesuche canceln, wenn sie dann noch ihre Pelzmäntel vom letzten Jahr in der kommenden Saison trägt und sich statt St. Moritz mal Balkonien gönnt, müsste bei so viel Einschränkung doch ihr Familienbetrieb locker zu retten sein.

LG
 

Guevara

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#8
Sollte die Milliardärin Maria-Elisabeth Schaeffler für das Unternehmen Gelder vom Staat also Steuergelder bekommen ist dies Betrug an den Steuerzahler.

Sie soll ihr Vemögen bitte shön da ein setzen !!! immerhin hat sie ja auch jetzt ein Sitz in Vostand !!

Also Frau SMilliardärin Maria-Elisabeth Schaeffler man wird alles tun damit sie nicht Abzocken können !!


Vom wegen der Steurzahler rettet hren Ar-sch damit sie fein raus sind und ihren Karvia fein schlürfen können !!


Die ist doch schon sowas von abgebrüht von Frau !!


Guevara
 

destina

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#9
Eine Komplementärin der Schaefflergruppe ist die INA - Drives & Mechatronics GmbH & Co. oHG.
 

Donauwelle

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#10
Meine Güte, die Frau ist Milliardärin, das heißt, sie kann die benötigten 6 Mrd bequem aus ihrer Kaffeekasse kramen, statt damit den Steuerzahler zu behelligen.
Dann muss sie mal eben ein paar Golfstunden und Friseurbesuche canceln, wenn sie dann noch ihre Pelzmäntel vom letzten Jahr in der kommenden Saison trägt und sich statt St. Moritz mal Balkonien gönnt, müsste bei so viel Einschränkung doch ihr Familienbetrieb locker zu retten sein.

LG
Das glaube ich nicht. Sie haftet persönlich, mal abgesehen von gewissen Luxusdingen, besteht das Vermögen aus Firmenanteilen. Hier geht es nur um Machterhalt.

Wenn die Firma Anteile abgibt, muss sie Macht abgeben...

Das Unternehmen ist so riesig, dass man eigentlich hätte denken können, dass es eine AG ist, mit allen diesbezüglichen Kontrollauflagen... Ist es aber nicht...

Ich glaube, dass ist schlimmer, als auf seinen Pelzmantel zu verzichten... - auf einmal andere zu haben, denen man Rechenschaft ablegen muss und mit denen man Kompromisse schließen muss, wenn man vorher gewohnt ist, alles selbst entscheiden zu dürfen und die Leichen im Keller vergraben zu können...
 

Donauwelle

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#11
Eine Komplementärin der Schaefflergruppe ist die INA - Drives & Mechatronics GmbH & Co. oHG.
Das kann so nicht sein - bzw. einer der Komplementäre muss eine natürliche Person sein, sonst wäre es eine GmbH & Co. KG
 
E

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#12
Das glaube ich nicht. Sie haftet persönlich, mal abgesehen von gewissen Luxusdingen, besteht das Vermögen aus Firmenanteilen. Hier geht es nur um Machterhalt.

Wenn die Firma Anteile abgibt, muss sie Macht abgeben...

Das Unternehmen ist so riesig, dass man eigentlich hätte denken können, dass es eine AG ist, mit allen diesbezüglichen Kontrollauflagen... Ist es aber nicht...

Ich glaube, dass ist schlimmer, als auf seinen Pelzmantel zu verzichten... - auf einmal andere zu haben, denen man Rechenschaft ablegen muss und mit denen man Kompromisse schließen muss, wenn man vorher gewohnt ist, alles selbst entscheiden zu dürfen und die Leichen im Keller vergraben zu können...
Das mit den Pelzmänteln war ironisch gemeint.......
Ich glaube nicht, dass ihr Vermögen lediglich aus Firmenanteilen besteht.
Diese Frau verfügt über ein sehr hohes Privatvermögen, und ich denke, dass sie dieses auch zur Rettung ihres Unternehmens einsetzen muss. Schließlich muss jeder kleine Krauter, der ins Schlingern gerät, nicht weil er an der Börse gezockt hat, sondern weil es die Großen taten, die den Hals nicht voll bekamen, mit seinem Privatvermögen haften. Und wenn er keines hat, dann geht er unter, einfach, weil ihm die Banken keinen roten Heller mehr geben. Obwohl die in den meisten Fällen sein Elend verschuldeten....
Keinen Nickel soll die Schaeffler bekommen.....

LG
 

destina

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#14
Das kann so nicht sein - bzw. einer der Komplementäre muss eine natürliche Person sein, sonst wäre es eine GmbH & Co. KG
2. Informationen zur Bieterin
Die folgenden Informationen hat die Bieterin in der Angebotsunterlage veröffentlicht; diese Informationen
wurden von Continental nicht überprüft:
Laut Angebotsunterlage ist die Bieterin eine nach deutschem Recht gegründete Kommanditgesellschaft
mit Sitz in Herzogenaurach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRA 2681.
Die Bieterin hat am 21. Juni 1948 begonnen und ist am 14. Dezember 1950 im Handelsregister eingetragen
worden. Die Geschäftsadresse der Bieterin lautet: Schaeffler KG, Industriestraße 1-3, 91074
Herzogenaurach. Unternehmensgegenstand der Bieterin ist die Entwicklung, die Herstellung und der
Vertrieb von Wälzlagern, Motorenelementen, Lineartechnikprodukten und anderen Bauelementen für
Maschinen, Apparate, und Fahrzeuge. Das Geschäftsjahr der Bieterin ist das Kalenderjahr. Die Bieterin
wird durch ihre Komplementäre vertreten, die jeweils auch die Befugnis hat, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Laut Angebotsunterlage
bildet die Bieterin gemeinsam mit der INA-Holding Schaeffler KG, einer ihrer Komplementärinnen,
die Konzernspitze einer Unternehmensgruppe, die aus einer Vielzahl von Konzernunternehmen
besteht (die "Schaeffler-Gruppe"). Angaben über die Geschäftstätigkeit der Bieterin finden
sich unter Ziffer 6.2 der Angebotsunterlage.
Laut Angebotsunterlage werden die Geschäfte der Bieterin von ihren Komplementären geführt. Jede
Komplementärin kann die Bieterin allein gegenüber Dritten vertreten. Dabei handelt die Komplementärin
INA Management GmbH durch ihre Geschäftsführer Dr. Jürgen M. Geißinger, Thomas Hetmann,
Dr. Peter Gutzmer, Dr. Peter Pleus, Robert Schullan, Dr. Rainer Woska, Kurt Mirlach, Norbert Indlekofer
und John McCloskey. Die Komplementärin Schaeffler Vermögensverwaltungs GmbH handelt durch
ihre Geschäftsführer Dr. Jürgen M. Geißinger und Thomas Hetmann. Die Komplementärin INAHolding
Schaeffler KG wird durch die Herren Georg F.W. Schaeffler, Dr. Jürgen M. Geißinger und
Thomas Hetmann vertreten.
Nach Angaben der Bieterin in Ziffer 6.3 der Angebotsunterlage besteht folgende Beteiligungsstruktur

http://www.conti-online.com/generat.../download/stellungnahme_ar_vs_13_08_08_de.pdf
 

Donauwelle

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#15
@Destina

Wenn ich mir das Unternehmensbild anschaue, ist da auch keine persönliche Haftung zu sehen. Ich dachte aber immer, dass eine Firma ein GmbH & Co. KG in der Firmierung tragen müsste, wenn keine persönliche haftenden Komplementäre vorhanden sind.

Wenn ich mir das Schaubild anschaue, dann sind der Schäffler KG und der INA Schäffler KG jeweils GmbHs als Komplementäre vorgeschaltet, so dass keine persönliche Haftung ersichtlich ist.
 

destina

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#16
Eine Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Personengesellschaft, in der sich zwei oder mehr natürliche Personen oder juristische Personen zusammengeschlossen haben, um unter einer gemeinsamen Firma ein Handelsgewerbe zu betreiben, wobei mindestens ein Gesellschafter ein Kommanditist und ein weiterer Komplementär ist.

In diesem Falle ist die GmbH die Komplementärin und haftet in Höhe ihrer Einlagen.
 

Donauwelle

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#17
Eine Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Personengesellschaft, in der sich zwei oder mehr natürliche Personen oder juristische Personen zusammengeschlossen haben, um unter einer gemeinsamen Firma ein Handelsgewerbe zu betreiben, wobei mindestens ein Gesellschafter ein Kommanditist und ein weiterer Komplementär ist.

In diesem Falle ist die GmbH die Komplementärin und haftet in Höhe ihrer Einlagen.
Wikipedia:

GmbH & Co. KG [Bearbeiten]

siehe Hauptartikel GmbH & Co. KG Kennzeichnend für eine KG ist, dass nicht alle Gesellschafter mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten der KG haften, sondern nur die Komplementäre. Wenn ein Komplementär eine GmbH ist, dann lautet die Firmierung aus firmenrechtlichen Gründen GmbH & Co. KG. Sobald ein Komplementär eine natürliche Person ist, ist der Hinweis auf die GmbH & Co. KG nicht mehr notwendig; es reicht dann der Zusatz KG. Sofern es nur einen Komplementär gibt und dieser eine GmbH ist, ist die GmbH & Co. KG rechtlich eine Personengesellschaft und daher etwa auch nicht körperschaftsteuerpflichtig – die GmbH dagegen schon.


------


Hier ist aber keiner der Komplementäre eine natürliche Person. Daher müsste doch eigentlich das GmbH & Co. KG zwingend in den Namen?



Ich mach jetzt aber Schluß für heute - ich schau morgen früh mal, was mein HGB dazu sagt.
 
E

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#18
Wenn Schaeffler Geld benötigt weil sie sich finanziell übernommen hat, dann soll sie doch bei den Banken oder Private Equity-Gesellschaften versuchen welches zu bekommen. Wenn diese ihr nichts geben wollen, dann wird es dafür sicherlich einen guten Grund geben. Wieso sollen ausgerechnet die Steuerzahler dieses erhöhte Risiko tragen. Als es Schaeffler gut ging, hat doch nur einer gefordert das Unternehmen zu verstaatlichen (Lafontaine) und ist dafür mit Kritik überhäuft worden. Da sieht man mal wieder wie schnell man eine 180°-Kehre vollziehen kann, wenn aus satten Gewinnen hohe Verluste werden. Man sollte jetzt genauso konsequent bleiben, wie damals als es darum ging Schaeffler wegen der hohen Gewinne zu verstaatlichen. Die Miliarden Steuergelder wird man noch für die wirklich bedürftigen Arbeitslosen in der Krise benötigen.
 

FrankyBoy

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#19
Wenn Schaeffler Geld benötigt weil sie sich finanziell übernommen hat, dann soll sie doch bei den Banken oder Private Equity-Gesellschaften versuchen welches zu bekommen. Wenn diese ihr nichts geben wollen, dann wird es dafür sicherlich einen guten Grund geben. Wieso sollen ausgerechnet die Steuerzahler dieses erhöhte Risiko tragen. Als es Schaeffler gut ging, hat doch nur einer gefordert das Unternehmen zu verstaatlichen (Lafontaine) und ist dafür mit Kritik überhäuft worden. Da sieht man mal wieder wie schnell man eine 180°-Kehre vollziehen kann, wenn aus satten Gewinnen hohe Verluste werden. Man sollte jetzt genauso konsequent bleiben, wie damals als es darum ging Schaeffler wegen der hohen Gewinne zu verstaatlichen. Die Miliarden Steuergelder wird man noch für die wirklich bedürftigen Arbeitslosen in der Krise benötigen.
Oscar Lafontaine ist einfach grandios denn er war der einzige Politiker, der in den 80er und 90er Jahren Vorhersagen gemacht hat, die tatsächlich so eingetroffen sind und auch die 10 letzten Reden im Bundestag haben mehr Kompetenz erkennen lassen, wie es bei allen Abgeordneten aller anderen Parteien zusammen vorhanden ist und damit meine ich auch ausdrücklich einschließlich der FDP - mit deren Ideen wäre die Krise noch schlimmer ausgefallen.

Aktuell:
Anteile für Mitarbeiter

Lafontaine will Opel so wie Schaeffler retten
Anteile für Mitarbeiter: Lafontaine will Opel so wie Schaeffler retten - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Sehenswert:
oscar lafontaine - Google Video
 

isabel

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#20
Interessante Firmengeschichte:


Parteibuch-Lexicon
<H2 style="BACKGROUND: #fdf8ef; MARGIN: 12pt 0cm 3pt">Ursprung in der arisierten Kriegswirtschaft
Zum Ursprung der Schaeffler Gruppe berichtete German Foreign Policy am 02.02.2009 folgendes[1]:
"Kriegsgeschäfte der deutschen Unternehmerfamilie Schaeffler aus den frühen 1940er Jahren sorgen für Debatten im südlichen Polen. Die Gründer der Firma, die sich derzeit um staatliche Milliardenbürgschaften bemüht, begannen ihre unternehmerischen Aktivitäten entgegen offiziellen Angaben nicht erst 1946. Vielmehr nutzten sie für ihren Nachkriegs-Start Know-How und Gerät einer ehemals jüdischen Fabrik in Kietrz nahe der polnisch-tschechischen Grenze, die sie sich bald nach Kriegsbeginn angeeignet hatten. Der kurzerhand in "Schaeffler AG" umbenannte Betrieb stellte bis 1944 Textilien und Panzerteile für die Wehrmacht her; Maschinen und Fachpersonal wurden Anfang 1945 in den Westen verbracht und ermöglichten der Schaeffler-Firmengruppe ihren schnellen Aufstieg. Hinweise von Historikern führen zu Geschäftsbeziehungen der Unternehmensgründer mit der Abteilung Menschenverwertung im Vernichtungslager Auschwitz."
</H2>
Der Ursprung des Reichtums in der arisierten Kriegswirtschaft wird von Schaeffler nach Kräften verschleiert. So finden sich diesbezügliche Angaben bisher weder auf der Websaeite des Unternehmens noch im Artikel der Wikipedia
INA Holding Schaeffler KG - Parteibuch Lexikon

Was man darüber denken soll?

Mit freundlichen Grüßen
Isabell

PS: sollte der Zitat und die Quelle nicht richtig sein – bitte löschen
 

nine82

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#21
is doch egal wann die firma gegründet wurde, geht darum das für die firma Steuergelder beantragt wurden obwohls den ihre Chefin mit dem eigenen Vermögen richten kann.
Ich denke mal die Gelder die beantragt wurden bekommt sie auch.... seien wir mal nicht blauäugig was sowas betrifft, und wenns nur ein teil ist.
Der Staat is für bekannt die Reichen finanziel mehr zu schützen, auf das die noch Reicher werden, oder wurde da schonmal an kürzung der diäten etc gedacht?!
 

darkcloud

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#22
Achtung Polemik ;)

Ich kann es ja langsam nicht mehr hören. Die arme Frau Schaeffler. Das tränende Pelztier. Habt Mitgefühl mit einer dahinsichenden Elitefrau die ja nur das beste will. Das beste ist in dem Fall das Geld der Steuerzahler. Und die verblödete Bevölkerung bzw. Arbeitnehmerschaft steht auch noch dahinter und bejubelt und unterstützt dieses tränende Pelztier anstatt die Frau für ihre Gier aus der Stadt zu werfen. Die Frau hat durch ihre Gier 220 000 Arbeitsplätze in Gefahr gebracht und man jubelt ihr zu. Verblödung muss was schönes sein. So vollkommen merkbefreit ein wenig rumheulen das die Elitentränen nur so kullern und die verblödetet Belegschaft kommt mit Sprüchen wie "Wir sind Schaeffler" Georg Schramm hatte damit vollkommen recht. Die Verblödung der Bevölkerung ist schon sehr weit fortgeschritten.

Last das Syndikat Schaeffler einfach gegen die Wand fahren. Jeder Hartz4 Empfänger muss einen finanziellen Striptease hinlegen wenn er Geld vom Staat will und muss alle seine Vorsorgen und Gelder aufbrauchen bis er nur einen Pfennig sieht. Soll sie halt ein paar von ihren Millarden für den Erhalt ihres Syndikats ausgeben. Und wenn alles investiert ist. Selber schuld. Zerschlagt das Unternehmen und verkauft die Geschäftbereiche. Sich selbst und 220000 Arbeitsplätze durch Gier in Gefahr bringen und dann die Hilfe der Steuerzahler in Anspruch nehmen wollen. Ne Leute, so kann das nicht laufen. Beim Millitär hätte man ihr dezent eine Pistole auf den Tisch gelegt. Adolf Merkle sollte da Frau Schaefflers Vorbild sein.

Kein Mitgefühl mit tränenden Pelzträgern. Wo sind die hetzenden Zeitschriften und Journalisten wenn es um die wirklichen Schmarotzer dieser Gesellschaft geht. Die Maulhuren in der Presse halten ihre käufliche Fresse und verkünden das man mit gierigen Syndikatsvertretern doch freundlich umgehen soll. Ich soll Mitleid mit strauchelnden Dieben und Verbrechern haben die diese Gesellschaft in den Abgrund reißen werden? Vergesst es.
 

destina

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#23
Wikipedia:

GmbH & Co. KG [Bearbeiten]

siehe Hauptartikel GmbH & Co. KG Kennzeichnend für eine KG ist, dass nicht alle Gesellschafter mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten der KG haften, sondern nur die Komplementäre. Wenn ein Komplementär eine GmbH ist, dann lautet die Firmierung aus firmenrechtlichen Gründen GmbH & Co. KG. Sobald ein Komplementär eine natürliche Person ist, ist der Hinweis auf die GmbH & Co. KG nicht mehr notwendig; es reicht dann der Zusatz KG. Sofern es nur einen Komplementär gibt und dieser eine GmbH ist, ist die GmbH & Co. KG rechtlich eine Personengesellschaft und daher etwa auch nicht körperschaftsteuerpflichtig – die GmbH dagegen schon.


------


Hier ist aber keiner der Komplementäre eine natürliche Person. Daher müsste doch eigentlich das GmbH & Co. KG zwingend in den Namen?



Ich mach jetzt aber Schluß für heute - ich schau morgen früh mal, was mein HGB dazu sagt.

Wie in der Definition der KG gesagt. .....juristische Personen.....
Und diese können sein:

Juristische Personen des Privatrechts sind:

Also ist das rechtens. Eine GmbH haftet nunmal in der Höhe ihres Stammkapitals bzw. Gesellschaftsvermögens und nicht mit dem Privatvermögen ihrer Gesellschafter.
 

destina

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#24
Achtung Polemik ;)

Ich kann es ja langsam nicht mehr hören. Die arme Frau Schaeffler. Das tränende Pelztier. Habt Mitgefühl mit einer dahinsichenden Elitefrau die ja nur das beste will. Das beste ist in dem Fall das Geld der Steuerzahler. Und die verblödete Bevölkerung bzw. Arbeitnehmerschaft steht auch noch dahinter und bejubelt und unterstützt dieses tränende Pelztier anstatt die Frau für ihre Gier aus der Stadt zu werfen. Die Frau hat durch ihre Gier 220 000 Arbeitsplätze in Gefahr gebracht und man jubelt ihr zu. Verblödung muss was schönes sein. So vollkommen merkbefreit ein wenig rumheulen das die Elitentränen nur so kullern und die verblödetet Belegschaft kommt mit Sprüchen wie "Wir sind Schaeffler" Georg Schramm hatte damit vollkommen recht. Die Verblödung der Bevölkerung ist schon sehr weit fortgeschritten.

Last das Syndikat Schaeffler einfach gegen die Wand fahren. Jeder Hartz4 Empfänger muss einen finanziellen Striptease hinlegen wenn er Geld vom Staat will und muss alle seine Vorsorgen und Gelder aufbrauchen bis er nur einen Pfennig sieht. Soll sie halt ein paar von ihren Millarden für den Erhalt ihres Syndikats ausgeben. Und wenn alles investiert ist. Selber schuld. Zerschlagt das Unternehmen und verkauft die Geschäftbereiche. Sich selbst und 220000 Arbeitsplätze durch Gier in Gefahr bringen und dann die Hilfe der Steuerzahler in Anspruch nehmen wollen. Ne Leute, so kann das nicht laufen. Beim Millitär hätte man ihr dezent eine Pistole auf den Tisch gelegt. Adolf Merkle sollte da Frau Schaefflers Vorbild sein.

Kein Mitgefühl mit tränenden Pelzträgern. Wo sind die hetzenden Zeitschriften und Journalisten wenn es um die wirklichen Schmarotzer dieser Gesellschaft geht. Die Maulhuren in der Presse halten ihre käufliche Fresse und verkünden das man mit gierigen Syndikatsvertretern doch freundlich umgehen soll. Ich soll Mitleid mit strauchelnden Dieben und Verbrechern haben die diese Gesellschaft in den Abgrund reißen werden? Vergesst es.

dazu paßt der Artikel von weiigarnix recht gut:

Auch wir sind Weissgarnix!

von f.luebberding, 24. Februar 2009
Rettungsschirm für Weissgarnix notwendig! Weissgarnix erst dann vor zukünftigen Spekulanten und mutwilliger Zerschlagung sicher! Weissgarnix ein Opfer der bösen Medien geworden! Dabei ist Weissgarnix ein hoch angesehener Blogger, der bei seinem Mitblogger ein hohes Ansehen genießt. Und was sind wir Systemrelevant. Also wirklich - ohne Weissgarnix ginge es dem Kapitalismus gleich viel schlechter, weil dann ein zuverlässiger Kontraindikator fehlte.
Postmoderner Gagaismus? Ohne Zweifel. Nur warum argumentieren dann Schaeffler-Beschäftigte so?

Wirtschaft & Politik aus allerletzter Hand … — WEISSGARNIX
 
E

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Gast
#25
Schaeffler und die NS-Zeit

Hässliche braune Flecken

Historiker streiten über die Rolle der Brüder Schaeffler im Dritten Reich - offenbar war die Firma stärker verstrickt als bisher bekannt.

1942 produziert die Firma bereits für die deutsche Kriegsindustrie. Man stellt Abwurfgeräte für die Luftwaffe, sowie Teile für Panzerkampfwagen, Sturmgeschütze und Abwurfanlagen für Flugzeugbomben her. Später kommen Nadellager für Panzerketten dazu. Mitte 1944 beschäftigt die Firma 290 Menschen in der Rüstungsfertigung. Weitere 476 arbeiten in einer Textilfabrik. Über die Zahl der Zwangsarbeiter und wie diese behandelt wurden, ist nichts bekannt.
Schaeffler und die NS-Zeit - Hässliche braune Flecken - Unternehmen - sueddeutsche.de
 
E

ExitUser

Gast
#26
darkcloud: :icon_klatsch::icon_daumen: Absolut gut auf den Punkt gebracht.

Allerdings: Was ist mit den Arbeitern. Wenn man Schaeffler pleite gehen lässt, sind die ihren Job los.
 
E

ExitUser

Gast
#27
Schaeffler und die NS-Zeit

Hässliche braune Flecken

Historiker streiten über die Rolle der Brüder Schaeffler im Dritten Reich - offenbar war die Firma stärker verstrickt als bisher bekannt.
Schaeffler und die NS-Zeit - Hässliche braune Flecken - Unternehmen - sueddeutsche.de
Die Schaeffler Gruppe räumt bislang verschwiegene Kriegsgeschäfte ihrer Firmengründer im NS-Reich ein. Demnach geht der heutige Konzern nicht nur auf ein Vorgängerunternehmen zurück, das 1940 billig zu erwerben war, weil sein jüdischer Eigentümer hatte fliehen müssen. Die Maschinen, mit
denen die Schaefflers nach Kriegsende ihre Unternehmertätigkeit
fortführten, entstammten zudem der Rüstungsproduktion für die
Wehrmacht. Während des Zweiten Weltkriegs beutete die
Unternehmerfamilie schließlich auch polnische, russische und
französische Zwangsarbeiter aus. Dies ist einem Gutachten des
Historikers Gregor Schöllgen zu entnehmen. Es bestätigt kürzlich
publizierte Recherchen dieser Redaktion. Unklarheit herrscht nach wie
vor über die Frage, ob Geschäftskontakte der früheren Schaeffler AG
aus Katscher (heute Kietrz) zum Vernichtungslager Auschwitz bestanden.
Während Schöllgen keine Belege dafür gefunden haben will, berichten
polnische Historiker, nach dem Abzug der deutschen Truppen aus
Katscher sei in einer dortigen "Schoeffler AG" mit Giftgas
kontaminiertes Menschenhaar sichergestellt worden.

www.german-foreign-policy.com
 

pinguin

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#28
Während Schöllgen keine Belege dafür gefunden haben will, berichten polnische Historiker, nach dem Abzug der deutschen Truppen aus Katscher sei in einer dortigen "Schoeffler AG" mit Giftgas kontaminiertes Menschenhaar sichergestellt worden.
Ich bezweifle, daß die jetzige Familie irgendetwas damit zu tun hat; Frau Schaeffler ist etwa 67(?) und damit etwa 1942 geboren; sie trägt für ihre Vorfahren keine Verantwortung.

ciao
pinguin
 
E

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Gast
#29
sie trägt für ihre Vorfahren keine Verantwortung.
hat auch niemand geschrieben ...

Ich finds nur immer wieder interessant, wie so manches "Imperium" entstanden ist. Geld mochten und mögen sie alle, seien es auch "nur" die Millionen "von früher bzw. von damals".
 
E

ExitUser

Gast
#30
Hab noch was vergessen.

Man könnte es auch so umschreiben - ohne jetzt sarkastisch oder ungerecht wirken zu wollen:

Früher haben sich Familienclans damit reich gemacht, einfach genommen, andere dafür bluten lassen und heute wollen sie auch noch Geld vom Staat, weil sie sich mit dem "Reichtum", der ihnen eigentlich nie wirklich gehört hat, "verspekuliert" haben.

Ich seh es einfach so - sorry.

Auch Frau Scheffler hat sich ins "gemachte" Nest gesetzt und hat mit Sicherheit in ihrem bisherigen Leben auf nichts verzichten müssen.
 

pinguin

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#31
Früher haben sich Familienclans damit reich gemacht, einfach genommen, andere dafür bluten lassen und heute wollen sie auch noch Geld vom Staat, weil sie sich mit dem "Reichtum", der ihnen eigentlich nie wirklich gehört hat, "verspekuliert" haben.
Du darfst dieses gerne so sehen; es ist eine Meinung von vielen, die ich gelten lasse. Es ist sicher auch meine Ansicht, daß die Contiübernahme nicht auf friedliche Weise zustande kam und nicht wirklich nötig war; es war ja im Börsensinne eine sogenannte "feindliche Übernahme". Daß beide Firmen evtl. zusammenpassen, ändert ja nix am Zustandekommen des Zusammengehens.

Auch Frau Scheffler hat sich ins "gemachte" Nest gesetzt und hat mit Sicherheit in ihrem bisherigen Leben auf nichts verzichten müssen.
Warum hätte sie denn darauf verzichten sollen? Warum hätte sie das Erbe ihrer Vorfahren ausschlagen sollen? Daß sie es jetzt faktisch auf's Spiel jetzt, steht auf einem anderen Blatt.

Man sollte hier nix miteinander vermischen; keiner kann für seine Herkunft. Kein Nachkomme ist für seine Vorfahren in irgendeiner Weise verantwortlich. Man sollte also schon zwischen der Kriegszeit, wo sie keine Verantwortung am Zusammenbau der Firmen trug, und den jetzigen Ereignissen trennen, wo sie die volle Verantwortung zu tragen hat.

ciao
pinguin
 
E

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#32
Du darfst dieses gerne so sehen;
Danke :icon_smile:
Warum hätte sie denn darauf verzichten sollen? Warum hätte sie das Erbe ihrer Vorfahren ausschlagen sollen? Daß sie es jetzt faktisch auf's Spiel jetzt, steht auf einem anderen Blatt.
Hab ich nicht verlangt und auch nicht geschrieben. Es war eine Feststellung meinerseits (nicht mehr und nicht weniger).
Man sollte hier nix miteinander vermischen; keiner kann für seine Herkunft. Kein Nachkomme ist für seine Vorfahren in irgendeiner Weise verantwortlich. Man sollte also schon zwischen der Kriegszeit, wo sie keine Verantwortung am Zusammenbau der Firmen trug, und den jetzigen Ereignissen trennen, wo sie die volle Verantwortung zu tragen hat.
Das schreibst Du. Ich fand es einfach nur interessant welchen Lauf das Leben so nimmt ;-) - Vielleicht wurde sie ja mit dem "Verspekulieren" nur für ihre Vorfahren bestraft. Die Zeit richtets schon - war schon immer so (mein Denken)
 

pinguin

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#33
Aber bitte, gern geschehen. :icon_smile:

Hab ich nicht verlangt und auch nicht geschrieben.
Aber gedacht? :icon_party:

Ich fand es einfach nur interessant welchen Lauf das Leben so nimmt ;-)
Gerade was jene Zeitepoche anbelangt, gibt es genug Leute im Hintergrund, die unermüdlich am Wirken sind; denn sowas darf sich nicht wiederholen.

Vielleicht wurde sie ja mit dem "Verspekulieren" nur für ihre Vorfahren bestraft.
Das ist reine Spekulation.

Die Zeit richtets schon - war schon immer so (mein Denken)
Darauf gebe ich nichts; wenn sowas zu Zeiten passiert, wo jene nicht mehr sind, denen etwas angetan wurde.

ciao
pinguin
 

Guevara

Forumnutzer/in

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#34
Die Schaeffler Gruppe räumt bislang verschwiegene Kriegsgeschäfte ihrer Firmengründer im NS-Reich ein. Demnach geht der heutige Konzern nicht nur auf ein Vorgängerunternehmen zurück, das 1940 billig zu erwerben war, weil sein jüdischer Eigentümer hatte fliehen müssen. Die Maschinen, mit
denen die Schaefflers nach Kriegsende ihre Unternehmertätigkeit
fortführten, entstammten zudem der Rüstungsproduktion für die
Wehrmacht. Während des Zweiten Weltkriegs beutete die
Unternehmerfamilie schließlich auch polnische, russische und
französische Zwangsarbeiter aus. Dies ist einem Gutachten des
Historikers Gregor Schöllgen zu entnehmen. Es bestätigt kürzlich
publizierte Recherchen dieser Redaktion. Unklarheit herrscht nach wie
vor über die Frage, ob Geschäftskontakte der früheren Schaeffler AG
aus Katscher (heute Kietrz) zum Vernichtungslager Auschwitz bestanden.
Während Schöllgen keine Belege dafür gefunden haben will, berichten
polnische Historiker, nach dem Abzug der deutschen Truppen aus
Katscher sei in einer dortigen "Schoeffler AG" mit Giftgas
kontaminiertes Menschenhaar sichergestellt worden.

www.german-foreign-policy.com

Ich bezweifle, daß die jetzige Familie irgendetwas damit zu tun hat; Frau Schaeffler ist etwa 67(?) und damit etwa 1942 geboren; sie trägt für ihre Vorfahren keine Verantwortung.

ciao
pinguin
Nach dem überfliegen der Fakten sehe ich dies bissel anders !!

Das Untrnehmen Schaeffler (KG) Gruppe was aus dem Unternehmen Davistan AG
was als als David & Co von der Familie David in Berlin gegründet wurde.
Nach umzug 1907 ins oberschlesische Katscher und nun der Familie Frank
(jüdischen Familie Frank 1907-1933) gehörte und hervor ging,wurde
mit der politischen Wende und Verfolgung von Juden durch vertreibung aufgegben !!

Im Zuge der politischen Entwicklungen in Deutschland und den damit verbundenen Repressalien gegenüber Angehörigen des jüdischen Glaubens, entschloss sich die Familie Frank 1933 zur Flucht aus Deutschland.

Da das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt überschuldet und wurde unter die Verwaltung eines Bankenkonsortiums gestellt. Seit 1937 wurde demnach ein Käufer für das Unternehmen gesucht. Nach unterschiedlichen Angaben wurden die Davistan-Werke 1939 bzw. im Oktober 1940 von Wilhelm Scheaffler übernommen !!

Nur für 31 jährigen Herrn Scheaffler war es doch einfach dieses zu bekommen als NSDAP Mitglied,Wirtschaftlichkeitsprüfer und Dresdner Bank Angestellter !!

Ausschlaggebend für den Besitzerwechsel und den relativ günstigen Kaufpreis sei die Schieflage der Firma gewesen, nicht die politischen Rahmenbedingungen. Diese Rahmenbedingungen hätten allerdings dem Käufer zugespielt. Im Jahre 1942 wurde das Unternehmen in "Wilhelm Schaeffler AG" umfirmiert.

Mit den Maschinen und dem Know-How von Davistan wurden die Grundlagen für einen schnellen wirtschaftlichen Aufstieg geschaffen. Die genauen Umstände der Firmenübernahme und die Abfindung der Alteigentümer sind weitestgehend ungeklärt.

Nachzulesen hier..

Davistan AG – Wikipedia

Schaeffler Gruppe – Wikipedia


Zunächst produzierte Schaeffler hauptsächlich Textilien für die Wehrmacht. Ab 1941 stieg Schaeffler in die Großserienfertigung von Nadellager für Panzerketten ein. Bevor Oberschlesien im Januar 1945 im Zuge des Krieges in sowjetische Hände fiel, erhielt Wilhelm Schaeffler den Befehl zur Verlagerung der Nadellagerfertigung ins oberfränkische Schwarzhammer.


Fakt ist: das die jüdische Familie Frank oder ihrer Nachfolgende Generation Nie !! von Scheaffler gesucht oder überhaupt zu suchen damit man ihnen
Dankt und Abfindet !!

Immerhin hat Schealffler das ganze Know-How von David/Frank und nichts selber geschaffen !! Und für Scheaffler war auch ganz leicht den Kaufpreis zu bekommen als Dresdner Bank Angestellter und dazu noch den Einfluss als NSDAP Mitglied !!!


Zumal zu damaligen Zeit wurden alle jüdischen Firmen/Familien enteignet und vertrieben oder vergast !! Damit dies dan an das Deutsche Reich viel und verwertet !! Und mit Fall der Mauer 90 alles dann was noch übrig was nicht vorher schon veräusset an den Deutschen Staat ging !!

Ob Grundstücke,Gebäude usw.,aber auch die Banken haben sich die Finger mit Blut und Vertreibung straffälig gemacht,In dem sie die Konten unterschlagen haben wo das Geld der Vertriebenen war !!

Was die Frau Scheaffler betrifft,natürlich ist sie schon mit Wissen der Vergangenheit mit Schuldig und trägt die Verantwortung der Aufkärung !!

Und natürlich wird sie auch keine Öffentliche Gelder bekommen,sie kann Unternehmensantele Verkaufen um den Rest zu retten !! Und ihre Milliarden die sie Besitz natürlich in das Unternehmen stecken!!

Dies zeigt nämlich nur wie die Frau wirklich tickt !!

Ob sie wirklich Intresse hat das Unternehmen zu retten oder nur ihr private Vermögen !!

Dies sollte Gesetz werden,das auch Besizer und Anteilseigner zur Verantwortung gezogen mit ihr privaten Vermögen !!!

Zumal dieses Unternehmen durch Verrat und Vertreibung an diese Überging mit Namensänderung !!


Die jüdische Familie Frank die bestimmt noch lebende Nachkommen hat ,sollten auf jeden Fall ihre Ansprüche stellen damit Gerechtigkeit siegt !!

Und was die Öffentlichen Gelder betrifft,das Unternehmen und unsere Politiker werden ja beobachtet und ob Gelder fliessen !!


Und zur Not kann man Unternehmen wie dieses auch wieder Enteignen !!


Im Intresse des Steuerzahlers !!



guevara
 
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