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Mangelnde Fahrpraxis

Internetti

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Ich kann zum 01.09.2014 eine Teilzeitstelle bekommen. Bedingung: Führerschein.
Den habe ich zwar, bin aber 40Jahre überhaupt nicht mehr Auto gefahren. Nun soll ich von heute auf morgen Personen in einem Kleinbus befördern, das überfordert mich komplett und ist zudem auch für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich.
Mein Sachbearbeiter will meinen Antrag auf Fahrstunden nicht genehmigen mit der Begründung: Sie HABEN ja einen Führerschein, das Fahren verlernt man nicht.
Was kann ich tun? Ich möchte diese Stelle, habe aber Angst vor den Autofahren.
 

hartz5

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Was für Personen sollst Du befördern ? Von wo nach wo ?
Ist das ein Fahrerjob? War es ein VV oder eine selbst gesuchte Stelle?
 

franky0815

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hast du keine verwandten oder bekannte die mit dir mal bissl üben können?
 

Dark Vampire

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Mal den Schein ausser acht gelassen, würde ich mal mit Freunden/Verwandten zu einem Verkehrübungsplatz fahren und dort üben, wird dir bestimmt helfen auch wenns mit diesem Job dann doch nicht klappt.
 

franky0815

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Vermutlich ist dafür auch ein Personenbeförderungsschein erforderlich.
wenn da irgendwelche arbeitskräfte firmenintern zu ihren einsatzstellen gefahren werden und wieder abgeholt braucht es diesen schein nicht.

meines wissens braucht man den personenbeförderungsschein nur wenn gewerbsmässig personen transportiert werden, ( taxi, bus, limoservice, und ähnliches ), also nur wenn die dienstleistung der beförderung gewerblich ausgeführt wird.
 

Hartzeola

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meines wissens braucht man den personenbeförderungsschein nur wenn gewerbsmässig personen transportiert werden, ( taxi, bus, limoservice, und ähnliches ), also nur wenn die dienstleistung der beförderung gewerblich ausgeführt wird.
Ein Führerschein zur Fahrgastbeförderung wird immer dann benötigt, wenn die Personenbeförderung nicht im privaten Bereich und damit unentgeltlich stattfindet.

Das heißt:


  • wer als angestellter oder freiberuflicher Mietwagenfahrer gegen Gehalt oder Honorar tätig wird,
  • wer Taxi fährt, (Infos zum Taxischein)
  • wer Pkw im Ausflugsverkehr (gewerblich!) fährt,
  • wer einen Pkw im Linienverkehr führt,
  • oder wer ihm Rahmen seines Freiwilligendienstes Personen befördert,
  • als Krankenwagenfahrer arbeiten möchte, (mehr Infos)
  • im Schülerverkehr tätig sein möchte,
  • oder wer die Beförderung von Behinderten vornehmen möchte,
benötigt einen Personenbeförderungsschein.
Personenbeförderungsschein - Führerschein zur Fahrgastbeförderung
 

Hartzeola

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Bei privaten Fahrten mit dem Führerschein Klasse B dürfen bis zu acht Personen mitfahren, plus Fahrer. Bei privaten Fahrten mit mehr neun Personen plus Fahrer wird kein Personenbeförderungsschein benötigt, dafür sind dann, je nach Personenanzahl die Führerscheinklassen D oder D1 erforderlich.
...Link oben
 

franky0815

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und trotzdem wird er für den job keinen brauchen, wenn der firmenangehörige zu den einsatzstellen fährt, und wenn er doch einen braucht wird die firma den sicher zahlen sonst hätten die den gleich im vv erwähnt.

kann sogar sein das das eine grosse zaf is und er die sklaven da transportieren soll.

hab grade mit einem ex kollegen telefoniert, der war fahrer des vorstandes, der braucht auch keinen personenbeförderungsschein, nichtmal dann wenn er gäste vom airport abholt.

wie gesagt ich würde versuchen verwandte oder bekannte zu übungsstunden heranzuziehn, wenn das nich geht gibts vll. ein darlehn vom jc für ein paar stunden mit fahrlehrer.
 

DonOs

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Niemand kann dich zwingen Auto zu fahren wenn du das nicht mehr kannst oder möchtest, vor allem wenn du unsicher bist. Ältere Leute oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und oder aber Personen, die sich nicht sicher fühlen im Umgang mit dem Auto, können Ihren Führerschein freiwillig abgeben. Damit verliert man die Lizenz zum Führen eines Kraftfahrzeuges, Unwiderruflich. Es sei denn man macht einen neuen. Wäre das eine Überlegung wert?

Mit deinem Arzt darübe rmal sprechen, daß du das einfach nicht mehr kannst.

Was ist wenn du solche Angst hast, daß du regelrecht Panik Attakcen bekommst, Kreislaufprobleme wohl möglich dazu kommen, du gar noch Bewusstlos wirst, verantwortet das dann auch dein SB? Ich denke Nein. Nehmen wir mal fiktiv an, du streubst dich dagegen und wirst dennoch dazu gewzungen und baust wohl möglich noch ein Unfall. Was dann? Die Polizei wird dich in Verantwortung nehmen, du bist ja auch gefahren, obwohl du wusstest, das du nicht sicher im führen von Autos bist oder Angst dazu hast etc. pp.

Meine Ex-Chefin hatte solche Panische Angst Auto zufahren, vor allem, da sie nicht mehr gut schauen konnte aber auch sonst, wie gelähmt vorm Steuer saß, daß Sie nicht mehr konnte.

Auch auf keinen Fall würde ich mir wie vorgeschlagen auf meine Kosten noch Übungsstunden nehmen, wird ja immer besser von den popel Regelsatz.
 

franky0815

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Auch auf keinen Fall würde ich mir wie vorgeschlagen auf meine Kosten noch Übungsstunden nehmen, wird ja immer besser von den popel Regelsatz.
er schreibt ja auch das er die stelle möchte, dann sollte man auch ein wenig dafür tun, und wo steht das die kohle für die stunden aussm regelsatz bezahlt werden sollen?

ich kann das schon verstehn wenn man ewig nich gefahren is und wird ins kalte wasser geschmissen vll. noch im grossstadtverkehr, da wird es dann schon schwierig, aber daraus gleich eine körperliche oder geistige unfähigkeit zu machen finde ich ehrlichgesagt, sehr dreist.
 

Caso

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Ich kann zum 01.09.2014 eine Teilzeitstelle bekommen. Bedingung: Führerschein.
Den habe ich zwar, bin aber 40Jahre überhaupt nicht mehr Auto gefahren. Nun soll ich von heute auf morgen Personen in einem Kleinbus befördern, das überfordert mich komplett und ist zudem auch für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich.
Mein Sachbearbeiter will meinen Antrag auf Fahrstunden nicht genehmigen mit der Begründung: Sie HABEN ja einen Führerschein, das Fahren verlernt man nicht.
Was kann ich tun? Ich möchte diese Stelle, habe aber Angst vor den Autofahren.
1. du hast ein Stellenangebot zum 1.9.
2. du sollst erstmal gar nichts weiter als dich bewerben.
3. in der Bewerbung solltest du darauf hinweisen, daß du zwar im Besitz eines FS bist, aber keinerlei Fahrpraxis hast und damit auch keinen Personenbeförderungsschein.
4. Eigentlich könntest du wahrscheinlich ganz auf die Bewerbung verzichten, weil ---unzumutbar---

Wieso möchtest du diese Stelle? Versteh ich nicht.
Das ist doch nichts für dich.
Fahren verlernt man schon. Und außer Fahrstunden müßtest du auch den P-B-Schein noch machen.
 

DonOs

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Wenn du erläuterst, man solle sich ein Darlehen holen, für Fahrstunden, dann wird das ja wohl aus dem Regelsatz beglichen werden oder irre ich mich.

Ob man gesundheitliche Probleme hat oder nicht, war von meinerseits fiktiv erläutert. Wenn ich nicht mehr in der Lage bin ein Kraftfahrzeug zu führen oder willens bin, dann würde ich in meinen Fall den Führerschein freiwillig abgeben und so vorsorglich handeln und nicht grob farhlässig wie der SB. Oder ich gehe zu meinen Arzt und lasse mir das ganze schriftlich geben, daß ich nicht mehr in der Lage bin ein Auto sicher zu führen. Nehmen wir doch mal Worst Case an und man baut einen Unfall, obwohl man vorher wusste, man kann eigentlich gar nicht mehr fahren, ja dann Gute Nacht. Also ich mache mich nicht unglücklich, weil mich ein SB zu Autofahren zwingen möchte, ich würde dem SB vielmehr auf anderem Wege noch eins reinwürgen. Bei Verkehrsgefährdung hört der Spaß auf. Damit würde ich meinen SB auch mal konfrontieren.


Vielleicht hilft dir der Thread noch weiter: http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/68995-auto-fahren.html
 

Caso

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e
ich kann das schon verstehn wenn man ewig nich gefahren is und wird ins kalte wasser geschmissen vll. noch im grossstadtverkehr,
Es wird doch keiner geschmissen.
Hier will ein Nichtschwimmer freiwillig und unbedingt, der mal vor 40 Jahren sein Seepferdchen gemacht hat und dann sein Leben lang Landratte ist, in einen Teich hüpfen ohne Rettungsschwimmer, ohne Schwimmring, und mit noch x anderen Nichtschwimmern zusammengebunden.
Also bei allem Verständnis, daß man wieder Fahrpraxis haben möchte so kurz vor der Rente---aber doch nicht bezahlt vom JC und nicht mit Personenbeförderung.

Woher weißt du denn, daß er nur firmenintern...usw.
Davon steht doch gar nichts.
Aber daß er Angst hat, steht dort.
 

franky0815

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Wenn du erläuterst, man solle sich ein Darlehen holen, für Fahrstunden, dann wird das ja wohl aus dem Regelsatz beglichen werden oder irre ich mich.
l
da irrst du dich, ich bin davon ausgegangen das wenn das mit dem job klappt bekommt das jc die kohle vom verdienten lohn zurück, und wenn das nich klappt dann bekommen sie nichts zurück, denn der regelsatz is ja nicht pfändbar ( ich weiss das das in der praxis anders aussieht aber dagegen kann man ja vorgehn )
 

franky0815

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Woher weißt du denn, daß er nur firmenintern...usw.
Davon steht doch gar nichts.
Aber daß er Angst hat, steht dort.
und woher weisst du das er den schein braucht?

so kurz vor der Rente
wo steht denn was mit kurz vor der rente, klar is nur das der te mindestens 58 sein muss, dass wären aber noch einige jahre die er sich mit dem jc rumärgern und erniedrigen lassen muss.

er wird ja wohl wissen was er will und was nicht, ich finde die einstellung vernüftig erstmal wieder paar stunden zu nehmen bevor man sich in den verkehr wagt.

wo ein willle is is auch ein weg.
 
E

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Gast
und woher weisst du das er den schein braucht?
Weil Caso, wie immer, meint mitreden zu müssen, trotz Null Ahnung. Ein PBS ist nicht zwingend Voraussetzung. Für den Fall, dass Caso mal wieder meint, dies anzweifeln zu müssen: Ich bin im Besitz des PBS. Weiterhin habe ich Reisebusse mit Personen gefahren. Mehr werde ich zu den Beiträgen von Caso nicht äusseren. Genauso gut kann ich mich auch vor eine Wand stellen.
 

Internetti

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Mein Beruf: Ergotherapeutin.
In Einrichtungen wie der Psychiatrie, sozialen Reha, Seniorenheimen wird, da es keine Zivis mehr gibt, die bisher für Fahrtätigkeiten eingesetzt wurden, von Arbeitgebern inzwischen verlangt, dass alle Aussenaktivitäten mit Patienten, Senioren, Bewohnern und Einkäufe für die Einrichtung auch von Ergotherapeuten selbst bewerkstelligt werden muss.
Daher steht jetzt bei den meisten Stellenanzeigen: Führerschein zwingend erforderlich.
Ich habe meinen Fallmanager sowie den neuen Arbeitgeber informiert, dass ich ein Jahr Fahrpraxis habe: Vor vierzig Jahren.
Problem: Der Arbeitgeber will mich einstellen - aber nur, wenn ich den Kleinbus fahre, der Fallmanager sagt: Sehen sie zu, wie sie das hinkriegen.
Ich bin erst umgezogen, habe hier keine Verwandten oder Bekannten, die mir "Unterricht" geben könnten - das halte ich auch nicht für ausreichend, denn ich soll Senioren befördern - das kann ich nur, wenn ich die Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen kann.
 

Caso

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Mein Beruf: Ergotherapeutin.
In Einrichtungen wie der Psychiatrie, sozialen Reha, Seniorenheimen wird, da es keine Zivis mehr gibt, die bisher für Fahrtätigkeiten eingesetzt wurden, von Arbeitgebern inzwischen verlangt, dass alle Aussenaktivitäten mit Patienten, Senioren, Bewohnern und Einkäufe für die Einrichtung auch von Ergotherapeuten selbst bewerkstelligt werden muss.
Daher steht jetzt bei den meisten Stellenanzeigen: Führerschein zwingend erforderlich.
Ich habe meinen Fallmanager sowie den neuen Arbeitgeber informiert, dass ich ein Jahr Fahrpraxis habe: Vor vierzig Jahren.
Problem: Der Arbeitgeber will mich einstellen - aber nur, wenn ich den Kleinbus fahre, der Fallmanager sagt: Sehen sie zu, wie sie das hinkriegen.
Dann frag den AG, ob er dir Fahrstunden bezahlt.
 

Caso

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Weil Caso, wie immer, meint mitreden zu müssen, trotz Null Ahnung. Ein PBS ist nicht zwingend Voraussetzung. Für den Fall, dass Caso mal wieder meint, dies anzweifeln zu müssen: Ich bin im Besitz des PBS. Weiterhin habe ich Reisebusse mit Personen gefahren. Mehr werde ich zu den Beiträgen von Caso nicht äusseren. Genauso gut kann ich mich auch vor eine Wand stellen.
Wie oft willst du denn noch *dich zu meinen Beiträgen nicht äußern*??---Jedesmal?
Wen interessierts, ob du Reisebusse gefahren bist? Mich auf keinen Fall.
Und für den TE dürfte dein Lebenslauf auch vollkommen irrelevant sein.
 

Texter50

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Leute, habt Ihr mal darüber nachgedacht, was sich in 40 Jahren alles allein an Regeln geändert hat? Mal nachgesehen?
Ich hab die Theorieprüfung vor 20 Jahren in ca 5 Minuten fehlerfrei abgefackelt. Das wäre heute nicht mehr drin, da bin ich mir sicher.
Es geht hier auch um Verantwortung gegenüber den anderen Teilnehmern in Straßenverkehr. :icon_motz:

Den Spruch von "das verlernt man nicht", das soll das SBchen doch mal schrift abdrücken.
Die Alternative kann sicher kein Darlehen sein, sondern ein Satz Fahrstunden und ein paar Stunden Theorie aus dem Vermitlungsbudget. Damit wär dem TE sicher geholfen. :biggrin:

Alternativ kann der AG ja dafür sorgen, dass die entsprechenden Kenntnisse aufgefrischt werden... :icon_party:
 

Der aufmüpfige

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Vermutlich ist dafür auch ein Personenbeförderungsschein erforderlich.
Ja, genau das habe ich mich auch gerade gefragt. Und ein PBF ist was anderes als ein normaler Führerschein. Um was für ne Stelle geht es denn, etwa in Richtung "Taxi"?
Dann würde nämlich nicht mal der PBF reichen sondern es müsste ein richtiger "Taxischein" sein, sind leider etwas wenig infos.

Für ne normale Kutscherei in einen normalen Kleinbus ist kein Schein nötig, z.B. "von Baustelle zu Baustelle" oder um Drückerkolonnen zu fahren, aber bei solchen "Arbeitsstellen" ist große Vorsicht angebracht...

Solche Stellen werden ja gerne trickreich als "Privatfahrten" also nicht im gewerblichen Bereich und mit viel Schummellei zusammengetrickst, das so was aber nicht legal ist braucht man aber denke ich nicht zu erwähnen?

Wäre schön wenn man mehr Infos zu der Stelle haben könnte, war die öffentlich ausgeschrieben oder läuft das "unter der Hand" und anderes....
 
E

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Leute, habt Ihr mal darüber nachgedacht, was sich in 40 Jahren alles allein an Regeln geändert hat? Mal nachgesehen?
Ich hab die Theorieprüfung vor 20 Jahren in ca 5 Minuten fehlerfrei abgefackelt. Das wäre heute nicht mehr drin, da bin ich mir sicher.
Es geht hier auch um Verantwortung gegenüber den anderen Teilnehmern in Straßenverkehr. :icon_motz:
Genau so sehe ich das auch. Meine Tochter macht gerade den PKW-Führerschein. Mein Sohn Motorrad. Beide Führerscheine habe ich auch. Aber ich habe meinen Kindern auch gesagt, dass ich, ohne Vorbereitung, die Prüfung nicht bestehen würde. Da ist erst einmal einiges an Lernen angesagt. Wenn ich 40 Jahre nicht gefahren wäre und plötzlich ins kalte Wasser geschmissen werde, zudem noch mit Personen, müsste ich mir beim Fahren eine Windel anziehen. :icon_mrgreen:

Den Spruch von "das verlernt man nicht", das soll das SBchen doch mal schrift abdrücken.
Die Alternative kann sicher kein Darlehen sein, sondern ein Satz Fahrstunden und ein paar Stunden Theorie aus dem Vermitlungsbudget. Damit wär dem TE sicher geholfen. :biggrin:
Ich würde auch einen Antrag auf Fahrstunden stellen, mit der Begründung vor 40 Jahren das letzte Mal gefahren zu sein. Dem AG würde ich sagen, dass ich die Verantwortung nicht übernehmen würde, ohne ausführliche Einweisung, Menschen zu fahren. Lehnt es der SB ab, kann er zumindest nicht sanktonieren mit dem Argument man hätte mutwillig provoziert nicht eingestellt zu werden.

Zudem sollte man bedenken, dass es einen kleinen Unterschied macht, einen PKW oder einen Kleinbus zu fahren. Bei einem Kleinbus muss man etwas später einschlagen als bei einem PKW, weil man weiter vorne sitzt. Es ist keine Zauberei aber am Anfang gewöhnungsbedürftig. Mit reinen Fahrstunden auf einem PKW bei einer Fahrschule, dürfte es auch nicht getan sein.
 
E

ExitUser

Gast
Ja, genau das habe ich mich auch gerade gefragt. Und ein PBF ist was anderes als ein normaler Führerschein. Um was für ne Stelle geht es denn, etwa in Richtung "Taxi"?
Dann würde nämlich nicht mal der PBF reichen sondern es müsste ein richtiger "Taxischein" sein, sind leider etwas wenig infos.

Für ne normale Kutscherei in einen normalen Kleinbus ist kein Schein nötig, z.B. "von Baustelle zu Baustelle" oder um Drückerkolonnen zu fahren, aber bei solchen "Arbeitsstellen" ist große Vorsicht angebracht...
Einfach nur Lesen. Sie schrieb: Mein Beruf: Ergotherapeutin. Danach hat sie sich die Mühe gemacht, für jeden verständlich, dies bis ins kleinste zu erläutern. Zumindest für mich war es verständlich.
 

ZynHH

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Wenn man nicht aufpasst, bekommt man die Gelegenheit eine MPU zu absolvieren...je nachdem wie der JCsSB drauf ist.....
 

Texter50

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Wenn man nicht aufpasst, bekommt man die Gelegenheit eine MPU zu absolvieren...je nachdem wie der JCsSB drauf ist.....
Begründet man das einfach mit Angst, mag das sein. :biggrin:
Mit ner sachlichen Begründung, eben der Veränderungen über die 40 Jahre hinweg, sehe ich da keinen Grund, warum man ne MPU aufgedrückt bekommen sollte. :icon_knutsch:
 

franky0815

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Wenn man nicht aufpasst, bekommt man die Gelegenheit eine MPU zu absolvieren...je nachdem wie der JCsSB drauf ist.....
dafür wäre eine einfache meldung an die führerscheinstelle ausreichend, die entscheiden dann nach eigenem gusto.
 

ZynHH

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Begründet man das einfach mit Angst, mag das sein. :biggrin:
Mit ner sachlichen Begründung, eben der Veränderungen über die 40 Jahre hinweg, sehe ich da keinen Grund, warum man ne MPU aufgedrückt bekommen sollte. :icon_knutsch:
Du bekommst ja keine Möglichkeit dich zu der Aufforderung zu aussern. Wenn eine behoerde dem Verkehrsamt meldet, das sie dich für nicht ausreichend stabil haelt ein kfz zu fführen, dann wirst du aufgefordert deine Fähigkeit im Rahmen einer MPU zu beweisen.

So haben schon ganz andere ihre Fahrerlaubnis verloren.
 

Texter50

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Du bekommst ja keine Möglichkeit dich zu der Aufforderung zu aussern. Wenn eine behoerde dem Verkehrsamt meldet, das sie dich für nicht ausreichend stabil haelt ein kfz zu fführen, dann wirst du aufgefordert deine Fähigkeit im Rahmen einer MPU zu beweisen.
So haben schon ganz andere ihre Fahrerlaubnis verloren.
Nach dieser Theorie gehen wir alle geschlossen zur MPU. :icon_lol:
Du erinnerst Dich: alle unsere Kenntnisse sind, wenn beim JC gelandet, nichts mehr wert... :icon_mrgreen:
Mangelnde fachliche Kenntnisse, die ich nicht habe, weil 40 Jahre kein Bedarf für das Wissen bestand, werden kaum ausreichen.
Das würd ich aussitzen, Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr finde ich da kein Problem.
Natürlich wäre ich auf Kosten des JCs immer und gerne bereit, das Defizit in Theoirie und Praxis auf Kosten des JCs zu beheben. :biggrin:

Spätestens jetzt wäre es für mich interessant, warum dem TE eine Tätigkeit gefallen würde, für die er über die aktuellen Kenntnisse nicht verfügt.
 
E

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Wenn man nicht aufpasst, bekommt man die Gelegenheit eine MPU zu absolvieren...je nachdem wie der JCsSB drauf ist.....
Jetzt mal angenommen, dass es seitens des JC möglich wäre. Was ich allerdings bezweifel.

Der SB würde sich doch selber ein Ei ins Nest legen. Wenn er danach einen Job für den Elo hätte, bei dem der Führerschein notwendig ist, könnte er die Vermittlung doch direkt vergessen. Unabhängig davon, ob bei diesem Job Personen befördert werden sollen, das KFZ für den AG genutzt werden soll oder nur für den Weg zur Arbeit erforderlich ist.

Wenn er wirklich die Möglichkeit hat, wird er dreimal drüber nachdenken ob er es macht.

Der SB bei internetti hat doch noch nicht einmal Hemmungen, sie trotz 40 jähriger fehlender Fahrpraxis, Menschen befördern zu lassen. Und aus unseren bisherigen Erfahrungen wissen wir, das SB kein Gewissen haben. :biggrin:
 

Internetti

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Zit.:Spätestens jetzt wäre es für mich interessant, warum dem TE eine Tätigkeit gefallen würde, für die er über die aktuellen Kenntnisse nicht verfügt.



Auf diese Stelle MUSSTE ich mich bewerben: Vorschlag des Fallmanagers, der mir NUR Stellen zuschickt, für die ein Führerschein zwingend notwendig ist.
Nochmal zur Erinnerung: Meine mangelnden Fahrkenntnisse interessieren ihn nicht.
 

gelibeh

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Die mangelnden Fahrkenntnisse dürften aber vielleicht den Arbeitgeber interessieren. Vielleicht aber auch nicht und dem ist egal, ob da die zu befördernden Personen gefährdet werden.
 

Strolchenmann

Neu hier...
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Bewerb dich, sollte es zu einer Vorstellung kommen dann sag dem potentiellen Arbeitgeber die Wahrheit in Bezug auf die Fahrpraxis und das du so nicht in der Lage bist mit Dritten im Straßenverkehr unterwegs zu sein, deine Arbeitskraft stellst du zu Verfügung und wenn er die Kosten für Fahrstunden übernimmt dann bist du auch bereit Taxi zu spielen
 

Texter50

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Bewerb dich, sollte es zu einer Vorstellung kommen dann sag dem potentiellen Arbeitgeber die Wahrheit in Bezug auf die Fahrpraxis und das du so nicht in der Lage bist mit Dritten im Straßenverkehr unterwegs zu sein, deine Arbeitskraft stellst du zu Verfügung und wenn er die Kosten für Fahrstunden übernimmt dann bist du auch bereit Taxi zu spielen
Hab Dank für den Service, ich hab Deinen Text im Editor gelesen und schließe mich da an. :icon_knutsch:
Ich würde mich da jetzt fragen, wie kann man so was schon geschickt im Lebenlauf unterbringen? Ins Vorstellungsgespräch gehörts auch, aber möglichst dezent.
Für mich schaut das nach nem Sanktionsbedürfnis von Seiten des SBs aus. Da könnte man doch auch mal nen schriftlichen Antrag stellen, mit den genannten Begründungen. Dann wird sich das SBchen wohl mal dazu äußern müssen. :biggrin:
 

Internetti

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Das Vorstellungsgespräch hat ja bereits stattgefunden, indem ich dem Arbeitgeber meine mangelnde Fahrpraxis bereits erklärt habe.
Der Arbeitgeber möchte mir die Stelle geben UNTER DER VORAUSSETZUNG, dass ich fahre.
Jetzt geht es darum, die dafür notwendigen Fahrkenntnisse aufzufrischen - das kann aber nicht ich bezahlen, der Arbeitgeber sieht keinen Grund, das zu bezahlen (er sucht ja nur Ergotherapeuten, DIE FAHREN KÖNNEN) - es geht darum, dass das Jobcenter, das mir ja auch die Stelle zuschickte, nun in der Pflicht ist...meiner Meinung nach.
Aber "Meinung" nutzt mir nichts, sondern Fakten, gesetzliche Grundlagen...
 
E

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Das Vorstellungsgespräch hat ja bereits stattgefunden, indem ich dem Arbeitgeber meine mangelnde Fahrpraxis bereits erklärt habe.
Der Arbeitgeber möchte mir die Stelle geben UNTER DER VORAUSSETZUNG, dass ich fahre.
Jetzt geht es darum, die dafür notwendigen Fahrkenntnisse aufzufrischen - das kann aber nicht ich bezahlen, der Arbeitgeber sieht keinen Grund, das zu bezahlen (er sucht ja nur Ergotherapeuten, DIE FAHREN KÖNNEN) - es geht darum, dass das Jobcenter, das mir ja auch die Stelle zuschickte, nun in der Pflicht ist...meiner Meinung nach.
Aber "Meinung" nutzt mir nichts, sondern Fakten, gesetzliche Grundlagen...
Lass Dir das doch von dem AG schriftlich geben. Damit beantragst Du bei deinem SB Fahrstunden, wegen der fehlenden 40-jährigen Fahrpraxis. Lehnt er ab, nimmt AG Dich nicht, Schuld des SB.

Ich hatte sowas ähnliches mal mit der Verlängerung meines Busscheins. Wollte die SB nicht bezahlen. Ich sollte ihr einen AG nennen, der bereit wäre mich einzustellen. Dann würde sie es bezahlen.
Du hast aber jetzt einen AG der bereit ist Dich einzustellen. Also soll das JC mal was von seinen Pflichten erfüllen. Heisst doch fördern und fordern. Aber nur immer fordern geht auch nicht. Jetzt müssen die mal fördern.
 

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Lass Dir das doch von dem AG schriftlich geben. Damit beantragst Du bei deinem SB Fahrstunden, wegen der fehlenden 40-jährigen Fahrpraxis. Lehnt er ab, nimmt AG Dich nicht, Schuld des SB.

Ich hatte sowas ähnliches mal mit der Verlängerung meines Busscheins. Wollte die SB nicht bezahlen. Ich sollte ihr einen AG nennen, der bereit wäre mich einzustellen. Dann würde sie es bezahlen.
Du hast aber jetzt einen AG der bereit ist Dich einzustellen. Also soll das JC mal was von seinen Pflichten erfüllen. Heisst doch fördern und fordern. Aber nur immer fordern geht auch nicht. Jetzt müssen die mal fördern.
Das wäre doch mal ein super Ansatz! Danke! :icon_mrgreen:
Wir kennen doch alle den Spruch: bring uns nen Arbeitgeber, der Dich einstellt und es gibt Förderung aussem Vermittlungsbudget.
Bedeutet: Du solltest das sofort schriftlich beantragen, weil mündlich funktioniert das ja scheints nicht. :wink:
 
E

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Bedeutet: Du solltest das sofort schriftlich beantragen, weil mündlich funktioniert das ja scheints nicht. :wink:
Nicht nur deshalb. Sondern um hinterher was in der Hand zu haben wenn er sanktionieren will. Sonst heisst es nachher: "Sie hätten ja Fahrstunden beantragen können aus dem Vermittlungsbudget. Haben sie nicht gemacht. Ich wusste nicht, dass ihnen die Fahrpraxis fehlt. Aber ich weiss jetzt, wie ich sanktionieren kann."
 

Internetti

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Ich habe das genau so bereits schriftlich vorformuliert - und schriftlich noch einmal um einen Termin gebeten. Wenn er dann wieder mit den Schultern zuckt und sagt, Zit: "Ihr Führerschein berechtigt zum Fahren von Kleinbussen und zur Personenbeförderung...", dann lege ich ihm mein Schreiben mit dem Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget auf den Tisch.
Aber wirklich weitergekommen bin ich dann noch nicht. Ich erwarte den Arbeitsvertrag, den ich unterschreiben soll, in den nächsten Tagen mit der Post.
Unterschreibe ich, MUSS ich ab 01. 09. 2014 fahren - egal wie. Das kann und will ich - auch zum Schutz der Öffentlichkeit und der zu befördernden Personen - aber nicht...
 

Texter50

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Und nen Schreiben vom potentiellen AG haste auch oder könntest das zeitnah besorgen? Dann steckt das SBchen nämlich inner Klemme. :icon_mrgreen:
 

franky0815

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Der Arbeitgeber möchte mir die Stelle geben UNTER DER VORAUSSETZUNG, dass ich fahre.
Jetzt geht es darum, die dafür notwendigen Fahrkenntnisse aufzufrischen - das kann aber nicht ich bezahlen, der Arbeitgeber sieht keinen Grund, das zu bezahlen (er sucht ja nur Ergotherapeuten, DIE FAHREN KÖNNEN) - es geht darum, dass das Jobcenter, das mir ja auch die Stelle zuschickte, nun in der Pflicht ist...meiner Meinung nach.
Aber "Meinung" nutzt mir nichts, sondern Fakten, gesetzliche Grundlagen...
lass dir das vom arbeitgeber so bescheinigen und geh dann nochmal zum sb, sag ihm das er verantwortlich dafür is wenn das arbeitsverhältniss nicht zustande kommt, ich überlege grade wen man wegen der mangelnden fahrpraxis mit ins boot holen könnte, so das der sb garnich anders kann als der unterricht zustimmen.
 
E

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Ich habe das genau so bereits schriftlich vorformuliert - und schriftlich noch einmal um einen Termin gebeten. Wenn er dann wieder mit den Schultern zuckt und sagt, Zit: "Ihr Führerschein berechtigt zum Fahren von Kleinbussen und zur Personenbeförderung...", dann lege ich ihm mein Schreiben mit dem Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget auf den Tisch.
Aber wirklich weitergekommen bin ich dann noch nicht. Ich erwarte den Arbeitsvertrag, den ich unterschreiben soll, in den nächsten Tagen mit der Post.
Unterschreibe ich, MUSS ich ab 01. 09. 2014 fahren - egal wie. Das kann und will ich - auch zum Schutz der Öffentlichkeit und der zu befördernden Personen - aber nicht...
Wenn Du den Job wirklich haben willst, jetzt mal vollkommen losgelöst von der fehlenden Fahrpraxis, würde ich keinen Termin beim SB machen, sondern es ihm - nachweislich - schriftlich und sofort zukommen lassen. Dir läuft die Zeit bis zum 1.9. davon. Falls der SB vorher die Fahrstunden bewilligt, kannst Du vielleicht mit dem Arbeitgeber noch etwas Zeit rausholen, bist Du anfangen kannst um in der Zeit die Fahrstunden zu nehmen. Wenn Du den Antrag einreichst würde ich parallel dazu auf jeden Fall, vom Arbeitgeber mir eine Bescheinigung einholen, dass die Fahrpraxis erforderlich ist. Das kannst Du dann nachschieben.


ich überlege grade wen man wegen der mangelnden fahrpraxis mit ins boot holen könnte, so das der sb garnich anders kann als der unterricht zustimmen.
Mir fällt da spontan ein, den Sachverhalt (dass der SB bereits einmal abgelehnt hat) im Antrag an den SB mit angeben und dann eine Kopie an den Teamleiter und eine an den GF des Jobcenters. Wenn die sehen, dass sie mit ganz geringen Aufwand jemand schnellstens aus dem Leistungsbezug bekommen, bekommt SB schon Druck. Wahrscheinlich bekommt er von denen sogar die Anweisung, Internetti zu den Fahrstunden persönlich zu fahren. :biggrin:

Vielleicht fällt jemand noch ein wen man "mit ins Boot holen könnte".
 

franky0815

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vll. kann er mal die fahrschulen der umgebung abklappern und eine schnupperfahrt mit einem fahrlehrer machen, der fahrler beurteilt die fahrkünste schriftlich und schreibt auch gleich dazu wieviele stunden nötig wären um die kenntnisse aufzufrischen.

das ding mit der einstellungszusage dann mit zum jc, wenn der sb sich weigert zum teamleiter und/oder geschäftsführer, und wenn selbst das nich fruchtet würde ich die 20€ investieren und ne anzeige in die zeitung wo erklärt wird was man braucht und das das jc das nich zahlen will.eventuell sponsert dir die zeitung sogar die anzeige, oder gar die fahrstunden.
 

quinto

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Ich habe meinen Fallmanager sowie den neuen Arbeitgeber informiert, dass ich ein Jahr Fahrpraxis habe: Vor vierzig Jahren.
Problem: Der Arbeitgeber will mich einstellen - aber nur, wenn ich den Kleinbus fahre, der Fallmanager sagt: Sehen sie zu, wie sie das hinkriegen.
Ich verweise mal auf das StVG:

§ 2 StVG Fahrerlaubnis und Führerschein Straßenverkehrsgesetz
(4) 1Geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt
Nach 40 Jahren ohne Fahrpraxis dürfte die Eignung meiner Meinung nach gegenwärtig nicht vorliegen.
Wäre die Eignung momentan gegeben, hättest du diese ja auch nicht zum Thema gemacht.

Die Aussage deines Fallmanagers bezeugt übrigens, wie verantwortungslos er gegenüber anderen Menschen handelt. Die Fahrschul-Kurse für den Wiedereinstieg haben ihre wohlverdiente Berechtigung wegen der gegebenen Unfallgefahr
 

Caso

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Ich habe das genau so bereits schriftlich vorformuliert - und schriftlich noch einmal um einen Termin gebeten. Wenn er dann wieder mit den Schultern zuckt und sagt, Zit: "Ihr Führerschein berechtigt zum Fahren von Kleinbussen und zur Personenbeförderung...", dann lege ich ihm mein Schreiben mit dem Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget auf den Tisch.
Aber wirklich weitergekommen bin ich dann noch nicht. Ich erwarte den Arbeitsvertrag, den ich unterschreiben soll, in den nächsten Tagen mit der Post.
Unterschreibe ich, MUSS ich ab 01. 09. 2014 fahren - egal wie. Das kann und will ich - auch zum Schutz der Öffentlichkeit und der zu befördernden Personen - aber nicht...
Du meinst, der AG bietet dir einen AV an? Obwohl er das alles weiß? seltsam.
Den kannst du wirklich nicht unterschreiben.
Es ist eben mal ein Beispiel, wie man andersherum hangelt. Sonst ist so oft hier zu lesen, was man alles veranstalten muß, um den angebotenen Job bloß nicht nehmen zu müssen.
Jetzt willst du einen bestimmten Job unbedingt, für den du aber offensichtlich nicht die nötigen Voraussetzungen hast.
Der 1.9. ist gleich da, bis die Schreiberei und noch ein Termin beim SB (Für was denn noch?) über die Bühne ist, ist der 1.9. längst ran.
Und in welcher Zeit willst du dann Fahrübung kriegen?
Ich denke du kannst dir diesen Job abschminken, solltest aber dem JC gegenüber dranbleiben, daß Jobs in deinem Tätigkeitsfeld eben auch Fahrpraxis brauchen.
Antrag stellen---na klar.
Oder dort bewerben, wo der FS nicht vorausgesetzt wird.
 
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Hallo Caso,
wie wäre es mit der Möglichkeit; die nötigen Fahrstunden, nach Unterzeichnung des Arbeitsvertrags, ab Anfang September zu machen?

Seit wann gehört ein Fahrdienst zum Beruf der/des Ergotherapeuten/in??
Dass ist, meiner Meinung nach, eine Konsequenz der "abgeschafften" Ziwis.

Ich finde es "nett" wie Du @Internetti unterstellst alles zu tun um diesen Job nicht annehmen zu müssen.
Da ist ein Arbeitgeber bereit eine Person einzustellen obwohl ein Vermittlungshemmnis vorhanden ist und was macht das Amt? Legt Steine in den Weg anstatt dieses Vermittlungshemmnis aus dem Weg zu räumen.

Da der zukünftige Arbeitgeber so "scharf" darauf ist @Internetti (trotz fehlender Fahrpraxis) einzustellen sollte es in seinem eigenen Interesse liegen dafür zu sorgen dass @Internetti durch
eine Bescheinigung die Stunden vom JC bezahlt bekommt,
er selber die Stunden zahlt oder
er selber mit seiner/m neuen Arbeitnehmer/in auf den Übungsplatz geht.

Mir z. B. ist bekannt dass neue Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Fahrschulen und/oder Gemeinde, Stadt, Land vergünstigten Fahrunterricht für ü3,5-Tonner bekommen.
FKS 3 gibt es (für Führerscheinneulinge) nicht mehr. :icon_Info:
Wo ein Wille ist auch ein Weg.

AnonNemo
 
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Hallo Rmanske,

eigentlich nicht.
Obwohl ich ein paar "Sachen" von @Caso gelesen habe die ich nachvollziehen konnte und die mit meiner Meinung übereingestimmt haben.

Ich habe die Hoffnung (die bekanntlich als letztes stirbt) dass ein dezenter Hinweis zu einem (wenigstens zeitweisen) umdenken führt.
Da gibt es einige User bei denen ist bereist Hopfen und Malz verloren.

AnonNemo
 

Caso

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Hallo Caso, wie wäre es mit der Möglichkeit; die nötigen Fahrstunden, nach Unterzeichnung des Arbeitsvertrags, ab Anfang September zu machen?
Das kann ich dir beim besten Willen nicht beantworten. Ich weiß auch nicht, ob das JC die Fahrstunden bezahlt. Bisher klingts nicht so. Warum sollte das dann anders sein? Dann hätte sie ja den Job. Ich weiß auch nicht, ob der AG wartet, bis die TE sich zutraut, die Leute durch die Gegend zu kutschieren. Bisher klingts nicht so.
Also: Warum fragst du MICH?
Seit wann gehört ein Fahrdienst zum Beruf der/des Ergotherapeuten/in??
Dass ist, meiner Meinung nach, eine Konsequenz der "abgeschafften" Ziwis.
Warum fragst du das? Wenn du es doch schon weißt, wie es heute meist ist? Warum liest du nicht, daß es doch gerade deswegen heute so ist, weil es keine Zivis mehr gibt? Wurde doch im Beitrag 21 schon erklärt. Die TE weiß das alles. Warum fragst du MICH?
Ich finde es "nett" wie Du @Internetti unterstellst alles zu tun um diesen Job nicht annehmen zu müssen.
Ich tue genau das Gegenteil. Ich mache deutlich, daß der Job wohl leider nicht für sie geeignet ist. Warum? Weil sie genau erklärt, warum das so ist. Sie hat vor 40 Jahren... sie ist nur 1 Jahr überhaupt gefahren.... Sie hat Angst, fremde Personen... Das JC zahlt nichts...
Daraus entnehme ich nur: Für diesen Job hat sie leider nicht die nötigen Voraussetzungen. Vor allem hat sie Angst.
Da ist ein Arbeitgeber bereit eine Person einzustellen obwohl ein Vermittlungshemmnis vorhanden ist und was macht das Amt? Legt Steine in den Weg anstatt dieses Vermittlungshemmnis aus dem Weg zu räumen.
Ja, das kann man so sehen. Aber auch das ist gar nicht neu. Da ist die TE absolut keine Ausnahme. So sind sie, die JC.
Aber: Ein AG, der einen Bewerber mit einem solchen Vermittlungshemmnis trotzdem einstellen will, ist auch nicht koscher. Der vertraut die Patienten dann einer neuen MA an, die seit 40 Jahren nicht mehr und sicher auch nie nen Kleinbus und erst recht nicht Personen/Patienten/besonders Schutzbedürftige gefahren hat und nun verantwortlich fahren soll. Außerdem in neuem Arbeitsumfeld noch ergotherapeutisch arbeiten soll. Irgendeiner geht dabei hops. Sicher nicht der AG und sicher nicht das JC.
Da der zukünftige Arbeitgeber so "scharf" darauf ist @Internetti (trotz fehlender Fahrpraxis) einzustellen sollte es in seinem eigenen Interesse liegen dafür zu sorgen dass @Internetti durch
eine Bescheinigung die Stunden vom JC bezahlt bekommt,
er selber die Stunden zahlt oder
er selber mit seiner/m neuen Arbeitnehmer/in auf den Übungsplatz geht.
Ich schrieb schon längst, daß sie die Fahrstunden beim AG beantragen soll. LESEN!
Ansonsten hast du von der schönen neuen Arbeitswelt in der Gesundheitsindustrie nicht den blassesten Schimmer. Der AG geht mit dem neuen MA auf den Ü-Platz zur Fahrpraxis üben. Gehts denn überhaupt noch??? AUFWACHEN!!
Mir z. B. ist bekannt dass neue Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Fahrschulen und/oder Gemeinde, Stadt, Land vergünstigten Fahrunterricht für ü3,5-Tonner bekommen.
FKS 3 gibt es (für Führerscheinneulinge) nicht mehr. :icon_Info:
Wo ein Wille ist auch ein Weg.
Achso.
Die TE meldet sich jetzt (15.8.) bei der örtl. FFW an und bekommt ab 16.8. intensiven und möglichst kostenlose Fahrpraxis-Stunden.
Achso.
Warum schlägst DU das der TE nicht selber vor?
Was soll ich mit diesem ***?
 
E

ExitUser

Gast
Was ist an meinen Beiträgen destruktiv?
Belege her. sonst Meldung wegen ***
Kann es sein, dass Du mich mit jemandem verwechselst? Mit jemand, der sich für Deine, neben der Sache liegenden, Kommentare interessierst?
Falls es Dir entgangen sein sollte, ich habe AnonNemo angesprochen und nicht Dich.

Aber um Deine Frage zu beantworten:
Ich denke du kannst dir diesen Job abschminken,
oder:
Ich mache deutlich, daß der Job wohl leider nicht für sie geeignet ist.
Sie hat geschrieben, dass sie seit 40 Jahren keine Fahrpraxis hat. Vorher nur 1 Jahr. Also dürfte sie m. E. mindestens 59 Jahre (18 Jahre bei Führerscheinerhalt + 1 Jahr Fahrpraxis + 40 Jahre keine Fahrpraxis) alt sein. Also schätze ich sie alt genug ein, um selbst zu beurteilen, ob der Job für sie geeignet ist. Zumindest reichlich Verantwortungsbewusstsein hat sie hier schon gezeigt.

oder:
Aber: Ein AG, der einen Bewerber mit einem solchen Vermittlungshemmnis trotzdem einstellen will, ist auch nicht koscher.
Deine Drohung mit der Meldung geht mir am Allerwertesten vorbei.
 
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ExitUser

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Dieser Beitrag ist ausdrücklich an AnonNemo (und sonstige User die sinnvolle Beiträge liefern) gerichtet.

Die TE meldet sich jetzt (15.8.) bei der örtl. FFW an und bekommt ab 16.8. intensiven und möglichst kostenlose Fahrpraxis-Stunden.
Dies alleine zeigt schon, dass er/sie Dich überhaupt nicht verstanden hat und Deinen Beitrag scheinbar nicht gelesen hat. Selbst die Beiträge von Internetti wurden nicht gelesen. Denn Internetti hat keinen Job bei der Feuerwehr angeboten bekommen.

Denn schliesslich hattest Du geschrieben:
Mir z. B. ist bekannt dass neue Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Fahrschulen und/oder Gemeinde, Stadt, Land vergünstigten Fahrunterricht für ü3,5-Tonner bekommen.
Die TE meldet sich jetzt (15.8.) bei der örtl. FFW an und bekommt ab 16.8. intensiven und möglichst kostenlose Fahrpraxis-Stunden.
Selbst beim Datum hapert es.
 
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Tja, da kommt so eine "Antwort" raus
weil man Möglichkeiten und Fakten wild durcheinanderwirft!!
Es ist auch nicht hilfreich wenn man sich innerhalb von 3 Absätzen 2x selber widerspricht.

Da braucht man sich nicht wundern wenn Andere da "nur" destruktives herauslesen können.

Belege? Du willst Belege? Siehe Deinen Beitrag den ich gerade zitiert habe.
Peinlich, peinlich.

Du willst sonst eine Meldung wegen *** (drei Buchstaben ... etwa 6?) machen?
 

franky0815

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wenn man wirklich dem jc kein geld für die übungstunden ausm kreuz leiern kann, wär es ja vll. sinnvoll den arbeitgeber um auslegen der kosten zu bitten, der kann das dann in kleinen beträgen vom gehalt abziehn, dass hätte auch den vorteil das einen das an den ag bindet, zumindest solange bis der sein geld wieder hat.
 
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wenn man wirklich dem jc kein geld für die übungstunden ausm kreuz leiern kann, wär es ja vll. sinnvoll den arbeitgeber um auslegen der kosten zu bitten, der kann das dann in kleinen beträgen vom gehalt abziehn, dass hätte auch den vorteil das einen das an den ag bindet, zumindest solange bis der sein geld wieder hat.
na ja, eine Zusatzqualifikation die der Arbeitgeber verlangt ... komplett(?) selber bezahlen? Selbst in "Raten"? Ich weiß nicht, dann sollte es DER Traumjob oder wenigstens ein entsprechend hohes Gehalt sein wo der Arbeitgeber so etwas erwarten darf.

... als ergänzende Vorschläge;
  • der Arbeitgeber bucht eine Gruppenveranstaltung auf dem Verkehrsübungsplatz mit Couch
    => auch für die bereits eingestellten "Teilzeit"-Chauffeure ist eine Auffrischung sinnvoll und
    die Gebühr kann von der Steuer abgesetzt werden.
  • @Internetti geht als z. B. ADAC-Mitglied zum Sicherheitstraining.
  • oder eine Kombination aus den Vorschlägen?
Ich kann mich noch an mein Sicherheitstraining erinnern ... da waren zwei Zivis mit dem großen Kleinbus (mit dem Behinderte im Rollstuhl transportiert werden) dabei ... wurde für jeden neuen Zivi organisiert und bezahlt von der Behinderteneinrichtung (lt. Aussage von den Zivis).
 

franky0815

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hab grade mal mit der örtlichen fahrschule telefoniert, man war grundsätzlich nicht abgeneigt und um zu sehn wie es mit dem fahren an sich ausschaut könnte ich heute abend nach dem der fahrlehrer seine theoriestunden fertig hat mit ihm ne runde durchs dorf drehn, dann kann er in etwa beurteilen wo bedarf besteht.
auffrischungskurse bietet die fahrschule nicht speziell an, aus mangel an fahrpraxis, leider hab ich vergessen was eine fahrstunde kostet.

na ja, eine Zusatzqualifikation die der Arbeitgeber verlangt ... komplett(?) selber bezahlen? Selbst in "Raten"? Ich weiß nicht, dann sollte es DER Traumjob oder wenigstens ein entsprechend hohes Gehalt sein wo der Arbeitgeber so etwas erwarten darf.
ich geh jetzt mal von mir aus, wenn ich den job unbedingt haben will würde ich notfalls die kröte schlucken und das zahlen, aber nicht bevor ich nich alles andere versucht hätte.
 

Internetti

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Est einmal vielen Dank für das Engagement ALLER Kommentatoren - dass sie sich zwischendurch in die Haare kriegen, ist bedauerlich.
Zu meiner Person: Ich werde in einigen Monaten sechzig. Das Fahren interesiert mich gänzlich nicht mehr, ich habe vierzig Jahre in NRW gelebt, da kommt man genau so gut/besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln ans Ziel.
Da ich (leider) angegeben habe, dass ich einen Führerschein habe, jedoch vierzig Jahre nicht gefahren bin, dachte ich, das Thema sei erledigt. Schließlich geht es ja um meine Qualifikationen als Ergotherapeutin - nicht in der Personenbeförderung.
Dachte ich.
Meinen Fallmanager indes interessiert NUR, wie er mich schnellstmöglichst vermitteln kann. Und ich MUSS mich für die, von ihm vorgeschlagenen Stellen bewerben.
Diese Stelle in einer Seniorenresidenz interessiert mich FACHLICH sehr, entspricht auch meinem Fähigkeitsprofil. Auch dass ich 1Stunde pro Weg zur Arbeit unterwegs wäre, würde ich in Kauf nehmen. Auch, dass ich Brutto nur DIE HÄLFTE meines vorherigen Gehaltes verdienen würde.
Nur was den "zwingend erwünschten" Führerschein betrifft, habe ICH ein Problem.
Weder der zukünftige Arbeitgeber, noch mein Fallmanager WOLLEN dieses Problem sehen - für sie es einfacher, das auf mich abzuwälzen.
DAS ist DIE Art der Vermittlung und Arbeitsangebote, die ich seit drei Jahren Arbeitssuche kenne. Ich bewerbe mich nur in Kliniken, Tagesstätten, etc. wo ich NUR als Ergotherapeutin gesucht und eingestellt werde - muss mich aber ständig in Einrichtungen vorstellen, die mich ZUSÄTZLICH noch in der Pflege, als Küchenkraft und im Fahrdienst einsetzen wollen. Das spart Geld und andere Arbeitskräfte!
 

dummwiebrot

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...
Zu meiner Person: Ich werde in einigen Monaten sechzig. Das Fahren interesiert mich gänzlich nicht mehr, ich habe vierzig Jahre in NRW gelebt, da kommt man genau so gut/besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln ans Ziel.
Wenn Du eh kein interesse daran hast, wieder mal selbst Auto zu fahren, könntest Du Dir vorstellen den Führerschein abzugeben?
 

franky0815

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Wenn Du eh kein interesse daran hast, wieder mal selbst Auto zu fahren, könntest Du Dir vorstellen den Führerschein abzugeben?
wäre keine so blöde idee, hier gibt es wenn man den schein freiwillig abgibt eine kostenlose karte für den öpnv, die karte gilt auch für den eheparntner und nach allem was ich gehört habe mit unbegrenzter gültigkeit.
 

desmona

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wäre keine so blöde idee, hier gibt es wenn man den schein freiwillig abgibt eine kostenlose karte für den öpnv, die karte gilt auch für den eheparntner und nach allem was ich gehört habe mit unbegrenzter gültigkeit.
...hilft ja nun hier in der Fragestellung überhaupt nicht weiter...
 

franky0815

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...hilft ja nun hier in der Fragestellung überhaupt nicht weiter...
dafür is deiner sehr hilfreich, die ausgangsfrage der te is sowieso längst beantwortet, aber bei deinem eifer is vll. ne moderatorenstelle im forum für dich frei.
 

quinto

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Weder der zukünftige Arbeitgeber, noch mein Fallmanager WOLLEN dieses Problem sehen - für sie es einfacher, das auf mich abzuwälzen.
So einfach ist das nicht, wie sich der AG und der Fallmanger sich das vorstellen. Der AG hat seine Fürsorgepflicht, der Fallmanager sowie der AG weiß sehr wohl von der mangelnden Qualifikation für die geforderte Tätigkeit.

Der Besitz des Führerscheins ist die Befähigung zum Führen eines Kfz, aber die gegenwärtige Eignung bescheinigt er nicht.

Fährst du also ohne Eignung, weiß der AG bei einem Unfall sicherlich von nichts, der Fallmanager eben so. Wenn die Versicherung das herausbekommt, dann gute Nacht. Rate mal, wer dann alles bezahlt...
 

hartz5

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Das Ganze ist ein Teufelskreis. Entweder TE springt ins kalte Wasser und fährt (wird das Fahrzeug eigentlich vom AG gestellt?) bzw nimmt sich auf die Schnelle ein paar Fahrstunden und stottert die Kosten ab (das JC wird hier nicht zahlen, wie es aussieht) oder sie getseht sich ein, dass es nicht das Optimum ist, für einen AG zu arbeiten, dem nicht nur das Wohlbefinden seiner Angestellten sondern auch noch das seiner Patienten am Allerwerstesten vorbeigeht und sucht weiter nach einer Stelle.

Was ich hier aber auch rauslese, ist, dass TE gar nicht fahren will (das meine ich wertungsfrei, ich kann total nachvollziehen, dass man nach so langer Zeit Bammel hat) und somit fraglich ist, ob ein paar Fahrstunden sie sicher genug machen, um Patienten durch die Gegend zu fahren

Es ist und bleibt sch...e.
 

Internetti

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Ich habe den Führerscheintest mal spasseshalber gemacht: Durchgefallen!
Wenn ich mich in dieser Situation FREI entscheiden könnte, würde ich meinen Führerschein gerne freiwillig abgeben - und mich nur noch für Stellen bewerben, wo ich nicht noch zusätzlich Personen befördern muss.
Ich werde den Arbeitgeber bitten, mir schriftlich zu geben, dass er mich nicht einstellen wird, wenn ich nicht fahre.
Sollte der Fallmanager meinen schriftlichen Antrag auf Übungsstunden zur Fahrsicherheit ablehnen, werde ich die Stelle nicht annehmen UND sofort meinen Führerschein abgeben - damit ich nicht wieder in eine solche Situation gebracht werden kann.
Ich fühle mich in dieser Situation vom zukünftigen Arbeitgeber und Fallmanager an die Wand gedrängt: Fahr oder...!
Ich kann nur zwischen Pest und Cholera wählen.
Ich WILL in meinem BERUF arbeiten - aber nicht mehr fahren. Mein Verantwortungsbewußtsein gegenüber Patienten und Senioren, die ich befördern soll, geht MIR vor.
Könnten Patienten und Senioren noch selbst entscheiden - was sie ja ganz oft nicht mehr können - ob sie bei mir einsteigen würden,wenn sie wüßten, dass ich so unsicher bin, sie würden es niemals tun.
 

Internetti

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Ich melde mich noch einmal - weil ich etwas getan habe, was Therapeuten (leider) selten tun: ich habe mich gefragt, was ich einem Patienten raten würde, der in meiner Lage wäre.
1. Das Postive an der Situation suchen: Alle drei, Arbeitgeber, Fallmanager und ich wollen dasselbe: Mir eine Stelle vermitteln.
2. Das "Negative" (Autofahren) in Positives umwandeln, also SICHER Auto fahren lernen (statt Führerschein abgeben)
3. Daran, dass ich sicher fahren kann, MÜSSEN alle drei ebenfalls interessiert sein, also: Arbeitgeber, Fallmanager mit ins Boot holen und Unterstützung EINFORDERN.
4. Ich bin bereit, mich der Herausforderung des autofahrens noch einmal zu stellen, vorausgesetzt: Ich bekomme die Unterstützung, die ich brauche. Ansonsten: Ade, Stelle - statt: Ade Führerschein!

Vielen Dank noch einmal allen, die sich hier ernsthaft bemüht haben, mir in dieser misslichen Situation guten Rat zu geben.
Ich werfe heute noch meinen Antrag auf Fahrschulung beim Jobcenter ein - BEVOR ich den Arbeitsvertrag unterschreibe. Niemand (auch das Jobcenter nicht) darf mich zwingen, einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben, wenn ich eine Voraussetzung (Fahren) noch nicht erfüllen kann.
 

cafecreme

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@Internetti
Halte uns mal auf dem laufenden ...
Das Problem mit der Fahrpraxis kenne ich zu gut, allerdings ist es bei mir nicht so ganz extrem wie bei Dir.

Eins kann ich Dir aber im Vorfeld schon sagen, entscheiden ob Du den Führerschein behälst oder abgibst, wirst Du wahrscheinlich erst dann, wenn Du mal mit Übungsstunden begonnen hast. Erst dann wirst Du mal sehen, ob Du noch nervlich dazu in der Lage bist. Es kann sein, dass Du doch schneller wieder in die Materie kommst wie Du denkst. Das hängt aber von der Fahrschule samt Fahrlehrer ab. Es gibt spezielle Fahrstunden für Leute die vollkommen raus sind, es gibt auch spezielle Fahrstunden für "Angsthäsinen" etc.
Es gibt Fahrschulen, die haben das im Angebot.
Den Job annehmen ohne die Fahrpraxis zu haben würde ich überhaupt nicht empfehlen. Um die Fahrpraxis aufzubauen, brauchts ein paar Stunden, nicht nur ein oder zwei. Es braucht unter Umständen auch Auffrischung von Theorie.
Schau doch mal im Internet nach, ob in Deiner Gegend Fahrschulen sind, die speziell so etwas anbieten, viele werben auch damit.
Preise stehen auch auf den Homepages. Dann hast Du auch für Dich mal einen Überblick, was es ungefähr kosten könnte bzw. man hat mal einen Anhaltspunkt.

Ich habe solche Stunden schon genommen, viel Geld dafür bezahlt.
Ob ich das nochmal investieren würde ... hm, keine Ahnung. Wäre ich in Deinem Alter, ganz ehrlich, ich hätte den Schein schon längst abgegeben. Das ist jetzt aber nur für mich persönlich gesprochen.

Gruß
 
E

ExitUser

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Mit dem Abgeben des Führerscheins kann ich nachvollziehen.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies wieder einen Sanktionsgrund darstellt bzw. darstellen könnte. Das JC könnte auf die Idee kommen, dass man damit seine Chancen für eine Vermittlung verschlechtert. Nach dem Motto, wenn sie einen Arbeitgeber haben, der sie einstellt, hätten wir für ihre Fahrpraxis gesorgt. Aber dies haben sie jetzt vereitelt.

Dies ist nur meine Meinung. Ob es rechtlich möglich ist und kommen wird, vermag ich nicht zu beurteilen. War nur eine Idee, die mir gekommen ist, als ich erstmalig gelesen hatte, dass Internetti der Tipp zu Abgabe des Lappens gegeben wurde.
 
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