Man spricht wieder "französisch" (üble Sache, das...)

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zebulon

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Sarkozy beruft nach Krawallen Krisensitzung ein
Di Nov 27, 2007 5:23 MEZ
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Paris (Reuters) - Nach den nächtlichen Krawallen in Pariser Vorstädten hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy eine Krisensitzung einberufen.
Ministerpräsident Francois Fillon kündigte eine verstärkte Polizeipräsenz an, um in der Nacht zum Mittwoch neue Ausschreitungen zu verhindern. Kriminelle Straftäter würden konsequent verfolgt. Bei den Ausschreitungen wurden 80 Polizisten verletzt.
Zahlreiche Jugendliche hatten in Villiers-le-Bel nördlich von Paris die zweite Nacht in Folge Steine und Brandsätze geworfen. Autos wurden angezündet, Dutzende Geschäfte beschädigt und teils geplündert. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein und nahm fünf Personen fest. Unter den verletzten Sicherheitskräften ist auch ein Beamter, der offenbar mit einem Jagdgewehr beschossen wurde.
Sarkozy will sich am Mittwoch unmittelbar nach seiner Rückkehr aus China mit Vertretern seiner Regierung zu dem Krisentreffen zusammensetzen. Daran werden nach Angaben seines Sprechers neben Fillon und dem Justizminister auch Innenministerin Michele Alliot-Marie teilnehmen. Die Ministerin kündigte harte Strafen an: "Wer auf Polizisten schießt, ist ein Verbrecher und wird dementsprechend verfolgt", sagte sie bei einem Besuch in Villiers-le-Bel. Sie erklärte zudem, Kriminelle hätten Jugendliche dazu benutzt, die Polizei von bestimmten Orten wegzulocken und anschließend Geschäfte zu plündern.
Entzündet hatten sich die Krawalle an dem Tod zweier Jugendlicher, die am Sonntag mit einem Polizeiwagen zusammengestoßen waren. Obwohl die Familien der Getöteten zur Ruhe aufriefen, gingen die Krawalle auch in der Nacht zu Dienstag weiter. Fillon sicherte zu, der Tod der beiden jungen Leute werde vollständig und unparteiisch untersucht.
Die Unruhen wecken Erinnerungen an die Krawalle von 2005, die ebenfalls durch den Tod zweier Jugendlicher ausgelöst worden waren. Dabei wurden Tausende Autos in Brand gesetzt. Viele Franzosen warfen dem damaligen Innenminister Sarkozy vor, mit markigen Sprüchen die Krawalle angeheizt zu haben. Zudem waren 2005 die Unruhen in zahlreiche Gegenden übergeschwappt, während sie bislang eher begrenzt blieben.

Quelle:

Drastischer beschreibt es die BLÖD-Zeitung:
Krawalle weiten sich aus:
Straßenkrieg in Paris!


Quelle:
 
E

ExitUser

Gast
na ja, SarKotzi wird den Dreck wie angekündigt notfalls mit dem Kärcher von der Strasse kratzen. :icon_wink: Schon bald wird man in ganz Europa "den Paris tanzen", da helfen dann auch keine Notstandsgesetze mehr sondern nur das Entsorgen dieses Schweinesystems.
 

zebulon

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Dazu noch das aus dem Stern:
Kommentar

Schluss mit lustig, Monsieur le Président

Von Sebastian Huld

Es lief so gut für ihn. Bis jetzt. Mit den Unruhen in den Vorstädten holen Präsident Sarkozy die Geister seiner Vergangenheit als Innenminister wieder ein. Damals wie heute hat er keine Lösung für die sozialen Verwerfungen. Es ist Zeit für eine andere Politik.
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