Mal wieder Hart aber Fair

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Heute Abend erst um 21.30 Uhr

Thema: Rente, Arbeit, Mindestlohn - wer sorgt für Gerechtigkeit?

Also eine Wahlveranstaltung:icon_party:

Gäste


Und mal in die Kommentare schauen,ist schon reichlich was los:biggrin:
 

Paolo_Pinkel

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Die üblichen Verdächtigen. Wundert mich aber, dass die "Runde" diesmal ohne die Vorzeige-Mittelständler auskommt, die ansonsten gerne in den Ring geworfen werden, wenn es darum geht Horror-Szenarien an die Wand zu malen (Jobabbau usw.). Allen voran >>>dieses Weib<<<, dass im Auftrag des Think-Tanks "Neue Unternehmer" (wahrscheinlich das Pendant zum INSM:icon_kotz:) nicht müde wird ihre ultra-neoliberalen Parolen abzusondern. Muss wohl eine Krankheit sein, wenn man mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden ist.
 
K

Kuhle Wampe

Gast
Die üblichen Verdächtigen. Wundert mich aber, dass die "Runde" diesmal ohne die Vorzeige-Mittelständler auskommt, die ansonsten gerne in den Ring geworfen werden, wenn es darum geht Horror-Szenarien an die Wand zu malen (Jobabbau usw.). Allen voran >>>dieses Weib<<<, dass im Auftrag des Think-Tanks "Neue Unternehmer" (wahrscheinlich das Pendant zum INSM:icon_kotz:) nicht müde wird ihre ultra-neoliberalen Parolen abzusondern. Muss wohl eine Krankheit sein, wenn man mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden ist.

Ich würde den Taliban nicht weniger über den Weg trauen als unseren Unternehmern.
und den Gästen dort.

Guck ich mir das an? Morgen vielleicht im Net.Da kann man weiterklicken, wenns zu bekloppt wird.
 

hartaber4

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Muss wohl eine Krankheit sein, wenn man mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden ist.


Die steht auch unter Druck (nur etwas mehr im Geldbeutel dabei)... ich würde das nicht so personalisieren...

Wenn UvdL nicht umsetzt, was die Lobby-Verbände vorgeben.... ein Anruf bei Mutti... und die ist weg vom BMAS-Fenster...
 

hemmi

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Wenn UvdL nicht umsetzt, was die Lobby-Verbände vorgeben.... ein Anruf bei Mutti... und die ist weg vom BMAS-Fenster...

Die hat mehr Macht als Mutti, und das weis Mutti auch, dafür hat schon vor langer Zeit ihr Papi gesorgt und wenn Mutti 15/16 abtritt kommt der große Auftritt der von der Lügen.:biggrin:
 

hartaber4

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ExitUser0090

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Immer wieder sehr skurril, wie offensichtlich gute und für den normalen, abhängig Beschäftigten sinnvolle Vorschläge ins Gegenteil verdreht werden. Da fällt es schwer zu glauben, so was kommt nicht von einem Spin-Doctor.
10.09.2013 11:31 UhrEva (67 J) Alle Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung, die mehr als 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt haben, müssen sich doch bei den Aussagen der Grünen und Linken völlig ver......t vorkommen, wenn diese Parteien eine gesetzliche Mindestrente von 850,-- €/bzw. 1050,--€ bei bereits 30 Jahren Beitragszahlung (Grüne) und ohne Beitragszahlung (Linke) fordern. Ich habe 46 Jahre rentenversicherungspflichtig gearbeitet, davon überwiegend halbtags, und erhalte eine Nettorente der Rentenversicherung von 760,-- €.
Also Leute, nicht mehr arbeiten, die Rente ist trotzdem sicher.
 

Hotti

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Wenn ich mir die Gästeliste ansehe(bis auf einen) wird mir schlecht. Da ist kotzen angesagt, und das werde ich mir nicht antun.
 

0zymandias

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Geduld. Jetzt machen wir erst mal schön die große Koalition und dann geht 2016 Mutti in's Mepomm-Delta in Rente und dann wird Ursula die I. gekrönt.
Nicht huddeln! :biggrin:
 

jockel

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Die hat mehr Macht als Mutti, und das weis Mutti auch, dafür hat schon vor langer Zeit ihr Papi gesorgt und wenn Mutti 15/16 abtritt kommt der große Auftritt der von der Lügen.:biggrin:

Sollte von der Leyen politisch nicht weiterkommen, verfügt sie noch über eine gut begüterte, weit ausladende Verwandtschaft bis hinein ins Französische, Belgische und Elsaß-Lothringen, die sie auffängt und ihr neue Betätigungsbereiche zuschanzt.

Vor kurzem wurde ein Stückchen aus "Bilderbuch Deutschland: Auf dem Jakobsweg vom Bliesgau nach Metz" in einem eigenem Kurzfilm "Reiseziel - Auf dem Jakobsweg" ausgekoppelt und da fiel der Familienname von der Leyen zu Liegenschaften in Elsaß-Lothringen.
 

jockel

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jockel

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Immer wieder sehr skurril, wie offensichtlich gute und für den normalen, abhängig Beschäftigten sinnvolle Vorschläge ins Gegenteil verdreht werden. Da fällt es schwer zu glauben, so was kommt nicht von einem Spin-Doctor.

In der DDR gab es eine Mindestrente, wenn man mindestens 15 beitragspflichtige Rentenversicherungsjahre nachweisen konnte. Den gleichen Mindestrentenanspruch erhielten Frauen, wenn sie mindestens 5 Kinder lebend geboren hatten ohne des Nachweises eines Arbeitsrechtsverhältnisses von 15 Jahren.

In der DDR gab es keine Trennung von Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, sondern war alles

  • in der Sozialversicherung der Arbeiter und Angestellten oder
  • in der Sozialversicherung der Staatlichen Versicherung der DDR enthalten
Die Pflichtversicherung begann für ein Arbeitsrechtsverhältnis bei einem Beitrag von 75 DDR-Mark und endete bei 600 DDR-Mark. Wer mehr verdiente, konnte sich über die Freiwillige Zudatzrentenversicherung (FZRV) ab 601 DDR-Mark weiter sozialversichern.

Mit der Wende hat die BRD die FZRV völlig bedeutungslos gemacht für eine bessere Altersabsicherung. Die FZRV wurde in Wertigkeit der Pflichtversicherung gleichgestellt.

Die Beitragsleistung war 10% von Brutto im Pflichtbereich und in der FZRV. Der Beitragsanteil der Betriebe betrug zuletzt 12,5%

Frauen konnten sich in den Anfangsjahren der DDR bis hinein in die Siebziger die 10% Brutto aus einem Arbeitsrechtsverhältnis und das Arbeiten selbst ersparen, wenn sie freiwillig Beiträge zur Sozialversicherung zahlten - 3 DDR-Mark im Monat und hatten damit auch Anspruch auf die DDR-Mindestrente. Diese Regelung kam den besser gestellten Ehefrauen zugute, die es nicht nötig hatten arbeiten zu gehen - Ehefrauen von Politikern, Beamten, Ärzten, Juristen usw.

Brachte jemand die 15 Versicherungsjahre ansonsten nicht zusammen, gab's keine Altersrente. Dann lebte ein Ehepaar von der Altersrente des ehemals berufstätigen Ehemanns oder der/die Berufstätige erlitt einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit, dann gab es die Invalidenrente bis zum Eintritt des Rentenalters - bei den Frauen 60 und bei den Männer 65.

Waren Frauen verwitwet im erwerbsfähigen Alter, so erhielten sie ab Todeseintritt des Ehemanns für 2 Jahre eine Übergangsrente und danach bis zum Eintritt des Rentenalters keine Leistungen. Erst mit Eintritt ins Rentenalter gab es die Altersrente und zumeist den 2. Rentenanspruch - die Witwenrente in abgeminderter Höhe.

In der BRD gibt es dagegen die kleine und die große Witwenrente.

Die Mindest- und Altersrenten und alle anderen Rentenarten wurden regelmäßig erhöht. Da gab es keine Nullrunden über mehrere Jahre wie in der BRD.

In der DDR gab es keine Betriebsaltersrenten und keine kaspitalgedeckten, privaten Alterssicherungen - eben die 2 Säulen der Altersvorsorge gab es nicht wie in der BRD.

Die Sparkonten hatten einen gesetzlichen Zinssatz von 3%. Wer mehr wollte, mußte sein Zugriffsrecht aufs Sparguthaben bzw. auf Teile für mindestens 1 Jahr davon sperren lassen. Dafür dab es 4%.

Jetzt bröckelt das mehrsülige Altersversorgungssystem auch in der BRD durch die Verhartzung und durch Prekärarbeit und das nimmt Massencharakter an.

Sobald man Alg-II-Kandidat wird, ist man genötigt allen Wertbesitz, Hab und Gut und Ersparnisse bis zur Schonvermögensgrenze zu verwerten. Also wird man von langer politischer Hand gezielt altersarm gemacht. Hinzu kommt noch seit paar Jahren die Einstellung der Rentenbeitragsabführung durch die Jobcenter. Seitdem werden an die gesetzliche Rentenversicherung nur noch die rentenversicherungszeiten gemeldet, wenn man seine Mitwirkungspflichten erfüllt. Diese Zeitenmeldung wirkt überhaupt nicht rentensteigernd, sondern sichert bestenfalls die Anspruchserfüllung auch eine Hungeraltersrente. Da reden wir noch nicht mal über die Rentenberechnung selbst. Das ist ein Kapitel für sich.

Eine bundesdeutsche Mindestrente wird mehr als zwingend nötig.
 
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In der DDR gab es eine Mindestrente, wenn man mindestens 15 beitragspflichtige Rentenversicherungsjahre nachweisen konnte. Den gleichen Mindestrentenanspruch erhielten Frauen, wenn sie mindestens 5 Kinder lebend geboren hatten ohne des Nachweises eines Arbeitsrechtsverhältnisses von 15 Jahren.

Ja und? Nenn' doch mal Zahlen, Mensch!

"Mindestrente" klingt toll. Und wie weiter? Was konnte man sich davon kaufen?
 

jockel

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Ja und? Nenn' doch mal Zahlen, Mensch!

"Mindestrente" klingt toll. Und wie weiter? Was konnte man sich davon kaufen?

Man konnte davon leben!!!

Warum haben Westleute immer nur die Konsumwut im Kopp.

Die Rentenstaffelungen nach den Rentenversicherungszeiten habe ich nicht mehr verfügbar. Die Angaben sind aber bestimmt im Internet zu finden.

Die Quelle habe ich gefunden: LSK / LV: Renten in der DDR

Kannst Du nach 23 Jahren Zwangswende dich noch an jede Einzelheit aus der DDR oder BRD oder Europa erinnern?

Apropos Vergreisung der Bundesbevölkerung und zunehmende Kommunalinsolvenzen.

Der Sender RBB verwies gestern in den Spätnachrichten auf eine Studie eines brandenburger Forschungsinstituts, daß wegen

  • der Deindustrialisierungsorgie der Treuhand im Osten Deutschlands,
  • zunehmender Verhartzung,
  • mangelnder Familiengründungen und damit verbundenem Nachwuchsmangel,
  • der Prekärarbeitspolitik,
  • Jugendflucht aus den neuen Ländern in Richtung Altländer
in strukturschwachen Gebieten überall in Gesamtdeutschland wegen Mangel an eintreibbaren Kommunalsteuern, Beiträgen und Gebühren die Kommunen eben in diesen Randgebieten die kommunalen Versorgungsleistungen reihenweise nicht mehr leisten können und krachengehen werden. Das werden wir an der Energie- und Wasserversorgung, am Straßen- und Wegeunterhalt, in der medizinischen Versorgung und Pflege zuerst spüren.

Die Bundesregierung und ihre Vasallen - die Landesregierungen sollen sich gefälligst auf eine Schrumpfungspolitik der Kommunalversorgung, die Zunahme kommunaler Insolvenzen und Erhöhung der kommunalen Beitragsleistungen auf die verbliebene Restbevölkerung einstellen.

Bei diesen Demographieproblemen, die die vergaunerte Privatwirtschaft mit ihren Raffzahnswahn maßgeblich zu verantworten hat, dauert's nicht mehr lange und wir bekommen beginnend in den strukturschwachen Gebieten eine massenhafte Zunahme von Geisterstädten und Sozialslums mit ruinierten Grundstücken und Immobilien.

Man kann sich auch neoliberal zu Tode volkswirtschaften!

So werden Kohls blühenden Landschaften und Merkels Wachstumsbeschleunigung flächendeckend aussehen, wenn wir weiterhin Pest- und Choleraparteien wählen. Diese Parteien haben den Kontakt zum Volk völlig verloren und schweben selbst im Wolkenkuckucksheim oder Elfenbeinturm. Von Ihnen geht der Sozialterrorismus aus und nicht vom Islam.

Bruce Springsteen: The Streets of Philadelphia

Michel Jackson: They Don't Care About Us
 
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