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Mal was positives ?

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michaelulbricht

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Mal was völlig wahnsinniges.
Die Arge bei mir ist der Meinung das ein Selbständiger nicht mit seinem Privateigentum eine gewerbliche Einnahme erzielen kann.

Ich bin selbständig als einzelunternehmer (natürliche Person) und die Arge ist der Meinung das wenn ich zb einen Videokammera Verleihe die ich mir mal privat gekauft habe, ist es auch eine Private einnahme obwohl ich dafür eine Rechnung mit MwSt geschrieben habe.
Da ich ich solche Gegenstände (Sicherheitszubehör) gewerblich verleihe muß ich so eine Kammera auch erst einmal gewerblich für meine Firma erwerben.
Nur mit einer gewerblichen Kammera kann ich auch eine gewerbliche Einnahme erzielen.
So etwas wie gewillkürtes Betriebsvermögen ist dort völlig unbekannt.

Nun das positive an der ganzen sache aus meiner Sicht.

Das bedeutet das ich meine Betriebsausrüstung mir als Firma neu kaufen muß um damit gewerbliche Einnahmen zu erzielen.
Also geht alles was jetzt eigendlich als Einkommen gelten würde wieder für die Betriebsanschaffungen drauf, und ich bekomme weiterhin Leistungen nach dem SGBII .

Unvorstellbar das ich mit dem privaten Rechner eine gewerblich Rechnung schreiben könnte.
Also muß ein Rechner her der über das Gewerbe angeschaft wurde.

Ich glaube die verwechseln da etwas aber das soll wohl nicht mein Problem sein.
Angeblich soll das so das SGBII und die Kommentare so hergeben.

Wie seht ihr das ?

Michael :lol: :lol: :lol: :lol:
 

Rote Socke

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Du Verkaufst Deine privaten Sachen an Dich selbst.
Die Kosten stellst Du dann der Arge in Rechnung. (Existenzgründung)
Beim Finanzamt gibst Du das noch als Ausgaben an.
Die MWSt, die Du damals als Privatmann gezahlt hast könntest Du Dir dann auch zurück holen.

:x :| 8) :?
 

michaelulbricht

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Genau

Genau so ist es.

Der verkauf meiner privaten sachen ist dann ja auch nur eine Umwandlung meines Vermögens und daher keine private Einnahme die ich anrechnen lassen muß. :x :x :x :x :x

Ich glaube ich habe meine Arge bisher immer falsch eingeschätzt. :mrgreen:
Die sind ja richtig nett :twisted: :twisted:

Ich verlass mich da mal auf die Fachkräfte :pfeiff: :pfeiff:
Michael
 

terri

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Also ich wäre mit Anschaffungen vorsichtig.
Abschreibungen werden von der ARGE z.B. nicht anerkannt.
Wie du schon schreibst,
mit dem privaten PC Rechnungen schreiben,

ich fahre z.B. mit meinem privaten Kfz auch geschäftlich.
Den geschäftlichen Anteil kann ich als Aufwand abrechnen.
Außer der Kfz-Steuer nicht. Obwohl ich da noch genauer recherchieren.

Also gibt es da nicht diese Regelung.
Ich glaube die reden Bockmist.
terri
 
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ExitUser

Gast
terri schrieb:
Also ich wäre mit Anschaffungen vorsichtig.
Abschreibungen werden von der ARGE z.B. nicht anerkannt.
Wie du schon schreibst,
mit dem privaten PC Rechnungen schreiben,

ich fahre z.B. mit meinem privaten Kfz auch geschäftlich.
Den geschäftlichen Anteil kann ich als Aufwand abrechnen.
Außer der Kfz-Steuer nicht. Obwohl ich da noch genauer recherchieren.

Also gibt es da nicht diese Regelung.
Ich glaube die reden Bockmist.
terri

Komisch, bei mir geht es grade andersherum.
Ich nutze meinen privaten PKW ebenfalls geschäftlich.
Mir ist die KFZ-Steuer als Ausgabe anerkannt worden.
Allerdings wertet das FA die private Nutzung als Gewinn.
Mit der s.g. 1%-Regelung.
:kinn:
 

terri

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Komisch, bei mir geht es grade andersherum.
Ich nutze meinen privaten PKW ebenfalls geschäftlich.
Mir ist die KFZ-Steuer als Ausgabe anerkannt worden.
Allerdings wertet das FA die private Nutzung als Gewinn.
Mit der s.g. 1%-Regelung.
stimmt, Fehler von mir. Ich hatte gerade den Kfz-Steuer Beleg in der Hand.
Die Steuer wird prozentual anerkannt,
die Kfz-Versicherung in der BWA fliegt raus.
Die behaupten dass auch der geschäftliche Anteil in den 100 Euro Freibetrag schon enthalten sind.
Ich glaube das aber nicht so ganz.
Wenn es heißt die Ausgaben werden bei korrekter Darstellung berücksichtigt.
Das kostet aber wieder mal einen Kampf.

Mit der 1% Regelung bist du aber schlechter dran. Da gehört ja immer der Neukaufswert des Kfz mit dazu.

Führst du kein Fahrtenbuch?

Dass der Privatanteil zu den Einn. dazu gerechnet wird ist richtig.
Da gäbe es nur noch die Kilometerpauschale von 30 Cent. Mir hat man diese Regelung aber verweigert.
terri
 
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ExitUser

Gast
terri schrieb:
Komisch, bei mir geht es grade andersherum.
Ich nutze meinen privaten PKW ebenfalls geschäftlich.
Mir ist die KFZ-Steuer als Ausgabe anerkannt worden.
Allerdings wertet das FA die private Nutzung als Gewinn.
Mit der s.g. 1%-Regelung.
stimmt, Fehler von mir. Ich hatte gerade den Kfz-Steuer Beleg in der Hand.
Die Steuer wird prozentual anerkannt,
die Kfz-Versicherung in der BWA fliegt raus.
Die behaupten dass auch der geschäftliche Anteil in den 100 Euro Freibetrag schon enthalten sind.
Ich glaube das aber nicht so ganz.
Wenn es heißt die Ausgaben werden bei korrekter Darstellung berücksichtigt.
Das kostet aber wieder mal einen Kampf.

Mit der 1% Regelung bist du aber schlechter dran. Da gehört ja immer der Neukaufswert des Kfz mit dazu.

Führst du kein Fahrtenbuch?

Dass der Privatanteil zu den Einn. dazu gerechnet wird ist richtig.
Da gäbe es nur noch die Kilometerpauschale von 30 Cent. Mir hat man diese Regelung aber verweigert.
terri
In den letzten beiden Steuerausgleichen hat man mir die km-Pauschale anerkannt. Seit diesem Jahr haben die Bearbeiter gewechselt und die Bearbeiterin hat eben so entschieden.
Auf ein Fahrtenbuch wurde auch im Steuerausgleich nicht hingewiesen.
Bei mir findet sich kein Hinweis auf die 100 Euro Freibetrag.
Den hat die Arge auch nie in der Einkommensbereinigung berücksichtigt, deshalb meine beiden Widersprüche.
Ja, die 1%-Regelung ist ganz schön besch...
Mein "alter Herr" (KFZ) ist 15 Jahre alt und mit einem Neuwert von 17000 Euro berücksichtigt worden.
Kann man dagegen Widerspruch einlegen? Also generell gegn die 1%-Regelung?
Ohne Widersprüche scheint nichts mehr zu gehen.
Heidi.
 

michaelulbricht

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1% Regelung

Bei der 1% regelung muß der Wert des Fahrzeuges zugrunde gelegt werden den der Wagen damals laut Liste gekostet hatte.

Und nicht was so ein Wagen heute kostet oder wert wäre wenn es ein Oltimer ist.

Michael
 
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Gast
Re: 1% Regelung

michaelulbricht schrieb:
Bei der 1% regelung muß der Wert des Fahrzeuges zugrunde gelegt werden den der Wagen damals laut Liste gekostet hatte.

Und nicht was so ein Wagen heute kostet oder wert wäre wenn es ein Oltimer ist.

Michael
Das ist mir schon klar.
Was ich meinte, wieso auf einmal die 1%-Regelung angewendet wird, und ob ich dagegen Einspruch erheben kann.
Zumal es die beiden vorherigen Jahre auch anders gehandhabt wurde vom FA.
 

terri

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Bei der ARGE kann man selber entscheiden wie man seine Kfz-Kosten abrechnet.
Schreibe ab sofort ein Fahrtenbuch, wenns sein muss auch noch für das vergangene Monat und rechne prozentual die Kosten ab.

Beim Finanzamt wird es schwieriger.
Da kann man nicht einfach hin und her springen zwischen den Dokumentationsarten.
Bei Veränderungen sollte man dort einen Antrag stellen.
Wird aber nicht im laufenden Jahr gewährt.

Das Finanzamt verlangt meistens die 1% Regelung wenn die Kfz-Aufwendungen den Wert des Kfz übersteigen.
weil dann der Privatanteil höher ist.

Ob es bei der ARGE einen Paragraphen dafür gibt kann ich dir leider nicht sagen.
Ich habe aber für die ARGE auch während eines Berechnungszeitraumes umgestellt (gezwungener Maßen) die wollten die Kilometerpauschale nicht mehr bezahlen.
terri
 
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