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Ulla

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#1
Hallo,

sicher gehts es allen so, aber es ist 1. Juni, habe meine 345 Euro bekommen, habe keinen Dispo oder sonstige Ersparnisse, und nach Begleichung der finanziellen Verbindlichkeiten diesen Monat bin ich schon wieder pleite und habe nur noch wenige Euro zum Überleben diesen Monat.

Da dieses Hartz4 Leben schon so lange anhält, wird es von Monat von Monat schwerer und diesen Monat trifft es mich mal wieder ziemlich schwer..

Leider habe ich immer noch finanziellen Sachen, die ich zahlen muss und mir letztendlich sehr wenig zum Leben übrig lassen...

Ich weiss, es geht sicher allen so, die unter dem Hartz Joch ihr Dasein fristen, wollte nur mal Frust ablassen, was wirklich nicht mehr, wie ich mit dem wenigen Euros auskommen soll, reicht diesen Monat grad noch für die Lebensmittel, gehe ja auch schon zur Tafel um umsonst die Essenssachen zu bekommen.

Das Hartz4 Leben setzt mir grade sehr zu und ich weiss nicht so recht, was ich da noch positiv sehen soll....

Danke fürs Lesen!

Ulla
 

Arania

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#2
Hallo,

sicher gehts es allen so, aber es ist 1. Juni, habe meine 345 Euro bekommen, habe keinen Dispo oder sonstige Ersparnisse, und nach Begleichung der finanziellen Verbindlichkeiten diesen Monat bin ich schon wieder pleite und habe nur noch wenige Euro zum Überleben diesen Monat.

Da dieses Hartz4 Leben schon so lange anhält, wird es von Monat von Monat schwerer und diesen Monat trifft es mich mal wieder ziemlich schwer..

Leider habe ich immer noch finanziellen Sachen, die ich zahlen muss und mir letztendlich sehr wenig zum Leben übrig lassen...

Ich weiss, es geht sicher allen so, die unter dem Hartz Joch ihr Dasein fristen, wollte nur mal Frust ablassen, was wirklich nicht mehr, wie ich mit dem wenigen Euros auskommen soll, reicht diesen Monat grad noch für die Lebensmittel, gehe ja auch schon zur Tafel um umsonst die Essenssachen zu bekommen.

Das Hartz4 Leben setzt mir grade sehr zu und ich weiss nicht so recht, was ich da noch positiv sehen soll....

Danke fürs Lesen!

Ulla
Ulla, das ist leider wahr, der Gesetzgeber ist wohl der Meinung das man als Arbeitsloser kein Geld für das was man so am gesellschaftlichen Leben teilhaben nennt ( Kino, Theater, Museum, Bücher, CD's, Beiträge zu Verbänden, Parteien, etc) braucht.

Manch ein Politiker ist auch der Meinung, das diese Dinge zum Luxus zählen, von Urlaub, Auto, etc. gar nicht zu reden.

Leider hat auch das BSG bestätigt das der Regelsatz ausreichend ist, so würde nur noch das Bundesverfassungsgericht das ändern können oder eine andere Regierung, für beides habe ich wenig Hoffnung.

Das Du mit dem Problem nicht alleine bist wird Dir wohl auch nicht helfen, aber lass den Frust ruhig mal raus:wink:
 

Ishara

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#3
Da kann ich nur zustimmen. Die "Gesetzgeber" sollten mal versuchen auch nur einen einzigen Monat mit diesem Geld auszukommen. Es würde ihnen nicht einmal eine Woche gelingen...

Essen kann nur das billigste vom billigen gekauft werden, weggehen (und somit am gesellschaftlichen Leben teilnehmen) ist eigentlich gar nicht mehr möglich... Handyrechnung oder Telefon oder ähnliches zu bezahlen...schafft man vielleicht (wenn man beides kaum benutzt) grad noch so. Womit man dann aber auch wieder dazu gezwungen ist ein Stück weit zu vereinsamen...denn nix weggehen...keine kontakte...nix telefonieren....ebensowenig kontakte...

Darüber hinaus stellt das Amt sich ständig quer wenn es um Reisekosten geht. Meine Freundin hat sich bei privaten Arbeitsvermittlern beworben...sollte dort zu Vorstellungsgesprächen erscheinen.....die KoBa stellt sich quer..."das wäre kein richtiges Vorstellungsgespräch" und zahlt nicht....

Von diesen knapp 300 Euro kann man es aber auch nicht finanzieren...

Diesen Selbstversuch find ich interessant...aber letztendlich wissen wir doch alle, was da rauskommt...doch ändern wird sich nix....
 

Rechtsverdreher

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#4
(Kino, Theater, Museum, Bücher, CD's, Beiträge zu Verbänden, Parteien, etc.)

Manch ein Politiker ist auch der Meinung, das diese Dinge zum Luxus zählen, von Urlaub, Auto, etc. gar nicht zu reden.

Für mich zählt das auch zum Luxus.
Irgendwo muss man mit seinen Forderungen auch mal die Kirche im Dorf lassen, das haben manche ja offenbar schon verlernt.

Wenn man den Leuten 500 Euro/Monat zahlen würde, dann würde keiner mehr von selbst den Hintern hochbekommen.

Ausserdem kommt die wahre Lebensfreude von Innen und nicht vom Arbeitsamt.

So, jetzt habt ihr wieder was worüber ihr euch aufspielen könnt.
 

heuschrecke

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#5
Zu Rechtsverdreher sag ich nichts, da ist jeder Kommentar überflüssig.

Tafel hast Du ja schon selbst angesprochen. Ich kann Dir noch die Schuldnerberatung empfehlen. Auch wenn nicht alle Ratschläge von denen sinnvoll sind (die wollten z.B. dass ich wegen gut 5000 Eur eine Privatinsolvenz mache->Totaler Unsinn!!). SecondHand-Shops. Viele Sachen kann man auch billig gebraucht bei ibääh kriegen.

Ansonsten öfters mal abschalten und einfach spazieren gehen bei schönem Wetter. Sonnenlicht und frische Luft heben (zumindestens bei mir) deutlich die Stimmung. Und das ist (gerade wenn man Schulden hat) dringend nötig, um nicht dran krank zu werden.

Vielleicht helfen die Ratschläge ja etwas. Ansonsten lass dir gesagt sein, dass du nicht die Einzige bist... Aber wir schränken uns ja gerne ein, damit die fetten Bonzen ihre dicken Autos, Ferienhäuser und Swimmingpools behalten können. Und lassen uns dann auch gerne noch dafür beschimpfen, dass WIR gierig seien. :icon_pfeiff:
 

Floeckchen

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#6
Für mich zählt das auch zum Luxus.
Irgendwo muss man mit seinen Forderungen auch mal die Kirche im Dorf lassen, das haben manche ja offenbar schon verlernt.

Wenn man den Leuten 500 Euro/Monat zahlen würde, dann würde keiner mehr von selbst den Hintern hochkommen.

Ausserdem kommt die wahre Lebensfreude von Innen und nicht vom Arbeitsamt.

So, jetzt habt ihr wieder was worüber ihr euch aufspielen könnt.
Ich finde sie haben Recht.
Mal abgesehen, wie schlecht alles umgesetzt worden ist.
So war doch ursprünglich ALG2 dafür gedacht, kurzfristig die soziale Not aufzufangen und nicht eine Leistung die Jahre bzw. Jahrzente gezahlt werden sollte.

In diesem Forum wird ja auch über "Schwarzarbeit" Dumpinlöhne etc. diskutiert.
Wenn jetzt aber der Regelsatz mal angenommen auf 500€ angehoben wird, dann würde ja tatsächlich niemand mehr Vollzeit arbeiten gehen wollen.

Mal als rechen Beispiel:

Eine BG

450€ Regelleistung (angepasst)
450€ Regelleistung (amgepasst)
276€ Sozialgeld (Kind über 14J.)
207€ Sozialgeld (Kind unter 14J)
590€ Warmmiete (ist meine eigene angemessene Miete für 4 Personen)
------------------------------
1973€ Bedarf
- 308€ Kindergeld
-----------------------------
1665€ Auszahlbetrag


Wer wollte da noch für 1600€ Brutto im Monat arbeiten gehen?

Viel mehr sollte Bedarfsorientiert gearbeitet werden, man müsste schauen wo die Bedarfe der HB's liegen.
Jetzt mal mein einfaches akutes Laiengespinst
Z.B. als Mehrbedarf einmal jährlich Schulgeld oder monatlich
Ich denke da z.B. an den Schwangerenmehrbedarf. Ich kann mir nicht vorstellen was schwierig daran sein sollte dieses Modell auf andere Bedarfe auszuweiten. Natürlich habe ich gleich als erstes einen sehr schwierigen Mehrbedarf erfunden da das Schulrecht ja Ländersache ist.

Aber einfach pauschal den Regelsatz anheben, bringt so nix.
 

Floeckchen

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#8
Guten Tag Frau Söder-Floeckchen
:icon_laber:
Darf ich Sie fragen, wieso sie so reagieren?
Ich habe explizit geschrieben das ich akuter Laie bin. Das war nur ein Gedankengang den ich hier niederschrieb.
Sachlich wäre es gewesen mich auf meine Denkfehler hinzuweisen.

Vll erscheinen Ihnen meine bisher wenigen Beiträge nicht sinnvoll, aber kann man nicht trotzdem auf einem anderen Niveau kommunizieren, als auf diesem?
 

Rote Socke

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#9
Na ja wenn man Deinen Beitrag so liest, dann deckt der sich zu 100% mit den vom Prof. Sinn un seinem Verbrechergefolge de INSM.

Schon mal daran gedacht, das die Löhne zu niedrig sind?
Das es sich deshalb nicht lohnt?

Ich sag nur: 8+
 

Heiko1961

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#10
Fakt ist, es gibt nicht genug Arbeit, immer mehr versicherungspflichtige Arbeitplätze werden durch Leiharbeit und 1€- Jobs vernichtet und wir haben eine korrupte Lobbyistenregierung die regelmäßig das Grundgesetz missachtet.
Siehe HartzIV. Reiche werden immer reicher und Arme immer ärmer. Aber solange die Medien uns suggerieren wollen, das Arbeitslose nur Schmarotzer sind, und immer mehr diesen Schwachsinn glauben, desto geringer ist die Chance, dass sich etwas ändert. Man Michel, wache endlich auf.
 

Floeckchen

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#11
Was wäre Ihrer Meinung nach der angemessene Lohn für einen 25jährigen Quer-Einsteiger, der vorher noch nie in diesem Bereich gearbeitet hat und aus einem ganz anderen Metier kommt?

Ich weiss es nicht.
Wir mögen "Streikbrecher" sein, aber wir stehen dazu. Wir sind im Moment einfach nur glücklich nach IG BCE E03 Norm bezahlt zu werden.

Ihre Meinung der zu niedirgen Löhne teile ich übrigens nicht, m.M.n. sind die Lohnnebenkosten viel zu hoch.

Ich finde es trotzdem sehr abwertend, das Sie Meinungen bewerten.

Meine Familie und ich bewegen uns in einer "Grau Zone". Wir stimmen weder der einen noch der andere Seite 100% zu. Das sollte so akzeptiert werden, ich suche hier in diesem Forum einfach nur eine Basis zum diskutieren, zum Erfahrungaustausch und evtl. zum besseren Verstehen lernen. Nicht mehr und nicht weniger.
 

Erntehelfer

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#12
Was wäre Ihrer Meinung nach der angemessene Lohn für einen 25jährigen Quer-Einsteiger, der vorher noch nie in diesem Bereich gearbeitet hat und aus einem ganz anderen Metier kommt?
Lohn ist immer eine Gegenleistung für Arbeit, nicht aber für eine Person. Bitte Flöckchen versteh mich nicht falsch, zugegeben, die Diskussion ist kontrovers. Aber da sehe ich halt einen ganz fatalen Irrtum, der immer bei Leiharbeit entsteht. Natürlich lässt sich Lohndumping auch dadurch bewerkstelligen indem man qualifizierte Arbeit durch unqualifiziertes Personal erledigen lässt.

Ich weiss es nicht.
Wir mögen "Streikbrecher" sein, aber wir stehen dazu. Wir sind im Moment einfach nur glücklich nach IG BCE E03 Norm bezahlt zu werden.
Das ist ein wirkliches Glück, gratuliere.

Gruß Erntehelfer
 

Floeckchen

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#13
Lohn ist immer eine Gegenleistung für arbeit, nicht aber für eine Person. Bitte Flöckchen versteh mich nicht falsch, zugegeben, die Diskussion ist kontrovers. Aber da sehe ich halt einen ganz fatalen Irrtum, der immer bei Leiharbeit entsteht. Natürlich lässt sich Lohndumping auch dadurch bewerkstelligen indem man qualifizierte Arbeit durch unqualifiziertes Personal erledigen lässt.

Das ist ein wirkliches Glück, gratuliere.

Gruß Erntehelfer
Leider weiss ich nicht ob Du Deinen letzten Satz ironisch meinst.


Ob qualifizierte Arbeiter in dem Bereich wo mein Freund ist mehr bekommen weiss ich nicht, ich weiss nur das alle 25 neueingestellten den gleichen Lohn bekommen und das nur die die schon länger dabei sind die nächste höheren E0 Normen als Lohn bekommen.

Jetzt mag der Lohn für diese Arbeit zu gering sein, aber einer Deiner Grundsätze wäre doch erfüllt, jeder bekommt für diese Arbeit den gleichen Lohn. Oder habe ich dich völlig falsch verstanden?

Übrigens danke schön für Deinen Beitrag. So macht es Spass zu lesen, lernen und auch Deine Meinung zu verstehen.

Ich möchte mich auch dafür entschuldigen das das ganze leider wieder etwas Offtopic geworden ist und mit dem eigentlichen Thema nix mehr zu tun hat.

Lg Floeckchen
 
E

ExitUser

Gast
#14
Für mich zählt das auch zum Luxus.
Irgendwo muss man mit seinen Forderungen auch mal die Kirche im Dorf lassen, das haben manche ja offenbar schon verlernt.

Wenn man den Leuten 500 Euro/Monat zahlen würde, dann würde keiner mehr von selbst den Hintern hochbekommen.

Ausserdem kommt die wahre Lebensfreude von Innen und nicht vom Arbeitsamt.

So, jetzt habt ihr wieder was worüber ihr euch aufspielen könnt.
__________________
Hallo Rechtsverdreher,für solche Aussagen sollte man deinen Account löschen!Es reicht!:icon_kotz2::icon_dampf:


Gruss Kaffeeline
 
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#16
Gemach, Herrschaften, Gemach

Es geht hier weder um Sozialismus noch Kapitalismus. Hier geht es um soziale Marktwirtschaft, deren Grundlage ist der Ordoliberalismus und der geht eben nicht von freien Märkten sondern vielmehr von "funktionierenden Märkten" aus. Allerdings gesteht er den Marktteilnehmern "freien Wirtschaftsverkehr" zu.

Nun ist es nicht sonderlich erstaunlich, das weder die UNION noch die FDP das jemals richtig verstanden haben. Als L. Erhard sein Modell vorstellte wurde er als Phantast bezeichnet. Das die SPD das System nicht verstehen konnte und kann ist indes kein Wunder, Sozialismus ist die Idee der vollständigen Regulierung. Wie das ausgeht hat der Ostblock gezeigt.

Die UNION schwadroniert, vertreten durch ihren Meistersänger Pofalla, zwar ständig von der sozialen Marktwirtschaft (s.M.) und hat in der EU trotzdem die freie Marktwirtschaft beständig mitbefördert.

Soviel zur Abgrenzung. In der s.M. ist der Lohn der Marktwert von Arbeit, danach müsste er das dafür verbrauchte Gut (nämlich die Zeit des AN) wiederspiegeln. Zudem muß er sich an den Lebenshaltungskosten orientieren. Da sich nach Ansicht aller Großkopferten Arbeit zudem noch lohnen soll, müsste er zumindest für den Ledigen 30% über dem Lebenshaltungsindex liegen. Hartz IV müßte sich demnach an den Lebenshaltungskosten orientieren, dazu gehört aber Telefon und Internet heute genau so wie früher Rundfunk und Fernsehen. Auch kulturelle Betätigung gehört dazu, also Kino, Theather, Oper und eben auch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Das alles ist aber mit Hartz IV eindeutig nicht möglich.

Nun sollte der eine oder andere auf folgenden logischen Schluß kommen:

Hartz IV ist deshalb so niedrig und mit erheblichen Restriktionen verbunden, weil dadurch das Lohngefüge "in diesem unserem Lande" gedrückt werden soll. Daraus entstehe nach den Befürwortern ein wirtschaftlicher Aufschwung, der dann irgendwann höhere Löhne nach sich zieht.

Ab hier dürfen jetzt alle lachen. Das gleiche Konzept wurde von 1929-1933 in der Weimarer Republik verfolgt und die Folgen dürften wohl hinreichend bekannt sein. Es gibt keinen erkennbaren Grund, warum das diesmal anders enden sollte.
 

Rote Socke

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#17
Ich habe das Gefühl, das die neoliberale Krake auch dieses Forum mit ihren Fangarmen unterwandert.
:icon_motz:
 

Stoffele2001

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#19
Ab hier dürfen jetzt alle lachen. Das gleiche Konzept wurde von 1929-1933 in der Weimarer Republik verfolgt und die Folgen dürften wohl hinreichend bekannt sein. Es gibt keinen erkennbaren Grund, warum das diesmal anders enden sollte.
Hi Schnullerbacke. Super geschrieben alles. Wenn das so läuft wie in der Weimarer Republik müßte es doch auch bald vorbei sein oder? Die hat au nur 5 Jahre gehalten :-D Das lässt Hoffen. Aber was kommt danach? Kohl8 statt Hartz4 und jeder bekommt ne Ration Saumagen pro Woche?
 

Arania

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#20
Ich hab da mal eine Frage:

Ist JEDER, der nicht deiner Meinung ist SOFORT neoliberal?

Dopamin

es ist eh alles neoliberal, reg Dich nicht auf, ist ein Allerweltswort, kann man auf alles und jeden anwenden:wink:
 
E

ExitUser

Gast
#22
...
Wenn man den Leuten 500 Euro/Monat zahlen würde, dann würde keiner mehr von selbst den Hintern hochbekommen.
...
So gesehen richtig, würde man den Menschen aber 500.-(+Miete*) im Monat zahlen weil und bis sie eine Arbeit haben, die sie davon unabhängig macht, würde man das "Präkariat" nicht immer noch mehr aufpumpen und festigen.

Solange es aber darum geht, mit HartzIV Statistiken zu schönen um politisch daraus seinen Vorteil zu ziehen, die Betroffen selbst aber für die von Staat und Wirtschaft produzierten Umstände leiden lässt, sind Ansagen wie Deine in der Tat von niedrigstem Niveau.

Gruß, Anselm
 

judith11

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#23
Nur mal so ohne jegliche Wertung, aber diese Rechnung stimmt so nicht ganz
Mal als rechen Beispiel:

Eine BG

450€ Regelleistung (angepasst)
450€ Regelleistung (amgepasst)
276€ Sozialgeld (Kind über 14J.)
207€ Sozialgeld (Kind unter 14J)
590€ Warmmiete (ist meine eigene angemessene Miete für 4 Personen)
------------------------------
1973€ Bedarf
- 308€ Kindergeld
-----------------------------
1665€ Auszahlbetrag


Wer wollte da noch für 1600€ Brutto im Monat arbeiten gehen?
Der angenommene Auszahlbetrag von 1.665 € wäre der vergleichbare Nettolohn

und würde in diesem Beispielfall etwa einem Bruttogehalt von 2.250 € entsprechen.

Dies wäre ein Stundenlohn brutto von ca. 14,06 Euro !!

Gut/schlecht ein Beispiel mit einer "angepassten" Regelleistung die so nicht kommen wird :icon_motz: aber durch die jetzige Freíbetragsregelung auch mit den jetztigen Regelsätzen rechnerisch hinkommt.

Also diese Beispielsfamilie hätte incl. KG ca. 2.000 Euro im Monat ....

Nur ein Rechenbeispiel - aber es kann trotzdem der Söder rausgeholt werden :)
 
E

ExitUser

Gast
#24
Nur mal so ohne jegliche Wertung, aber diese Rechnung stimmt so nicht ganz
...

Also diese Beispielsfamilie hätte incl. KG ca. 2.000 Euro im Monat ....

Nur ein Rechenbeispiel - aber es kann trotzdem der Söder rausgeholt werden :)
Ja, das(2000Euro...) hätte sie und das zurecht! Deutschland ist ein (...) und sozialer Staat!

Solange wie ihr(der Familie) von Wirtschaft und Politik keine Arbeit zur Verfügung gestellt wird, von der sie mit eigenem Tun erwirtschaften kann, was sie zum menschenwürdigen Leben benötigt, solange steht auch der Familie soziale Solidarität, zumindest in finanzieller Form zu.

Das würde ich Söder antworten.

Politiker und Wirtschaftsbosse entziehen sich ihrer Verantwortung für die betroffenen Menschen, indem sie Rationalisierung als "Gottgegeben" hinstellen, ohne jedoch zugleich auch die Konsequenz daraus tragen zu wollen.
Politiker müssen ein Umfeld schaffen indem es jedem möglich ist, sein Einkommen selbst zu erwirtschaften. Dazu gehört es auch die Wirtschaft in die Pflicht zu nehmen, wenn es nicht anders geht, eben auch mit einem HartzIV für die global entfesselte Wirtschaft. Dass Politiker nicht auch Global agieren, ist deren Schuld und sie tragen auch die Verantwortung für die Folgen.

Gruß, Anselm
 
E

ExitUser

Gast
#25
Jetzt mag der Lohn für diese Arbeit zu gering sein, aber einer Deiner Grundsätze wäre doch erfüllt, jeder bekommt für diese Arbeit den gleichen Lohn. Oder habe ich dich völlig falsch verstanden?
Ich glaube, da hast Du etwas völlig falsch verstanden. Es geht nicht darum, dass alle den gleichen Lohn bekommen, sondern dass es Löhne gibt, von denen man leben kann und nicht nur dahinvegetieren muss. Das gilt übrigens nicht nur für Löhne sondern ebenso für den Hartz-IV-Regelsatz und auch für das bedingungslose Grundeinkommen.

Beim Grundeinkommen (500 Euro p.P. plus Miete) ist natürlich zu beachten, dass die Arbeit, die niemand wirklich gern macht, dann eben höher bezahlt werden müsste, damit sie überhaupt noch jemand macht.
 
Mitglied seit
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#26
Nachschlag

Ordoliberalismus hat mit Neoliberalismus nur wenig gemein. Die "Ordo", mancher mag es schon ahnen, meint nämlich tatsächlich Ordnung. So geht der Ordoliberalismus davon aus, das sich freie Märkte über einen gnadenlosen Preiskampf irgendwann selbst auflösen. Genau das ist bereits zu beobachten. Desweiteren neigen freie Märkte dazu, das bei ihnen die Innovation ins Stocken gerät. Dies entsteht vornehmlich daraus, das sich Monopole und Oligopole bilden, die die Kosten für Innovationen scheuen und sich auf dem Markt einrichten.

Genau da setzt die "Ordo" an. Der Staat oder die Politik, in unserem Fall wegen der EU die Politik, muß den Markt regeln. Das erreicht sie, indem sie Monpole oder Oligopole durch ein entsprechendes Kartellgesetz unterbindet. Dabei steht nirgends geschrieben, das sie nicht bestimmte Monopole in Staatshand behalten darf. Da kommen zu allererst einmal die Ver- und Entsorgungsnetze in Betracht. Also Telekommunikation, Eisenbahn, Energieversorgung und natürlich Müllabfuhr. Sie bilden das Rückgrat einer Volkswirtschaft und müssen schon wegen der einheitlichen und flächendeckenden Versorgung staatlich gelenkt bleiben. Zudem verhindert man dadurch, das ein Staat erpressbar wird.

Wo sich trotzdem Oligopole oder Monopole bilden, hat der Staat oder besser die Politik versagt und muß nachbessern:p. Dazu ist es auch erlaubt, solche Gebilde zu zerschlagen. Man erinnere sich an die Töne aus Brüssel, die im Bezug auf die Energieversorgungsnetze lauter werden, diese den Produzenten zu entziehen.

Ähnliche Oligopole haben sich inzwischen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gebildet. Hier sind es hauptsächlich die "Leihbuden", die erheblichen Einfluß auf die Lohnentwicklung und damit letztlich auch auf Hartz IV nehmen. Hier haben unsere Politiker eindeutig versagt:icon_evil:. Nicht nur "equal pay" (also Tarifbindung) wurde versäumt, gleichzeitig wurde die Zahl der Leiharbeiter in den Firmen nicht beschränkt. Es ist längst überfällig, das Leihbuden die ortsüblichen Tariflöhne zu zahlen haben und die Zahl der Leiharbeiter auf maximal 10% der Belegschaft eines Ausleihers begrenzt wird. Das gleiche muß für AN, die nach der Entsenderichtlinie der EU hier beschäftigt sind gelten.

Ich jedenfalls habe von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen die Schnauze gestrichen voll und werde in Zukunft für unabsehbare Zeit WASG/Linke wählen. Dabei sollte man dann aber auch in diese Partei eintreten, damit da nicht einige wildgewordene Edelsozis anfangen eine neue DDR aufzubauen. Das sollte schon alles im Sinne der sozialen Marktwirtschaft laufen und dafür sollte man sich auch einbringen.:biggrin:

PS:

Den Saumagen kann der korrupte Bundeskohl für sich behalten. Ich steh mehr auf Geflügel und Fisch, wie es sich für eine anständige Ernährung gehört.
 

Syndrom

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#27
Hartz 4 ist Quatsch!

Einigen Foristen hier fehlt vielleicht der nötige Weitblick oder die nötige Sensibilität, aber ich sehe die Sache so:

Vom Grundsatz her ist es doch so, dass die Wirtschaftsunternehmen heutzutage nur noch dadurch Gewinn erzielen und Kosten einsparen, indem sie Erwerbsstellen abbauen und Menschen, die z.T. Jahrzehnte für den Porsche und die Luxusvilla ihres Brötchengebers gearbeitet haben, auf die Straße setzen. Und weil sie z.B. keine Leute über 40 Jahre mehr einstellen, weil sie ihnen "zu alt" (im Fachjargon heißt es "überqualifiziert") sind, bleiben diese Menschen vom weitern Erwerbsleben ausgesperrt.
Und da sich die Konzerne weigern, für den Unterhalt der Leute, die sie "verbraucht" haben aufzukommen, obwohl sie ihnen ihren Erfolg zu verdanken haben, muss der Staat, das heißt die Allgemeinheit, also die Steuerzahler die (noch) Arbeit haben, für den Lebensunterhalt der "Rausgekickten" aufkommen. Klingt nicht sehr gerecht, oder?

Und um zu verhindern, dass sich die restliche, arbeitende Bevölkerung (von denen es jeden einzelnen auch sehr schnell treffen kann) sich mit den Arbeitslosen solidarisiert, wurde über die Massenmedien (selbst Großkonzerne, oder Großkonzernen gehörend) die Neid-Kampagne gestartet, die Arbeitslosen seien "selber schuld" oder gar "Schmarotzer".
Sicher gibt es eine geringe Anzahl schwarzer Schafe, aber diese als "Durchschnitts-Arbeitslose" vorzuführen ist Propaganda, fast schon vergleichbar mit der Stimmungsmache gegen Juden im Dritten Reich.

Ich selber habe überdurchschnittliche Berufserfahrung, bisher über 500 Bewerbungen geschrieben (danach habe ich aufgehört zu zählen), und an Bewerbungs-Coatchings teilgenommen, bei denen mir beste Referenzen, Top-Zeugnisse und perfektes Verhalten bei Bewerbungsgesprächen bestätigt wurden. Aber das alles nichts hilft, weil ich mit mittlerweile 47 Jahren für meine Branche "zu alt" bin. Und in meinem Bekanntenkreis gibt es ähnliche Fälle. Aber das nur als Beispiel für einen "faulen, Schmarotzer".

Hartz 4 ist Quatsch!

Mit den Hartz-Gesetzen (benannt nach einem vorbestraften, international bekannten Puffgänger) wurde das ungerechteste Gesetz seit Gründung der BRD geschaffen.
Wenn ein Mensch, der jahrzehntelang brav und fleißig gearbeitet, seine Steuern und in das Sozialsystem gezahlt hat, plötzlich mit 50 auf der Straße steht, weil seine Firma Insolvenz anmeldet oder weil wegen des Shareholder-Values Arbeitsplätze vernichtet wurden, sein ganzes Erspartes verbrauchen muss, bis er buchstäblich bettelarm ist, um dann nach kurzer Zeit auf der gleichen Stufe zu stehen, wie ein 20-Jähriger drogensüchtiger Sozialhilfeempfänger, der in seinem Leben noch nie gearbeitet hat, dann ist das schlichtweg ungerecht und ein schreiendes Unrecht!

Und jetzt gehen einige her und gönnen diesen Leuten ihre paar Kröten nicht, die wirklich nach eigener Erfahrung "zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben" ist.
Da kann ich nur sagen: "Pfui Teufel!"


P.S.: Im Übrigen kann ich nicht verstehen, weshalb niemand gegen dieses Gesetz vorgeht und warum sich die Betroffenen noch nicht massiv dagegen solidarisiert haben.
 

Zap

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#28
P.S.: Im Übrigen kann ich nicht verstehen, weshalb niemand gegen dieses Gesetz vorgeht und warum sich die Betroffenen noch nicht massiv dagegen solidarisiert haben.

DAS habe ich auch noch NIE verstanden......!!!!

Da haben wir es wieder: der Deutsche kotzt sich gerne in Foren und an Stammtischen aus und bewegt seinen Allerwertesten nicht zur Demo oder lokalen Hartz4-Treffen.

Jeder kocht gerne ALLEINE sein Süppchen und geht lieber zu den Verdummungs-Veranstaltungen wie z.B. HessenTag in Butzbach.....!!??!!

*Kopfschüttel*
Zap
 

Dopamin

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#29
P.S.: Im Übrigen kann ich nicht verstehen, weshalb niemand gegen dieses Gesetz vorgeht und warum sich die Betroffenen noch nicht massiv dagegen solidarisiert haben.

DAS habe ich auch noch NIE verstanden......!!!!

Da haben wir es wieder: der Deutsche kotzt sich gerne in Foren und an Stammtischen aus und bewegt seinen Allerwertesten nicht zur Demo oder lokalen Hartz4-Treffen.

Jeder kocht gerne ALLEINE sein Süppchen und geht lieber zu den Verdummungs-Veranstaltungen wie z.B. HessenTag in Butzbach.....!!??!!

*Kopfschüttel*
Zap
Schaut Euch durchs Forum und vielleicht findet ihr die Gründe...

Im Vergleich zum "aktiv etwas dagegen tun" ist jammern und meckern einfach bequemer... Und mal ehrlich: Eine Demo in Hamburg mit sage und schreibe unter 50 Teilnehmern ist doch wirklich ein Witz...

Und jetzt mache ich mich hier NOCH unbeliebter: Wenn man die Politik dauerhaft anderen überlässt, wird sich NIE etwas ändern, zumindest nicht zum positiven für ALGII-Beziehende...

Dopamin
 

Zap

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#30
Dopamin + Syndrom; IHR habt eigentlich ja ALLES gesagt......*!!
 

Dopamin

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#31
Dopamin + Syndrom; IHR habt eigentlich ja ALLES gesagt......*!!
Zap,

manchmal habe ich den Eindruck, man kann es nicht oftgenug wiederholen, es scheint bei vielen trotz der Wiederholungen nicht anzukommen, statt dessen, wird gegiftet, was das Zeug hält, wozu DAS dann letztendlich führt sieht man ja...

Dopamin
 

Zap

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#32
jaja; die "unterschichten"-debatten.....;--))))

Zap,

manchmal habe ich den Eindruck, man kann es nicht oftgenug wiederholen, es scheint bei vielen trotz der Wiederholungen nicht anzukommen, statt dessen, wird gegiftet, was das Zeug hält, wozu DAS dann letztendlich führt sieht man ja...

Dopamin

Ich beobachte auch ein Reges Interesse am gegenseitigen Zerfleischen in den "UnterSchichten", will sagen:

Arbeiter gegen NichtArbeiter, Hartz4 gegen Hartz1 - die, die was vom Amt erhalten/erreichen (z.B. Darlehen/KEINE EEJ!!....) usw. usw.

Jeder Politiker oder AmtsFuzzi, der hier EVTL.!! reinguggt macht sich ratzfatz SEIN eigenes Bild - die MEISTEN hier kann man(n) schön isolieren und ausbeuten; DENN: in der ARGE oder im EEJ halten DIE ihre Fresse.

Meine Frau und ich waren ja am 30.05.07 bei ner Gründung fürn Verein gegen Ausbeutung usw.; nur 7 Leute waren in der Stadthalle Gelnhausen; 2 Besoffen (kann ma vorkommen); nach 1,5 Stunden BLABLA kam NIX konkretes bei rüber......JÄMMERLICH + SCHADE....!!!

Ergo: Meine Frau und ich ziehn unser Ding persönlich durch und gut is.....*!!

Herrzzlichst
Zap:frown:
 

Debra

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#33
Ich jedenfalls habe von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen die Schnauze gestrichen voll und werde in Zukunft für unabsehbare Zeit WASG/Linke wählen. Dabei sollte man dann aber auch in diese Partei eintreten, damit da nicht einige wildgewordene Edelsozis anfangen eine neue DDR aufzubauen. Das sollte schon alles im Sinne der sozialen Marktwirtschaft laufen und dafür sollte man sich auch einbringen.
Soziale Marktwirtschaft, genau. :icon_daumen: Wiedereinführung der alten Sozial-/ und Arbeitslosenhilfe statt HartzIV.
Und alle die meinen, den Deutschen wäre das alles unbekannt oder die wären gleichgültig: Schaut mal in den Videotext von Kabel1, TED: "Wenn heute Bundestagwahl wäre, wen würden Sie wählen?"

CDU: 5,2%
SPD: 4,7%
Grüne: 2,1%
FDP: 2,1%
Die Linke: 77,6%


OK, die CDU leider noch nicht unter 5% :frown:, aber ansonsten sieht das doch schon recht erfreulich aus! Sieht mir jedenfalls ganz und gar nicht danach aus, als ob die Deutschen sich alles gefallen ließen... Man stelle sich vor: Nie wieder Nahles, nie wieder Münte, nie wieder Beck, nie wieder Westerwelle, nie wieder Büüütigkofer, nie wieder Kühn/Künast auf dem TV! :icon_party: Wenn da kein Grund zur Freude aufkommt! :)
 

Arania

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#34
CDU: 5,2%
SPD: 4,7%
Grüne: 2,1%
FDP: 2,1%
Die Linke: 77,6%
das glaubst Du doch selber nicht, die Umfragen stehen ganz anders, CDU 36 Prozent, SPD 32 Prozent, Linkspartei 11 Prozent
 

Syndrom

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#35
Denen kann man nicht trauen...

das glaubst Du doch selber nicht, die Umfragen stehen ganz anders, CDU 36 Prozent, SPD 32 Prozent, Linkspartei 11 Prozent
Diesen ganzen Umfragen - wer sie auch immer in Auftrag gibt oder durchführt - sollte seit der letzten Bundestagswahl sowieso niemand mehr trauen.
Da lagen sie ja auch ganz schön neben der Spur...

Ab in die Tonne damit.
 

Arania

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#36
Nun besser als ein TED an dem nur bestimmte Personen teilnehmen sind sie sicher, aber ich lasse mich überraschen, 70 % für die Linkspartei halte ich für einen Witz, sorry
 

Heiko1961

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#37
Nun besser als ein TED an dem nur bestimmte Personen teilnehmen sind sie sicher, aber ich lasse mich überraschen, 70 % für die Linkspartei halte ich für einen Witz, sorry
Du musst aber zugeben, ein guter Witz.:icon_mrgreen:
 

Arania

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#38
da stimme ich zu,:icon_daumen: ich hätte auch gar nichts dagegen, würde mir nur nichts davon versprechen
 
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