Mahnungen der Stadtwerke für Stromabschläge

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thkoelker

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Die Stadtwerke Düsseldorf berechnet, obwohl der Stromabschlag fristgerecht eingegangen ist, Mahnkosten für diesen Abschlag. Es werden selten Mahnungen wirklich abgeschickt, so dass der Kunde nichts von den zu Unrecht entstandenen Mahnkosten erfährt. Mein Tipp für alle Betroffenen:

Fragt einmal im Monat nach und sollte der Stromversorger Mahnkosten berechnet haben, widersprecht denen unverzüglich.
Dies gilt vor allem für diejenigen, bei denen die Abschläge direkt von der ARGE überwiesen werden.

Das Seltsame hierbei ist, dass nur der Stromabschlag angemahnt wird, nicht aber der Gasabschlag.
Liegt dies möglicherweise daran, dass die ARGE die Gaskosten komplett bezahlen muss und diese nicht wie den Stromabschlag von den 345 Euro abziehen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kölker
 

Vincere

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Hallo,

auch wenn die ARGE per Gesetz die Heizkosten direkt an das Energieversorgungsunternehmen bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 22 Abs. 4 SGB II überweisen muss, bleibt der HE stets der Kunde des Energieversorgers und erhält die Mahnungen.
In der Regel weist der Energieversorger die monatliche Abschlagszahlung für Gas und Strom in einer Summe verpflichtend fällig zu einem bestimmten Datum aus.

Überweist die ARGE nur die Heizkosten (Gasabschlag abzüglich Anteil für Warmwasserzubereitung), verbleibt ein Rest für den Stromabschlag zuzüglich der Warmwasserkosten, die die ARGE ggf. vom Gasabschlag abgezogen hat. Dieser Warmwasseranteil, dessen höhe noch nicht abschliessend geklärt ist, ist mit den Regelleistungen abgegolten.

So kann es im Einzelfall vorkommen, dass beim Energieversorger zunächst intern ein Minus entsteht. Manchmal zu Recht, wenn vergessen wird, die Warmwasseranteile zu überweisen.

Unberechtigten Mahnungen, die an den HE versandt werden, ist unverzüglich zu widersprechen.
Unberechtigten nicht versandten Mahnungen, aber dessen gebuchten Mahngebühren ist spätestens binnen einer Frist nach Erhalt der Jahresabrechnung zu widersprechen.

Mahnkosten, die nur intern gebucht, aber nicht bekannt gemacht werden, können bei Vorlage der Jahresabrechnung erkannt werden. Müssen z.B. 345,- € x 12 Monate für Abschläge (Gas und Strom) eingezahlt werden, weist die Abrechnung aber einen geringeren eingezahlten Gesamtbetrag als hier 4.140,- € aus, obwohl alle Abschläge komplett eingezahlt wurden, entspricht die Differenz immer die (versteckten) Mahnkosten.

Im Steitfall muss der Energieversorger alle Zahlungseingänge der ARGE und des HE offenlegen.
 
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