Mahnung von der Bundesagentur ohne vollst. Angaben

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xbodx

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Hallo alle:icon_smile:

Ich beziehe ALG 2 und heute kam eine Mahnung der Bundesagentur für Arbeit ins Haus geflattert. :confused:
Eine Mahnung von irgendwelcher Forderung um die 86,95 Euro.
Außer das hier ein "Mein Zeichen" angegeben ist, welches ich noch nie gesehen habe, steht nur, dass das Geld für "Umbuchungs Ausgaben" ausgegeben wurde.
1. Ich habe nirgendswo was Umgebucht:confused:
2. Ich habe nie eine Rechnung erhalten, schon garnicht von der Agentur
3. Sind keine weiteren Angaben vorhanden, das heißt keine Kontoangaben, keine Telefonnr....keine Adresse...nichts
4. Natürlich sitzt am Samstag keiner da und ich kann erst Montag anrufen
aber was soll ich denen sagen? Welche Umbuchung?
was soll ich denn damit machen?
Hatte von euch jemand sowas schonmal in der Post?

:icon_kotz2:
 
G

gast_

Gast
Zuerst mal: Nicht anrufen: Schriftlich!


SB anschreiben, um Aufklärung bitten.

Beim Absender um Stundung der Forderung bis ...und um Aufklärung bitten - bzw. bis du es aufklären konntest.( Schreiben an SB in Kopie mitschicken)
 

optimistin

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So wie Du schreibst:
Kommt das wirklich aus Nürnberg?
Stimmt das Logo?
Ist das wirklich vom JC?
das würde ich erst mal abklären und zwar persönlich.

Umbuchung kann jeder schreiben.

Ich würde das pers. mit SB abklären, klingt mir persönlich ziemlich merkwürdig.
 

optimistin

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persönlich heißt mit Aktenvermerk, schrftl. aushändigen lassen beidseitige Unterschrift.

und in einer Mahnung ist immer eine Frist für die Bezahlung angegeben, da kann man erst abklären und dann immer noch Stundung vereinbaren, da ist die Frist immer noch gewahrt.
 

xbodx

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Oben rechts ist das Agentur Zeichen in schwarz weiß, dann Bundesagentur für Arbeit, dadrunter Forderungsmanagement, darunter "Mein Zeichen", aber sonst nichts, auch keine Kontonummer.
Ich habe 1 Woche zeit zum Überweisen....
wenn ich ersmal schriftlich wo einreiche, dann dauert das vllt. zu lange.
"Aufgrund einer Software-Umstellung....konnten noch nicht alle Einzahlungen gebucht werden. Sollten Sie zwischenzeitlich gezahlt haben...."
Ich habe doch keine Rechnung erhalten, ich habe nichts Umgebucht.
Das Papier ist diesmal nicht das graue, sondern schnee weiß....
falls das was sagt.
Da hilft glaube ich nur am Montag wieder hinlatschen:icon_kotz:
 

klaus999

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Na super, dass richt gewaltig nach einer Betrügerei welche wohl nicht von der ARGE kommt.Ich würde sofort am Montag zur ARGE und das abklären, falls es Betrug ist, dann sofort Anzeige erstatten.
 

xbodx

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Ich habe nirgendswo was überwiesen....wohne hier mit meinen Eltern in der Bedarfsgemeinschaft oder Hausgemeinschaft oder wie das wieder heißt...habe keine Miete
 
G

gast_

Gast
Für die Stundung ist eine Schuld Voraussetzung.
Kann jeder sagen... ich kenns eben anders.

Habe mehrfach Stundungsanträge gestellt... wie beschrieben verfahren - und mußte nie (auch andere, für die ich das geschrieben habe, nicht) zurück zahlen, weil es sich jedesmal aufklärte.
 
E

ExitUser

Gast
1. Stundung einer Forderung: Vertrag zwischen Gläubiger und Schuldner, durch den die Fälligkeit einer Forderung hinausgeschoben wird.
Definition: Stundung | Wirtschaftslexikon Gabler

Stundung

Erklärung

Verschiebung der Fälligkeit eines Anspruchs.
Die Stundung ist eine Vereinbarung der Vertragsparteien, durch die die Fälligkeit der Leistung hinausgeschoben wird, der Schuldner aber gleichwohl zur vorzeitigen Erfüllung berechtigt bleibt.
Stundung: Information - Begriff - Definition im JuraForum.de

etc.
 

optimistin

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Na super, dass richt gewaltig nach einer Betrügerei welche wohl nicht von der ARGE kommt.Ich würde sofort am Montag zur ARGE und das abklären, falls es Betrug ist, dann sofort Anzeige erstatten.
genau, deshalb habe ich ja nach verschiedenen Punkten gefragt.
Da würde ja der Haushaltvorstand eine Rechnung oder Mahnung bekommen. Frag mal Deine Eltern, ob die was wissen von einer Rechnung.

Außerdem hat das Forderungsmanagment immer einen Überweisungsschein mitgeschickt.
 
E

ExitUser

Gast
Noch was:
(aus dem Forderungsmanagement/Forderungseinzug der BA)

2.2.1.3.1 Anerkenntnis
Die Verjährungsfrist beginnt erneut, wenn der Hilfeempfänger den Anspruch anerkennt ( §
212 Abs. 1 Nr. 1 BGB). Dies kann z.B. durch Abschlagszahlung, Zinszahlung oder Sicherheitsleistung geschehen. Das Anerkenntnis ist ein rein tatsächliches Verhalten des Hilfeempfängers gegenüber dem Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende, aus dem
sich das Bewusstsein vom Bestehen des Anspruchs eindeutig ergibt. Auch ein Stundungsgesuch des Hilfeempfängers könnte dies sein oder das Angebot anderweitiger Verrechnung. Entsprechende Schreiben sind in jedem Fall mit in die Akte aufzunehmen.
Da die Eindeutigkeit eher selten gegeben sein wird, ist Vorsicht bei der Berufung auf ein Anerkenntnis geboten. Es muss sich zweifelhaft aus der Akte nachweisen lassen, dass der Hilfeempfänger das Bestehen des Anspruchs anerkennt.
Schwer, hier Empfehlungen zu geben. Ignorieren könnte (vorübergehend) unangenehme finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen.
 
G

gast_

Gast
Wenn ich einen Antrag auf Stundung stelle und gleichzeitig drauf hinweise, daß die Forderung zu Unrecht besteht, kann es keinem Schuldeingeständnis gleich kommen....
 
E

ExitUser

Gast
Um Stundung kann man nur bitten, wenn eine berechtigte Forderung besteht, man also Schuldner ist, eine Schuld zu begleichen hat. Solange nicht klar ist, ob eine Forderung berechtigt ist, gibt es auch keinen Schuldner.
 

klaus999

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Ja also was gibt es denn da noch für Fragen? Sofort am Montag zur ARGE und abklären und zwar persönlich zur Not zum Amtsleiter mit der Begründung das der Verdacht auf eine neue betrügerische Abzocke besteht. Und falls es sich bestätigt sofort zur KriPo.
 

xbodx

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Ja muss wohl am Montag direkt hin...Eltern sind momentan eh weg...ein Überweisungsvordruck wurde mitgeschickt, darauf steht aber auch nur "Mein Zeichen" unter Verwendungszweck, der Betrag aber keine Kontonr....ich weiß ja nichmal wohin das gehen sollte...
Wie gesagt...am Montag hin:icon_neutral:
 

optimistin

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Ja muss wohl am Montag direkt hin...Eltern sind momentan eh weg...ein Überweisungsvordruck wurde mitgeschickt, darauf steht aber auch nur "Mein Zeichen" unter Verwendungszweck, der Betrag aber keine Kontonr....ich weiß ja nichmal wohin das gehen sollte...
Wie gesagt...am Montag hin:icon_neutral:
Das ist schon merkwürdig: da müsste stehen: Begünstigter, Konto Nr, BLZ, Kreditinstitut, Betrag und Kassenzeichen (mit Buchstaben und Zahlen)unter Verwendungszweck.

Das klingt nach Betrug.
 
E

ExitUser

Gast
Das ist schon merkwürdig: da müsste stehen: Begünstigter, Konto Nr, BLZ, Kreditinstitut, Betrag und Kassenzeichen (mit Buchstaben und Zahlen)unter Verwendungszweck.

Das klingt nach Betrug.
Das wäre eine Möglichkeit, allerdings ist es so, dass die BA wg. Softwareumstellung derzeit massive Schwierigkeiten hat. Vielleicht findet sich im Netz ein Hinweis dazu.
 

optimistin

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Das wäre eine Möglichkeit, allerdings ist es so, dass die BA wg. Softwareumstellung derzeit massive Schwierigkeiten hat. Vielleicht findet sich im Netz ein Hinweis dazu.
Dann dürfte keine Rechnung oder Mahnung ohne fehlende Angaben rausgeschickt werden, ist meine Meinung.
 

nordlicht22

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Um Stundung kann man nur bitten, wenn eine berechtigte Forderung besteht, man also Schuldner ist, eine Schuld zu begleichen hat. Solange nicht klar ist, ob eine Forderung berechtigt ist, gibt es auch keinen Schuldner.

Hier wäre ein Weg die Forderungen bis zur Klärung zurückzuweisen. Ist ählich einer Stundung nur das hier die angebliche Schuld nicht anerkannt vom angeblichen Schuldiger nicht anerkannt wird.
 
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