Mahnung von Agentur für Arbeit (1 Betrachter)

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Kartoffelpuffer

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Hallo,

bin auf Tipp einer freundlichen Person, die ich nicht kenne, neu in dieses Forum geraten.

Und schon habe ich auch eine dringende Frage, mit der ich hoffentlich hier richtig eingeordnet bin.

Sachverhalt: Das Jobcenter hat eine Rückforderung von "zu Unrecht bezogenen Leistungen" an mich. Fakt ist, ich habe eine Geldleistung erhalten, für welche ich keinen Anspruch mehr in dem Monat hatte, um den es geht. Allerdings, ich habe mich an alle Fristen gehalten und bin meinen Pflichten in vollem Umfange nachgekommen! Es war das Versäumnis des Jobcenters, die nicht rechtzeitig umgestellt haben. Sie hätten die Leistung vorher einstellen müssen, haben aber weiter gezahlt und so kam es zu dieser Überzahlung. Aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen habe ich mich damals direkt darum gekümmert und telefonisch mit dem Inkasso-Service eine Raten-Zahlung vereinbart, allerdings ab Februar, wie ich glaube.

Dennoch habe ich eine Mahnung bekommen, wo drin steht, dass die Rate zum 10.01. fällig gewesen sei.

Jetzt bin ich ziemlich am Ende und kann aufgrund neuer finanzieller Krise nicht sofort und so viel bezahlen. Außerdem - Ich will nicht!

Bin ich im Recht, wenn ich nicht zahle? Kann ich mich wehren oder irgendwie durch einen Brief an den Inkasso-Service Zeit gewinnen oder das Ganze sogar ganz stoppen? ... Weil, ist halt Fehler des Jobcenters gewesen und ich finde es einfach assi und ungerecht, dass ich dafür den Betrag zurückzahlen muss.

Bitte um hilfreiche Antworten.

Liebe Grüße
Kartoffelpuffer
 

axellino

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Du hast den Erstattungsbescheid rechtskräftig werden lassen und eine Ratenzahlung vereinbart und somit auch die Forderung anerkannt, das scheint nunmal Fakt zu sein.


Kannst Du das Ding hier mal anonymisiert reinstellen oder die wichtigsten Passagen abtippen ??

Enthielt die Mahnung eine Vollstreckungsanlündigung ??
Dann könntest Du auch nur Widerspruch gegen die Mahngebühren einlegen. Wenn Du der Meinung bist, das hier etwas nicht korrekt ist, so bliebe Dir dann auch nur, mit einer Vollstreckungsabwehrklage dagegen vorzugehen.

und telefonisch mit dem Inkasso-Service eine Raten-Zahlung vereinbart, allerdings ab Februar, wie ich glaube.
Dennoch habe ich eine Mahnung bekommen, wo drin steht, dass die Rate zum 10.01. fällig gewesen sei.
Wurde die Vereinbarung nicht schriftlich festgehalten ??
Ansonsten bleibt Dir nur, das mit denen versuchen zu klären.
 

Kartoffelpuffer

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Hallo,

ja, anbei die Mahnung.

Tut mir leid für die Verspätung, war komplett verhindert, im Termin und jetz' etwas "verunfallt".

Daher bitte ich um Verständnis und jede Hilfe. Ich muss(/will) den gesamten Papierkram, also den Brief für den Inkasso-Service noch heute fertig machen und in den Briefkasten stecken. :(

Ich bitte auch um kurze Erklärung, vlt. mit passendem Querverweis, wie ich und was ich (im Rahmen des Widerstands) tun kann/sollte betreffend "EGV". Ich habe eine, die ich morgen unterschrieben mitgebracht haben soll. Das Ding ist, ich will sogar unterschreiben, ausnahmsweise, weil absolut nix und wenn nur Unsinnig Falsches, weil das von den Daten her gar nicht geht, drin steht, was zu meinem Nachteil wäre... außer das mit den Sanktionsdrohungen. Das find' ich nich so lustich.

Was und wie soll ich das also machen, damit das möglichst stressfrei is?

Würde das zwar schon unterschreiben, aber, wie ich gelesen habe irgendwo anders hier in dem Forum, sollte man wohl eine extra Erklärung dazu machen und klar machen, dass die EGV nur mit der Erklärung gültig ist. Bitte um Link oder sowas direkt hier, weil ich wirklich nervlich am Ende bin und extrem viel zu tun habe hier. Ich kann nicht mehr.

Das is also die eine Kleinigkeit. Und, ja, das andere hab' ich ja geschrieben. Mahnung im Anhang.

Ziel: Mindestens Aufschub bis übernächsten Monat

Begründung, krank und kein Geld...

Danke.

Grüße
Kartoffelpuffer
 

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axellino

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Hey :wink:

Ich bitte auch um kurze Erklärung, vlt. mit passendem Querverweis, wie ich und was ich (im Rahmen des Widerstands) tun kann/sollte betreffend "EGV". Ich habe eine, die ich morgen unterschrieben mitgebracht haben soll. Das Ding ist, ich will sogar unterschreiben, ausnahmsweise, weil absolut nix und wenn nur Unsinnig Falsches, weil das von den Daten her gar nicht geht, drin steht, was zu meinem Nachteil wäre... außer das mit den Sanktionsdrohungen. Das find' ich nich so lustich.

Was und wie soll ich das also machen, damit das möglichst stressfrei is?

Würde das zwar schon unterschreiben, aber, wie ich gelesen habe irgendwo anders hier in dem Forum, sollte man wohl eine extra Erklärung dazu machen und klar machen, dass die EGV nur mit der Erklärung gültig ist. Bitte um Link oder sowas direkt hier, weil ich wirklich nervlich am Ende bin und extrem viel zu tun habe hier. Ich kann nicht mehr.
Was die EGV betrifft, möchte ich dich bitten, ein Thema hier zu eröffnen
https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung-egv-va/
und am besten die EGV auch gleich anonymisiert mit einstellen.

Ziel: Mindestens Aufschub bis übernächsten Monat
Begründung, krank und kein Geld...
Ruf doch an da Morgen, Telefonnummer steht doch im Schreiben.
Erkläre deine Situation und bitte um ein Zahlungsaufschub.
Ohne jetzt deine finanzielle Situation zu kennen, biete denen doch ggfls. kleinere Raten an, z.B. 5-8 Raten für die 278 €, damit diese dann auch für dich realisierbar bleiben.
 

Kartoffelpuffer

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Hallo,

ich wollte jetzt nochmal konkret nachfragen, ob ich zahlen muss.
Ich habe jetzt eine neue Ratenzahlungsvereinbarung gemacht vorerst.
Aber ich habe bisher noch nicht rechtlich abschließend und sicher prüfen können, ob ich überhaupt zahlen muss.

Bitte also nochmal oben lesen. Ich habe hier keinen Fehler gemacht. Keinen Einzigen!

Und ich will das nicht zurückzahlen! Ich habe für diesen Blödsinn kein Geld und bin der Meinung, dass die Sachbearbeiter das Geld selbst aus ihrer eigenen Tasche bezahlen können! Ich habe keine Lust für die Dummheit oder das Schneckentempo anderer Leute zu bezahlen.

Bitte um Aufklärung.


Gruß
Kartoffelpuffer
 

axellino

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Moin Kartoffelpuffer,

hierzu gab es doch sicher ein Verwaltungsakt und Du hast ein Aufhebungs/Erstattunsbescheid erhalten, oder nicht? Wenn Du der Meinung gewesen bist, das die Forderung nicht gerechtfertig ist, dann hättest Du fristgerecht, gegen diesen in Widerspruch gehen müssen. Desweiteren hast Du eine Ratenzahlungsvereinbarung vereinbart und jetzt auch wieder und hast somit die Forderung faktisch anerkannt.

Aber ich habe bisher noch nicht rechtlich abschließend und sicher prüfen können, ob ich überhaupt zahlen muss.
Dann gehe zum Amtsgericht und hol Dir ein Beratungshilfeschein und pack den ganzen Papierkram dazu ein und such ein Anwalt auf, dann wirst Du hierzu, eine rechtsverbindliche Antwort bekommen.
 
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