Mahnung vom AA Inkasso-Service. Wie gehe ich am besten vor? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Mark89

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Hallo :)

Ich lese mich seit Heute Morgen schon stetig durchs Forum und diverse Andere Foren/Artikel etc. um eine Antwort für mein Problem zu finden. Viele Fälle sind meinem Ähnlich und unterscheiden sich doch in einigen, wichtigen Punkten. Deswegen bin ich unsicher wie ich nun mit einer Inkasso Mahnung vom Arbeitsamt weiter verfahren soll.
Hier sind einige schlaue Köpfe deswegen hoffe ich dass eine kurze Schilderung meines Problems mir vielleicht den richtigen Weg weist.


Ich habe von 2010 bis etwa Juli/August 2011 Hartz 4 bezogen. Da ich Mitte Juli dann einen Job bei Burger King bekommen habe, konnte ich endlich weg von Hartz 4. Natürlich habe ich dort, nach dem erfolgreichen Probearbeiten, sofort bescheid gegeben, dass ich von nun an wohl auf eigenen Beinen stehen kann.
Mein Arbeitsverhältnis began am 25.7.2011, den Arbeitsvertrag mit dem konkreten Datum habe ich auch dem Jobcenter eingereicht (war zu der Zeit noch U25).
Da ich Mitte August nur ein recht geringes Gehalt erhalten habe, da ich im Juli ja nur ein paar wenige Tage gearbeitet habe, gab es eine Aufstockung vom Amt, sowie die Miete wurde weiterhin gezahlt.
Die Miete ist immer gleich auf dem Konto meiner Hausverwaltung gelandet und ging nie durch meine Hände.
Mitte September habe ich dann das erste vollwertige Gehalt erhalten (das waren bei Burger King für Vollzeit Arbeit nie mehr als 800-900€). Zu der Zeit habe ich jedoch auch noch einmal Geld vom Amt erhalten.
Darüber habe ich mir leider auch keine weiteren Gedanken gemacht, ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn die wissen was sie tun.

Am 17.11 ging dann ein Schreiben ein "Anhörung nach § 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGBX)" in welchem ich nach Erkenntnis der SB Leistungen zu Unrecht im Zeitraum von 1. September - 31 Oktober in Höhe von 1013,25€ bezogen habe, mit der Begründung dass ich Einkommen erzielt habe.

Genau am selben Datum erstellt wurde ein Änderungsbescheid mit der Aufforderung die Miete ab 1.12.2011 selbstständig zu zahlen.
Dort wurden zudem die mir zustehenden Beträgte der letzten Monate angepasst vom Zeitraum 1.8.11 - 1.1.12 bzw. "bewilligt". (Das waren dann so, bis auf den August, Beträge in Höhe von 50-150€).

Auf den Anhörungs-Wisch bin ich natürlich angesprungen, ich muss dazu sagen ich bin in einigen Dingen recht unerfahren und vorallem unselbstständig, ich lebe erst seit 2009 alleine und hatte einfach keine Ahnung von den ganzen Juristenschreiben des Amts, geschweige denn wie ich diese genau deuten soll.
Meine Mutter hat für mich dort angerufen um die Nachzahlung von 1000€ zu klären und laut ihrer Aussage, wurde ihr mitgeteilt dies soll so nicht sein und sei ein Fehler?

Ich habe mich darauf verlassen und so weiter gemacht. Ich habe bewusst auch keine Zahlungen des Amts mehr wahrgenommen, für mich war die ganze Sache mit dem Amt auch ab dem Moment gegessen, wo ich den Job angenommen habe. Aber scheinbar war das nicht so.

Ich habe dann etwa Ende März/April 2012 den Job bei Burger King geschmissen und quasi kurz darauf einen neuen Job angenommen, ich hatte nur 1 Monat Leerlauf und auch nicht daran gedacht irgendwas bei irgendwem zu beantragen, da ich mit dem Geld noch über die Runden gekommen bin.

Dann bemerkte ich etwa September/Oktober, dass eine Zahlung vom Amt auf meinem Konto eingegangen war in Höhe von 248€. Ich rief dort an und fragte nach was es damit aufsich hat, die Dame meinte das soll so sein und steht mir zu, leider habe ich mich darauf verlassen und auch leider keine schriftliche Bestätigung angefordert :(

Am 9.11.12 kam dann ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid mit der Aufforderung 386,91€ zu zahlen.
Diesmal wendete ich mich nicht an Mami sondern an einen Kollegen der mir riet Widerspruch einzulegen, da ich vorher ja "nur" 250€ erhalten habe und mir zudem bestätigt wurde dass dies so stimme.
Dies tat ich schriftlich mit Einschreiben.

Darauf kam keine Reaktion mehr. Ich dachte dass erledigt und mein Widerspruch sei "angenommen".

Bis eben Gestern, wo dann der ganze Batzen an Schulden beim Amt zum vorschein kam im Form eines Schreibens des Inkasso-Service und dass ich dies innerhalb einer Woche doch begleichen solle.

Nun habe ich panisch meine Kontoauszüge durchforstet und festgestellt, dass im Zeitraum 1.5.2012 - 31.7.2012 tatsächlich neben den 248€ noch einmal etwa 60€ erhalten habe.

Ich neige leider dazu meine Kontoauszüge nicht zu checken und lasse mir diese zwar zuschicken aber lege sie dann unbeachtet weg.


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Dies war jetzt der ausschweifende Überblick meiner JC Geschichte.
Jetzt habe ich da die Mahnung und weiß nicht so recht wie ich mich am besten verhalten soll?
Ich möchte nicht bestreiten dass das Amt Recht hat, jedoch frage ich mich ob ich in der ganzen Geschichte auch in irgendeinem Punkt eine Chance habe den Betrag zu minimieren? Ich habe gerade in der Anfangszeit des neuen Jobs dem Amt vertraut, ich habe alles eingereicht und dachte eben die wissen was sie tun. Natürlich bin ich jetzt schlauer.

Gibt es etwas was ich tun kann um den Schaden zu begrenzen? Oder gibt es da absolut kein Schlupfloch?
Wenn ich da nichts machen kann, dann zahle ich den Betrag natürlich, es war nie in meinem Sinne irgendetwas zu unrecht zu erhalten oder das Amt abzuziehen, für`s nächste mal bin ich schlauer.

Jedenfalls würde ich mich sehr um einen Hinweis freuen, wie ich diese ganze Sache vielleicht doch noch in meinem Sinne retten kann? Ich bin leider noch etwas überfordert :(

Danke schonmal und eine gute Nacht!
 

Bakunin

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Hi Mark89!

Als Erstes mal "willkommen im Forum"!

Du wirst langsam erwachsen und hast Deine ersten Lektionen des realen Lebens, auch wg. leider negativer Erfahrungen, schon gelernt!

Es gab mal jemanden, der sagte: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Dummer Spruch, trifft aber voll den Kern!

Habe jetzt aktuell leider keinen Tipp der Dir weiter hilft, bin aber sicher, dass folgende Posts inhaltlich "Butter bei die Fische " bringen!

Wünsche Dir viele Tipps und Anregungen zu Deinem "Problem" und wird schon!
 

Mark89

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Danke fürs Willkommen heißen Bakunin!

Der Spruch ist zwar so alt wie Menschheit, aber doch leider sehr wahr.
 
E

ExitUser

Gast
386,91€ ?

:icon_lol:

Wenn Du wegen dem Bissl Stress haben willst wehr Dich dagegen, wenn nicht vereinbar Ratenzahlung, 10 bis 20 € im Monat.
So wie ich das verstanden habe wurdest Du aber wissentlich überzahlt
und hattes aber eigentlich zu dem Zeitpunkt genug eigenes Einkommen.
Wenn die Dir vorher monatelang oder wochenlang nix gegebn hätten könntest sagen ich habs aufbrauchen müssen um zu überleben.
 

Mark89

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Naja insgesamt stehen jetzt 1107 € auf der Mahnung. Wenn es nur 380 wären, würde mich das nicht ganz so sehr tangieren :/
 
S

Snickers

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@Krypteia
bedeutet der Smilie das du an Sauerstoffmangel leidest und Hilfe benötigst?
So ein Kommentar mit dem Smilie ist für die :icon_tonne:
 
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