Mahnung obwohl vorher nie etwas kam (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

lilli001

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
14 Dezember 2007
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich habe vor zwei tagen eine Mahnung von der Kreisverwaltung bekommen. Ich soll eine Rückzahlung vornehmen. Das Problem an der Sache ist, das ich vorher nie eine Zahlungsaufforderung oder ähnliches bekommen habe. Auf nachfrage bei der Arge wurde mir gesagt das die Zahlungsaufforderung schon im Juli bei mir eingetroffen sei, aber ich habe nie etwas bekommen.
Die "nette" Dame bei der Arge sagte das in ihrem system steht das der Brief auf jeden fall bei mir angekommen ist.
Wenn ich da irgendwas bekommen hätte, hätte ich mich ja scho mal bei der Arge gemeldet.
Das Problem ist nun das in der Mahnung steht das ich den Gesamten betrag innerhalb einer Woche überweisen soll, ansonsten wird das Geld kostenpflichtig von meinem Konto abgebucht.
Die Dame von der Arge meinte auch, das ich gar nicht erst nach Ratenzahlung bei der Kreiskasse fragen müsse, weil ich ja die Zahlungsaufforderung ja schon im Juli bekommen habe und nun die Mahnung unabwendbar sei.

Was kann ich tun? Muss ich obwohl ich keine Schuld habe auch die Mahngebühren zahlen? Außerdem kann ich den Betrag den ich Zahlen soll nicht nachvollziehen, also was wäre wenn ich denen zuviel bezahle???

:icon_sad: Ich hoffe ihr könnt mir helfen

lg
 

Inkasso

Super-Moderation
Mitglied seit
25 Oktober 2005
Beiträge
3.662
Bewertungen
440
So einfach kann niemand Geld abbuchen
Es müsste eine Einzugsermächtigung vorliegen
 

physicus

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 März 2008
Beiträge
6.713
Bewertungen
1.086
stell bitte einen überprüfungsantrag nach §44 SGB X für diese zahlung, wenn es ein bescheid war dann bitte den zeitraum angeben.

Die "nette" Dame bei der Arge sagte das in ihrem system steht das der Brief auf jeden fall bei mir angekommen ist.
was die behauptet ist irrelevant, die nachweispflicht liegt bei der ARGE, sie muss dir nachweisen das du den brief erhalten hast, da reicht es NICHT aus wenn sie behauptet es steht bei ihr so im system, das er bei dir angekommen ist.
ein nachweis ist NUR ein einschreiben mit rückschein, wo du den erhalt quittieren musst, hat die ARGE das nicht hat sie halt pesch gehabt vor gericht.

siehe auch dieses urteil:

Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg, Aktenzeichen: L 8 AS 5579/07 vom 14.03.2008 "Ein Amt hat den Nachweis zu erbringen, dass eine Einladung dem Bürger zugestellt wurde. Ein einfacher Eintrag eines privaten Zustelldienstes auf dessen Karte, dass der Brief zugestellt wurde, reicht dafür nicht aus." und weiter "Zur Glaubhaftmachung des Nichtzugangs reicht ein bloßes Bestreiten aus, da schon aus logischen Gründen ein nicht zugestellter Brief niemals bewiesen werden kann".
um welche summe handelt es sich denn?
ratenzahlungen sind immer zu gewähren und eine größere summe kann sie auch nicht einfach einbehalten oder abziehen, das würde deinen bedarf unterdecken und dies darf laut BverfG urteil NICHT sein!

mfg physicus
 
E

ExitUser

Gast
Viel Ahnung hat die Dame wohl nicht.

Oder sie probiert's halt.

Die können Dich nicht unters Existenzminimum drücken...
 

Napolion Bonaparte

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2010
Beiträge
487
Bewertungen
40
Das Problem ist nun das in der Mahnung steht das ich den Gesamten betrag innerhalb einer Woche überweisen soll, ansonsten wird das Geld kostenpflichtig von meinem Konto abgebucht.
Die Dame von der Arge meinte auch, das ich gar nicht erst nach Ratenzahlung bei der Kreiskasse fragen müsse, weil ich ja die Zahlungsaufforderung ja schon im Juli bekommen habe und nun die Mahnung unabwendbar sei.

Was kann ich tun? Muss ich obwohl ich keine Schuld habe auch die Mahngebühren zahlen? Außerdem kann ich den Betrag den ich Zahlen soll nicht nachvollziehen, also was wäre wenn ich denen zuviel bezahle???
die auskünfte der arge waren bestimmt nur mündlich, oder ? :icon_eek:..:icon_evil:..so bitte nicht !

stell bei der arge einen antrag, ob du das geld in raten zurück bezahlen kannst. das dies nicht gehen soll ist totaler blödsinn :icon_laber:. und so einfach das geld vom konto abbuchen können die auch nicht. das geht erst einmal an den zoll. das weiss die dame von der arge auch. deshalb stellt sich mir die frage "warum setzt die dich so unter druck?"

mach das schriftlich mit der arge. die mündlichen aussagen der arge sind oft sehr sonderbar und nicht ganz anvollziehbar.....ich hatte meine sb gefragt wo den das zuständige sozialgericht ist und die sagte das ist in xx, dabie ist es in yy. tja, deshalb nur schritflich !
 

Wolfsdream

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Juni 2010
Beiträge
460
Bewertungen
58
Hallo,

bleib cool und fordere den Nachweis der Zustellung an in physischer Form und dann gehen die schwimmen.

Bon chance

Wolfsdream :icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Du solltest ganz besonders vorsichtig sein und Deine Unterlagen prüfen, ob denn überhaupt Leistungen zu unrecht bezogen wurden. Jede (voreilige) Reaktion hemmt die Verjährung. Nach meiner Meinung legt man es gar darauf an, was Schriftliches von Dir zu bekommen und möglicherweise hast nicht einmal Du eine evtl. Überzahlung(?) verursacht. Bereits das Telefonat wird ähnlich einer Anerkennung Deiner Schuld gewertet und ab jetzt legen die jedes Wort von Dir auf die Goldwaage. (Ich finde die Fachlichen Hinweise jetzt dazu nicht.)
 

Inkasso

Super-Moderation
Mitglied seit
25 Oktober 2005
Beiträge
3.662
Bewertungen
440
Bereits das Telefonat wird ähnlich einer Anerkennung Deiner Schuld gewertet und ab jetzt legen die jedes Wort von Dir auf die Goldwaage.
Mag die Sachbearbeiterin so sehen
Vor Gericht hätten angeblich geführte Telefongespräche kaum Bestand
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten