Mahnung BA regionaler Inkasso Service (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.042
Bewertungen
2.476
Hallo liebe Forengemeinde,

heute erhielt ich eine Mahnung der

Bundesagentur für Arbeit
Agentur für Arbeit Recklinghausen
Regionaler Inkasso-Service

in der Höhe von 205,80 € plus Mahnungsgebühr 1,30 €, also gesamt 207,10 €. Alles auch zu entnehmen der Anlage. Merkwürdig dabei ist, das die Datums bzw. Bewilligungszeiträume anders sind. Nur die Hauptforderung von 205,80 € ist dieselbe.

Jetzt die Pointe bei der Geschichte....

Die Grundforderung von 205,80 € ist per Gerichtsurteil zurückgenommen wurden. Dies entstand dadurch das ich mit dem Anwalt auch zuvor diese in den Widerspruch ging. Arge nahm es zurück. Ende dachten wir. Nein dann kamen die wieder an mit dem der Summe und dann trieben wir es bis vors Sozialgericht. Ende siehe Anhang halt.

Dachte damit sei der Fall abgeschlossen, mein Anwalt natürlich auch,

Nun diese Mahnung.

Klassischer Fall von da weiss nicht linke Hand nicht, was die rechte tut? Nur dreist? Oder macht die BA Inventur und verschickt sowas massenweise?

Soll ich nochmals den Anwalt bemühen? Wenn ja, gilt noch der alte Beratungshilfeschein? Hab keine Lust ein zweites mal zu blechen.

Oder soll ich es alleine machen? Aber wie vorgehen?

Bin gespannt auf eure Antworten, Tipps und Tricks.
 

Anhänge:

turbodrive

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 März 2012
Beiträge
690
Bewertungen
223
Das kannst du alles ohne Anwalt machen.Schicke dem BA regionaler Inkasso Service die Kopie vom Urteil und dann hat sich das erledigt,den Trappel hatte ich mit denen auch schon durch.

Da hatte ich bei denen angerufen und die wollten dann nur die Kopie haben.Nur musst du dich dann beeilen damit,denn im Pfänden sind die sehr schnell bei deinem Konto.
 

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.042
Bewertungen
2.476
Ja denke werde ich auch tun.

Geht auch per Mail wie ich sehe. Und das Gerichtsurteil haben die.

Sollen in meine Akte schauen, da ist alles fein dokumentiert :)

Und mit dem pfänden von Konten müssen die sich auch an Verfahrenswege halten. Denke so leicht kann auch die BA nicht pfänden.
 

turbodrive

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 März 2012
Beiträge
690
Bewertungen
223
Die Inkasso von der BA hat dein Gerichtsurteil nicht und somit auch keine Einsicht in deine Akte.Da musst du schon die Kopie des Urteils hinschicken,oder du rufst die nummer an und schickst dann nach absprache das Urteil per Mail.Denn solltest du nicht reagieren auf die Mahnung geben die nur dem Hauptzollamt bescheid und die pfänden dann dein Konto...Deswegen schrieb ich " beim Pfänden sind die schnell"..Ich habs durch mit dem Hauptzollamt,hat mich 14tage gekostet eh mein Konto wider frei war von der Pfändung.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.125
Bewertungen
7.562
Lt. Sitzungsprotokoll wurde ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom 5.3.2007 zurückgenommen. Die Mahnung bezieht sich aber auf einen AuE vom 29.5.2007, also einen ganz anderen Bescheid?!
 

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.042
Bewertungen
2.476
Lt. Sitzungsprotokoll wurde ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom 5.3.2007 zurückgenommen. Die Mahnung bezieht sich aber auf einen AuE vom 29.5.2007, also einen ganz anderen Bescheid?!
Ja ist aber die gleiche Forderung von 205.80 €

Es gibt keinen Bescheid vom 29.05.2007!!!

Das ist mir ja auch aufgefallen. Die haben einfach nur die Zeiträume verändert, wollen die so das Urteil umgehen?
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.125
Bewertungen
7.562
Dann solltest du ggf. mal nachfragen. Es ist nicht unüblich, dass ein Bescheid wegen Formfehler aufgehoben wird und man einen neuen -im Prinzip gleichlautenden- erlässt, in dem der Formfehler dann eben nicht enthalten ist.
 

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.042
Bewertungen
2.476
Dann solltest du ggf. mal nachfragen. Es ist nicht unüblich, dass ein Bescheid wegen Formfehler aufgehoben wird und man einen neuen -im Prinzip gleichlautenden- erlässt, in dem der Formfehler dann eben nicht enthalten ist.
Hä? Wieso sollte ich da "nachfragen"?

Ich habe nichts erhalten, ein Bescheid vom 29.05.2007 existiert nicht!!!

Die sollen mir mal nachweisen das sowas erlassen wurde und mir zugegangen ist.

Die Forderung ist identisch mit der vom Erstattungsbescheid vom 05.03.2007. Der ja wie jetzt bekannt sein sollte aufgehoben wurde

Was die machen ist rechtswidrig, einfach eine Mahnung mit fiktiven Bescheid vom 29.05.2007 erstellen.

Aber werde notfalls zu Anwalt gehen, der war schon sauer beim letzten mal das die mit den Datum rumpfuschen bei der selben Forderungssumme.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.125
Bewertungen
7.562
Du kannst sicherlich zum Anwalt gehen, wer will das verhindern? Wenn es aber wirklich einen Bescheid vom 29.5.2007 gibt: woher soll das Amt denn wissen, dass der dir nicht zugegangen ist?

Dann kannst du dich jetzt sicherlich darauf berufen: "Habe ich nicht erhalten, wurde demzufolge nie bekanntgegeben.", was aber nur bedeutet, dass die Widerspruchsfrist noch nicht abgelaufen ist, d. h.: man händigt ihn dir aus und du hast einen Monat Zeit für den Widerspruch.
 

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.042
Bewertungen
2.476
Warum erstellen die eine Forderung mit derselben Summe und dem selben Zeitraum aber beziehen sich auf einem mir nicht zugegangen Bescheid?

Zudem können die doch nicht mit dem neuen Bescheid vom 29.5.2007 einfach dieselbe Summe, derselbe Zeitraum ein Urteil ignorieren wo es ja gerade um diese Forderungssumme geht.

Kann doch nicht angehen das ich wieder und wieder wegen dem selben Grund dagegen widersprechen und klagen muss.
 

geonic

Elo-User*in
Mitglied seit
7 Januar 2011
Beiträge
213
Bewertungen
74
Warum erstellen die eine Forderung mit derselben Summe und dem selben Zeitraum aber beziehen sich auf einem mir nicht zugegangen Bescheid?
Guten Morgen,

Widerspruch gegen die Mahngebühren an die BA, Inkasso, mit genau dieser Begründung. Die sollten das dann an den Gläubiger (JC) weiterleiten zur Bearbeitung des Widerspruchs. JC muss Zugang des neuen AE-Bescheides nachweisen.

geonic
 

sischramme

Neu hier...
Mitglied seit
17 Januar 2014
Beiträge
2
Bewertungen
0
Hallo NIE etwas per E-Mail senden, besonders wichtige Dokumente. Zum einen ist die E-Mail nicht verschlüsselt und kann von jedem der möchte, gelesen werden. Und zum Anderen kann die BA dich bei der nächsten EGV darauf "Festnageln" deine Bewerbungen per E-Mail zu machen. Da du damit dein Recht auf Datenschutz selbst ausgehebelt hast.

Entweder persönlich abgeben und Quittieren lassen oder per Fax oder per Einschreiben und Rückschein. Und nicht vergessen, eine Frist setzen. 7 Tage sollten ausreichen.

Den Anwalt würde ich immer davon in Kenntnis setzen.
 

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.042
Bewertungen
2.476
Hallo NIE etwas per E-Mail senden, besonders wichtige Dokumente. Zum einen ist die E-Mail nicht verschlüsselt und kann von jedem der möchte, gelesen werden. Und zum Anderen kann die BA dich bei der nächsten EGV darauf "Festnageln" deine Bewerbungen per E-Mail zu machen. Da du damit dein Recht auf Datenschutz selbst ausgehebelt hast.

Entweder persönlich abgeben und Quittieren lassen oder per Fax oder per Einschreiben und Rückschein. Und nicht vergessen, eine Frist setzen. 7 Tage sollten ausreichen.

Den Anwalt würde ich immer davon in Kenntnis setzen.
Ich habe die Weitergabe und Speicherung der E-Mail Adresse ausdrücklich untersagt. Zudem das ich sie nur nutze um diese Angelegenheit zu klären, danach soll sie gelöscht werden.

Mach die Pferde hier nicht scheu, ich weiß wie ich mit denen umgehen muss. Stand auch öfters mit dem Kundenreaktionsmagement in Verbindung.

Und bisher kam da auch nichts per E-Mail. Und wenn? Ist mir nichts zugegangen.

Und Datenschutz bei BA, Jobcenter und der restlichen Welt? :icon_lol:

Die schnüffeln überall, egal ob legal oder illegal




Update: Sache ist nun wieder beim Rechtsanwalt, der setzt sich nun dran. Hat aber schon gesagt das die schlechte Karten haben die Summe zu bekommen.

Kosten tragen natürlich Die!

Gruß

Imaginaer
 
Oben Unten