Mahnbescheid vom FKH OHG vertreten durch PHG (Provea)

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Flibusterx1

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Hallo,
heute habe ich diesen Mahnbeschein (s. Foto) erhalten. Oben steht folgendes:
"Mahnbescheid
vom 04.08.2017
aufgrund des hier am 03.08.2017 eingegangenen Antrags..."

Soweit ich das verstanden habe, wird hier auf eine nicht bezahlte Rechnung aus dem Jahr 2010 hingewiesen. Aus 21,70€ sind nun 213,31€ geworden.
Ich weiß jetzt beim besten Willen nicht ob ich 2010 etwas bei der Firma Provea bestellt habe. Man findet relativ einfach einige Beträge zu dieser Firma und auch zu deren Methoden. Nun frage ich mich erstmal, ob die eventuell tatsächlich Recht haben. Das Problem besteht darin, dass ich keine Daten aus dem Jahr mehr zur Verfügung habe. Das Girokonto aus der Zeit besitze ich auch nicht mehr.

Ist das normal, dass man sich so nach 8 Jahren meldet? Warum ist der Mahnbescheid vom 04.08.2017, liegt also über 1 Jahr zurück? Müssen die nicht die Sache ein wenig gründlicher beweisen, nicht nur anhand der Rechnungsnummer, sondern durch den Zustellungsnachweis o.ä.?
Wie soll ich nun am besten vorgehen? Widersprechen? Auf dem Schreiben wird hingewiesen, dass man nur dann widersprechen sollte, wenn man sich sicher ist, ich kann mich aber gar nicht an diese Firma erinnern.

Natürlich bin ich für jeden Rat sehr dankbar..
 

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axellino

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Hallo Flibusterx1,

das Dreigestirn mit den Unterwäsche Spezi aus der Schweiz (Provea) und UGV Inkasso und Kanzlei FKH OHG, ziehen also weiter unermütlich ihre Kreise:popcorn:

Wenn man eine Suchmaschine mit den drei Spezialisten füttert, dann spuckt das Ergebnis etliche Seiten aus und Du bist somit wahrlich nicht der einzige potentielle Kunde von den Spezis.
Auch Ergebnisse aus unseren Forum werden aufgelistet, hier z.B.

https://www.elo-forum.org/schulden/189316-rechtsanwaltskanzlei-modenbach-fkh-ohg.html

ob und wie es in den Thema weiter ging, leider unbekannt.

Soweit ich das verstanden habe, wird hier auf eine nicht bezahlte Rechnung aus dem Jahr 2010 hingewiesen
Unabhängig jetzt mal davon, ob die gegen dich gerichtete Forderung überhaupt berechtigt ist, dürfte diese eigentlich verjährt sein und ich wüsste derzeit nicht, aufgrund deiner bisherigen Darlegungen, wie hätte diese ggfls. gehemmt werden können § 203 BGB - § 205 BGB oder Neubeginnen § 212 BGB oder hier nach derzeitigen Kenntnisstand ggfls. § 199 Abs.1 Nr.2 BGB in Frage kommen würde, damit diese nicht zutreffend wäre.

Ist das normal, dass man sich so nach 8 Jahren meldet?
Natürlich nicht und hier scheint wohl auch nach derzeitigen Kenntnisstand und deinen Darlegungen, etwas gewaltig im argen zuliegen:icon_evil:

Warum ist der Mahnbescheid vom 04.08.2017, liegt also über 1 Jahr zurück?
Es scheint "wohl" so, das damals eine ordnungsgemässe Zustellung dessen nicht erfolgen konnte und man hat sich "wohl" mehrmals des Melderegisters bedient, um an Auskünfte zu kommen, so jedenfalls im MB ersichtlich.

Müssen die nicht die Sache ein wenig gründlicher beweisen, nicht nur anhand der Rechnungsnummer, sondern durch den Zustellungsnachweis o.ä.?
Nein zum jetzigen Zeitpunkt muss noch nix bewiesen oder nachgewiesen werden, erst in ein möglichen streitigen Gerichtsverfahren müssten Fakten auf den Tisch gelegt werden.

Wie soll ich nun am besten vorgehen? Widersprechen?
Meine persönliche Einschätzung und mein persönliches weiteres Vorgehen hier, die aufgrund deiner bisherigen Darlegungen beruhen und so ist es dann auch zu verstehen, denn eine Entscheidung über ein weiteres Vorgehen hier, wirst Du natürlich selbst treffen müssen und wenn Du dir dazu nicht sicher sein solltest, dann suche hierzu schnellstens und fristgerecht (14 tägige Widerspruchsfrist) eine Verbraucherzentrale oder Anwalt für eine Einschätzung und Rechtsberatung des ganzen Klamauk auf.

Aber mal ehrlich, wenn ich persönlich einen an mich zugestellten MB aus den Briefkasten fische, mit einer beinhaltenden Forderung mit der ich absolut nix anfangen kann, dann gibt es für mich darauf nur, unbegründeter und fristgerechter komplett Widerspruch. Wenn man daraufhin meint, man hat eine berechtigte Forderung gegen mich, na dann bitte, gehe ins streitige Verfahren und schiess die Kosten dafür vor, dann wird wenigstens Tacheless geredet und es müssen Fakten auf den Tisch gelegt werden und hier im weiteren sowieso auch, was eine mögliche Verjährung betrifft, auf die man sich auch noch in einen evtl. folgenden streitigen Verfahren mit der Gegenseite, berufen könnte.

Viele Grüsse
axellino
 
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