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Macht ein Rehaantrag zum Ablauf der Erwerbsminderungsrente Sinn?

Susanne42

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#1
Ich frage mich gerade, ob es Sinn macht, wenn das Ende meiner Erwerbsminderungsrente naht noch einmal eine Reha zu beantragen?
Zum einen war meine letzte Reha echt richtig toll, hat mir sehr gut gefallen.
Zum anderen hätte ich dann ja noch mal eine Begutachtung zur Leistungsfähigkeit.
Wie habt ihr das gemacht?
 

ckl1969

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#2
AW: Macht ein Rehaantrag zum Ablauf der Erwerbsminderungsrente sinn?

Zum anderen hätte ich dann ja noch mal eine Begutachtung zur Leistungsfähigkeit.
Wie habt ihr das gemacht?
Also soweit ich weiss, dienen Rehas in der Regel dem Zweck, die Erwerbsfähigkeit der Versicherten zu sichern bzw. wieder herzustellen. Das Gutachten kommt dann am Ende als Ergebnis raus, ist aber nicht der eigentliche Sinn der Reha. Also das Erstellen des Gutachtens. Dafür gibt es die wesentlich kostengünstigere Variante der Gutachter vor Ort bzw. wohnort Nähe.

Fraglich ist ja auch bzw. geht aus deiner Frage nicht hervor, welches Ergebnis du mit dem Gutachten erzielen willst? Weitergewährung der Rente oder Wiedereingliederung?

Willst du weiter verrentet werden, kann so eine „freiwillige“ Begutachtung auch schnell ein Schuß werden der nach hinten los geht.
 

Muzel

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#3
AW: Macht ein Rehaantrag zum Ablauf der Erwerbsminderungsrente sinn?

Meinst du, dass eine Reha dir helfen könnte wieder erwerbstätig zu sein? Willst du Rente. Meiner Vorschreiberin kann ich nur zustimmen.
 

saurbier

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#4
AW: Macht ein Rehaantrag zum Ablauf der Erwerbsminderungsrente sinn?

Hallo Susanne42,

Ich frage mich gerade, ob es Sinn macht, wenn das Ende meiner Erwerbsminderungsrente naht noch einmal eine Reha zu beantragen?
Nun ja, meine Vorredner haben hier ja schon einiges geschrieben.

Da deiner Aussage ja nicht gerade allzuviel entnommen werden kann, vermute ich mal in Blaue hinein, das bei dir ggf. eine befristete EMR vorliegt die nun wohl in kürze auslaufen dürfte.

Im Regelfall wird dir dann die DRV ca. 6 Monate vorher bereits einen Weiterbewilligungsantrag (R120) zukommen lassen, dem möglicher Weise auch noch das Formular (R215) Selbsteinschätzung beigefügt ist. Weiterhin wird die DRV dann im Regelfall den behandelnden Arzt anschreiben und von ihm eine gesundheitliche Einschätzung (Arztbericht) anfordern.

So zumindest lief es bei mir bereits mehrmals in den letzten Jahren ab.

Ob man da seitens der DRV eine neuerliche Reha für Sinnvoll erachtet oder eben nicht, hängt dann wohl auch vom Arztbericht ab.

Da kann die DRV eine Reha aber genauso gut auch eine Begutachtung durch einer ihrer Gutachter als notwendig erachten.

Von sich aus eine Reha zu beantragen halte ich für eher mal nicht sinnvoll, denn sowas kann ggf. auch böse nach hinten losgehen. Was wäre z.B. wenn die neuerliche Reha plötzlich eine Wunderheilung feststellen würde.

Ich würde dir eher mal raten, wenn dir der Weiterbewilligungsantrag vorliegt, dich über das weitere Vorgehen mit deinem behandelnden Arzt zu besprechen, denn weis ja wohl am besten um deinen Gesundheitszustand.


Grüße saurbier
 

Susanne42

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#5
Welches Geld bekomme ich nach der Erwebsminderungsrente?

Ich mache mir langsam Gedanken über das Ende meiner Erwerbsminderungsrente.
Vor der Erwerbsminderungsrente hatte ich noch 10 Monate Krankengeld und alles an Alg1; also 15 Monate.

Jedoch welches soll ich beantragen? Ich möchte zwar wieder arbeiten nach der Erwerbsminderungsrente, jedoch ist es bestimmt extrem schwer, was zu finden mit meinem Krankheitsbild.

Meine Ärztin würde mich auch krankschreiben, jedoch meinte sie, dass es direkt nach der Erwerbsminderungsrente nicht geht.

Also müsste ich vermutlich erst Alg1 beantragen, dann krankschreiben, dann wieder Alg1?
Oder wie genau.

Und wie genau ist das mit den Blockfristen? Sind ja eigentlich mehr als 3 Jahre rum, eigentlich müsste ich vollen Neuanspruch haben, jedoch bei der Kasse meinte, nach der Erwerbsminderungsrente ist es anders, da hat man nur Restanspruch.
Stimmt das? Hab nichts dazu im Netz gefunden.
 

Kerstin_K

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#6
AW: Welches Geld bekomme ich nach der Erwebsminderungsrente?

Bist Du denn überhaupt schpn sicher, dass die Rente nicht verlängert wird?
 

Susanne42

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#7
AW: Welches Geld bekomme ich nach der Erwebsminderungsrente?

Nein, da bin ich mir nicht sicher.
Ich hab null Idee.
Aber ich war damals schon überrascht, das ich sie überhaupt bekommen hab.
Bin zwar krank, aber komplett und dauerhaft krank hätte ich nie und nimmer so eingeschätzt.
Lediglich auf der Reha hatten die mich Erwerbgemindert eingeschätzt und so bekam ist, nach nur 7 Monaten Krankengeld (gesetzliches Minimum) gleich Erwerbsminderungsrente.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es jetzt auch noch verlängert wird.
 

Susanne42

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#8
AW: Macht ein Rehaantrag zum Ablauf der Erwerbsminderungsrente sinn?

Vielen Dank erstmal.

Ich hab mir noch keinerlei Gedanken darüber gemacht, ob ich wieder arbeiten möchte oder in Erwerbsminderungsrente bleiben möchte.

Die Entscheidung würde ich einfach der DRV überlassen, als Endergebnis wären beide Varianten ok.
Ich denke, die Entscheidungen, wer Verlängerung bekommt oder nicht, sind doch eher völlig willkürlich.
Manchmal hab ich schon gedacht, dass das einfach ausgelost oder gewürfelt wird 😅😉

In sofern hab ich an Reha gedacht, weil die 6 Wochen Einschätzung für mich selber viel mehr bringen, als wenn ich mal eben 1,5h zum Gutachter gehe.

Ins besondere, da mein Krankheitsbild ( ohne ins Detail gehen zu wollen) auch recht viele Tage ergibt, wo ich völlig „normal“ bin und niemand auf die Idee kommen würde, das mir was fehlt.
Und wenn ich ausgerechnet an solch einen Tag meine Begutachtung hätte, dann würde es wohl kein Bild ergeben.

Dazu kommt, dass ich auch irgendwie eine Reha brauche, wegen mal wieder „in Tagestruktur“ zu kommen und angeschubst zu werden.
Ich weiß ja, das hier viele Reha doof finden, aber ich hatte eine extrem tolle Reha, die mir wirklich damals geholfen hatte.
Jedenfalls nach meinen Empfinden.
Ich hatte nämlich nach der Reha das Gefühl, ich sei wieder arbeitsfähig und fiel fast vom Hocker, dass ich AU war und auch noch voll erwerbsgemindert.

So hatte ich mich überhaupt gar nicht eingeschätzt, aber im Nachhinein hab ich auch gedacht, das die Rehaärzte dann wohl recht hatten.

Deswegen kann ich leider nur sagen, das ich das überhaupt nicht selber einschätzen kann, ob ich arbeiten kann oder nicht.
 

Kerstin_K

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#9

Susanne42

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#12
AW: Welches Geld bekomme ich nach der Erwebsminderungsrente?

Seit ich keine Krankmeldung brauche, gebe ich irgendwie nicht mehr zum Arzt. War ich aber vorher auch nicht
 

cibernauta

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#13
AW: Welches Geld bekomme ich nach der Erwebsminderungsrente?

Wenn du wieder arbeiten willst, solltest du vieleicht mit der RV über Eingliederungsleistungen sprechen, sprich LTA beantragen.

Meine Erfahrung ist, dass einem schnell unterstellt wird, man sei nicht krank, wenn man nicht regelmäßig zum Arzt geht. In dem Fall wäre es hilfreich, eine unbefristeten GdB vorweisen zu können. Der sagt zwar nichts über die Erwerbsfähigkeit aus, aber es ist immer ein Nachweis für eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung.

Ich geh einmal im Quartal zum Facharzt, auch wenn er nichts für mich tun kann. Wenn ich dann mal ein Attest brauche oder ein neues Gutachten ansteht, hat er zumindest eine Basis.

Ein guter Arzt, der weiß, was er schreiben muss, ist viel wert.
 

saurbier

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#14
AW: Welches Geld bekomme ich nach der Erwebsminderungsrente?

Hallo Susanne42,

nun ja, mit sowas bringst du die DRV leider nur auf dumme Gedanken und stellst dir damit ggf. ein Bein.

Ja warum gehst du denn nicht weiterhin zum Arzt, du bist doch immerhin gesundheitlich so kaputt das du eine volle EMR erhälst.

Ich hoffe mal du verstehst die Kausalität über die sich die DRV auch so ihre Gedanken machen wird.

Wenn du bei der nächsten Rentenverlängerung keine gewichtigen Gründe vorbringen kannst, welche die DRV davon überzeugen das sich dein Gesundheitszustand eben nicht massiv verbessert hat, nun dann könnten sich deine Vermutungen leider als realistisch ansehen lassen.

Im allgemeinen hat man nach einer EMR zuerst mal wieder Anspruch auf ALG-I, da man ja über die Rentenkasse auch dafür Beiträge abführt (§ 26 Abs. 2 Satz 3 SGB III).


Grüsse saurbier
 

saurbier

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#15
Hallo Susanne42,

ch hab mir noch keinerlei Gedanken darüber gemacht, ob ich wieder arbeiten möchte oder in Erwerbsminderungsrente bleiben möchte.
Nun ja, ob Rente oder Arbeit ist nun mal kein Wünsch-dir-was Konzert.

Das sollte man schon selber wissen, ob man tatsächlich so kaputt ist das man keiner Arbeit mehr nachgehen kann, mit welcher man seinen Lebensunterhalt selbst verdienen kann, oder es es geht.

Sofern du eh keinerlei weitere ärztliche Behandlung in Anspruch genommen hast, könnte es ggf. bei der ersten Nachprüfung schwer fallen der DRV hier eine berechtigte Grundlage vorzulegen, denn nach meiner bisherigen Erfahrung fragt die DRV zuerst mal beim behandelnden Arzt an (billigster Weg), bzw. schaltet einen eigenen Gutachter ein.

Ob man dir überhaupt ohne nähere ärztliche Empfehlung eine Reha bewilligen würde, halte ich für fragwürdig, denn das kostet weit mehr Geld.

Um wieder in irgend einer Arbeit Fuß zu fassen (Arbeitsstruktur) käme dann die AfA eher in Frage, bei welcher du dich ja nach dem Auslaufen der EMR wieder melden müßtest.


Grüße saurbier
 

Susanne42

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#16
Hallo ihr,

Danke erstmal.

Ja, das mit dem Arzt ist so eine Sache.
Ich weiß gar nicht so, was ich da soll. Also, natürlich kann ich zum Arzt hingehen, aber der wird mich fragen, was ich möchte und dann wüsste ich nicht, was ich sagen soll 😅.

Aber danke jedenfalls für eure ganzen Ratschläge. Ich werde mal einfach einen Rehaantrag abschicken und wenn es abgelehnt wird, dann ist es halt so.
Dadurch dass ich noch soviel Alg1 und Krankengeld hab, brauch ich mir ja auch irgendwie keinen Stress machen.
 

Susanne42

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#17
Achso, hatte noch eine Frage überlesen:
GDB von 50 hab ich, unbefristet.
Aber letztendlich hab ich keine Krankheit, die Arztbesuche erforderlich macht.
Deswegen bin ich gedanklich grad überfordert mit dem Thema Arztbesuch. Was soll ich den Arzt sagen? Klar er muss diesen Zettel für die Reha ausfüllen, aber ansonsten ....ich weiß nicht, ich kann doch nicht ohne Bedarf zum Arzt?
 

Muzel

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#18
Ich habe solche Anträge immer von einer Rentenberatungsstelle ausfüllen lassen. Ein Versicherungsnältester hat mir auch schon geholfen. Du solltest diese Sachen mit einem qualifizierten Berater besprechen.
Wieso willst du keine Reha machen? Sie hat dir doch gut getan.
 

Kerstin_K

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#20
Muzel. Man kann einen rehaantrag auch selber ausfüllen. So schwer ist das nicht.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Muzel

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#21
Es ist ein Unterschied, wenn ich sage, dass ich gemobbt wurde oder wenn die DRV-Beratungsstelle das behauptet.
Mobbing war ein wichtiger Grund für meine bewilligte Rente.
 

Kerstin_K

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#22
1. Die Beratungsstelle kann gar nichts behaupten, die kenneen ja die Fakten nicht und tragen nur in den Antrag ein, as Du ihnen sagst.

2. Mobbing kann niemals ein Grund für eine EMR sein. Was hat Mobbing mit der Erwerbsfähigkit zu tun? Man kann viellicht von Mobbing so kramk werden, dass man erwerbsunfähig ist, aber dann ist nicht das Mobbing der Grund für die Rente sondern die dadurch entstandene Krankheit.

Mobbing könnte man ja abstellen, indem man den Arbeitgeber wechselt.
 

Doppeloma

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#23
Hallo Susanne42,

Ich mache mir langsam Gedanken über das Ende meiner Erwerbsminderungsrente.
Wie lange warst du denn bisher in EM-Rente, wäre das deine erste Verlängerung ?
Ich verstehe das nicht ganz, wenn du meinst wieder arbeiten zu können, dann such dir einen Job und starte einen Versuch, eine Reha wird dir dazu auch keine Aussagen bringen.

Wenn es klappt stellt die DRV ohnehin bald die Rente ein oder wird sie ganz sicher nicht verlängern.
Zum Sinn einer DRV-Reha wurde dir eigentlich schon Alles geschrieben.
Bist du denn noch in einem "ruhenden" Arbeitsverhältnis oder wärst du arbeitslos wenn deine EM-Rente nicht verlängert wird ???

Warum stellst du nicht einfach zeitgerecht den Verlängerungs-Antrag und wartest ab was sich dann ergeben wird, es ist durchaus möglich, dass dich die DRV dann zur Reha schickt, um ein "Langzeit-Gutachten" zu bekommen.

Da würde ich besser keine "schlafenden Hunde wecken" mit einem eigenen Reha-Antrag, nur um wieder mal (für ein paar Wochen) eine "Tagesstruktur" zu bekommen.

Vielleicht solltest du das lieber über medizinische Möglichkeiten (Tagesklinik) bei der KK machen, so ganz verstehe ich nicht, dass du keinerlei Behandlungen / Therapien zu benötigen glaubst.
Aber andererseits eine Reha machen möchtest, um Tagesstruktur zu bekommen, dann scheint es ja doch therapiebedürftige Probleme zu geben.

Dazu möchte die DRV beim Antrag auf Verlängerung der EM-Rente auch Auskünfte haben, welche Behandlungen du zur Besserung deines Zustandes absolviert hast in der bisherigen EM-Rentenzeit.

Vor der Erwerbsminderungsrente hatte ich noch 10 Monate Krankengeld und alles an Alg1; also 15 Monate.
Ein Krankengeld-Anspruch bleibt nicht bestehen, wenn man eine EM-Rente bezieht ist man für Krankengeld gar nicht mehr versichert, dafür muss man erst wieder eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen.

Jedoch welches soll ich beantragen?
Das kann man sich also nicht aussuchen, nach einer EM-Rente "auf Zeit" hast du Anspruch auf ALGI wenn die Rente nicht verlängert wird.
Das läuft dann ähnlich wie nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld, es kann sein, dass dein ALGI dann "fiktiv" (nach deinem Ausbildungsstand) berechnet wird, weil dein letztes Arbeitseinkommen schon zu lange zurück liegt.

Ich möchte zwar wieder arbeiten nach der Erwerbsminderungsrente, jedoch ist es bestimmt extrem schwer, was zu finden mit meinem Krankheitsbild.
Nicht nur dein Krankheitsbild wird dir "im Wege stehen", auch die lange Zeit wo du nicht Erwerbstätig gewesen bist und wenn du schon Ü 50 (ist ja der Fall wenn du Anspruch auf 15 Monate ALGI haben wirst) bist dann reißt sich sowieso kein AG mehr darum dich einzustellen.
Erschwerend wirkt sich auch der Schwerbehinderten-Ausweis aus, es gibt kaum AG die bereit sind Schwerbehinderte einzustellen ... oder man wird am Ende der Probezeit wieder entlassen, ehe der höhere Kündigungsschutz greift.

Meine Ärztin würde mich auch krankschreiben, jedoch meinte sie, dass es direkt nach der Erwerbsminderungsrente nicht geht.
Verstehe ich nicht, wenn du die EM-Rente nicht verlängert bekommst, obwohl es nötig wäre, dann legt man Widerspruch dagegen ein (bei der DRV) und es ist sogar notwendig, dass sie dich dann AU schreiben wird.

Eine AU-Bescheinigung kann man auch haben, wenn man KEINEN Anspruch auf Krankengeld (mehr) hat, das belegt, dass man Arbeits-UNFÄHIG ist und hat nichts damit zu tun, wo das Geld gerade herkommt (und ob man überhaupt noch welches bekommt).

Also müsste ich vermutlich erst Alg1 beantragen, dann krankschreiben, dann wieder Alg1? Oder wie genau.
Du kannst dann NUR ALGI beantragen und deine Ärztin darf dich durchaus AU schreiben, ab dem ersten Tag wo deine EM-Rente dann abgelaufen ist ... lies dir mal die Themen und Beiträge zur "Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III" durch.

Genau so läuft das wenn eine befristete EM-Rente nicht mehr verlängert wird, es sei denn du kannst rechtzeitig eine Arbeit finden und aufnehmen ...
Dann würdest du daraus wohl auch wieder Krankengeld-Anspruch haben, nach Ablauf einer (starren) Blockfrist gibt es keinen "Rest-Anspruch" auf Krankengeld. :icon_evil:

Da beginnt einfach ein neuer Anspruch auf 78 Wochen, da du bisher nicht ausgesteuert wurdest, gibt es keine weiteren Bedingungen ... außer, dass du in einem pflichtversicherten Arbeitsverhältnis erst AU werden solltest, um überhaupt Krankengeld zu bekommen.

Sind ja eigentlich mehr als 3 Jahre rum, eigentlich müsste ich vollen Neuanspruch haben, jedoch bei der Kasse meinte, nach der Erwerbsminderungsrente ist es anders, da hat man nur Restanspruch.
Das solltest du dir bei Bedarf von deiner KK mal schriftlich geben lassen (mit Angabe der Rechtsgrundlage), wenn du wieder arbeitest interessiert es dafür nicht mehr, ob du mal eine EM-Rente bezogen hast ...
Neue Blockfrist = neuer Anspruch auf Krankengeld ... jedenfalls wenn du in einem Arbeitsverhältnis bist.

Du musst nicht Alles einfach glauben was man dir so "erzählt", im Netz wirst du dazu auch nicht viel finden, die meisten EM-Rentner gehen nie wieder regulär arbeiten, da stellt sich diese Frage gar nicht mehr.

Der Gang zur AfA ist öfter nötig, wie du hier auch nachlesen kannst, denn Verlängerungen werden auch häufiger mal abgelehnt ...

MfG Doppeloma
 

Susanne42

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#24
AW: Macht ein Rehaantrag zum Ablauf der Erwerbsminderungsrente Sinn

Bezüglich Krankengeld und Alg1 hab ich andere Infos bekommen, nämlich, das ich nach der Erwerbsminderungsrente am besten Alg1 beantrage ( also normales, keine Nathlosigkeitsregelung) und nach mehr als 28 Tagen mich wieder krankschreiben lasse um zunächst den Restanspruch Krankengeld aufzubrauchen bevor ich wieder in Alg1 gehe.
Blöd dass das so eine ganz andere Aussage ist, als Doppeloma hier schreibt. Jetzt bin ich ganz „ verwirrt

Der Gedanken bezüglich Reha war, dass ich Reha total hilfreich finde. Tagesklinik ist voll Stress für mich, denn da hat man kein Zimmer zum entspannen zwischendurch. Das hab ich mal probiert, konnte jedoch nur 3 Tage durchhalten.

Wenn ich erst den Verlängerungsantrag stelle, hab ich „Angst“ dass die einfach so verlängern, ohne dass ich eine Reha bekommen.
Bin ich erst auf einer Reha, können die dort beurteilen, ob ich wieder arbeiten kann, ich selber kann das nicht, absolut null Gefühl dafür.
 

Muzel

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#25
Bei mir ist Mobbing als Grund für die EM ohne Widerspruchsverfahren und nur mit einem Gutachter durchgegangen.
Meinst du, das wäre ohne diese DRV Beratungsstelle auch so leicht gegangen? Das Mobbing hat während meiner Ausbildung stattgefunden und war extrem grausam
 

Susanne42

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#26
Hi Munzel, wollte nur sagen, das meine Erkrankungen nichts mit Mobbing zu tun haben.
Ich würde auch nie im Leben meine Anträge von jemanden anderes ausfüllen lassen, sowas mach ich lieber selber.

Trotzdem lieb von dir, dass du diesen Gedanken mit einbringst.

Bin um jeden Tipp dankbar
 

Muzel

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#27
Ich hätte mir nie getraut selber das Mobbing als EM-Grund anzugeben.
Der andere Grund ist dann noch, dass du viel kränker wirkst, wenn du den Antrag nicht selbst ausfüllst.
Ich hoffe, dass mich nun niemand aufhängt.
 

Allimente

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#28
Der andere Grund ist dann noch, dass du viel kränker wirkst, wenn du den Antrag nicht selbst ausfüllst.
Woher will denn einer wissen, wer am Ende den Antrag tatsächlich auch ausgefüllt hat? Das wichtigste ist die Unterschrift, die auf dem Antrag erfolgt, alles andere ist Latte. Da überschätzt Du die Ämter aber gewaltig. Als wenn die eine Schriftprobe machen um rauszufinden, wer den Antrag ausgefüllt hat. :biggrin:
 

Susanne42

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#29
Ich hab bisschen das Gefühl, die Diskussion läuft hier aus den Ruder.
Sorry, liebe Muzel, bitte mache doch einen eigen Thread zu deinen Mobbingthema auf und zu der Beratungsstelle, die Dir half.

Denn das hat, wie bereits mehrfach erwähnt, rein gar nichts mit meinem Thema zu tun.
Ich bin weder jemals gemobbt worden, noch nehme ich öffentliche Hilfsangebote in Anspruch, um meine Anträge auszufüllen.

Ich habe meine Erwerbsminderungsrente erhalten, obwohl ich den Antrag zur Reha und danach den komplett alleine ausgefüllt hab.
Sowas fällt mir leicht.

Und meinen Rehaantrag hab ich gestern einfach mal ausgefüllt nun. Mal gucken, ob es bewilligt wird oder nicht.

Vielen Dank für euere Hilfe. Eure verschiedenen Meinungen haben mir sehr weitergeholfen.
 

Doppeloma

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#30
Hallo Susanne42,

Bezüglich Krankengeld und Alg1 hab ich andere Infos bekommen, nämlich, das ich nach der Erwerbsminderungsrente am besten Alg1 beantrage ( also normales, keine Nathlosigkeitsregelung)
Kommt ja immer darauf an welche Rechtsgrundlagen es dafür (angeblich) geben soll, ein Link zu deiner Quelle mit den anderen Informationen wäre dann nicht schlecht, wir lernen ja auch immer gerne was dazu.

Im SGB V (Recht der Krankenkassen) gibt es einen solchen "Rest-Anspruch" (nach Ablauf einer Blockfrist) jedenfalls NICHT und aus EM-Rentenbezug ist man auch nicht für Krankengeld versichert.

Das ist ja eine Lohnersatz-Leistung und EM-Rente ist kein "Arbeitslohn" / Erwerbseinkommen.
Direkt nachfolgend auf eine EM-Rente KANN man auch kein "normales" ALGI bekommen, immerhin musst du im Antrag auf ALGI dann genau angeben, wovon du die letzten Jahre gelebt hast (wegen der Versicherungszeiten), da wirst du auf jeden Fall dann zunächst vom ÄD "begutachtet".

Nach einer EM-Rente wird zumindest die AfA nicht (ohne erneute ärztliche Prüfung) davon ausgehen wollen, dass du nun wieder voll Einsatzfähig / Leistungsfähig bist am "allgemeinen Arbeitsmarkt". :icon_evil:

"Normal Arbeitslose" werden nicht erst vom ÄD begutachtet, die gehen direkt in die Arbeitsvermittlung, die kommen aber auch nicht aus einer EM-Rente zur AfA sondern (in der Regel) direkt aus einem Arbeitsverhältnis.

und nach mehr als 28 Tagen mich wieder krankschreiben lasse um zunächst den Restanspruch Krankengeld aufzubrauchen bevor ich wieder in Alg1 gehe.
Welchen Sinn soll das mit diesen 28 Tagen haben ???

Blöd dass das so eine ganz andere Aussage ist, als Doppeloma hier schreibt. Jetzt bin ich ganz „ verwirrt
Tut mir leid wenn ich durch die realen Infos zu deiner Verwirrung beigetragen habe, spätestens wenn die KK dann keinen "Rest-Anspruch" mehr zahlen will, wirst du wissen was stimmt.

Der Gedanken bezüglich Reha war, dass ich Reha total hilfreich finde. Tagesklinik ist voll Stress für mich, denn da hat man kein Zimmer zum entspannen zwischendurch. Das hab ich mal probiert, konnte jedoch nur 3 Tage durchhalten.
Für mich war die Reha damals "voll Stress", obwohl ich nicht ambulant war und ein Zimmer hatte, mich würden keine 10 Pferde dazu bringen eine (psychosomatische) Reha freiwillig zu beantragen, im Zeitraum einer laufenden EM-Rente ...

Wenn du arbeiten gehst ist das auch Stress (ich kenne jedenfalls keine stressfreien Jobs mehr) und es gibt kein Zimmer, wo du dich mal zurückziehen kannst wenn dir alles zu viel wird ... :icon_evil:
Du schreibst, dass du testen willst ob du wieder einer Berufstätigkeit gewachsen sein könntest, das würde ja deutlich besser in den Ablauf einer Tagesklinik passen.

Jeden Morgen aufstehen müssen, dort hin, das Klinik-Programm durchstehen und Abends zurück nach Hause ... das ist (aus meiner theoretischen Sicht) doch sinnvoller, um die Belastbarkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben wirklich auszutesten.

Wenn ich erst den Verlängerungsantrag stelle, hab ich „Angst“ dass die einfach so verlängern, ohne dass ich eine Reha bekommen.
Na-Ja, die meisten Anderen haben mehr Angst davor, dass die EM-Rente gar nicht mehr verlängert wird und wenn man keine Behandlungen / Therapien mehr durchgeführt hat (und nachweisen kann für die Verlängerung), dann ist das nicht so sicher, was du "befürchtest" ...

Bin ich erst auf einer Reha, können die dort beurteilen, ob ich wieder arbeiten kann, ich selber kann das nicht, absolut null Gefühl dafür.
Das können die dort auch nicht wirklich beurteilen, denn dort arbeitest du ja nicht und wenn du keine ernsthaften medizinischen Gründe hast für deinen Reha-Antrag (und die auch durch Arztberichte belegen kannst), dann wird der auch abgelehnt, als nicht erforderlich ...

"Ich hätte gerne mal wieder eine Reha" dürfte auch der DRV "zu dünn sein", um dir wirklich eine zu bewilligen.
Bei Reha-Bewilligung wird es dann wohl darauf hinauslaufen, dass du (aus Sicht der Klinik) wieder als voll belastbar in die Berufstätigkeit entlassen wirst ... denn das ist die Hauptaufgabe dieser Kliniken im Auftrag der DRV.

MfG Doppeloma
 
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