Macht ein Antrag auf GDB Sinn ?

Sandrin

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Moin,moin.

Habe einen Bekannten hier dem es momentan nicht so prickelnd geht und der darüber nachdenkt wie es weiter geht.

Im Augenblick überlegt er ob es einen GDB beantragen soll oder nicht und wenn ja ob Ihm das etwas bringt. Ob er direkt Merkzeichen G beantragen soll oder ob er da gar keine Chance hat.

Ich kenne mich damit nicht wirklich aus und kann Ihm nicht weiter helfen. Ich zähle mal seine "Wehwehchen" hier auf auch wenn mir klar ist das man das an Hand dessen nicht wirklich beantworten kann aber zumindest hoffe ich das man es abschätzen kann.

So denn mal los:
Hypertonie
Anfang einer vaskulären Demenz in Folge der Hypertonie (kann evtl. gestoppt werden)
Sporadische Sehstörungen auf Grund der Hypertonie
Karpaltunnelsyndrom beidseitig
Bandscheibenvorfall HWS und LWS
Arthrose 3 Grad linkes Knie
Vollständiger Arterienverschluss rechtes Bein (Wegstrecke unter 200m gesichert)

Hoffe damit kann jemand was anfangen und zumindest einen Rat gebe welche Richtung man gehen sollte.
 

BettyBlue

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Hallo Sandrin,

ich kenne mich jetzt bezüglich der aufgeführten Krankheiten/Einschränkungen auch nicht aus, aber wäre ich anstelle deines Bekannten würde ich auf alle Fälle einen GdB, am besten gleich mit G beantragen (es scheint ja auch mobile Einschränkungen zu geben). Schaden kann es nicht, nur nutzen, schließlich erhält man mit entsprechenden Merkzeichen diverse Vergünstigungen.

Ich würde das ganze mit Hilfe eines Anwalts oder einem Sozialverband (z.B. Vdk) beantragen, um größtmögliche Chancen auf die Bewilligung eines möglichst hohen GdB's zu erhalten.

Befindet sich dein Bekannter bereits in Rente? Könnte man meinen, wenn man von den ganzen Beeinträchtigungen liest... Für eine entsprechende Beantragung/Bewilligung der Rente soll der GdB wohl nicht weiterhelfen, aber durch Anerkennung von Merkzeichen gibt es ja wie gesagt diverse Vorteile.

Viele Grüße und alles Gute für deinen Bekannten
 

Sandrin

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Anna B.

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Hallo,

auf jeden Fall vorgehen wie auf dem türkischen Bazar...d.h. dein Bekannter soll ordentlich was beantragen..

mein Anwalt hat für mich GDB 70, aG und noch ein paar merkzeichen mehr beantragt..
zum Schluß kam es dann auf einen gDB von 50 dauerhaft (was im Grunde auch mir und meinem Anwalt klar war..mehr würde es auf gar keinen Fall geben)...

so hat nämlich die gegnerische Seite Spielraum nach unten und geht vielleicht nicht unter GDB 50..

und schau mal hier: VersMedV - Einzelnorm

dort kann man ungefähr erkennen, welcher GDB infrage kommen könnte..

verschiedene Erkrankungen, die die gleichen Einschränkungen bewirken, also z.B. Arthrose und Rheuma im Handgelenk, erhöhen nicht den GDB...es geht nicht um Diagnosen sondern um daraus resultierende Einschränkungen gegenüber einem gesunden Menschen..
 

notebook20000

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Moin,moin.

Habe einen Bekannten hier dem es momentan nicht so prickelnd geht und der darüber nachdenkt wie es weiter geht.

Im Augenblick überlegt er ob es einen GDB beantragen soll oder nicht und wenn ja ob Ihm das etwas bringt. Ob er direkt Merkzeichen G beantragen soll oder ob er da gar keine Chance hat.

Ich kenne mich damit nicht wirklich aus und kann Ihm nicht weiter helfen. Ich zähle mal seine "Wehwehchen" hier auf auch wenn mir klar ist das man das an Hand dessen nicht wirklich beantworten kann aber zumindest hoffe ich das man es abschätzen kann.

So denn mal los:
Hypertonie
Anfang einer vaskulären Demenz in Folge der Hypertonie (kann evtl. gestoppt werden)
Sporadische Sehstörungen auf Grund der Hypertonie
Karpaltunnelsyndrom beidseitig
Bandscheibenvorfall HWS und LWS
Arthrose 3 Grad linkes Knie
Vollständiger Arterienverschluss rechtes Bein (Wegstrecke unter 200m gesichert)

Hoffe damit kann jemand was anfangen und zumindest einen Rat gebe welche Richtung man gehen sollte.

Warum macht Ihr Euch so einen Kopf? Einfach beantragen. Mehr als abgelehnt werden kann es nicht und es gibt auch keine Frist, wann man wieder einen neuen Antrag stellen darf.

Denn was ändert sich zwangsweise?
Antwort: Nichts:D

Ihm bleibt es ja erstmal frei ob er die Schwerbehinderung bei seinem Arbeitgeber angibt oder bei einer Bewerbung angibt.

Allerdings erhält er dann auch die "Vorteile" am Arbeitsplatz dann natürlich auch nicht. Aber das ist auch schon das schlimmste was ihm passieren kann.

Also einfach machen, alles beantragen an Merkzeichen, was ihr für möglich haltet und dann eben abwarten, was kommt.
 

Kerstin_K

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Mann muss doch gar nicht einen besimmten GdB oder merkzeichen beantragen. Einfach alle Einschraenkungen angeben und schauen was bewilligt wird.
 

notebook20000

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Mann muss doch gar nicht einen besimmten GdB oder merkzeichen beantragen. Einfach alle Einschraenkungen angeben und schauen was bewilligt wird.
Den GDB nicht aber du musst schon angeben, welche Merkzeichen du beantragen willst aber da kann man ja auch einfach alle ankreuzen. :D
 

Kerstin_K

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Den GDB nicht aber du musst schon angeben, welche Merkzeichen du beantragen willst aber da kann man ja auch einfach alle ankreuzen. :D
Also ich habe 2013 den online Antrag fuer meinen Bruder ausgefuellt, da brauchte man das nicht angeben und er bekam GdB 60 und G.
 

Sandrin

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Warum macht Ihr Euch so einen Kopf? Einfach beantragen. Mehr als abgelehnt werden kann es nicht und es gibt auch keine Frist, wann man wieder einen neuen Antrag stellen darf.
Weil man gerne vorher informiert ist was auf Ihn zukommt und mit was man rechnen kann.

Also ich habe 2013 den online Antrag fuer meinen Bruder ausgefuellt, da brauchte man das nicht angeben und er bekam GdB 60 und G.
Hier muss man genau angeben was man beantragt. Vor allem muss man eine Schilderung der Einschränkungen aus eigener Sicht abgeben und damit tut er sich sehr schwer.
 

Goldfield

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Vor allem muss man eine Schilderung der Einschränkungen aus eigener Sicht abgeben und damit tut er sich sehr schwer.
Das sollte man generell, denn die Einschränkungen die man durch eine Diagnose hat, sind fast mehr wert als die Diagnosen selbst, deswegen kommen bei gleichen Krankheiten auch oftmals unterschiedliche GdB`s zustande, weil fast jede Krankheit unterschiedlich verläuft was der eine noch kann, kann der andere mit gleicher Krankheit nicht mehr.

Würde alle Arztberichte Kopieren und beim Antrag direkt mit einreichen, dazu den sogenannten Jammperlappen, also die Einschränkungen die man hat, samt Medikamentenliste.

Merkzeichen würde ich alle ankreuzen, streichen können die immer noch.
 

Kerstin_K

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Hier muss man genau angeben was man beantragt. Vor allem muss man eine Schilderung der Einschränkungen aus eigener Sicht abgeben und damit tut er sich sehr schwer.
Einfach mal zwei Wochen Tagebuch fuehren, wobei man eingeschränkt ist, und das dann zusammenfassen. dann kann man sicher sein nichts zu vergessen.
 

Sandrin

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Würde alle Arztberichte Kopieren und beim Antrag direkt mit einreichen, dazu den sogenannten Jammperlappen, also die Einschränkungen die man hat, samt Medikamentenliste.
Frage ist nur wie schreibt man so etwas glaubwürdig. Gibt es da ein Muster oder so etwas ?

Einfach mal zwei Wochen Tagebuch fuehren, wobei man eingeschränkt ist, und das dann zusammenfassen. dann kann man sicher sein nichts zu vergessen.
Einschränkungen sind ja hauptsächlich das man Treppen nur noch mit enormen Zeitaufwand bewerkstelligen kann und draußen wenn er wo hin gehen muss er alle 100 Meter 5 Minuten stehen bleiben muss bis er wieder schmerzfrei ist. Busfahren will er auch nicht immer da Ihm das auf Dauer zu teuer ist.
Die anderen Sachen sind zwar auch schlimm aber erzeugen momentan nicht so ein Handicap.
 

Goldfield

Super-Moderation
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Frage ist nur wie schreibt man so etwas glaubwürdig. Gibt es da ein Muster oder so etwas ?
.
Nein, weils eben bei jedem anders ist, man weiß/merkt ja welche Einschränkungen man hat, also schreibt man dieses, ich hab mir über 14 Tage alles aufgeschrieben und nachher zu einem Text zusammen gefügt.

Das ihm Bus fahren zb.zu Teuer ist hat da drin nichts zu suchen, sonst kommt das Amt nämlich auf den Gedanken er will nur frei fahren.

Auch würde ich vorher mit den Ärtzten reden ob die dahinter stehen das er Mz.G erhält.
 

notebook20000

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Ok, also was kann detailliert passieren

Generelle Vorteie/Nachteile
1. Wichtig wäre, das er ein GDB von min. 50 % erhält,d a viele Vorteile erst ab da gelten
2. Man kann steuerlich fast alles absetzen,was mit Gesundheitskosten zu tun hat.
3. Steuerliche Absetzung eines Pauschbetrags bis maximal 3.700,- € (Abhängig vom GDB!)
4. Steuerliche Absetzung von Kosten wie: erwerbsbedingter Kinderbetreuungskosten oder außergewöhnlicher Belastungen wie Pflegekosten oder Kfz-Kosten. (Hier Details: Behinderung > Steuervorteile - Soziales & Recht - betanet )
5. Zwei Jahre früheren regulären Renteneintritt. Also wenn er offfziell mit 67 in Rente kannst, dam kann er das schon mit 65 Jahren

Arbeitsrechtliche Vorteile/Nachteile
1. 5 Tage mehr Jahresurlaub
2. Besonderer Kündigunsschutz
3. Arbeitgeber kann Zuschüsse bekommen, wenn er Dich einstellt für , glaube ich, 1/2 Jahr oder so.
4. Natürlich ist ein GDB auch ein Hindernis, wenn er einen neuen Job sucht oder befristet beschäftigt ist oder ähnliches. Man muss bei der Bewerbung nicht angeben, das man einen GDB hat. Wenn man es einem optisch nicht sofort ansieht, das man eingeschränkt ist, dann sollte man die Option vielleicht wählen, um wenigstens eine passable Chance auf eine Neuanstellung zu haben. Man braucht auch nie sagen, das man einen GDB hat aber dann hat man auch keinen Anspruch auf Zusatzurlaub, besonderen Kündigungsschutz u.s.w. :) Aber das dürfte ja eh klar sein
5. Je nach Merkzeichen kostenlos Bus und Bahnfahren
6. Je nach Merkzeichen GEZ Befreiung bzw. 3/4 Befreiung für den Haushalt



Wenn es ihm schwer fällt die Krankheit zu beschreiben, dann sollte er vielleicht eindach sich solche Fragen stellen und die Antworten dann einfach formulieren:

1. Die verschiedenen Krankheiten nacheinander durchgehen und deren Auswirkungen auf Dein Leben/Arbeit beschreiben

z.B. Durch meine "Krankheit A" habe ich im täglichen Leben starke Einschränkungen bei
- der Konzentration durch die xyz Smptome(z.B. Schmerzen, Wahrnehmungsstörungen,Schwindel..)
Wenn die Symptome häufig oder fast ständig vorhanden sind, würde ich darauf auch deutlich hinweisen. Aber auch, wenn die Symptome nicht ständig aber unerwartet und nicht mehr steuerbar(durch z.B. Schmerztabletten/ Verhalten,..) auftreten, würde ich darauf hinweisen und das das u.a. z.B. auch im Beruf zu massiven Problemen führt.

Ansonsten wirklich mal in Gedanken zurück gehen oder mal 1-2 Wochen aufschrfeiben in Stichpunkten, was einen gesundheitlich bewegt,welche Einschränkungen man erlebt u.s.w. und auf welche Erkrankung man es zurückführt.

Dann habt Ihr schonmal einen guten Pool aus dem Ihr dann schöpfen könnt.
 

notebook20000

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Frage ist nur wie schreibt man so etwas glaubwürdig. Gibt es da ein Muster oder so etwas ?


Einschränkungen sind ja hauptsächlich das man Treppen nur noch mit enormen Zeitaufwand bewerkstelligen kann und draußen wenn er wo hin gehen muss er alle 100 Meter 5 Minuten stehen bleiben muss bis er wieder schmerzfrei ist. Busfahren will er auch nicht immer da Ihm das auf Dauer zu teuer ist.
Die anderen Sachen sind zwar auch schlimm aber erzeugen momentan nicht so ein Handicap.
Ich kann Dir das Angebot mal machen, das du mal wirklich in Stichpunkten nach Krankheiten aufschreibst, was er hat und ich schreibe dir daraus einen Text .

1. Krankheit A
- Symptom 1 (Häufigkeit, Dauer, Wann, Situationsbeschreibung: wo schränk es ihn ein, was macht er heute nicht mehr, was er früher gemacht hat wegen der Krankheit/Symptomen)
2. Krankheit B
.....
99. Auswirkungen gesamt
Eventuell auch Zusammenfassend, wenn sich die EInzelrkankheiten z.B.auch in psychsichen Problemen umwandeln. Also aufgrund der Gesamtlage eben Depressionen, Angststörungen oder was auch immer

Für Busfahren und Bahnfahren kannst du bei den richtigen Merkzeichen eine Befreiung bekommen, dann ist das mit den Kosten auch kein Problem mehr. Aber in Deinem Text haben solche Sachen nix zu suchen(Das Argument : zu teuer meine ich;) ). Es geht um Deine EInschränkungen durch die gesundheitlichen Einschränkungen und Dein Geldbeutel ist erstmal keine gesundheitliche Einschränkung;)
 

Muzel

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So ein Tagebuch ist schon gut. Ich wüsste nur nicht, was man eintragen sollte. Sie kann doch wegen der arteriellen Verschlusserkrankung nicht laufen.
 

notebook20000

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So ein Tagebuch ist schon gut. Ich wüsste nur nicht, was man eintragen sollte. Sie kann doch wegen der arteriellen Verschlusserkrankung nicht laufen.
Also dann schreibt er in sein Tagebuch z.B.(ich habe keine Ahnung wie sich das äußert und bringe nur Beispiele. Er muss eine Erfahrungen dann natürlich selbst erfassen)

1.1.2016: Aufgrund der arteriellen Verschlusserkrankung habe ich den ganzen Tag extreme SHcmerzen. SO das selbst die Wege in der Wohnung kaum möglich sind. Das vershcriebene MEdikament xyz brachte nur langsam und mittlere Besserung im laufe des Tages. (Ursache Krankheit:arteriellen Verschlusserkrankung)

2.1.2016: Ganzen Tag nur leichte Schmerzen. Der Weg zum nächsten Sueprmarkt um die altäglichen Einkäufe zu erledigen war aber trotzdem sehr anstrengend und hat mich den restlichen Tag extrem erschöpft, so das ich kaum andere alltägliche Hausarbeiten erledigen konnte. (Ursache Krankheit:arteriellen Verschlusserkrankung)

3.1.2016 Relaltiv geringe Beschwerden. Ein leichter Spazeirgang war möglich. Allerdings ebenfalls war ich danach sehr ermüdet und leistunsgeingeschränkt, so das ich z.B. xyz nicht mehr erledigen konnte.(Ursache Krankheit:arteriellen Verschlusserkrankung)

4.1.2016 Das selbstständige EInkleiden war aufgrund der spezifischen Schmerzen an xyz aufgrund der arteriellen Verschlusserkrankung fast unmöglich. (Ursache Krankheit:arteriellen Verschlusserkrankung)

u.s.w.

Wichtig ist auch, das er durchaus andere Erkrankungen, die er noch nicht so stark als EInschränkung empfinden trotzdem mit aufführst und deren Einschränkungen beschreibst. Eventuell auch in Kombination z.B. aufgrund der starken Rückenschmerzen kann ich mich kaum bewegen und bin zusätzlich durch meine schwache Sehkraft dabei sehr unsicher.


So, dann hast du dann nach 2 Wochen doch schon mal einen guten Überblick. . Das sortierst du dann nach Krankheitsbild und fasst es zusammen

Also:

"Ich leide an arteriellen Verschlusserkrankung, diese behindern mich inzwischen stark im meinem Berufs- und Altagsleben. So habe ich fast täglich langanhaltene starke SH merzen und kann an vielen Tagen nicht die Wohnung verlassen. Das Einkleiden fällt mir oft sehr schwer und dauert ein vielfaches an Zeit und ist nur mit starken Schmerzen möglich. Ich ermüde sehr schnell durch eindache Tätigkeiten und selbst kurze Wege sind für mich eine große Hürde im Alltag....

Aufgrund der starken Schmerzen und der Bewegunsgeinschränkungen, sowie der stark eingeschränkten Sehkraft, fühle ich mich oft sehr unsicher und kann viele Aufgaben nur noch sehr langsam bewältigen"






Wie er aktuell nicht mehr arbeitet, ist es natürlich schwer ein Tagebuch für die Arbeit zu machen. Da sollte er sich einfach mal versuchen zu erinnern, was ihn bei der Arbeit Probleme gemacht hat und das auf jeden Fall auch mit erfassen.
 

Sandrin

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Muss das Thema noch einmal ausgraben.

Antrag auf GDB ist nun in Arbeit aber nun kommt die Frage auf ob er nicht auch Anspruch auf Teilhabe am Arbeitsleben hätte und wenn ja was es da für Möglichkeiten gäbe bei jemanden der schon 50 ist.

Ich kenne mich in dem Thema zu wenig aus deswegen könnte ich Anregungen gebrauchen die ich weitergebe :wink:
 
P

Pichilemu

Gast
Leistungen zur Teilhabe an Arbeitsleben kann man immer beantragen, das hängt nicht am GdB. Die Frage ist aber, was er sich davon verspricht, denn auch von dort braucht man keine Wunder erwarten, vor allem nicht in seinem Alter wo es besonders mit GdB sehr schwer wird noch einen Arbeitgeber zu finden.
 
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