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Machen Suppenküchen satt und bequem?-Anne Will heute

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silver

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#2
Es war zum in die Tischkante beissen.
Die von der Laien löst in mir niederste Instinkte aus.
Das übliche substanzlose Gelaber und die Will hört zu.
Die Vertreterin der Tafel war ein echter Kracher.
Ließ sich die Butter nicht vom Brot und das Wort nicht nehmen
und hat sich klar und allgemein verständlich artikuliert.
Den ebenfalls vorhandenen Journalisten Dödel
sollte man mal 3 Monate von 4 Euro täglich
sein Essen und Getränke kaufen lassen.

:icon_neutral: Was schau ich mir diesen Schrott auch immer an.
Weil solche Sendungen meinungsbildend sind.
Und wieder ein hoher Prozentsatz die Lügen glaubt ...
 

Martin Behrsing

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#4
:icon_neutral: Was schau ich mir diesen Schrott auch immer an.
Genau. Das ist die Frage. Ich habs mir nicht angeschaut und muss mich jetzt nicht so ärgern wie Du. Wie wäre es nächsten Sonntag mit guter Musik oder einem guten Buch oder einfach mit guten Leuten zusammen sein?
 
E

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Gast
#5
Es war zum in die Tischkante beissen.
Die von der Laien löst in mir niederste Instinkte aus.
Das übliche substanzlose Gelaber und die Will hört zu.
Die Vertreterin der Tafel war ein echter Kracher.
Ließ sich die Butter nicht vom Brot und das Wort nicht nehmen
und hat sich klar und allgemein verständlich artikuliert.
Den ebenfalls vorhandenen Journalisten Dödel
sollte man mal 3 Monate von 4 Euro täglich
sein Essen und Getränke kaufen lassen.

:icon_neutral: Was schau ich mir diesen Schrott auch immer an.
Weil solche Sendungen meinungsbildend sind.
Und wieder ein hoher Prozentsatz die Lügen glaubt ...
Dieser Pseudo-Kenner der Armut, Wüllenweber, labert mit seinem Halbwissen eh nichts gescheites, keine Ahnung, aber mitreden wollen.

Von der Leyen ist auch nicht besser, nur weil man selbst 8 oder so Kinder hat, muss man sich auch nicht mit der Erziehung der "Unterschicht" auskennen

Wallraff, Neher und Niehaus haben wenigstens etwas erzählt, das sie selbst erlebt haben. Das unterschied sie von diesen "Hörensagen- und ich-hab-mal-einen-Armen-von-weitem-gesehen" Laberern.

:icon_twisted:
 
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#6
Dieser Pseudo-Kenner der Armut, Wüllenweber, labert mit seinem Halbwissen eh nichts gescheites, keine Ahnung, aber mitreden wollen.

Von der Leyen ist auch nicht besser, nur weil man selbst 8 oder so Kinder hat, muss man sich auch nicht mit der Erziehung der "Unterschicht" auskennen

Wallraff, Neher und Niehaus haben wenigstens etwas erzählt, das sie selbst erlebt haben. Das unterschied sie von diesen "Hörensagen- und ich-hab-mal-einen-Armen-von-weitem-gesehen" Laberern.

:icon_twisted:
Richtig, und ich fand es voll geil, wie die von der Leine sich um die Beantwortung der Frage, ob denn ihre Position in der CDU wegen Leuten wie Mistfelder (Wallraff ) überhaupt mehrheitsfähig sei, herumgedrückt hat :icon_twisted:
 

silver

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#7
@ Martin

Ich kauf mir ja sogar gelegentlich mal die BLÖD.
Einfach weil ich die Meinungsmache verfolgen will.
Um - immer wieder - wenigstens halbwegs begreifen zu können
auf welch dummdreiste Art und Weise
so viele Menschen das gewünschte Weltbild bekommen
und auch kräftigst weiterhin behalten wollen.
Und auch solche Sendungen wie heute abend
sind doch - zielgruppengerecht - saugut gemacht.
Bedient doch wieder mal alle Klischees.
Die haben ihre hohen Einschaltquoten nicht umsonst.
Im Abspann hab ich gesehn: Will productions oder so ähnlich.
Heißt: Das Mädel produziert auch noch selber.
Hat ordentlich Mitspracherecht.
Solange sie auf Kurs bleibt ...
Aber Du hast recht.
Nächsten Sonntag leg ich Jonny Winter und Amy Winehouse auf ...
 
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#8
@ Martin

Ich kauf mir ja sogar gelegentlich mal die BLÖD.
Einfach weil ich die Meinungsmache verfolgen will.
Um - immer wieder - wenigstens halbwegs begreifen zu können
auf welch dummdreiste Art und Weise
so viele Menschen das gewünschte Weltbild bekommen
und auch kräftigst weiterhin behalten wollen.
Und auch solche Sendungen wie heute abend
sind doch - zielgruppengerecht - saugut gemacht.
Bedient doch wieder mal alle Klischees.
Die haben ihre hohen Einschaltquoten nicht umsonst.
Im Abspann hab ich gesehn: Will productions oder so ähnlich.
Heißt: Das Mädel produziert auch noch selber.
Hat ordentlich Mitspracherecht.
Solange sie auf Kurs bleibt ...
Aber Du hast recht.
Nächsten Sonntag leg ich Jonny Winter und Amy Winehouse auf ...
Hmm....von welchem Mädel redest Du da ???
 

Donauwelle

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#9
Was hat mich gestört...

Das Bild, dass wieder alle Leute, die zur Tafel gehen oder in HartzIV landen, irgendwelche sozialen Probleme haben - nicht nur finanzielle. Das passt nicht dazu, dass immer mehr Leute mit guten Berufen, ältere über 50-jährige etc. in HartzIV landen. Klar - es gibt die Randbereiche, die es immer schon gab. Aber - es gibt genügend Leute, die eben nur 2 Dinge vom Staat brauchen - eine anständige Jobvermittlung und eine ausreichende finanzielle Basis...

Und die brauchen sicherlich keine barmherzigen Helfer von der Caritas und keine Hilfe, wie man denn anständig kocht...
 
E

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#10
Was hat mich gestört...

Das Bild, dass wieder alle Leute, die zur Tafel gehen oder in HartzIV landen, irgendwelche sozialen Probleme haben - nicht nur finanzielle. Das passt nicht dazu, dass immer mehr Leute mit guten Berufen, ältere über 50-jährige etc. in HartzIV landen. Klar - es gibt die Randbereiche, die es immer schon gab. Aber - es gibt genügend Leute, die eben nur 2 Dinge vom Staat brauchen - eine anständige Jobvermittlung und eine ausreichende finanzielle Basis...

Und die brauchen sicherlich keine barmherzigen Helfer von der Caritas und keine Hilfe, wie man denn anständig kocht...
Solange der Staat aber auf Niedriglöhne setzt, gegen Mindestlöhne ist und auch einen großen Teil mit einem viel zu geringen Regelsatz dahin vegetieren lässt, werden leider auch die Tafeln noch gebraucht.

Da es aber wie in jedem Bereich schwarze Schafe gibt, sollte man die herausfinden und öffentlich machen und die "ehrlichen", die sich wirklich noch für die Bedürftigen ohne Eigennutz einsetzen auch. Das sind meistens private, die nicht zu diesem e.V. gehören.
 
E

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#11
Was mich stört, ist der Titel der Sendung:
"Machen Suppenküchen satt und bequem?"
Das klingt verdammt nach Stimmungsmache.
Und nach noch schlimmeren Neoliberalen Gedankengut.
Für mich impliziert bereits der Titel der Sendung, dass nicht mehr allein die üppige Alimentierung den Hartz-RS, die Menschen faul und bequem macht, und sich nach nicht jedem noch so niedrig bezahlten Ausbeutungsjob bücken lässt; sondern dass Tafeln und Suppenküchen jetzt zusätzlich, und möglicherweise noch wesentlich nachhaltiger verhindern, dass Elos das soziale Paradies der Hartzwelt verlassen wollen.Wahlkampfhilfe für die NEDs, der Neoliberalen Einheitspartei Deutschlands, einem parteilichen Zusammenschluss aus cDUcsUsPDfdPgrüne. :icon_kotz:

LG :icon_smile:
PS: Habe die Sendung mangels Röhre nicht gesehen.
 

Hotti

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#13
Die Aufzeichung ist übrigens oneline. Wer's verpasst hat, kann sich das also noch antun. Schon am Anfang, als die Leyerulla vorgestellt wird, wurde mir :icon_kotz:
 

wolliohne

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#14
Die unterschiedlichen Angebote zu koordinieren sei Aufgabe der Fallmanager in den Arbeitsgemeinschaften für Arbeit, sagt Caritas-Präsident Neher und – kommt nicht weiter. Denn Günter Wallraff ist an diesem Abend einmal wieder auf Krawall bebürstet und erhebt lauthals „Einspruch!“ Der Begriff „Fallmanager“ sei ein Fall für das Unwort des Jahres sagt Wallraff und hat ansonsten wieder einmal wenig zur Diskussion beizutrage.
Late Night: Der Mann, der bei Anne Will Nörgler Wallraff war - Nachrichten Fernsehen - WELT ONLINE
 

Tinka

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#15
Die Aufzeichung ist übrigens oneline. Wer's verpasst hat, kann sich das also noch antun. Schon am Anfang, als die Leyerulla vorgestellt wird, wurde mir :icon_kotz:

Ich mußte an der Stelle auch abstellen, hab's nicht ausgehalten...aber garantiert nicht viel verpasst.

:icon_kotz:


Late Night: Der Mann, der bei Anne Will Nörgler Wallraff war - Nachrichten Fernsehen - WELT ONLINE
Selten dummer und polemischer Artikel mal wieder von der Welt, muss der Praktikant geschrieben haben...aber was soll mensch von W. anderes erwarten.

:rolleyes:
 
E

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#16
Mein Fazit dieser Sendung, die ich mir übers Web teilweise angetan habe:
Die geistige Not bei den "geistigen Eliten unserer Demokratie" ist eklatant.

LG :icon_smile:
 

Hotti

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#17
Ich bin jetzt bei der Hälfte angelangt. Die Ulla hat richtig einen an der Klatsche. Laut ihrer Aussagen, mehr KI-Ta Plätze zu schaffen, weil soooooooooo viele Mütter dann schon einen Arbeitsplatz hätten, ist eine glatte Lüge. Wo denn? Ich denke mal, dass Leyerulla eher an die Reichen denkt, die ihre Kinder dorthin abschieben, um sich nicht selber um diese kümmern zu müssen. So wie sie selber. Ich verachte diese Frau.
 

silver

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#18
Die Will hatte ja nur ein Thema aufgegriffen,
das im März bereits als Bericht in KONTRASTE lief.
Auch die ARD.

Noch dümmlicher:
"Fragwürdige Hilfe - hemmen Lebensmittelspenden die Eigeninitiative ?"

Den blog,den sie dazu online gestellt hatten,
haben wir ihnen tagelang mit fast 500 Kommentaren zugemüllt.
So viele gabs noch nie zu einem Thema.
Und da hats streckenweise ganz schön gescheppert.
Deshalb hat die Will das Thema auch wieder aufgerollt.
Der KONTRASTE blog steht immer noch.

Fragwürdige Hilfe – Hemmen Lebensmittelspenden die Eigeninitiative?: KontrasteBlog
 

Hotti

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#19
Suupenküchen werden nicht aufgesucht, weil man knapp bei Kasse ist, sondern wegen der fröhlichen Geselligkeit. So wird das verdreht.
 

jane doe

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#20
geschäftsmodell der tafeln?

warum wurde das nicht thematisiert: tafeln als müllentsorgungskonzept? müssen die tafeln nicht auch noch die gebühren kassieren, die die eigentlichen nachfragern von entsorgung üblicherweise zu zahlen haben? schließt das nicht eine gemeinnützigkeit aus?
 

Hotti

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#21
Mein Endfazit lautet. Die Tafeln gehören abgschafft, geht gefällgst malochen, und tut selbst etwas um aus der Armut zu kommen. So ist es uns in dieser Sendung vermittelt worden. Ich glaube, dass diese Tafeln dem Staat ein Dorn im Auge sind, weil man da angeblich wirklich zu bequem gemacht wird. Dann werden noch Tiertafeln vorgestellt, damit der schaffende Bürger ja sieht:" seht mal ihr müsst nun auch die Haustiere mit durchfüttern". Vieleicht sehe ich das falsch, aber für mich ist das auch eine Art von aufstacheln. Geschickt eingefädelt, kann ich nur sagen.
 

Tinka

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#22
Vielleicht sehe ich das falsch, aber für mich ist das auch eine Art von aufstacheln. Geschickt eingefädelt, kann ich nur sagen.
Mir kommt das genauso vor und wenn ich nicht aufpasse, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen und fremd-schäme mich für die Tafel-Nutzer, soweit wirkt diese Medienkacke schon...:eek:

Am meisten stört mich bei dieser Art von Sendungen über Tafeln, neue Armut usw., dass NIE, NIE, NIE zugegeben wird, dass diese Einrichtungen durch den krassen Sozialabbau in diesem Land überhaupt erst notwendig geworden sind, sondern, dass die Bereitstellung & Nutzung von Tafeln als eine Art unabänderliches Naturgesetz dargestellt werden.


:eek:
 

MrsNorris

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#23
Mein Favorit an diesem abend: der Professor Selke, der am schluss erst zu Wort kam. Der hat doch den Nagel auf den Kopf getroffen.
Dieses selbstherrliche Getue der von der Leyen war natürlich zu erwarten, enttäuscht war ich von Wallraff. Ich finde es zwar gut, dass er "Mistfelder" zur Sprache gebracht habe, nach seinen sehr guten Reportagen hätte ich allerdings von ihm mehr erwartet.
 

Hotti

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#24
Mein Favorit an diesem abend: der Professor Selke, der am schluss erst zu Wort kam. Der hat doch den Nagel auf den Kopf getroffen.
Dieses selbstherrliche Getue der von der Leyen war natürlich zu erwarten, enttäuscht war ich von Wallraff. Ich finde es zwar gut, dass er "Mistfelder" zur Sprache gebracht habe, nach seinen sehr guten Reportagen hätte ich allerdings von ihm mehr erwartet.
Ich glaube, dass er in dieser Sendung beschnitten wurde, zu viel zu sagen. Mir ist schon so oft aufgefallen, dass Politiker, oder wer auch immer, die gegen die Hatz Gesetze wettern weniger zu Wort kommen, als andere. Und kommischer Weise gibt es auch immer mehr Teilnehmer, die für dieses menschenunwürdige Gesetz sind. Schon die Besetzungen zu diesen Sendungen sind unfair.
 

MrsNorris

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#25
Ich glaube, dass er in dieser Sendung beschnitten wurde, zu viel zu sagen. Mir ist schon so oft aufgefallen, dass Politiker, oder wer auch immer, die gegen die Hatz Gesetze wettern weniger zu Wort kommen, als andere. Und kommischer Weise gibt es auch immer mehr Teilnehmer, die für dieses menschenunwürdige Gesetz sind. Schon die Besetzungen zu diesen Sendungen sind unfair.
Ja, finde ich auch. Was mir an solchen Sendungen immer wieder auffällt: Männer sind immer in der Überzahl.
 

Zita

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#26
Wer sich die Seite von Selke angesehen hat, Bilder gesehen hat, muss sich nicht mehr fragen, wie durch Tafeln und ähnlichen sozialen Einrichtungen überflüssiges, abgelaufenes Essen entsorgt wird.

Mir wird übel, dass auf Mülltonnen Essen sortiert wird. Hat schon jemand davon gehört, dass Schimmel auch auf Nebengelagertes übergeht? Einfach ecklig und eines Staates völlig unwürdig.

Der Hinweis auf die Ansprache und soziale Weiterbildung der Bedürftigen in den Tafeln und Suppenküchen ist einfach entwürdigend,anmaßend und spottet jeder Beschreibung.

Wenn das soziale Umfeld eines jeden die Möglichkeit bietet, Feste und Veranstaltungen günstig oder umsonst besuchen zu können und nicht immer auf dem Abstellgleis seine letzten Knöpfe zählen zu müssen, würde ein wichtiger Teil bereits abgedeckt sein!

Der Hinweis auf Bildung sei der v. d. Leyen gerade noch gestattet. Allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass die Familie der erste Ansprechpartner eines jeden Kindes ist. Und dies sollte geschützt sein. Eltern, die heute nicht wissen was sie ihren Kindern morgen zum Essen auf den Tisch stellen sollen, haben von dem Konjunkturpaket- Bildung sehr viel! Die Kinder können in renovierten Schulen gehen, wenn sie vorher nicht mit ihren Eltern verhungert sind!

Ach ja, habe ich vergessen: Es gibt ja die Tafeln und Sozialkaufhäuser, Suppenküchen! Das wird jedem menschenwürdig, ansprechend und vor allem für jeden "REICHEN" Spender mit einem besonders guten Gewissen, geholfen!

Richtig ist, dass es ohne diese Tafeln und Suppenküchen noch mehr Elend gibt und richtig ist, dass viele ehrenamtlich dafür arbeiten, damit das Elend nicht noch größer wird.

Ich weiß, wen ich wähle und wofür/ wogegen ich kämpfe!
 

Paolo_Pinkel

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#27
Hi,

leider ist Frau v. d. Laien dem Herr Wallraff eine Antwort schuldig geblieben, nämlich, ob der Mißfelder nun ausgeschlossen wird bzw. schon ein Parteiausschlußverfahren läuft oder nicht. Das hat doch mal gesessen:icon_twisted:

Das Fazit der Sendung wie eh und jeh:

- Familien müssen wie ALG-II Bezieher gegängelt werden indem sie eine ähnliche Verfolgungsbetreuung erfahren um zu lernen wie man kocht und mit Kindern umgeht. Ja klar!

- Bildung! Bildung! Bildung! Das Allheilmittel um das Versagen einer Regierung zu korrieren. Wenn es nur so einfach wäre dann wären viele Menschen in diesem unseren Land nicht arbeitslos. Oder sind etwa alle arbeitslosen Menschen = ungebildet, faul und dumm?

- Die Erfolgsgeschichte der Tafeln überzeugt und wird daher ausgebaut. Auch ein guter Weg um die staatliche Fürsorgepflicht "out zu sourcen". Schade, dass nicht berichtet wurde was die wahre Absicht der Tafeln ist und wer ihre Initiatoren sind. Stichwort: INSM.

Besser wäre:

- Die Fürsorgepflicht jeden einzelnen Kindes dem Staat zu übertragen. Somit kann man dann auch direkt persönlich Personen der Regierung bei Versagen haftbar machen und evtl. vor den Kardi ziehen.

Ist überigens gängige Praxis in Dänemark. Ich glaube, dass man dann garnicht so schnell gucken könnte wie dann auf einmal Geld für sinnvolle Projekte da wäre! Immerhin will doch kein Politiker persönlich für das Schicksal eines Kindes, man siehe die letzten Jahre, haftbar gemacht werden oder gar einfahren.

Gruss

Paolo
 

Atlantis

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#28
Diese Suppenküchen sind doch von bestimmten Kreisen gepusht um die Sozialstandards noch weiter in Deutschland abzubauen.

Die Deutschen sind leidensfähig (haben die älteren ja miterlebt), aber
irgendwann ist Schluß.

Dennoch bleibt die Armut in unserem Land, das zu den reichsten der Welt gehört, zu den zynischsten und menschenverachtensten Bestandteilen einer Gesellschaft, die ungerechter
nicht sein könnte. Und daran ändert weder Will noch die Springerpresse etwas.

Da ist mir ein Herr Wallraf am Ende seines Rückens aber sympathischer,als Herr Mißfelder im Gesicht.
Nur der Walraff hat kein Biss kommt in der Senndung so Weichgespült rüber.Ich hätte mir Gewünscht Lavontain und die Wagenknecht währen in der Sendung dabei gewesen.

Nach zehn Minuten musste ich aufs WC :icon_kotz:,....das reichte mir vollkommen,..!.
 

Yogy

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#29
@paolo pinkel

Auch auf die Gefahr hin, dass ich ich mich hier als noch "Ahnungslose" oute. Ich wüßte sehr gerne mehr über die Initiatoren und die "Absichten" der Tafeln (Caritas, usw.), als ich bisher in Erfahrung bringen konnte. Könntest Du bitte weitere Quellen angeben?

Auch ich war gezwungen "Kunde" der Tafel und deren Helfer zu sein, mit Zwang einen Ausweis mit Foto haben zu müssen, registriert zu werden, um dann "bedient" werden zu können.

Auch habe ich in der Altenpflege gearbeitet und bin so unweigerlich mit der Fürsorge und den sich daraus ergebenden Schicksalen vertraut.

Vielen Dank für Deine Mühe und Deine Beiträge.

LG Yogy
 

Hotti

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#31
Ich war bisher noch nicht zur Tafel. Yogy, Du schreibst von Ausweis und registrieren. Muss man das bei einer Tafel? Ich versteh zwar, dass man einen Ausweis und auch den Bescheid der Arge vorlegen muss, aber das mit den registrieren gefällt mir nicht. Meine Frau und ich haben erst gestern darüber gesprochen, und wir wollten eigentlich auch mal eine Tafel ausprobieren, weil die Kohle vorne und hinten nicht reicht, aber ich denke, jetzt nehme ich doch wieder Abstand davon. Registrieren lassen möchte ich mich dann doch nicht, wer weiss wem das noch in die Hände fällt.:icon_evil:
 

Yogy

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#32
In der Stadt in der ich wohne war (ist) es so geregelt. Wenn man das erste Mal zur Tafel geht, dann reicht es aus wenn man seinen aktuellen Bescheid vorlegen kann. Dann wird man aufgefordert in das zuständige "Büro" zu gehen, dort wird man erfasst, fotografiert und es wird ein "Pass" ausgestellt. Diesen Pass muss man dann vorzeigen, bekommt eine "Nummer" und dann wird aufgerufen, und je nach "Glück" wird man dann früher oder später durch das Warenangebot geschleust und bekommt gereicht, was einem zusteht. Man kann sich (wenn noch Waren da sind) noch ein zweites Mal anstellen und dann beginnt es von vorne. Immer natürlich am "Türsteher" vorbei, der um eine Spende "bittet".

Ich war dort, weil mein Sohn aufgrund orthopädischer Probleme, sehr teure Schuhe und einen zweiten Satz Einlagen brauchte und ich nicht in der Lage war Essen und Gesundheit gleichzeitig zu finanzieren.

LG Yogy


Ich war bisher noch nicht zur Tafel. Yogy, Du schreibst von Ausweis und registrieren. Muss man das bei einer Tafel? Ich versteh zwar, dass man einen Ausweis und auch den Bescheid der Arge vorlegen muss, aber das mit den registrieren gefällt mir nicht. Meine Frau und ich haben erst gestern darüber gesprochen, und wir wollten eigentlich auch mal eine Tafel ausprobieren, weil die Kohle vorne und hinten nicht reicht, aber ich denke, jetzt nehme ich doch wieder Abstand davon. Registrieren lassen möchte ich mich dann doch nicht, wer weiss wem das noch in die Hände fällt.:icon_evil:
 

Hotti

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#33
In der Stadt in der ich wohne war (ist) es so geregelt. Wenn man das erste Mal zur Tafel geht, dann reicht es aus wenn man seinen aktuellen Bescheid vorlegen kann. Dann wird man aufgefordert in das zuständige "Büro" zu gehen, dort wird man erfasst, fotografiert und es wird ein "Pass" ausgestellt. Diesen Pass muss man dann vorzeigen, bekommt eine "Nummer" und dann wird aufgerufen, und je nach "Glück" wird man dann früher oder später durch das Warenangebot geschleust und bekommt gereicht, was einem zusteht. Man kann sich (wenn noch Waren da sind) noch ein zweites Mal anstellen und dann beginnt es von vorne. Immer natürlich am "Türsteher" vorbei, der um eine Spende "bittet".

Ich war dort, weil mein Sohn aufgrund orthopädischer Probleme, sehr teure Schuhe und einen zweiten Satz Einlagen brauchte und ich nicht in der Lage war Essen und Gesundheit gleichzeitig zu finanzieren.

LG Yogy
Danke für die ausführliche Info. Dann hat sich das mit der Tafel für mich erledigt. Ist das nicht traurig? Und so etwas in einen reichen Land wie Deutschland.
 

Nustel

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#34
Von der Leyen dürfte mir nie privat begegnen. Es wäre die erste Frau im Leben der XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX.
 

Atlantis

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#35
Von der Leyen dürfte mir nie privat begegnen. Es wäre die erste Frau im Leben der XXXXXXXXXXXXXXXXXXX würde.
Ja die Frau ist ein Wolf im Schafspelz.
In ihrer Amtszeit fiel sie bundesweit hauptsächlich dadurch auf, dass sie gegen starke Proteste von Sozialverbänden und der Bevölkerung das Landesblindengeld abgeschafft hatte.
 

mercator

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#36
Die Aufzeichung ist übrigens oneline. Wer's verpasst hat, kann sich das also noch antun. Schon am Anfang, als die Leyerulla vorgestellt wird, wurde mir :icon_kotz:
Also wenn dann "Zensurulla", oder wahlweise "Bundeszuchtstute".
 

Rinzwind

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#40
Göbbels wäre bestimmt neidisch, wenn er noch mitkriegen könnte, was für Mittel seinen Erben heute für die Propaganda zur Verfügung stehen und wie die Lemminge auch noch blind darauf hineinfallen.

Schönen Gruß, Andreas
 
E

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Gast
#43
Göbbels wäre bestimmt neidisch, wenn er noch mitkriegen könnte, was für Mittel seinen Erben heute für die Propaganda zur Verfügung stehen und wie die Lemminge auch noch blind darauf hineinfallen.

Schönen Gruß, Andreas
Fast so ähnliche Gedanken sind mir auch in den Sinn gekommen.

Vor allem, als gestern bei der Will, versucht wurde, Wallraff, schroff und von einer völlig wirklichkeitsfremden Familienmini oder was auch immer Leyen, abzukanzeln!

Auch wenn Wallraff vieleicht nicht in Bestform war, hat er zumindest Dinge angesprochen und vermutlich den Finger in die Wunde gelegt und den richtigen Nerv getroffen. Z.B.: Das Hartz IV weg nuss und das Menschen die Betroffen sind, schon alleine weil sie in Armutsverhältissen leben, eine ganz andere Einstellung haben weil sie ihren Alltag anders bewältigen müssen, als andere, die solchen Bedingungen nicht oder noch nicht ausgeliefert sind oder waren.!

Da kann man nun mal nicht sofort auf Befehl strammstehen und von heute auf morgen sofort umschalten und seinen gewohnten Alltag auf den eines Arbeitnehmers umstellen! Was nun ja nicht bedeuten muss, dass der Mensch zu doof zum arbeiten ist!

Dann will diese von der Trulla ohne Leiden auch noch den Leuten Tipps geben wie sie Ihre Kinder erziehen sollen! Man, ich fass es nicht, ich fass es nicht!

Dann kam natürlich, wie so häufig, die "Bildung" ins Spiel, was ja nichts verkehrtes ist, aber wenn der Leierkasten von Bildung spricht, dann meint er/sie damit, dass Menschen die auf Hilfe angewiesen sind, angewiesen sind, weil sie angeblich keine oder zu wenig Bildung haben. Und darum ist es auch besser, die Kids der Hartz IV Betroffenen in Kitas zu stecken, damit sie wenigstens da auf konformes Verhalten geeicht werden können...:icon_neutral:

Aber um auf Will zurück zukommen, die Reaktion der Springerpresse auf Wallraff, zeigt deutlich dass sie nervös werden! Hoffentlich zu Recht.


Der Mann, der bei Anne Will Nörgler Wallraff war

Von Thorsten Pifan 11. Mai 2009, 07:40 Uhr

Eigentlich sollte es bei Anne Will um Tafeln und Suppenküchen gehen. Weil diese den Menschen nicht das Gefühl geben dürften, sie würden rundum versorgt. Doch dem Erlebnis-Journalisten Günter Wallraff ging es vornehmlich um Krawall. Und so forderte er munter den Rücktritt eines Mannes, der gar nicht im Studio saß

Quelle und Rest von dieser Brut: Late Night: Der Mann, der bei Anne Will Nörgler Wallraff war - Nachrichten Fernsehen - WELT ONLINE
Und ja, ich meine diese Rhetorik, könnte mich an eine Historische Person der deutschen Geschichte erinnern, die es geschafft hat, Millionen von Menschen so zu überzeugen und zu manipulieren, dass sie nicht nur Krieg und Zerstörung, zugestimmt haben, sondern auch behaupteten, dass millionenfache Vernichten von Menschen aus purem Hass, angeblich nicht mitbekommen zu haben...und sich selbst aufgegeben haben um ihr eigenes Leben einem Individuum in die Hände zu geben, dass es benutzt hat, um sein nicht anerkanntes künstlerisches Talent zu kompensieren! Kunst und Zerstörung sollen ja auf eine Art und Weise für den Künstler nah beieinander liegen, wenn ich mich nicht irre....

"Nimm dein Leben selbst in die Hand, sonst tut's ein anderer für dich"
 

penelope

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#44
AW: geschäftsmodell der tafeln?

warum wurde das nicht thematisiert: tafeln als müllentsorgungskonzept? müssen die tafeln nicht auch noch die gebühren kassieren, die die eigentlichen nachfragern von entsorgung üblicherweise zu zahlen haben? schließt das nicht eine gemeinnützigkeit aus?
Müllentsorgung wird doch von den armen Menschen mit ca 1,50 bis 2 € pro Korb bezahlt, bzw sie entsorgen es denn selbst, da drin :icon_tonne: oder so :icon_kotz::icon_smile:
 
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#45
Ich denke, da gehts um mehr als "nur" um die Suppenküchen. ............
Wiederhole ich nochmal.

Es geht und ging auch ums Ehrenamt.

Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen; kann in einigen Fällen dazu verpflichtet werden. Ein Ehrenamt wird unter Umständen auch aberkannt. Für ehrenamtliche Tätigkeit fällt in manchen Fällen eine Aufwandsentschädigung an. Heute wird "Ehrenamt" zunehmend gleichbedeutend mit Begriffen wie Freiwilligenarbeit oder Bürgerschaftliches Engagement verwendet.
Ehrenamt – Wikipedia

Nach den (hirnlos) verschleuderten Mrd. an die Banken, die Luftnummern mit den Krisenpaketen und was noch so kommt, muss der "Staat" natürlich wieder sparen, denn das Geld muss ja wieder rein.

Wie macht man das am Besten?
Man senkt die Ausgaben und bevorzugt werden wie immer die Ausgaben "fürs Volk".

Deswegen machen sie jetzt Werbung fürs Ehrenamt. Die bekommen nur eine AE und Städte, Gemeinden, Länder und der Staat können sparen.

Also nimmt man sich solche Themen wie eben das Ehrenamt und will den Leuten einreden das man "bürgerschaftlich Engagiert" Deutschland wieder "voran bringen soll". Das Engagement ist natürlich sehr hoch (denken die sich) und die AE, die sie dadurch (vielleicht) bekommen, reißen keine großen Löcher in die Kassen.

Ganz nach dem Motto:

"Wir tun das freiwillig und unentgeltlich und helfen D wieder beim Aufbau nach der Krise, denn der Staat muss sein Geld sparen".

Das es hier nicht nur um die Arbeitslosen geht, sondern auch um die noch Arbeitnehmer sollte dann auch jedem klar sein, die sollen dann wieder auf Teile ihrer Löhne und Gehälter verzichten, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld usw. die RentnerInnen und Elos bekommen die nächsten Jahre keine "Anpassung" und die Firmen, die sich verspekuliert haben, müssen auch ihre Verluste wieder einfahren. Wenn es keinen Umsatzanstieg gibt, dann eben mit Verzicht auf Lohnteile.

Das wird ne ganz große Verar.... und damit werden die wahrscheinlich erst nach den Wahlen herauskommen.

Die machen doch immer das genaue Gegenteil, was eigentlich sein soll.
Um die Firmen, besonders den Mittelstand und die kleinen und Kleinstfirmen, die ja am meisten AN beschäftigen, zu stützen und somit noch mehr Arbeitslosigkeit zu verhindern, werden die aber dann (bewusst?) in die Inso getrieben.

Um Firmen zu helfen, sind Steuersenkungen der falsche Weg, ein Richtiger wäre, wenn den Leuten mehr gelassen wird und sie durch das mehr für die Firmen auch mehr Umsatz bringen.

So werden eben Lohnkosten gesenkt und auf der anderen Seite andere Steuern wieder erhöht, was bisher eher ein Minus ergeben hat, auch wenn erzählt wurde, das sie jetzt "mehr in der Tasche" hätten.
 
E

ExitUser

Gast
#46
Ich weiß, man sollte die User hier im Forum mit der B. Zeitung verschonen.

Aber das möchte ich gerne noch beitragen!

Liebe ehrenamtliche Helfer,

ich bewundere Euch. Jeder dritte Deutsche engagiert sich im gemeinnützigen, mildtätigen, kirchlichen Bereichen – nur ich nicht. Ich lese Heimkindern keine Märchen vor, spiele nicht „Aber bitte mit Sahne“ auf dem Klavier in einer Demenz-WG.

Ich bin nicht bei der freiwilligen Feuerwehr, verteile die Essensreste nicht aus meinem Kühlschrank, trainiere nicht dicke Kinder, halte Sterbenden nicht die Hand.

Warum bin ich so herzlos? Warum bin ich kein Gutmensch? Die Hälfte, die ich an meiner Kolumne verdiene, geht an den Staat. Von meinem Gehaltszettel wird die Kirchensteuer abgezogen. Ich dachte immer, dass das genügt.

Ich habe an Steuern sicher zwei Panzer finanziert, zwei Kirchenfenster und zehn dicke Pastoren. Aber ich habe keinem Sterbenden die Hand gehalten, ich war niemals persönlich gut. Ich schäme mich, ich muss mich ändern.

Sicherlich, das nimmt dir deine Zielgruppe auch bestimmt locker ab! Für mich ist das eine schallende Ohrfeige für die vielen Menschen die sich nicht nur selbstlos für andere einsetzen sondern auch solche Typen wie dich, die mit sicherheit schon öfters von diesen Menschen profitiert haben, ertragen müssen!!!

Herzlichst

Ihr F. J. Wagner

Quelle: Post von Wagner: Liebe ehrenamtliche Helfer - Bild.de
Also da bleibt mir die Spucke weg! Bei soviel Dreistigkeit. Da muss erst ein Fernsehsender rumheucheln und ein grosses Interesse und Dankbarkeit an die vielen gutmütigen Menschen, die ein Ehrenamt bekleiden, vortäuschen, damit so ein "Freigeist" (im Sinne von, frei von Geist) scheinbar völlig ohne Hemmungen, ungestraft geistigen Vampirismus betreiben darf! :icon_motz:
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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