• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Machen die Drogentest bei ärztlichen Untersuchung von ARGE?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

sancar

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
15 Nov 2005
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#1
Machen die Drogentest bei ärztlichen Untersuchung von ARGE?

Habe für diese woche eine Einladung vom Arbeitsamt ARGE bekommen zur ärztlichen Untersuchung.

Machen die da Cannabis Blut und Urin Proben?

Muß ich Blut und Urin abgeben dort?

Wenn ich abgabe von Blut und Urin nicht zustimme, was passiert dann?

Wenn die Cannabis im Blut und Urin feststellen bekomme ich dann kein Arbeitsamt Geld 2 mehr?
 

ChristianO

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Nov 2005
Beiträge
39
Gefällt mir
0
#2
Ich wollte Umschulung, und die haben ohne mich Zu fragen Drogenscreening durchgefuehrt mit dem Resultat, weil Sie Canabis gefunden haben nicht arbeitsfaehig, kein anspruch auf arbeitslosengeld, ab zum sozialamt.
 

sancar

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
15 Nov 2005
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#3
Hatest du vorher Arbeitsgeld 2 oder Arbeitslosengeld bekommen gehabt?
 

meles

Elo-User/in

Mitglied seit
30 Okt 2005
Beiträge
33
Gefällt mir
0
#4
Hi,

na dann ist dies wohl wieder ein Grund mehr,
die Finger von Drogen zu lassen, was? ;)
 

ChristianO

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Nov 2005
Beiträge
39
Gefällt mir
0
#5
Arbeitslosengeld aber ich glaub das ist egal.
Lies meinen Beitrag weiter oben.
Hab dan wieder gearbeitet und bin wieder arbeitslos geworden.
Hab dann wieder arbeitslosengeld beantragt und musste dann wieder zum Dienst weil ich wieder Arbeitslosengeld beantragt habe.
antwort wir in Ingolstadt machen dass immer so. Denen ist scheissegal ob man vorher 50 Stunden in der Woche gearbeitet hat oder nicht, die wollen bloss was finden damit sie dich rausschmeissen koennen, dann bist du naemlich beim sozialamt und die haben wieder einen aus der Statistik herausen und die kommune muss zahlen nicht mehr der Bund.
 
Mitglied seit
18 Okt 2005
Beiträge
36
Gefällt mir
0
#6
wieviel bekommt man als nicht mind. 3 Std. pro Tag Arbeitsfähiger? d.h. ist man finanziell schlechter gestellt als 345,-- + KdU?
 
E

ExitUser

Gast
#7
michael92660 sagte :
wieviel bekommt man als nicht mind. 3 Std. pro Tag Arbeitsfähiger? d.h. ist man finanziell schlechter gestellt als 345,-- + KdU?
Nein, nur die Zuständigkeit ändert sich.
 
E

ExitUser

Gast
#8
michael92660 sagte :
wieviel bekommt man als nicht mind. 3 Std. pro Tag Arbeitsfähiger? d.h. ist man finanziell schlechter gestellt als 345,-- + KdU?
nein, mn ist nicht schlechtergestellt, auch beim Sozialamt gibts das Gleiche.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Eagle

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Okt 2005
Beiträge
1.500
Gefällt mir
482
#9
Re: Machen die Drogentest bei ärztlichen Untersuchung von AR

sancar sagte :
Machen die Drogentest bei ärztlichen Untersuchung von ARGE?


Muß ich Blut und Urin abgeben dort?
Blut nein, urin ja, bei mir. was die damit angestellt haben, keine Ahnung, war mir aber auch egal, da se bei mir eh nichts gefunden hätten ;)
 

Irisanna

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Nov 2005
Beiträge
252
Gefällt mir
1
#10
ChristianO sagte :
Ich wollte Umschulung, und die haben ohne mich Zu fragen Drogenscreening durchgefuehrt mit dem Resultat, weil Sie Canabis gefunden haben nicht arbeitsfaehig, kein anspruch auf arbeitslosengeld, ab zum sozialamt.
WIE BITTE?? Die haben einen Test mit dir durchgeführt, ohne dich vorab zu fragen? Ich finde das unglaublich!!!

Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das legitim ist....
Hast du Wiedsrpruch eingelegt?
 

Irisanna

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Nov 2005
Beiträge
252
Gefällt mir
1
#12
Aber nur, weil du mal was rauchst, bist du doch nicht arbeitsunfähig! Das ist doch vollkommener Unsinn! Die klatschen dir einen Stempel auf die Stirn _Suchtkranker_, ohne dass das irgendwie wissenschaftlich fundiert Sinn macht. Dann kann Holland ja gleich einpacken.

Ich sehe (kiffe nicht) überhaupt gar nicht ein, wieso jemand, der in seiner Freizeit kifft, nicht mehr arbeitstauglich sein soll. DAGEGEN würde ich mich wehren.

Oder bist du mit Rasta-Zöpfen groovend im Zeitlupentempo mit einem Sack Schokolade und einer halben Plantage über den Flur geschlürft und hast gesummt, dass du ohne Cannabis nicht leben kannst... oder warst du "auf Turkey".... :lol:

Krasse Geschichte, ehrlich!!
 
E

ExitUser

Gast
#13
"Dann kann Holland ja gleich einpacken. "
Nicht nur Holland:
Vor ein paar Monaten hatte man doch Kokainspuren auf den Toiletten des Regierungsgebäudes in Berlin gefunden. ? ( hüstel) :lol:
 

ChristianO

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Nov 2005
Beiträge
39
Gefällt mir
0
#14
Ich schau anstaendig aus.Getarnter
Habe bei der Deutschen Bank mal eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann gemacht.
 

Heide

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jun 2005
Beiträge
106
Gefällt mir
0
#15
Man ist nach Sozialhilferecht sehr wohl schlechter gestellt.

Erstens wird vermutet, dass man von in derselben Wohnung lebenden Personen unterhalten wird. Es ist also nicht der gleiche Haushalt, wie im SGB II(§ 36 SGB XII: Vermutung der Bedarfsdeckung).

Zum anderen darf man nur ein Vermögen in Höhe von 1600,- haben, alles was drüber ist, muss erstmal verbraucht werden( Verordnung zur Durchführung des § 90 SGB XII).

Außerdem kann die Regierung via Verordnung bestimmen, dass der Lebensunterhalt etc zukünftig nur noch in Sachleistungen zu erbringen ist (§ 10 III SGB XII).
 

narssner

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Nov 2005
Beiträge
150
Gefällt mir
1
#16
alles ist erlaubt?

Persönlich halte ich hier weder Blutentnahme noch Urintest für zulässig. Ist aber meine ganz persönliche Meinung.
Meine kürzlich gelesen zu haben, jemand ist eine Unschulung dann verweigert worden, weil Spuren von Cannabis festgestellt wurden.
Anders kann das natürlich auch dann aussehen, wenn jemand wegen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz einmal verurteilt wurde.
Aber da wäre vielleicht einmal ein Rechtsanwalt zu fragen, der ein bißchen Erfahrung mit solchen Verfahren hat.
einen freundlichen Gruß
narssner
 

Heide

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jun 2005
Beiträge
106
Gefällt mir
0
#17
Datenlöschung : "Die Früchte des verbotenen Baumes sind zu vernichten" oder anders ausgedrückt:

SG Hamburg S 53 AS 1382/05 ER:
Die Zulassung der Datenübermittlung widerspräche auch dem Grundsatz der Beseitigung der Folgen rechtswidrigen Verhaltens, der hier fordert, dass aus einer aufgehobenen Zuweisung keine weiteren, schon gar nicht belastenden Wirkungen abgeleitet werden dürfen.
Der kommunale Sozialhilfeträger und der SGB II-Träger müssen ausfechten, wer zu zahlen hat. Bis dahin gibt es SGB II-Leistungen.
 

Ditmar L.

Elo-User/in

Mitglied seit
19 Sep 2005
Beiträge
47
Gefällt mir
0
#18
:lol: Na Prima und was kommt als nächstes??
Konzentrationslager wo wir beköstigt werden? Nun zumindest würden die Kommunen Gelder sparen. Ich könnt :uebel: was die sich noch ausdenken.
Gruss
Ditmar
 
E

ExitUser

Gast
#19
Machen die Drogentest bei ärztlichen Untersuchung von ARGE?
Niemand kann, laut gültigem Bundesverfassungsrecht, durch einen verpflichtenden Drogentest gezwungen werden, Beweise gegen sich selbst zu liefern.
 
Mitglied seit
2 Nov 2005
Beiträge
22
Gefällt mir
2
#20
Alle Alarmglocken auf rot!

Urin- und Bluttest? Um eine Arbeitsunfähigkeit nachzuweisen, bzw. zu belegen? G R Ü B E L
Passt mal auf, dazu fällt mir etwas ganz anderes ein.
War es im Jahre 1990 - ich weiß es leider nicht mehr genau - es wurde auf jeden Fall in Bayern praktiziert.....
Bei Einstellungen zum öffentlichen Dienst und der dortigen ärztlichen Untersuchung, wie auch teilweise bei Asylbewerbern wurde ebenfalls Blut abgenommen.
Hier jedoch, um einen AIDS-Test zu machen.
Das war unzulässig und wird nicht mehr praktiziert (soweit ich weiß).

WER sagt mir aber nun, dass nicht auch ein HIV-/AIDS-Test vorgenommen wird?
(Um evtl. eine Arbeitsaufnahme im z.B. Gaststättengewerbe/med. Diensten etc. zu vereiteln.)

M.E. ist weder Urinabgabe noch Blutentnahme von Nöten (das wurde ja bereits durch Hausärzte und/oder Spezialisten gemacht und die beauftragten Labore sind ja wohl keine Pfuscher!) um eine Arbeitsunfähigkeit zu bestätigen.

Der ärztliche Dienst kann mit dem Hämmerchen auf's Knie kloppen, die Lunge und das Herz abhören, die Gelenke verbiegen und die Psyche "begutachten".
Die Sache stinkt, ich werde dem nachgehen!
Inga die pixelschubser
Aber PS - wer weiß, dass er zum ärztlichen Dienst muss: Bluttest - 7 Tage vorher ohne Canabis! Test dann ok. Bei stärkeren Drogen kann es problematisch werden - Blut- und Urintest ablehnen, da das die intime Persönlichkeit tangiert!
"Warum wollen sie das nicht?"
"Ich brauche keinen HIV-Test!"
"Den mache ich nicht!"
"Echt? Wer garantiert mir das? NEIN DANKE!"
 

sancar

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
15 Nov 2005
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#21
Testen die auch auf Aids?

Und warum testen die überhaupt?

Nach was suchen die? Was bringt es für die?
 

narssner

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Nov 2005
Beiträge
150
Gefällt mir
1
#22
öffentlicher Dienst

ich widerspreche ungern. Aber einem Bewerber für den öffentlichen Dienst kann es schon mal passieren, daß eine amtsärztliche Untersuchung von ihm verlangt wird. Ob da allerdings Blut- und Urintests zulässig sind, weiß ich nicht.
Könnte zum Beispiel sein, falls jemand als Fahrer eingestellt werden soll.
einen freundlichen Gruß
narssner
 
E

ExitUser

Gast
#23
Aber einem Bewerber für den öffentlichen Dienst kann es schon mal passieren, daß eine amtsärztliche Untersuchung von ihm verlangt wird.
narssner
gegen eine amtsärztliche Untersuchung ist ja nicht einzuwenden. Allerdings muss diese ihr Grenzen haben.

Arbeitsloser verweigert Besuch beim Amtsarzt - Leistungskürzung trotzdem unzulässig


Verweigert ein Arbeitsloser eine amtsärztliche Untersuchung, können ihm deshalb nicht sofort die Leistungen gestrichen werden. Erforderlich sei zunächst, dass der Betroffene durch das Arbeitsamt schriftlich belehrt werden müsse. So urteilte das Bundessozialgericht. Seitens des Arbeitsamtes sei ein Hinweis erforderlich, dass dem Leistungsempfänger wegen fehlender Mitwirkung der Wegfall des Arbeitslosengeldes drohe. Werde dieser Hinweis nur mündlich erteilt, reiche dies nicht aus.

Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde: ein Arbeitsloser aus dem Breisgau (Baden-Württemberg) verweigerte einerseits eine amtsärztliche Untersuchung und andererseits die Entbindung seines Hausarztes von dessen Schweigepflicht. Das Arbeitsamt wollte auf diesem Weg Erkenntnisse über seinen Gesundheitszustand gewinnen. Die Androhung der Leistungskürzung durch die Arbeitsagentur, für den Fall der Nichtbefolgung der Aufforderung, erfolgte nur mündlich.



BAG (AZ.: B 7a/7 AL 102/04 R)
 

Ditmar L.

Elo-User/in

Mitglied seit
19 Sep 2005
Beiträge
47
Gefällt mir
0
#24
Ich kann mir nicht vorstellen das diese Tests rechtens sind.
Denn wenn ich sehe wie die Behörden Handeln , müssen die alle auf Drogen sein. Dann würden die Amtsstuben leer sein.
Gruss
Ditmar
 
Mitglied seit
2 Nov 2005
Beiträge
22
Gefällt mir
2
#25
Hab mich erkundigt

Die DiplSozPäd einer AIDS-Hilfe hat sich kundig gemacht und schickte mir nun den folgenden Text:
Hab' jetzt überall angerufen, wo ich dachte, daß die Leute evtl. Ahnung haben (Drogenberatung usw.). Keiner hat bisher von solch einem Fall gehört! Die einschlägige Meinung war, sich nach der Rechtsgrundlage für die Untersuchung zu erkundigen, und zwar direkt beim sog. "Fallmanager" (Arbeitsamt) oder beim MDK selbst. Wenn eine solche "Begutachtung" tatsächlich ein Drogenscreening mit einschließt, muß dafür ja eine rechtliche Handhabe da sein. Im Übrigen hat derjenige, dem die Leistung entzogen wird bzw. der ohne sein Wissen und Einverständnis getestet wird, das Recht, eine kostenlose juristische Beratung in Anspruch zu nehmen. Den "Schein" hierfür gibt es wohl auch beim Arbeitsamt. Das hat mir die Kollegin bei der psychosozialen Beratungsstelle gesagt. Am besten wäre, eine schriftliche Begründung für den Test mit Nennung der Rechtsgrundlage anzufordern.

Hoffe, es hilft etwas weiter.
Gruß
Inga
 

sabina77

Elo-User/in

Mitglied seit
28 Nov 2007
Beiträge
4
Gefällt mir
0
#26
Hallo,

habe gerade dieses Forum gefunden und denke hier passt das am besten rein.

Bin mittlerweile kurz vorm Verzweifeln.

Ich habe bis vor kurzem eine AGH (Arbeitsgelegenheit oder auch 1Euro-Job) gemacht und der Betrieb war sehr zufrieden mit mir. Sie haben mir eine Umschulung angeboten. Bin dann zur ARGE, die dann erst sagte es ginge nicht, höchstens eine Reha. Bin dann dort zum Arzt, ist schon ein alter Bekannter, der mir ständig Steine in den Weg legt. Reha wurde abgelehnt,
da leichte Spuren von THC gefunden wurden.
Dann hab ichs nochmal probiert, wollte einen Bildungsgutschein für eine Umschulung. Hab aufgehört zu kiffen und wurde dann wieder eingeladen. Mein Betrieb hat die Sache schon als sicher angesehen und mich schon in die Berufsschule geschickt.
Ich komme dann dahin und der werte Herr Arzt (ist noch nichmal Doktor) ist im Urlaub, nur so eine Helferin von ihm. Die reichte mir dann einen Becher und ich, gutgläubig wie ich bin, geh aufs Klo und pinkel rein. Die machte dann den Test an Ort und Stelle und sagte, alles wäre ok, es wäre nichts drin.

Eine Woche später bekomm ich dann die Nachricht: Abgelehnt, Betrugsversuch

Gehts noch??? Die Tante hat gesagt, ich hätte sie dem Klo verwiesen.
Das stimmt nicht!! Das schwöre ich hab ich nicht getan, sie ist draussen stehen geblieben, von mit rein kommen war nie die Rede!!
Der Urin war denen zu dünn. Ich wollte noch einen Test machen, das wollten sie nicht.

Jetzt steht mein Wort gegen ihres und mir glaub keiner, ist ja klar. Zeugen hab ich leider auch keine.

Wir sind dann so verblieben, dass ich nun alle 6 Wochen kommen sollte zum Urintest und dann eventuell die Umschulung im April begonnen werden soll.

Ich habe mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und bin zum Entschluss gekommen, dass ich diese Schikanen satthabe, mit diesem Arzt und habe eine schriftliche Erklärung gemacht, dass ich auf die Umschulung und die damit verbundenen Untersuchungen verzichten möchte.
Das habe ich mit meiner Sachbearbeiterin so abgesprochen.

Heute hab ich mal da angerufen, ob ich denn noch zu dem Termin bei dem Arzt muss. Da sagte mir der Hotline-Typ, ich habe doch auf jegliche Leistungen von der ARGE verzichtet.
"Wie bitte??? Was hab ich??" Die können noch nichtmal lesen, ich habe lediglich darum gebeten, dass mit der Umschulung zu vergessen.
Irgendwann hab ich dann auch mal meine Sachbearbeiterin dranbekommen.
Sie sagte, ich müsse auch weiterhin zum Arzt, diese Tests machen.

Ich krieg bald die Krise! Ich will nur eine Arbeit, was ich am WE mache geht die doch garnichts an.

Was soll ich denn nun tun? Ich will nicht mehr wie ein Krimineller behandelt werden. Aber wenn ich den Test nicht mache, bekomme ich das Geld gekürzt oder sonstwas.

Was würdet ihr tun?
 

Hexe45

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
1.785
Gefällt mir
526
#27
Hallo,

habe gerade dieses Forum gefunden und denke hier passt das am besten rein.

Bin mittlerweile kurz vorm Verzweifeln.

Ich habe bis vor kurzem eine AGH (Arbeitsgelegenheit oder auch 1Euro-Job) gemacht und der Betrieb war sehr zufrieden mit mir. Sie haben mir eine Umschulung angeboten. Bin dann zur ARGE, die dann erst sagte es ginge nicht, höchstens eine Reha. Bin dann dort zum Arzt, ist schon ein alter Bekannter, der mir ständig Steine in den Weg legt. Reha wurde abgelehnt,
da leichte Spuren von THC gefunden wurden.
Dann hab ichs nochmal probiert, wollte einen Bildungsgutschein für eine Umschulung. Hab aufgehört zu kiffen und wurde dann wieder eingeladen. Mein Betrieb hat die Sache schon als sicher angesehen und mich schon in die Berufsschule geschickt.
Ich komme dann dahin und der werte Herr Arzt (ist noch nichmal Doktor) ist im Urlaub, nur so eine Helferin von ihm. Die reichte mir dann einen Becher und ich, gutgläubig wie ich bin, geh aufs Klo und pinkel rein. Die machte dann den Test an Ort und Stelle und sagte, alles wäre ok, es wäre nichts drin.

Eine Woche später bekomm ich dann die Nachricht: Abgelehnt, Betrugsversuch

Gehts noch??? Die Tante hat gesagt, ich hätte sie dem Klo verwiesen.
Das stimmt nicht!! Das schwöre ich hab ich nicht getan, sie ist draussen stehen geblieben, von mit rein kommen war nie die Rede!!
Der Urin war denen zu dünn. Ich wollte noch einen Test machen, das wollten sie nicht.

Jetzt steht mein Wort gegen ihres und mir glaub keiner, ist ja klar. Zeugen hab ich leider auch keine.

Wir sind dann so verblieben, dass ich nun alle 6 Wochen kommen sollte zum Urintest und dann eventuell die Umschulung im April begonnen werden soll.

Ich habe mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und bin zum Entschluss gekommen, dass ich diese Schikanen satthabe, mit diesem Arzt und habe eine schriftliche Erklärung gemacht, dass ich auf die Umschulung und die damit verbundenen Untersuchungen verzichten möchte.
Das habe ich mit meiner Sachbearbeiterin so abgesprochen.

Heute hab ich mal da angerufen, ob ich denn noch zu dem Termin bei dem Arzt muss. Da sagte mir der Hotline-Typ, ich habe doch auf jegliche Leistungen von der ARGE verzichtet.
"Wie bitte??? Was hab ich??" Die können noch nichtmal lesen, ich habe lediglich darum gebeten, dass mit der Umschulung zu vergessen.
Irgendwann hab ich dann auch mal meine Sachbearbeiterin dranbekommen.
Sie sagte, ich müsse auch weiterhin zum Arzt, diese Tests machen.

Ich krieg bald die Krise! Ich will nur eine Arbeit, was ich am WE mache geht die doch garnichts an.

Was soll ich denn nun tun? Ich will nicht mehr wie ein Krimineller behandelt werden. Aber wenn ich den Test nicht mache, bekomme ich das Geld gekürzt oder sonstwas.

Was würdet ihr tun?
Hm wurde ein sogenannter Schnelltest gemacht??
Da kann man nicht so einfach behaupten der Urin sei zu dünn. Wurde er im Labor gemacht dann schon. Das fällt krass auf, wenn der Urin mit Wasser verdünnt wird. Das ist auch belegbar und kann nicht so behauptet werden.Wenn die behaupten der wäre zu dünn, das können die beweisen, da ist nix mit Aussage gegen Aussage, entweder war der Urin zu dünn oder eben nicht, jedenfalls wäre das zu belegen.
Wenn du diesen nicht verdünnt hast kannste den Labortest verlangen, denn dieser belegt dann das der Urin ok war.
Lieber Gruß
Hexe
 
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
4.189
Gefällt mir
344
#28
Rechtliches

Die "Ärzte" fragen direkt vor dem Test. Ein Nein ist dann dem defacto entrechteten Kunden so gut wie unmöglich.
Rechtlich wohl kaum zu beanstanden, es dürfte dann im Zweifel nicht nachweisbar sen,aber moralisch.
 

sabina77

Elo-User/in

Mitglied seit
28 Nov 2007
Beiträge
4
Gefällt mir
0
#29
Hm wurde ein sogenannter Schnelltest gemacht??
Da kann man nicht so einfach behaupten der Urin sei zu dünn. Wurde er im Labor gemacht dann schon. Das fällt krass auf, wenn der Urin mit Wasser verdünnt wird. Das ist auch belegbar und kann nicht so behauptet werden.Wenn die behaupten der wäre zu dünn, das können die beweisen, da ist nix mit Aussage gegen Aussage, entweder war der Urin zu dünn oder eben nicht, jedenfalls wäre das zu belegen.
Wenn du diesen nicht verdünnt hast kannste den Labortest verlangen, denn dieser belegt dann das der Urin ok war.
Lieber Gruß
Hexe
Ja, es wurde ein Schnelltest gemacht, hab ich selbst gesehen.
Die Frau sagte es wäre alles ok und sie würde das umgehend meiner Sachbearbeiterin melden.
Als dann später die Ablehnung da war, war der Arzt zurück aus dem Urlaub.
Der hat mir dann gesagt, das hätte das Labor gesagt.
Die ganze Sache kommt mir echt komisch vor! Warum sollte sie erst einen, nicht gerade billigen Schnelltest und dann nochmal einen nicht weniger teuren Labortest machen?!?!

Ich geb zu, dass ich an dem Morgen ziemlich viel Wasser und Apfelschorle getrunken habe, das habe ich auch dem Arzt später und der Frau direkt danach gesagt. Aber ich habe die Probe nicht verdünnt!
Sie sagte mir gleich, der sehe aber dünn aus, da hab ich ihr, wohlgemerkt bevor sie den Test reingesteckt hat, angeboten nochmal vor ihr, in einer halben Stunde oder so, abzupinkeln. Das wollte sie nicht. Sie sagte, sie wäre kein Typ, der da gern zuschaut. Das diese Frau jetzt später behauptet, ich hätte sie rausgeschickt ist echt der Hammer!

Leider bin ich ein Typ, der sich sehr schlecht wehren kann. Und gerade beim Arbeitsamt fällt es mir sehr schwer meine Meinung zu sagen, weil ich mögliche Konsequenzen fürchte.

Schonmal vielen Dank für die Reaktionen auf mein Post!

Liebe Grüsse,
sabina77
 

Nemo

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Jun 2009
Beiträge
4
Gefällt mir
0
#30
Ja, habe auch die Erfahrung gemacht, dass Jobcenter, in meinem Fall das Jobcenter Berlin Lichtenberg, ohne zu Fragen Drogentests machen lässt. Dabei wurde im Vorfeld energisch vom "Berater" abgestritten, dass so eine Maßnahme geplant ist. Beim medizinschen Dienst tauchte eine gefälschte Zustimmung zum Drogentest auf.
Ich kann allen betroffenen Opfern nur raten, konsequent alle Beteiligten anzuzuzeigen. Noch ist für einen Drogentest die Anordnung eines Strafrichters notwendig. Ein Drogentest ist noch immer eine Ermittlungsmaßnahme in einem Strafverfahren und gehört auch nur da hin. Wenn die Arge das anders sieht, verstösst sie gegen geltendes Recht. Das Verhalten vieler Mitarbeiter in den Jobcentern ist schlicht explizit kriminell.
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#31
Und wieder mal nach zwei Jahren ein Thread ausgegraben, bei mir wurde jedenfalls keiner gemacht
 

Nemo

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Jun 2009
Beiträge
4
Gefällt mir
0
#32
Und wieder mal nach zwei Jahren ein Thread ausgegraben, bei mir wurde jedenfalls keiner gemacht
Thema "heimliche Drogentests" ist halt einer Dauerbrenner. Die Arge arbeitet mit einem 4 stufigen Terrorsystem. Bei Stufe 4 kommt der Drogentest.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten