LVR - Verwandte heranziehen?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

soulsister

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 September 2010
Beiträge
18
Bewertungen
1
HAllo ,
da ich jetzt Leistungen vom LVR zur Teilhabe an sozialem Leben bekommen soll, hat Betreuer aufgefordert,die Adressen meiner Mutter und Ex-Mann anzugeben. ICh möchte das nicht, habe dann nur mit Hinweis auf Datenschutz zugesagt, weil mir sonst keine Leistungen zufließen Würden- sagt er(der Betreuer)
WAS hat den meine Mutter oder Exmann da zu suchen?
Habe auf Datenschutz hingewiesen SIe dürften keinerlei Informatinenen über mich erhalten.
Können Mir bei Weigerung wirklich Leistungen gestrichen :icon_kotz:Werden?
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.655
Bewertungen
17.054
Bei Leistungen nach dem SGBXII wird ersteinmal geprüft, ob Verwandte in gerader Linie(Kinder, Enkelkinder, Eltern, Großeltern) Geld haben, um Dich zu unterstützen. Genauso dürfte das auch mit Deinem Ex-Mann sein.
 

Martin Behrsing

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.593
Bewertungen
4.293
LVR zur Teilhabe an sozialem Leben

Da werden regelmäßig die Eltern herangezogen. Aus § 1601 BGB ergibt sich ein Unterhaltsanspruch, da gradlinig Verwandte verpflichtet sind, sich einander Unterhalt zu gewähren. Aus § 1602 BGB ist derjenige Unterhaltsberechtigt, der außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Eine Behinderung loder drohende Behinderung ergibt sich §§ 53 ff. SGB XII, und damit ist Anspruch auf Unterhalt gegeben. Der Unterhalt erstreckt sich dabei gem. § 1610 BGB auf den gesamten Lebensbedarf. Es ist dabei unerheblich, ob eine Ausbildung abgeschlossen ist, oder man über 25 Jahre ist. Ebenso ist es unerheblich, ob eine Behinderung erst später gekommen ist oder gar selbst verursacht wurde.



Zuständig hierfür sind leider auch nicht die Sozialgerichte, sondern die Familiengerichte (Unterhalt). Und in mehreren Entscheidungen kamen die immer wieder zu den selben Ergebnissen.



Deine Eltern brauchen nichts zu bezahlen, falls sie nichts haben. Ansonsten werden sie zu einer Zahlung von monatl. 26 Euro verpflichtet.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.868
Bewertungen
2.048
Was bedeutet LVR? Ich würde von der DRV Leistungen bekommen vom AA aber nicht (die liebe Verwandtschaft müsste einspringen).
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.868
Bewertungen
2.048
Danke Martin, ich wusste nicht, dass der LVR auch für die Grusi zuständig ist. Bei mir läuft auch noch ein Antrag auf Teilhabe aber nach dem BVG und das ist eine ganz andere Geschichte. Ich dachte dass LVR eine veraltete Bezeichnung für einen Rentenversicherungsträger ist.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten