Luft soll sauberer werden: Reutlingen führt Umweltticket ein

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Dagegen72

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ein Lichtblick: ab nächstes Jahr soll es in Reutlingen Umwelttickets geben, die für das ganze Jahr 365 Euro kosten sollen, also 1 Euro pro Tag.
Die Grenzwerte für Luftschadstoffe werden in Reutlingen regelmäßig überschritten. Jetzt soll die Luft sauberer werden. Deswegen führt Reutlingen ein Umweltticket ein.

Das Umweltticket soll ab Januar gelten. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Reutlingen hat die fünfthöchste Belastung mit Stickoxiden in Deutschland. Nun soll der Grenzwert unterschritten werden. Das Umweltticket der Stadt Reutlingen sei dafür ein Baustein.
https://www.swr.de/swraktuell/baden...cket-in-reutlingen-fuer-bessere-luft-100.html
 

Tricia

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So ungefähr stelle ich mir ein vernünftiges Umweltticket vor:

https://www.linzag.at/portal/de/pri...r__und_jahresticketsprodukt_detail_3824.html#
kostenlose Mitnahme von bis zu 4 Kindern unter 6 Jahren
erweiterte Mitnahme an Samstag, Sonn- und Feiertagen
übertragbar

Langeweile zu haben ist schlimm
So schlimm, dass man das ohne Bezug zum Thema der ganzen Welt mitteilen muss? Bashing gegen @Dagegen72 scheint hier leider toleriert zu werden, das zieht sich durch einige Threads. Der TE ist nicht das Thema. Dein Beitrag is OT und stellt eine persönliche Herabsetzung dar. Entweder ich äüßere mich zu einem Thema, oder ich lasse es. Meine Meinung...
 

erwerbsuchend

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ab nächstes Jahr soll es in Reutlingen Umwelttickets geben, die für das ganze Jahr 365 Euro kosten sollen, also 1 Euro pro Tag.

Das ist schön für alle, die in Reutlingen wohnen und arbeiten. Aber was ist mit denen, die aus Reutlingen in andere Städte zur Arbeit pendeln, oder nach Reutlingen zur Arbeit fahren? Für diese ist dieses Ticket leider sinnfrei. Warum sollte man mit dem Auto nur bis oder ab Stadtrand Reutlingen fahren, dort ggfs. Parkgebühren bezahlen und dann auch noch dieses ÖPNV-Ticket kaufen?

Das ist zwar ein Anfang, aber bis es wirklich eine sinnvolle Alternative für alle Bürgerinnen und Bürger ist, wird es noch eine zeitlang dauern, bis es städte- und länderübergreifende Tickets gibt. Schließlich arbeiten nicht alle in den Städten, in denen sie wohnen.

Hat sich denn schon das JC in Reutlingen dazu geäußert, wie dort zukünftig mit Fahrtkosten innerhalb des Geltungsbereiches dieses Tickets umgegangen wird? Wird dann dort dieses Ticket für ALG 2-Bezieher verpflichtend zu kaufen sein oder werden weiterhin auch Einzeltickets abgerechnet werden können?

Bashing gegen @Dagegen72 scheint hier leider toleriert zu werden, das zieht sich durch einige Threads.

Daran ist TE aber nicht ganz unschuldig, denn in vielen Threads schreibt sie von Dingen von denen sie nachweislich keine Ahnung hat oder zumindest selbst schreibt, dass sie dazu selber erst noch Nachforschungen anstellen müsse. Man sollte daher nur dann etwas posten, wenn man von der jeweiligen Nachrichtenlage auch tatsächlich eine Ahnung hat.
 

Tricia

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Warum sollte man mit dem Auto nur bis oder ab Stadtrand Reutlingen fahren, dort ggfs. Parkgebühren bezahlen und dann auch noch dieses ÖPNV-Ticket kaufen?
Es steht nirgends, dass die Benutzung des ÖPNV verpflichtend ist. Wenn Du, obwohl die Antwort im verlinkten Artikel steht und sogar zitiert wurde, keine Ahnung hast und erst Nachforschungen anstellen mußt, warum schreibst Du dann darüber und stellst diese Frage?

Hier also die Antwort:
Reutlingen hat die fünfthöchste Belastung mit Stickoxiden in Deutschland. Nun soll der Grenzwert unterschritten werden. Das Umweltticket der Stadt Reutlingen sei dafür ein Baustein.
Ein Baustein um die direkte Begasung von Menschen auf einen Grenzwert (lol) zu reduzieren... Deshalb sollte man das tun!
Das ist zwar ein Anfang, aber bis es wirklich eine sinnvolle Alternative für alle Bürgerinnen und Bürger ist, wird es noch eine zeitlang dauern, bis es städte- und länderübergreifende Tickets gibt.
Ja. das ist ein Anfang. Es ist doch gut, wenn Autofahrer zum Umsteigen ermuntert werden, oder? Es wird ja wohl einige gut angeschlossene Nachbargemeinden geben, in denen Menschen leben, die das dann auch nutzen werden. Und die, die nicht gut angeschlossen sind, können dann entweder weiterhin mit dem Auto in die Stadt fahren, oder eben bis zur nächsten Gemeinde, die gut angeschlossen ist (P&R). Das machen übrigens schon seit Generationen viele, einige auch mit dem Fahrrad, weil sie sich trotz Arbeit kein Auto leisten... (?)
Es kostet 365 Euro pro Jahr und ist auch in den Nachbargemeinden gültig. Die Stadt will damit Autofahrer zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel ermuntern.
Es ist also ein Angebot für die, die es nicht tun, obwohl sie es tun könnten!
Wird dann dort dieses Ticket für ALG 2-Bezieher verpflichtend zu kaufen sein oder werden weiterhin auch Einzeltickets abgerechnet werden können?
Die Antwort solltest Du aus dem Hilfebereich kennen! ALG-2 Geld ist nicht zweckgebunden - jeder hat das Recht, es sich so einzuteilen wie er möchte. Warum also konstruierst Du diese Frage? Ich habe z.B. eine Sozialkarte (die ich extra beantragen muss) mit der ich Zeitkarten ca. 20€ günstiger bekommen "könnte". Das bedeutet, dass ich eine drei Zonen-Monatskarte ab ca. 22€ bekommen "könnte". Trotzdem kaufe bei Terminen Einzelfahrkarten und lass mir das Geld erstatten.
Man sollte daher nur dann etwas posten, wenn man von der jeweiligen Nachrichtenlage auch tatsächlich eine Ahnung hat.
Jetzt verstehe ich deine ewigen Fragerei-Postings noch weniger... Außerdem schrieb ich über Bashing, welches ohne Bezug zum Thema ist. Das wird in einigen Threads der TE geduldet. Kritische oder auch mal persönliche Anmerkungen innerhalb einer Diskussion meine ich damit ganz bestimmt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Viel zu teuer.

Mal wieder was für die Wohlhabenden.
Die sozial schwachen können es sich nicht leisten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Viel zu teuer.

Mal wieder was für die Wohlhabenden.
Die sozial schwachen können es sich nicht leisten.
365€ pro Jahr! im Ländle.

Ernsthaft, welchen Preis erwartest Du?
Auch in Bezug auf Finanzierbarkeit.

Selbst beim Alg2 sind 34,66€ pro Monat für Verkehr.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Für Bahnkarten zu Verwandten usw., Ja.
Das ist für Privates.

Für alle Sozial schwachen sollte der ÖPNV und auch die Bahn umsonst sein.
 

Nena

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Dazu hat HermineL, auch hier gut bekannt, etwas Treffendes geschrieben:

Vielleicht solltest du zu aller erst einmal eine zutreffende Bezeichnung wählen.
Menschen die über wenig Vermögen oder Einkommen verfügen sind nicht "sozial
schwach" sondern bestenfalls finanziell oder öknomisch schwach.

"Sozial schwach" sind Menschen wie Zumwinkel, Hoeneß usw. die den Staat um
Millionen beExkrementn. Das Geld fehlt dann allen z.B. für die Erhaltung der Schulen
Bildung uvm. Das sind Menschen mit null Verantwortungsbewusstsein und dieses
Verhalten ist "sozial schwach" und außerdem kriminell.
Diesen Ausdruck zu nutzen für Menschen die wenig haben ist in meinen Augen
nichts anderes als eine Diskriminierung aller Menschen die auf Hilfe finanzielle
Hilfe angewiesen sind.

https://no-go.tld/index.php?topic=116834.msg1313352#msg1313352
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Ich meine, die Linke hat mal ein Sozialticket vorgeschlagen:

15 € für Leistungsbezieher und landesweit gültig.

Das Argument der Finanzierbarkeit ist keines, denn der ÖPNV ist immer ein Verlustgeschäft. Früher gab es eine Art Lastenausgleich zwischen profitablen und subventionierten kommunalen Unternehmen. Erstere hat man teilweise privatisiert, letztere kaputtgespart. Gemeinwohl und -nützigkeit ade!

Wir müssen uns schon überlegen, was saubere Luft uns wert ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
15 € für Leistungsbezieher und landesweit gültig.


Wir müssen uns schon überlegen, was saubere Luft uns wert ist.
Zustimmung, aber warum dann nur für Leistungsbezieher?

Der Effekt für die Umwelt ist dort null, da die meistens kein Auto besitzen.

Das Ziel muss lauten, wie bekomme ich den Autoverkehr reduziert, vor allem Alleinfahrer.
Also muss ich Argumente haben, dass diese Gruppe umsteigt.
 

Maximus Decimus

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Zustimmung, aber warum dann nur
Das Ziel muss lauten, wie bekomme ich den Autoverkehr reduziert, vor allem Alleinfahrer.
Also muss ich Argumente haben, dass diese Gruppe umsteigt.

Das typische Argument lautet, dass Autobesitzer im Normalfall sowieso Geld haben bzw. sich ein Auto leisten können. Folglich brauchen sie keine Vergünstigungen um den ÖPNV zu nutzen. Aber stelle dir mal den Aufschrei vor, wenn es heißen würde, dass Autofahrer Vergünstigungen beim Umweltticket bekommen würden und LE beispielsweise nicht. Das warum und wieso würde keinen interessieren, es würde nur immer überall heißen, dass die Autofahrer mehr wert sind und sowieso schon mehr haben als LE usw.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ja verstehe ich schon, aber es geht ja angeblich um saubere Luft.

Und die bekomme ich nicht durch ein Sozialticket, sondern wenn ich den SUV-Fahrer umerziehe.

Klappt auch bei dem mit dem Geldbeutel und einem funktionierenden, pünktlichen und sauberen ÖPNV.
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Wieso in einer gerade-mal-so-Großstadt wie Reutlingen (115.000 EW) die Messwerte so furchtbar schrecklich sind, würde mich interessieren! Ich kenne Städte ähnlicher Größenordnung, und dort gibt es dieses Probleme nicht.

Anreize für den ÖPNV? Ich lache hart! Zu den Stoßzeiten sind diese Sardinenbüchsen sowieso schon überfüllt mit Menschen und ihren Begleiterscheinungen wie Viren, Bakterien, Schweiss. Wer tut sich sowas freiwillig an und und zahlt auch noch dafür? In den Randzeiten ist es halbwegs erträglich.

Und dann die Umständlichkeit: kürzlich besuchte ich eine Bekannte in einem Krankenhaus in Frankfurt. Es war eine Umsteigeorgie über 2 U-Bahn- und 2 Buslinien. Vielen Dank. Nie wieder. Da fahre ich doch lieber mit dem Auto.

Die meisten deutschen Städte sind nicht Ergebnis konsequenter Stadtplanung (die auch die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV berücksichtigt), sondern sich seit Jahrhunderten vor sich hin gewachsen. Wo Platz war, wurde gebaut. So allerdings läßt sich ÖPNV nicht realisieren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Zustimmung, aber warum dann nur für Leistungsbezieher?

Weil es ein Sozialticket ist!

Für Pendler ist der ÖPNV heute bereits wesentlich günstiger als ein Auto. Das reicht nicht als Anreiz.

Natürlich lässt sich das realisieren, @Sabattical. Man müsste halt massiv Geld in die Hand nehmen und zusätzlich den innerstädtischen Autoverkehr durch Auflagen unattraktiv machen.

Man sieht, dass in Städten, wo er gut organisiert ist, auch viele Menschen den ÖPNV nutzen, die es eigentlich nicht müssten.

Die ärmeren Städte hingegen haben nicht mal das Geld, um vorhandenen Infrastrukturen instandzuhalten.

dort gibt es dieses Probleme nicht.

Ja, in Duisburg gibt es dieses Problem angeblich auch nicht.

Dass kommt darauf an, wie kreativ man die Messtellen anordnet. Reutlingen scheint mir zudem eine Muldenlage zu sein.
 

Kampfmops

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Kurzes OT: Frage mich immer wieder, warum manche auf Dagegen72 wettern. Das gehört nicht in die Themen und ihr solltet froh sein, wenn euch jemand die News "serviert". Stattdessen wird nur gemotzt.

Zum Thema: Ja, über das Umweltticket kann man sagen, das es nichts bringt. Aber irgendwo müssen die Städte ja anfangen. Die Politik hatte in den vergangenen Jahren (das Thema Umwelt gabs ja in meiner Jungend schon) ordentlich geschludert und ist immer schön nach den Wünschen der Autokonzerne gegangen. Hätte man da früher schon angefangen und gesagt:" Ihr habt Möglichkeiten, saubere Autos zu bauen? Ja, dann mal los, die Dreckschleudern baut ihr nun nicht mehr!" Aber das ist ja nicht passiert. Genauso auch bei anderen Umwelt-Themen.

Endresultat: Diseskandal, Luftverschmutzung in Städten usw.
Die Mess-Stationen könnten unsere Poltiker auch gleich abbauen. Entweder man lässt die Autofahrer dann Umwege fahren, wenn die Werte zu hoch sind (Ist natürlich super für die Umwelt, wenn alle weiter fahren müssen, als sonnst), oder unsere Politiker setzen einfach mal den Grenzwert hoch. :doh:

Daher muss nun geschaut werden, was man machen kann. Umwelt-Ticket ist schonmal gut. Gerade Wenigverdiener werden sich darüber freuen. Zudem ist es ja nur ein Baustein. Denke da kommt noch was.

Geht das Konzept am Ende auf, werden andere Städte sicher nachziehn.
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

Gast
Ob jetzt Umweltticket, meinTicket, weißderGeierTicket, der Name kann einem ja schnuppe sein, wenn es wenigstens fruchten würde.
Ich beführworte jede Art von günstigen Ticket, obwohl ich für den Notfall immer ein Auto zur Hand habe.

Das sich in unserer Gegend der Verkehrsverbund VRR alle paar Jahre neuen driss einfallen lässt und je nach Laune auch schon mal alle 1/2 Jahr die Preise erhöht, ist es langsam nicht mehr witzig.
Zumal es ja schon hieß, es gäbe 2019 das "mein Ticket" (Sozialticket) nicht plötzlich massig Leute auf die Straße gingen und selbst Politiker Wind machten, dass eine Abschaffung ein Schlag für alle Armen wäre - kam dann unter großen Jubel die Info mit der unbefristeten Verlängerung des Bestehens . . .das unter dem Jubel klammheimlich auf 2021 gesetzt wurde!

Bei uns fallen bei beim "Sozialticket" innerhalb meiner Stadtgrenze (A3 - ja man hat Anfang des Jahres wieder einen Grund gefunden, warum das Ticket teurer wurde).

Wenn ich die Preisentwicklung sehe wird mir schlecht - und ich spreche von Preis pro Monat (Jahr):

2016: 34,75€ (417€)
2017: 35,55€ (426,60€)
2018: 37,80€ (453,60€)
2019: 38,65€ (463,80€)

Natürlich ist es immer noch günstiger als das "Ticket 1000" mit den gleichen Konditionen (Abo 61,95€) aber diese Angst es bald nicht mehr zu bekommen ist groß - und viele meiner Kollegen können sich nicht einmal dies leisten!
Einer von denen kommt bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad und nicht wenige Zufuß :doh:
 

Bernd the Beast

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Was ich bei diesen Diskussionen um Luftverschmutzung ein wenig vermisse ist das der sogenannte Treibhauseffekt auch etwas mit Nutztieren (Kühe/Schwein/Huhn usw.) zu tun hat.
Es soll ja Studien geben die die Nutztierhaltung für den größten Klimakiller halten sogar noch vor den Stinkern die so von der Automobilindustrie zusammen gebaut werden.
Warum nicht das Fleisch einfach Teurer machen,oder das Gemüse entsprechen billiger ?
Ich bin keinesfalls für das was da so in der Mitte unserer Gesellschaft so abgeht,aber wenn ich bei mir aus dem Fenster schaue dann sehe ich immer größere SUV`s die immer mehr Sprit verbrauchen als irgendein oller Golf von 1999.
Dann kommt irgendein Mensch der glaubt mit einem Umweltticket unser schlechtes Gewissen kaufen zu können.

Es ist als würde man versuchen mit einem halbvollen Wassereimer einen Waldbrand löschen zu wollen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Es geht bei der Luftverschmutzung um Feinstaub und Stickoxide, die Menschen direkt vor Ort krank machen.

Der Klimawandel ist wieder ein anderes wesentlich komplexeres Thema.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
An jedem Ort, wo die Grenzwerte zu hoch sind, muss und kann der Gesetzgeber einschreiten.

Das ist die Theorie. In der Praxis drückt er sich natürlich darum, weil er nicht in den ÖPNV investieren und die Autofahrer nicht "verärgern" will. Dafür werden Menschenleben geopfert.

Placebo ist die lokale Verbesserung der Luftqualität ganz sicher nicht, da man jede Maßnahme sofort messbar wahrnehmen kann.

Die "Antworten" auf den Klimawandel sind allerdings Placebo. Das ist schön abstrakt und eignet sich gut für Sonntagsreden. Wenn wir wirklich etwas tun wollen geht das nur sehr langsam und wird erst in Generationen Auswirkungen haben, da lassen wir es lieber gleich ...

Allerdings muss man auch eingestehen, dass bei unserem wachstumsorientieren Wirtschaftssystem und dem ungebremsten Bevölkerungswachstum die Möglichkeiten der Einflussnahme sehr begrenzt sind.
 

Dagegen72

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Danke Tricia :)

@erwerbsuchend: Bayern macht es Baden-Württemberg nach: im oberbayrischen Pfaffenhofen gibt es jetzt sogar einen kostenlosen Stadtbus!
https://www.br.de/nachrichten/bayern/kostenloser-stadtbus-in-pfaffenhofen-gestartet,RBpL6Zw
Seit heute fahren die Stadtbusse in Pfaffenhofen an der Ilm kostenlos. Das Angebot gilt für alle Pfaffenhofener, aber auch alle Besucher der oberbayerischen Stadt zunächst für drei Jahre. Die Aktion soll den Autoverkehr reduzieren helfen.
und in München, Nürnberg u.ä. soll es das 365 Euro - Ticket fürs Jahr sein.

@swavolt: Alles auf einmal zahlen zu müssen, wäre für Arme und ALG II - BezieherInnen allerdings schon happig bis unmöglich - ich hoffe, dass auch an sowas gedacht ist, schließlich sind 365 Euro das Lebensunterhalt - Taschengeld für den ganzen Monat für einen Bezieher, wenn er Strom u.ä. abgezogen hat.

gedacht sind solche Aktionen um was gegen Stau und Luftverschmutzung zu tun. Aber manche denken wohl, solange sie nicht mit einer Gasmaske herumlaufen müssen wie zum Teil in China schon, dann ist hier alles in Ordnung :doh:
 

erwerbsuchend

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@erwerbsuchend: Bayern macht es Baden-Württemberg nach: im oberbayrischen Pfaffenhofen gibt es jetzt sogar einen kostenlosen Stadtbus!

Das ist zwar schön für alle, die in der Stadt wohnen und arbeiten, aber diejenigen, die außerorts arbeiten haben nichts davon. Diese werden weiterhin auf das Kfz angewiesen sein, solange es keine deutschlandweite Vernetzung gibt und die AG nicht flexibel bei den Arbeitszeiten sind, diese an die Fahrzeiten des ÖPNV anzupassen.
 

Dagegen72

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@erwerbsuchend: wie ich schon geschrieben habe, soll für die bayrischen Großstädte die 1 Euro pro Tag - Tarifkostenstrategie gelten.

ich denke, dass geplant ist, dass andere Städte und Orte nachziehen werden, ein Anfang ist jetzt mal gemacht. Denn: die Luft soll und muss sauberer werden https://www.swr.de/swraktuell/Diese...ehr-fuer-bessere-Luft,dieselgipfel-3-100.html
Nach dem Treffen im Kanzleramt mit Vertreten der Kommunen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt, dass das "Sofortprogramm Saubere Luft“ von einer Milliarde auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt wird. Mit dem Geld sollen Elektroautos und Ladesäulen in den Kommunen angeschafft werden. Es geht aber auch um digitalisierte Leitsysteme gegen Staus.

ansonsten: muddu Grüne wählen https://www.spiegel.de/auto/aktuell...desweite-ein-euro-tagestickets-a-1233141.html , die wollen das nämlich mit dem 1 Euro - Ticket oder Die Linke
In einem Flächenland wie Brandenburg ist es besonders wichtig, dass die Menschen mobil sind. Deshalb wollen wir unser Mobilitätsticket auf Berlin ausweiten. Die Mobilitätsbedürfnisse ändern sich, Mobilität muss in der ganzen Hauptstadtregion sozial und bezahlbar gewährleistet sein.
https://www.linksfraktion-brandenburg.de/politik/abisz/mobilitaetsticket/
 

erwerbsuchend

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