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Lügner, Hetzer, Demagogen

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Paolo_Pinkel

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#1
Natürlich gibt es tatsächlich keine Arbeitsplätze für derzeit mehr als 5 Millionen Arbeitslose. Das behauptet niemand, von ein paar Wirrköpfen abgesehen. Es gibt nicht einmal die 300.000 bis 350.000 zusätzlichen Arbeitsplätze, die die Sachverstän*digen im Gutachten zum Kombilohn grob geschätzt hatten. Dieser Umstand hindert jedoch nicht: Weder wird dadurch das Ziel verfehlt, die Ausgaben für die Hilfeempfänger deutlich zu reduzieren, noch der zu erwartende Nebeneffekt, dass durch den steigenden Angebotsdruck (immer mehr Leute sind zu immer niedrigeren Löhnen zu arbeiten verpflichtet) das allgemeine Lohnniveau deutlich gesenkt werden kann.
SL
 

Paolo_Pinkel

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#3
Ein Quote-Elo, der die Klischees bedient, darf in keiner Sendung fehlen, damit das einseitige Bild bloss nicht durch ein positives ersetzt werden könnte, darum.
 

mercator

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#4
Wo ich gerade den Artikel auf "Scharf Links" lese ... wäre es wohl möglich, im Sinne des Pressegesetzes auf derlei Lügen im Fernsehen eine Gegendarstellung zu erstellen und die Ausstrahlung im TV zu erzwingen? Oder ist das rechtlich gesehen völlig abwegig? Ich kenne mich da überhaupt nicht aus.
 

Hungrig

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#5
Mensch... ist das die Endlösung von Wolfgang Franz?:

Es sieht nicht so aus, als hätten wir eine Alternative. Westerwelles Ausfall gegen die Hilfeempfänger und die unverhältnismässig breite Zustimmung, die dafür noch geäussert worden ist, lassen nicht erwarten, dass wir auf friedlichem und vernünftigem Weg zu einer Wirtschaftsordnung finden, die für alle akzeptabel ist. Also dann, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Sätze für die Hilfeempfänger sollten drastisch gesenkt werden, mindestens 30 %, wie der Sachverständige Franz vorschlägt, besser noch in den Bereich, in dem unmittelbare Not beginnt, also Hungern und Frieren. Wir werden leicht Experten finden, die den dafür richtigen Satz wissenschaftlich ermitteln können.

Zugleich sollte von Staats wegen der Druck auf die Hilfeempfänger gesteigert werden. Sie müssen jeden auch noch so schlecht bezahlten Arbeitsplatz annehmen, und schon der blosse Verdacht, sie liessen es an Arbeitseifer mangeln, sollte den völligen Entzug von Hilfeleistungen rechtfertigen, zweckmässigerweise gleich für die ganze Bedarfsgemeinschaft, damit es keine Ausweichmöglichkeit für die Arbeitsunwilligen mehr gibt. Soweit Kinder betroffen sind, zeichnet sich die Lösung des Problems bereits ab. Man wird es erst mit Gutscheinen versuchen, und wenn sich dabei immer noch Missbrauch der Zuwendungen durch Eltern geben sollte, dann eben mit direkten und ausschliesslichen Naturalzuwendungen.
Für mich klingt das nicht anders als die Vorstufe zur ENDLÖSUNG DER ERWERBSLOSENFRAGE - gibt es keine Jobs, dann hungert sie aus, bis es sich wieder die Waage hält.
 
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