Lüge entlarvt: AL-Zahlen Stand Jan.2008

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ExitUser

Gast
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden - der Originalbericht von Sybilla ist hier zu finden:
https://www.sozialbetrug.org/thread.php?postid=97956#post97956

Die Fakten
Ende Januar 2008 gegenüber Dezember 2007





Veränderung Arbeitslose
3.659.297​


3.406.371
+252.926 .(.7,4%)




Ein-Euro-Jobs (Ein-Euro-Job)
279.927​


311.859
-31.932 (10,2%)




Arbeitslose incl. Ein-Euro-Job
3.939.224


3.718.230
+220.994 (.5,9%)


Leistungsberechtigte




(vorläufige Werte) ALG I
1.090.952​


930.654
+160.298 (17,2%)




ALG II
5.106.030​


5.086.041
+19,989 ..(0,4%)



Sozialgeld
1.921.025​


1.913.459
+7.566...(0,4%)



Summe Leistungsberechtigte
8.118.007


7.930.154
+187.853 ..(2,4%)




Datenquelle: BA-Bericht https://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000000/html/start/monat/aktuell.pdf
Der Trend zeigt meines Erachtens eindeutig dass APM/API Maßnahmen; Ein Euro Jobs; 0 € Praktika und der Niedrigstlohnbereich mit ergänzenden ALG II in der Leih- und Zeitarbeitsbranche den Aufschwung am Arbeitsmarkt ermöglichten.
Mit wachsenden Befremden nehme ich zur Kenntnis das viele Medien der Versuchung nicht widerstehen (wie bei der Anmoderation bei Phönix) und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit x Jahren oder gar seit Frau Merkels Geburt verkünden. (Dabei werden völlig unterschiedliche Statistiken verglichen – so gab es vor 15 Jahren kein Saisonkurzarbeitergeld keine Ein Euro Jobs und die Arbeitslosenhilfe hatte eine komplett andere Grundlage von Bedürftigkeit als das Arbeitslosengeld II.
Die Darstellung eines Vergleich der Arbeitslosenzahlen vor 2005, also vor der Neudefinition der Arbeitslosigkeit, durch das SGB II ab 2005 ansetzt, ist meines Erachtens unsachgemäß. Die Daten zu den Arbeitslosenzahlen werden seit der Reform des SGB II in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und vielen Medien einseitig tendenziös interpretiert. Die Frage ist; finanziert die Wirtschaft den *Aufschwung* am Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Arbeitsplätzen oder wird der *Aufschwung* am Arbeitsmarkt durch Arbeitsplätze mit ergänzendem ALG II durch Steuern finanziert? Viele Medien suggerieren mit multimedialen "Jubelmeldungen“ einen Erfolg der Reformen am Arbeitsmarkt.
Entgegen der guten Nachricht vom sinken der Arbeitslosigkeit steht die schlechte Nachricht von wachsender Armut der Erwerbstätigen im Niedrigstlohnbereich und wachsende Kinderarmut. Angesichts dieser Herangehensweise ist es nicht überraschend das der Auftritt der Mainzer Hofsänger in der beliebten Karnevalssitzung „Mainz bleibt Mainz“ seitens der medialen Obrigkeit als zu politisch abgesagt wurde.
In der WirtschaftsWoche NR. 005 VOM 28.01.2008 SEITE 043, 28.01.2008 ist zu lesen:

Unbenanntes Dokument
Egon.W.Kreutzer
 
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