LTA abgelehnt

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axellino

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Hallo liebes Forum,

aufgrund meiner unheilbaren und fortgeschrittenen Krebserkrankung und die dadurch bedingte Erwerbsunfähigkeit beziehe ich derzeit ALG 1 nach SGB 145.
Dies wurde mir bis maximum März 2014 genehmigt.Ich musste einen LTA Antrag bei der Rentenversicherung stellen,was ich über die Arbeitsagentur getan habe.
Ich bekam die Ablehnung durch die Rentenversicherung.


.....weil ihre Erwerbsfähigkeit durch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nicht wesentlich gebessert oder wiederhergestellt oder hierdurch deren wesentliche Verschlechterung abgewendet werden kann.

Es besteht auch aus anderen Gründen kein Rehabilitationsbedarf nach den Vorschriften des Neunten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB IX)

Es wird geprüft ob der LTA Antrag als Rentenantrag gilt und ich werde sobald wie möglich darüber informiert.


Ich warte jetzt schon fast zwei Monate auf das....sobald wie möglich
Ein Rentenantrag und deren Bearbeitung wird sicher auch noch sehr lange dauern.Ich mag gar nicht dran denken wie lange es dauern würde bei evtl. Widerspruch durch mich und Sozialgericht.

Ich weiss das ganze ist kein Wunschkonzert,aber ich möchte versuchen die volle Erwerbsminderungsrente durch zu bekommen auch wenn diese nur um 850 Euro sein wird mit meinen 45 Jahren.Aber es geht nix mehr und meine Lebenserwartung ist auch eingeschränkt aufgrund der Erkrankung und ich möchte einen Kampf gegen ein Fortschreiten der Erkrankung führen und nicht einen langwierigen Kampf mit der Rentenversicherung.

Hat jemand Erfahrungen....wie der ganze weitere Ablauf sein wird und auch evtl. der weitere zeitliche Ablauf??? Ich habe Bedenken das bis März 2014
das ganze nicht durch ist.Ok...bei einer Ablehnung der Rente und ein Widerspruchsverfahren wird die Zeit sowieso nicht reichen.
Wer ist zuständig für mich auch wegen der Krankenversicherung wenn über das Rentenverfahren bis März 2014 noch nicht rechtskräftig entschieden wurde???

Viele Grüsse

axellino
 

gelibeh

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Das kann aber auch schnell gehen mit der Rente. Denn die schreiben ja selber, dass eine Reha nicht viel bringt. Sollte das nun aber anders kommen und das ALG1 abläuft, müsstest Du wohl ALGII beantragen, wenn Du oder evtl. BG-Mitglieder sonst kein Einkommen hast. Solange die Rentenversicherung nicht gesagt hat, Du bist erwerbsgemindert, muss das Jobcenter zahlen, auch die Krankenversicherung.
 

Doppeloma

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Hallo axellino,

Es wird geprüft ob der LTA Antrag als Rentenantrag gilt und ich werde sobald wie möglich darüber informiert.

das ist eigentlich schon ein klarer Hinweis auf eine "Umdeutung" in eine EM-Rente, steht da nichts dabei, dass du einen entsprechenden Antrag darauf stellen sollst ???

Ohne offiziellen Antrag passiert da leider überhaupt nichts, aber die Bewilligung ist dir ziemlich sicher, deine Versicherungsrechtlichen Zeiten scheinen ja bereits geklärt zu sein wenn du bereits die Summe kennst, die du etwa erhalten wirst.

Ich warte jetzt schon fast zwei Monate auf das....sobald wie möglich
Ein Rentenantrag und deren Bearbeitung wird sicher auch noch sehr lange dauern.Ich mag gar nicht dran denken wie lange es dauern würde bei evtl. Widerspruch durch mich und Sozialgericht.

Am besten machst du (telefonisch) einen Termin aus, bei deiner nächstgelegenen DRV-Beratungsstelle und läßt dir dort bei der Antragstellung helfen, die sagen dir auch bei der Terminvereinbarung gleich was du alles mitbringen musst (nimm auf jeden Fall diesen Ablehnungsbescheid mit, dann wissen die schon was jetzt zu tun ist :icon_daumen:) und leiten den kompletten Antrag dann zur Bearbeitung weiter.

Ich denke nicht, dass du dir Sorgen um Widerspruch und Klage machen musst, sobald der Antrag gestellt wurde, sollte es bald den Bescheid dazu geben, die haben ja im Prinzip schon beschlossen, dass du EM-Rente bekommen wirst.

Leider drücken die sich da manchmal sehr unverständlich aus und dann wartet man und wartet und wundert sich, dass nichts weiter passiert, habe solche Schreiben schon bei anderen Usern gesehen und wenn dann der Antrag gestellt wurde, ging alles relativ schnell.

Hat jemand Erfahrungen....wie der ganze weitere Ablauf sein wird und auch evtl. der weitere zeitliche Ablauf??? Ich habe Bedenken das bis März 2014

Kümmere dich schnellstens um die Antragstellung auf EM-Rente und dann wird das bestimmt alles noch klappen vor März 2014, sobald der Bescheid zur EM-Rente vorliegt wird die AfA die Zahlungen einstellen, also versuche dich da finanziell ein wenig drauf einzurichten.

Bei der AfA geht das aber noch, weil die ja auch zum Monatsende zahlen und die Rente kommt dann auch am Monatsende (der erste Zahlmonat wird dann im Bescheid stehen), es ist aber nicht verkehrt eine kleine Reserve zu haben, weil es ein paar Wochen dauern kann, bis dann die erste Rente auf dein Konto überwiesen wird.

Die AfA holt sich ja dann noch eine Erstattung zurück aus deiner Renten-Nachzahlung, darum wollten die wohl auch unbedingt, dass du diesen Antrag stellst, hättest auch direkt EM-Rente beantragen können, aber das ist jetzt egal.

Der Zeitpunkt des Reha/LTA-Antrages gilt jetzt als Datum der Antragstellung auf EM-Rente, weil man nicht glaubt, deine Erwerbsfähigkeit noch bessern oder wiederherstellen zu können.

Ist nicht schön, was du da mit dir herunschleppen musst, aber zumindest um die EM-Rente wirst du jetzt nicht mehr kämpfen müssen, aber den Antrag darauf, den solltest du sehr bald stellen, sonst machen die wirklich gar nichts bei der DRV ...

Alles Gute für dich und gib uns hier bitte mal Bescheid, ob alles glatt gegangen ist und wie lange es gedauert hat, nach der Antragstellung auf EM-Rente.

MfG Doppeloma
 

axellino

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Danke euch beiden!!!!

Ich werde aufjedenfall weiter berichten in diesen Informativen und Intressanten Forum.

LG axellino
 

axellino

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Hallo :smile:

ich bekam nun ein Schreiben von der Rentenversicherung,das mein Antrag auf Arbeitslosengeld als Rentenantrag gilt und ich mich mit einer Stelle zur Aufnahme des Rentenantrags im Verbindung setzen soll.
Desweiteren steht in dem Schreiben noch,

Nach unseren Feststellungen sind sie vermindert erwerbsfähig auf Dauer.

Wie könnte man diesen Satz deuten??
Vermindert heisst ja nicht voll oder wie kann man das verstehen evtl.?

Mir ist natürlich bekannt das alles ist kein Wunschkonzert,dennoch benötige ich die volle Erwerbsminderungsrente um finanziell einigermassen über die Runden zu kommen und ebend weil auch nicht mehr viel geht aufgrund meiner fortgeschrittenen Erkrankung.

Vielleicht kann mir von Euch jemand was dazu sagen oder aus seiner Erfahrung etwas dazu sagen.

Viele Grüsse

axellino
 

EMRK

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Ein Antrag auf ALG1 und ein Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung sind zwei verschiedene paar Schuhe und haben nichts miteinander gemein.

Wenn du Erwerbsminderungsrente beziehen willst, stellst du

1. einen Rentenantrag bei der DRV.
2. Dort wird dieser dann bearbeitet.
3. Nach einer gewissen Bearbeitungszeit wird dieser entweder sofort abgelehnt mit dem Hinweis "Reha vor Rente" , nach Aktenlage entschieden oder ein Gutachtertermin anberaumt.
4. Schließlich bekommst du dann den entgültigen Bescheid. Da steht dann drin.

"Rentenantrag ist abgelehnt." oder ..."Sie erhalten von uns eine...

  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung auf Zeit
  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung auf unbestimmte Dauer

  • Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Zeit
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung auf unbestimmte Dauer
PS: Bitte stelle mal das Schreiben der DRV online.
 

axellino

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Ich denke ich habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt oder Du hast meinen Anfangs-thread hier nicht gelesen.
Ich beziehe derzeit ALG1 SGB 145.LTA pflichtgemäss gestellt über die Arbeitsagentur.LTA per Bescheid durch die Rentenversicherung abgelehnt.Rentenversicherung prüft zeitnah ob LTA Antrag als Rentenantrag umgedeutet wird.Viele Monate passierte nix.Daraufhin habe ich die Rentenversicherung schriftlich aufgefordert sich zum Bearbeitungsstand zu äussern,hinsichtlich der evtl. Umdeutung des LTA Antrages.
Daufhin bekam ich jetzt ein Schreiben von der Rentenversicherung.

Ihr Antrag vom xx.xx.2013 auf ALG gilt als Rentenantrag.

Sehr geehrter .............

der Antrag auf ALG gilt als Rentenantrag,wenn Versicherte vermindert Erwerbsfähig sind und ein Erfolg von Leistungen zur Teilhabe nicht zu erwarten ist.
Nach unseren Feststellungen sind sie vermindert Erwerbsfähig auf Dauer.
Die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für einen Anspruch auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind erfüllt.
Vereibaren sie einen Termin zur Aufnahme des Formantrages.
Der Vordruck R210 muss bei der Antragstellung nicht ausgefüllt werden,da uns die abgefragten Daten schon bekannt sind.

Mir ist natürlich bekannt,ohne Antrag keine Erwerbsminderungsrente.
Dafür werde ich jetzt einen Termin in unserer Gemeindeverwaltung machen.
Meine Frage bezog sich auf diesen Satz in dem Schreiben

Nach unseren Feststellungen sind sie vermindert erwerbsfähig auf Dauer.

Wie könnte man diesen Satz deuten??
Vermindert heisst ja nicht voll oder wie kann man das verstehen evtl.?

Mir ist natürlich bekannt das alles ist kein Wunschkonzert,dennoch benötige ich die volle Erwerbsminderungsrente um finanziell einigermassen über die Runden zu kommen und ebend weil auch nicht mehr viel geht aufgrund meiner fortgeschrittenen Erkrankung.

Vielleicht kann mir von Euch jemand was dazu sagen oder aus seiner Erfahrung etwas dazu sagen.

Viele Grüsse

axellino



Ein Antrag auf ALG1 und ein Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung sind zwei verschiedene paar Schuhe und haben nichts miteinander gemein.

Wenn du Erwerbsminderungsrente beziehen willst, stellst du

1. einen Rentenantrag bei der DRV.
2. Dort wird dieser dann bearbeitet.
3. Nach einer gewissen Bearbeitungszeit wird dieser entweder sofort abgelehnt mit dem Hinweis "Reha vor Rente" , nach Aktenlage entschieden oder ein Gutachtertermin anberaumt.
4. Schließlich bekommst du dann den entgültigen Bescheid. Da steht dann drin.

"Rentenantrag ist abgelehnt." oder ..."Sie erhalten von uns eine...

  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung auf Zeit
  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung auf unbestimmte Dauer

  • Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Zeit
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung auf unbestimmte Dauer
PS: Bitte stelle mal das Schreiben der DRV online.
 

Doppeloma

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Hallo axellino,

Mir ist natürlich bekannt,ohne Antrag keine Erwerbsminderungsrente.
Dafür werde ich jetzt einen Termin in unserer Gemeindeverwaltung machen.

Warum hast du denn den Antrag auf EM-Rente nicht längst gestellt, wahrscheinlich hättest du dann schon den Bescheid inzwischen ... das haben wir dir doch schon vor 2 Monaten erklärt, dass du den Antrag stellen mußt bei der Rentenkasse ... :icon_neutral:

Nun hat dich die DRV praktisch schon daran erinnert, das endlich zu tun weil fest steht, dass du eine VOLLE EM-Rente auf Dauer (also bis zur Altersrente!!!) bekommen sollst ...

Die sind stur und warten bis endlich dein Antrag vorliegt, man kann sich auch selber das Leben unnötig schwer machen, worauf wartest du denn noch ... :confused:

Meine Frage bezog sich auf diesen Satz in dem Schreiben
Nach unseren Feststellungen sind sie vermindert erwerbsfähig auf Dauer.
Wie könnte man diesen Satz deuten??

Der Satz bedeutet, dass du EM-Rente bekommen wirst ..."vermindert Erwerbsfähig" zu sein bedeutet (neumodisch) auf Dauer (für immer) NICHT mehr arbeiten zu können, aber ohne Antrag machen die NIX ...

Vermindert heisst ja nicht voll oder wie kann man das verstehen evtl.?

Doch, im DRV-Rentendeutsch bedeutet das "voll", denn nach deren Vorstellungen kann jeder noch "unter 3 Stunden" was zusätzlich arbeiten gehen (Zuverdienst bis 450 € im Monat zur VOLLEN EM-Rente ohne Abzug ist erlaubt) ...

Das ginge ja nicht wenn die festlegen, dass man überhaupt nicht mehr arbeiten kann, früher hieß das mal Rente wegen Erwerbsunfähigkeit, jetzt wird es "harmloser" rentenrechtlich als Rente wegen (teilweiser oder Voller) Erwerbsminderung bezeichnet ...

Bitte stelle umgehend den Antrag, lass dir dabei helfen, von wem auch immer aber TU es endlich ... dann bekommst du auch bald deine VOLLE EM-Rente ... bis zur regulären Altersrente ... :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 
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