Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber verletzt?

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Jean Luc

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Hallo zusammen,

ich habe Anfang des Monats eine neue Stelle auferzwungen bekommen und habe nächste Woche frei. Die ZAF sagte vor dem Einsatz, ich dürfe dem Betrieb nicht sagen, dass ich Urlaub habe. Wahrscheinlich mal wieder weil sie Angst haben, dass der Kunde eine andere ZAF sucht.

Ich habe auch kein Problem damit einfach nächste Woche in den Urlaub zu gehen, ohne was zu sagen. Der Kundenbetrieb ist unter aller Kanone. Aber ich seh es auch nicht ein, dass es dort noch schlimmer wird nur weil die ZAF nichts sagt.

Ich bin ja in jedem Fall der Depp, sage ich nichts, meckert der Kunde, sage ich was meckert die ZAF.

Nun frage ich mich, ob es gegen das Treue-/ Loyalitätsgebot - oder wie man es auch immer in dem Fall nennen soll - verstößt, wenn ich es halt doch dem Kunden sage. Die andere Alternative ist, der ZAF eine E-Mail zu schreiben und sagen, dass sie es ja verboten haben und deshalb selbst anrufen sollen.

Was meint ihr?

LG Jean Luc
 

lino

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Ich bin ja in jedem Fall der Depp, sage ich nichts, meckert der Kunde, sage ich was meckert die ZAF.
Das ist so:
Du hast einen Vertrag mit der ZAF, die ZAF hat einen Vertrag mit dem Kunden. Die ZAF ist nicht verpflichtet, dem Kunden einen bestimmten Arbeiter zu stellen, sondern nur überhaupt einen.
Wenn du nicht zur Verfügung stehst, muss die ZAF jemanden als Ersatz zur Verfügung stellen. Der Grund dabei ist völlig egal.
Wenn die ZAF nicht will, das etwas erzählst, dann lass es bleiben. Ist korrekt, weil du deinen Vertrag mit der ZAF geschlossen hast, nicht mit dem Kunden.
Wenn der dir gegenüber verärgert ist, bring das dann auch so zum Ausdruck, das es nicht dein Ding ist, was die ZAF macht.
 

Onkel Tom

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Loyalitätsverletzung käme ja eigendlich nur dann in Frage, wenn Du im Entleihbetrieb
darüber reden würdest und darauf beim Arbeitgeber=ZAF angeschwärzt wirst..
Viele Leiharbeiter_innen wissen nicht, wie es nächste Arbeitswoche aussehen könnte.
Warum solltest Du das wissen ? ;)
 

lino

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lino schrieb:
Die ZAF ist nicht verpflichtet, dem Kunden einen bestimmten Arbeiter zu stellen, sondern nur überhaupt einen.

Dies wurde bei der ANÜ-Reform geändert.
Der Kunde macht mit der ZAF genaugenommen einen Vertrag über eine gewünschte Qualifikation, nicht über eine bestimmte Person. Die ZAF schickt dem Kunden dann eine Person, die nach Ansicht der ZAF dem Wunsch des Kunden am besten geeignet erscheint.
Die Person kann auch ausfallen, durch Urlaub, Krankheit, Kündigung oder Tod.
In dem Fall schickt die ZAF eine andere Person, die die Qualifikation erfüllt.

Wenn eine Firma einen Zeitarbeiter bekommt, mit dem sie zufrieden ist, möchte sie den für die Zeit auch gerne behalten, das ist aber etwas anderes.
 
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