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Lottogewinn Anrechnung Hartz 4

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dronti

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#1
Wenn ich es richtig sehe, gilt ein Lottogewinn (beispielsweise 3000,- EUR) als einmalige Einnahme und wird für einen längeren Zeitraum aufs ALG II voll angerechnet bis der Betrag aufgebraucht ist.

Was passiert aber, wenn man sich im Monat des Zuflusses oder kurz davor aus dem ALG II-Bezug komplett abmeldet und nach 2 Monaten wieder anmeldet. Muß der Betrag von 3000 EUR nicht dann dem Vermögensfreibetrag unterliegen, sofern dieser noch nicht ausgeschöpft ist? Oder sehe ich das falsch?

Danke im Voraus für Eure Antworten

Gruß Bernd
 

Arco

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#2
... ja das ist möglich und jetzt kommt mal wieder das

aber - es werden bei dem Neuantrag nach 2 Monaten höchstwarscheinlich viele Fragen kommen warum, weshalb, wozu du das gemacht hast und es wird gefragt woher das Vermögen kommt.

Gut das sollte denen eigentlich alles nichts angehen, aber wenn du Pech hast gibt es jede Menge Zeitverzögerungen.

Wie gesagt, es ist möglich ...... nur ich möchte da EINES zu bedenken geben, was ist mit deiner Krankenversicherung ? ? :!: :!:

in dieser Zeit :pfeiff: :pfeiff: - Antwort - wenn keine anderen Möglichkeiten wie Familienversicherung dann darfte die 2 bis 3 Monate selber zahlen. Fang mal an zu rechnen :pfeiff: :pfeiff:

Nur mal sooooo ;) ;)
 

dronti

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#3
Hallo Arco!

Es sollte doch eigentlich kein Problem sein, das bei der Neuantragstellung anzugeben, woher der Vermögenszuwachs kommt , wichtig ist doch, daß der Vermögensfreibetrag noch nicht überschritten ist, wenn der Neuantrag erfolgt. Vielleicht könnte noch jemand Stellung dazu nehmen, der sich genau damit auskennt.

Also nochmal: was passiert, wenn man in Erwartung eines einmaligen Einkommens in Höhe von 2-3000 EUR (Rückzahlung, Lottogewinn o.ä.) sich aus dem Bezug von ALG II abmeldet und sich nach 2 Monaten wieder anmeldet. Der Vermögensfreibetrag wird in dem Beispiel durch das einmalige Einkommen nicht überschritten. Wie wird das nun genau verrechnet?

Gruß Bernd
 

Arco

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#4
... wenn das so klappt und die dann bei dem Neuantrag anstandslos dein Zuwachs der Vermögens so ohne Anmerkung schlucken - passiert garnichts :!: :!:

Ansonsten kannst du evtl. Ärger bekommen, was für Ärger ? ? kann ich dir nicht sagen - kannste ja mal ausprobieren :hihi:

Aber nochmal, was ist dann mit deiner Krankenversicherung ! !
 

dronti

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#5
Also ich kann das nur probieren, wenn der Fall mal eintreten sollte mit dem Lottogewinn... :D . Außerdem überleg ich mir, ob ich überhaupt weiter Lottospiele. Ich habe das Beispiel mal aufgegriffen, weil ich von dem Fall eines AlG-II Beziehers aus Sachsen, welcher durch die Presse ging, erfahren habe. Und nun will ich einfach nun mal wissen, was passiert wenn man sich wie oben erwähnt verhalten würde. (vorübergehende Abmeldung aus dem Bezug). Hab auch keine Ahnung was das eigentlich kostet, wenn man sich freiwillig in der KV versichert (ohne regelmäßiges Einkommen).

Gruß Bernd
 

Arco

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#6
dronti sagte :
Also ich kann das nur probieren, wenn der Fall mal eintreten sollte mit dem Lottogewinn... :D . Außerdem überleg ich mir, ob ich überhaupt weiter Lottospiele. Ich habe das Beispiel mal aufgegriffen, weil ich von dem Fall eines AlG-II Beziehers aus Sachsen, welcher durch die Presse ging, erfahren habe. Und nun will ich einfach nun mal wissen, was passiert wenn man sich wie oben erwähnt verhalten würde. (vorübergehende Abmeldung aus dem Bezug). Hab auch keine Ahnung was das eigentlich kostet, wenn man sich freiwillig in der KV versichert (ohne regelmäßiges Einkommen).

Gruß Bernd
... bist du mir böse wenn ich deine Verhaltensweise hier nicht ganz so lustig finde :dampf:

... ich hoffe nur das wenn du mal wirklich eine wichtige Frage hast die dich persönlich auf den Fingern brennt auch Antworten bekommst -

nur mal soooo :pfeiff: :pfeiff:
 

dronti

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#7
Es sollte nicht als Belustigung meinerseits rüberkommen. (wohl falscher Smilie gewählt) Es ist insofern wichtig, für alle die es betrifft, welche einmalige Einnahmen erwarten, und das sind glaub ich nicht wenige. Und es schadet ja wohl nicht, sich vorher zu erkundigen was auf einen im Fall der Fälle mal zukommt.

Gruß Bernd
 

Arco

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#8
dronti sagte :
Es sollte nicht als Belustigung meinerseits rüberkommen. (wohl falscher Smilie gewählt) Es ist insofern wichtig, für alle die es betrifft, welche einmalige Einnahmen erwarten, und das sind glaub ich nicht wenige. Und es schadet ja wohl nicht, sich vorher zu erkundigen was auf einen im Fall der Fälle mal zukommt.

Gruß Bernd
... für solche Fälle hat das Forum auch die Möglichkeit unter "Suchen" sich mal hier querzulesen ob in den tausenden Beiträgen nicht sogar 100 das Thema einmalige Einnahmen oder sogar Lottogewinn schon behandelt haben.


Aber nur meine Meinung - :hug:
 

Arania

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#9
Hm jetzt habe ich mal eine Frage - ich spiele höchstens 3x im Jahr Lotto und kenne mich da nicht so aus- ab wann wird so ein Betrag denn überhaupt mit Name und Adresse notiert, denn ich habe zum Beispiel mal 20 Euro gewonnen, da wird das doch einfach ausgezahlt gegen Vorlage des Scheins, kein Name, keine Adresse wird notiert.

Okay bei 6 Richtigen wird das anders gehandhabt, da kommt der Mann mit dem Koffer, aber ab welchem Betrag wird denn überhaupt festgehalten wem der Gewinn ausgezahlt wurde?
 

Arco

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#10
Arania sagte :
Hm jetzt habe ich mal eine Frage - ich spiele höchstens 3x im Jahr Lotto und kenne mich da nicht so aus- ab wann wird so ein Betrag denn überhaupt mit Name und Adresse notiert, denn ich habe zum Beispiel mal 20 Euro gewonnen, da wird das doch einfach ausgezahlt gegen Vorlage des Scheins, kein Name, keine Adresse wird notiert.

Okay bei 6 Richtigen wird das anders gehandhabt, da kommt der Mann mit dem Koffer, aber ab welchem Betrag wird denn überhaupt festgehalten wem der Gewinn ausgezahlt wurde?
... dir beantworte ich die Frage gerne Arania - denn bei 3 x im Jahr Lotto ist die "Gefahr" sehr groß mal zu gewinnen :hihi: :hihi:

So, ob das HEUTE noch so ist weiß ich nicht, aber FRÜHER war es glaube ich mal 1.000 DM in der Lottostellen ( ? 500 € ?) alles was darüber geht über die Zentrale und dann Konto oder Orderscheck.

Gut Scheck wäre dann auch noch ne Möglichkeit - aber wieweit die auch hier schon vernetzt sind :pfeiff: :pfeiff:
 

Arco

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#12
Arania sagte :
Aha, danke :hug:
... gerngeschehen - du weißt doch " ich liebe Katzen - ich habe sie zum fressen gerne " ;)
 

Arco

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#14
Arania sagte :
dann müsste Dein Name aber eigentlich Alf sein
Alf ist mein außerirdischer Zwillingswurfbruder
 

Arania

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#16
Wird kaum möglich sein, bei einer größeren Summe geht die Meldung automatisch ans Finanzamt und dann bei Datenabgleich an die ARGE
 

heuschrecke

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#17
Arania sagte :
Wird kaum möglich sein, bei einer größeren Summe geht die Meldung automatisch ans Finanzamt und dann bei Datenabgleich an die ARGE
Ans Finanzamt? Ich dachte Lottogewinne wären steuerfrei.
Aber ich halte sowieso nix von Glücksspielen und finde es immer sehr verwunderlich, dass sich damit gerade die Leute das Geld aus der Tasche ziehen lassen, die eh schon keins haben. Da dealt doch der Teufel mit der Hoffnung der Hoffnungslosen.
Die Chance ordentlich im Lotto zu gewinnen ist sooooooooooooooooooooooo
ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo klein.
:|
Aber meine Oma konnte ich auch nie davon abbringen... Gewonnen hat sie nie was vernünftiges. Hätte sie das Geld in ein Schweinchen gesteckt, wäre ganzschön was zusammen gekommen.
Ich werd es wohl nie verstehen...
 

Arania

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#18
Lottogewinne sind 1 Jahr steuerfrei, die Meldung geht bei größeren Summen sofort ans Finanzamt, zumindest ist das mein Kenntnisstand
 

Arco

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#19
Arania sagte :
Lottogewinne sind 1 Jahr steuerfrei, die Meldung geht bei größeren Summen sofort ans Finanzamt, zumindest ist das mein Kenntnisstand
Soweit ich es weiß, ist die Summe des Lottogewinnes immer steurerfrei, jedoch nach dem ersten Jahr muß der Gewinn oder Zuwachs (Zinsen etc.) versteuert werden.

Aber was solls ....
 

Marcel

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#20
dronti sagte :
Also ich kann das nur probieren, wenn der Fall mal eintreten sollte mit dem Lottogewinn... :D . Außerdem überleg ich mir, ob ich überhaupt weiter Lottospiele. Ich habe das Beispiel mal aufgegriffen, weil ich von dem Fall eines AlG-II Beziehers aus Sachsen, welcher durch die Presse ging, erfahren habe. Und nun will ich einfach nun mal wissen, was passiert wenn man sich wie oben erwähnt verhalten würde. (vorübergehende Abmeldung aus dem Bezug). Hab auch keine Ahnung was das eigentlich kostet, wenn man sich freiwillig in der KV versichert (ohne regelmäßiges Einkommen).

Gruß Bernd
3000 Euro würden nicht weit reichen, Ernährung, Strom, Miete, Nebenkosten und Krankenkasse. Was willst du denn erzählen, wovon du in der Zeit zwischen Ab- und Anmeldung gelebt hast? Heute ist alles so komplex miteinander vernetzt, da wirst du keine Chance haben.

Aber noch weniger, hast du eine Chance auf einen so großen Lottogewinn, das ist selten. Ab einem bestimmten Betrag kannst du es auch nur auf dein Konto überweisen lassen oder du mußt es sogar direkt bei der Zentrale abholen. Oder denkst du, der Tabakverkäufer mit Lotto um die Ecke, hat da gerade mal eben so viel Geld rumliegen :p
 

dronti

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#21
Also es ging mir in meiner Frage genau darum, was passiert, wenn man das mit dem Einmaleinkommen nicht verschweigt bei der Wiederanmeldung und wie das nun genau gehandhabt wird wenn man nach Einkommenszuwachs den Vermögensfreibetrag nicht überschritten hat. Das war meine eigentliche Frage!
Aus meiner Sicht können Sie einem AlgII-Empfänger doch nicht vorschreiben, wenn er mal zu etwas Geld kommt und sich abgemeldet hat, daß er solange mit dem Geld haushalten muß wie zu ALGII-Bezugszeiten.

Gruß Bernd
 

Arania

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#22
Tja was die alles erwarten können oder nicht steht auf einem anderen Papier, Tatsache ist das Du begründen musst wovon Du in der Zwischenzeit gelebt hast und wie gesagt mit 3000 Euro kommst Du da nicht weit, wenn ich alleine nur die normalen Kosten beziffere komme ich schon auf 1000 Euro mindestens im Monat, eher mehr.

Ob sich das also lohnt, abmelden, anmelden, ausserdem kannst Du es gar nicht erst bei der Wiederanmeldung angeben, sondern musst es schon bei der Abmeldung angeben, oder wie willst Du die Abmeldung aus ALG II begründen? :kratz:
 

dronti

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#23
Also die Abmeldung zu begründen, kann ich mir nicht vorstellen, daß die darauf Wert legen. Sind ja über jeden froh, den sie da raus kriegen. Aber den Faden mal weitergesponnen, wer vor der erstmaligen Antragstellung von ALG II 1500 EUR im Monat zum Leben verbraucht hat dem müßte ja auch die Zahlung verweigert werden, mit der Begründeung das Geld hätte ja viel länger gereicht... und wird rückwirkend angerechnet!

Gruß Bernd
 

Marcel

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#24
dronti sagte :
Also die Abmeldung zu begründen, kann ich mir nicht vorstellen, daß die darauf Wert legen. Sind ja über jeden froh, den sie da raus kriegen. Aber den Faden mal weitergesponnen, wer vor der erstmaligen Antragstellung von ALG II 1500 EUR im Monat zum Leben verbraucht hat dem müßte ja auch die Zahlung verweigert werden, mit der Begründeung das Geld hätte ja viel länger gereicht... und wird rückwirkend angerechnet!

Gruß Bernd
Bedenke dabei, dass mittlerweile die Optimierungen und Fortentwicklungen voll im Gange sind, jeder sollte froh sein, wenn er seinen Antrag davor durchgeboxt hat. :!:

Und wie schon gesagt, gibt es kaum eine Chance auf so einen großen Gewinn (3000 Euro), sind wir gläsern, da die Lottoannahmestelle nicht soviel Geld (3000 Euro) herumliegen hat, wirst du deinen Namen und Konto angeben müssen.
 

Arania

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#25
Erstens das und zweitens wird man sehr wohl gefragt warum man sich aus dem Bezug abmelden will, mein Bruder hat es versucht, man muß ja sogar einen Arbeitsvertrag vorlegen wenn man wegen Arbeitsaufnahme ALG II nicht mehr braucht.

Ich kann mir nicht vorstellen das man einfach hingehen kann uns sagt: "Ich brauche es nicht mehr" Und dann 2-3 Monate später einen neuen Antrag stellen kann der dann ohne gründliche Überprüfunfg wovon man in der Zwischenzeit gelebt hat angenommen oder bewilligt wird :kinn:
 

dronti

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#26
Irgendwie geht die Diskussion an der Fragestellung vorbei. Es soll doch nichts verschwiegen werden, sondern der Arge mitgeteilt werden, daß man in der Zeit, in der man abgemeldet war, von dem Lottogewinn, Steuerrückzahlung o.ä. gelebt hat. Und wenn man nun wieder einen Neuantrag stellt, wird festgestellt, ob der Vermögensfreibetrag überschritten ist oder nicht. Ich wollte einfach nur wissen, ob es schon Erkenntnisse gibt, was passiert, wenn man so handelt.

Gruß Bernd
 

Alion

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#27
ruhig 2 Mal lesen

Hallo liebe Mitstreiter,
hallo dronti,

ich bin absoluter Laie im Umgang mit Aemtern.
Zum Glueck.

Wenn ich die anderen richtig verstanden habe,
gibt es 3 Moeglichkeiten:

1. du meldest dich ab, und verbrauchst das Geld
Dann darfst du nicht vergessen, das du dich mit
deiner Krankenkasse in Verbindung setzt,
weil du dich selbst versichern musst.
Nach einer Frist, ich glaube 3 Monate,
fliegst du aus der gesetzlichen KK raus,
und kannst dich danach nur noch privat versichern.
Das ist, je aelter man ist, teuer.

Dann entsteht das Problem, das die Behoerde
wissen will wovon du gelebt hast.
Lottogewinn ist eine ehrliche, aber schlechte
Antwort weil die Sachbearbeiter denken du spinnst.
Und dann werden die bestimmt neugierig und gruendlich.
Auch wenn du nix zu verbergen hast,
dauert das seine Zeit, und du hast ja kein Geld mehr.

2. Du meldest dich nicht ab und verschweigst den Lottogewinn.
Das kann Aerger geben, der sich in keinem Fall lohnt.
Das ist ein Straftatbestand.

3. Du meldest dich nicht ab und gibst den Lottogewinn an.
Dann solltest du in Erfahrung bringen, wie hoch dein
Vermoegen sein darf. Das haengt von deinem Lebensalter
ab, soviel weiss ich.
Experiment: ich gebe bei google folgendes ein:
ALG2 erlaubtes Vermoegen.. unbefriedigende Ergebnisse
(3 Sekunden Zeitaufwand)
ALG2 Vermoegensanrechnung AAHH
Die letzte drastische Absenkung der Freibeträge von 520 € je Lebensjahr auf 200 € je Lebensjahr durch die Bundesregierung zum 1.1.2003 führte dazu, dass z.B. im Oktober 2003 die Zahl der wegen Vermögen des / der Arbeitslosen abgelehnten Anträge auf die damalige Arbeitslosenhilfe gegenüber dem Vorjahresmonat um 250 Prozent (!) zugenommen hat
und OOHH
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist Einkommen „alles, was jemand in der Bedarfszeit wertmäßig dazu erhält, und Vermögen das, was er in der Bedarfszeit bereits hat“ (Urteil vom 18.2.1999, FEVS 51,1). Als Vermögen zählt dabei alles, was jemand zum Zeitpunkt der Antragstellung in seinem Besitz hat. Daraus folgt, dass Vermögen nicht berücksichtigt werden darf, wenn es gar nicht im Besitz der / des Arbeitlosen bzw. von ihm / ihr nicht zu verwerten ist - z.B., weil er bzw. sie das Auto auf Kredit gekauft hat und der Fahrzeugbrief als Sicherheit für den Kredit bei der Bank hinterlegt hat.
und boohh
Geschützt ist Vermögen zunächst innerhalb folgender allgemeiner Freibeträge:

* 200 € pro Lebensjahr je erwachsenem Arbeitslosen, mindestens aber 4.100 € pro Person als allgemeiner Freibetrag;
* bei älteren Arbeitslosen, die vor dem 1.1.1948 geboren sind, 520 € statt 200 € je Lebensjahr und Person;
* 4.100 € je minderjährigem Kind, soweit es Vermögen des Kindes ist;
* zusätzlich 750 € als Ansparbetrag je Mitglied der Bedarfsgemeinschaft für Anschaffungen, die früher im Bereich der Sozialhilfe durch einmalige Beihilfen abgegolten wurden (z.B. Bekleidung, Herd, Waschmaschine, Möbel).

Beispiel: Helga X. ist 38 Jahre alt, mit ihrem 36 Jahre alten Mann Werner verheiratet und hat 2 Kinder. Der allgemeine Vermögensfreibetrag für ihre Bedarfsgemeinschaft (BG) berechnet sich wie folgt:
Helga: 38 Jahre x 200 € = 7.600 €
Werner: 36 Jahre x 200 € = 7.200 €
Ansparbetrag je 750 € für die Eltern = 1.500 €

Gesamter Freibetrag:
= 16.300 €

Quelle: http://www.also-zentrum.de/berat/tips/alg2/alg2_vermoegen.htm


Ich habe 35 Sekunden gebraucht, um das herauszufinden.
Probiers doch mal aus.

Hier im Forum kannst du oben auf der Seite auch suchen.
Dazu auf suchen klicken,
und gib im Feld "Nach Begriffen suchen" doch mal
ALG2 Vermoegen ein...da gibts was zu dem Thema

Wenn jede Frage hier immer wieder aufs Neue
beantwortet werden muss,
gibt es bald niemanden mehr,
der noch Lust hat immer das gleiche zu schreiben.

Ein Bsp:
Wer ist Weltmeister 2006 ?

Und jetzt stell dir mal vor du sollst
monatelang, taeglich 5 mal Italien antworten...

lg
Alion :stern:
ab 1.08.06 150 Euro pro Lebensjahr geschuetzes Vermoegen
 

dronti

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#28
Hallo Alion!

Das was Du herausgefunden hast, hatte ich natürlich auch schon in Erfahrung gebracht. Ist aber nicht genau der Punkt auf den sich meine Frage bezog. Die meisten Kommentare hierzu sind eigentlich nur Vermutungen aber nicht direkt handfestes wie Gerichtsurteile o.ä. zum geschilderten Szenario. Aber nun zu Deiner Antwort. Warum sollte ein Sachabearbeiter denken, ich spinne, wenn ich mich abmelde? Ich glaub nicht, daß größere Schwierigkeiten von Seiten der Agentur hier gemacht werden, wenn man sich vom ALG II abmeldet, geschweige daß sich vielleicht sogar von dem Amt geweigert wird, daß man den Bezug einstellen läßt, weil man auf eigenen Füßen stehen will. Es geht doch genau von Amtsseite darum, soviel wie möglich Leute aus dem Bezug herauszukriegen.

Einen wichtigen Fakt in der Sache hast Du aber selbst genannt:

"Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist Einkommen „alles, was jemand in der Bedarfszeit[/b] wertmäßig dazu erhält, und Vermögen das, was er in der Bedarfszeit bereits hat“ (Urteil vom 18.2.1999, FEVS 51,1).

Wenn ich mich nun vorher abmelde, liegt der Geldzufluß meiner Meinung nach nicht mehr in der Bedarfszeit und zählt dann, wenn ich einen Neuantrag stelle, zum Vermögen (siehe Urteil). Im Prinzip will ich von Deinen 3 Möglichkeiten die 1 u. 3 hier zur Diskussion stellen, und hatte mir hier vielleicht ein paar Erfahrungsberichte bzw. Gerichtsurteile erwartet. Scheinbar gab es diesen Fall (Möglichkeit 3) in der Praxis jedoch noch nicht, so daß man im Moment nur mußmaßen kann, wie von Amtseite verfahren wird.


Gruß Bernd
 

Marcel

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#29
dronti sagte :
Wenn ich mich nun vorher abmelde, liegt der Geldzufluß meiner Meinung nach nicht mehr in der Bedarfszeit und zählt dann, wenn ich einen Neuantrag stelle, zum Vermögen (siehe Urteil).
Gruß Bernd
:lol:
bist du ein Hellseher und siehst einen eventuellen Lottogewinn (3000 Euro),
der noch dazu so selten, geringe Gewinnchancen, schon im Voraus?

Frag doch mal deinen SB was er dazu sagt, wenn, falls, du ... :lol:

Jeder kann tun und machen was er will.
Mir persönlich wäre das Risiko mit der Abmeldung (wegen Krankenversicherung und so) zu groß. :p

Und einen Sechser trifft meist die,
die nicht darüber reden oder darüber nachdenken. Eben halt richtige ganz rein zufällige ganz seltene Glückspilze.
(oder die die genug Kohle zum Spielen haben oder Lottogemeinschaften)

Bei einem 6er würde ich mich natürlich abmelden :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
 

Arco

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#30
Bei einem 6er würde ich mich natürlich abmelden
:lol: :lol: :lol:
:shock: .... warum das dennnnnn ? ? ?

also ich würde mir das als einmaliges Einkommen 12 Monate in Raten anrechnen lassen - runtergerechnet auf 1 Euro damit die KV bestehenbleibt und nicht vergessen jeden Monat die 30 Euro Versicherungspauschale anrechnen lassen :lol: :lol: :twisted: :twisted: :p :p
 

Arania

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#31
Kommt da nicht auch eventuell bei einem großen Vermögenszuwachs eine Rückzahlung der Leistungen in Betracht, bei Sozialhilfe war das früher so, oder? :kratz:
 

Arco

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#32
Arania sagte :
Kommt da nicht auch eventuell bei einem großen Vermögenszuwachs eine Rückzahlung der Leistungen in Betracht, bei Sozialhilfe war das früher so, oder? :kratz:
.... soweit ich annehme * NEIN * da man ja in der Vergangenheit wirklich hilfebedürftig war und du Anrecht auf Alg2 hast ....


Glaube bei Sozialhilfe war das etwas anders da das Amt wohl immer nur erstmal als Staat eingesprungen ist - und da gab es glaube ich den Rückgriff :kinn: :kinn: :pfeiff:
 

Marcel

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#33
Arco sagte :
Bei einem 6er würde ich mich natürlich abmelden
:lol: :lol: :lol:
:shock: .... warum das dennnnnn ? ? ?

also ich würde mir das als einmaliges Einkommen 12 Monate in Raten anrechnen lassen - runtergerechnet auf 1 Euro damit die KV bestehenbleibt und nicht vergessen jeden Monat die 30 Euro Versicherungspauschale anrechnen lassen :lol: :lol: :twisted: :twisted: :p :p
Ja, Arco, so gesehen, hast du natürlich Recht :lol:
Warum alles verkomplizieren, wenn es einfach geht :p

Nur leider gehöre ich
weder zu den seltenen außergewöhnlichem Exemplaren der Glückspilze
noch zu denen mit Kohle (höhere Gewinnchancen) oder die in einer Lottogemeinschaft spielen :hihi: :hihi: :hihi:

:lol: und geträumt hab ich auch noch nie von einem Gewinn :lol:
 

Arco

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#34
@ marcel

:mrgreen: :mrgreen: ... also ich spiele jede Woche Beutel-Lotto :daumen: :daumen:
und ich gewinne immer :party: :party:
.
.
.
.
.
.
.
.
.

achsooo, ihr kennt Beutel-Lotto nicht - das ist ein Beutel wo ich jede Woche meine 2 Eurostücke die ich in der Geldbörse finde reinstecke....

Man kann auch mein Zigarettengeld dazu sagen - ihr glaubt garnicht was da so in einem Jahr zusammenkommt :pfeiff: :pfeiff:
 

vivavista

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#35
Hi,

worüber manche Leute sich den Kopf zerbrechen ?

Wo ein Wille da ein Weg.

Gruss
aus Kölle
 

Marcel

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#37
Arco sagte :
@ marcel

:mrgreen: :mrgreen: ... also ich spiele jede Woche Beutel-Lotto :daumen: :daumen:
und ich gewinne immer :party: :party:
Ja, ich spiele Bäcker-Kuchen-Lotto, da ich mir kein richtiges Lotto leisten kann.
Die Cent-Stücke 1 x in der Woche vom Einkaufsgeld aussortieren,
wenn es dann reicht, gibt es für mich 1 x im Monat Bäckerkuchen-Party :party:
 

Alion

Elo-User/in

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#38
den Brunnen verschliessen bevor das Kind kommt !

Hallo dronti,

ich schlage dir vor,

melde dich nicht ab,
gib den Lottogewinn an,
aber kauf dir vorher etwas Notwendiges.
(Kuehlschrank, Gefriertruhe, Fernseher, Waschmaschine, Bekleidung, Lebensmittel, Mahnungen)

Wenn die Kontoauszuege verlangt werden,
alle ABBUCHUNGEN schwaerzen.
So wenig Auszuege wie moeglich mitbringen,
wenn es geht nur einen mit der Einzahlung
des Gewinns und dem Gesamtkontostand.

Und danach, sag mal welche Erfahrungen
du gemacht hast.
Das ist nur ein freundschaftlicher Rat .
Was du damit anfaengst, ist deine Entscheidung
und liegt allein in deiner Verantwortung.


lg
Alion :stern:
 
E

ExitUser

Gast
#39
Einen Lottogewinn hatte ich noch nicht. Aber die letzten Jahre bekam ich ja meine Eigenheimzulage. Die ist in der Höhe ähnlich.

Die Arge hier vor Ort, teilte mir 2005 und auch in diesem Jahr mit, dass ich im März 2005 bzw. März 2006 (Eingang der EHZ) nicht bedürftig sei und deswegen von ihnen nichts bekomme. Zum 1. April lief das Alg 2 dann wieder mit Fortsetzungsantrag an und die Reste der EHZ sollten als Vermögen Berücksichtigung finden.

Da sich mein Sparstrumpf + Reste der EHZ im Rahmen des Schonvermögens bewegten, war ich also wieder bedürftig und bekam Alg 2.

Daraus entnehme ich, dass auch der Weg, wie ihn sich dronti für seinen mittleren Lottogewinn (kann ja auch 'ne Erbschaft sein) erträumt, gangbar ist.

Es besteht sogar die Möglichkeit, wenn du in der ersten Monatshälfte den Lottogewinn hast, dass du dich im lfd. Monat abmeldest und das Geld zurückzahlst.

Einen Monat im Nachhinein ist man auch noch krankenversichert. Bis zu drei Monate insgesamt, kann man seine Krankenverserung rückwirkend bezahlen. Aber in unserem Beispiel ist man ja dann wieder bedürftig.

Wird die Gewinnsumme größer, kann sie sowieso nicht auf 12 Monate aufgeteilt werden. Man müßte dann davon leben, d.h. sich aus dem Bezug von Alg 2 abmelden und seine Krankenversicherung selbst bezahlen. Ist das Geld verbraucht bis zur Schonbetragsgrenze und man hat dann immer noch nicht die Möglichkeit, sich aus eigenen Kräften zu erhalten, muß man notgedrungen einen Antrag auf Alg 2 stellen.

Jedoch sollte man arbeitssuchend ohne Bezüge gemeldet bleiben.

Aber jetzt verspiel nicht dein ganzes Geld. ;)
 

Marcel

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#40
Barney sagte :
Aber jetzt verspiel nicht dein ganzes Geld. ;)
Viele haben schon Haus und Hof verspielt und 0,00 gewonnen. ;)

Zum Lottogewinn habe ich hier noch eine eindeutige Aussage gefunden, was im Prinzip auch schon Barney und andere angesprochen haben.

Was passiert, wenn ich im Lotto gewinnen würde?

Ihr Lottogewinn wird von dem Monat an als Einkommen berücksichtigt, in dem er zufließt. Nach Abzug von Freibeträgen und Absetzbeträgen wird der verbleibende Gewinn durch den ermittelten täglichen Bedarf einschließlich der zu zahlenden Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung geteilt. Hieraus ergibt sich die Zahl der Tage, für die wegen fehlender Hilfebedürftigkeit keine Leistungen gewährt werden.

Beispiel: siehe Link

Wenn Sie länger als zwei Monate nicht mehr hilfebedürftig sind, wird Ihre Bewilligung auf Arbeitslosengeld II aufgehoben. Damit Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld II erneut geprüft werden kann, müssen Sie einen neuen Antrag stellen.

http://arbeitslosengeld2.arbeitsagentur.de/geldleistungen/fragen_einkommen.php?valid=[ss3]
 

dronti

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#41
Hallo Barney!

Genau so ein Beispiel aus der Praxis, wie Du es dargelegt hast, das hatte ich mir vorgestellt und bringt etwas Licht ins Dunkel.

Hallo Marcell,

Dein Beispiel bezieht sich auf Meldung des Lottogewinns während des Bezugs von ALG II während Barney ja das Einkommen außerhalb des Bezuges von ALGII bezieht, und eben das war meine Anfangsüberlegung.




Gruß Bernd
 

Marcel

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#43
Das VG Dessau hat in einem Urteil vom 29.09.2003 (Az.: 4 A 153/03 DE) über die Berücksichtigung eines Lottogewinns entschieden. Der Lottogewinn wird in dieser Entscheidung als einmalige Einnahme angesehen. Da es bei dem Lottogewinn um eine auf einen bestimmten Zeitraum bezogene Leistung handelt, ist eine andere Regelung als in § 3 Abs. 3 S. 2 HS 2 VO zu § 76 BSHG angezeigt. Die zugeflossene Summe war, so der Richter, im Monat des Zuflusses als Einkommen, für die folgenden Monate als Vermögen zu berücksichtigen.
So, nun scheint wohl alles geklärt :?
 

Arco

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#44
dronti sagte :
Also ich kann das nur probieren, wenn der Fall mal eintreten sollte mit dem Lottogewinn... :D . Außerdem überleg ich mir, ob ich überhaupt weiter Lottospiele. Ich habe das Beispiel mal aufgegriffen, weil ich von dem Fall eines AlG-II Beziehers aus Sachsen, welcher durch die Presse ging, erfahren habe. Und nun will ich einfach nun mal wissen, was passiert wenn man sich wie oben erwähnt verhalten würde. (vorübergehende Abmeldung aus dem Bezug). Hab auch keine Ahnung was das eigentlich kostet, wenn man sich freiwillig in der KV versichert (ohne regelmäßiges Einkommen).

Gruß Bernd
:hihi: :hihi: so jetzt haben wir uns alle mal so Gedanken gemacht was ist wenn man mal im Lotto gewinnt :lol: :lol:

Ich gehe mal davon aus das ab einem gewissen Beitrag keiner mehr mitbekommen hat das hier nur mal so eine Frage in den Raum gestellt worden ist das mal hier drüber geschrieben wird. :twisted:

Gut da fallen mir auch jede Menge Fragen ein die man mal so stellen könnte :pfeiff: :pfeiff:

:mrgreen: :mrgreen:
 

dronti

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#45
Hallo Marcel!

Ein interessantes Urteil, aber soweit ich weiß wurde ab 2006 ein neues Gesetz verabschiedet, wo einmalige Einnahmen innerhalb der Bedarfszeit nicht mehr so angerechnet werden (1. Monat Einkommen, danach Vermögen) sondern auf mehrere Monate angerechnet werden. Wenn ich den Link finde, stelle ich ihn rein.

Mit frdl. Gruß Bernd
 

dronti

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#46
Hallo Arco,

ich weiß´nicht warum Du Dich so über meine Frage echauffierst. :( Sie betrifft sicherlich mehr Leute als Du denkst. Und ich hab doch nun schon mehrfach deutlich gemacht, daß es hier nicht unbedingt um einen Lottogewinn sondern um jede andere Art von einmaligen Einkommen geht. Und man kann doch wohl über Probleme diskutieren, selbst wenn man nicht selbst davon betroffen ist. Und in den letzten Beiträgen wurden ja durchaus ein paar interessante Informationen zusammengetragen. (Marcel u. Barney)

Gruß Bernd
 

Marcel

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#48
dronti sagte :
Hallo Marcel!

Ein interessantes Urteil, aber soweit ich weiß wurde ab 2006 ein neues Gesetz verabschiedet, wo einmalige Einnahmen innerhalb der Bedarfszeit nicht mehr so angerechnet werden (1. Monat Einkommen, danach Vermögen) sondern auf mehrere Monate angerechnet werden. Wenn ich den Link finde, stelle ich ihn rein.

Mit frdl. Gruß Bernd
Ja, danke, ich (wir ?) warte/n auf den Link.
Es müßte doch herauszufinden sein, was nun im Jahr 2006 passieren würde,
wenn, ja wenn der eine oder andere einen Lottogewinn hat,
natürlich vorausgesetzt, dass er spielt ;)
 

helmut

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#49
Die nachgefragten Hinweise sind gefunden!

Aus den Durchführungshinweisen der BA (neueste Fassung)4.2 Einmalige Einnahmen(1) Einmalige Einnahmen sind z.B. Steuererstattungen, Lohnnachzahlungen, Eigenheimzulagen (sofern nicht nachweislich zur Finanzierung einer selbst bewohnten Immobile genutzt), Glücksspielgewinne, Gratifikationen, aber auch Weihnachts- und Urlaubsgelder.

(2) Wie einmalige Einnahmen zu behandeln sind auch laufende
Einnahmen, die in größeren als monatlichen Zeitabständen zuflie-ßen
(§ 2 Abs. 2 Satz 3 AlgII-VO). Dies gilt z. B. für Gagen aus Engagements
von Sängern, Schauspielern oder sonstiger Kulturschaffenden
aus nicht abhängigen Beschäftigungsverhältnissen.

(3) Die einmaligen Einnahmen sind auf einen angemessenen Zeitraum
aufzuteilen und monatlich mit einem entsprechenden Teilbetrag
auf den Anspruch anzurechnen. Die Anrechnung ist in der Regel
ab dem auf den Zufluss folgenden Kalendermonat vorzunehmen.
Ist die einmalige Einnahme geringer als der Bedarf, so ist sie grund-sätzlich in einer Summe auf den monatlichen Bedarf anzurechnen.
Ansonsten ist der angemessene Zeitraum nach pflichtgemäßem
Ermessen festzusetzen. Dabei ist sicher zu stellen, dass der Kran-kenversicherungsschutz nicht entfällt; d. h. es muss ein Zahlbetrag
verbleiben. Der Zeitraum sollte sechs Monate nicht übersteigen.

(4) Bei Einnahmen im Sinne des § 2 Abs. 2 Satz 3 AlgII-VO (siehe
Kapitel 4.2 Abs. 2) orientiert sich der Zeitraum an der Dauer der Be-schäftigung, in der das Entgelt erzielt wurde.

(Zitat Ende)

Hierzu ist ist jedoch anzufügen, dass die ARGEN sich in der Frage der Angemessenheit der Anrechnungszeiträume große Freiheit nehmen. So ist der sechsmonatige Anrechnungszeitraum nicht gleichbedeutend mit dem Bewilligungszeitraum (so die Praxis). Obwohl andere - gleichzeitig geltende DH und Verordnungen dies ausdrücklich betonen. Auch die Gerichte sind sich (noch) nicht einig.

Einen Vermögenszuwachs wird die Anrechnungspraxis bei einem Lottogewinn in dieser Höhe wohl nicht zulassen.

Grüße Helmut
 
E

ExitUser

Gast
#50
Arco sagte :
... ja das ist möglich und jetzt kommt mal wieder das

aber - es werden bei dem Neuantrag nach 2 Monaten höchstwarscheinlich viele Fragen kommen warum, weshalb, wozu du das gemacht hast und es wird gefragt woher das Vermögen kommt.
Warum man das gemacht hat? Weil man mal seinen SB 2 Monate nicht sehen wollte? :p

Das Vermögen darf man dann natürlich nicht mehr haben: das muß man vorher ausgeben. Gibt doch immer Dinge, die man brauchen kann :)

Gruß aus Ludwigsburg
 

left

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#51
dronti sagte :
Irgendwie geht die Diskussion an der Fragestellung vorbei.
Irgenwie geht die Fragestellung an der Diskussion vorbei. :klatsch:

Im Beitrag von Alion unter dem Titel: ruhig 2 Mal lesen ist doch einfach a l l e s gesagt
_______________
Gruß left
 

Marcel

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#52
Re: Die nachgefragten Hinweise sind gefunden!

Ah, danke Helmut :daumen:

Ansonsten ist der angemessene Zeitraum nach pflichtgemäßem
Ermessen festzusetzen. Dabei ist sicher zu stellen, dass der Kran-kenversicherungsschutz nicht entfällt; d. h. es muss ein Zahlbetrag
verbleiben. Der Zeitraum sollte sechs Monate nicht übersteigen.
Das mit dem angemessenen Zeitraum nach pflichtgemäßen Ermessen,
ist bestimmt von meiner Nase abhängig :pfeiff:
 

helmut

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#53
Kommt es auf die "Nase" an?

Hinsichtlich der Angemessenheit des Anrechnungszeitraumes von einmaligen Einnahmen gem. § 2 Abs.3 gibt es selbstverständlich Streit. Eine exakte Bestimmung zu diesem Zeitraum findet sich in §§ 11 und 12 SGB II und der dazu ergangenen Verordnung zunächst nicht. In § 2 Abs. 3 Satz AlG II VO ist lediglich geregelt, dass einmalige Einnahmen, soweit nicht im Einzelfall eine andere Regelung angezeigt ist, auf einen angemessenen Zeitraum aufzuteilen und monatlich mit einem entsprechenden Teilbetrag anzusetzen sind. Einen Anhaltspunkt für einen solchen angemessenen Zeitraum bzw. für die Bedarfszeit bietet lediglich die Regelung in § 41 Abs. 1 Satz 4 SGB II. Danach wird die angemessene Bedarfszeit in der Regel mit sechs Monaten ( analog zum Bewilligungsabschnitt – Bedarfszeit) zu veranschlagen sein.

Die Regelung des § 2 Abs.3 Alg II VO in der ab 1.10. 2005 geltenden Fassung, die analog dem Sozialhilferecht, aus dem die Regelung von § 2 Abs. 3 Alg II VO in geltenden Fassung entnommen ist und der die Art der Einkünfte – und deren Zuordnung sowie angemessene Aufteilung maßgeblich regelt, bestimmt - bis zum Beweis des Gegenteils durch die SG - auch nach der neuen Regelung nach SGB II zumindest den sechsmonatigen Bewilligungsabschnitt (Bedarfszeitraum), in dem das Einmaleinkommen zufließt, als den Zeitraum, der über die Zuordnung der Einkünfte als Einkommen (im laufenden Bewilligungsabschnitt) oder Vermögen (Restbetrag vor Wiederbewilligung) entscheidet.

Die Argen rechnen z.Zt. jedenfalls teils so oder so. Kommt auf die Nase an.

Grüsse Helmut (Kann selbstverständlich nicht als Rechtberatung gelten, da ich Laie bin)
 
E

ExitUser

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#54
:!: ... heißt das denn dann jetzt, daß sich der geschütze Vermögensbetrag während der Bezugszeit nach oben nicht verändern darf bis zur Freibetragsgrenze?
Eben mal angenommen durch Lottogewinn.

Oder bei Vermögungsumwandlung, oder wie es sich nennt.

Beispiel: mein Auto hat einen hinterlegten Wert von 3.000 Euro bei Antragsstellung. Nun gelelingt mir der Coup und ich verkaufe das Teil für 4.500 Euro - also Wandel und Erhöhung.

Grund - im schlimmsten Fall, um Schulden zu bezahlen.

Was ist dann?
 

Arco

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#55
.... ja - genau das heißt es ! ! !

Das Schonvermögen wird berechnet zum Datum der Antragsstellung und alles (fast alles) was dann dazukommt ist für die Arge erstmal Einkommen oder einmaliges Einkommen.

Um bei deinem Beipiel zu bleiben ist die tragische Behördenvariante dann so das du bei dem Verkauf die 3.000 Euro also Vermögensumwandlung behalten kannst, die 1.500 Euro aber als Einkommen gerechnet wird :pfeiff: :pfeiff:

Anderes "blödes" Beispiel du hättest eine geschützte Eigentumswohnung im Wert von 100.000 Euro (also höher als dein Altersschonvermögen) und die Wohnung wird verkauft. Dann kannst du die 100.000 Euro entweder schadlos für eine neue Wohnung anlegen, aber wenn dies nicht der Fall ist, ist die Summe Einkommen und wird angerechnet :uebel: :uebel:

So oder ähnlich wirkt Hartz4 :kotz: :kotz:

(aber nur, wenn ich recht haben sollte :hihi: )
 

helmut

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#56
Schon richtig!

So is es:

Einkommen ist alles das, was jemand in der Bedarfszeit wertmäßig dazu erhält und Vermögen das, was er in der Bedarfszeit bereits hat, sog. Zuflussprinzip (BVerwG, Urteile vom 18.02.1999 – 5 C 16/98 -, NVwZ 1999, S. 3210, - 5 C 35/97 BVerwGE 108, 296; dazu Flint, Urteilsanmerkung, NJ 2000, 48f.).

Nur die Definition der "Bedarfszeit" ist in diesem Falle strittig.

Gruss Helmut
(Keine Rechtsberatung - bin Laie)
 

Marcel

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#57
Arco sagte :
So oder ähnlich wirkt Hartz4
(aber nur, wenn ich recht haben sollte :hihi: )
:lol: ja oder so ähnlich :hihi:

helmut hat das jetzt ganz gut unter Einsatz von §§ erklärt. :hug:

ja, hm ;)
 

zeutel

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#59
Hallo Arco, hast Du keine Freundin? muß auch gar nicht hübsch sein, nur ehrlich und keine Hartz 4 Empfängerin. Dann gehst Du mit ihr zur Lotttozentrale, Sie holt mit Ihrem Ausweis das Geld oder den Barscheck ab.
Das Geld gibt sie Dir gleich (oder nach Einlösung des Barschecks), Du
lädst sie zum Kaffee ein und hast einen kleinen Fundus unter dem Kopfkissen
zum Überleben. Da Frauen eh nicht mit Geld umgehen können, wird kaum
jemand nach einem Jahr bei ihr nach dem Verbleib nachfragen.
Zeutel 8)
 
E

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#60
zeutel sagte :
Hallo Arco, hast Du keine Freundin? muß auch gar nicht hübsch sein, nur ehrlich und keine Hartz 4 Empfängerin. Dann gehst Du mit ihr zur Lotttozentrale, Sie holt mit Ihrem Ausweis das Geld oder den Barscheck ab.
Das Geld gibt sie Dir gleich (oder nach Einlösung des Barschecks), Du
lädst sie zum Kaffee ein und hast einen kleinen Fundus unter dem Kopfkissen
zum Überleben. Da Frauen eh nicht mit Geld umgehen können, wird kaum
jemand nach einem Jahr bei ihr nach dem Verbleib nachfragen.
Zeutel 8)
Und dann wird die Freundin selbst arbeitslos und muß erklären, wo "ihr" lottogewinn geblieben ist...

da müßte die Freundin schon Rentnerin sein...

Gruß aus Ludwigsburg
 

zeutel

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#61
Hallo Arco,
oder Du "verkaufst" Deinen Schein unter Wert: z.B. Gewinnsumme
3.245.--€, gibst Du ab für 3.000.--€ bar. Keiner zwingt Dich selbst in Er-
scheinung zu treten, also warum große "Welle" machen in der Öffent-
lichkeit?
Zeutel 8)
 

zeutel

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#62
...dann müßten wir schon differenzieren über die Höhe des Gewinns.
Aus dem Bauch heraus würde ich mich erst ab 50.000.--€ selbst outen.
zeutel 8)
 

Arania

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#63
Du brauchst Dich nicht selber outen, bei dem Betrag macht die Lottogesellschaft das dem Finanzamt über schon selbstständig ;)
 

Marcel

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#64
Arania sagte :
Du brauchst Dich nicht selber outen, bei dem Betrag macht die Lottogesellschaft das dem Finanzamt über schon selbstständig ;)
Genau, Sparbücher werden auch dort gemeldet :hihi:
 
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#65
Abschliessend lässt sich wohl zusammenfassen:

Da hier schon einiges gedanklich durchgespielt wird wie man wohl den Lottogewinn
"unterschlägt" (ist keine im eigenlichen Sinne) und Sozialbetrug begeht... hier die Zusammenfassung:

Beträge unter 1000 EUR werden von der Lottoannahmestelle in Bar ausgezahlt und
könnTen direkt unter das Kopfkissen. Das ist natürlich strafbar und wird misbilligt.
Denkbar wäre da immer mehr Menschen Alg2 hierzulande beziehen das es immer
mehr solche Lottogewinner gibt und man eben eine Meldepflicht hierzu einführt. Wäre
ich ein Abschaum wie der, der sich zu diesem Thema im Bundestag profiliert, das w
wäre mein Aufhänger bis Mitte nächste Woche.

Beträge von 1000 EUR aufwärts gibt es nur gegen Überweisung bzw. Barcheck der
aber auf die Person ausgestellt wird. Es wird auch das Finanzamt benachrichtigt.
Eine Möglichkeit je nach Höhe der Gewinnsumme ist es natürlich die noch in "Freiheit"
lebende Freudin zum Abholen des Gewinns zu schicken. Die Frage ist natürlich je
nach Höhe ob die auch wieder zurückkommt. Auch das ist strafbar und wird
ebenso misbilligt. Ob da der Staatsanwalt nicht auch noch eine Zigarre nach dem GWG
drehen kann?

Andererseits gibt aber schon ein Betrag ab mehreren 100'000 die Möglichkeit eines
Neubeginns in Australien bzw.ab so ca. 10'000'000 EUR dann die Möglichkeit bequem
von den Zinsen in der Wahlheimat weit ausserhalb der verhassten BRD samt EU zu
leben. So ganz legal. Was die Steuer angeht, Lottogewinne sind ein Jahr lang steuerfrei.
Wichtig ist es hier im Steuerjahr je nach Besteuerungsabkommen (ha! wenn überhaupt!)
mit der Wahlheimat weniger als zumeist 180 Tage sich in der BRD aufgehalten zu haben.
Natürlich sind in der Wahlheimat auch Steuern zu zahlen aber die sind meist erheblich
weniger als in der Geburtswiege des Sozialismus.

Oh und nur btw das hier ist natürlich keine Rechtsberatung im Sinne des RBerG.
 
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#66
Hallo Leute,

das ist von Bundesland zu Buundesland verschieden.

In NRW sind es 250,00 Euro.

Man kann der Sache doch ganz aus dem Weg gehen. Überweisung auf ein anderes Konto, dass nicht Harz IV ist, bar auszahlen lassen und fertig ist die Lauge.
 
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#67
HARZ IV _ LÜMMEL sagte :
Hallo Leute,

das ist von Bundesland zu Buundesland verschieden.

In NRW sind es 250,00 Euro.

Man kann der Sache doch ganz aus dem Weg gehen. Überweisung auf ein anderes Konto, dass nicht Harz IV ist, bar auszahlen lassen und fertig ist die Lauge.
Was natürlich missbilligt wird da hier bestimmt eine Straftat mit beabsichtigt ist.
Ausserdem welches Konto "ist nicht Hartz IV"?? Du meinst damit das Konto von
einem Freund der DIr das dann bar auszahlt und dann meint er hat das Geld
halt im Casino verzockt? Das fällt m.E unter das Geldwäschegesetz.

Das beste sind wohl einfach sechs richtige und Zusatzzahl, da muss man sich je
nach Jackpot keine solchen Gedanken mehr machen, dann kommen sechs richtige
dann kann man ja noch ausserhalb von BRD-Europa sein Glück finden. .Sonst muss
man halt seinen Verstand gebrauchen aber weiter brauch ich mich jetzt nicht aus
dem Fenster lehnen.
 
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15 Nov 2005
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#68
Dann kannst Du auch die Frage stellen:

Ist jemand der Harz IV bezieht und LOTTO spielt überhaupt BEDÜRFTIG???????? :twisted:
 
E

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Gast
#69
HARZ IV _ LÜMMEL sagte :
Dann kannst Du auch die Frage stellen:

Ist jemand der Harz IV bezieht und LOTTO spielt überhaupt BEDÜRFTIG???????? :twisted:
Die Frage reizt mich zu der Frage, obs überhaupt Bedürftige gibt...wo wir doch alle nur arbeitsscheu sind und auf einen Lottogewinn hoffen :p

Gruß aus Ludwigsburg
 
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#70
Urghhhl... wie kann man nur?

HARZ IV _ LÜMMEL sagte :
Dann kannst Du auch die Frage stellen:

Ist jemand der Harz IV bezieht und LOTTO spielt überhaupt BEDÜRFTIG???????? :twisted:
Mit Verlaub was für eine entsetztlich dumme Frage!

Ab wann beginnt dann Bedürftigkeit?

Etwa ab der Menge von täglichen Kalorien, trockenen Brotabfällen entnommen, mit der ein noch zu errechnender Durchschnittsmensch gerade noch eine Körpertemperatur
von 38 grad Celsius bei Normalbedingungen (20 grad Celsius, 1 Atmosphäre oder
soundsoviele Pascal) aufrecht erhalten kann?

Oder aber wenn man nicht mehr in der Lage ist ein bescheidenes aber menschenwürdiges Leben zu führen. Also ich fühle mich bei der letzteren Definition
wohler.
 

Marcel

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#71
Ehe hier weiter herum spekuliert wird,

startet doch eine Umfrage: Wer spielt Lotto ?

Also ich nicht, da ich mein Geld für andere Dinge brauche.

So, und dann sucht mal eine Software Lotto im Internet
und schaut euch mal die Wahrscheinlickeit einen Gewinnes an,
nämlich fast = 0 (Null) :!:
(1 x 3er für 7,50 Euro im Jahr ausgenommen)

:laber: :laber: :laber:
 
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#72
Der Abschaum der Res"public" gewinnt immer!

Marcel sagte :
Ehe hier weiter herum spekuliert wird,

startet doch eine Umfrage: Wer spielt Lotto ?

Also ich nicht, da ich mein Geld für andere Dinge brauche.

So, und dann sucht mal eine Software Lotto im Internet
und schaut euch mal die Wahrscheinlickeit einen Gewinnes an,
nämlich fast = 0 (Null) :!:
(1 x 3er für 7,50 Euro im Jahr ausgenommen)

:laber: :laber: :laber:
6 aus 49

1 : 49 x 48 x 47 x 46 x 45 x 44 = 1 : 10'068'347'520

Also eins zu Zehn-Milliarden und 68-Millionen und 347-Tausend und 520.

Mit "Superzahl" dann halt 1:100Milliarden.

Ich hab das mal vor Jahren im Matheunterricht gerechnet
und mit der Zusatzzahl wird ein hoher Gewinn nur
geringfügig wahrscheinlicher nur krieg ich gerade den
Rechenweg nicht mehr zusammen. Das ganze hat
meines Wissens dann nicht mehr trivial und hat
eine Fakultät im Spiel.

Wen's interessiert...

Lotto funktioniert so: Über Terminals werden heute alle
Tippreihen "Spiele" in ein Rechenzentrum gemeldet
und dort mehrfach auf Bänder geschrieben. Diese Bänder
wandern vor der Ziehung in den Safe.

Bedenklich ist dass alle Tippreihen vor der Lottoziehung
bekannt sind und der Staat dadurch einen Hauptgewinn
unterbinden kann indem er die Ziehungsapparatur
so manipuliert, dass eine Zahlenreihe gezogen wird
auf die kein Hauptgewinn entfällt. Ein solcher Grad der
Verlogenheit ist dem Staat allerdings zuzutrauen nur
fehlt hier bei den vorgenannten Wahrscheinlichkeiten
das Motiv.

Nach der Ziehung werden die Gewinnzahlen von einem
Satz Bänder aus dem Safe wieder in einen Rechner
eingelesen, einer Desktop Sun Workstation unter
Solaris die eigens zu diesem Zweck unter Verschluss
gehalten wird damit nicht an ihr manipuliert wird.
Die Tippreihen selbst sind vermutlich seitens der
Terminals nochmals mit kryptografischen Kontrollsummen
versehen weswegen es vielleicht auch nicht einfach wäre
die Tippreihen auf den Bändern noch im Rechenzentrum
beim Schreiben zu manipuliereren. Würde diese Manipulation und hätte man etwaiges Schlüsselmaterial
für die Prüfsumme oder wüsste wie die sich errechnet,
so müsste man nur noch mit einem Drucker aus einem
entwendeten / verlorenen Terminal und einer
Spielquittungsrolle sich den Hauptgewinn ausdrucken.

Die allerbeste Art jedoch im Lotto zu gewinnen ist
natürlich eine eigene Lotterie aufzumachen. Unsere
Parasiten sind da allerdings mit dem staatlichen Monopol
auf Glücksspiel zuvorgekommen.
Wie dem auch sei, ob 1:10 Milliarden bzw. 100 Milliarden
eines ist sicher: Lotto ist für den Abschaum der dieses
Land regiert bei jeder Ziehung ein Hauptgewinn. Deren
Gewinnwahrscheinlichkeit steht 1:1.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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