Lotteriegewinn o.ä. Was zuerst ? Schulden oder von Leben ?

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Ich schaue gerade WWM und frage mich....

Wenn jemand z.B. 32000 € gewinnt und ca. genau soviele "Schulden" hat,was dann ??

Gläubiger bedienen und von Nichts leben,weil das AA sagt,man hat doch für die nächsten Jahre genug Geld ?!?
 
Nicht gerade eine befriedigende Antwort.

Die Gläubiger pfänden das Geld,wovon dann leben ?
 
Der Begriff des Erzielens von Einkommen setzt grundsätzlich keinen bewussten und gewollten Vermögenserwerb voraus. Ausreichend ist allein der (auch zufällige) Erwerb von Einkommen und Vermögen, z.B. durch Erbschaft oder Lottogewinn. Das Einkommen muss auch nicht von dem durch den VA Betroffenen erzielt werden; dieser muss also nicht Anspruchsinhaber sein. Ausreichend ist, dass durch Einkommen der bescheidmäßige Anspruch wegfällt oder gemindert wird (BSG , Urteil v. 6.11.1985, 10 RKg 3/84, SozR 1300 § 48 Nr. 19 = NJW 1987 S. 1222).


§ 48 SGB X gibt dir weiteres in Schrift.
 
Schwierige Frage : Hast du den evtl. Gewinn vielleicht sicherheitsübereignet oder wird der vielleicht direkt an die Gläubiger ausbezahlt ?

Nach Informationen meines Fallmanagers (es ging um Selbstständigkeit) soll bei direkter Zahlung des Kunden an die auftraggebende Firma, die mir dann die Provision ausbezahlen soll, nur meine Provision gelten. Weil ich ja mit dem Geld nichts zu tun hatte.
Aber wer weiß, ob das stimmt wenn es wirklich ernst wird. Am Ende wird dann das Gericht entscheiden müssen und bis dahin gilt das ganze Geld als Einnahme und ich bin verhungert.
 
Hallo,

meiens erachtens nach ist es im ersten Monat zufluß.
Ab dem 2.Monat Vermögen...
wenn das Vermögen gepfändet wird ist man wieder bedürftig und man sollte wieder Alg2 bekommen
 
Knirpschen meinte:
Hallo,

meiens erachtens nach ist es im ersten Monat zufluß.
Ab dem 2.Monat Vermögen...
wenn das Vermögen gepfändet wird ist man wieder bedürftig und man sollte wieder Alg2 bekommen

Nein, denn dieses fließt im Bezug zu und wird auf 12 Monate zerstückelt und verrechnet.
 
Aber wenn gepfändet wird,hat man nichts mehr.....und dann ??

Ich glaube die würden einen glatt verhungern lassen. :motz:
 
Komische Frage.... :kratz:

Mich würde die Jobcenter nie mehr sehen.........noch heute würde ich meine Sachen packen und den nächsten Flug in die Sonne buchen. :mrgreen:
 
Hmmm,na dann muss der Gesetzgeber jawohl dafür sorgen das nicht gepfändet wird....und das wird er nicht machen können....
Wie ist das wenn ich nun un dem Monat des Gwinnes mich ald Nichtbedürftig melde....ohne Angaben...anschließend also nachdem ich die Gläubiger befriedigt habe mich wieder bedürftig melde?
Und wo bleiben meine Freibeträge....ich habe 0 Rücklage bin 40Jahre alt das sind min. 8000euro Freibetrag was ist denn damit?

Wie ist das den mit einer steuerrückerstattung?
Habe letzes Jahr 3Monate gearbeitet...wird die Steuererstattung auch auf 12 Monate verrechnet?
 
na na na Silvia, du kannst doch die Gläubiger und mich nicht hier zurück lassen. :cry:


Ergänzung von Einstein :
Und Mich darfst du auch nicht vergessen !!! :lol:
 
[/quote]Jepp, ist Einkommen nach § 11 SGB II[/quote]

Dann werde ich doppelt bestraft?
1.muss ich steuern abführen und falle im 1.-und letzen Monat teilweise aus dem alg bezug.

2.wird es nicht auf meine Freibeträge angerechnet?
 
Und Was ist
Z.B: Ich habe meinen Vermieter geklagt
Wenn den Prozeßß sage Ich mal gewinnen würde
Kriege Ich Von meinen alten Vermieter
meinen schaden bezahlt.
Muß ich das dem Amt bescheid sagen
Oder wird es von meinen ALG II gekürzt ?
 
Tip: Rückwirkend zum Monatsersten aus dem Bezug abmelden!

Angesichts von Schulden und einem Lottogewinn würde ich so handeln:

1. Der Jobcenter (etc.) würde ich vom Lottogewinn gar nichts erzählen.

2. Ich würde mich rückwirkend zum Monatsersten aus dem Bezug abmelden, auf eigene Kosten selbstversichern (Kranken-, Rentenversicherung etc.).

3. Ich würde alle meine Schulden bezahlen, und spätestens und frühestens im folgenden Monat, sobald das Vermögen für die Schuldentilgung verbraucht ist, wieder einen Antrag auf Grundsicherung stellen.

4. Auf keinen Fall würde ich mutwillig und fahrlässig das Geld verprassen (z.B. für einen Urlaub oder irgendwelchen Luxus).

Es ist noch nie ein Verbrechen gewesen, dass man seine Schulden bezahlt. Umgekehrt ist es schon vorgekommen, dass man wegen Schulden einsitzen mußte oder obdachlos geworden ist.
 
Janchen meinte:
Knirpschen meinte:
Hallo,

Nein, denn dieses fließt im Bezug zu und wird auf 12 Monate zerstückelt und verrechnet.

... wieso auf zwölf Monate? AlgII wird doch max. für sechs mon. am Stück bewilligt. Kann man nicht z. B. nach dieser Bewilligung einen mon. aussetzen, danach sind die Mäuse Vermögen und wenn die Spargrenze - 200/Lebensjahr + 750 f. Sonderausgaben - nicht überschritten wird, ist doch alles i. O. und man kann dann einen neuen AlgII-Antrag stellen, falls nötig.

Grüße.
 
Re: Tip: Rückwirkend zum Monatsersten aus dem Bezug abmelden

hellucifer meinte:
Umgekehrt ist es schon vorgekommen, dass man wegen Schulden einsitzen mußte oder obdachlos geworden ist.

Wegen Schulden muss niemand einsitzen, es sei denn es sind Unterhaltsschulden ( da aber auch nur unter bestimmten Umständen) oder jemand verweigert die Eidesstattliche Versicherung.
 
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