Lokführer-Mangel: Bahn schließt Wochenendsverbindungen in NRW

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G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Warum?

# Zu wenig ausgebildet

sekundäre Gründe:

# hohe Krankenstände
# Urlaubszeit
# schlechte Bezahlung, vor allem bei bei den Privaten
# kein Zukunftsberuf, da auf lange Sicht obsolet
# hohe Verantwortung, vor allem in Relation niedriger Verdienst
# Schichtarbeit
# Lukas will kein Lokomotivführer mehr werden
 

gelika56

Elo-User*in
Mitglied seit
9 Februar 2017
Beiträge
69
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25
Arbeiten lohnt sich leider nicht mehr. Da bleib ich lieber daheim und lass es mir gut gehen.
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
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3.243
Ganz so schlecht ist die Bezahlung auch nicht, aber trotzdem nicht adäquat zu Verantwortung und dem Schichtdienst.

https://www.gehalt.de/einkommen/suche/lokfuehrer

Aber die Bahn trägt für die fehlenden Stellen selbst die Verantwortung, wie fast überall wurde zur Gewinnmaximierung auf ganz kurzsichtige Weise vergessen den Nachwuchs auszubilden.
Deutschland hat schon jetzt ein riesiges Problem mit gut ausgebildetem Nachwuchs in den meisten Bereichen. Das wird unsere Wettbewerbsfähigkeit im Weltmarkt mehr und mehr verringern. Denn in Ländern wie China, Korea und vielen anderen drängen jede Menge Menschen mit sehr guten Schulabschlüssen auf den Stellenmarkt und die Betriebe haben dort die Auswahl unter den Besten.
Das gibt unser marodes Schulsystem schon nicht mehr her.

Das Bahnmanagement hat seit der Umstellung nur Fehler gemacht. Man hat den Güterverkehr auf der Schiene stark reduziert, Güterbahnhöfe geschlossen, während man ihn in anderen Ländern wie der Schweiz stark erhöht.
Oder das Beispiel Schlafwagen, die Bahn hat den Betrieb eingestellt, die OBB hat es übernommen und scheinbar mit Erfolg.
Da waren hoch bezahlte Miss-Manager am Werk, haben sinnlos kaputt gespart und dann mit hohen Abfindungen das Feld geräumt für den nächsten Versager.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Vor allem der Güterverkehr ist sehr unzuverlässig und auch unflexibel.

In meiner aktiven Zeit bis 2016 wollte und habe ich diverse Transporte vom LKW auf Bahn und Schiff umgestellt.

Schiff gab es Probleme mit Wasserständen und Streiks bei Schleusen.
Trotzdem haben wir das beibehalten, weil es gut und preiswert war.
Investitionen in Entladestelle und Beladung musste sich auch rechnen.

Die vorhandene Bahnentladung- und Beladung liegt bis heute wieder brach, weil wir nach 2 Jahren entnervt aufgegeben haben.

Produktion hat teilweise stillgestanden wegen Mangel an Rohstoffen, Kunden wurden zu spät beliefert, mit teuren Folgekosten.
Versicherung wollte nicht zahlen, wegen höherer Gewalt.

Regelmäßig standen die Zugverbände irgendwo rum, weil der Personenverkehr bei Problemen Vorrang hatte.

Probleme gab es ständig :-(
 
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