Lohnt sich eine Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft Verdi?

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Tempar

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Seit einer Weile überlege ich mir, ob ich bei der Gewerkschaft Verdi beitreten soll, habe dazu noch einige Fragen.

1. Wie zufrieden seid ihr im allgemeinen mit Verdi?

2. Wenn man bei einer Firma eingestellt wird, dann muss man ja angeben, ob man Gewerkschaftsmitglied ist. Ist man als Mitglied wirklich schlechter gestellt? Bei ZAF´s z.B. habe ich auf den Fragebögen schon oft die Frage, ob man Mitglied ist gelesen :biggrin:

3. Muss man eine bestimmte Zeit Mitglied sein, um den Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen?

4. Wird man "nur" in den Bereichen Arbeitsrecht und Sozialrecht rechtlich vertreten?

5. Darf man sich einen Anwalt in seiner Nähe aussuchen oder muss man einen von Verdi nehmen und dann gibt es nur Telefon/Email Kontakt?

6. Gibt es pro Jahr oder Monat eine maximal Anzahl an Rechtsberatungen die man haben darf?
 

erwerbsuchend

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2. Wenn man bei einer Firma eingestellt wird, dann muss man ja angeben, ob man Gewerkschaftsmitglied ist.

Diese Angabe muss man nicht machen. Es sei denn, man möchte Vorteile nutzen, die der AG nur Gewerkschaftsmitgliedern einräumen muss.

3. Muss man eine bestimmte Zeit Mitglied sein, um den Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen?

4. Wird man "nur" in den Bereichen Arbeitsrecht und Sozialrecht rechtlich vertreten?

5. Darf man sich einen Anwalt in seiner Nähe aussuchen oder muss man einen von Verdi nehmen und dann gibt es nur Telefon/Email Kontakt?

6. Gibt es pro Jahr oder Monat eine maximal Anzahl an Rechtsberatungen die man haben darf?

Warum fragst du das nicht Verdi?
 

Hannes63

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Seit einer Weile überlege ich mir, ob ich bei der Gewerkschaft Verdi beitreten soll, habe dazu noch einige Fragen.

1. Wie zufrieden seid ihr im allgemeinen mit Verdi?
Schulnote 2 :icon_daumen:

3. Muss man eine bestimmte Zeit Mitglied sein, um den Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen?
3 Monate

4. Wird man "nur" in den Bereichen Arbeitsrecht und Sozialrecht rechtlich vertreten?
Im groben und ganzen ja.

5. Darf man sich einen Anwalt in seiner Nähe aussuchen oder muss man einen von Verdi nehmen und dann gibt es nur Telefon/Email Kontakt?
Im Normalfall übernimmt der DGB Rechtsschutz die Fälle.

6. Gibt es pro Jahr oder Monat eine maximal Anzahl an Rechtsberatungen die man haben darf?
Nein, du hast eine Flatrate :peace:
 

Nena

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Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft lohnt sich schon alleine deswegen, um sie zu stärken. Die Gewerkschaften wirken heute deswegen so schwach, weil sie viel weniger Mitglieder haben (als z.B. in den 70ern). Alle profitieren davon. Und viele ahnen nicht, was sie ihnen zu verdanken haben.
Was ich sagen will: Es geht nicht nur um Deine o.g. Fragen, um Deinen "Individual-Anspruch".
 

Linuxfan

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1. Wie zufrieden seid ihr im allgemeinen mit Verdi?
Schulnote 3 - Ich verdiene mir neben meiner Erwerbsminderungsrente im Rahmen von 450 Euro etwas dazu und zahle 7,16 Euro Beitrag monatlich.

Ver.di buhlen zwar viel um Soloselbständige aber ich habe den Eindruck, dass vor allem medienwirksame Streiks wie bei amazon und im öffentlichen Dienst unterstützt werden.

Ich bin im Fachbereich "Medien" und interessiere mich sehr für Fotografie. Von ver.di habe ich vergünstigt den "Ratgeber Freie" durch meine Mitgliedschaft bekommen. Ebenso bekam ich ein Worddokument wo AGB für Fotografen aufgelistet wurden. Wünschen würde ich mir eine Art "Bildportal" für freie Journalisten wie es der DJV macht.

Die Seminare, die man über den Fachbereich Medien angeboten bekommt sind zwar interessant aber aus Geldmangel kann ich nur selten hinfahren, da Gebühren und Fahrtkosten anfallen.

Die Rechtsberatung habe ich zweimal in Anspruch genommen: Im ersten Falle hatte ich eine Nachfrage zu einem bestimmten Thema, habe da nochmal nachgehakt und mir wurde dann geantwortet, dass man nun letztmalig auf meine Anfrage antworten würde, da es nicht Sinn und Zweck sei, eine "Schulung per Brief" durchzuführen. Das empfand ich schon als ziemlich patzig.

Der zweite Rechtspfleger meinte er würde in den Kommentaren der Gesetzestexte nachschauen und ich hörte nie wieder von ihm.

Wenn ich meine Mitgliedschaft bei ver.di und bei "DIE LINKE." vergleiche bietet "DIE LINKE." insgesamt mehr (Frühlingsakademie, Fahrten nach Berlin etc.). Über die Parteimitgliedschaft habe ich viele neue Freunde gewinnen können. Zu ver.di habe ich kaum Bezug. Es gibt wohl ein Mitgliedernetz aber wirklich engagieren tue ich mich da nicht.
 
M

Mitglied 61702

Gast
Wenn ich meine Mitgliedschaft bei ver.di und bei "DIE LINKE." vergleiche bietet "DIE LINKE." insgesamt mehr (Frühlingsakademie, Fahrten nach Berlin etc.). Über die Parteimitgliedschaft habe ich viele neue Freunde gewinnen können. Zu ver.di habe ich kaum Bezug. Es gibt wohl ein Mitgliedernetz aber wirklich engagieren tue ich mich da nicht.

Kann ich so bestätigen, auch ganz ohne Mitgliedschaft. Die linke Landkreisabgeordnete in meiner ehemaligen Heimat hat mir zweimal ganz massiv aus der JC-Misere geholfen, ist mit mir einmal persönlich hin zur Teamchefin und hat dort die Anerkennung meiner damaligen Wohnsituation durchgesetzt. Mit ein Grund, aber auch wegen der politischen Ziele, warum ich seit Jahren links wähle.
 

Bettelstudent

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Hallo Tempar,

deine Frage stellt sich so nicht, weil VerDi die einzige Gewerkschaft ist, bei der Du auch als Arbeitsloser Mitglied werden kannst.

In großen Städten gibt es sogar "Stammtische" für Arbeitslose, wo man sich einmal im Monat in der Niederlassung der VerDi trifft und die Gewerkschaft dir Neuigkeiten im ALG-Bereich erklärt.


Wenn du Mitglied wirst, ordnet VerDi dich einer der "Fachgruppen" zu, damit sind die verschiedenen Berufsfelder gemeint, die zu der Gewerkschaft gehören.

Daher ist deine Frage nach der Zufriedenheit auch leider nicht generell zu beantworten, da es nämlich davon abhängt,ob in deiner Stadt auch ein Sekretär der VerDi für diese Fachgruppe existiert.


Wenn Du nur ALG II beziehst, ist der aktuelle Beitrag 2,50 € im Monat, der alle 2 Monate vom Konto abgebucht wird.

Das ist es mir Wert und so kann ich demnächst die 50-Jährige Gewerkschaftszugehörigkeit feiern.

Denn wie schon an andere Stelle gesagt, jedes Mitrglied zählt.
 

Tempar

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Diese Angabe muss man nicht machen. Es sei denn, man möchte Vorteile nutzen, die der AG nur Gewerkschaftsmitgliedern einräumen muss.
Keine Antwort ist ja bekanntlich auch eine Antwort, wird sich der AG dann nur denken aber wenn ein AG was gegen Gewerkschaftsmitglieder hat, dann kann man sich denken warum und schon ist der AG sowieso uninteressant.


5. Darf man sich einen Anwalt in seiner Nähe aussuchen oder muss man einen von Verdi nehmen und dann gibt es nur Telefon/Email Kontakt?
Im Normalfall übernimmt der DGB Rechtsschutz die Fälle
Die haben sozusagen ihre festen Anwälte? Dass ist schlecht, leider gibt es in meinem Umkreis nur einen guten Sozialanwalt und wenn man Gewerkschaftsmitglied ist, dann bekommt man auch keinen Beratungshilfeschein mehr richtig?


Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft lohnt sich schon alleine deswegen, um sie zu stärken. Die Gewerkschaften wirken heute deswegen so schwach, weil sie viel weniger Mitglieder haben (als z.B. in den 70ern).
Dass wäre natürlich auch ein gutes Argument Mitglied zu werden.

Kann ich so bestätigen, auch ganz ohne Mitgliedschaft. Die linke Landkreisabgeordnete in meiner ehemaligen Heimat hat mir zweimal ganz massiv aus der JC-Misere geholfen, ist mit mir einmal persönlich hin zur Teamchefin und hat dort die Anerkennung meiner damaligen Wohnsituation durchgesetzt.
Ohne Mitglied zu sein, haben die Landkreisabgeordnete sich für dich eingesetzt?

Also bei den Linken Mitglied zu werden, kommt für mich auch nicht wirklich in Frage. Bin zwar bei vielen Themen mit den Linken einer Meinung aber bei einem großen Punkt nicht.


deine Frage stellt sich so nicht, weil VerDi die einzige Gewerkschaft ist, bei der Du auch als Arbeitsloser Mitglied werden kannst.
Das ist bei anderen Gewerkschaften dann auch ein Zumutung, wie viele Leute zwischen Arbeitslosigkeit und Arbeit "pendeln". Dann ist man mal eine Weile Mitglied, dann wieder für eine Weile nicht und dann doch mal wieder. Also so was würde ich nicht mitmachen.

Daher ist deine Frage nach der Zufriedenheit auch leider nicht generell zu beantworten, da es nämlich davon abhängt,ob in deiner Stadt auch ein Sekretär der VerDi für diese Fachgruppe existiert.
Verdi gibt es in meiner Stadt aber nicht in meiner Fachgruppe.

Wenn Du nur ALG II beziehst, ist der aktuelle Beitrag 2,50 € im Monat, der alle 2 Monate vom Konto abgebucht wird.
Auf der Verdi Seite verstehe ich dass so, als ob man 0,5% vom Gesamteinkommen als ALG2 Empfänger zahlt, also bei ca 800€ wären das 4€. Du bist bei Verdi und bekommst ALG2?
 
Zuletzt bearbeitet:

TazD

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Die haben sozusagen ihre festen Anwälte?
Richtig.

Dass ist schlecht, leider gibt es in meinem Umkreis nur einen guten Sozialanwalt und wenn man Gewerkschaftsmitglied ist, dann bekommt man auch keinen Beratungshilfeschein mehr richtig?
Auch das ist richtig. Außer die Gewerkschaft hilft in dem Rechtsgebiet nicht, aber das muss dann durch die Gewerkschaft bestätigt werden.
 

Bettelstudent

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Hallo Tempar,

0,5 % Beitrag bezieht sich auf das ALG I
Bei Hartz-IV ist es der feste Satz von 2,50 € pro Monat.

Und ja ich bin, wie ich bereits schrieb immer noch Mitglied bei VerDi als Hartzer.
 

Ahanit

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Ich wünsch mir grad ich wär Mitglied, denn mein AG versucht mich grad um meinen Urlaubsanspruch zu bescheißen, genaugenommen nicht nur mich sondern alle Nachtdienstmitarbeiter. Ich kriegs kotzen. Im März läuft der Vertrag aus und jetzt erfährt man das.
 

Tempar

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Ich wünsch mir grad ich wär Mitglied, denn mein AG versucht mich grad um meinen Urlaubsanspruch zu beExkrementn, genaugenommen nicht nur mich sondern alle Nachtdienstmitarbeiter. Ich kriegs kotzen.
Wenn ich so was lese bekomme ich auch das :icon_kotz: Nehme dir bitte einen Anwalt, um dein Recht durchzuboxen.
 

saurbier

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Also ich war Jahrzente lang seit meiner Lehre Mitglied bei der IG-Metall, bis sich die Gewerkschaften (allen voran der DGB Chef Sommer) mit Schröder gemein machten und viele unserer teuer erkämpften Rechte der 70er und 80er Jahre (lange Streik mit Lohneinbussen) der Profitgier der Arbeitgeber opferten. Da bin ich dann aus Protest ausgetreten.

Dazu kam aber, dass unser Nachbar zufällig der Bezirksleiter war.

Ich wurde mehrfach beim Arbeitsgericht von einem Gewerkschaftsanwalt vertreten, allerdings möchte ich dazu erwähnen das die leider nicht die beste Qualifikation hatten.

Als Gewerkschaftsmitglied hatte man damals den Vorteil, dass man von erkämpften Lohnerhöhungen automatisch profitierte. Die Leute die nicht nicht Gewerkschaftmitglied waren bekamen zu meist nur dann was, wenn sie neu darüber verhandelten.

Als Arbeitnehmer ist es schon von Vorteil wenn man Gewerkschaftsmitglied ist. Sollte der Betrieb mal in einem Streik involviert sein (Kleinbetriebe eher kaum), gibt es auch Streikgeld.

Und eins wollen wir heute auch nicht aus den Augen verlieren, die jüngere Generation sieht sich zumeist als tolle Einzelkämpfer, die immer das beste für sich heraus zu holen schaffen. Das aber dürfte wohl eher ein Trugschluss sein, weil dabei die Vergleichmöglichkeiten mit den anderen ja fehlen, dagegen macht die Gemeinschaft erst richtig stark.

Fragt euch mal, ob die Metaller ihre jetzigen Abschluss (4,3%) als Einzelkämpfer hätten durchsetzen können, ich bezweifel dies, denn erst der massive Streik dürfte doch die AG zu Zugeständnissen bewegt haben. Etwas was uns gerade Verdi in den letzten Jahren ja immer wieder gezeigt hat.

Aber ich kann nicht umhin auch zu sagen, dass man aufpassen muss, das die Gewerkschaften nicht das bis dato erkämpfte ihre Mitglieder einfach so für eine politische Forderung über den Haufen schmeissen, wie es damals unter Schröder geschah.

Den Mitgliederschwund den daraufhin manche Gewerkschaft nach meinem dafür halten zu recht erlebte, dürfte wohl heute noch manch einem Gewerkschaftboss vor Augen schweben.

Schaut man sich hier die Deligiertenversammlung der SPD vom 21. Jan. an, dann sah man da ja wieder so einige Gewerkschaftsbosse, welche für Martin Schulz das Wort ergriffen.


Grüße saurbier
 

Schmerzgrenze

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deine Frage stellt sich so nicht, weil VerDi die einzige Gewerkschaft ist,
bei der Du auch als Arbeitsloser Mitglied werden kannst.
Das ist falsch. Ich bin zwar lange vor meiner Arbeitslosigkeit beigetreten
aber die IG-Metall beispielsweise nimmt auch Arbeitslose als Mitglieder auf.
Mitgliedschaft - Beitritt § 2 Abs.2 der Satzung IG-Metall meinte:
Arbeitslose, die vor ihrer Arbeitslosigkeit nicht Mitglied einer DGB-Gewerkschaft werden konnten,
beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet sind und nachweislich und vorrangig
eine Beschäftigung im Organisationsbereich (Ziffer 1) der IG Metall anstreben,
können der IG Metall in der Geschäftsstelle beitreten, in der sie wohnen.
Hier die vollständige Satzung als PDF
Hier die Leistungen für Mitglieder

Bei der IG-Metall beträgt der monatliche Mitgliedsbeitrag für Arbeitslose 1,53 Euro und enthält
neben den Leistungen des DGB Rechtsschutz eine Freizeitunfallversicherung und Monatszeitung.

Hier noch ein Auszug zur Mitgliedschaft bei der IG-BAU:
§ 4 Eintritt Abs.2 der Satzung IG-Bau meinte:
Mitglied werden können auch:
b) Arbeitslose, die eine Beschäftigung im Organisationsbereich der IG BAU anstreben, ...
 

Bettelstudent

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Hallo Zeitkind,

ich wollte ja erst sagen, das die Aufnahme wohl an diesem Punkt: eine Beschäftigung im Organisationsbereich (Ziffer 1) der IG Metall anstreben scheitern würde, aber hast du dir einmal den Organistaionskatalog der Anlage I angesehen ? :biggrin:
Anscheinend wird wohl "klammheimlich" die Einheitsgewerkschaft durch die Hintertür eingeführt.

Denn außer den Vollzugsbeamten (Polizei/Zoll) ist ja so gut wie alles da genannt.
 

ladydi12

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Hallo Zeitkind,

Bei der IG-Metall beträgt der monatliche Mitgliedsbeitrag für Arbeitslose 1,53 Euro und enthält
neben den Leistungen des DGB Rechtsschutz eine Freizeitunfallversicherung und Monatszeitung.

wobei hier noch die Frage ist, ob die Freizeitunfallversicherung und die Sterbegeldversicherung auch für arbeitslose Mitglieder der IGMetall gilt.:icon_kinn:

ladydi12
 

Schmerzgrenze

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Anscheinend wird wohl "klammheimlich" die Einheitsgewerkschaft durch die Hintertür eingeführt.
Was wäre denn daran schlecht, wenn sich alle einig sind? :icon_wink:
wobei hier noch die Frage ist, ob die Freizeitunfallversicherung und die Sterbegeldversicherung auch für arbeitslose Mitglieder der IGMetall gilt.
Sie gilt für alle Mitglieder der IG-Metall. Oder siehst Du in der Satzung Ausschlußkriterien?
Wenn die Leistungen für Niedrigbeitragszahler im Verhältnis ungewöhnlich hoch anmuten,
darf ich daran erinnern, daß eine Gewerkschaft in erster Linie nicht Kapitalgesellschaft- , sondern Solidargemeinschaft ist.
 

Bettelstudent

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Hallo Zeitkind,

was mich an einer "Einheitsgewerkschaft" stört ?

Ich sage nur FDGB und davor DAF, Arbeitgeber-Fanclubs braucht kein Mensch (außer den AG*en).
 

Celestial

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Hallo Zeitkind,



[...] ob die Freizeitunfallversicherung und die Sterbegeldversicherung [...]

ladydi12

Ja tut sie. Im Falle der Berechnung der Entschädigung wird hier eine Beitragshöhe von EUR 5,11 zugrunde gelegt. Obwohl man nur € 1,53 zahlt.
Sterbegeld beträgt mindestens EUR 1022,-
Quelle: Satzung der IG Metall
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
2. Wenn man bei einer Firma eingestellt wird, dann muss man ja angeben, ob man Gewerkschaftsmitglied ist.
Nein, muss man nicht.
Wahrheitsgemäß beantworten musst du nur die Fragen, welche mit der im Raum stehenden Stelle zu tun haben. Die Frage nach der Gewerkchaftszugehörigkeit würde ich demzufolge maximal dann als zulässig ansehen, wenn du dich direkt bei einer Gewerkschaft bewirbst.
Alle anderen Fragen kannst du beantworten wie du Lust hast, ggf. also auch mit einem Märchen.
 
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