Lohnrückforderung aus alten Arbeitsverhältnis und Hartz-4 (1 Betrachter)

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Majo

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Hallo, folgendes Problem:

Mr.X wurde von einer Zeitarbeitsfirma zum 26.01.2013 ordentlich gekündigt. Mr.X ist ALG 2 Bezieher, welches für die 2 Monate seiner Beschäftigung bei dieser Zeitarbeitsfirma quasi innerhalb des Bewilligungszeitraumes ruhte. Das letzte positive Gehalt ist lt. Zuflussprinzip im Monat Januar anrechenbar. Mr.X steht quasi seit Februar wieder ALG-2 zu. Im Februar hat Mr.X die Endabrechnung für den Monat Januar von dieser Zeitarbeitsfirma erhalten. Es ist zu einer Überzahlung gekommen und diese Zeitarbeitsfirma fordert - zu Recht - den zu viel beszahlten Anteil zurück. Dieses macht immerhin knapp 300 Euro aus.

Nun zu meiner Frage: Da Mr.X ja nun Lohn für den Monat Februar zurückzahlen muss, reicht ja der normale Satz an Hartz-4 nicht mehr aus. Kann er die Rückforderung des Arbeitgebers vom Jobcenter zurückverlangen? Es entsteht ja quasi für den Monat Februar ansonsten eine Unterzahlung, da ihm ja nur noch die Wohnkostenzuschüsse übrig bleiben.

Ich habe google gequält bis zum letzten, aber nichts dementsprechendes gefunden. Vielleicht kann man mir hier helfen? Wäre über jede Antwort dankbar ..

lg Majo
 

Makale

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Normalerweise müsste es hier eine separate Lohnabrechnung geben wo "Überzahlung" mit entsprechenden Wert (hier 300 €) aufgeführt ist.
Da dieser Betrag zu Unrecht zugeflossen ist, sollte dieser logischerweise nicht angerechnet werden. Also zum JC hin und die Sache entsprechend klären, am besten auch das Schreiben des Arbeitgebers vorzeigen, wo dieser den überbezahlten Betrag zurückfordert.
 

Hartzeola

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Hallo Majo, willkommen im Forum,

Nun zu meiner Frage: Da Mr.X ja nun Lohn für den Monat Februar zurückzahlen muss, reicht ja der normale Satz an Hartz-4 nicht mehr aus. Kann er die Rückforderung des Arbeitgebers vom Jobcenter zurückverlangen? Es entsteht ja quasi für den Monat Februar ansonsten eine Unterzahlung, da ihm ja nur noch die Wohnkostenzuschüsse übrig bleiben.
Zurückverlangen nein.

Einen Überprüfungsantstrag stellen und dabei den neu entstandenen Sachverhalt belegen.
 

Majo

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Danke Makale und Hartzeola für die raschen Antworten.

Der Sachverhalt sieht eben so aus dass kein positives Gehalt zum verrechnen vorhanden ist. Es gab ja keine Zahlung im Monat Februar.

Überspitzt ausgedrückt ist Mr.X ein negativer Zufluss entstanden. Nach meiner Logik müsste doch, wenn bei positiven Zuflüssen eine Verrechnung stattfindet auch bei negativen Zuflüssen (Abflüssen) aus Arbeit eine Verrechnung stattfinden.

Ihm ist ja ein monetärer Nachteil entstanden aus Arbeit für den Abrechnungsmonat Januar mit Fälligkeit zum Februar. Dieser Nachteil sieht so aus dass Mr.X nun gar kein Exisztenzminimum mehr zu verfügung steht. Es geht ja hier nicht um Forderungen dritter (Strom oder Telefon) sondern um Forderungen aus Arbeit. . .
 

Makale

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Achso um die Sache schnellstmöglichst abschließend zu klären wäre noch zu erwähnen, dass "Mr. X" beim Amt auch ein Nachweis vorzeigt, dass er den überbezahlten Lohnzufluss auch tatsächlich schon an den Arbeitgeber zurück erstattet hat. Ansich eigentlich keine schwierige Angelegenheit :icon_smile:
 
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Wie üblich
DSie Rückforderung des AG interessiert JC nicht. Hier wird der EX-AG auf bessere Zeiten des Ex-Hiwi warten dürfen.
Die Beträge standen zur lebenshaltung zur Verfügung, der Lohn wurde zu Recht und richtig berechnet. Die Rückforderung sind nur Schulden.
 
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