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Lohndumping im Namen der Kirche

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Hartzbeat

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Thematiker*in
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Neben fast monopolisierter christlicher Trägerschaft, zweier stattlichen Parteien und unter dem Deckmäntelchen "Christlicher Nächstenliebe" macht der einst bescheidene kleine "Fischer-Club"* nun noch per eigener Christengewerkschaft und christlichen Tarifverträgen unverfroren eine beachtliche sklavenmarktpolitische Karriere - ich dachte Staat und Kirche sind längst getrennt?

B.O.L.E.R.O und Auxilia – Lohndumping im Namen der Kirche
„B.O.L.E.R.O“, „Auxilia“ – geheimnisvoll und wohlklingend muss es
offensichtlich zugehen, wenn im Namen der Kirche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in kirchlichen Krankenhäusern um den gerechten Lohn gebracht
werden sollen, Lohn im Namen der Barmherzigkeit und unter dem
Deckmäntelchen der christlichen Wertegemeinschaft, die neuerdings in
Image-Broschüren – wie der katholischen Kirche – ganz großgeschrieben
wird. (…)Eine Leiharbeitsfirma namens „Auxilia“ tritt dabei immer stärker
ins Rampenlicht.

Was 2005 wohl als Startschuss beim St.-Josef-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof begann, zieht inzwischen immer weitere Kreise. Die
von dort angebotenen Arbeitsverträge orientieren sich an einem
Tarifvertrag mit dem klingenden Namen „B.O.L.E.R.O“, einem Tarifvertrag für Zeitarbeitsfirmen. Dieser wurde zwischen der Tarifgemeinschaft Zeitarbeitsunternehmen in der Bundesvereinigung Deutscher Dienstleistungsunternehmen und der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften Zeitarbeit, hinter dem sich wiederum der Christliche Gewerkschaftsbund verbirgt, ausgehandelt. Und da schließt sich wieder der unselige Kreis....
(Artikel von Angelika Steimer-Schmid, Chefradakteurin der Marburger Bund Zeitung, in der Ausgabe 15/2007 vom 26. Oktober 2007

http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/bundesverband/mb-zeitung/mbz2007/mbz15-07/07.php

______
*Kleine Erklärung: Der Papst kommt in den Himmel und erwartet eine
Sonderbehandlung. Doch Petrus hat keine Ahnung,was ein Papst ist.
Nachdem er übers Handy Jesus informiert hat, sagt dieser zu Gott: "Daddy, du glaubst es nicht: Der Fischer-Club, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe, den gibt's n:icon_wink:ch!"
 

Borgi

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Und wenn jetzt noch die Zuwendungen (= Steuern) von 14 Milliarden Euro jährlich auf 8 Milliarden gesenkt werden würden, dann könnten die eingesparten 6 Milliarden für Lohnaufstockung verwendet werden.
 
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Bindend?

Habe ich da nicht was von rechtsunwirksam gelesen.
Nicht alles was sich Gewerkschaft ist auch eine. Sollte man mal überprüfen.
Kennt evtl. jemand einen AÜG-Sklaven der in einer christlichen Gewerkschaft organisiert ist?
Die Frage wieviele Mitglieder sie vertritt muss die Gewerkschaft eigentlich beantworten können.
 
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