Lohndrückerei in der Diakonie Studie wirft Diakonischem Hilfswerk Lohndumping vor (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

wolliohne

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Soziales Wirken ja, aber nicht für die eigenen Angestellten:. Eine Studie weist dem Diakonischen Hilfswerk Lohndrückerei nach. Mehr...
 

Regelsatzkämpfer

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Dabei verlangt gerade die Diakonie horrende Beträge für Hilfsleistungen, so dass ein Lohndumping nun wirklich nicht nötig wäre.

Ein Beispiel:

Nürnberg, Diagnonie, Haushaltshilfe: rund 26 Euro pro Stunde

Irrsinnsbeträge werden hier abgezockt.
 

ethos07

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... na ja, bis all die Popen und teilweise ja wirklich schönen Bauwerke finanziert sind... :biggrin:

Transparency könnte vielleicht ein wenig stochern, damit wir alle ein Blick in die Buchhaltung dieser 'kirchlichen' Sozialkonzerne tun könnten...
Aber das bleibt , wie so vieles halt, bis auf sehr viel Weiters ein 'frommer Wunsch'.
 

hartaber4

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Unter Diakonie (altgriech. διακονία, diakonia „Dienst“ von διάκονος „Diener“) versteht man alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen.

(Quelle: Wikipedia)

Hier heiligt wohl oft der Zweck die Mittel......


Ferner darf bezweifelt werden, dass z.B. Menschen mit Behinderung in den betreffenden Werkstätten, die mit einem Taschengeld (Innenverhältnis) abgespeist werden und gleichzeitig in der Aussenwirkung als Inhaber eines vollwertigen Arbeitsplatzes verkauft werden, ein wahres Modell der Fairness und Nächstenliebe darstellen dürften.

Im "normalen" Arbeitsleben wäre ca. 100€ Taschengeld auf eine 40h Woche eher zum Scheitern vor einem Gericht verurteilt (Lohndumping)... aber wo kein Kläger da kein Richter.

(100€/160= ca. fette € 0,62 Stundenlohn)

Wenn hier über Jahrzehnte zu Lasten der Allgemeinheit subventioniert wird...... gucken die meisten weg.

Hauptsache der Klingelbeutel ist prall gefüllt für den Wasserkopf der Verwaltung... dem Beitrags-und Steuerzahler sei´s gedankt.


Wikipedia - SPIEGEL ONLINE

Bezüglich einzelner Steuerarten (Körperschaftssteuer, Grund-, Vermögens- und Gewerbesteuer zum Beispiel bei Caritas- und Diakoniebetrieben) bedürfte es einer differenzierten Darstellung. Der Umfang dieser Begünstigung ist nicht exakt zu ermitteln. Geschätzt wird, dass zur Kirchensteuer von knapp 10 Milliarden Euro staatliche Mittel an die Kirchen gehen, die alleine „im Jahr 2000 […] 17 Milliarden Euro“ betrugen.[3]..........


...........Die Beteiligung an der finanziellen Ausstattung von Caritas und Diakonie aus kircheneigenen Geldmitteln beträgt – zusätzlich zu gesonderten Spenden der Kirchenmitglieder – nach Auskunft der evangelischen Landeskirchen bzw. katholischen (Erz-) Bistümer ca. 10 % des jeweiligen kirchlichen Haushalts.........

(Wie selbstlos im Namen der Nächstenliebe!!!)
.......
Besondere Bedeutung für die Wirtschaftskraft der karitativ tätigen Verbände hat die – wie auch bei anderen gemeinnützigen Organisationen – Befreiung von der Gewerbesteuer. Die sich daraus ergebende Subventionierung ist nur schwer zu beziffern.
 
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