Lohn diesen Monat nur 7,?? EUro...

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Kessi

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Hallo,hab mal wieder ein Problem.
Mein Freund hat diesen Monat nur 7,?? Euro Lohn bekommen,da einige Stornos dabei sind.
Nun haben wir von der ARGE auch wieder nur 515,20 bekommen. Es wird also für 6 Monate 515,20 Euro von der ARGE gezahlt,ohne Rücksicht auf das Einkommen. Nach 6 Monaten wird dann entweder nachgezahlt oder wenn zuviel gezahlt wurdemzurückgefordert. Ich denke,ihr wisst,wie ich das mein :D weiß nicht,wie ich das am besten ausdrücke...
Jedenfalls bei der ARGE sagte man uns,dass man da nichts machen könne,es wird nach 6 monaten nachgezahlt! Ähm,wir können ja schlecht die 510 Euro Miete offen lassen,um einen Bruchteil zum Leben zu haben wie uns sonst zustehen würde oder?
Langsam reichts wirklich mit denen :icon_neutral:
 

AnAgOc

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also ich habe unregelmäßiges einkommen...
verdiene unter 400 € im monat, arge hat aber für alle monate des bewilligungszeitraums 400€ berechnet ... hab letzten monat die lohnabrechnung eingreicht und einige tage später hatte ich auch schon die nachzahlung drauf... nächste woche bringe ich dann auch wieder die lohnabrechnung rein und hoffe auch wieder die entsprechende nachzahlung zu erhalten ^^

hast du es schriftlich erhalten, dass die nachzahlung erst ende des bewilligungszeitraums erhalten sollst??? wenn ja, dann würde ich da mal ganz schnell widerspruch einlegen mit der begründung die du oben schon geschildert hast -.-
 

tunga

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Ich habe es immer so gehandhabt:
Veränderungsmitteilung - Lohnzahlung geschickt mit dem entsprechendem Lohnnachweis und um zeitnahe Neuberechnung gebeten.
Es kann ja wohl nicht angehen, dass Du so lange um eine neue Berechnung bettelts und am End mit dem Geld nicht auskommst.
Bei mir hat es i.d.R. gelangt und weil ich darauf hingewiesen habe, dass es in den Folgemonaten immer wieder zu differenten Lohnzahlungen kommt, war dann die Nachzahlung recht schnell da.
 

alvis123

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Hi Kessi...

..das hat bei mir die ARGE auch einmal versucht. Natürlich habe ich Widerspruch eingelegt und recht bekommen, weil Vorwegabzug rechtswidrig ist.

Seitdem bekomme ich meinen vollen Regelsatz und ich zahle zurück, was ich "zuviel" verdient habe. Jedem hat der volle Regelsatz am Anfang des Monats zur Verfügung zu stehen. Beim Zuverdienst zählt das Zuflussprinzip.

MfG
 

flyingwitch

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genau so ist das zu handhaben.
dieses einbehalten eines vermuteten einkommens ist rechtswidrig.
die ewige begründung: um überzahlung zu vermeiden, nutzt denen da auch nix

wenn das einkommen monatlich gleich ist, den arbeitgeber das ankreuzen lassen und gut.

wenn nicht, arge muss erst mal zahlen, dann am ende des monats oder anfang des nächsten, wenn der lohn gezahlt wurde und die bescheinigung vorliegt, diese bei der leistungsabteilung abgeben, dann können die das, und nur das!! bei der nächsten alg2 zahlung verrechnen.

das andere ist eine interne dienstanweisung, die aber gegen das gesetz ist.
hatte bei jedem widerspruch recht bekommen und gut.
 

Ratloser2006

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Heißt im Klartext, angenommen zum 1.3. nehm ich nen 400 Euro Job auf mit Lohnzahlung jeweils am 20. des Folgemonats.

1. Lohnzahlung am 20. April, das heißt am 1.4. dürften Sie mir nicht die 240 Euro von meinem Leistungsanspruch für April ( anrechenbares Einkommen bei 400 Euro ) abziehen sondern eigentlich erst zum 01.05. einbehalten ??

Allen einen schönen Rest-Sonntag noch :smile:

Gruß
 

alvis123

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Hi Ratloser..

..im Prinzip stimmt Dein Beispielfall.

Dir hat in diesem Fall Dein voller Regelsatz am 1.4. zur Verfügung zu stehen, denn Du weißt ja nicht, ob Du wirklich das Geld am 20. bekommst. Falls das Geld dann da ist, besteht für Dich eine Rückzahlungspflicht von 240 €.

Wie auch bereits geschrieben, sieht die ARGE das anders. Die meisten lassen sich das halt gefallen.

Nix gefunden? Dann schau mal hier § 2:

[FONT=&quot]Alg II-V - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis[/FONT]

MfG
 

Kessi

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Hi Ratloser..

..im Prinzip stimmt Dein Beispielfall.

Dir hat in diesem Fall Dein voller Regelsatz am 1.4. zur Verfügung zu stehen, denn Du weißt ja nicht, ob Du wirklich das Geld am 20. bekommst. Falls das Geld dann da ist, besteht für Dich eine Rückzahlungspflicht von 240 €.

Wie auch bereits geschrieben, sieht die ARGE das anders. Die meisten lassen sich das halt gefallen.

Nix gefunden? Dann schau mal hier § 2:

[FONT=&quot]Alg II-V - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis[/FONT]

MfG


Danke schonmal.
Aber §2 ist für nichtselbstständige Arbeit... Gilt das denn auch für selbstständige Arbeit?
 
E

ExitUser

Gast
Danke schonmal.
Aber §2 ist für nichtselbstständige Arbeit... Gilt das denn auch für selbstständige Arbeit?

Du hast von Lohn gesprochen. Deshalb sind alle auf den Fall Lohnempfänger eingegegangen.

Als Selbstständiger müsste dein Freund eine Anlage EKS abgegeben haben. Darin hat er sein voraussichtliches Einkommen angegeben. Der Bescheid wird vorläufig erteilt. Die endgültige Berechnung folgt tatsächlich nach sechs Monaten. Sollte das vorläufig angegebene Einkommen aber vom Tatsächlichen entschieden abweichen, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, das voraussichtliche Einkommen nach unten zu korrigieren.

Konkret, ich würde eine Änderungsmitteilung machen und um Korrektur per vorläufigen Bescheid bitten. Mache das
Ganze noch ein wenig plausibel und bleibe hartnäckig dran.
 

Kessi

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Du hast von Lohn gesprochen. Deshalb sind alle auf den Fall Lohnempfänger eingegegangen.

Als Selbstständiger müsste dein Freund eine Anlage EKS abgegeben haben. Darin hat er sein voraussichtliches Einkommen angegeben. Der Bescheid wird vorläufig erteilt. Die endgültige Berechnung folgt tatsächlich nach sechs Monaten. Sollte das vorläufig angegebene Einkommen aber vom Tatsächlichen entschieden abweichen, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, das voraussichtliche Einkommen nach unten zu korrigieren.

Konkret, ich würde eine Änderungsmitteilung machen und um Korrektur per vorläufigen Bescheid bitten. Mache das
Ganze noch ein wenig plausibel und bleibe hartnäckig dran.

Hm,okay,dann war das mein Fehler,Sorry :)
Aber vielleicht hilfts ja dann anderen :)

Ja,die 700 Euro,was da angegeben wurde weichen extrem von 7 Euro ab ;)
Okay danke euch :)
 

alvis123

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Aber genau den Abschnitt wo steht das es nicht im voraus abgezogen werden darf habe ich net gefunden :-(

Hi Ratloser...

...diesen genauen Wortlaut wirste wohl auch nirgends finden. Aus diesem Grund wurde auch von den "Spitzklickern des BMAS " die Dienstanweisung gegeben, beim Hartz4-Volk alles abzuziehen, was irgend geht.Die wenigsten wehren sich halt.

Harald Thome sieht das Seite 14 so:

[FONT=&quot]Folien zum SGB [/FONT]

MfG
 

Ratloser2006

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Also darf praktisch am 1.4 nicht das Gehalt welches ich am 20.4 bekomme im Bescheid angerechnet werden da dieses " noch nicht zur Auszahlung gebracht worden ist " ???

Dieses könnte ich ja jeden Monat praktisch in einem Widerspruch schreiben und hoffen das sie es beim 1. male verstehen, richtig ??
zur Auszahlung gebracht wurden
zur Auszahlung gebracht wurden
 

Basti37

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Konkret, ich würde eine Änderungsmitteilung machen und um Korrektur per vorläufigen Bescheid bitten. Mache das
Ganze noch ein wenig plausibel und bleibe hartnäckig dran.

also anlage eks hab ich abgegeben,auch wenn es eher schwierig zusagen ist was ich von monat zu monat vediene...
die änderungsmitteilung muss ich ja wahrscheinlich schriftlich machen,ne?wie verfasse ich diese denn am besten???
 
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