Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeben (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

XxMikexX

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Männer verdienen in Deutschland 22 Prozent mehr als Frauen. Nach SPIEGEL-Informationen will Ministerin Schwesig nun für mehr Transparenz und Gerechtigkeit sorgen - und den Arbeitgebern klare Vorgaben machen.
Schwesig: Firmen sollen Mindestentgelt in Stellenanzeige nennen - SPIEGEL ONLINE


Mindestgehalt, so ein Quatsch.

Bei Stellenangebote müßte das Gehalt bzw. der Stundenlohn angegeben werden, den der Arbeitgeber bereit ist zu zahlen!

In den USA und GB ist das eine Selbstverständlichkeit, nur bei uns wird ein Geheimnis daraus gemacht um Löhne drücken zu können.
 

Taunustanne

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Das ist sowas, über cas ich mich auch schon ewig wundere: In Deutschland wird in Stellenanzeigen niemals erwähnt, wieviel der Job bringen soll. Ausnahme sind Stellenanzeigen von Unternehmen mit amerikanischen Wurzeln. Ich kann mich an eine Anzeige von UPS erinnern, bei der ganz genau zu lesen war, wie hoch der Verdienst ist.

Das alberne deutsche Sprichwort "Über Geld redet man nicht" ist wirklich albern! Leider nehmen es zu Viele hier ernst und halten sich daran.
 

Texter50

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Vor vielen, vielen Weihnachten hatte man in den Arbeitsämtern so schöne große Lesegeräte.
Da konnte man sich die beim Amte gemeldeten Arbeitstellen anschauen.
Damals war es durchaus so, dass da ein Gehalt angegeben wurde.

Da wußte man gleich, wo es sich nicht lohnte, ne Bewerbung hinzuschicken. :icon_lol:
 
E

ExitUser0090

Gast
AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

In D. darf man bestenfalls seine "Gehaltsvorstellung" in die Bewerbung meißeln. Eine klare Gehaltsangabe in Stellenanzeigen wäre sicher sinnvoll.
 
G

Gast1

Gast
AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Ich bin dafür, dass die Arbeitgeber in ihren Anzeigen angeben, wen sie nicht suchen, wie z. B.:

- Langzeitarbeitslose, also in der Regel Hartz-IV-Bezieher
- Behinderte/Kranke
- Migranten
- Gewerkschaftsmitglieder
- Ü50er
- Leute mit zu hohen Lohnforderungen
- Leute, die keinen Bock auf Überstunden haben
- bei ZAF's: Leute, die darauf bestehen, bei Nichteinsatzzeiten nicht ihre Überstunden vom Zeitkonto abfeiern zu müssen, sondern für Nichteinsatzzeiten bezahlt werden wollen
 

Jenna

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

In meinem letzten Arbeitsvertrag stand, dass ich über die Höhe des Gehaltes Stillschweigen bewahren muss.
 

pinguin

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Ich bin dafür, dass die Arbeitgeber in ihren Anzeigen angeben, wen sie nicht suchen, wie z. B.:
Wird nicht passieren; immerhin würden die sich damit angreifbar machen, wegen Diskriminierung und so.
 

XxMikexX

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Wieso Quatsch, solange dieses höher ist, als der allgemeine oder tarifübliche Mindestlohn?
Wer die Arbeitgeber kennt, weiß auch das dieses Gesetz, sofern es überhaupt verabschiedet wird, unterlaufen wird.

Der Schuß könnte sogar nach hinten losgehen.



Beispiel:


Fachkraft XY, der Arbeitgeber wäre bereit 12,00 Std zu zahlen, weil alle anderen in der Firma etwa so bezahlt werden..

Als Mindestgebot gibt er natürlich den Mindestlohn an.



Da wir ein Überangebot an Arbeitskräften haben, werden sich Bewerber finden die für den Mindestlohn arbeiten.

Das wette ich!


Ergebnis: Das Lohndumping bekommt neue Impulse.
 

Pixelschieberin

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

In meinem letzten Arbeitsvertrag stand, dass ich über die Höhe des Gehaltes Stillschweigen bewahren muss.
Kenne ich auch nur so. Wird mit Störung des Betriebsfriedens bemäntelt.
Ziel ist doch, daß AN sich nicht vergleichen und einschätzen können sollen, ob eine Gehaltserhöhung angezeigt ist.
 

XxMikexX

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Kenne ich auch nur so. Wird mit Störung des Betriebsfriedens bemäntelt.
Ziel ist doch, daß AN sich nicht vergleichen und einschätzen können sollen, ob eine Gehaltserhöhung angezeigt ist.
Ist bei Leihbuden Standard.

Generell sollte man niemals unter Kollegen seine Vergütung offenbaren, das könnte Krieg bedeuten!


Traurig, aber wahr!


Ergänzung:

Hab ich schon mehrmals erlebt!

Einmal den Fall wo ich bei gleicher Arbeit 40% weniger verdient habe als die Kollegen.

Der andere Fall, wo ich auch bei gleicher Arbeit über 100% mehr verdient habe als eine Kollegin, die sogar über 15 Jahre länger beschäftigt war!


Autsch, wenn das rauskommt. Da freut sich der Betriebsfrieden, und ich sage euch: Es kommt raus!:biggrin:



Wo die Entlohnung nicht tariflich gegegelt ist, ist alles möglich!

Meist aber zum Nachteil der Beschäftigten.

Und es hat nichts mit dem Männchen/Weibchen Problem zu tun, das ist Gender Kacke, die uns weisgemacht wird!



Es geht nur darum die Mitarbeiter gegenseitig auszuspielen und die Löhne zu drücken!!!

Mit Erfolg, wie man sieht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Ich bin dafür, dass die Arbeitgeber in ihren Anzeigen angeben, wen sie nicht suchen, wie z. B.:

- Langzeitarbeitslose, also in der Regel Hartz-IV-Bezieher
DAS hab ich sogar schon gesehen. War glaub ich auch hier im Forum Thema.
In meinem letzten Arbeitsvertrag stand, dass ich über die Höhe des Gehaltes Stillschweigen bewahren muss.
Nicht alles gedruckte stimmt auch ... :wink:
Eine Klausel, wonach der Arbeitnehmer verpflichtet ist, über seine Arbeitsvergütung auch gegenüber Arbeitskollegen Verschwiegenheit zu bewahren, ist unwirksam, da sie den Arbeitnehmer daran hindert, Verstöße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz im Rahmen der Lohngestaltung gegenüber dem Arbeitgeber erfolgreich geltend zu machen. Darüber hinaus verstößt sie gegen Art. 9 Abs. 3 GG.
Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern, 21.10.2009, 2 Sa 237/09
Startseite - Mecklenburg-Vorpommern: Das Dienstleistungsportal
 

Bananenbieger

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Ich bin dafür, dass die Arbeitgeber in ihren Anzeigen angeben, wen sie nicht suchen, wie z. B.:


- Ü50er
Berichtigung: -ü40er

Denn es ist heute in Michelland so. dass man mit 40 schon sehr schwer wird, eine Arbeit (nicht Job - ist ein großer Unterschied) zu ergattern.
 

Dagegen72

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Kann das sein, dass das Antidiskriminierungsgesetz ein Gesetz für den Ar**** ist? Der allenfalls, wenn es dumm kommt (es rauskommt) Schadensersatzansprüche an eine Firma einbringen kann (das könnte das einzig Positive sein für den Bewerber,in) - aber für Firmen ist das doch Mist. Seltsam, dass sich so ein Gesetz überhaupt durchsetzen konnte in Firmen-Subventions-Deutschland.

Was soll das Gesetz bewirken? Das eine Bewerbung nicht schon vorab aussortiert wird? Wer will es einem nachweisen, wem dem doch so geschieht, dann hat man sich eben für einen anderen Kandidaten entschieden.

Hat das Gesetz schon wem oder irgendwas gebracht?

So gesehen ist es ein pro-Elo-Gesetz: man erhält die Möglichkeit auf Schadenersatz wenn man erfolgreich klagt, oder man weiß wie man sich wo unnütz bewirbt für Bewerbungsbemühungen.

Schlaraffenlands Auflistung ist gar nicht so schlecht :icon_hihi:

die Firmen könnten ja schreiben:

keine Behinderten - wir zahlen den Strafbetrag für das Nicht einstellen von Behinderten :icon_hihi:
keine LZE - wir suchen Fachkräfte mit hundertjähriger Berufserfahrung
keine ü50er - hm - da wird es schon schwierig
bei keine ü 40er auch ...

Hat das Anti-Diskrminierungsgesetz schon mal irgendwas oder wen gebracht?

Also pro-Elo Gestz würde ich desweiteren behaupten: ja, die "anonyme Bewerbung" - da hat in der Regel auch kein AG Bock drauf :icon_hihi: :icon_daumen:

Die Gehaltsfrage ist sowieso Mist - denn: was sagt man: zuviel könnte Aussortierung bedeuten, zu wenig: meine Arbeitskraft scheint nichts wert zu sein
 

iSlave

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

die Firmen könnten ja schreiben:

keine Behinderten - wir zahlen den Strafbetrag für das Nicht einstellen von Behinderten :icon_hihi:
keine LZE - wir suchen Fachkräfte mit hundertjähriger Berufserfahrung
keine ü50er - hm - da wird es schon schwierig
bei keine ü 40er auch ...
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Hat das Anti-Diskrminierungsgesetz schon mal irgendwas oder wen gebracht?
Folgen des Gesetzes[Bearbeiten]
Zu einer Klageflut, vor der Gegner des Gesetzes gewarnt hatten, ist es nach dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht gekommen.[17] Zwar berichtete das Fernsehmagazin plusminus im Februar 2007 von einem Mann, der bislang mehr als 30 Unternehmen wegen angeblicher Geschlechtsdiskriminierung verklagt hat.[18] Die unberechtigte Ungleichbehandlung wegen des Geschlechts war jedoch bereits vor Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes gesetzlich verboten.
Ein erster großer Prozess wurde von einer Versicherungsangestellten angestrengt, die, unterstützt von Anwälten der Deutschen Gesellschaft für Antidiskriminierungsrecht, von ihrem Arbeitgeber R+V Versicherung einen Schadensersatz von 500.000 Euro wegen eindeutiger Geschlechtsdiskriminierung und möglicher ethnischer Diskriminierung fordert.[19][20]
Das Landesarbeitsgericht Hamm verurteilte im Jahr 2008 ein Frachtflugunternehmen zu Schadensersatz in Höhe von 6.450 Euro. Das Unternehmen hatte eine Stelle als „Flugkapitän“ ausgeschrieben und die Bewerbung einer Pilotin nicht berücksichtigt. In der Gerichtsverhandlung konnte das Unternehmen den Anschein der Diskriminierung nicht widerlegen.[21]
Gegenwärtig überprüft die Europäische Kommission in einigen Detailfragen, ob die europäischen Richtlinien ausreichend umgesetzt wurden.[22] Hierbei geht es insbesondere um §2 Absatz 4, § 15 Absatz 4, § 19 Absatz 3, § 22 und § 23.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beauftragte die Studie „Gesetzesfolgekosten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)“[23][24] welche zu dem Schluss kam, dass 1,73 Mrd. € Kosten durch das AGG für die deutschen Unternehmen entstanden seien. Diese Studie wurde von der Antidiskriminierungsstelle durch eine einberufene Kommission überprüft. Dabei kommen die Kommissionsmitglieder Birger Priddat und Heinrich Wilms in ihrem Gutachten „Nutzen und Kosten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)“[25] zu dem Ergebnis, dass die befürchtete Prozesswelle ausgeblieben ist und die angebliche Kostenschwemme auf einer Fiktion beruhe.[26][27]
https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz

Es klagen halt sehr wenige. Das Unternehmen muss beweisen, dass der Bewerber nicht diskriminiert wurde.
 

Jenna

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Ich bin da sehr für Transparenz.

Wenn ich sehe in welcher Höhe die Stelle dotiert ist, kann ich mir so manche Bewerbung und den entsprechenden Aufwand sparen. Wie oft hab ich schon in einem Gespräch gesessen wo alles so weit ok war und dann kam der Hammer Gehalt. Hätte ich sofort meine Tasche nehmen und gehen mögen. Nicht mal verhandeln hätte sich gelohnt.

Da muss man sich dann mal fragen worum es eigentlich geht, um erwachsene Menschen die ernsthaft einen Job suchen und unterstützt werden sollten oder um Drangsalierung von irgend welchen Ämtern mit 10 eh sinnlosen Bewerbungen im Monat oder was es da so gibt.

Ja und dass Frauen oft genug weniger für gleiche Leistung bekommen als Männer ... eigentlich müssen einem da die Worte fehlen in dem "tollsten Land der Welt". Daran sieht man sehr genau wo wir eigentlich stehen.
 

pinguin

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Seltsam, dass sich so ein Gesetz überhaupt durchsetzen konnte in Firmen-Subventions-Deutschland.
Europäisches Recht, -> siehe auch Grundrechtecharta der EU; nach dieser hat es auch ein Recht auf Arbeit.
 

Albertt

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Bei Stellenangebote müßte das Gehalt bzw. der Stundenlohn angegeben werden, den der Arbeitgeber bereit ist zu zahlen!
Ärgert mich auch immer. Man weiß nicht was verdient werden kann, gibt seinen Lebenslauf ab, anderen können dann darin rumwühlen und am Ende kommt da nicht das bei rum, was man sich erhofft hat.

Aktuell gibt es einen Aushang in einem Geschäft, wo für ab Januar ein/e Neuer Mitarbeiter/in gesucht wird. Bewerbung kann im Laden abgegeben oder per E-Mail versand werden. Mögliches Mindestgehalt wird nicht angegeben. Hätte mich schon gerne beworben. Aber so mache ich da nicht mit.
 

XxMikexX

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AW: Löhne für Männer und Frauen: Firmen sollen in Stellenanzeigen Mindestgehalt angeb

Es heißt ja nicht Stellenanzeige, sondern Stellenangebot!


Bei einem Angebot im kaufmännischen Sinn, gehört immer ein Preis dazu!



Sonst ist es kein Angebot!!!


Aber bei Begriffsverdrehung ist die BA mit ihrer Hartz Ideoligie einsame Spitze.


Daran alleine sieht man welche Verarschung dahintersteckt, es gibt da noch viele Beispiele.

Da haben sich einige Leute im Hinterzimmer bei der Erschaffung der Hartz-Gesetze richtig Gedanken gemacht!
 
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