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Lobbyismus in Deutschland - am Bsp. Zusteller

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ExitUser

Gast
Ausnahmen beim Mindestlohn | REPORT MAINZ | DAS ERSTE | SWR - YouTube


Wie weitreichend die Lobbyarbeit der Zeitungsverleger war, deckte nun "Report Mainz" auf. Ein Bundestagsabgeordneter, der nicht erkannt werden will, erklärte gegenüber der Redaktion, dass er unter Druck gesetzt worden sei: "Da kam der Chefredakteur des Wochenblatts in meinem Wahlkreis auf mich zu und sagte ganz offen, der Mindestlohn rechne sich nicht für seine Zeitung. Deswegen sollte ich mich dagegen positionieren. Und wenn ich mich nicht gegen den Mindestlohn ausspreche, dann würde ich eben bis zur Wahl im Blatt nicht mehr stattfinden, nur noch mein Kontrahent von der CDU." Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel kritisiert die Ausnahme: "Man kann an diesem Fall sehen, wie die publizistische Macht benutzt worden ist, um politische Entscheidungen zu beeinflussen. Die Verleger nutzen natürlich die Tatsache, dass Politikerinnen und Politiker besonders darauf angewiesen sind, in der Presse positiv behandelt zu werden", sagte Klaus Barthel.
Referenz: http://mindestlohnfuerzusteller.de/
 
E

ExitUser

Gast
Selbst wenn man die Zeitungszusteller vom Mindestlohn ausnimmt, die restlichen Beteiligten (Drucker, Kraftfahrer, Komissionierer u.s.w.) bekommen mehr und das wird die Zeitungen teurer machen und immer mehr Menschen werden auf die Printausgabe verzichten. Ein guter Beitrag zum Umweltschutz!

Aber wir haben ja zum Glück das Internet.
 

ThisIsTheEnd

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Die von dir genannten Berufsgruppen verdienen vermutlich eh mehr als den mickrigen Mindestlohn. Aber an dem Beispiel der Zusteller kann man gut sehen, wie mächtig die Verleger sind. Das Leistungsschutzrecht ist ja ebenfalls ein Beleg für die Macht der Verleger.
 

utafu

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Geschäftliche Beteiligungen der SPD an Pressevertriebsfirmen:

13 Land-Zeitungs-Vertriebs-GmbH, Hannover (12,45 % bis 100 %)
Acht Stadt-Zeitungs-Vertriebs-GmbH, Hannover (24,9 %)
Citipost Gesellschaft für Kurier- Express- und Postdienstleistungen mbH (100 %) (war Bestandteil der PIN-Group-Beteiligung)
Drei Zeitungs Vertriebs-GmbH, Marburg (24,9 % bis 100 %)
Fünf Zeitungs Vertriebs-GmbH, Göttingen (24,3 % bis 24,9 %)
Göttinger Tageblatt Transport- und Verteilungs-GmbH, Göttingen (99 %)
Leipziger Transport- und Verteilungsgesellschaft mbH, Leipzig (50 %)
Madsack Systemlogistik GmbH, Hannover (100 %)
PIN Group AG (5.3 %, bis September 2007 5.9 %)
Presse-Vertriebs-Gesellschaft in Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt (0,5 % bis 1,5 %)
Werbeagentur R. Frank GmbH, Braunschweig (100 %)
WM Vertriebs- und Werbeservice GmbH, Hannover (100 %)
ZACK Vertriebs- und Werbeservice GmbH, Gifhorn (24,8 %)
 
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