Linkspartei will Mindestsicherung statt Hartz (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ps:komisch das jetzt alle Alten Parteien Wahlversprechungen machen ohne Ende weil Blau zulegt^^
Das hat damit gar nichts zu tun.
Vor einer Wahl wird immer eine Menge versprochen, und nach der Wahl merken dann die Wähler dass dieses Wort eine doppelte Bedeutung hat. Egal bei welcher Partei.
 

flandry

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Februar 2013
Beiträge
1.190
Bewertungen
209
Wie wollen die das durchsetzen, wenn die nicht in die Regierungsverantwortung wollen? :confused:
Mit der faktischen Ablehnung einer Koalition machen die sich zu einer Partei der "heißen Luft" und damit unglaubwürdig, dass die etwas bewirken wollen.
Nachtrag: Schade. Dabei halte ich eine Partei, die sich wirklich für die kleinen Leute einsetzt, für durchaus notwendig. Dass ich wegen des ideologischen Hintergrunds kein Fan der Linken bin ist eine ganz andere Sache.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Für mich sind das Träumer.
Freibier für alle, super, da bekomme ich endlich ein fürstliches Alg1 und habe keine Sorgen mehr.

Der Parteitag hat doch wieder gezeigt, dass das Ideologen sind, die nur Opposition können und deren Programm das auch zeigt.
Regierungsfähig geht anders.

Außerdem will ich nicht von ehemaligen Menschenrechtsverletzern, Spitzeln und wirtschaftlichen Versagern in Gestalt von SED-Nachfolgern mitregiert werden.
 

Imaginaer

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Februar 2011
Beiträge
2.048
Bewertungen
2.487
Würde die SPD sich auf Ihre Werte Soziale Gerechtigkeit tatsächlich einlassen, dann wäre rot/rot/grün möglich und man könnte davon viel umsetzen. Nur das will die SPD ums verrecken nicht. Wieso? Gerhard Schröder sagte es doch treffend...er ist der Kanzler der Bosse! Und die SPD gleich mit ihm.

Aber ich sehe die gute Absicht dahinter. Jeder Wähler sollte wissen, das dies an den anderen Parteien scheitert. Diese machen nach wie vor die Politik die seit 30 Jahren nicht wirkt. Sozialabbau, Lohndumping, Privatisierung alles im Sinne der Wirtschaftslobby.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Außerdem will ich nicht von ehemaligen Menschenrechtsverletzern, Spitzeln und wirtschaftlichen Versagern in Gestalt von SED-Nachfolgern mitregiert werden.
Nach der Nazi-Zeit sind falst alle Verantwortlichen in ihren Positionen geblieben. Politiker, Richter, Bürgermeister usw.
Es ist doch so das die Mächtigen nur an ihren eigenen Vorteil denken.
Warum geben denn die Reichen nix ab? Warum muss das immer mehr mehr mehr werden?
Genauso ist das mit den Reichen und Armen Ländern. Warum gibt die BRD nicht mehr zielgerichtet an die Armen ab, indem z.B. die UNO-Kosten für die Hilfsbedürftigen in Höhe von ca. 2 Milliarden $ übernommen werden. Steuern rauf für die Gutbetuchten und schon kann alleine Deutschland das übernehmen und lässt endlich mal alle anderen Länder alt aussehen, die immer nur versprechen was zu tun.
Denn anderes macht Deutschland im Moment auch nicht - nur heiße Lust. Das muss sich ändern - deshalb sind die Forderungen der Linken nur gerecht.

Arme spenden auch mehr als Reiche.
Studie zur Spendenbereitschaft: Die kleinen Leute spenden mehr | Frankfurter Rundschau
 

UpToNorth

Elo-User*in
Mitglied seit
5 Dezember 2014
Beiträge
145
Bewertungen
76
Dass das ALG II, bekannt als Hartz IV, viel zu niedrig angesetzt worden ist und in keinem Fall die normalen Lebensbedürfnisse eines Erwachsenen, oder einer Familie erfüllen kann, dürfte jedem logisch denkenden Menschen klar sein. Hartz IV auf dem Niveau ist Armut per se.

Auch dass Sanktionen gegen die Menschenwürde verstoßen und kein probates Mitteln sind, nach Arbeit suchende Menschen zu motivieren, muss auch nicht groß diskutiert werden. Das ist eigentlich selbstredend.

Und dass das so nicht auf die Dauer gehen kann, ist, realistisch gesehen, nur eine Frage der Zeit. Soweit die bekannten Fakten.

Jetzt kommt aber der Haken, wieso ich den Vorstoß der Linken für untragbar halte: wenn Hartz IV durch eine Mindestsicherung abgelöst werden soll, frage ich mich, wer dafür die Kosten tragen soll? Hartz IV wird durch die Allgemeinheit getragen, ergo durch probate Abgaben und Steuern.

Schon jetzt jammert die Wirtschaftslobby, dass Hartz IV teuer ist und schwer bezahlbar - ob es wirklich so ist, ist ein anderes Thema.

Und denn geht die Linke bei und fordert eine Mindestsicherung von 1050 Euro. Vom Gedanken her sicher nett, würde von vielen Betroffenen sehr viel Not lindern. Jedoch denke ich, bleibt die Forderung Wunschdenken, so lange der kleine Arbeitnehmer die Hauptlast der Ausgaben für unser Sozialsystem trägt. Man bedenke, wie viel Abgaben ein normaler Arbeitnehmer monatlich hinnehmen muss. Ich weiß, wovon ich spreche, ich zahle bereits den Spitzensteuersatz bei meinem Einkommen. Und muss hart für mein Geld arbeiten.

Deshalb befürchte ich, dass bei dieser Forderung der Linken, der kleine Arbeitnehmer noch mehr zur Kasse gebeten wird, denn die wirklich Reichen werden sicher schon das passende Mauseloch gefunden haben, durch das sie flüchten können. In dem Sinn, möchte ich sagen, dass ich diese Idee eher im Land der Träume sehe, als realistisch ausgearbeitet für die Betroffenen.

Meiner Ansicht nach, sollte die Linke ein realistisches Konzept vorlegen, wie Hartz IV auf ein Niveau angehoben werden kann, dass es durch die Allgemeinheit finanziert werden kann. Einen Businessplan und Lösungen der aktuellen Probleme. Das wäre ein Ansatz für mich und ein Grund, diese Partei für wählbar zu halten.

Im Übrigen halte ich die Anhebung des Mindestlohnes auf 12 Euro für untragbar. Das verdiene ich nicht mal in meinem Bereich pro Stunde. Dabei werde ich konsequent nach Tarif bezahlt. Man kann auch ohne 12 Euro pro Stunde ganz gut leben, ich bin der Beweis, dass es geht. Hierzu möchte ich auch gerne einen Businessplan von der Linken sehen, wie das funktionieren soll, wenn doch überall der Geiz geil ist.

Das wäre meine Betrachtung zu den Themen der Linken. Und nein, ich rede nicht den Neoliberalen nach dem Mund, ich werde hier nur durch meine Erfahrungen geleitet. Ich sehe immer noch den Menschen und sehe auch als Arbeitnehmer, dass Vieles echt falsch läuft und so nicht mehr weiter gehen darf. Aber man sollte sich immer erreichbare Ziele setzen - das macht die Linke nun ganz und gar nicht.

Meine 2 Cent zu der Pressemeldung...
 

götzb

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 April 2008
Beiträge
1.785
Bewertungen
1.508
Eine Mindestsicherung bzw. BGE wollen auch prominente Wirtschaftsvertreter, wenn auch aus anderen Hintergrund.

Der ganze Amtsschwachsinn würde damit wegfallen.
Würde niemand bedauern, außer der sich auf das debile Gequarkle bei den Vorladungen freut.
 

Gollum1964

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
1.315
Bewertungen
2.300
Hallo,

ich oute mich als potentieller Linkswähler für die nächste Bundestagswahl, da ich in meiner momentanen Situation außer den Linken nur Parteien sehe, die noch zusätzlich auf die schon am Boden liegenden Elo´s weiter draufdreschen wollen.

Allerdings befürworte ich auch nicht alles aus dem bestehenden Programm, wie da wären:

-zu hoher Mindestlohn aus Gründen wie sie UpToNorth ausführt
-zu hohe Grundsicherung aus selbigen Gründen

Sinnvoller wäre es, sich Gedanken zu machen, wie man die immer knapper werdende Arbeit gerechter verteilt, so das jeder, der arbeiten möchte, dies auch wirklich kann. Hier fehlt mir bei allen Parteien eine zukunftstaugliche Vision angesichts Industrie 4.0.

Völlig d'accord bin ich jedoch mit der Forderung, daß das Existenzminimum nicht sanktioniert werden sollte. Man kann den Leuten nicht den Vorwurf machen, daß nicht genügend Arbeit für alle Leute vorhanden ist. Gerade in diesem Punkt sind viele Jobcenter zu rechtsfreien Räumen geworden, da den SB zu große Spielräume zugebilligt wurden.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.457
Bewertungen
16.091
12 Euro pro Stunde sind wirklich untragbar.

Schließlich hat das BMAS 11,68 Euro pro Stunde errechnet, um bei 45 Jahren Arbeit (Ohne Krankheit, ohne Arbeitslosigkeit) auf Grundsicherung zu kommen. :biggrin:

Der Schritt auf 1050 Euro ist übrigens gar nicht mal so weit.
Derzeit bezahlt man für den durchschnittlichen Elo ca. 850 Euro pro Monat.
Verwaltungskosten pro Elo und Jahr sind ca. 1069 Euro (2015, Tendenz schon immer steigend), wären schon grob 89 Euro monatlich.
Dann gibt es immer zwischen 900.000 und 1.000.000 Leute in Maßnahmen, diverse SG-Verfahren, Hausbesuche, die finanziert
werden müssten, Mitarbeiter bei der BA, die die AU-Statistik führen, wunderbare EGVen zusammenstümpern, VVs mit Erfolgsquote
von ca. 2,1 % in die Briefkästen rödeln, ...

Hartz IV rechnet sich für den Staat eigentlich nicht.
Für die Wirtschaft schon eher.
 

Tricia

Elo-User*in
Mitglied seit
30 August 2016
Beiträge
430
Bewertungen
937
We work for all - we feed all!
(klick)​

Sinnvoller wäre es, sich Gedanken zu machen, wie man die immer knapper werdende Arbeit gerechter verteilt, so das jeder, der arbeiten möchte, dies auch wirklich kann.
Ein Grund mehr, nicht nur denen, die arbeiten möchten, sondern jedem eine gesellschaftliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen.

https://www.untergrund-blättle.ch/gesellschaft/manifest_gegen_die_arbeit.html
Wer das Denken noch nicht verlernt hat, erkennt unschwer die Bodenlosigkeit dieser Haltung. Denn die von der Arbeit beherrschte Gesellschaft erlebt keine vorübergehende Krise, sie stösst an ihre absolute Schranke. Die Reichtumsproduktion hat sich im Gefolge der mikroelektronischen Revolution immer weiter von der Anwendung menschlicher Arbeitskraft entkoppelt – in einem Ausmass, das bis vor wenigen Jahrzehnten nur in der Science-fiction vorstellbar war. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass dieser Prozess noch einmal zum Stehen kommt oder gar umgekehrt werden kann.
Aber selbst dann, wenn man der Parole Arbeit, Arbeit, Arbeit! folgen will, sollte doch folgendes (frei nach Thomas Paine) gelten:

"Wenn aber alle Arbeit schon aufgeteilt ist unter Wenigen, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen für diejenigen, die keine Arbeit bekommen und sich deshalb nicht selbst versorgen können."

Außerdem will ich nicht von ehemaligen Menschenrechtsverletzern, Spitzeln und wirtschaftlichen Versagern in Gestalt von SED-Nachfolgern mitregiert werden.
Die, die Du meinst, haben sich aber ganz woanders breit gemacht und sind gerade deshalb eher wirtschaftlich erfolgreich (Stichwort "Wendehälse").

Du lebst anscheinend noch immer in der Vergangenheit. Selbst Du solltest erkennen können, wer sich heute gegen Bespitzelung und für Menschenrechte engagiert und wer heute für Bespitzelung und gegen Menschenrechte agiert.
 
E

ExitUser

Gast
Diese 1050 € sind schön plakativ. Interessante wäre, was damit alles abgegolten sein soll.

In München erhält ein alleinstehender Alg-II-Kunde heute oft schon mehr.
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.291
Bewertungen
13.244
wenn Hartz IV durch eine Mindestsicherung abgelöst werden soll, frage ich mich, wer dafür die Kosten tragen soll?
Die Gesellschaft, die momentan auch die Kosten tragen kann für

  • Sinnfreie Verwaltung
  • Horrende Rüstungindustrie
  • immense Subventionen der Arbeitgeber
  • Rettung von überschuldeten Banken
  • Prestigeprojekte wie Stuttgart21, Elbphilharminie, BER usw.
  • Steuersubventionierung von Konzernen
  • Immense Volkswirtschaftliche Schäden durch Lobbyismus und Privatisierung (öPP)
  • usw. usw. ...
Wenn Du nur ein wenig überlegen würdest, kämest Du von selber auf die Verteilungsfrage (Vermögen und Arbeit).
Schon jetzt jammert die Wirtschaftslobby, dass Hartz IV teuer ist und schwer bezahlbar - ob es wirklich so ist, ist ein anderes Thema.
Was soll ein von vorneherein infrage gestelltes, populistisches Argument?
Jedoch denke ich, bleibt die Forderung Wunschdenken, so lange der kleine Arbeitnehmer die Hauptlast der Ausgaben für unser Sozialsystem trägt.
Eine Forderung kann nicht obsolet sein, weil sie Auswirkungen hat. Nichts anderes aber sagst Du in Deinem sinnfreien Satz aus.
Wenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur - Du denkst ... Wer verdammt nochmal bestimmt eigentlich die Lastverteilung?
Deshalb befürchte ich, dass bei dieser Forderung der Linken, der kleine Arbeitnehmer noch mehr zur Kasse gebeten wird,
denn die wirklich Reichen werden sicher schon das passende Mauseloch gefunden haben, durch das sie flüchten können.
Warum läßt Du den Kopf dann nicht im Sandhaufen?
Im Übrigen halte ich die Anhebung des Mindestlohnes auf 12 Euro für untragbar.
Das verdiene ich nicht mal in meinem Bereich pro Stunde. Dabei werde ich konsequent nach Tarif bezahlt.
Vielleicht hast Du Dich noch nicht tief genug gebückt? Ich würde den Kriechgang empfehlen.
Man kann auch ohne 12 Euro pro Stunde ganz gut leben, ich bin der Beweis, dass es geht.
:icon_klatsch: Du bist ein guter Sklave und der lebende Beweis des real existierenden Michl.
Hierzu möchte ich auch gerne einen Businessplan von der Linken sehen, wie das funktionieren soll, wenn doch überall der Geiz geil ist.
Den würdest Du doch garnicht verstehen. Was übrigens hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
Eine Partei ist keine wirtschaftliche Unternehmung und ein Businessplan etwas anderes, als das Programm einer Partei.
Offensichtlich hast Du Dich mit letzterem garnicht beschäftigt.
Aber man sollte sich immer erreichbare Ziele setzen - das macht die Linke nun ganz und gar nicht.
Die sind auch nicht so genügsam ...
Und nein, ich rede nicht den Neoliberalen nach dem Mund ...
Du redest ihnen nicht nach dem-, sondern in den Mund. :wink:
 

UpToNorth

Elo-User*in
Mitglied seit
5 Dezember 2014
Beiträge
145
Bewertungen
76
Q

Hui, hui... Was wird das denn hier? Erwerbsloser gegen Arbeitnehmer? Ich hoffe doch nicht!

Lass mich Dir sagen, ich behandle Dich mit dem gleichen Respekt, mit dem ich auch meinem Arbeitgeber gegenübertrete, oder auch sonst Menschen gegenübertrete. Dennoch beziehe ich mal Stellung zu Deiner Argumentation.

Die Gesellschaft, die momentan auch die Kosten tragen kann für

  • Sinnfreie Verwaltung
  • Horrende Rüstungindustrie
  • immense Subventionen der Arbeitgeber
  • Rettung von überschuldeten Banken
  • Prestigeprojekte wie Stuttgart21, Elbphilharminie, BER usw.
  • Steuersubventionierung von Konzernen
  • Immense Volkswirtschaftliche Schäden durch Lobbyismus und Privatisierung (öPP)
  • usw. usw. ...
Wenn Du nur ein wenig überlegen würdest, kämest Du von selber auf die Verteilungsfrage (Vermögen und Arbeit).
Schön! Und warum macht dann die Linke nicht so eine Rechnung auf, sondern geht nur bei und stellt Forderungen? Ich habe keine Kostenaufstellung gesehen, sondern nur in den Raum geworfene Forderungen. Und kann ich eine Partei ernst nehmen, die so argumentiert und damit Cherry Picking betreibt?

Was soll ein von vorneherein infrage gestelltes, populistisches Argument?
Ähm... Was das soll? Wir leben in Deutschland und soweit ich weiß, gibt es hier immer noch die Meinungsfreiheit. Daher kann ich mich durchaus an der Aussage bedienen und ja, Du sagst es, ich stelle die Aussage in Frage und ziehe meine Zweifel zu rate.

Eine Forderung kann nicht obsolet sein, weil sie Auswirkungen hat. Nichts anderes aber sagst Du in Deinem sinnfreien Satz aus.
Wenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur - Du denkst ... Wer verdammt nochmal bestimmt eigentlich die Lastverteilung?Warum läßt Du den Kopf dann nicht im Sandhaufen?
Wieso kommst Du darauf, dass mein Satz sinnfrei ist? Die Forderung der Linken ist überflüssig, so lange die Finanzierung dafür nicht geklärt ist. Ich vermisse hier die Aufklärung der Linken, was in den 1050 Euro enthalten sein soll. Ist die Miete inklusive, oder exklusive usw...

Das mit dem Sandhaufen überlese ich jetzt mal, dazu bin ich ein viel zu entspannter Mensch. Fakt ist jedoch, dass ich nicht aufbegehren werde, ohne vorher die Fakten zu prüfen und zu prüfen, ob mir eine Gegenströmung, welche die Linke zweifelsohne darstellt, dabei wirklich was bringt. Hier sage ich: leider nein! Zu abstrakt, die holen mich mit solchen Forderungen nicht ab.

Vielleicht hast Du Dich noch nicht tief genug gebückt? Ich würde den Kriechgang empfehlen.
Stell Dir mal vor, es gibt tatsächlich Arbeit und Unternehmen, da muss man sich nicht bücken. Es reicht einfach, wenn man seine Arbeit macht, loyal zur Firma steht und sich an Spielregeln hält.

Du bist ein guter Sklave und der lebende Beweis des real existierenden Michl.
Falsch! Ich bin Arbeitnehmer und kein Sklave! Kennst Du denn den Unterschied zwischen Arbeitnehmer und einem Sklaven? Warst Du denn jemals ein Sklave, um sowas zu behaupten?

Den würdest Du doch garnicht verstehen. Was übrigens hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
Bist Du Dir denn so sicher, dass ich nicht so viel Hirnschmalz einsetzen kann, um so etwas zu verstehen? Ah! Du musst mich ja gut kennen.

Die sind auch nicht so genügsam ...
Stimmt. Sonst würde die Linke ja auch nicht immer wieder mit so einem Unsinn auffallen. Und mit hohlen Phrasen Cherry Picking betreiben.

Du redest ihnen nicht nach dem-, sondern in den Mund.
Na Gott sei Dank! Und ich dachte schon, Du willst mir etwa die Worte im Mund herumdrehen. Aber danke, für Deine offenen Worte, dann weiß ich ja endlich, wo ich mich einzuordnen habe und wo ich im September mein Kreuz machen werde. Danke, hast mir echt die Augen geöffnet. :doh:
 

Wholesaler

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Januar 2017
Beiträge
1.184
Bewertungen
615
Ich weiß, wovon ich spreche, ich zahle bereits den Spitzensteuersatz bei meinem Einkommen.

Im Übrigen halte ich die Anhebung des Mindestlohnes auf 12 Euro für untragbar. Das verdiene ich nicht mal in meinem Bereich pro Stunde.
Du verdienst noch nicht einmal 12 Euro pro Stunde und zahlst den Spitzensteuersatz.

Wie schaffste das denn?
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.719
Bewertungen
2.106
1000 Euro für einen Erwachsenen und 500 für ein Kind liest sich erst mal gut. Wären bei einem Paar mit Kind 2.500 Euro.
Auch ein Mindestlohn von 12 Euro lässt sicher viele überlegen.

Vergleicht man beide Forderungen erkennt man aber auch, dass dann die Anzahl der Aufstocker (wenn es die dann noch gibt) enorm ansteigen wird.

Denn mit Mindestlohn erreicht ein Alleinverdiener nicht mal 2000 Euro brutto.
 

wolf77

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 Oktober 2006
Beiträge
712
Bewertungen
613
Man bedenke, wie viel Abgaben ein normaler Arbeitnehmer monatlich hinnehmen muss. Ich weiß, wovon ich spreche, ich zahle bereits den Spitzensteuersatz bei meinem Einkommen.



Im Übrigen halte ich die Anhebung des Mindestlohnes auf 12 Euro für untragbar. Das verdiene ich nicht mal in meinem Bereich pro Stunde. Dabei werde ich konsequent nach Tarif bezahlt. Man kann auch ohne 12 Euro pro Stunde ganz gut leben, ich bin der Beweis, dass es geht.
Du schreibst, du zahlst den Spitzensteuersatz und verdienst weniger als 12 Euro/ Stunde...

Spitzensteuersatz ab 54000 Euro / Jahr.
= 4500 Brutto / Monat

Bei knapp unter 12 Euro Stundenlohn wären das also mindestens 375 Stunden pro Monat oder rund 88 Stunden in der Woche.

(Werbungskosten, Freibeträge usw noch nicht einmal berücksichtigt!!)

Irgendwas an deinem Beitrag passt nicht!
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Aw: Q

Hui, hui... Was wird das denn hier? Erwerbsloser gegen Arbeitnehmer? Ich hoffe doch nicht!
...
Falsch! Ich bin Arbeitnehmer und kein Sklave! Kennst Du denn den Unterschied zwischen Arbeitnehmer und einem Sklaven? Warst Du denn jemals ein Sklave, um sowas zu behaupten?
Die meisten User hier im Forum kennen anscheinend keine normalen Arbeitsverhältnisse.

Dass normale Beschäftigungsverhältnisse immer noch die Mehrzahl sind, wollen viele hier nicht einsehen.

Vermeintlich einfache Botschaften und Lösungen gibt es nicht nur am rechten Rand, die Linke hat hier im Forum entsprechend viele Anhänger.
 

Curt The Cat

Redaktion
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
7.225
Bewertungen
6.629
@RobbiRob ...!

Definiere "normales Arbeitsverhältnis" ...!

Ansonsten ist Dein Beitrag nur mehr unverschämt!


:icon_wink:
 

Wholesaler

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Januar 2017
Beiträge
1.184
Bewertungen
615
@wolf77: Das war mir auch schon aufgefallen. Vielleicht hat er noch einen sehr gut bezahlten Nebenjob.:icon_smile:

Stell Dir mal vor, es gibt tatsächlich Arbeit und Unternehmen, da muss man sich nicht bücken. Es reicht einfach, wenn man seine Arbeit macht, loyal zur Firma steht und sich an Spielregeln hält.
Beruht das denn auch auf Gegenseitigkeit?
 

UpToNorth

Elo-User*in
Mitglied seit
5 Dezember 2014
Beiträge
145
Bewertungen
76
Die meisten User hier im Forum kennen anscheinend keine normalen Arbeitsverhältnisse.

Dass normale Beschäftigungsverhältnisse immer noch die Mehrzahl sind, wollen viele hier nicht einsehen.

Vermeintlich einfache Botschaften und Lösungen gibt es nicht nur am rechten Rand, die Linke hat hier im Forum entsprechend viele Anhänger.
Da sagst Du was. Wahre Worte!

Ungewohnte Situation - gell? Normalerweise läuft das umgekehrt ...


:icon_wink:
Joar, wenn vor allem von der Moderation nichts gegen das Bashing von normalen Arbeitnehmern unternommen wird, die komischerweise auch mit offenen Augen durch die Gegend gehen und hier eigentlich den weniger Glücklichen hilfreich zur Seite stehen wollen.

Nur schade, dass man hier wohl nicht gesellschaftskonform genug ist, wenn man offen Kritik an der hier allseits beliebten Linken Partei übt. Sorry, aber da hört mein Verständnis echt auf.

Ich bin kein bisschen besser, als Jemand der nicht arbeitet, das habe ich bereits woanders erwähnt. Jedoch bin ich kein bisschen gewillt, einer für mich fragwürdigen Ideologie hinterherzulaufen. Nein, kann ich einfach nicht.
 

Gollum1964

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
1.315
Bewertungen
2.300
hui,

jetzt bekämpfen sich wieder die (Noch-)Erwerbstätigen und die Elo´s. Darüber freut sich bestimmt die neoliberale Fraktion.:animaus:
 

UpToNorth

Elo-User*in
Mitglied seit
5 Dezember 2014
Beiträge
145
Bewertungen
76
hui,

jetzt bekämpfen sich wieder die (Noch-)Erwerbstätigen und die Elo´s. Darüber freut sich bestimmt die neoliberale Fraktion.:animaus:
Nope! Nur wenn man sowas zulässt, entsteht ein unnötiger Kampf. Bestenfalls reichen vernünftige Argumente, die aber nicht nur eindeutig eine Seite bestärken sollten.

Meiner Ansicht nach, kämpft immer nur die Seite, die nicht zufrieden ist/scheint.
 
Oben Unten