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Linkspartei fordert Recht auf Urlaubsreisen

utafu

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Katja Kipping : Linkspartei fordert Recht auf Urlaubsreisen - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
Kipping: Alle Menschen mit niedrigen Einkommen, also Sozialleistungs- und Wohngeldberechtigte, sollten Gutscheine erhalten, die sie für Urlaubsreisen einlösen können: entweder in Jugendherbergen, bei der Bahn für Fahrkarten oder im Reisebüro. Das wäre eine denkbare Variante. Ich denke, eine Höhe von 500 Euro ist angemessen. So viel kosten zwei Wochen für einen Erwachsenen im Familienzimmer in einer Jugendherberge mit Vollpension.
Das war ein Bärendienst Frau Kipping.
Das Bashing läuft schon im Netz auf Hochtour.

aber die meisten sind arbeitsunwillige.... und warum sollten wir denen mit unseren Steuergeldern urlaub finanzieren?
Von was bitte benötigt ein Arbeitsloser denn Urlaub? Vom ausschlafen, vom nix tun oder ist das Ausfüllen eines Weiterbewilligungsantrages aller 6 Monate etwa so anstrengend?
Ist doch nen Schlag in die fresse für die Leute die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen
Erklären Sie der Frisöse wieso sie von ihrem Niedriglohn dem Schmarotzer den Urlaub finanzieren soll
Erkläre doch lieber der Frisörin wieso sie sich keinen Urlaub leisten kann. Die Chefs lassen sich ihre Gewinne durch den Niedriglohn vom Steuerzahler subventionieren ....der fährt dann auf unsere Kosten in den Urlaub.
 
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Linke-Parteichefin Katja Kipping will 500-Euro-Gutscheine für alle Sozialleistungsempfänger: "Es muss ein Recht auf Urlaub geben." Kinder sollen außerdem kostenlos ins Ferienlager fahren können.
Aber warum denn Frau Kipping,die haben doch das ganze Jahr über Urlaub.
Wer verreisen möchte muss selbst bezahlen.

Das kommt mal wieder so richtig gut in der Bevölkerung an.

War wohl wieder ein Schuss in den Ofen.:biggrin:

Schon vergessen? Sanktionen zum Einsparen und jetzt Belohnen?
 
E

ExitUser

Gast
Was diese Frau da fordert, gibt es z.B: hier bereits:
Landesförderung Thüringen

Allgemeine Voraussetzungen für einen geförderten Urlaub

Familien mit Hauptwohnsitz in Thüringen, die Leistungen nach SGB II, SGB XII, Wohngeldgesetz oder nach § 6a des Bundeskindergeldgesetzes bzw. vergleichbare Leistungen beziehen oder wenn eine Einschätzung des zuständigen Jugendamtes über den besonderen Förderbedarf der Familie vorliegt, können in Thüringer Familienferienstätten und anderen familiengerechten Einrichtungen in Thüringen gemeinsam mit Familien geförderten Urlaub verbringen.
Gefördert wird nicht die Familie direkt, sondern die Träger, die Familienerholungs-, Familienfreizeit-, Familienbegegnungs- und- bildungsangebote für Familien anbieten. Träger von solchen Angeboten sind in der Regel Thüringer Familienferienstätten, Thüringer Familienverbände, Jugendämter bzw. andere Träger und Einrichtungen der freien und öffentlichen Jugendhilfe mit familienförderndem und -unterstützendem Konzept.
Angebote von Trägern sind auf der Homepage der Stiftung FamilienSinn veröffentlicht.
Die Teilnahme an einem geförderten Angebot wird durch die Familien beim Träger direkt und formlos beantragt.
Urlaubsdauer

Min. 2 Tage, max. 7 bzw. 12 Tage (je nach Angebot des Trägers)
Die Erholungsangebote enthalten Übernachtung mit Vollverpflegung sowie Programme für und mit den teilnehmenden Familien.
Zuschussleistungen

Eigenanteil der Familien

Die Familien haben lediglich den Verpflegungsanteil im Rahmen des Regelbedarfs nach SGBII in Form eines Teilnehmerbeitrages in Höhe von:

  • 4,20 EUR pro Tag für Erwachsene,
  • 3,50 EUR pro Tag für Jugendliche,
  • 3,10 EUR pro Tag für Kinder von 6 bis 13 Jahren und
  • 2,70 EUR pro Tag für Kinder unter 6 Jahren
und die Fahrtkosten zu tragen.
Geförderter Anteil:

Die Stiftung FamilienSinn übernimmt je nach Art des Angebotes alle weiteren, dem Träger entstehenden Kosten (Unterkunft, Verpflegung, Kultur-, Freizeit-, und Betreuungsangebote etc.), die über den Verpflegungsanteil der Familien hinausgehen, mindestens jedoch eine Tagespauschale für Erwachsene in Höhe von 30,00 Euro bzw. für Kinder in Höhe von 15,00 Euro.
Stiftung FamilienSinn
Arnstädter Str. 28
99096 Erfurt
Telefon: 0361 / 60149080
Fax: 0361 / 60149089
E-Mail: familienerholung@stiftung-familiensinn.de
Website: www.stiftung-familiensinn.de
 

EyeODragon

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Urlaub ist kein Grundrecht.

Das geht daher etwas zu weit. Kipping sollte sich lieber für eine Regelsatzerhöhung stark machen.
 

Lecarior

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Katja Kipping arbeitet scheinbar an dem Projekt, die Akzeptanz des Sozialsystems bei der nicht-bedürftigen Bevölkerung sinken zu lassen. Und dabei ist sie auch sehr erfolgreich.
 
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Katja Kipping arbeitet scheinbar an dem Projekt, die Akzeptanz des Sozialsystems bei der nicht-bedürftigen Bevölkerung sinken zu lassen. Und dabei ist sie auch sehr erfolgreich.
Die können doch auch kinderleicht darein geraten und wären dann froh über sowas.

Wie kurzfristig und naiv wohl viele Arbeitende denken!! Aber es würde schon reichen, die OAW vollkommen abzuschaffen, sie ist sinn-und zwecklos und dient allein der Drangsalierung.
Bewerbungen kann man auch difgital von jedem Platz der Welt abschicken und Antworten ebenso empfangen, und wird man selbst nicht berücksichtigt, wird ein anderer Elo berücksichtigt. Langzeit Elo werden eh nicht berücksichtigt. Gleicht sich alles aus.
 

0zymandias

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Wie war das mit dem Sozialdatenschutz?
 

USERIN

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Katja Kipping arbeitet scheinbar an dem Projekt, die Akzeptanz des Sozialsystems bei der nicht-bedürftigen Bevölkerung sinken zu lassen. Und dabei ist sie auch sehr erfolgreich.
Mit Frau Kipping gehe ich zwar auch nicht d´accord, aber was ist denn mit den bedürftigen Aufstockern?

Ich denke die "Kombi" Job zum Niedriglohn plus JC-Kontakte reicht definitiv für eine gewisse Urlaubsreife.....
 

libertad

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Mit Frau Kipping gehe ich zwar auch nicht d´accord, aber was ist denn mit den bedürftigen Aufstockern?

Ich denke die "Kombi" Job zum Niedriglohn plus JC-Kontakte reicht definitiv für eine gewisse Urlaubsreife.....
Höhere Löhne, ein Arbeitsmarkt, welcher jedem Arbeitnehmer ermöglicht, einen gerchten Lohn zu verhandeln sollten die Ziele sein.
 

USERIN

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Höhere Löhne, ein Arbeitsmarkt, welcher jedem Arbeitnehmer ermöglicht, einen gerchten Lohn zu verhandeln sollten die Ziele sein.
Das Verhandeln wird nicht ermöglicht?

Guter Ansatz....da würde ich mal drüber nachdenken.... es ist nicht immer nur der Arbeitgeber schuld, wenn man mit Kleingeld nach Hause geht.
 
E

ExitUser

Gast
Kipping fordert für alle Sozialleistungsempfänger Bundesweit,da besteht doch ein klitzekleiner Unterschied in der Formulierung.:biggrin:

Es knallt doch bereits jetzt, wie man in den diversen Foren deutlich verfolgen kann.

Wenn nun wieder festgelegt wird, dass allein Transferleistungs- und Wohngeldempfänger unterstützt werden sollen, werden diejenigen, die knapp darüber liegen, noch mehr Hass versprühen.

Aber wer weiß, vllt ist das ja so gewollt?!
 

XxMikexX

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Sommerlochtheater, mehr kann man dazu nicht sagen.:biggrin:
 

jackfruit

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Anstatt richtige Grundrechte einzufordern fordert sie ein Recht auf Urlaubsreisen :biggrin::biggrin:
 
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Wozu 500€, wenn man doch eh "ortsgebunden" ist und eh jeden Tag zum Briefkasten muss :biggrin:

So unterstützend/durchdacht war das auch nicht, jetzt können die Geringverdiener wieder nach unten treten, ist doch auch was.... :icon_mad:
 

utafu

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Alles schimpfen sie jetzt auf die unverschämten "Schmarotzer", dabei hat es niemand der Leistungsempfängern gefordert.
Aber das interessiert eh keinen.
 

XxMikexX

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Ich schätze Frau Kipping eigentlich sehr.

Aber hier hat sie das erste Eigentor geschossen, bevor die Bundesliga-Saison begonnen hat.:biggrin:


Ich habe gesagt Sommerloch, stimmt und die Medien nehmen so was dankbar auf.


Aber wie kann man als verantwortliche Oppositionsführerin ohne Not so eine neue unnötige Baustelle eröffnen?

Statt sich darauf zu konzentrieren die Agenda-2010-Politik zu entschärfen und wichtige soziale Themen anzusprechen?

Ich verstehe es nicht.:mad:
 
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So unterstützend/durchdacht war das auch nicht, jetzt können die Geringverdiener wieder nach unten treten, ist doch auch was.
Das ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Niedriglöhner..ist ja auch leichter, sich über ALG2 Bezieher aufzuregen, als beim Ausbeuter vernünftige Löhne durchzusetzen, gemeinsam.
 

Der Ratlose

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Ach was, typische Sozengeschichte.

Der Staat soll alles lenken, Urlaub nur da und wie der Staat es gutfindet. Hauptsache alles unter Kontrolle.

Schön den Bürger weiter entmündigen, ihm abtrainieren sich selbst zu helfen.
Hat aber auch Vorteile, die Leute sind dann nicht mehr so widerspenstig.
 

USERIN

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Ich schätze Frau Kipping eigentlich sehr.

Aber hier hat sie das erste Eigentor geschossen, bevor die Bundesliga-Saison begonnen hat.:biggrin:


Ich habe gesagt Sommerloch, stimmt und die Medien nehmen so was dankbar auf.


Aber wie kann man als verantwortliche Oppositionsführerin ohne Not so eine neue unnötige Baustelle eröffnen?

Statt sich darauf zu konzentrieren die Agenda-2010-Politik zu entschärfen und wichtige soziale Themen anzusprechen?

Ich verstehe es nicht.:mad:
Als Bremsklotz ist die derzeitige Opposition eher ein lächerlicher Flachkeil (parlamentarisches Beiwerk) - und das wird nach 2017 wohl auch so bleiben.

Der Wähler will es so....
 

USERIN

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Und dann gibt's eine neue Oktoberrevolution. :biggrin:
Es ist wohl eher zu befürchten:

Neue schöne Statistiken der BA und vielleicht auch noch ein neuer schöner Armutsbericht im Jobwunderdeutschland.

Das Ganze dient dazu die vielen Abgeschriebenen weiter ins soziale Abseits zu drängen.

Mehr Armut erzeugt in der Regel mehr Schwäche.... und die Vergangenheit beweist: Das funzt sehr gut.
 

swavolt

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Ich hab nix dagegen das das in ein Gesetz geschrieben wird. Dann hat jeder diesen Grundanspruch(Wie 3 Wochen Urlaub), den auch jeder Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern leisten muss.
 

Lecarior

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Ich hab nix dagegen das das in ein Gesetz geschrieben wird. Dann hat jeder diesen Grundanspruch(Wie 3 Wochen Urlaub), den auch jeder Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern leisten muss.
Es gibt in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld gegen seinen Arbeitgeber. Dazu bedarf es schon einer tarif- oder arbeitsvertraglichen Regelung.
 

swavolt

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Es gibt in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld gegen seinen Arbeitgeber. Dazu bedarf es schon einer tarif- oder arbeitsvertraglichen Regelung.
Nö, warum nicht ins Gesetz reinschreiben. Dann erübrigt sich jede andere Regelung. Wobei ich niemanden kenne der kein Urlaubsgeld bekommt.

Wobei aber jetzt schon irgendwo stehen muss das während des Urlaubs der normale Lohn gezahlt wird - so halten das wenigstens die Gerichte wenn es Streitigkeiten gibt. Dazu dann nen Packen drauf damit man auch in Urlaub fahren kann.
 

swavolt

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Und wofür spricht das?

Das es eine gesetzliche Regelung braucht
oder
niemand Urlaubsgeld bekommen sollte.

Oder vielleicht nur die genehmen Arbeitnehmer, die den Reichen nützen?

Wieder mal sind nicht alle gleich.

Die Arbeitslosen brauchen kein Urlaub, die Faulenzer, die auf unsere Kosten leben, hör ich schon die Arbeiter rufen.

In ferner Zukunft, wenn keine Arbeiter mehr gebraucht werden, wem gehört dann was? Gehört dann endlich zu gleichen Teilen allen alles oder dürfen dann nur die wenigen Reichen leben.

Besonders Frauen sollten doch massiv auf die Barrikaden gehen, obwohl wir ne Kanzlerin haben, haben wir immer noch nicht gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Merkel sollt sich schämen, aber sie bekommt ja gleiches Gehalt, interessiert dann wohl nicht.
 

utafu

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Man hätte vorschlagen müssen das, wer den Urlaubsbesgutschein in Anspruch nimmt,für das Quartal aus der Statistik ist...dann geht das schnell :icon_mrgreen:
 
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Sagen wir mal so --- Alles, was Niedriglöhnern zeigt, wie dumm das ist, was sie da machen mit ihrer Maloche, ist positiv zu sehen.

Insofern hat auch dieser Vorschlag sein gutes.
 
E

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Nun was ist unter einem Niedriglöhner zu verstehen? Nur die Hilfsjobs oder ZAF Mitarbeiter in Vollzeit?

Was ist jemand der unfreiwillig auf Teilzeit kommt, das zu einem recht komfortabelen Stundensatz und dem es trotzdem nicht langt aufgrund der Rationalisierung seiner Arbeitszeit? Teilzeitlehrer? Hebammen? Hochschuldozenten? Oft unvereinbar mit einem Zweitjob und kurz vor knapp über dem Regelsatz?

Mal auch Gedanken über diejenigen gemacht?
 

hope40

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Manchmal frage ich mich, ob politiker vorm reden das gehirn einschalten, oder, ob sie nur reden, um des redens willen.

Ein "recht auf urlaub":biggrin:

Mal davon abgesehen, das urlaub fuer jeden was andres ist..die einen wollen nur faulenzen, die anderen wollen aktiver sein, als auf arbeit:biggrin:..ob man sich beim "raus blasen"des gedankenganges ggf.schon gedanken ueber "angemessenheit "des (zu finanzierenden ) urlaubs der zu bedenkenden bevoelkerungsgruppen gemacht hat?

Es ist anzunehmen , das eine solche "wohltat "eher in einem buerokratischen desaster enden wuerde..(wies "bildungspaket "oder die hilfen fuer die flut ,-ueberschwemmungsopfer )man sollte also keinen festen urlaubstermin ins auge fassen...die antragsbearbeitung koennte laenger dauern (und somit ggf.auch die moeglichkeit, bei ner buchung in regress wegen ausfalls genommen zu werden )

Oder will man ein"urlaubsamt":biggrin:schaffen, wo ueberfluessige buerokraten unterkommen ????

Anstatt so was zu FORDERN , sollte die energie der "linken"drauf focussiert werden, das jeder soviel einkommen/rente hat , das er sich nen urlaub nach seiner "fasson", an seinem wunschziel selbst leisten kann..also, auf die durchsetzung sozialer gerechtigkeit...nee, da werden unrealistische forderungen in den raum geworfen, die die ganze partei unglaubwuerdig machen:icon_motz:
 
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Nun was ist unter einem Niedriglöhner zu verstehen? Nur die Hilfsjobs oder ZAF Mitarbeiter in Vollzeit?

Was ist jemand der unfreiwillig auf Teilzeit kommt, das zu einem recht komfortabelen Stundensatz und dem es trotzdem nicht langt aufgrund der Rationalisierung seiner Arbeitszeit? Teilzeitlehrer? Hebammen? Hochschuldozenten? Oft unvereinbar mit einem Zweitjob und kurz vor knapp über dem Regelsatz?

Mal auch Gedanken über diejenigen gemacht?
Ich selber gehe dabei immer vom STUNDENLOHN statt von der wöchentlichen Stundenanzahl aus, um einen Niedriglöhner zu definieren.

Wenn jemand zB 10h in der Woche arbeitet und 700€ dafür erhält, ist er für mich kein Niedriglöhner im eigentlichen Sinn. Er hat nur zu wenige Stunden.

Arbeitet jemand bei der ZAF und verdient 1000€ bei Vollzeit, ist er für mich Niedriglöhner.Oder auch, wenn er da 500€ für Teilzeit "verdient". Nideriglöhner sind für mich so Wachleute, Zaf`ler, CC,Reinigungskräfte (dort wird der formell hohe Stundenlohn mittlerweile durch extrem erhöhte Taktzeiten zum eigentlichen 7€ -Job runtergerechnet), Reinigungen und dergleichen. Und NICHT stundenlohnmässig gut bezahlte Stellen mit wenig Stunden.

Die grössten Schweinereien von NIEDRIGLÖHNERN gegenüber Arbeitslosen kommen auch regelmässig nicht aus passend bezahlten, aber stundenmässig geringen qualifizierteren Stellen, sondern aus den typischen Niedriglohnbranchen, die schon irgendwas um 8Mio "Mitarbeiter" haben.


Ich finde "Urlaubsreisen" nicht mal sooo wichtig. Die OAW-Vorschriften sind ist eigentliche Skandal.
 

Anna B.

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ich sach ja, bald sind wir wieder so weit:

staatlicher Urlaub...

auf Rügen steht noch eine riesengroße Ferienanlage....Prora..wiederbeleben...
 

Anna B.

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ein Bekannter von mir war in USA Autobahnpolizist...10 Tage bezahlter Urlaub....also die Freizeit....den Urlaub an sich...8 Tage Europa...mußte er natürlich selber bezahlen...
 

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Es gibt in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld gegen seinen Arbeitgeber. Dazu bedarf es schon einer tarif- oder arbeitsvertraglichen Regelung.
?!?

§ 11 BUrlG Urlaubsentgelt

(1) Das Urlaubsentgelt bemißt sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. Bei Verdiensterhöhungen nicht nur vorübergehender Natur, die während des Berechnungszeitraums oder des Urlaubs eintreten, ist von dem erhöhten Verdienst auszugehen. Verdienstkürzungen, die im Berechnungszeitraum infolge von Kurzarbeit, Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis eintreten, bleiben für die Berechnung des Urlaubsentgelts außer Betracht. Zum Arbeitsentgelt gehörende Sachbezüge, die während des Urlaubs nicht weitergewährt werden, sind für die Dauer des Urlaubs angemessen in bar abzugelten.

(2) Das Urlaubsentgelt ist vor Antritt des Urlaubs auszuzahlen.



Oder meinst du ggf. das tarifliche/freiwillige Leckerli oben druff?
 

swavolt

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Genau das meinte ich auch. Umsonst gibts nicht Gerichtsurteile wo Leute Geld bekamen weil der AG ihnen keinen Urlaub zugestanden hat.
 

Ziviler Ungehorsam

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Alles schimpfen sie jetzt auf die unverschämten "Schmarotzer", dabei hat es niemand der Leistungsempfängern gefordert.
Aber das interessiert eh keinen.
Leistungsempfänger fordern nie etwas.

Und lass den gemeinen Lohnstricher doch ruhig "Schmarotzer" brüllen. Willige Untertanen, gemeinhin als Angestellte oder Arbeitnehmer bekannt, die jeden Tag für einen Chef aufstehen und für die Selbstbestimmung ein Fremdwort ist, kann man doch beim besten Willen nicht ernst nehmen. Auf der eine Seite vergöttert der deutschnationale Dumm-Michel sein Lebenselexier - die Lohnarbeit - wie kein Zweiter, auf der anderen erbost er sich im Sozialneid suhlend über diejenigen, die keiner Arbeit nachgehen können, oder das Spiel der Lohnsklaverei nicht mitspielen bzw. aus Prinzip ablehnen! Völlig schizo!
 

Ziviler Ungehorsam

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Höhere Löhne, ein Arbeitsmarkt, welcher jedem Arbeitnehmer ermöglicht, einen gerchten Lohn zu verhandeln sollten die Ziele sein.
Es gibt keinen gerechten Lohn. Lohnarbeit ist immer Ausbeutung - darauf basiert dieses Modell sowie die kapitalistische Wirtschaftsweise.

Ziel einer freien Gesellschaft kann nur sein die Lohnarbeit abzuschaffen.
 

USERIN

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Es gibt keinen gerechten Lohn. Lohnarbeit ist immer Ausbeutung - darauf basiert dieses Modell sowie die kapitalistische Wirtschaftsweise.

Ziel einer freien Gesellschaft kann nur sein die Lohnarbeit abzuschaffen.

Und wie dann bezahlen?

Muscheln? Andere Naturalien?

Wie sieht denn dein Modell aus (Freiheit kann ziemlich brutal sein, wenn man alleine "frei" ist) ?
 
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Es gibt keinen gerechten Lohn. Lohnarbeit ist immer Ausbeutung - darauf basiert dieses Modell sowie die kapitalistische Wirtschaftsweise.

Ziel einer freien Gesellschaft kann nur sein die Lohnarbeit abzuschaffen.
Dein System schaut wie aus?............Lösung auf der gepunkteten Linie bitte einfügen. Löhne kann man abschaffen,kein Problem:biggrin:
 

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Sich den Sozialgerichten anzuvertrauen ist keine Forderung, sondern ein Entgegenkommen und Eingeständnis der Hilflosigkeit.

So muss man wenigstens nicht die Systemfrage stellen.
Vielleicht teilst du anderen Forennutzern deine Lösung mit?

Viele würden sicher gern auf "Hartz-IV" etc. verzichten.

Das Bessere ist ja bekanntlich der Feind des Guten!



P.S.

Sozialgerichte würde ich auch eher nicht im Bereich Vetrauen verorten, eher im Bereich Kontrolle (der Verwaltungsentscheidungen). Immerhin hast du ja die Freiheit auf die Durchsetzung deiner Ansprüche zu verzichten, denn kein Gesetz zwingt einen zum Klagen.
 

Ziviler Ungehorsam

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Und wie dann bezahlen?
Die Frage ist, inwiefern Arbeit überhaupt "bezahlt" werden sollte. Der/die Dumme ist letzendlich immer der/diejenige, der/die sich abspeisen lässt und nicht selbst die Mittel hat über andere zu verfügen.

Muscheln? Andere Naturalien?
Wie wäre es z.B. mit Allgemeingütern, Ressourcen, die jedem Menschen gleichermaßen und unentgeltlich zur Verfügung stehen?

Wie sieht denn dein Modell aus ?
Für eine emanizipierte Gessellschaft gibt es kein Fertigmodell.

Zum Einstieg in eine eben solche taugt meines Erachtens ein BGE - unter den richtigen Rahmenbedingungen versteht sich.
 

Ziviler Ungehorsam

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Die da wär,kostenlos produziert/fördert/weiterverarbeitet?
Mitunter diejenigen, die auch heute schon bereit sind zu arbeiten, wohlgemerkt jedoch nicht für sich selbst, sondern für andere. Oder bedarf es dafür etwa einer Peitsche? Ein solches Menschenbild teile ich nicht, der Mensch wird nicht als Untertan geboren, sondern zu einem solchen erzogen.
 
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Mitunter diejenigen, die auch heute schon bereit sind zu arbeiten, wohlgemerkt jedoch nicht für sich selbst, sondern für andere. Oder bedarf es dafür etwa einer Peitsche? Ein solches Menschenbild teile ich nicht, der Mensch wird nicht als Untertan geboren, sondern zu einem solchen erzogen.
Ich ahne schon,worauf dies wieder hinausläuft.
Aber dann bitteschön nicht in meinem Staatswald wildern.:biggrin:
 

Lecarior

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Wenn swavolt meint, durch den Vorschlag von Kipping, Haushalten mit niedrigem Einkommen den Urlaub zu subventionieren, dann meine ich, ja, es ging darum.

Leistungsempfänger fordern nie etwas.
Natürlich nicht selbst. Dafür haben sie ihre Lobbyverbände.

Da "mein" System in den Dimensionen eines Staates noch nie praktiziert wurde reden wir offensichtlich aneinander vorbei :wink:
Die alte Laier von wegen "den Kommunismus hat es noch nie gegeben". Selbst wenn das stimmen würde, liefe das über das bekannte Schema "Kommunismus das Ziel, Sozialismus der Weg". Und diese Sozialismen haben weitaus mehr Tote gefordert als der National-SOZIALISMUS. Inzwischen schätzt man die Opfer dieser Ideologie auf 100 Millionen und kein Ende in Sicht: So einige sozialistische Staaten haben wir ja noch auf der Erde. Trotzdem gibt es noch so Unverbesserliche, die diesen Wahnsinn unbedingt nochmal wiederholen müssen, obwohl jedem Menschen bei Verstand klar sein muss, dass auch dieser und der nächste und der darauffolgende Versuch wieder nur zu dem altbekannten Ergebnis führt: Unzählige Tote, Mangel an allen Enden und eine Armut, an der gemessen "Hartz IV" ein Leben in Saus und Braus darstellt. Nein, danke! :icon_evil:
 

sixthsense

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Die alte Laier von wegen "den Kommunismus hat es noch nie gegeben". Selbst wenn das stimmen würde, liefe das über das bekannte Schema "Kommunismus das Ziel, Sozialismus der Weg". Und diese Sozialismen haben weitaus mehr Tote gefordert als der National-SOZIALISMUS. Inzwischen schätzt man die Opfer dieser Ideologie auf 100 Millionen und kein Ende in Sicht: So einige sozialistische Staaten haben wir ja noch auf der Erde. Trotzdem gibt es noch so Unverbesserliche, die diesen Wahnsinn unbedingt nochmal wiederholen müssen, obwohl jedem Menschen bei Verstand klar sein muss, dass auch dieser und der nächste und der darauffolgende Versuch wieder nur zu dem altbekannten Ergebnis führt: Unzählige Tote, Mangel an allen Enden und eine Armut, an der gemessen "Hartz IV" ein Leben in Saus und Braus darstellt. Nein, danke! :icon_evil:
Auch wenn ich Dir hierbei Recht geben muss, aber bei unseren "Freunden" aus Übersee sieht es derzeit auch nicht gerade rosig aus... da können die Menschen bald von einem Lebensstandard wie in sozialistischen Ländern nur noch träumen.
 

Don Vittorio

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Auch wenn ich Dir hierbei Recht geben muss, aber bei unseren "Freunden" aus Übersee sieht es derzeit auch nicht gerade rosig aus... da können die Menschen bald von einem Lebensstandard wie in sozialistischen Ländern nur noch träumen.
USA BIP pro Kopf: 32.120 €
Exportierte Waren: 1.121,25 Mrd €


RUS BIP pro Kopf: 10.673 €
Exportierte Waren: 379.255,9 Mio €

Noch Fragen Kienzle ?
 

Ziviler Ungehorsam

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Die alte Laier von wegen "den Kommunismus hat es noch nie gegeben". Selbst wenn das stimmen würde, liefe das über das bekannte Schema "Kommunismus das Ziel, Sozialismus der Weg".
Da es nicht den einen Kommunismus gibt, existiert auch kein Schema, wie dieser zu erreichen sei, aber erkläre das Mal dem deutschnationalen Untertanen Lecarior, dessen Intellekt über PI-Niveau bekanntlich nicht hinausgeht. Laut der Genetik-Lehre des Dr. Thilo Mengele Sarrazin müssten Mitmenschen der Gattung Lecarior eigentlich vor'm Aussterben bedroht sein.

Und diese Sozialismen haben weitaus mehr Tote gefordert als der National-SOZIALISMUS.
Nationaler Sozialismus? Kann Mensch das essen? Ist das so etwas wie ein veganes Rumpsteak? Mit deinem minderbemittelten PI-Vokabular kannst Du noch nicht einmal provozieren, es langweilt nur noch.

...und der darauffolgende Versuch wieder nur zu dem altbekannten Ergebnis führt: Unzählige Tote, Mangel an allen Enden und eine Armut, an der gemessen "Hartz IV" ein Leben in Saus und Braus darstellt. Nein, danke! :icon_evil:
Absolut d'accord. Kapitalismus tötet - weltweit!
 

Ziviler Ungehorsam

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Exportierte Waren: 1.121,25 Mrd €


RUS BIP pro Kopf: 10.673 €
Exportierte Waren: 379.255,9 Mio €

Noch Fragen Kienzle ?

Seit wann ist RUS sozialistisch?

Dennoch interresant:

Mit Lebensmittelmarken künstlich am Leben gehaltene Menschen:

USA: 50 Millionen Bürger*innen
RUS: nicht notwendig.

Die Anzahl exportierter Waffen äääh Waren sind offensichtlich kein Wohlstandsindikator.

Noch Fragen Don Michel?
 

sixthsense

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Seit wann ist RUS sozialistisch?
Das ist für den seinen hysterischen Russland-Hass gar nicht weiter erforderlich wie er damit mal wieder eindrucksvoll vorführt, da Russland gar nicht zur Debatte stand sondern von dem User "Lecarior" selbst ein Vergleich mit den USA gezogen wurde.

Aber um auf die USA zurückzukommen: Hier mal etwas Interessantes zu deren Verschuldung => USA: Verschuldung erreicht Rekord-Niveau von 60 Billionen Dollar | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
 

Indeclinabilis

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[...]

Mit Lebensmittelmarken künstlich am Leben gehaltene Menschen:

USA: 50 Millionen Bürger*innen
RUS: nicht notwendig.

[...]

Noch Fragen Don Michel?
Die Frage die sich dann stellt ist doch: Und wie sorgt RUS für das künstliche Überleben seiner Bedürftigen?

Antwort 1: Mit Lebensmittelmarken jedenfalls nicht.
Antwort 2: (... ? ...)
Antwort 3: (... ? ...)
 

Lecarior

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Da es nicht den einen Kommunismus gibt, existiert auch kein Schema, wie dieser zu erreichen sei, [...]
Aha. Es gibt also nicht den einen Kommunismus. Ich darf dich mal zitieren:

Ziviler Ungehorsam schrieb:
Ziviler Ungehorsam schrieb:
Ziviler Ungehorsam schrieb:
Ziviler Ungehorsam schrieb:
Ziviler Ungehorsam schrieb:
Ziviler Ungehorsam schrieb:
In deinen Scheißhausparolen klingt diese Differenzierung gar nicht mit...

[...] aber erkläre das Mal dem deutschnationalen Untertanen Lecarior, dessen Intellekt über PI-Niveau bekanntlich nicht hinausgeht.
Ich verstehe ja, dass dir der Tellerrand unheimlich hoch erscheint, aber du könntest dich wenigstens ein bisschen anstrengen.

Laut der Genetik-Lehre des Dr. Thilo Mengele Sarrazin müssten Mitmenschen der Gattung Lecarior eigentlich vor'm Aussterben bedroht sein.
Dass es nicht so ist, dürfte dir als Genetik-Fachmann eine Rückschlüsse ermöglichen.

Nationaler Sozialismus? Kann Mensch das essen? Ist das so etwas wie ein veganes Rumpsteak? Mit deinem minderbemittelten PI-Vokabular kannst Du noch nicht einmal provozieren, es langweilt nur noch.
Wie Stalins Doktrin vom "Sozialismus in einem Land". Nur in braun. Aber auch National-Sozialisten sind in erster Linie nunmal Sozialisten. Auch ersichtlich in den aktuellen Parteiprogrammen von DIE LINKE und der NPD. Im Bereich Soziales stellt sich die Frage, wer da von wem abgeschrieben hat. Die Nationalsozialisten bei den Internationalsozialisten oder umgekehrt?
 

dersichdenwolfärgert

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Wenn swavolt meint, durch den Vorschlag von Kipping, Haushalten mit niedrigem Einkommen den Urlaub zu subventionieren, dann meine ich, ja, es ging darum.


Natürlich nicht selbst. Dafür haben sie ihre Lobbyverbände.


Die alte Laier von wegen "den Kommunismus hat es noch nie gegeben". Selbst wenn das stimmen würde, liefe das über das bekannte Schema "Kommunismus das Ziel, Sozialismus der Weg". Und diese Sozialismen haben weitaus mehr Tote gefordert als der National-SOZIALISMUS. Inzwischen schätzt man die Opfer dieser Ideologie auf 100 Millionen und kein Ende in Sicht: So einige sozialistische Staaten haben wir ja noch auf der Erde. Trotzdem gibt es noch so Unverbesserliche, die diesen Wahnsinn unbedingt nochmal wiederholen müssen, obwohl jedem Menschen bei Verstand klar sein muss, dass auch dieser und der nächste und der darauffolgende Versuch wieder nur zu dem altbekannten Ergebnis führt: Unzählige Tote, Mangel an allen Enden und eine Armut, an der gemessen "Hartz IV" ein Leben in Saus und Braus darstellt. Nein, danke! :icon_evil:
Dein heiß geliebter Neoliberal geprägter Kapitalismus
tötet jeden Tag 30.000 Menschen auf der Welt (Verhungern).

Das kehren wir natürlich unter den Teppich.

Der pure reine Egoisten Kapitalismus mordet
jeden Tag weiter auf dieser Welt....immer noch

Hartz4 ein Leben in Saus und Braus, auch so ....

Musste man in der DDR auch nach Pfandflaschen
suchen oder im Müll wühlen um satt zu werden?

War wirklich ALLES schlecht?

Warum hatten DDR Bürger höhere Bildungsabschlüsse
als Westdeutsche? (Ich bin Westdeutscher)

Warum war die Kinderbetreuung besser?

Die Krankenversorgung der DDR war die schlechter?

In der DDR waren von 1947 bis 1990 Arbeiter, Angestellte, Lehrlinge, Studenten, Fachschüler, freiberuflich tätige Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte in der Sozialversicherung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (SV FDGB) pflichtversichert. Der einheitliche Beitragssatz von 20 Prozent des Bruttoeinkommens für die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung galt für alle Versicherten. Jeweils die Hälfte des Beitrages wurde vom Arbeitgeber und vom Versicherten gezahlt. Die freiberuflichen Ärzte zahlten den vollen Beitrag selbst. Die Krankenversicherung der SV FDGB schloss folgende Leistungen ein:

  • Ambulante und stationäre ärztliche und zahnärztliche Behandlung
  • Versorgung mit Medikamenten, Zahnersatz und anderen Heilmitteln
  • Inanspruchnahme von Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen
  • Zahlung von Kranken- und Ausfallgeld
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall von 50 Prozent des beitragspflichtigen Bruttolohns für die Dauer von 78 Wochen
  • Ausgleich der Differenz zwischen Krankengeld und 90 Prozent des Nettoverdienstes durch den Arbeitgeber für die Dauer von sechs Wochen
  • Schwangerschafts- und Wochengeld für Schwangere und Mütter
  • Unterstützungszahlungen für die Pflege kranker Kinder und Ehegatten
Selbständige Unternehmer und alle freiberuflich Tätigen (außer Ärzte), Mitglieder der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) und der Produktionsgenossenschaften des Handwerks (PGH) waren in der Staatlichen Versicherung der DDR sozialversichert. Auch hier betrug der einheitliche Beitragssatz 20 Prozent.

Bei uns gibt es ja die Beitragsbemessungsgrenze,
der Schutzzaun für Eliten und Wohlhabende.

Wenn ich mir das heute so anschaue wie zynisch
und teilweise Menschenverachtend unsere Krankenversorgung geworden ist.
Na,ja!

War wirklich ALLES schlecht am, SOZIALismus?

dsdwä
 

jackfruit

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@dersichdenwolfärgert: Ich finde es ja immer wieder toll wenn Wessis über die DDR philosophieren es wäre ja alles so viel besser gewesen.

Auch in der DDR gab es Armut und besonders Altersarmut.

Im Müll musste nicht gewühlt werden aber es war durchaus üblich sich an den Feldern zu bedienen oder nach der Ernte Kartoffeln zu suchen und das auch nicht aus Spaß an der Freude. Gut ging es denjenigen die einen Garten hatten. Die DDR-Bürger standen bestimmt auch nicht aus Spaß an der Freude immer an, weil es ja alles im Überfluss gab.

Warum die Kinderbetreuung besser war? Frauen mussten arbeiten, weil ein Gehalt in der Regel nicht ausgereicht hat.
 
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Man muss über die ehemalige DDR kein Wort mehr verlieren,jedenfalls habe ich die ehemaligen DDR-Bürger vor der Maueröffnung in den Zäunen hängen sehen,muss ja richtig cool gewesen sein in der DDR zu leben.:biggrin:
Alles nach dem Motto,heute wird wieder in die Hände gespuckt, wir"ruinieren" das Bruttosozialprodukt.::icon_hihi:
 

Der Ratlose

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Das siehst du verkehrt, die wollten da rein in den Osten, und haben das System nur nicht verstanden.

Manchmal glaube ich das die Linke von der Hochfinanz bezahlt und fremdgesteuert ist.

Recht auf Urlaubsreisen ?
Wem wird dieses Recht nun genau verweigert?
 

hsm1

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Uff, ich hab das alles jetzt durchgelesen und bin in mehrere Richtungen schockiert.

Erst mal: Die Bezeichnung "ehemalige DDR" wird zwar auch von den Medien benutzt, ist deswegen aber nicht weniger falsch. Wenn es eine "ehemalige" DDR gäbe, müsste auch eine aktuelle vorhanden sein - es sagt ja auch keiner "ehemaliges Mittelalter".

Und: "DIE DDR" gab es so auch nicht. Immer wieder werden die Anfangsjahre, in denen es an vielem existentiell mangelte, angeführt, aber die Ostalgiker haben eher die letzten Jahre in Erinnerung, und da war es nicht so schlecht zu leben. Meine Eltern hatten wenig Geld, da meine Mutter nicht gearbeitet hat, aber es reichte für alles, auch für Urlaub. Die Menschen sind nicht für "Freiheit" auf die Straße gegangen (wenn es darum ginge, müssten schon längst wieder überall Montags-Demos sein, denn in Sachen Arbeit und Finanzen ist jetzt auch kaum einer "frei"), sondern für Mallorca, Videorecorder und Bananen. Hätte die DDR eine ebenso hohe Pro-Kopf-Verschuldung gehabt wie die BRD, dann hätten Straßen und Häuser wohl auch besser ausgesehen..., auch das wird immer vergessen, ebenso die Reparationszahlungen, die der Osten nach dem Krieg allein leisten musste. Da die Ausgangssituation der beiden deutschen Staaten unterschiedlich war, kann man nicht abschließend sagen, welches System bei gleichen Voraussetzungen erfolgreicher gewesen wäre.

Das aktuelle System krankt am Kapitalismus, eindeutig. Aber es krankt auch (vor allem???) daran, dass weder die Linken untereinander (wie 1933??) noch die Armen (wie fast überall auf der Welt??) zusammen halten. Und da geht es nicht nur "Niedriglöhner gegen Arbeitslose" (politisch eindeutig gewollt und gefördert), sondern wie ich gerade lesen musste auch "Arbeitslose gegen Arbeitslose"!

Am Monatsende sind Landtagswahlen, und ich nehme mal an, Katja Kipping wollte ein aktuelles Ferienthema aufgreifen, um die arbeitslosen Nichturlauber endlich mal an die Wahlurne zu bringen. Immer wieder heißt es von den Nichtwählern als Argument, "die Linken machen doch auch nichts für uns" - ja, wie denn bitteschön, wenn ihre ganze Wählerklientel zu Hause bleibt, statt zur Wahl zu gehen? Wie soll eine Partei mit wenigen Stimmen etwas erreichen? Einen Vorwurf muss ich den Linken aber auch machen: Statt vors Rathaus, sollten sie ihre Wahlkampftische vielleicht lieber vor Jobcenter und Tafeln stellen; schöne Worte langen nicht mehr, um Menschen zu erreichen, die schon resigniert haben.


Wir brauchen Spinner und Verrückte, es muss etwas passiern - wir sehen doch, wohin es führt, wenn die "Normalen" uns regiern! Konstantin Wecker ("Empört euch!")

Nur ein Volk, das in Angst lebt, kann gut regiert werden. Max Uthoff
 

hsm1

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Manchmal glaube ich das die Linke von der Hochfinanz bezahlt und fremdgesteuert ist.

Wo hast Du das denn her? Die Linken sind die einzige Partei, die keine Parteispenden von Konzernen etc. erhalten. Bezogen auf die Ausgangsfrage, müsste die Linke dann vom Deutschen Jugendherbergswerk unterwandert worden sein...??? :icon_party:(Hochfinanz wäre aber auch was anderes...)
 
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Uff, ich hab das alles jetzt durchgelesen und bin in mehrere Richtungen schockiert.

Erst mal: Die Bezeichnung "ehemalige DDR" wird zwar auch von den Medien benutzt, ist deswegen aber nicht weniger falsch. Wenn es eine "ehemalige" DDR gäbe, müsste auch eine aktuelle vorhanden sein - es sagt ja auch keiner "ehemaliges Mittelalter.
Wenn schon schlaue Sprüche klopfen ,dann richtig machen.:icon_mrgreen:

Die DDR existiert sehr wohl noch in so manchen Köpfen,auch das Mittelalter.
Manche leben auch noch in der Steinzeit.
Der Wunsch in der Vergangenheit zu leben. :wink:
 

Ziviler Ungehorsam

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In deinen Scheißhausparolen klingt diese Differenzierung gar nicht mit...
Da irrst Du, wenn ich schreibe "Nie wieder Bolschewismus! Für den Kommunismus" so beinhaltet diese Scheißhausperole :) bereits eine Differenzierung.

Wie Stalins Doktrin vom "Sozialismus in einem Land".
Der (Pseudo-)Sozialismus "in einem Land" ist kein kommnistischer Anspruch , sondern Modell des Stalinismus u.a. deshalb wurden Kommunist*innen jeglicher Ausrichtung in der Sowjetunion im gleichen Maße verfolgt wie im Faschismus.

Aber auch National-Sozialisten sind in erster Linie nunmal Sozialisten.
Falsch. Selbsternannte "Nationalsozialisten" sind ausschließlich Faschisten. Der Faschismus ist eine antikommunistische Ideologie mit dem Ziel der Spaltung der Arbeiterklasse dessen "Gemeinschaftsprinzip" - im Sinne eines "Sozialismus" - sich ausschließlich auf eine arische "Volks"-Gemeinschaft bezog, weder auf eine Wirtschaftsform, noch die Eigentumsfrage, sowie die Überlegenheit einer Herrenrasse propagiert statt die Gleichwertigkeit aller Menschen. Kurzum: das exakte Gegenteil. Der Faschismus an der Macht ist, wie auf dem VI. Kongreß der Komintern treffend charakterisiert, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals."

Auch ersichtlich in den aktuellen Parteiprogrammen von DIE LINKE und der NPD.
Nur weil die NPD ebenfalls Hartz IV abschaffen will heißt das noch lange nicht, dass Volksdeutsche - geschweige denn Menschen mit Migrationshintergrund - besser gestellt würden, im Gegenteil.
 
E

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Wo hast Du das denn her? Die Linken sind die einzige Partei, die keine Parteispenden von Konzernen etc. erhalten.

Ähm....:
Auf ihrem Parteitag in Berlinhttp://www.sueddeutsche.de/thema/Berlin haben die Delegierten nun einen Antrag abgelehnt, mit dem sich die Linke selbst endlich verboten hätte, Spenden von Unternehmen anzunehmen.
http://www.sueddeutsche.de/politik/parteispenden-von-unternehmen-da-sagt-die-linke-doch-nicht-nein-1.1958138
 

teddybear

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Katja Kipping arbeitet scheinbar an dem Projekt, die Akzeptanz des Sozialsystems bei der nicht-bedürftigen Bevölkerung sinken zu lassen. Und dabei ist sie auch sehr erfolgreich.
Na ja dank einer wirtschaftsnahen Gesindel-Politik sinkt ja die nicht-bedürftige Bevölkerung ohnehin stetig ab. Folgerichtig ist es auch irrelevant, was die wachsende Minderheit der "Nicht- Bedürftigen" denkt. :icon_mrgreen:

Zudem wird die vermeintliche Meinung der "Nicht- Bedürftigen" ja auch nur in RTL oder Bild wiedergegeben, wo Frau Kipping nach meiner Wahrnehmung ja ohnehin Sprechverbot hat, um so die BILD- Meinung auch weiterhin in Richtung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)zu lenken.

Die INSM verfolgt ja durch Öffentlichkeitsarbeit das Ziel, ihre abartigen und meiner Meinung nach auch volksfeindlichen Botschaften bei Entscheidern als auch in der Bevölkerung zu fundamentieren. In der Bevölkerung soll dabei auch die Bereitschaft für wirtschaftsliberale Reformen erhöht werden. Je dummer das Volk, desto besser für die INSM!

Oder anders gesagt, Sozial ist was 1,- € Arbeit schafft! Bitte jetzt nicht zu verwechseln mit; "Arbeit macht frei" - auch, wenn für den einen oder anderen vielleicht doch gewisse Prallelen erkennbar sind! :wink:
 

teddybear

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Die alte Laier von wegen "den Kommunismus hat es noch nie gegeben". Selbst wenn das stimmen würde...
Lecarior wieso stimmen würde? Wo gibt bzw. gab es denn den Kommunismus? Meinem Wissen nach gab es allenfalls die Vorstufe (Sozialismus). Wobei das alles auch bisher kein wahrer Sozialismus war, weil die Macht ja nicht vom Volke, sondern von Betonköpfen oder Diktatoren ausging.

Ist Dir anders als mir ein kommunistisches Land bekannt, wo Leute ohne Geld einfach nur arbeiten gehen / gingen und sich dann in den Geschäften einfach nur dass nehmen /nahmen, was sie zum Leben wirklich brauchen?

Stelle immer wieder fest, dass es in den alten Ländern nur unsachliche Propaganda, statt sachliche Aufklärung in Sachen Kommunismus gab. Beschäftige Dich mal etwas genauer mit der Ursprungslehre des Marxismus-Leninismus. Danach willst sogar selbst Du ein Kommunist sein! :wink:
 

teddybear

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Wenn ich für mich antworten darf ?
Ich nicht.:wink:
Egal welches System alle werden missbraucht,Macht und Gier ist immer der Stolperstein.
Schon an Deiner Antwort ist feststellbar, dass du Dich auch nicht mit der Lehre von Marx und Engels beschäftig hast. Von daher weißt Du auch nicht, was Kommunismus ist. Kommunismus ist nämlich nicht dass, was die westliche Welt darüber verbreitet.

Der reale Sozialismus als Vorstufe sollte den Menschen ja eben gerade von Macht und Gier abringen. Ich schrieb zuvor, dass im Kommunismus jeder arbeiten geht und sich im Geschäft nur das nimmt, was er zum Leben auch tatsächlich braucht. Ein Leben also in dem Geld völlig überflüssig ist. Sodann wäre also auch das Anzünden einer Zigarre mit einem 100 $ Schein nicht mehr möglich! :wink:
 
E

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Egal welches System alle werden missbraucht,Macht und Gier ist immer der Stolperstein.
Richtig!

Einen Unterschied gibt es aber:

Der Kapitalist braucht den kleinen Mann um Geld zu verdienen. Also wird er ihn "pflegen".

Im Sozialismus sind zwar alle gleich.
Die Funktionäre sind aber "gleicher" und brauchen den kleinen Mann nicht. Sie können diktieren.
Aus diesem Grunde endete bis jetzt jeder Versuch, die Marktwirtschaft (wie wir sie kennen) abzuschaffen, in einer Diktatur.

Bitte nicht mit mir! Ich bin in einer Diktatur groß geworden.
 

Lecarior

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Dein heiß geliebter Neoliberal geprägter Kapitalismus
tötet jeden Tag 30.000 Menschen auf der Welt (Verhungern).
Inwiefern soll das auf den "Kapitalismus" zurückzuführen sein?

War wirklich ALLES schlecht?
Behauptet das irgendjemand? Du wirst auch Dinge finden, die im Nationalsozialismus nicht schlecht waren. Das ändert nichts an der Gesamtbewertung.

Warum hatten DDR Bürger höhere Bildungsabschlüsse
als Westdeutsche? (Ich bin Westdeutscher)
Warum erreichen heute in Deutschland mehr Menschen höhere Bildungsabschlüsse? Das liegt nicht etwa daran, dass man die Anforderungen stetig gesenkt hat, oder?

Warum war die Kinderbetreuung besser?
Weil der Sozialismus so viele Menschen in die Flucht in den bösen westlichen Kapitalismus geschlagen hat, dass man die Frauen als Arbeitskräfte brauchte.

Die Krankenversorgung der DDR war die schlechter?
Kann ich dir nicht beantworten.

Wenn ich mir das heute so anschaue wie zynisch
und teilweise Menschenverachtend unsere Krankenversorgung geworden ist.
Ist sie das? Ich erinnere daran, dass bspw. die USA vor recht kurzer erst eine flächendeckende Krankenversicherung eingeführt haben. Selbst Asylbewerber (die einzige Bevölkerungsgruppe, die m.E. Grund hätte, über ihre Krankenversorgung zu jammern) haben hierzulande eine bessere Krankenversorgung als die breite Bevölkerung in den allermeisten anderen Staaten weltweit.

War wirklich ALLES schlecht am, SOZIALismus?
Siehe oben.

Da irrst Du, wenn ich schreibe "Nie wieder Bolschewismus! Für den Kommunismus" so beinhaltet diese Scheißhausperole :) bereits eine Differenzierung.
Du versuchst dich rauszureden. Herrlich. :icon_mrgreen:

Der (Pseudo-)Sozialismus "in einem Land" ist kein kommnistischer Anspruch , sondern Modell des Stalinismus u.a. deshalb wurden Kommunist*innen jeglicher Ausrichtung in der Sowjetunion im gleichen Maße verfolgt wie im Faschismus.
"Stalinismus" ist die Form des Sozialismus, die eben auf die Weltrevolution verzichtet und die Umsetzung in nur einem Land vollzieht. Das was der Volksmund als "Stalinismus" bezeichnet, also den Terror, ist dem Sozialismus und dem Kommunismus systemimmanent.

Falsch. Selbsternannte "Nationalsozialisten" sind ausschließlich Faschisten. Der Faschismus ist eine antikommunistische Ideologie mit dem Ziel der Spaltung der Arbeiterklasse dessen "Gemeinschaftsprinzip" - im Sinne eines "Sozialismus" - sich ausschließlich auf eine arische "Volks"-Gemeinschaft bezog [...]
Falsch! Gerade der Bereich Wirtschaft und Soziales zeigt, dass der Begriff "Nationalsozialismus" nicht daneben liegt. Die NSDAP war nicht nur dem Namen nach eine Arbeiterpartei, auch ihre Sozialprogramme (z. B. "Kraft durch Freude") richteten sich an die Arbeiterschaft. Nur die Feindbilder von nationalen und internationalen Sozialisten unterschieden sich.

Nur weil die NPD ebenfalls Hartz IV abschaffen will heißt das noch lange nicht, dass Volksdeutsche - geschweige denn Menschen mit Migrationshintergrund - besser gestellt würden, im Gegenteil.
Sondern?

Lecarior wieso stimmen würde? Wo gibt bzw. gab es denn den Kommunismus? Meinem Wissen nach gab es allenfalls die Vorstufe (Sozialismus). Wobei das alles auch bisher kein wahrer Sozialismus war, weil die Macht ja nicht vom Volke, sondern von Betonköpfen oder Diktatoren ausging.
Die Vorstufe reicht bereits. Selbst wenn der Kommunismus das Paradies auf Erden wäre, kann er nicht losgelöst von den Umständen betrachtet werden, die zwangsläufig mit seiner Einrichtung einhergehen.

Und natürlich gab es "wahren Sozialismus". Berichtige mich, wenn ich mich irre, aber war es nicht die Idee des von dir so hoch geschätzten Lenin, dass die Revolution nicht dem Volk selbst, sondern stellvertretend einer Partei überlassen werden sollte?

Beschäftige Dich mal etwas genauer mit der Ursprungslehre des Marxismus-Leninismus. Danach willst sogar selbst Du ein Kommunist sein! :wink:
Oh, ich habe mich damit befasst. Und da habe ich genau das richtige Zitat für dich: "Kommunisten haben Marx und Engels gelesen, Antikommunisten haben Marx und Engels verstanden." :wink:
 
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Ist sie das? Ich erinnere daran, dass bspw. die USA vor recht kurzer erst eine flächendeckende Krankenversicherung eingeführt haben. Selbst Asylbewerber (die einzige Bevölkerungsgruppe, die m.E. Grund hätte, über ihre Krankenversorgung zu jammern) haben hierzulande eine bessere Krankenversorgung als die breite Bevölkerung in den allermeisten anderen Staaten weltweit.
Referenz: Barack Obama hat seine Versprechen in der Gesundheitspolitik erfüllt - SPIEGEL ONLINE

Vergleichen kann jeder selber. Ob damit aber diese Behauptung widerlegt ist bleibt dahingestellt.
 

Texter50

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